Junikinder
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Description
Zwischen Geheimnissen, Schweigen und der Sehnsucht der Schwestern nach Versöhnung
Das Leben der Kinderkrankenschwester Julia Bergman droht endgültig aus den Fugen zu geraten. Als wäre ihre Arbeit auf einer Frühgeborenenstation in Stockholm für die alleinerziehende Mutter nicht schon stressig genug, droht ihr Ex damit, das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu beantragen. Das Fass droht überzulaufen, als plötzlich ihr Schwager Henrik im Kreißsaal vor ihr steht. Doch bei der Frau, deren Kind viel zu früh auf die Welt kommt, handelt es sich nicht um Julias ältere Schwester Liv. Julia steckt in einem Dilemma: Einerseits wird sie durch die Schweigepflicht zur Mitwisserin, andererseits hat sie Liv versprochen, immer an ihrer Seite zu stehen. Das scheinbar perfekte Leben ihrer Schwester bekommt Risse und Julias Verhältnis zu Liv wird wieder einmal auf eine harte Probe gestellt. Eine bewegende Geschichte über Vertrauen, Enttäuschung, die tiefe Verbundenheit unter Geschwistern und weibliche Solidarität.
Book Information
Author Description
Marcus Jarl ist Autor und zugleich Fachkrankenpfleger in der Neonatologie – und teilt seine Zeit zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Berufen auf. Er ist in der Kleinstadt Vadstena aufgewachsen, lebt aber mittlerweile in Stockholm. Sein vierter Roman ist gerade erschienen.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Jahreshighlight.
Ein männlicher, mir unbekannter Autor und ein Roman der mir außerordentlich gut gefiel und jetzt schon DAS Jahreshighlight für mich ist. Chapeau; denn eigentlich lese ich mittlerweile kaum noch von männlichen Autoren. "Sie war Kapitänin ihres eigenen Bootes, doch gegen den starken Wind in den Segeln kam sie nicht an." [S. 237] Die alleinerziehende Julia arbeitet als Krankenschwester in der Neonatologie. Ein Job, der alles von ihr fordert und sie täglich an ihre Grenzen bringt. Vor allem, als plötzlich ihr Schwager Henrik mit seiner heimlichen Geliebten auf der Station auftaucht. Als Vater eines neugeborenen Frühchens. Julia befindet sich in der Zwickmühle, gegenüber ihrer Schwester Liv und gleichzeitig plagt sie die Angst ihren Job zu verlieren, wenn sie sich dazu entschließt Tacheles zu reden und die Schweigepflicht bricht, denn auch das Sorgerecht für ihren Sohn steht auf dem Spiel. ... Dieses Buch war mit Abstand das Beste, welches ich bisher in diesem Jahr gelesen habe. Eine komplexe Familiengeschichte, die einem Psychothriller glich, den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Dessen vielseitige Problematiken und Handlungsstränge so gut miteinander verknüpft waren und das medizinisch fachlich so informativ und gleichzeitig so emotional bewegend war, dass ich an nichts anderes mehr denken konnte, wenn ich das Buch beiseite legen musste. Bisher mein unangefochtenes Jahreshighlight, ein Lebenslesehighlight und eine absolute Herzensempfehlung!
"Junikinder" von Marcus Jarl, Übersetzung: André Wilkening, wird bzw. wurde meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Denn vorweg: für mich ist es ein Highlight. In der letzten Zeit habe ich nicht mehr allzu viel von männlichen Autoren gelesen. Oftmals werden die Sichten von Frauen überspitzt oder zu klischeehaft dargestellt. Nicht in diesem Roman. Ich konnte oft die Sicht nachvollziehen, die Handlungen nachempfinden und fand die Situationen wirklich authentisch. Zudem ein super Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt und Spannung trotz weniger Handlung aufrecht hält. Und das ist auch ein Punkt, weshalb das Buch für mich ein Highlight ist: die Geschichte hält nicht viel Handlung inne, und dennoch ist es immer so präsent und voller Überraschungen. Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich allerdings schon: gegen Ende wurde die Sicht meiner Meinung nach plötzlich verändert. So als gäbe es eine Erzählstimme, die aus Distanz auf die Protagonistinnen schaut. Aber das nimmt dem Highlight keinen Abbruch! Von mir gibts definitiv eine Leseempfehlung und ich hoffe so sehr, dass dieses Buch noch mehr Aufmerksamkeit im Speziellen hier auf Instagram bekommt! Hoffentlich schreibt der Autor noch viele solcher guten Bücher. Buchdetails: erschienen am 23.04.2025 im FISCHER Taschenbuch Verlag • 544 Seiten • gelesen als Paperback (18,00€)

Zusammenfassend kann ich sagen, es war okay. Dem Autor gelingt es durchaus, trotz wenig Handlung, etwas Spannung zu kreieren. Und bei der Schilderung vom Leben und Wirken auf einer Frühchen-Station hatte er mich kurz so richtig, aber der Rest hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich konnte keiner der Figuren nah kommen, sie blieben mir trotz Emotionalität und Drama fern. Darüber hinaus fand ich es schwierig wie hier ein Geschlecht als ganz klar Böse deklariert und das andere als starker, heimlicher Held gefeiert wurde. Das erscheint mir zu eindimensional.
Ich habe auch die ein oder andere Rezension zum Buch gelesen. Dort findet man viel Begeisterung... Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dort habe ich aber auch die Beschreibung der Geschichte als "cheesy" kennengelernt. Nachdem ich die Bedeutung gegoogelt habe, kann ich dem durchaus an der ein oder andren Stelle zustimmen. Immerhin habe dabei mal wieder was für meinen Wortschatz getan. Ein bisschen genervt hat mich, wie die Protagonisten pausenlos geschwitzt haben, nicht weil diese Körperfunktion mich gestört hat, sondern weil das so häufig wiederholt wurde. Einfach jede Situation schien waren Rinnsale Schweiß abzusondern.
Der Schreibstil konnte mich leider nicht so begeistern, die Geschichte um die Schwestern Julia und Liv war dafür ganz nett. Gleichzeitig war es mir aber auch etwas sehr viel Drama. Berührt hat mich Julias Arbeit in der Neonatologischen Station, das fand ich sehr gut umgesetzt. Alles in allem ganz solide.
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📚 Rezensionsexemplar | Roman | #Fischerverlag #Junikinder von #MarcusJarl #Schwestern #Geheimnisse #Lügen ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Eine Herzensempfehlung von Nadine_ dietz (insta) und gelobt von vielen – ich war gespannt auf diese Familiengeschichte mit Tiefgang, auch wenn das Cover mich so gar nicht angesprochen hat. Es wirkte eher wie aus den 70ern. 🔎 Worum geht’s? Julia, Kinderkrankenschwester, steht vor einer moralischen Zerreißprobe: Soll sie ihren Schwager verraten und damit ihren Job riskieren – oder schweigen und gegen ihre Werte handeln? 🧠 Meine Meinung: Schon gleich zu Beginn störte mich irgendetwas am Schreibstil – auch der wirkte eher altmodisch. Zu Julia, der Hauptfigur, fand ich kaum Zugang. Die Beziehungen zwischen den Figuren erschienen mir kühl, teils unnahbar. Zwar entwickelte sich durch den moralischen Konflikt um die Schweigepflicht Spannung – doch das ging schnell in einer Flut von Dramen unter. Irgendwann wusste ich nicht mehr, worum es eigentlich noch ging. Der rote Faden zerreißt. Nicht mit einem Schlag. Er wird eher dünner – von Seite zu Seite, mit jedem neuen Drama – bis er schließlich reißt. Mit ihm meine Geduld. Was blieb, war pure Enttäuschung. ✅️ Fazit: Ein Buch mit Potenzial, das sich in zu vielen Wendungen verliert. Ich blieb enttäuscht zurück – obwohl (oder gerade weil) meine Erwartungen so hoch waren.

Eine Geschichte über eine Schwesternschaft, die auf die Probe gestellt wird.
Ein zerrüttetes Verhältnis zweier Schwestern und ein Geheimnis, was alles ändert. Julia muss sich entscheiden- steht sie für ihre Schwester ein oder riskiert sie Ihren Job? Anfangs wusste ich nicht so recht, wohin das noch wollte. Beginnend mit den ersten Zeitsprüngen jedoch, wollte ich dann doch wissen, wieso Liv und Julia, die früher ein Herz und eine Seele waren, sich nun nur noch bei Familienfeiern sehen. Das Buch ist an der ein oder anderen Stelle schon etwas cheesy aber im Grunde schön geschrieben mit einer wichtigen Message.
Nette Idee, leider schwach umgesetzt
Junikinder von Marcus Jarl erzählt von den im Juni geborenen Schwestern Julia und Liv, deren Leben sich dramatisch verflechten: Julia, alleinerziehende Kinderkrankenschwester, kämpft auf einer Frühgeborenenstation mit einem drohenden Sorgerechtsstreit, als plötzlich Livs Ehemann auftaucht. Positiv: kurze Kapitel, gut lesbar, stellenweise spannend. Leider war das für mich auch schon das Ende der Stärken. Dass ein männlicher Autor aus der Perspektive zweier Frauen schreibt, kann interessant sein – hier wirkte es jedoch oft unauthentisch. Handlungen und Gefühle der Protagonistinnen erschienen überzogen oder nicht nachvollziehbar, die Figuren blieben mir unsympathisch. Zudem wirkte die Schuldzuschreibung zu simpel: Männer als Problem, Frauen als Leidtragende. Für mich zu klischeehaft, vorhersehbar und eindimensional. Das Leben ist komplexer, Beziehungen sind komplexer. Hier war mir alles zu einseitig, zu glatt in der Schuldfrage, zu vorhersehbar im moralischen Ton. Fazit: Enttäuschend. Flache Figuren, eine simple Botschaft, wenig Tiefe. Kein Buch, das ich empfehlen würde.
Von „etwas schwerfällig“ zu „ziemlich spannend“
Inhaltlich kurz zusammengefasst: Zwei Schwestern, Männer, alte Wunden, neue Geheimnisse - es brodelt gewaltig. Familiendynamik at it‘s best. Zum Start etwas schwerfällig, viele Andeutungen, wenig Handlung - dafür mit erstaunlich intensiven Einblicken in den harten Job einer Frühchen-Pflegerin. Ab dann aber: Drama, Emotion, Spannung. Die Männerfiguren sind moralisch so eindeutig (und einfach), dass sie mir schon fast leid taten. Die Schwestern, und Protagonisten, sind schon komplexer: ein Geflecht aus Liebe, Neid, Schuld und Solidarität - alles gleichzeitig. Dazu eine anstrengende Mutter, die leider, wie alle anderen Nebenfiguren, etwas blass bleibt. Insgesamt war es mir zwar etwas überkonstruiert (da kommen schon ein paar Sachen zusammen) und psychologisch etwas oberflächlich (wie sieht die Innenwelt von Henrik aus? Was sind seine Hintergründe? Was ist mit der Beziehung der Eltern? Was ist überhaupt mit der Mutter los? Was war mit dem Vater? Was soll das Oma-Thema?…), aber mit hohem Sogfaktor und Spannungsbögen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ein Buch, das mich vom Stirnrunzeln ins #bingereading katapultiert hat. Definitiv lesenswert!
In Junikinder steht die komplexe Beziehung zwischen Schwestern im Mittelpunkt. Das Buch zeigt eindringlich, wie zerbrechlich familiäre Bande sein können, aber auch, wie essenziell dieser Zusammenhalt für das eigene Leben ist. Meine Highlights & Kritik: • Thematik: Die Auseinandersetzung mit der geschwisterlichen Bindung ist tiefgründig und regt zum Nachdenken über eigene Familienstrukturen an. • Emotionale Anker: Besonders berührend und authentisch fand ich die Szenen auf der Frühchenstation. Diese Momente der Verletzlichkeit haben mich emotional am stärksten abgeholt. • Erzählfluss: Trotz der starken Themen konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz fesseln; der Funke ist leider nicht vollständig übergesprungen. Fazit: Ein lesenswertes Buch für alle, die sich für Familiendynamiken interessieren, auch wenn es für mich persönlich ein paar Längen hatte
Dieses Buch ist eine Achterbahn der Gefühle 😅 Manchmal wäre ich am Liebsten in die Geschichte eingetaucht, um den Protagonisten den Kopf zu waschen. Junikinder ist für mich ein wahnsinnig tolles Buch über Liebe, Loyalität, Familie und Vertrauen . Und Versprechen, die man manchmal nicht einhalten kann.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Zwischen Geheimnissen, Schweigen und der Sehnsucht der Schwestern nach Versöhnung
Das Leben der Kinderkrankenschwester Julia Bergman droht endgültig aus den Fugen zu geraten. Als wäre ihre Arbeit auf einer Frühgeborenenstation in Stockholm für die alleinerziehende Mutter nicht schon stressig genug, droht ihr Ex damit, das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu beantragen. Das Fass droht überzulaufen, als plötzlich ihr Schwager Henrik im Kreißsaal vor ihr steht. Doch bei der Frau, deren Kind viel zu früh auf die Welt kommt, handelt es sich nicht um Julias ältere Schwester Liv. Julia steckt in einem Dilemma: Einerseits wird sie durch die Schweigepflicht zur Mitwisserin, andererseits hat sie Liv versprochen, immer an ihrer Seite zu stehen. Das scheinbar perfekte Leben ihrer Schwester bekommt Risse und Julias Verhältnis zu Liv wird wieder einmal auf eine harte Probe gestellt. Eine bewegende Geschichte über Vertrauen, Enttäuschung, die tiefe Verbundenheit unter Geschwistern und weibliche Solidarität.
Book Information
Author Description
Marcus Jarl ist Autor und zugleich Fachkrankenpfleger in der Neonatologie – und teilt seine Zeit zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Berufen auf. Er ist in der Kleinstadt Vadstena aufgewachsen, lebt aber mittlerweile in Stockholm. Sein vierter Roman ist gerade erschienen.
Posts
Jahreshighlight.
Ein männlicher, mir unbekannter Autor und ein Roman der mir außerordentlich gut gefiel und jetzt schon DAS Jahreshighlight für mich ist. Chapeau; denn eigentlich lese ich mittlerweile kaum noch von männlichen Autoren. "Sie war Kapitänin ihres eigenen Bootes, doch gegen den starken Wind in den Segeln kam sie nicht an." [S. 237] Die alleinerziehende Julia arbeitet als Krankenschwester in der Neonatologie. Ein Job, der alles von ihr fordert und sie täglich an ihre Grenzen bringt. Vor allem, als plötzlich ihr Schwager Henrik mit seiner heimlichen Geliebten auf der Station auftaucht. Als Vater eines neugeborenen Frühchens. Julia befindet sich in der Zwickmühle, gegenüber ihrer Schwester Liv und gleichzeitig plagt sie die Angst ihren Job zu verlieren, wenn sie sich dazu entschließt Tacheles zu reden und die Schweigepflicht bricht, denn auch das Sorgerecht für ihren Sohn steht auf dem Spiel. ... Dieses Buch war mit Abstand das Beste, welches ich bisher in diesem Jahr gelesen habe. Eine komplexe Familiengeschichte, die einem Psychothriller glich, den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Dessen vielseitige Problematiken und Handlungsstränge so gut miteinander verknüpft waren und das medizinisch fachlich so informativ und gleichzeitig so emotional bewegend war, dass ich an nichts anderes mehr denken konnte, wenn ich das Buch beiseite legen musste. Bisher mein unangefochtenes Jahreshighlight, ein Lebenslesehighlight und eine absolute Herzensempfehlung!
"Junikinder" von Marcus Jarl, Übersetzung: André Wilkening, wird bzw. wurde meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Denn vorweg: für mich ist es ein Highlight. In der letzten Zeit habe ich nicht mehr allzu viel von männlichen Autoren gelesen. Oftmals werden die Sichten von Frauen überspitzt oder zu klischeehaft dargestellt. Nicht in diesem Roman. Ich konnte oft die Sicht nachvollziehen, die Handlungen nachempfinden und fand die Situationen wirklich authentisch. Zudem ein super Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt und Spannung trotz weniger Handlung aufrecht hält. Und das ist auch ein Punkt, weshalb das Buch für mich ein Highlight ist: die Geschichte hält nicht viel Handlung inne, und dennoch ist es immer so präsent und voller Überraschungen. Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich allerdings schon: gegen Ende wurde die Sicht meiner Meinung nach plötzlich verändert. So als gäbe es eine Erzählstimme, die aus Distanz auf die Protagonistinnen schaut. Aber das nimmt dem Highlight keinen Abbruch! Von mir gibts definitiv eine Leseempfehlung und ich hoffe so sehr, dass dieses Buch noch mehr Aufmerksamkeit im Speziellen hier auf Instagram bekommt! Hoffentlich schreibt der Autor noch viele solcher guten Bücher. Buchdetails: erschienen am 23.04.2025 im FISCHER Taschenbuch Verlag • 544 Seiten • gelesen als Paperback (18,00€)

Zusammenfassend kann ich sagen, es war okay. Dem Autor gelingt es durchaus, trotz wenig Handlung, etwas Spannung zu kreieren. Und bei der Schilderung vom Leben und Wirken auf einer Frühchen-Station hatte er mich kurz so richtig, aber der Rest hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich konnte keiner der Figuren nah kommen, sie blieben mir trotz Emotionalität und Drama fern. Darüber hinaus fand ich es schwierig wie hier ein Geschlecht als ganz klar Böse deklariert und das andere als starker, heimlicher Held gefeiert wurde. Das erscheint mir zu eindimensional.
Ich habe auch die ein oder andere Rezension zum Buch gelesen. Dort findet man viel Begeisterung... Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dort habe ich aber auch die Beschreibung der Geschichte als "cheesy" kennengelernt. Nachdem ich die Bedeutung gegoogelt habe, kann ich dem durchaus an der ein oder andren Stelle zustimmen. Immerhin habe dabei mal wieder was für meinen Wortschatz getan. Ein bisschen genervt hat mich, wie die Protagonisten pausenlos geschwitzt haben, nicht weil diese Körperfunktion mich gestört hat, sondern weil das so häufig wiederholt wurde. Einfach jede Situation schien waren Rinnsale Schweiß abzusondern.
Der Schreibstil konnte mich leider nicht so begeistern, die Geschichte um die Schwestern Julia und Liv war dafür ganz nett. Gleichzeitig war es mir aber auch etwas sehr viel Drama. Berührt hat mich Julias Arbeit in der Neonatologischen Station, das fand ich sehr gut umgesetzt. Alles in allem ganz solide.
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📚 Rezensionsexemplar | Roman | #Fischerverlag #Junikinder von #MarcusJarl #Schwestern #Geheimnisse #Lügen ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Eine Herzensempfehlung von Nadine_ dietz (insta) und gelobt von vielen – ich war gespannt auf diese Familiengeschichte mit Tiefgang, auch wenn das Cover mich so gar nicht angesprochen hat. Es wirkte eher wie aus den 70ern. 🔎 Worum geht’s? Julia, Kinderkrankenschwester, steht vor einer moralischen Zerreißprobe: Soll sie ihren Schwager verraten und damit ihren Job riskieren – oder schweigen und gegen ihre Werte handeln? 🧠 Meine Meinung: Schon gleich zu Beginn störte mich irgendetwas am Schreibstil – auch der wirkte eher altmodisch. Zu Julia, der Hauptfigur, fand ich kaum Zugang. Die Beziehungen zwischen den Figuren erschienen mir kühl, teils unnahbar. Zwar entwickelte sich durch den moralischen Konflikt um die Schweigepflicht Spannung – doch das ging schnell in einer Flut von Dramen unter. Irgendwann wusste ich nicht mehr, worum es eigentlich noch ging. Der rote Faden zerreißt. Nicht mit einem Schlag. Er wird eher dünner – von Seite zu Seite, mit jedem neuen Drama – bis er schließlich reißt. Mit ihm meine Geduld. Was blieb, war pure Enttäuschung. ✅️ Fazit: Ein Buch mit Potenzial, das sich in zu vielen Wendungen verliert. Ich blieb enttäuscht zurück – obwohl (oder gerade weil) meine Erwartungen so hoch waren.

Eine Geschichte über eine Schwesternschaft, die auf die Probe gestellt wird.
Ein zerrüttetes Verhältnis zweier Schwestern und ein Geheimnis, was alles ändert. Julia muss sich entscheiden- steht sie für ihre Schwester ein oder riskiert sie Ihren Job? Anfangs wusste ich nicht so recht, wohin das noch wollte. Beginnend mit den ersten Zeitsprüngen jedoch, wollte ich dann doch wissen, wieso Liv und Julia, die früher ein Herz und eine Seele waren, sich nun nur noch bei Familienfeiern sehen. Das Buch ist an der ein oder anderen Stelle schon etwas cheesy aber im Grunde schön geschrieben mit einer wichtigen Message.
Nette Idee, leider schwach umgesetzt
Junikinder von Marcus Jarl erzählt von den im Juni geborenen Schwestern Julia und Liv, deren Leben sich dramatisch verflechten: Julia, alleinerziehende Kinderkrankenschwester, kämpft auf einer Frühgeborenenstation mit einem drohenden Sorgerechtsstreit, als plötzlich Livs Ehemann auftaucht. Positiv: kurze Kapitel, gut lesbar, stellenweise spannend. Leider war das für mich auch schon das Ende der Stärken. Dass ein männlicher Autor aus der Perspektive zweier Frauen schreibt, kann interessant sein – hier wirkte es jedoch oft unauthentisch. Handlungen und Gefühle der Protagonistinnen erschienen überzogen oder nicht nachvollziehbar, die Figuren blieben mir unsympathisch. Zudem wirkte die Schuldzuschreibung zu simpel: Männer als Problem, Frauen als Leidtragende. Für mich zu klischeehaft, vorhersehbar und eindimensional. Das Leben ist komplexer, Beziehungen sind komplexer. Hier war mir alles zu einseitig, zu glatt in der Schuldfrage, zu vorhersehbar im moralischen Ton. Fazit: Enttäuschend. Flache Figuren, eine simple Botschaft, wenig Tiefe. Kein Buch, das ich empfehlen würde.
Von „etwas schwerfällig“ zu „ziemlich spannend“
Inhaltlich kurz zusammengefasst: Zwei Schwestern, Männer, alte Wunden, neue Geheimnisse - es brodelt gewaltig. Familiendynamik at it‘s best. Zum Start etwas schwerfällig, viele Andeutungen, wenig Handlung - dafür mit erstaunlich intensiven Einblicken in den harten Job einer Frühchen-Pflegerin. Ab dann aber: Drama, Emotion, Spannung. Die Männerfiguren sind moralisch so eindeutig (und einfach), dass sie mir schon fast leid taten. Die Schwestern, und Protagonisten, sind schon komplexer: ein Geflecht aus Liebe, Neid, Schuld und Solidarität - alles gleichzeitig. Dazu eine anstrengende Mutter, die leider, wie alle anderen Nebenfiguren, etwas blass bleibt. Insgesamt war es mir zwar etwas überkonstruiert (da kommen schon ein paar Sachen zusammen) und psychologisch etwas oberflächlich (wie sieht die Innenwelt von Henrik aus? Was sind seine Hintergründe? Was ist mit der Beziehung der Eltern? Was ist überhaupt mit der Mutter los? Was war mit dem Vater? Was soll das Oma-Thema?…), aber mit hohem Sogfaktor und Spannungsbögen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ein Buch, das mich vom Stirnrunzeln ins #bingereading katapultiert hat. Definitiv lesenswert!
In Junikinder steht die komplexe Beziehung zwischen Schwestern im Mittelpunkt. Das Buch zeigt eindringlich, wie zerbrechlich familiäre Bande sein können, aber auch, wie essenziell dieser Zusammenhalt für das eigene Leben ist. Meine Highlights & Kritik: • Thematik: Die Auseinandersetzung mit der geschwisterlichen Bindung ist tiefgründig und regt zum Nachdenken über eigene Familienstrukturen an. • Emotionale Anker: Besonders berührend und authentisch fand ich die Szenen auf der Frühchenstation. Diese Momente der Verletzlichkeit haben mich emotional am stärksten abgeholt. • Erzählfluss: Trotz der starken Themen konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz fesseln; der Funke ist leider nicht vollständig übergesprungen. Fazit: Ein lesenswertes Buch für alle, die sich für Familiendynamiken interessieren, auch wenn es für mich persönlich ein paar Längen hatte
Dieses Buch ist eine Achterbahn der Gefühle 😅 Manchmal wäre ich am Liebsten in die Geschichte eingetaucht, um den Protagonisten den Kopf zu waschen. Junikinder ist für mich ein wahnsinnig tolles Buch über Liebe, Loyalität, Familie und Vertrauen . Und Versprechen, die man manchmal nicht einhalten kann.























