Die Dame mit dem Hündchen
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Description
Book Information
Author Description
Anton Pawlowitsch Tschechow, am 29. Januar 1860 im russischen Taganrog geboren, gilt als der bedeutendste russische Erzähler und Dramatiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Stücken wie Onkel Wanja, Die drei Schwestern und Der Kirschgarten wurde er weltberühmt. An Tuberkulose erkrankt, starb er während eines Kuraufenthaltes in Badenweiler (Schwarzwald) am 15. Juli 1904.
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Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.
Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.
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Anton Pawlowitsch Tschechow, am 29. Januar 1860 im russischen Taganrog geboren, gilt als der bedeutendste russische Erzähler und Dramatiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Stücken wie Onkel Wanja, Die drei Schwestern und Der Kirschgarten wurde er weltberühmt. An Tuberkulose erkrankt, starb er während eines Kuraufenthaltes in Badenweiler (Schwarzwald) am 15. Juli 1904.
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Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.
Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.






