Dracula
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Description
Ein mysteriöser Auftraggeber verpflichtet den jungen Anwaltsgehilfen Jonathan Harker, für ihn Unterlagen zu prüfen, und lässt ihn dafür zu sich ins ferne Transsilvanien reisen. Tief verwurzelt in alten Legenden, entdeckt Harker die Geheimnisse, die hinter den alten Burgmauern begraben liegen und das seltsame Verhalten seines Gastgebers in ein bedrohliches Licht rücken.
Während Harker beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln, erreicht den renommierten Wissenschaftler Abraham van Helsing eine beunruhigende Nachricht, die ihn unverzüglich nach England aufbrechen lässt. Zwischen Albtraum und Wirklichkeit beginnt eine atemlose Verfolgungsjagd auf Leben und Tod.
Einzigartige Schmuckausgabe des Klassikers: mit Kaltfolie, Tiefprägung und Leseband Reich veredelt und durchgehend illustriert Mit 10 aufwendig gestalteten ExtrasBook Information
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein absolutes Muss für jeden Vampirfan.
Bram Stokers DRACULA ist wohl mit Abstand DER Vampir Roman überhaupt. Und der Beginn aller Blutsauger Filme, Romane und mehr. Und gehört meiner Meinung absolut zur Weltliteratur. Eine Geschichte wir keine Andere. Für mich als Vampirfan, ist Dracula eine absolute Pflichtlektüre. Und der Insel Verlag hat mit dieser wunderschönen Ausgabe ein wirklichen Blickfang in meinem Regal geschaffen. Das Cover und die Qualität des Buches ist wirklich stark. Aber erstmal zur Story: Der junge englische Anwalt Jonathan Harker reist nach Transsilvanien, um dem mysteriösen Grafen Dracula beim Kauf eines Anwesens in London zu helfen, wird jedoch schnell als Gefangener auf dessen Schloss festgehalten. Währenddessen reist der Graf per Schiff nach England, wo er Unheil stiftet und die junge Lucy Westenra in einen Vampir verwandelt. Um den Schrecken aufzuhalten, formiert sich eine Gruppe um den erfahrenen Professor Abraham Van Helsing, die die untote Lucy erlöst und fortan Jagd auf den Grafen macht. Als Dracula Harkers Frau Mina mit seinem Vampirfluch belegt, verfolgt die Gruppe ihn quer durch Europa zurück in seine Heimat und kann ihn nach einer dramatischen Jagd vernichten, wodurch Mina in letzter Sekunde gerettet wird. Ein Klassiker den man gelesen haben muss. Und auch in meinem Re-Read bin ich noch immer begeistert über dieses Werk, ein Schauerroman voll dichter Atmosphäre, der die Leser:innen mitreißt und angenehm gruseln lässt. Die ideale Literatur für die dunkle Jahreszeit. 4.5/5 🔪 Werbung da Rezensionsexemplar Ich habe gesehen, es gibt auch Frankenstein, das habe ich noch nicht gelesen 🤭

🧛🏻♂️🏰🩸Klassiker 🩸🏰🧛🏻♂️
✨ Zusammenfassung Der Roman erzählt in tagebuchartigen Einträgen, Briefen und Aufzeichnungen die Ereignisse rund um den jungen Rechtsanwalt Jonathan Harker, der nach Transsilvanien reist, um für Graf Dracula einen Immobilienkauf abzuschließen. Während seines Aufenthalts bemerkt Harker zunehmend unheimliche Vorgänge und gerät in die Abhängigkeit des geheimnisvollen Grafen. Parallel dazu wird in England das Umfeld von Mina Murray und Lucy Westenra geschildert, deren Leben durch unerklärliche Vorfälle aus der Bahn gerät. Eine Gruppe um Dr. John Seward, Professor Abraham Van Helsing, Arthur Holmwood und Quincey Morris versucht, diese Ereignisse wissenschaftlich und rational zu deuten, wird jedoch Schritt für Schritt mit dem Übernatürlichen konfrontiert. Die Handlung entfaltet sich in einer Mischung aus Reisebericht, medizinischen Protokollen und persönlichen Notizen und führt die Figuren zusammen, die sich gemeinsam der Bedrohung durch den dämonischen Grafen stellen. 📝 Rezension Dracula gehört zu den prägendsten Werken des Horrorgenres und verbindet schaurige Atmosphäre mit der formalen Besonderheit eines vollständig dokumentarisch wirkenden Erzählstils. Die unterschiedlichen Perspektiven – Tagebücher, Briefe, Zeitungsartikel – sorgen für ein vielschichtiges Bild der Handlung und erzeugen eine stetige Spannung. Die Figuren sind klar gezeichnet: Jonathan Harkers zunehmende Verzweiflung, Mina Murrays Klugheit und Entschlossenheit sowie Van Helsings Mischung aus Rationalität und Aberglauben verleihen dem Roman Struktur und Dynamik. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung aus viktorianischer Wissenschaftsgläubigkeit und klassischem Aberglauben. Auch heute wirkt der Roman atmosphärisch dicht und stilistisch markant. Die Mischung aus Mystery, psychologischem Horror und Abenteuer macht ihn trotz seines Alters zu einer gut lesbaren, eindrucksvollen Lektüre.
🧛🏼♂️🦷Habe deutlich mehr erwartet… leider meeega langatmig💤💤
Ich habe dieses wunderschöne Buch im Prachteinband gekauft, da ich zuvor Frankenstein gelsen hatte und ich dann dachte, dass ich doch auch noch die Geschichte von einer der bekanntesten Horror-Charaktere lesen muss. Da ich mich nicht zuvor informiert hatte, wusste ich auch nicht, dass es im dokumentarischen Stil geschrieben ist, wovon ich sowieso schon kein großer Fan bin. 📚 Aber ich habe mich nichtsdestotrotz drangesetzt und das Buch innerhalb einer Woche gelesen (obwohl ich es güter weglegen musste aus langeweile). Es hat mich leider überhaupt NICHT gefesselt und oft wirklich schläfrig gemacht. Es ist unglaublich übertrieben langatmig geschrieben, wie ich es zuvor noch nie gelesen habe💤💤 Und obwohl es so langatmig war, wurde am Ende der Tod Draculas MEGA schnell und detailarm (ohne wirklichen Kampf) abgefertigt auf gerade einmal 2-3 Seiten❗️❓❓ Zudem finde ich bei der Edition von ANACONDA die Formatierung sehr sehr schlecht gestaltet und die Zeilenavstände zu kurz, sodass es oft schwer war zu lesen und ich habe eigentlich keine Probleme damit 🤓 Ich persönlich kann das Buch also nicht empfehlen und ich wäre auch gut ausgekommen damit, es nie gelesen zu haben, da es einfach auch super Filme gibt (und ja, normal ziehe ich auch eher Bücher vor). ⭐️⭐️: Schade, ich hätte von so einem groß gewordenen Klassiker mehr erwartet 👎🏻
Wirklich interessant aufgebaut!
Mir hat es ja schon bei „Die Leiden des jungen Werther“ sehr gefallen, dass dieses Werk in der Form eines Briefromans aufgebaut ist, aber das setzt nochmal eins drauf! Ich habe mich den Charakteren sehr verbunden gefühlt und gespannt mitgefiebert, als wäre ich selbst Teil davon. Die Handlung geht langsam voran, was ich aber als angenehm empfand. Ich bin ohnehin kein Fan davon, wenn auf einem Schlag der nächste folgt, da, so finde ich, die Emotionalität schnell abhanden kommt und man nicht die Zeit hat, sich mit den Charakteren richtig "anzufreunden" und Anteilnahme für sie zu empfinden, was für mich doch sehr wichtig ist. Das Ende eilte dann abrupt heran, das hat mich doch sehr geärgert, denn ... !SPOILER! ... ich konnte so den Graf nicht mehr ernst nehmen. Er schien mir doch schwächer zu sein, als ich anfangs annahm, und nahm so dem Grauen, welches diese Seiten überzog, ganz schön den Wind aus den Segeln. Er hätte einen epischen Kampf verdient, doch das Finale bestand nur aus Warten und Planen. Gut, einer ist gestorben, doch nicht einmal durch die Wölfe, die herbei eilten. Das hätte den ganzen Würze gegeben, wäre er zerfleischt worden. Alles, was davor geschah, macht die Ernüchterung auf den "Endkampf" doch halbwegs wett, darum die 4,5 Sterne.
Was passiert, wenn Gothic Horror und Urban Fantasy aufeinandertreffen? Begleitet unsere Truppe nach Transylvanien und besucht Bram Stoker‘s „Dracula“ Besonders die dichte und düstere Atmosphäre hat mich direkt in den Bann gezogen. Die Geschichte wurde von Briefen, Tagebucheinträgen und Telegramm aufgepeppt und hat die Protagonisten lebendig werden lassen. Auch der bildgewaltige und detaillierte Schreibstil punktet! Ein absoluter Klassiker, den ich jedem nur empfehlen kann!
beendet am: 18.11.25 Sprache: Englisch < Ein Graf mit einer blutigen Leidenschaft. Ein Klassiker der Horror-Literatur und auch heute noch ein echter Gänsehaut-Garant. Als zeitlose Parabel auf das Böse im Menschen und die moralischen Abgründe unserer modernen Welt, begeistert Dracula nach wie vor Leser aller Altersklassen. > Nach anfänglicher Sorge, ich würde mit dem „alten“ Englisch Schwierigkeiten haben, habe ich es endlich geschafft, meine Stoffgebundenen Klassiker des Penguin Verlags anzufangen. Und meine Sorge war völlig unbegründet. Das „alte“ Englisch ist sehr klar und oft schöner formuliert als manches „neues“ Englisch. Die Sprache ist fast gleich zu heute und es gab keinerlei Verständnisprobleme. Da ich Vampir Geschichten sowieso gerne mag, hat mir das Original aller Vampirgeschichten natürlich auch super gut gefallen. Spannung und Gruselfaktor waren von Anfang an gegeben und die Erzählweise gefällt mir auch sehr gut. Es wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten erzählt in Form von Briefen, Tagebucheinträgen und anderen Aufzeichnungen dieser. Da später im Buch alle Aufzeichnungen von Mina in eine chronologische Reihenfolge gebracht werden, liest sich Dracula dementsprechend so, als würde man den von ihr zusammengestellten Bericht lesen. Dadurch wird der Gruselfaktor nochmal erhöht. Das Buch hat sehr religiöse Themen, die aber im Zusammenhang mit der Geschichte richtig gut passen. Die Ausarbeitung der Charaktere beschränkt sich auf ihre Handlungen und Denkweisen während der Geschehnisse. Das schmälert das Leseerlebnis hier aber gar nicht, sondern es vermittelt eine gewisse Vertrautheit. So wirkt es, als würde man die Charaktere schon so lange und gut kennen, dass jegliche Erzählung von Hintergrundgeschichte unnötig ist. Auch würde eine Ausarbeitung der Hintergrundgeschichte nicht zu der Erzählweise durch Briefe und sonstige Protokolle passen. Die einzige Sache, die ich beim Lesen hinterfragt habe, war die ständige Blutspende von verschiedenen Personen, die nie zu irgendwelchen Problemen geführt hat. Es ist wohl etwas unwahrscheinlich, dass alle Menschen hier die gleiche Blutgruppe haben oder zu den Universalspendern gehören. Aber zur Zeit der Verfassung von Dracula gab es wahrscheinlich noch keine Forschung in diese Richtung, weshalb es ein Produkt der Zeit ist. Alles in allem kann ich Dracula sehr empfehlen, vor allem während der kalten und düstereren Jahreszeit! Die zusätzlichen Informationen, die man in den Kapiteln vor und nach dem eigentlichen Buch bekommt sind auch sehr lesenswert.
Mega
Ich bin richtig erstaunt wie gut es mir gefallen hat. Ich musste mich in den ersten Kapiteln, echt an den Schreibstil gewöhnen aber als ich mich dann, dran gewöhnt hatte Kamm ich super schnell durch. Es war spannend. Obwohl ich die Filme schon kenne habe ich total mitgefiebert. Durch die Tagebuch Einträge als stilistische Mittel war es auch sehr interessant gestaltet. Und ich hatte Spaß beim lesen. Da ich die Filme kannte hate ich so gut wie für jeden Charakter ein Gesicht und der Rest hat sich dan erschließen lassen. Ohne die Filme wäre mir das wahrscheinlich nicht so einfach gefallen. Ich empfehle es weiter vor allem für die dunkle Jahreszeit gut geeignet.
Sooo this would've been a new favorite classic if not for the ending. I loved the vampire-mystery and how the characters were solving it. Also the suspense was really good and the entire gothic asthetic was just a great atmosphere. I also really enjoyed how slow-pace and engaging it was. Because the entire book is quite slow pace and relying on suspense instead of action the ending affected my enjoyment greatly. The entre climax/showdown is so rushed and crampted into like 8 pages that it is a sudden ending and very different to the rest of the pacing. If you stretch everything for 400 pages, you can stretch the showdown for 10 more.
🖤🧛🏻♂️ | »Glaube ist das, was uns befähigt, Dinge für wahr zu halten, von denen wir wissen, dass sie unwahr sind«
Ich liebe die ganze Welt um den Kult-Klassiker »Dracula« und finde auch das keine Verfilmung an dieses unglaubliche Originalstück rankommt. Anwalt Jonathan Harker wird nach Transsilvanien geschickt um einen Landvertrag mit Schlossbesitzer Graf Dracula abzuschließen. Nachdem Dracula von Jonathan Harkers Verlobten Mina erfährt, macht er kein Halt und steuert aufm direkten Wege England an. Jonathan wird dabei in Draculas Schloss eingesperrt, schafft es jedoch zu fliehen und schließt sich in England dem Vampirjäger Van Helsing an. Wir haben verschiedenen, detailreiche Charaktere. Begonnen mit Jonathan, ein junger, schlauer Mann dessen Vertrauen wir direkt zu Beginn gewinnen. Graf Dracula, welcher ausgezeichnet mysteriös dargestellt wird. Zur Mitte hin lernen wir auch van Helsing kennen, der Vampirjäger dessen Charakter man sofort ins Herz eingeschlossen hat. Ich finde den Schreibstil unglaublich toll. Besonders die Umsetzung der Folklore, die wunderschönen Adjektive zu dieser Zeit und auch wenn es 1897 veröffentlicht wurde, finde ich die genutzte Sprache wirklich modern. Außerdem verwendet Bram Stroker eine wirkliche direkte Sprache, besonders zu den blutdrünstigen Szenen. Die Spannung ist auf jeden Fall gegeben. Man muss bedenken das Dracula kein brutaler Action-Thriller ist und sich vieles um die Ermittlungen gegen den Vampir sowie seine Anhänger spielt. Wir verfolgen einzelne Puzzelteile die immer wieder neues Licht auf Dracula werfen und zum Ende hin, die Geschichte flüssig auflösen lässt. Mein Fazit von Dracula, dieses Buch war ein Lebenshighlight. Und wird wohl mein Re-Read für jeden Herbst. Bram Stroker hat einen unglaublich mordenen, wortstarken und spannenden Fantasy geschrieben. Dieses Buch hat die perfekte herbstliche, düstere Stimmung und in Kombination mit Kerzenlicht sowie einem ruhigen Piano.. verliert man sich grade zu in dieser Welt. Ich liebe Vampire 🧛🏻♂️

Mit klassischer Literatur hatte ich bislang noch nicht sooo viele Berührungspunkte (man ignoriere den Berg von Agatha Christie Büchern auf meinem Boden). Prinzipiell bin ich auch gar nicht abgeneigt, aber viele Geschichten sprechen mich nicht wirklich an. An Dracula war ich aber schon länger interessiert, da es ja auch die Inspiration für viele moderne Vampirgeschichten ist. Tatsächlich hat mir Dracula viel besser gefallen, als ich erwartet hätte. Klar, aus heutiger Sicht ist es kein perfektes Werk und gewisse Ansichten und Bezeichnungen sind veraltet. Das ist für mich persönlich aber eher irrelevant, da es eben ein altes Buch ist. Dafür, dass es schon so alt ist, funktioniert es auch heute noch erstaunlich gut für mich. Ich mochte auch sehr, dass die Story durch Tagebucheinträge und Briefe aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Es hat mir persönlich auch Spaß gemacht, die ganzen Parallelen zu Geschichten zu sehen, die ich so gelesen habe, so "Ahhh, daher kommt das also!" Also tatsächlich wars für mich ein enjoyable Read und jetzt möchte ich gerne auch noch die Geschichte lesen, die Dracula inspiriert hat. 😂
Wow , ganz anders …
Hier wird die Geschichte draculas erzählt und das auf eine ganz andere Weise . Es war ein Lese Highlight, einen gaumenschmaus für meine Augen. Die Aufmachung ist etwas ganz anderes , aus Briefen , Telegrammen und Tagebucheinträgen, wechselt diese Geschichte immer wieder zwischen den Charakteren. Hab es wirklich geliebt bis zum Ende und kann es daher wirklich nur empfehlen. Klar, die Länge von 737 Seiten kann abschrecken , aber trau dich doch einfach ran und schau , ob vllt auch du ein kleines etwas anderes Highlight mit diesem schönen Werke erleben kannst.

Klassischer Grusel mit literarischen Können
»Tja, Ihnen fehlt eben der rechte Einblick, Freund John. Glauben Sie nicht, ich sei nicht traurig, bloß weil ich lache, Sehen Sie, ich habe doch geweint, noch während das Lachen mir die Luft nahm. Glauben Sie aber ebenso wenig, dass ich durch und durch betrübt sei, wenn ich weine, denn zur selben Zeit muss ich eben auch lachen. Merken Sie sich eines fürs Leben: Das Lachen, das erst höflich an die Tür klopft und bittet: Darfich eintreten?‹, ist nicht das wahre Lachen. Nein! Das wah-te Lachen st ein König, und dieser König kommt, wann, wo und Wie er will. Ihn kümmert nicht, wen er befallt; er fragt nicht, ob es sich gerade schickt. Er sagt einfach: Hier bin ich.« Dieses Buch ist überraschend spannend, wenn man bedenkt, dass es bei dessen Länge nur aus Briefen und Tagebucheinträgen besteht. Dies nimmt dem Buch aber keinen Flair, im Gegenteil und durch die Wiedergabe der Gespräche hat man trotzdem normale Dialoge. Es macht also Spaß, da man die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten kann. Zudem besitzt es eine wunderbare Atmosphäre. Ich liebe es, in diese Zeit zu sinken, fernab des Internets oder den anderen Aspekten der modernen Zeit. »Ach, wir Männer und Frauen sind wie Seile, straff gespannt zwischen Leiden, die an beiden Enden zerren. Dann kommen Tränen, und wie das so ist, wenn Regen auf Seile fällt, ziehen wir uns weiter zusammen, und die Gefahr droht, dass die Spannung irgendwann zu groß wird und wir entzweireißen. Aber dann kommt König Lachen wie der Sonnenschein, die Seile dehnen sich, die Spannung lässt nach, und wir tragen wieder leichter unsere Mühen und Plagen, welcher Art sie auch seien.« »Halten Sie für undenkbar, dass es Dinge gibt, die Sie nicht verstehen, die aber trotzdem existieren? Dass manche Leute Dinge sehen, die anderen verborgen bleiben? Es gab früher und es gibt heute Dinge, die vielen Menschen entge-hen, weil sie ja so genau Bescheid wissen; jedenfalls glauben sie das - dabei wissen sie nur, was andere ihnen erzählt haben.« Dennoch, es hat zum Ende hin ein paar Längen, wo man langsam den großen Showdown herbeisehnt, welcher dann nicht unbedingt meine Erwartungen erfüllte. Als Grusel Lektüre für den Herbst / Halloween? Auf jeden Fall! ⭐️⭐️⭐️⭐️
Dracula, Urvater der Vampirgeschichten 🖤
Die Entscheidung, Dracula zu lesen, als Horrorklassiker der Literaturgeschichte, war eindeutig die Richtige 🥰. Ich liebe Vampirgeschichten, die ganze Thematik und der Mythos der Vampire interessiert mich von Kindesbeinen an. Von daher war es nun auch endlich mal an der Zeit, den Ursprung aller Vampirgeschichten zu lesen ☺️. Es war ein Klassiker, wie er im Buche steht! Die Geschichte hat einen wunderbar altertümlichen Schreibstil, der natürlich eindeutig zum Jahr der Geschehnisse passt. Ein moderner Stil wäre hier auch wirklich unangebracht. Der Anfang ist wirklich mitreißend und spannend. Die Tagebuchaufzeichnungen der verschiedenen Personen fand ich gut strukturiert, und der Einblick in ihre jeweiligen Denkweisen wurde hervorragend dargestellt ❤️. Einen halben Stern Abzug gab es auch nur wegen der Längen, die sich im Mittelteil zeigten. Zum Ende hin nahm die Spannung dann wieder deutlich an Fahrt auf ☺️. Jedem, der sich für Mythen und Legenden und die Gesellschaft vergangener Zeiten interessiert, kann ich auf jeden Fall diesen Klassiker empfehlen 🫶 Es war mir eine Freude, und die ganzen Vampirgeschichten, die ich so im Laufe meines Lebens gelesen habe, sehe ich jetzt noch mal wieder in einem anderen Licht 🥰. Solltet ihr also mal einen Klassiker der Literaturgeschichte lesen wollen, dann greift zu Dracula 🖤🖤🖤
Absoluter Horror Klassiker, spannend, gruselig und brutal. Durchwegs eine düstere Atmosphäre und tolle Charaktere.
Bram Stoker ist wohl der Urvater der Horrorliteratur. Mit seinem Werk Dracula hat er den Vampir in seiner Pracht für nachfolgende Werke verankert. Ist das Horror-Genre meins? Nein. Aber durch den Klassiker Buchclub war es das April Buch und ich hab mir ja vorgenommen mehr Klassiker zu lesen. Natürlich lese ich solche Geschichten immer im dunkeln und vor dem schlafen gehen, ich Grusel mich ja nicht schon genug. Etwas Angst hatte ich vor dem Schreibstil des Buches aber meine Übersetzung war richtig gut und man kam flott voran. Der Anfang war schon richtig Mega, wir begleiten Jonathan Harker, einen Anwalt, der nach Transsilvanien reist weil er einem Grafen beim Kauf eines Hauses in England helfen möchte. Doch dort merkt er schnell, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Dieser Teil hat mich ans Buch fesseln lassen, es war spannend und auch absolut gruselig. Obwohl das ganze Buch aus Tagebucheinträgen diverser Charaktere besteht, konnte man gut folgen und kam gut voran. Der Autor ist ein Meister in der Beschreibung der Kulisse. Sowas detailreiches und großartiges habe ich zuvor noch nicht gelesen. Es hat mich fasziniert aber es hatte auch immer eine düstere und bedrückende Atmosphäre. Ich mochte die ganzen Charaktere sehr, das Schicksal von Lucy hat mich am meisten berührt. Aber auch Mina mochte ich total. Van Helsing war ein super Charakter allerdings war sein ganzes Gerede oftmals zu lang und es hat sich zwischendrin Zuviel gezogen. Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, wir haben hier Gewalt gegenüber Frauen, vor allem wegen der Sexualität, brutale Tötungsweisen wie Pfählung, Köpfung aber auch Penetration und Kastration. Auch Gewalt über Kinder ist hier ein Thema. Wir haben also keinen süßen Twilight Roman sondern wirklich ein Horrorbuch. Spannend und gruselig über den perversen Vampir Graf Dracula.
Deserved classic
This was a nice read, I especially liked the structure of the novel. The tension and horror moments profit immensely from the different intimate journal entries and it makes it easier to forgive the characters for not adding two and two together. To be fair, they don't have the same background knowledge of Dracula as a character like we do... It's kind of amusing to read about the "godfather" of vampires and watch the characters turn to ":o"-Emojis as soon as something vampiric happens while we as a modern audience have seen all the tropes countless times. (Which is of course partly 'Dracula's fault.) I was mostly impressed with Mina as female heroine. The guys would have been lost without her, she has immense brains and nerves and is even somehow part of the action. I kind of... didn't expect that in a classic. Very cool! Parts seemed a little repetitive to me though but maybe that's also because the story is so well-known.
Ewig schon in meinem Regal zu Hause und nun endlich gelesen. Und das Buch hat mir echt gut gefallen. Nicht ganz leicht wegzulesen, aber wirklich gut geschrieben und spannend. Ich kannte nicht mal einen Bruchteil der Geschichte 😅. Aus verschiedenen Tagebüchern und Notizen wird die Begegnung der Helden mit dem geheimnisvollen Dracula beschrieben. Angefangen bei Jonathan Harker, der Arbeitsbedingt nach Transsilvanien reißt, um Dracula, dem Klienten seiner Firma beim Kauf von Häusern in England zu helfen. Dann seine Verlobte Mina, John dem Arzt und irgendwann auch Doktor Van Helsing. Es war immer interessant. Fazit : Es wird auf jeden Fall einer meiner Lieblingsklassiker :)
Literatur Klassiker- Bram Stoker
Hat mir gut gefallen. Ein Literatur Klassiker der aufgebessert wurde. Die Original Fassung von 1897 und auch weitere sollen unzählige Fehler haben in punkto Daten und Fakten. Diese wunderschöne Schmuckausgabe mit vielen kleinen Briefen, Postkarten, Postern & Co. wertet die Geschichte rund um Graf Dracula definitiv auf. Die Fehler von Stoker wurden bei dieser Ausgabe beabsichtigt bearbeitet, ergänzt oder umfunktioniert damit am Ende dieses tolle Buch entstand. Fehler von Stoker waren Daten und Tageszeiten die widersprüchlich waren oder gar keinen Sinn ergaben. Auch wurden 4 Personen in seiner Fassung erwähnt und 5 tauchten dann einfach auf und übernahmen die Handlung. Jedenfalls wurde hier das Original trotzdem eins zu eins wiedergegeben und es auch korrekt präsentiert! 👍

Ein spannender Klassiker, aber mit Längen
Obwohl ich die Geschichte spannend fand, bin ich wirklich nur langsam vorangekommen. Die Tagebuch-Form und der häufige Sichtwechsel machten das Lesen für mich teilweise anstrengend. Nichtsdestotrotz bin ich froh, diesen Klassiker gelesen zu haben und finde die Story sehr interessant. Was mich aber wirklich genervt hat, waren die herablassenden Beschreibungen von Lucy, Mina und allen anderen Frauen. Natürlich war das Frauenbild damals ein anderes, aber das ständige „Oh, sie hat etwas Kluges gemacht, OBWOHL sie eine Frau ist“ kann ich nicht ignorieren.
Positiv überrascht hat mich hier definitiv der Inhalt des Romans. Auch wenn man denkt, man kennt die Geschichte um den Vampir Dracula ja bereits, liegt man doch irgendwie daneben. Okay, ich habe auch noch keine Verfilmung gesehen, vielleicht war gerade deswegen der Roman so anders als erwartet. In den Niederschriften, Tagebüchern, Briefen und Audioaufnahmen vieler Charaktere wird hier im Grunde Jonathans Trauma durch die Begegnung mit Dracula und das Entdecken dessen, dass er ein Vampir ist, aufgearbeitet. Diese Briefe und Erzählungen sind realistisch lang, ausschweifend und teils auch ein wenig zu dramatisch aufgebauscht für meinen Geschmack. Dennoch gerade dadurch eben auch authentisch, finde ich. Trotzdem zog sich die Handlung immer wieder und fühlte sich anstrengend ausgeschmückt und gezerrt an. Der Anfang hat mich vollkommen begeistert, aber mit der Zeit verlor mich der Roman ein wenig. Gerade dafür war das Ende dann super unspektakulär und ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Trotzdem insgesamt ein einzigartiger Roman, der zurecht ein Klassiker ist und den ich wirklich froh bin, nun mal gelesen zu haben.
Ein Klassiker der Schauer-Literatur mit kleinen Stolpersteinen
Wie bedauernswert, dass Bram Stoker den enormen Erfolg seines Werkes nicht mehr selbst erleben durfte. Im Gegensatz zu Mary Shelleys „Frankenstein“ hat mich bei „Dracula“ genau das erwartet, was ich mir vorgestellt hatte: Ein Abenteuerroman eingebettet in paranormale Gegebenheiten. Die psychologische Meta-Ebene wird, wenn überhaupt dann nur kurz berührt. Nicht so wie bei „Frankenstein“, wo die Meta-Ebene der eigentliche Star des Werkes ist. Nach meinem Empfinden, gibt es einige strukturelle Stolpersteine in der Handlung. Ich als Leser fragte mich manchmal „Warum biegst du denn an dieser Stelle ab und machst einen umständlichen Umweg, wenn du - nach den Regeln deiner eigenen Logik - doch einfach geradeaus gehen könntest?“. Vermutlich weil ich dann an die 300 Seiten weniger Lesevergnügen gehabt hätte- denn ein Lesevergnügen war es allemal!
Der Klassiker von 1897 🧛🏻♂️🦇...
Funktioniert heute mindestens genauso gut wie damals. Zugegeben der Schriftstil und die doch Recht alte Ausdrucksweise machen es einem gerade am Anfang nicht all zu einfach in die Erzählungen einzutauchen, doch spätestens nach ein paar Seiten war ich von der Geschichte wahnsinnig gefesselt und konnte das Buch kaum weg legen. Die grobe Richtung des Buches dürfte ja so ziemlich jedem bekannt sein da es so ziemlich der Grundstein für jeden moderne Vampirgeschichte ist. Erzählt wird das ganze anhand von Briefen, Tagebucheinträgen und Aufzeichnungen aus der sicht der schreibenden Person. Das ganze kann manchmal zwar etwas verwirrend sein hebt die Geschichte aber auch in mindestens genauso vielen Fällen auf eine andere Stufe. Meinerseits also eine klare Empfehlung, vor allem für Menschen die wie ich das Glück hatten und schon einmal das Echte Schloss Bran besucht haben. Euch wird es noch ein bisschen mehr schaudern 😅

Schon immer wollte ich einmal Bram Stokers Dracula lesen und nun habe ich es endlich gemacht. Da es ja viele Filme zu Dracula gibt, dachte ich, ich wüsste eh schon alles was im Buch geschehen wird, aber das stimmte so gar nicht. Denn im Buch passiert so viel mehr, die Jagd endet auch ganz anders und die Rolle der Mina ist viel wichtiger als in irgendeinem Film. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben. Ja der Spannungsbogen ist ein anderer als heutzutage und auch die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird ist was ganz besonderes. Ein toller Klassiker und ich bin froh endlich das Buch über den berühmtesten Vampir der Welt gelesen zu haben.
„Denn die Toten reiten schnell.“
Bram Stokers Dracula ist der Vampirklassiker schlechthin und auch über 100 Jahre nach seiner Veröffentlichung überraschend zeitlos und angenehm zu lesen. Wer Vampire liebt und erfahren möchte, wo all diese Geschichten ihren Ursprung haben, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Natürlich merkt man dem Werk an, dass es ein Kind seiner Zeit ist: Die Handlung hat ihre Längen, und mir persönlich war es stellenweise zu dialoglastig. Außerdem spielen Gott und Glaube eine große Rolle, und auch die damaligen Machtstrukturen zwischen Mann und Frau sind klar erkennbar. Umso mehr hat mich die weibliche Hauptfigur Mina überrascht, die nicht nur (beinahe) ebenbürtig zu den Männern dargestellt wird, sondern auch tatkräftig an der Jagd auf Dracula teilnimmt.
Grandioses Buch aus alten Tagen
Ich hatte mir vor wenigen Jahren mal vorgenommen alle Horrorklassiker zu lesen. Dracula stand jetzt schon eine ganze Weile als ungelesen in meiner Sammlung und dieses Jahr habe ich endlich damit angefangen. Ich kannte schon den Film, weshalb mir die Handlung nicht neu war, jedoch bemerkte ich schnell, dass das Buch um Wellen länger ist und ich definitiv verstehen kann, wieso es so einen großen Erfolg hatte. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten mit der alten Sprache, kam aber ziemlich schnell damit klar. Ich fand die Ausschmückung der einzelnen Charaktere schön, weil es mir das Gefühl gab, ihnen allen etwas näher zu sein und sie in gewissermaßen sogar zu kennen. Jeder Charakter hatte seine eigene Rolle und keiner von ihnen stand so wirklich im Hintergrund. Zumal gefiel es mir, dass es zwar in den Tagebüchern Zeitsprünge gab, diese jedoch so perfekt dargestellt wurden, dass man nie das Gefühl hatte, in der Zeit zu springen. Eigentlich stört es mich auch, wenn Bücher weit ausgeschmückt werden und vieles nicht wirklich relevant für die Geschichte ist, jedoch mochte ich das bei Dracula irgendwie schon. Es hat einfach gepasst und war stimmig. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, muss jedoch dazu erwähnen, dass eben noch die alte Sprache verwendet wird und gewisse Ausdrücke in der heutigen Zeit nicht mehr okay sind (waren sie damals schon nicht, aber wurden eben so verwendet).
Klassiker
ICh hatte befürchtet es gar nicht zu mögen da es ja so alt ist und auch die Sprasche dementprechend, aber damit hatte ich eigentlich keine Probleme bis es zu Van Helsings wulstigen elendslangen Reden kam. Ich finde der Teil hat sich etwas gezogen und war mir manchmal einfach zu viel, auch das Gerede über Frauen. aber so war das eben damals. Besonders mochte ich die erste Hälfte auch mit den Schissbucheinträgen, der Tagebuchstil hat mich nicht gestört. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, insbesondere Mina, die doch recht modern wirkte und durch ihre Klugheit und Mitarbeit überhaupt zum Ziel führte. Ich mochte insgesamt die zusammenarbeit der Männer, das Pläne schmieden und Dracula, vor allem wenn er so " Ihr kriegt mich nicht" mäßig war. Sein Tod war dann leider recht schnell und irgendwie würdelos, ohne Kampf und im Gegensatz zu den Filmen gab es auch keine Romantik zwischen ihn und Mina, was aber okay war. Alles in allem ein guter Klassiker bei dem ich verstehe, dass es einer ist.
"Listen to them, the children of the night. What music they make!" 🦇
Ich habe es durch und durch geliebt. 🖤 Ich kann verstehen wieso es manchen nicht gefallen könnte, da einige ruhigere Passagen drin waren, aber auch die habe ich geliebt. Der Schreibstil und die Atmosphäre haben mir sehr gut gefallen. Vor allem auch die creepiness die dadurch entsteht, dass nicht jede Kleinigkeit für den Leser ausgesprochen wird. Ein richtiges Highlight 🦇
Nicht gut gealtert …😮💨🧛🏻♂️
Der junge Anwalt Jonathan Harker reist geschäftlich nach Transsilvanien, um mit einem Grafen Dracula den Kauf von Eigentum in London abzuschließen. Harker spürt jedoch bald schon, dass etwas mit seinem Gastgeber ganz und gar nicht stimmt und kann nur knapp aus dessen Schloss entkommen. Zurück in England beginnt wenige Wochen später Lucy, die beste Freundin von Harkers Verlobten, an seltsamen Symptomen zu leiden. Ratlos wendet man sich an den Direktor der örtlichen Nervenheilanstalt und den renommierten Dr. Abraham Van Helsing aus Amsterdam. Letzterer entdeckt, zwei winzige Einstichwunden am Hals der Patientin und erkennt, dass der Graf Jonathan nach London gefolgt und die arme Lucy zum Vampir gemacht haben muss, von deren Schicksal sie letztlich nur ein abgetrennter Kopf und ein hölzerner Pfahl durchs Herz befreit. Doch die größte Bedrohung ist noch nicht gebannt: Van Helsing stellt eine Gruppe zusammen, um den Grafen zurück nach Transsilvanien zu treiben und dieses Grauen ein für alle Mal zu vernichten… ⭐️⭐️⭐️ Oh je… Es fing vielversprechend an, besonders die ersten Berichte von Harker’s Reise nach Transsilvanien haben mich noch in ihren Bann gezogen und die Landschaftsbeschreibung Rumäniens verursachten mega Fernweh in mir - es liest sich einfach wunderschön 🤩 Ab Harker‘s Entdeckung, mit wem oder was er es da im Schloss zu tun hat, hat sich die Handlung aber sehr gezogen und hätte für meinen Geschmack deutlich eingekürzt sein können. Am schlimmsten fiel es mir jedoch über Bram Stokers Frauenbild zu lesen: der ein oder andere herablassende oder gönnerhafte Kommentar über die ach so umwerfenden Frauen, denen die männlichen Figuren im Verlauf der Geschichte hormongesteuert nach und nach verfallen sind, war mir echt zu viel 🤮 Naja, war halt eine andere Zeit… Wir alle kennen Vampir-Geschichten aus den unterschiedlichsten Quellen 🤷🏽♀️ Objektiv betrachtet, muss man das Werk also für das loben, was es zu seiner Zeit gewesen ist: der Ursprung des viktorianischen Vampir Gothic - wenn auch, wie so oft, auf Kosten des weiblichen Geschlechts 🤐
Immer noch sehr lesenswert
Ich bin nur so über die Seiten geflogen! Stellenweise sehr athmosphärisch mit insgesamt leichtem Grusel. Auf altmodisch gestelzte Sprache muss man sich natürlich einlassen, sie ist aber trotzdem noch sehr verständlich. Wer sich an aus heutiger Sicht leicht rassistischen Anmerkungen und dem aus der Zeit gefallenen Frauenbild stört, sollte wohl eher nicht zu diesem Klassiker greifen. Daher u. a. der halbe Punkt Abzug.

Endlich habe auch diesen Klassiker gelesen. Natürlich kannte ich ihn schon von Filmen und Serien, aber das Buch an sich war nochmal etwas völlig anderes. Ganz besonders mag ich die Beschreibungen der Landschaften und die mutigen Charaktere. Bram Stoker hat einen guten Schreibstil, der auch noch heutzutage gut zu lesen ist. Diese Schmuckausgabe hat das Lesen noch einmal zu etwas Besonderem hervorgehoben. Schön gestaltete Extras, die noch mehr Informationen zum Text liefern. Ebenso die Illustrationen im Buch haben mir sehr gefallen.
Absolut mitreißend und faszinierend 😱🧛♂️🧛♂️🧛♂️🫣😱
Ein zeitloser Klassiker des Schauerromans, der mich mit seiner düsteren Atmosphäre und spannenden Handlung fesselt. Erzählt durch Tagebucheinträge und Briefe entfaltet sich die Geschichte um den geheimnisvollen Grafen Dracula und seinen unheimlichen Einfluss auf alle, die ihm begegnen. Mit packendem Horror, faszinierenden Charakteren und einer intensiven Atmosphäre ist der Roman für mich ein Meilenstein der Literatur.
Maybe the most influential classic for modern popular culture.
An easy read, unexpectedly thrilling, although it has some lengths to it. Especially in the second quarter. The style of writing in journal entries of different persons needs some acclimatization, but works very well. Of course the issues of depicting foreigners and in some case women arise in literature of this period, but Mina Harker for instance is a suprisingly modern female character. All in all a book worth reading especially beacuse of its influence.
Das Tagebuch der Vampirjäger
Ein Klassiker mit interessantem Stil. Offiziell im Genre Horror aber eigentlich ein Vorreiter von Urban Fantasy Es war wirklich interessant die Geburtstätte so vieler Vampirmyten zu entdecken, obwohl nicht viele Gründe für die Regeln des Vampirismus gegeben wurden. Der Graf persönlich hat mich auch noch außerhalb des Buches tief in die rumänische Geschichte eintauchen lassen. Wohl ein Buch was man als Fantasy/Horrornerd gelesen haben sollte.

Ein spannender Klassiker in neuer Übersetzung
Endlich habe ich diesen Klassiker gelesen und dann noch in der neuesten Übersetzung. Die Geschichte um Dracula kennt jeder und deshalb ist das Buch ein Muss! Mir hat es sehr gut gefallen, wobei es zwischendurch mal kurz ein paar Längen hatte. Insgesamt kann ich es aber sehr empfehlen, auch diese neue Ausgabe aus dem Steidl-Verlag lohnt sich!
Wow.. Dracula ist einer meiner Lieblingsklassiker geworden! Obwohl es nicht ganz leicht zu lesen ist, macht es wirklich Spaß! Es ist sehr stimmungsvoll geschrieben, es gibt selten langatmige Stellen und ein paar Szenen sind wirklich gruselig! Eine tolle schaurige Atmosphäre perfekt für die dunkle Jahreszeit!
Zurecht ein beliebter Klassiker.
Besonderer Schreibstiel an den ich mich am Anfang etwas reinfinden musste jedoch find ich es eigentlich mal ganz abwechslungsreich die Geschichte nur durch Tagebucheinträge etc. zu erfahren, das gibt einem zusätzlich das Gefühl mit Teil der Gruppe zu sein und mit ihr mitzufiebern bzw. mitzugrübeln. Außerdem passt der Schreibstil meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch und dessen Geschichte. Das erste mal das ich so einen Klassiker gelesen habe und es hat sich definitiv gelohnt. Jede Hauptfigur ist unterschiedlich und sympathisch, was gut in den eigenen Tagebucheinträge rübergebracht wird. Die Geschichte fängt direkt mit den Ereignissen in Transilvanien an wodurch direkt das Thema eröffnet wird und man mitten in der Geschichte drin ist. Danach fällt die Spannung etwas ab, jedoch bleibt die Frage lange offen was mit Jonathan passiert ist. Gleichzeitig geht die Geschichte aber mit Lucy weiter wodurch ich das Gefühl hatte das immer was passiert und keine uninteressanten Stellen entstehen. Die Spannung wird immer mehr aufgebaut und kommt in den letzten Kapiteln zu einem spannungsreichen und großem Ende.
Puh war das langatmig!
Zum Inhalt dürfte nicht viel zu sagen sein. Es ist die Jagd auf einen Vampir. Der Schreibstil ist in Tagebucheinträgen, sodass es eine klare zeitluvhe Abfolge gibt und man recht gut folgen kann. An sich war das Buch gut und auch wenn es nicht mit der Spannung der heutigen Bücher mithalten kann, finde ich diese Art von Horror trotzdem bemerkenswert. Aaaaaber .... Die Ganze Gescjichte hätte locker auf 150 statt auf 540 Seiten geschrieben werden können. An manchen Stellen hat es mir den letzten Nerv geraubt mich weiter mit dem Buch zu beschäftigen. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Und ich bin froh, dass ich es nie wieder lesen muss. 2,5 Sterne für den Schinken.
Dracula von Bram Stoker ist ein absoluter Klassiker und auf jeden Fall empfehlenswert. Ich finde nur, dass die Spannung durch die Tagebuchperspektiven manchmal etwas verloren geht. Dafür ist die Atmosphäre unglaublich dicht, die Bildsprache packend, man fühlt sich richtig in die Geschichte hineingezogen.
In manus tuas, Domine, commendo spiritum meum.
Der Roman Dracula von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 ist schaurig schön und zugleich emotional. Die Geschichte folgt mehreren Erzählern, allen voran Jonathan Harker. Dieser trifft in Transsilvanien auf den Grafen Dracula in dessen Schloss. Dort hilft der angehende Anwalt dem Grafen beim Kauf eines Grundstücks in London – dem Carfax-Anwesen. Im Laufe seines Aufenthalts im Schloss entdeckt Harker die wahre Natur des Wesens Dracula. Dennoch gelingt es ihm nicht, den Grafen aufzuhalten, und dieser begibt sich schließlich auf die Reise nach London. Hier beginnt die eigentliche, schaurige Geschichte ihren Lauf zu nehmen. Die Hauptmotive des Romans, der im späten viktorianischen Zeitalter spielt, sind Glaube, Blut als Lebenssaft, Unsterblichkeit sowie die Angst vor dem Bösen in der kolonialen Fremde. Vieles davon mag heute veraltet wirken, stellt jedoch einen guten Querschnitt der Denkweise jener Zeit dar. Der Roman schafft es, zugleich emanzipiert und sexistisch zu sein. Einerseits werden patriarchale Strukturen gezeigt, in denen Männer als Beschützer auftreten und die Kontrolle übernehmen; besonders das Thema der Reinheit wird in Bezug auf die weiblichen Figuren betont. Andererseits erscheinen die Vampirinnen als sexuell selbstbestimmt und verführerisch, wodurch sie mit den strengen Moralvorstellungen der viktorianischen Zeit brechen. Zudem verkörpert Mina Harker in vielerlei Hinsicht die Rolle der „New Woman“ – einer modernen, gebildeten und eigenständigen Frau. Ein Klassiker, der gerade in der kalten Jahreszeit großartig funktioniert – auch wenn manche Darstellungen heute überholt wirken mögen.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein mysteriöser Auftraggeber verpflichtet den jungen Anwaltsgehilfen Jonathan Harker, für ihn Unterlagen zu prüfen, und lässt ihn dafür zu sich ins ferne Transsilvanien reisen. Tief verwurzelt in alten Legenden, entdeckt Harker die Geheimnisse, die hinter den alten Burgmauern begraben liegen und das seltsame Verhalten seines Gastgebers in ein bedrohliches Licht rücken.
Während Harker beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln, erreicht den renommierten Wissenschaftler Abraham van Helsing eine beunruhigende Nachricht, die ihn unverzüglich nach England aufbrechen lässt. Zwischen Albtraum und Wirklichkeit beginnt eine atemlose Verfolgungsjagd auf Leben und Tod.
Einzigartige Schmuckausgabe des Klassikers: mit Kaltfolie, Tiefprägung und Leseband Reich veredelt und durchgehend illustriert Mit 10 aufwendig gestalteten ExtrasBook Information
Posts
Ein absolutes Muss für jeden Vampirfan.
Bram Stokers DRACULA ist wohl mit Abstand DER Vampir Roman überhaupt. Und der Beginn aller Blutsauger Filme, Romane und mehr. Und gehört meiner Meinung absolut zur Weltliteratur. Eine Geschichte wir keine Andere. Für mich als Vampirfan, ist Dracula eine absolute Pflichtlektüre. Und der Insel Verlag hat mit dieser wunderschönen Ausgabe ein wirklichen Blickfang in meinem Regal geschaffen. Das Cover und die Qualität des Buches ist wirklich stark. Aber erstmal zur Story: Der junge englische Anwalt Jonathan Harker reist nach Transsilvanien, um dem mysteriösen Grafen Dracula beim Kauf eines Anwesens in London zu helfen, wird jedoch schnell als Gefangener auf dessen Schloss festgehalten. Währenddessen reist der Graf per Schiff nach England, wo er Unheil stiftet und die junge Lucy Westenra in einen Vampir verwandelt. Um den Schrecken aufzuhalten, formiert sich eine Gruppe um den erfahrenen Professor Abraham Van Helsing, die die untote Lucy erlöst und fortan Jagd auf den Grafen macht. Als Dracula Harkers Frau Mina mit seinem Vampirfluch belegt, verfolgt die Gruppe ihn quer durch Europa zurück in seine Heimat und kann ihn nach einer dramatischen Jagd vernichten, wodurch Mina in letzter Sekunde gerettet wird. Ein Klassiker den man gelesen haben muss. Und auch in meinem Re-Read bin ich noch immer begeistert über dieses Werk, ein Schauerroman voll dichter Atmosphäre, der die Leser:innen mitreißt und angenehm gruseln lässt. Die ideale Literatur für die dunkle Jahreszeit. 4.5/5 🔪 Werbung da Rezensionsexemplar Ich habe gesehen, es gibt auch Frankenstein, das habe ich noch nicht gelesen 🤭

🧛🏻♂️🏰🩸Klassiker 🩸🏰🧛🏻♂️
✨ Zusammenfassung Der Roman erzählt in tagebuchartigen Einträgen, Briefen und Aufzeichnungen die Ereignisse rund um den jungen Rechtsanwalt Jonathan Harker, der nach Transsilvanien reist, um für Graf Dracula einen Immobilienkauf abzuschließen. Während seines Aufenthalts bemerkt Harker zunehmend unheimliche Vorgänge und gerät in die Abhängigkeit des geheimnisvollen Grafen. Parallel dazu wird in England das Umfeld von Mina Murray und Lucy Westenra geschildert, deren Leben durch unerklärliche Vorfälle aus der Bahn gerät. Eine Gruppe um Dr. John Seward, Professor Abraham Van Helsing, Arthur Holmwood und Quincey Morris versucht, diese Ereignisse wissenschaftlich und rational zu deuten, wird jedoch Schritt für Schritt mit dem Übernatürlichen konfrontiert. Die Handlung entfaltet sich in einer Mischung aus Reisebericht, medizinischen Protokollen und persönlichen Notizen und führt die Figuren zusammen, die sich gemeinsam der Bedrohung durch den dämonischen Grafen stellen. 📝 Rezension Dracula gehört zu den prägendsten Werken des Horrorgenres und verbindet schaurige Atmosphäre mit der formalen Besonderheit eines vollständig dokumentarisch wirkenden Erzählstils. Die unterschiedlichen Perspektiven – Tagebücher, Briefe, Zeitungsartikel – sorgen für ein vielschichtiges Bild der Handlung und erzeugen eine stetige Spannung. Die Figuren sind klar gezeichnet: Jonathan Harkers zunehmende Verzweiflung, Mina Murrays Klugheit und Entschlossenheit sowie Van Helsings Mischung aus Rationalität und Aberglauben verleihen dem Roman Struktur und Dynamik. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung aus viktorianischer Wissenschaftsgläubigkeit und klassischem Aberglauben. Auch heute wirkt der Roman atmosphärisch dicht und stilistisch markant. Die Mischung aus Mystery, psychologischem Horror und Abenteuer macht ihn trotz seines Alters zu einer gut lesbaren, eindrucksvollen Lektüre.
🧛🏼♂️🦷Habe deutlich mehr erwartet… leider meeega langatmig💤💤
Ich habe dieses wunderschöne Buch im Prachteinband gekauft, da ich zuvor Frankenstein gelsen hatte und ich dann dachte, dass ich doch auch noch die Geschichte von einer der bekanntesten Horror-Charaktere lesen muss. Da ich mich nicht zuvor informiert hatte, wusste ich auch nicht, dass es im dokumentarischen Stil geschrieben ist, wovon ich sowieso schon kein großer Fan bin. 📚 Aber ich habe mich nichtsdestotrotz drangesetzt und das Buch innerhalb einer Woche gelesen (obwohl ich es güter weglegen musste aus langeweile). Es hat mich leider überhaupt NICHT gefesselt und oft wirklich schläfrig gemacht. Es ist unglaublich übertrieben langatmig geschrieben, wie ich es zuvor noch nie gelesen habe💤💤 Und obwohl es so langatmig war, wurde am Ende der Tod Draculas MEGA schnell und detailarm (ohne wirklichen Kampf) abgefertigt auf gerade einmal 2-3 Seiten❗️❓❓ Zudem finde ich bei der Edition von ANACONDA die Formatierung sehr sehr schlecht gestaltet und die Zeilenavstände zu kurz, sodass es oft schwer war zu lesen und ich habe eigentlich keine Probleme damit 🤓 Ich persönlich kann das Buch also nicht empfehlen und ich wäre auch gut ausgekommen damit, es nie gelesen zu haben, da es einfach auch super Filme gibt (und ja, normal ziehe ich auch eher Bücher vor). ⭐️⭐️: Schade, ich hätte von so einem groß gewordenen Klassiker mehr erwartet 👎🏻
Wirklich interessant aufgebaut!
Mir hat es ja schon bei „Die Leiden des jungen Werther“ sehr gefallen, dass dieses Werk in der Form eines Briefromans aufgebaut ist, aber das setzt nochmal eins drauf! Ich habe mich den Charakteren sehr verbunden gefühlt und gespannt mitgefiebert, als wäre ich selbst Teil davon. Die Handlung geht langsam voran, was ich aber als angenehm empfand. Ich bin ohnehin kein Fan davon, wenn auf einem Schlag der nächste folgt, da, so finde ich, die Emotionalität schnell abhanden kommt und man nicht die Zeit hat, sich mit den Charakteren richtig "anzufreunden" und Anteilnahme für sie zu empfinden, was für mich doch sehr wichtig ist. Das Ende eilte dann abrupt heran, das hat mich doch sehr geärgert, denn ... !SPOILER! ... ich konnte so den Graf nicht mehr ernst nehmen. Er schien mir doch schwächer zu sein, als ich anfangs annahm, und nahm so dem Grauen, welches diese Seiten überzog, ganz schön den Wind aus den Segeln. Er hätte einen epischen Kampf verdient, doch das Finale bestand nur aus Warten und Planen. Gut, einer ist gestorben, doch nicht einmal durch die Wölfe, die herbei eilten. Das hätte den ganzen Würze gegeben, wäre er zerfleischt worden. Alles, was davor geschah, macht die Ernüchterung auf den "Endkampf" doch halbwegs wett, darum die 4,5 Sterne.
Was passiert, wenn Gothic Horror und Urban Fantasy aufeinandertreffen? Begleitet unsere Truppe nach Transylvanien und besucht Bram Stoker‘s „Dracula“ Besonders die dichte und düstere Atmosphäre hat mich direkt in den Bann gezogen. Die Geschichte wurde von Briefen, Tagebucheinträgen und Telegramm aufgepeppt und hat die Protagonisten lebendig werden lassen. Auch der bildgewaltige und detaillierte Schreibstil punktet! Ein absoluter Klassiker, den ich jedem nur empfehlen kann!
beendet am: 18.11.25 Sprache: Englisch < Ein Graf mit einer blutigen Leidenschaft. Ein Klassiker der Horror-Literatur und auch heute noch ein echter Gänsehaut-Garant. Als zeitlose Parabel auf das Böse im Menschen und die moralischen Abgründe unserer modernen Welt, begeistert Dracula nach wie vor Leser aller Altersklassen. > Nach anfänglicher Sorge, ich würde mit dem „alten“ Englisch Schwierigkeiten haben, habe ich es endlich geschafft, meine Stoffgebundenen Klassiker des Penguin Verlags anzufangen. Und meine Sorge war völlig unbegründet. Das „alte“ Englisch ist sehr klar und oft schöner formuliert als manches „neues“ Englisch. Die Sprache ist fast gleich zu heute und es gab keinerlei Verständnisprobleme. Da ich Vampir Geschichten sowieso gerne mag, hat mir das Original aller Vampirgeschichten natürlich auch super gut gefallen. Spannung und Gruselfaktor waren von Anfang an gegeben und die Erzählweise gefällt mir auch sehr gut. Es wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten erzählt in Form von Briefen, Tagebucheinträgen und anderen Aufzeichnungen dieser. Da später im Buch alle Aufzeichnungen von Mina in eine chronologische Reihenfolge gebracht werden, liest sich Dracula dementsprechend so, als würde man den von ihr zusammengestellten Bericht lesen. Dadurch wird der Gruselfaktor nochmal erhöht. Das Buch hat sehr religiöse Themen, die aber im Zusammenhang mit der Geschichte richtig gut passen. Die Ausarbeitung der Charaktere beschränkt sich auf ihre Handlungen und Denkweisen während der Geschehnisse. Das schmälert das Leseerlebnis hier aber gar nicht, sondern es vermittelt eine gewisse Vertrautheit. So wirkt es, als würde man die Charaktere schon so lange und gut kennen, dass jegliche Erzählung von Hintergrundgeschichte unnötig ist. Auch würde eine Ausarbeitung der Hintergrundgeschichte nicht zu der Erzählweise durch Briefe und sonstige Protokolle passen. Die einzige Sache, die ich beim Lesen hinterfragt habe, war die ständige Blutspende von verschiedenen Personen, die nie zu irgendwelchen Problemen geführt hat. Es ist wohl etwas unwahrscheinlich, dass alle Menschen hier die gleiche Blutgruppe haben oder zu den Universalspendern gehören. Aber zur Zeit der Verfassung von Dracula gab es wahrscheinlich noch keine Forschung in diese Richtung, weshalb es ein Produkt der Zeit ist. Alles in allem kann ich Dracula sehr empfehlen, vor allem während der kalten und düstereren Jahreszeit! Die zusätzlichen Informationen, die man in den Kapiteln vor und nach dem eigentlichen Buch bekommt sind auch sehr lesenswert.
Mega
Ich bin richtig erstaunt wie gut es mir gefallen hat. Ich musste mich in den ersten Kapiteln, echt an den Schreibstil gewöhnen aber als ich mich dann, dran gewöhnt hatte Kamm ich super schnell durch. Es war spannend. Obwohl ich die Filme schon kenne habe ich total mitgefiebert. Durch die Tagebuch Einträge als stilistische Mittel war es auch sehr interessant gestaltet. Und ich hatte Spaß beim lesen. Da ich die Filme kannte hate ich so gut wie für jeden Charakter ein Gesicht und der Rest hat sich dan erschließen lassen. Ohne die Filme wäre mir das wahrscheinlich nicht so einfach gefallen. Ich empfehle es weiter vor allem für die dunkle Jahreszeit gut geeignet.
Sooo this would've been a new favorite classic if not for the ending. I loved the vampire-mystery and how the characters were solving it. Also the suspense was really good and the entire gothic asthetic was just a great atmosphere. I also really enjoyed how slow-pace and engaging it was. Because the entire book is quite slow pace and relying on suspense instead of action the ending affected my enjoyment greatly. The entre climax/showdown is so rushed and crampted into like 8 pages that it is a sudden ending and very different to the rest of the pacing. If you stretch everything for 400 pages, you can stretch the showdown for 10 more.
🖤🧛🏻♂️ | »Glaube ist das, was uns befähigt, Dinge für wahr zu halten, von denen wir wissen, dass sie unwahr sind«
Ich liebe die ganze Welt um den Kult-Klassiker »Dracula« und finde auch das keine Verfilmung an dieses unglaubliche Originalstück rankommt. Anwalt Jonathan Harker wird nach Transsilvanien geschickt um einen Landvertrag mit Schlossbesitzer Graf Dracula abzuschließen. Nachdem Dracula von Jonathan Harkers Verlobten Mina erfährt, macht er kein Halt und steuert aufm direkten Wege England an. Jonathan wird dabei in Draculas Schloss eingesperrt, schafft es jedoch zu fliehen und schließt sich in England dem Vampirjäger Van Helsing an. Wir haben verschiedenen, detailreiche Charaktere. Begonnen mit Jonathan, ein junger, schlauer Mann dessen Vertrauen wir direkt zu Beginn gewinnen. Graf Dracula, welcher ausgezeichnet mysteriös dargestellt wird. Zur Mitte hin lernen wir auch van Helsing kennen, der Vampirjäger dessen Charakter man sofort ins Herz eingeschlossen hat. Ich finde den Schreibstil unglaublich toll. Besonders die Umsetzung der Folklore, die wunderschönen Adjektive zu dieser Zeit und auch wenn es 1897 veröffentlicht wurde, finde ich die genutzte Sprache wirklich modern. Außerdem verwendet Bram Stroker eine wirkliche direkte Sprache, besonders zu den blutdrünstigen Szenen. Die Spannung ist auf jeden Fall gegeben. Man muss bedenken das Dracula kein brutaler Action-Thriller ist und sich vieles um die Ermittlungen gegen den Vampir sowie seine Anhänger spielt. Wir verfolgen einzelne Puzzelteile die immer wieder neues Licht auf Dracula werfen und zum Ende hin, die Geschichte flüssig auflösen lässt. Mein Fazit von Dracula, dieses Buch war ein Lebenshighlight. Und wird wohl mein Re-Read für jeden Herbst. Bram Stroker hat einen unglaublich mordenen, wortstarken und spannenden Fantasy geschrieben. Dieses Buch hat die perfekte herbstliche, düstere Stimmung und in Kombination mit Kerzenlicht sowie einem ruhigen Piano.. verliert man sich grade zu in dieser Welt. Ich liebe Vampire 🧛🏻♂️

Mit klassischer Literatur hatte ich bislang noch nicht sooo viele Berührungspunkte (man ignoriere den Berg von Agatha Christie Büchern auf meinem Boden). Prinzipiell bin ich auch gar nicht abgeneigt, aber viele Geschichten sprechen mich nicht wirklich an. An Dracula war ich aber schon länger interessiert, da es ja auch die Inspiration für viele moderne Vampirgeschichten ist. Tatsächlich hat mir Dracula viel besser gefallen, als ich erwartet hätte. Klar, aus heutiger Sicht ist es kein perfektes Werk und gewisse Ansichten und Bezeichnungen sind veraltet. Das ist für mich persönlich aber eher irrelevant, da es eben ein altes Buch ist. Dafür, dass es schon so alt ist, funktioniert es auch heute noch erstaunlich gut für mich. Ich mochte auch sehr, dass die Story durch Tagebucheinträge und Briefe aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Es hat mir persönlich auch Spaß gemacht, die ganzen Parallelen zu Geschichten zu sehen, die ich so gelesen habe, so "Ahhh, daher kommt das also!" Also tatsächlich wars für mich ein enjoyable Read und jetzt möchte ich gerne auch noch die Geschichte lesen, die Dracula inspiriert hat. 😂
Wow , ganz anders …
Hier wird die Geschichte draculas erzählt und das auf eine ganz andere Weise . Es war ein Lese Highlight, einen gaumenschmaus für meine Augen. Die Aufmachung ist etwas ganz anderes , aus Briefen , Telegrammen und Tagebucheinträgen, wechselt diese Geschichte immer wieder zwischen den Charakteren. Hab es wirklich geliebt bis zum Ende und kann es daher wirklich nur empfehlen. Klar, die Länge von 737 Seiten kann abschrecken , aber trau dich doch einfach ran und schau , ob vllt auch du ein kleines etwas anderes Highlight mit diesem schönen Werke erleben kannst.

Klassischer Grusel mit literarischen Können
»Tja, Ihnen fehlt eben der rechte Einblick, Freund John. Glauben Sie nicht, ich sei nicht traurig, bloß weil ich lache, Sehen Sie, ich habe doch geweint, noch während das Lachen mir die Luft nahm. Glauben Sie aber ebenso wenig, dass ich durch und durch betrübt sei, wenn ich weine, denn zur selben Zeit muss ich eben auch lachen. Merken Sie sich eines fürs Leben: Das Lachen, das erst höflich an die Tür klopft und bittet: Darfich eintreten?‹, ist nicht das wahre Lachen. Nein! Das wah-te Lachen st ein König, und dieser König kommt, wann, wo und Wie er will. Ihn kümmert nicht, wen er befallt; er fragt nicht, ob es sich gerade schickt. Er sagt einfach: Hier bin ich.« Dieses Buch ist überraschend spannend, wenn man bedenkt, dass es bei dessen Länge nur aus Briefen und Tagebucheinträgen besteht. Dies nimmt dem Buch aber keinen Flair, im Gegenteil und durch die Wiedergabe der Gespräche hat man trotzdem normale Dialoge. Es macht also Spaß, da man die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten kann. Zudem besitzt es eine wunderbare Atmosphäre. Ich liebe es, in diese Zeit zu sinken, fernab des Internets oder den anderen Aspekten der modernen Zeit. »Ach, wir Männer und Frauen sind wie Seile, straff gespannt zwischen Leiden, die an beiden Enden zerren. Dann kommen Tränen, und wie das so ist, wenn Regen auf Seile fällt, ziehen wir uns weiter zusammen, und die Gefahr droht, dass die Spannung irgendwann zu groß wird und wir entzweireißen. Aber dann kommt König Lachen wie der Sonnenschein, die Seile dehnen sich, die Spannung lässt nach, und wir tragen wieder leichter unsere Mühen und Plagen, welcher Art sie auch seien.« »Halten Sie für undenkbar, dass es Dinge gibt, die Sie nicht verstehen, die aber trotzdem existieren? Dass manche Leute Dinge sehen, die anderen verborgen bleiben? Es gab früher und es gibt heute Dinge, die vielen Menschen entge-hen, weil sie ja so genau Bescheid wissen; jedenfalls glauben sie das - dabei wissen sie nur, was andere ihnen erzählt haben.« Dennoch, es hat zum Ende hin ein paar Längen, wo man langsam den großen Showdown herbeisehnt, welcher dann nicht unbedingt meine Erwartungen erfüllte. Als Grusel Lektüre für den Herbst / Halloween? Auf jeden Fall! ⭐️⭐️⭐️⭐️
Dracula, Urvater der Vampirgeschichten 🖤
Die Entscheidung, Dracula zu lesen, als Horrorklassiker der Literaturgeschichte, war eindeutig die Richtige 🥰. Ich liebe Vampirgeschichten, die ganze Thematik und der Mythos der Vampire interessiert mich von Kindesbeinen an. Von daher war es nun auch endlich mal an der Zeit, den Ursprung aller Vampirgeschichten zu lesen ☺️. Es war ein Klassiker, wie er im Buche steht! Die Geschichte hat einen wunderbar altertümlichen Schreibstil, der natürlich eindeutig zum Jahr der Geschehnisse passt. Ein moderner Stil wäre hier auch wirklich unangebracht. Der Anfang ist wirklich mitreißend und spannend. Die Tagebuchaufzeichnungen der verschiedenen Personen fand ich gut strukturiert, und der Einblick in ihre jeweiligen Denkweisen wurde hervorragend dargestellt ❤️. Einen halben Stern Abzug gab es auch nur wegen der Längen, die sich im Mittelteil zeigten. Zum Ende hin nahm die Spannung dann wieder deutlich an Fahrt auf ☺️. Jedem, der sich für Mythen und Legenden und die Gesellschaft vergangener Zeiten interessiert, kann ich auf jeden Fall diesen Klassiker empfehlen 🫶 Es war mir eine Freude, und die ganzen Vampirgeschichten, die ich so im Laufe meines Lebens gelesen habe, sehe ich jetzt noch mal wieder in einem anderen Licht 🥰. Solltet ihr also mal einen Klassiker der Literaturgeschichte lesen wollen, dann greift zu Dracula 🖤🖤🖤
Absoluter Horror Klassiker, spannend, gruselig und brutal. Durchwegs eine düstere Atmosphäre und tolle Charaktere.
Bram Stoker ist wohl der Urvater der Horrorliteratur. Mit seinem Werk Dracula hat er den Vampir in seiner Pracht für nachfolgende Werke verankert. Ist das Horror-Genre meins? Nein. Aber durch den Klassiker Buchclub war es das April Buch und ich hab mir ja vorgenommen mehr Klassiker zu lesen. Natürlich lese ich solche Geschichten immer im dunkeln und vor dem schlafen gehen, ich Grusel mich ja nicht schon genug. Etwas Angst hatte ich vor dem Schreibstil des Buches aber meine Übersetzung war richtig gut und man kam flott voran. Der Anfang war schon richtig Mega, wir begleiten Jonathan Harker, einen Anwalt, der nach Transsilvanien reist weil er einem Grafen beim Kauf eines Hauses in England helfen möchte. Doch dort merkt er schnell, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Dieser Teil hat mich ans Buch fesseln lassen, es war spannend und auch absolut gruselig. Obwohl das ganze Buch aus Tagebucheinträgen diverser Charaktere besteht, konnte man gut folgen und kam gut voran. Der Autor ist ein Meister in der Beschreibung der Kulisse. Sowas detailreiches und großartiges habe ich zuvor noch nicht gelesen. Es hat mich fasziniert aber es hatte auch immer eine düstere und bedrückende Atmosphäre. Ich mochte die ganzen Charaktere sehr, das Schicksal von Lucy hat mich am meisten berührt. Aber auch Mina mochte ich total. Van Helsing war ein super Charakter allerdings war sein ganzes Gerede oftmals zu lang und es hat sich zwischendrin Zuviel gezogen. Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, wir haben hier Gewalt gegenüber Frauen, vor allem wegen der Sexualität, brutale Tötungsweisen wie Pfählung, Köpfung aber auch Penetration und Kastration. Auch Gewalt über Kinder ist hier ein Thema. Wir haben also keinen süßen Twilight Roman sondern wirklich ein Horrorbuch. Spannend und gruselig über den perversen Vampir Graf Dracula.
Deserved classic
This was a nice read, I especially liked the structure of the novel. The tension and horror moments profit immensely from the different intimate journal entries and it makes it easier to forgive the characters for not adding two and two together. To be fair, they don't have the same background knowledge of Dracula as a character like we do... It's kind of amusing to read about the "godfather" of vampires and watch the characters turn to ":o"-Emojis as soon as something vampiric happens while we as a modern audience have seen all the tropes countless times. (Which is of course partly 'Dracula's fault.) I was mostly impressed with Mina as female heroine. The guys would have been lost without her, she has immense brains and nerves and is even somehow part of the action. I kind of... didn't expect that in a classic. Very cool! Parts seemed a little repetitive to me though but maybe that's also because the story is so well-known.
Ewig schon in meinem Regal zu Hause und nun endlich gelesen. Und das Buch hat mir echt gut gefallen. Nicht ganz leicht wegzulesen, aber wirklich gut geschrieben und spannend. Ich kannte nicht mal einen Bruchteil der Geschichte 😅. Aus verschiedenen Tagebüchern und Notizen wird die Begegnung der Helden mit dem geheimnisvollen Dracula beschrieben. Angefangen bei Jonathan Harker, der Arbeitsbedingt nach Transsilvanien reißt, um Dracula, dem Klienten seiner Firma beim Kauf von Häusern in England zu helfen. Dann seine Verlobte Mina, John dem Arzt und irgendwann auch Doktor Van Helsing. Es war immer interessant. Fazit : Es wird auf jeden Fall einer meiner Lieblingsklassiker :)
Literatur Klassiker- Bram Stoker
Hat mir gut gefallen. Ein Literatur Klassiker der aufgebessert wurde. Die Original Fassung von 1897 und auch weitere sollen unzählige Fehler haben in punkto Daten und Fakten. Diese wunderschöne Schmuckausgabe mit vielen kleinen Briefen, Postkarten, Postern & Co. wertet die Geschichte rund um Graf Dracula definitiv auf. Die Fehler von Stoker wurden bei dieser Ausgabe beabsichtigt bearbeitet, ergänzt oder umfunktioniert damit am Ende dieses tolle Buch entstand. Fehler von Stoker waren Daten und Tageszeiten die widersprüchlich waren oder gar keinen Sinn ergaben. Auch wurden 4 Personen in seiner Fassung erwähnt und 5 tauchten dann einfach auf und übernahmen die Handlung. Jedenfalls wurde hier das Original trotzdem eins zu eins wiedergegeben und es auch korrekt präsentiert! 👍

Ein spannender Klassiker, aber mit Längen
Obwohl ich die Geschichte spannend fand, bin ich wirklich nur langsam vorangekommen. Die Tagebuch-Form und der häufige Sichtwechsel machten das Lesen für mich teilweise anstrengend. Nichtsdestotrotz bin ich froh, diesen Klassiker gelesen zu haben und finde die Story sehr interessant. Was mich aber wirklich genervt hat, waren die herablassenden Beschreibungen von Lucy, Mina und allen anderen Frauen. Natürlich war das Frauenbild damals ein anderes, aber das ständige „Oh, sie hat etwas Kluges gemacht, OBWOHL sie eine Frau ist“ kann ich nicht ignorieren.
Positiv überrascht hat mich hier definitiv der Inhalt des Romans. Auch wenn man denkt, man kennt die Geschichte um den Vampir Dracula ja bereits, liegt man doch irgendwie daneben. Okay, ich habe auch noch keine Verfilmung gesehen, vielleicht war gerade deswegen der Roman so anders als erwartet. In den Niederschriften, Tagebüchern, Briefen und Audioaufnahmen vieler Charaktere wird hier im Grunde Jonathans Trauma durch die Begegnung mit Dracula und das Entdecken dessen, dass er ein Vampir ist, aufgearbeitet. Diese Briefe und Erzählungen sind realistisch lang, ausschweifend und teils auch ein wenig zu dramatisch aufgebauscht für meinen Geschmack. Dennoch gerade dadurch eben auch authentisch, finde ich. Trotzdem zog sich die Handlung immer wieder und fühlte sich anstrengend ausgeschmückt und gezerrt an. Der Anfang hat mich vollkommen begeistert, aber mit der Zeit verlor mich der Roman ein wenig. Gerade dafür war das Ende dann super unspektakulär und ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Trotzdem insgesamt ein einzigartiger Roman, der zurecht ein Klassiker ist und den ich wirklich froh bin, nun mal gelesen zu haben.
Ein Klassiker der Schauer-Literatur mit kleinen Stolpersteinen
Wie bedauernswert, dass Bram Stoker den enormen Erfolg seines Werkes nicht mehr selbst erleben durfte. Im Gegensatz zu Mary Shelleys „Frankenstein“ hat mich bei „Dracula“ genau das erwartet, was ich mir vorgestellt hatte: Ein Abenteuerroman eingebettet in paranormale Gegebenheiten. Die psychologische Meta-Ebene wird, wenn überhaupt dann nur kurz berührt. Nicht so wie bei „Frankenstein“, wo die Meta-Ebene der eigentliche Star des Werkes ist. Nach meinem Empfinden, gibt es einige strukturelle Stolpersteine in der Handlung. Ich als Leser fragte mich manchmal „Warum biegst du denn an dieser Stelle ab und machst einen umständlichen Umweg, wenn du - nach den Regeln deiner eigenen Logik - doch einfach geradeaus gehen könntest?“. Vermutlich weil ich dann an die 300 Seiten weniger Lesevergnügen gehabt hätte- denn ein Lesevergnügen war es allemal!
Der Klassiker von 1897 🧛🏻♂️🦇...
Funktioniert heute mindestens genauso gut wie damals. Zugegeben der Schriftstil und die doch Recht alte Ausdrucksweise machen es einem gerade am Anfang nicht all zu einfach in die Erzählungen einzutauchen, doch spätestens nach ein paar Seiten war ich von der Geschichte wahnsinnig gefesselt und konnte das Buch kaum weg legen. Die grobe Richtung des Buches dürfte ja so ziemlich jedem bekannt sein da es so ziemlich der Grundstein für jeden moderne Vampirgeschichte ist. Erzählt wird das ganze anhand von Briefen, Tagebucheinträgen und Aufzeichnungen aus der sicht der schreibenden Person. Das ganze kann manchmal zwar etwas verwirrend sein hebt die Geschichte aber auch in mindestens genauso vielen Fällen auf eine andere Stufe. Meinerseits also eine klare Empfehlung, vor allem für Menschen die wie ich das Glück hatten und schon einmal das Echte Schloss Bran besucht haben. Euch wird es noch ein bisschen mehr schaudern 😅

Schon immer wollte ich einmal Bram Stokers Dracula lesen und nun habe ich es endlich gemacht. Da es ja viele Filme zu Dracula gibt, dachte ich, ich wüsste eh schon alles was im Buch geschehen wird, aber das stimmte so gar nicht. Denn im Buch passiert so viel mehr, die Jagd endet auch ganz anders und die Rolle der Mina ist viel wichtiger als in irgendeinem Film. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben. Ja der Spannungsbogen ist ein anderer als heutzutage und auch die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird ist was ganz besonderes. Ein toller Klassiker und ich bin froh endlich das Buch über den berühmtesten Vampir der Welt gelesen zu haben.
„Denn die Toten reiten schnell.“
Bram Stokers Dracula ist der Vampirklassiker schlechthin und auch über 100 Jahre nach seiner Veröffentlichung überraschend zeitlos und angenehm zu lesen. Wer Vampire liebt und erfahren möchte, wo all diese Geschichten ihren Ursprung haben, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Natürlich merkt man dem Werk an, dass es ein Kind seiner Zeit ist: Die Handlung hat ihre Längen, und mir persönlich war es stellenweise zu dialoglastig. Außerdem spielen Gott und Glaube eine große Rolle, und auch die damaligen Machtstrukturen zwischen Mann und Frau sind klar erkennbar. Umso mehr hat mich die weibliche Hauptfigur Mina überrascht, die nicht nur (beinahe) ebenbürtig zu den Männern dargestellt wird, sondern auch tatkräftig an der Jagd auf Dracula teilnimmt.
Grandioses Buch aus alten Tagen
Ich hatte mir vor wenigen Jahren mal vorgenommen alle Horrorklassiker zu lesen. Dracula stand jetzt schon eine ganze Weile als ungelesen in meiner Sammlung und dieses Jahr habe ich endlich damit angefangen. Ich kannte schon den Film, weshalb mir die Handlung nicht neu war, jedoch bemerkte ich schnell, dass das Buch um Wellen länger ist und ich definitiv verstehen kann, wieso es so einen großen Erfolg hatte. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten mit der alten Sprache, kam aber ziemlich schnell damit klar. Ich fand die Ausschmückung der einzelnen Charaktere schön, weil es mir das Gefühl gab, ihnen allen etwas näher zu sein und sie in gewissermaßen sogar zu kennen. Jeder Charakter hatte seine eigene Rolle und keiner von ihnen stand so wirklich im Hintergrund. Zumal gefiel es mir, dass es zwar in den Tagebüchern Zeitsprünge gab, diese jedoch so perfekt dargestellt wurden, dass man nie das Gefühl hatte, in der Zeit zu springen. Eigentlich stört es mich auch, wenn Bücher weit ausgeschmückt werden und vieles nicht wirklich relevant für die Geschichte ist, jedoch mochte ich das bei Dracula irgendwie schon. Es hat einfach gepasst und war stimmig. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, muss jedoch dazu erwähnen, dass eben noch die alte Sprache verwendet wird und gewisse Ausdrücke in der heutigen Zeit nicht mehr okay sind (waren sie damals schon nicht, aber wurden eben so verwendet).
Klassiker
ICh hatte befürchtet es gar nicht zu mögen da es ja so alt ist und auch die Sprasche dementprechend, aber damit hatte ich eigentlich keine Probleme bis es zu Van Helsings wulstigen elendslangen Reden kam. Ich finde der Teil hat sich etwas gezogen und war mir manchmal einfach zu viel, auch das Gerede über Frauen. aber so war das eben damals. Besonders mochte ich die erste Hälfte auch mit den Schissbucheinträgen, der Tagebuchstil hat mich nicht gestört. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, insbesondere Mina, die doch recht modern wirkte und durch ihre Klugheit und Mitarbeit überhaupt zum Ziel führte. Ich mochte insgesamt die zusammenarbeit der Männer, das Pläne schmieden und Dracula, vor allem wenn er so " Ihr kriegt mich nicht" mäßig war. Sein Tod war dann leider recht schnell und irgendwie würdelos, ohne Kampf und im Gegensatz zu den Filmen gab es auch keine Romantik zwischen ihn und Mina, was aber okay war. Alles in allem ein guter Klassiker bei dem ich verstehe, dass es einer ist.
"Listen to them, the children of the night. What music they make!" 🦇
Ich habe es durch und durch geliebt. 🖤 Ich kann verstehen wieso es manchen nicht gefallen könnte, da einige ruhigere Passagen drin waren, aber auch die habe ich geliebt. Der Schreibstil und die Atmosphäre haben mir sehr gut gefallen. Vor allem auch die creepiness die dadurch entsteht, dass nicht jede Kleinigkeit für den Leser ausgesprochen wird. Ein richtiges Highlight 🦇
Nicht gut gealtert …😮💨🧛🏻♂️
Der junge Anwalt Jonathan Harker reist geschäftlich nach Transsilvanien, um mit einem Grafen Dracula den Kauf von Eigentum in London abzuschließen. Harker spürt jedoch bald schon, dass etwas mit seinem Gastgeber ganz und gar nicht stimmt und kann nur knapp aus dessen Schloss entkommen. Zurück in England beginnt wenige Wochen später Lucy, die beste Freundin von Harkers Verlobten, an seltsamen Symptomen zu leiden. Ratlos wendet man sich an den Direktor der örtlichen Nervenheilanstalt und den renommierten Dr. Abraham Van Helsing aus Amsterdam. Letzterer entdeckt, zwei winzige Einstichwunden am Hals der Patientin und erkennt, dass der Graf Jonathan nach London gefolgt und die arme Lucy zum Vampir gemacht haben muss, von deren Schicksal sie letztlich nur ein abgetrennter Kopf und ein hölzerner Pfahl durchs Herz befreit. Doch die größte Bedrohung ist noch nicht gebannt: Van Helsing stellt eine Gruppe zusammen, um den Grafen zurück nach Transsilvanien zu treiben und dieses Grauen ein für alle Mal zu vernichten… ⭐️⭐️⭐️ Oh je… Es fing vielversprechend an, besonders die ersten Berichte von Harker’s Reise nach Transsilvanien haben mich noch in ihren Bann gezogen und die Landschaftsbeschreibung Rumäniens verursachten mega Fernweh in mir - es liest sich einfach wunderschön 🤩 Ab Harker‘s Entdeckung, mit wem oder was er es da im Schloss zu tun hat, hat sich die Handlung aber sehr gezogen und hätte für meinen Geschmack deutlich eingekürzt sein können. Am schlimmsten fiel es mir jedoch über Bram Stokers Frauenbild zu lesen: der ein oder andere herablassende oder gönnerhafte Kommentar über die ach so umwerfenden Frauen, denen die männlichen Figuren im Verlauf der Geschichte hormongesteuert nach und nach verfallen sind, war mir echt zu viel 🤮 Naja, war halt eine andere Zeit… Wir alle kennen Vampir-Geschichten aus den unterschiedlichsten Quellen 🤷🏽♀️ Objektiv betrachtet, muss man das Werk also für das loben, was es zu seiner Zeit gewesen ist: der Ursprung des viktorianischen Vampir Gothic - wenn auch, wie so oft, auf Kosten des weiblichen Geschlechts 🤐
Immer noch sehr lesenswert
Ich bin nur so über die Seiten geflogen! Stellenweise sehr athmosphärisch mit insgesamt leichtem Grusel. Auf altmodisch gestelzte Sprache muss man sich natürlich einlassen, sie ist aber trotzdem noch sehr verständlich. Wer sich an aus heutiger Sicht leicht rassistischen Anmerkungen und dem aus der Zeit gefallenen Frauenbild stört, sollte wohl eher nicht zu diesem Klassiker greifen. Daher u. a. der halbe Punkt Abzug.

Endlich habe auch diesen Klassiker gelesen. Natürlich kannte ich ihn schon von Filmen und Serien, aber das Buch an sich war nochmal etwas völlig anderes. Ganz besonders mag ich die Beschreibungen der Landschaften und die mutigen Charaktere. Bram Stoker hat einen guten Schreibstil, der auch noch heutzutage gut zu lesen ist. Diese Schmuckausgabe hat das Lesen noch einmal zu etwas Besonderem hervorgehoben. Schön gestaltete Extras, die noch mehr Informationen zum Text liefern. Ebenso die Illustrationen im Buch haben mir sehr gefallen.
Absolut mitreißend und faszinierend 😱🧛♂️🧛♂️🧛♂️🫣😱
Ein zeitloser Klassiker des Schauerromans, der mich mit seiner düsteren Atmosphäre und spannenden Handlung fesselt. Erzählt durch Tagebucheinträge und Briefe entfaltet sich die Geschichte um den geheimnisvollen Grafen Dracula und seinen unheimlichen Einfluss auf alle, die ihm begegnen. Mit packendem Horror, faszinierenden Charakteren und einer intensiven Atmosphäre ist der Roman für mich ein Meilenstein der Literatur.
Maybe the most influential classic for modern popular culture.
An easy read, unexpectedly thrilling, although it has some lengths to it. Especially in the second quarter. The style of writing in journal entries of different persons needs some acclimatization, but works very well. Of course the issues of depicting foreigners and in some case women arise in literature of this period, but Mina Harker for instance is a suprisingly modern female character. All in all a book worth reading especially beacuse of its influence.
Das Tagebuch der Vampirjäger
Ein Klassiker mit interessantem Stil. Offiziell im Genre Horror aber eigentlich ein Vorreiter von Urban Fantasy Es war wirklich interessant die Geburtstätte so vieler Vampirmyten zu entdecken, obwohl nicht viele Gründe für die Regeln des Vampirismus gegeben wurden. Der Graf persönlich hat mich auch noch außerhalb des Buches tief in die rumänische Geschichte eintauchen lassen. Wohl ein Buch was man als Fantasy/Horrornerd gelesen haben sollte.

Ein spannender Klassiker in neuer Übersetzung
Endlich habe ich diesen Klassiker gelesen und dann noch in der neuesten Übersetzung. Die Geschichte um Dracula kennt jeder und deshalb ist das Buch ein Muss! Mir hat es sehr gut gefallen, wobei es zwischendurch mal kurz ein paar Längen hatte. Insgesamt kann ich es aber sehr empfehlen, auch diese neue Ausgabe aus dem Steidl-Verlag lohnt sich!
Wow.. Dracula ist einer meiner Lieblingsklassiker geworden! Obwohl es nicht ganz leicht zu lesen ist, macht es wirklich Spaß! Es ist sehr stimmungsvoll geschrieben, es gibt selten langatmige Stellen und ein paar Szenen sind wirklich gruselig! Eine tolle schaurige Atmosphäre perfekt für die dunkle Jahreszeit!
Zurecht ein beliebter Klassiker.
Besonderer Schreibstiel an den ich mich am Anfang etwas reinfinden musste jedoch find ich es eigentlich mal ganz abwechslungsreich die Geschichte nur durch Tagebucheinträge etc. zu erfahren, das gibt einem zusätzlich das Gefühl mit Teil der Gruppe zu sein und mit ihr mitzufiebern bzw. mitzugrübeln. Außerdem passt der Schreibstil meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch und dessen Geschichte. Das erste mal das ich so einen Klassiker gelesen habe und es hat sich definitiv gelohnt. Jede Hauptfigur ist unterschiedlich und sympathisch, was gut in den eigenen Tagebucheinträge rübergebracht wird. Die Geschichte fängt direkt mit den Ereignissen in Transilvanien an wodurch direkt das Thema eröffnet wird und man mitten in der Geschichte drin ist. Danach fällt die Spannung etwas ab, jedoch bleibt die Frage lange offen was mit Jonathan passiert ist. Gleichzeitig geht die Geschichte aber mit Lucy weiter wodurch ich das Gefühl hatte das immer was passiert und keine uninteressanten Stellen entstehen. Die Spannung wird immer mehr aufgebaut und kommt in den letzten Kapiteln zu einem spannungsreichen und großem Ende.
Puh war das langatmig!
Zum Inhalt dürfte nicht viel zu sagen sein. Es ist die Jagd auf einen Vampir. Der Schreibstil ist in Tagebucheinträgen, sodass es eine klare zeitluvhe Abfolge gibt und man recht gut folgen kann. An sich war das Buch gut und auch wenn es nicht mit der Spannung der heutigen Bücher mithalten kann, finde ich diese Art von Horror trotzdem bemerkenswert. Aaaaaber .... Die Ganze Gescjichte hätte locker auf 150 statt auf 540 Seiten geschrieben werden können. An manchen Stellen hat es mir den letzten Nerv geraubt mich weiter mit dem Buch zu beschäftigen. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Und ich bin froh, dass ich es nie wieder lesen muss. 2,5 Sterne für den Schinken.
Dracula von Bram Stoker ist ein absoluter Klassiker und auf jeden Fall empfehlenswert. Ich finde nur, dass die Spannung durch die Tagebuchperspektiven manchmal etwas verloren geht. Dafür ist die Atmosphäre unglaublich dicht, die Bildsprache packend, man fühlt sich richtig in die Geschichte hineingezogen.
In manus tuas, Domine, commendo spiritum meum.
Der Roman Dracula von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 ist schaurig schön und zugleich emotional. Die Geschichte folgt mehreren Erzählern, allen voran Jonathan Harker. Dieser trifft in Transsilvanien auf den Grafen Dracula in dessen Schloss. Dort hilft der angehende Anwalt dem Grafen beim Kauf eines Grundstücks in London – dem Carfax-Anwesen. Im Laufe seines Aufenthalts im Schloss entdeckt Harker die wahre Natur des Wesens Dracula. Dennoch gelingt es ihm nicht, den Grafen aufzuhalten, und dieser begibt sich schließlich auf die Reise nach London. Hier beginnt die eigentliche, schaurige Geschichte ihren Lauf zu nehmen. Die Hauptmotive des Romans, der im späten viktorianischen Zeitalter spielt, sind Glaube, Blut als Lebenssaft, Unsterblichkeit sowie die Angst vor dem Bösen in der kolonialen Fremde. Vieles davon mag heute veraltet wirken, stellt jedoch einen guten Querschnitt der Denkweise jener Zeit dar. Der Roman schafft es, zugleich emanzipiert und sexistisch zu sein. Einerseits werden patriarchale Strukturen gezeigt, in denen Männer als Beschützer auftreten und die Kontrolle übernehmen; besonders das Thema der Reinheit wird in Bezug auf die weiblichen Figuren betont. Andererseits erscheinen die Vampirinnen als sexuell selbstbestimmt und verführerisch, wodurch sie mit den strengen Moralvorstellungen der viktorianischen Zeit brechen. Zudem verkörpert Mina Harker in vielerlei Hinsicht die Rolle der „New Woman“ – einer modernen, gebildeten und eigenständigen Frau. Ein Klassiker, der gerade in der kalten Jahreszeit großartig funktioniert – auch wenn manche Darstellungen heute überholt wirken mögen.






















































