Das Blütenstaubzimmer
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Description
Book Information
Posts
Faszinierend und seltsam. Ein Buch, das Bilder von Einsamkeit malt. Distanziert werden die Erlebnisse von Jo geschildert, die zwischen ihren getrennten Eltern hin und her wandert. Ihre Eltern haben immer neue Partner, wechseln Wohnungen und Orte und dazwischen pendelt Jo, mittlerweile erwachsen, hat kurze Freundschaften und Beziehungen und bleibt dabei seltsam unbeteiligt, orientierungslos und allein. Ich mochte dieses Buch und die Gefühle, die es transportiert. Ein Buch, das man weniger versteht als fühlt wie ein gutes Lied.
Dies hier soll ein Roman sein, der das Erwachsenwerden und Loslösen von den Eltern beschreibt, doch um ehrlich zu sein empfand ich es eher als zusammenhangloses Sammelsurium aus Namen, deren Charaktere kaum erklärt werden und die auftauchen und verschwinden, ohne dass man begreift, wie sie zur Protagonistin stehen, und Momenten, die ebenfalls nicht weiter erklärt werden. Mal ist sie im Kino und beschreibt minutiös, was im Film (und im Telefonat eines Mannes, der ebenfalls dort sitzt) vor sich geht, dann ist das aber wieder vorbei, ohne dass es irgendeine Funktion für eine Handlung gehabt hätte. Auch ihre ständigen Träume oder Visionen werden in keinen Kontext gerückt, sondern stehen einzeln und somit sinnlos im Raum. So ist das Buch eigentlich nur eine langweilige Verschwendung von Zeit, ohne dass man jemand die Protagonistin groß kennen gelernt hätte. In sie einfühlen kann man sich erst recht nicht. Und so finden - zumindest in meinem Fall - Leser und Buch an keiner Stelle zu einander.
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Faszinierend und seltsam. Ein Buch, das Bilder von Einsamkeit malt. Distanziert werden die Erlebnisse von Jo geschildert, die zwischen ihren getrennten Eltern hin und her wandert. Ihre Eltern haben immer neue Partner, wechseln Wohnungen und Orte und dazwischen pendelt Jo, mittlerweile erwachsen, hat kurze Freundschaften und Beziehungen und bleibt dabei seltsam unbeteiligt, orientierungslos und allein. Ich mochte dieses Buch und die Gefühle, die es transportiert. Ein Buch, das man weniger versteht als fühlt wie ein gutes Lied.
Dies hier soll ein Roman sein, der das Erwachsenwerden und Loslösen von den Eltern beschreibt, doch um ehrlich zu sein empfand ich es eher als zusammenhangloses Sammelsurium aus Namen, deren Charaktere kaum erklärt werden und die auftauchen und verschwinden, ohne dass man begreift, wie sie zur Protagonistin stehen, und Momenten, die ebenfalls nicht weiter erklärt werden. Mal ist sie im Kino und beschreibt minutiös, was im Film (und im Telefonat eines Mannes, der ebenfalls dort sitzt) vor sich geht, dann ist das aber wieder vorbei, ohne dass es irgendeine Funktion für eine Handlung gehabt hätte. Auch ihre ständigen Träume oder Visionen werden in keinen Kontext gerückt, sondern stehen einzeln und somit sinnlos im Raum. So ist das Buch eigentlich nur eine langweilige Verschwendung von Zeit, ohne dass man jemand die Protagonistin groß kennen gelernt hätte. In sie einfühlen kann man sich erst recht nicht. Und so finden - zumindest in meinem Fall - Leser und Buch an keiner Stelle zu einander.







