All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Faszinierend, übersinnlich, unheimlich - diese Tarotkarten öffnen die Tür in eine dunkle Welt.
Maeve Chambers ist eine Idiotin – zumindest verglichen mit ihrer Familie voller Genies. Und weil sie ihre Kindheitsfreundin Lily vergrault hat. Erst als sie im Schulkeller ein Tarotkartenspiel findet, zeigt sich ihr wahres Talent. Denn quasi über Nacht macht sie den Mädchen aus ihrer Klasse beängstigend genaue Vorhersagen. Dann verschwindet Lily, nachdem Maeve ihr ungefragt die Karten legt. Schnell wird klar, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Und es braucht besondere Talente, um Lily zu retten. Zusammen mit Lilys nichtbinärem Bruder Roe und Mitschülerin Fiona begibt sich Maeve auf eine gefährliche Suche.
»Stürmisch und wild und einfach gut!« Melinda Salisbury
Alle Bände der Urban-Fantasy-Serie »All Our Hidden Gifts«:
All Our Hidden Gifts 1 – Die Macht der Karten
All Our Hidden Gifts 2 – Die Kraft der Talente
All Our Hidden Gifts 3 – Das Haus der Magie
Book Information
Author Description
Caroline O'Donoghue ist Journalistin und Autorin. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht, schreibt u.a. für den Irish Independent, Glamour und Buzzfeed und hat eine feste Kolumne im Irish Examiner. Als Gastgeberin des Podcasts »Sentimental Garbage« spricht sie mit anderen Autor*innen über Unterhaltungsliteratur. Die Serie »All Our Hidden Gifts« ist ihr Debüt im Jugendbuch. Mehr über die Autorin unter @Czaroline auf Twitter.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Düster, geheimnisvoll, fesselnd....
Ein tolles Buch, was einen sehr tief abtauchen lässt. Der Schreibstil war flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere waren allesamt sehr fein ausgearbeitet und haben der Story viel Leben eingehaucht. Die Autorin hat Themen wie Genderin und Homosexualität elegant in die Story mit eingewoben. Die Atmosphäre im Buch war durchweg düster und geheimnisvoll. Fast ein bisschen wie ein magischer Krimi. 😅 Es war spannend, witzig und an manchen Stellen echt angsteinflößend. Angsteinflößend deshalb, weil man im Laufe der Geschichte immer wieder an einer Grenze balancierte und sich fragte: "Werden die Charaktere verrückt / kriegen Wahnvorstellungen oder passiert es tatsächlich?" Das gab der Geschichte so viel Spannung! Aber auch die vielen kleinen und großen Geheimnisse, die nach und nach enthüllt wurden, haben mich immer wieder rätseln lassen, worauf das alles hinauslaufen wird... Die Charakterentwicklung, vor allem von Maeve, war der Wahnsinn! Und ich bin schon sooo gespannt wie es in Band 2 weiter geht. 🤩

Mystisch, gruselig, aber auch liebevoll und herzergreifend
Wer nur einen Hauch von Interesse an Tarot hat, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Es behandelt aber nicht nur das, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Probleme in Bezug auf LGBTQ+ und verbindet die einzelnen Charaktere, auf ihre eigene Art und Weise, damit. Die Plottwists waren teils „vorhersehbar“, aber dann doch wieder so überraschend. Ich dachte nicht, dass ich durch dieses Buch so viel Gänsehaut bekommen könnte. Vorfreude: es gibt 2 weitere Teile ;)

Unterhaltsamer Young-Adult-Roman mit guten queeren Themen und einen differenzierten Blick auf die Entwicklung von Freundschaften. Mir fehlte allerdings die Überraschung in der Magie, das fühlte sich alles ein wenig künstlich zusammengestellt an. Auch dem Plot fehlten ein paar überraschende Wendungen.

Maeve Chambers findet im Schulkeller Tarotkarten und ihre beängstigend genauen Vorhersagen steigern ihr Ansehen extrem! Endlich fühlt sie sich nicht mehr als Aussenseiterin und Idiotin. Aber dann verschwindet Lily, ihre ehemals beste Freundin, nachdem Maeve ihr ungefragt die Karten legt. Schnell wird Maeve klar, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Zusammen mit Lilys Bruder Roe und Mitschülerin Fiona begibt sich Maeve auf eine gefährliche Suche. Soo toll! Nicht zu düster, aber auch nicht zu „rosa“, ich habs verschlungen und freu mich auf den nächsten Teil!
Ein viel versprechender Einstieg. Die Grundvoraussetzung um Maeve herum und auch die Figur an sich, fand ich eingehend sehr ansprechend. Allerdings ab dem Punkt nachdem Fiona und Roe intensiv ins Geschehen einsteigen verliert mich das Buch. (Ungefähr ab der Hälfte des Buches) Für meinen Geschmack verrennt es sich in zu vielen banalen Dingen drumherum, die nichts mit der wirklichen Handlung zu tun haben. Es langweilt schnell und man verliert die Bindung zu den Figuren, weil man nicht mehr wirklich bei der Sache ist. Leider auch etwas unspektakulär und langweilig. Schade, es fing so gut an.
Die Geschichte hat mir nicht ganz so gefallen. Ich fand die Charaktere zum Teil anstrengend. Streckenweise hat das Buch sich gezogen, weil die Geschichte nicht voranschritt und die Hauptprotagonisten immer und immer wieder über ihre Teenagerprobleme nachgedacht hat. Schade. Viel verschenktes Potenzial.
Leider wurde ich mit dem Buch nicht so warm. Dabei klang es erst so gut: Irland, Tarot, ein verschwundenes Mädchen. Aber irgendwie wars für mich nicht ganz rund. Zu Beginn kam ich schon schwer in das Buch rein. Unsere Protagonistin Maeve ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin. Roe und Fiona fand ich dafür sehr toll. Das ganze Thema mit den Tarotkarten und dem übernatürlichen Kram fand ich dann recht interessant und spannend. Aber gerade in der Mitte hat es total an Spannung verloren, weil das Magische mehr in den Hintergrund gerückt ist und es mehr um die queerfeindliche Gruppierung ging. Das ganze LGBTQ+ Thema fand ich sehr toll. Hier gibt es Repräsentation, die ich bisher weniger gelesen habe. Und diese Anfeindungen haben mich total wütend gemacht. Aber die beiden Themen gingen für mich leider oft nicht flüssig Hand in Hand, sondern immer im Wechsel nebenher, sodass es sich eben nicht rund anfühlte. Das eher offene Ende hat mich dann auch sehr verwirrt zurückgelassen. Was ist denn da plötzlich alles passiert? Gerade nachdem irgendwie magisch recht wenig passiert ist.
Leider hat dieses Buch meine hohen Erwartungen etwas enttäuscht! Ich hatte mich sehr auf die Tarot-Thematik gefreut - doch gerade die kam mir in vielen Momenten des Buchs etwas kurz. Vor allem im Mittelpart gehen die Fantasy-Elemente des Buchs stark unter und die Magie spürt man kaum. Generell war der Plot mir in vielerlei Hinsicht etwas zu flach und unoriginell, gegen Ende waren einige Entwicklungen und Offenbarungen dann etwas zu plötzlich und abrupt. Doch ich habe auch sehr viel Gutes gesehen! Der Schreibstil war locker und leicht, ließ sich flüssig lesen und den Großteil der Charaktere mochte ich. Sehr gut gefallen hat mir die übergeordnete Rolle der lgbtq-Rights in diesem Buch und die Aufklärungsarbeit, die bezüglich nicht-binären Personen geleistet wurde. Vor ein paar Jahren hätte mir das Buch vielleicht insgesamt besser gefallen
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nur teilweise erfüllt. Da die Autorin viel zu viele verschiedene Themen eingebaut hat. Auf die sie dann nicht mehr richtig eingegangen ist. Die Geschichte fängt sehr spannend an. Die Protagonistin Maeve findet Tarot Karten und entdeckt schnell, das ihre Voraussagen sehr zutreffend sind. Daraufhin geschehen seltsame Dinge. Dieses Thema hat die Autorin sehr genau beschrieben. Jede einzelne Bedeutung der Karten und auch die Kombinationen dazu. Das hat mir sehr gut gefallen. Auf der anderen Seite sind dann die Themen LGBTQ, Gruppenzwang und Selbstfindung. Ich hatte dabei oft das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Und leider ist die eigentliche Handlung dabei immer mehr untergegangen. Das war sehr schade. Zudem sind dabei auch einige kleine Längen entstanden. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, und man konnte sich gut in sie hineinversetzten. An manchen Stellen fand ich Maeve etwas zu kindisch. Das haben aber die anderen beiden Charaktere Fiona und Roe wieder wettgemacht. Der Schreibstil der Autorin war auch sehr leicht und flüssig zu lesen. Insgesamt eine Geschichte, wo ich einfach das Gefühl hatte die Autorin hat zu viele unfertige Themen in ein Buch gepackt. Weswegen die eigentliche Geschichte zu weit in den Hintergrund geraten ist. Taschenbuch Preis: 15,00 € Seitenanzahl: 384 Erscheinungsdatum: 26.05.2021

Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich dadurch sehr gut lesen! Ich mag Geschichten mit Hexen und allem was dazu gehört. Von daher musste das Buch bei mir einfach einziehen. Da hier auch noch einige LGBTQ-Charaktere erschaffen wurden, hat bei mir noch ein paar Pluspunkte beschert! Die Story ist im groben schon vorgekommen.. Die Guten gegen die Bösen und LGBTQ-Feindlichkeit... Mensch, was da alles passiert ist, holla die Waldfee... Dies is nicht nur eine Geschichte für Jugendliche, sondern auch für alle anderen, die die oben genannten Themen mögen... Ich mochte Rory (Roe) sehr gerne, er hat auf mich eher wir ein ruhrpol gewirkt und eher verschlossen. Fi war der sprichwörtliche Knaller, so offe und nicht wertend...ganz toll... Dann noch Maeve, tja...ich weiß noch nicht genau, ob ich sie mag oder nicht... Warten wir die nächsten Bände ab, die werde ich jetzt nämlich noch lesen...
Ein sehr schönes Jugendfantasy Buch. Man wird ziemlich schnell in Maeve ihr Welt hineingezogen. Außerdem spricht das Buch auch aktuelle Themen wie Gendering an und bindet das Thema perfekt in die Geschichte mit ein. Eine wirklich süße und spannende Geschichte. Vor allem die letzten Kapitel waren sooo spannend, aber auch etwas gruselig muss ich sagen. Auch Roe ist ein so süßer Charakter. Und man würde ihn bei lesen am liebsten in den Arm nehmen. Ich finde besonders das Thema Tarot und Kristalle total spannend und man erfährt einiges dazu. Ich kann das Buch wirklich empfehlen 🥰 Ich bin ganz gespannt auch den zweiten Teil!

Ein Mädchen verschwindet und ein ganzer Ort gerät außer Kontrolle. Wetterkapriolen, auf einmal gibt es aggressive Gruppierungen, etc. Im Mittelpunkt all dieser Geschehnisse steht ein Tarotspiel und dunkle Ereignisse aus der Vergangenheit. Fand das Buch unterhaltsam, aber es hatte auch ein paar Längen, finde ich. Ich habe den zweiten Band schon zu Hause, daher werde ich gern weiterlesen, um zu erfahren, was mit den Charakteren passiert.
Ein schönes Urban-Fantasy Jugendbuch für alle, die Fantasy-Einsteiger sind und/oder Romantasy mögen.
"All our hidden gifts - Die Macht der Karten" von Carolie O'Donoghue ist der 1. Band einer Young Adult Fantasy- Trilogie Inhalt: Maeve Chambers ist eine Idiotin- zumindest verglichen mit ihrer Familie voller Genies. Und weil sie ihre Kindheitsfreundin Lily vergrault hat. Erst als sie im Schulkeller ein Tarotkartenspiel findet, zeigt sich ihr wahres Talent. Denn quasi über Nacht macht sie den Mädchen aus ihrer Klasse beängstigend genaue Vorhersagen. Dann verschwindet Lily, nachdem Maeve ihr ungefragt die Karten legt. Schnell wird klar, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Und es braucht besondere Talente, um Lily zu retten. Zusammen mit Lilys nichtbinärem Bruder Roe und Mitschülerin Fiona begibt sich Maeve auf eine gefährliche Suche. (Klappentext) Charaktere: Maeve ist eine normale, 16 Jahre alte Teenagerin, die das schwarze Schaf in der Familie ist. Sie ist auch in der Schule nicht besonders beliebt, versucht es aber irgendwie zu sein. Die perfekte Hauptfigur ist sie definitiv nicht und sie hat auch ihre Ecken und Kanten und macht Fehler, die sie im Verlaufe der Geschichte versucht zu beheben. Ich persönlich konnte mit ihr nicht 100%ig warm werden, dafür waren mir Fiona und Roe umso sympathischer. Alle zusammen waren ein buntes Trio, die sich gegenseitig füreinander eingesetzt haben, was mir sehr gut gefallen hat. Sprache: Anhand der Sprache muss ich sagen, dass man definitiv den Jugendbuch-Charakter gemerkt hat. Es wurde stilistisch alles sehr einfach gehalten, was mich aber nicht gestört hat, da der Lesefluss dadurch einfacher wurde. Dadurch wirkte das junge Alter der Protagonisten auch viel glaubwürdiger. Erzählt wird das Buch nur aus der Ich-Perspektive von Maeve. Themen (könnten Spoiler enthalten): Meine Erwartung war, dass der Fokus auf dem Tarotkartenspiel und dem Verschwinden Lilys liegt, dies war im ersten Drittel des Buches auch der Fall, aber danach ist es ein wenig untergegangen. Und wurde von der Liebesgeschichte abgelöst, die daraufhin in den Vordergrund gestellt wurde. Es geht viel um Ausgrenzung und Queer- Feindlichkeit, aber auch Rassismus wurde hier angesprochen. Wie mit dem Thema LGBTQ+ umgegangen wurde, ist ebenfalls sehr gut und es sind auch einige queere Charaktere in dem Buch vorhanden. Fazit: "All our hidden gifts - Die Macht der Karten" ist der gute Auftakt einer Jugendbuch- Urban-Fantasy- Reihe, die definitiv Lust auf mehr macht. Ich denke, dass vorallem jüngere Leute, dieses Buch mögen werden, da hier viele Teenie-Probleme, wie Freundschaft oder die erste Liebe, aber auch ernste Themen angesprochen werden. 1 Stern Abzug gibt es dafür, dass das Tarot-Thema und das Verschwinden Lilys aus dem Sichtfeld gerückt und ein wenig von der Liebesgeschichte überlagert worden ist. Zudem bin ich mit Maeve der Hauptprotagonistin nicht ganz warm geworden.
Eine wechselhafte Leseerfahrung. Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer, da ich bis jetzt nicht so genau weiß, was hier alles abging. Erst ging es um Tarotkarten, worauf ich mich bei diesem Buch auch sehr gefreut hatte, dann gab es einen Switch zu einer ganz anderen Thematik, die ich hier aus Spoilergründen nicht nennen werde, nur um dann wieder zurück zum Tarot zu kommen. Daneben spielen queere Charaktere, die LGBTQIA-Community und ihre Rechte hier noch eine zentrale Rolle, was ich an sich unheimlich wichtig und wertvoll finde, aber das Ganze bekam nicht den notwendigen Raum zu seiner Entfaltung. Es ging um Mobbing, Diskriminierung, Extremist:innen,... Das alles sind bedeutende Themen, aber es waren mir hier schlicht und ergreifend zu viele unterschiedliche Aspekte, denen es durch die Vielzahl der Inhalte an Tiefe mangelte. Es war zu viel zu plötzlich und zu wenig ausgearbeitet. Ich wusste lange nicht, wohin diese Geschichte gehen wird, zumal es sich hierbei um eine Reihe handelt, die ich übrigens höchstwahrscheinlich nicht weiterverfolgen werde, weil mich dieses Buch dazu nicht ausreichend überzeugt hat. Zudem endet die Geschichte hier fürs Erste auch recht abgeschlossen, sodass es mir nicht allzu schwer fällt, die Reihe an diesem Punkt abzubrechen, auch wenn hier längst noch nicht alle Rätsel und Plots gelöst wurden. Es gibt zumindest keinen fiesen Cliffhanger, der einen regelrecht zum Weiterlesen zwingt. Obwohl so viele unterschiedliche Themen in dieses Buch miteinfließen, war die Geschichte lange Zeit ziemlich ruhig und für mich nur bedingt fesselnd. Erst gegen Ende wurde es spannender - Ab diesem Punkt hat mich die Geschichte dann auch gepackt und mitfiebern lassen, was meinem Geschmack nach aber etwas zu spät war. Ich habe das letzte Viertel mindestens doppelt so schnell gelesen wie die ersten drei. Die Geschichte brauchte einfach zu lange bis sie richtig ins Rollen kam. Eine weitere Herausforderung stellte für mich die Protagonistin Maeve dar, aus deren Ich-Perspektive diese Geschichte auch erzählt wird. Sie war mir leider unsagbar unsympathisch und natürlich muss man die Protagonist:innen nicht immer mögen, aber meine Antipathie hat mich emotional noch mehr von dieser Geschichte distanziert als ich es sowieso schon war. Es ist nur authentisch, dass Buchfiguren nicht immer nur positive Eigenschaften haben, sondern auch mal Fehler machen und sich mies verhalten, und eigentlich habe ich auch ein Herz für schwierige Charaktere mit Ecken und Kanten, aber hier ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Die Autorin hat es nicht so transportiert, dass Maeve sich trotz allem irgendwie in mein Herz geschlichen hätte. Ich wurde von Anfang bis Ende nicht warm mit ihr, vielmehr hat sie mich genervt. Fiona und Roe mochte ich dafür umso lieber und hätte wirklich gerne ein paar Kapitel aus ihren Perspektiven gelesen. Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass mich die Umgangssprache gestört hat. Generell ist die Sprache hier sehr einfach und unkompliziert gehalten, was sich zwar leicht und flüssig lesen lässt, die fantastischen Elemente der Geschichte in meinen Augen aber nicht angemessen repräsentiert hat. Ich hätte mir mehr Leben und Magie in den Worten der Autorin gewünscht. Eine greifbare Atmosphäre und nahbare Charaktere. Die Geschichte hätte mit einem ausschweifenderen, bildlichen Schreibstil viel intensiver wirken können als sie das jetzt getan hat. Die Autorin hatte in meinen Augen einige gute Ideen, die für mich in dieser Kombination aber kein stimmiges Gesamtbild ergeben haben. Ihr individuelles Potenzial wurde nicht ausgeschöpft und somit hat mich die Umsetzung auch nicht abholen können. 2,5/ 5 Sterne ⭐️

Ich glaube, ich bin schockverliebt. Das Buch war ganz anders als ich erwartet hatte, aber es war so, so gut! Der Klappentext klang nach einem schönen Fantasy-Roman und genau das habe ich bekommen, nur ganz anders als gedacht. Die Grundidee: Maeve kann irgendwie nichts so richtig. Aber dann findet sie beim Aufräumen des Schulkellers ein Tarot-Spiel und plötzlich hat sie etwas, in dem sie gut ist. Sie fängt an, Mitschülerinnen und Mitschülern die Karten zu legen und freundet sich währenddessen mit Fiona an. Doch dann legt sie ihrer ehemaligen besten Freundin Lily die Karten, die kurz darauf verschwindet. Und Maeve ist schuld, denn es hängt mit den Karten zusammen, vor allem mit einer, die gar nicht ins Spiel gehört: Die Mamsell. Maeve versucht, zusammen mit Fiona und Lilys Bruder Roe, Lily zurückzuholen, was aber gar nicht so einfach ist, denn die Mamsell ist offenbar eine ziemlich mächtige Gegnerin und Maeve hat keine Ahnung von Magie. Wenn das langweilig klingt, selbst schuld. Alles daran war gut. Also zuerst mal das Setting. Ein Traum. Nachdem ich "Derry Girls" geliebt habe, hat es mich mehr als gefreut zu merken, dass die Geschichte in einer Kleinstadt in Irland spielt. Und eine katholische Schule, die von einer griesgrämigen Novizin gegründet wurde? Sister Michael (Nonne und Schulleitung in "Derry Girls") muss sie angelernt haben. Und die Witze auf Kosten von Roe, einfach nur, weil er protestantisch ist, haben mich bestens unterhalten, vor allem, weil sie aus dem Nichts kamen. Bestes Beispiel: "Himmelherrgott, wie in aller Welt könnt ihr Einserschreiber derart begriffsstutzig sein? Das ist eine verdammte Metapher!" "Roe versteht Metaphern nicht", sagt Fiona grinsend. "Er ist doch Protestant." Wer das nicht lustig findet, macht wohl nicht gern Witze auf Kosten der Kirche... can't relate. Irisches Setting ist jedenfalls super. Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen. Maeve ist eine glaubwürdige und manchmal schmerzhaft zutreffende Protagonistin, mit der man mitfiebern und -lachen kann, obwohl sie bei weitem nicht immer alles richtig macht. Fiona mochte ich auch sehr und für Roe habe ich eine ganz besondere Schwäche. Aber am besten sind die drei in Kombination, wobei alle ihre eigenen Probleme und Stärken haben. Die Freundschaften in diesem Buch waren so herzerwärmend. Gut, die von Lily und Maeve eher weniger, aber die war auch schon vorbei, bevor das Buch beginnt... Fiona und Maeve dagegen liebe ich als Duo. Anfangs war ich skeptisch, ob das nicht zu gezwungen würde, aber genau das hat die Autorin beabsichtigt, denke ich. Immerhin freunden sich die beiden nicht ganz ungezwungen an, entdecken dann aber schnell, wie ähnlich sie sich sind, was auch bei mir als Leserin angekommen ist. Auch mit Roe mag ich die beiden sehr. Auch hier war ich erst skeptisch, weil das Mischen verschiedener Freundeskreise immer herausfordernd sein kann, wurde aber sofort eines Besseren belehrt. Es war traumhaft. Roe ist wirklich... unbeschreiblich. Er ist der love interest und damit der Einzige, den ich je gelesen habe, der nicht überwiegend konform der klassischen Geschlechterrollen lebt. Denn Roe, der eigentlich Rory heißt, fühlt sich wie ein Flipperball zwischen männlich und weiblich; mal überwiegt das eine, mal das andere. (Er nutzt aber trotzdem binäre Pronomen, deswegen mach ich das hier auch.) Ich wusste nicht, dass dieses Buch queere Repräsentation bietet, wurde aber rein positiv überrascht, weil das Thema so liebevoll aufgearbeitet wurde und die Figuren so überzeugend sind. Es war unglaublich schön, wie Maeve Roe angenommen hat und wie er aufgeblüht ist. Richtig süß, die beiden. Die queere Repräsentation ist auch eines der Beispiele dafür, wie aktuelle Gesellschaftsdebatten im Buch mit eingebaut werden. Denn obwohl die queeren Figuren so liebevoll geschrieben und safe spaces geschaffen werden, wird zum Beispiel Homophobie angesprochen, genau wie die reelle Angst queerer Menschen, nicht mehr sicher zu sein. Auch das ein oder andere Referendum aus der irischen Geschichte wird thematisiert, genau wie Fionas Erfahrung mit Rassismus, die Maeve anfangs gar nicht wahrnimmt, was dann später aufgearbeitet wird. Das alles trägt dazu bei, dass aktuelle Themen und Debatten einen Platz in der Geschichte finden, ohne wie eine gezwungene Ergänzung zu wirken. Im Gegenteil, die Themen werden in die Geschichte eingebettet und fühlen sich natürlich und lebensecht an. Das Ende des Buches ist befriedigend, weil man mit den Versuchen, Lily zurückzuholen, abschließen kann. Gleichzeitig werden im Laufe der Geschichte aber natürlich neue Probleme und Themen aufgeworfen, die dann sicherlich im zweiten oder dritten Band ihren Platz finden. Ich bin einfach begeistert von diesem Buch und freue mich schon sehr, die Trilogie weiter zu lesen.
Wow, hätte nicht gedacht dass es mir so gut gefallen würde! Die Story ist fesselnd, berührend und ein bisschen düster. Maeve hat mir sehr gut als Prota gefallen, auch wenn sie fast ein bisschen zu perfekt ist was ihre Begabung angeht. Auch den Wandel, den sie charakterlich durchmacht, fand ich eher plötzlich und so richtig konnte ich nicht sagen woher er kam. Aber insgesamt mochte ich sie echt gern, genau wie Fiona und Roe. Jetzt bin ich gespannt, wie wir Aaron loswerden😈
In All Our Hidden Gifts lernen wir Maeve kennen, die zufällig im Schulkeller ein Tarotkartenspiel findet. Schnell merkt sie, dass sie ein besonderes Talent fürs Kartenlegen besitzt. Als sie ihrer ehemaligen Kindheitsfreundin Lily die Karten legt und diese daraufhin plötzlich verschwindet, beginnt eine gefährliche Suche... Maeve und ihre Geschichte sind anders. Anders, aber gleichzeitig unheimlich faszinierend. Die Geschichte hat von Anfang an eine sehr düstere, magische und geheimnisvolle Grundstimmung, die nur schwer zu beschreiben ist, mich aber total gefesselt hat. Gleichzeitig war das Buch aber auch total humorvoll geschrieben und Maeve hat mich mit ihrer besonderen Art sofort für sich gewonnen. Ich liebe Bücher voller Geheimnisse, wo man die ganze Zeit miträtseln kann, immer auf falsche Fährten gelenkt wird und dann wieder und wieder überrascht wird. Zwischenzeitlich war ich komplett verwirrt, aber andererseits konnte ich auch nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter alldem steckt. Einzig allein im Mittelteil hätte ich mir noch ein klein wenig mehr Spannung gewünscht. Gleichzeitig ist dieses Buch aber noch so viel mehr als nur reine Fantasy. Es geht um Freundschaft und Vielfalt, um Akzeptanz und darum, dass es ok ist anders als Andere zu sein. Die Autorin spricht so wichtige und aktuelle Themen, wie Rassismus oder die LGBTQ+ Community an, was ich einfach total gut umgesetzt und eingebunden fand. Eine magische und faszinierende Urban Fantasy Geschichte, die so viel mehr bietet, als es auf den ersten Blick scheint. Absolute Leseempfehlung! Auch, wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, so bin ich sehr gespannt auf Band 2 und auf neue Geheimnisse. 4,5/5 Sterne
Das Buch holt aufjedenfall alle ab die sich für Magie begeistern.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Man hat durch die Mädchenschule bisschen Hanni und Nanni Vibes finde ich. Mir hat vorallen gefallen, dass Themen der LGBTQ plus Szene aufgegriffen wurden. Nur das Ende ging mir dann doch alles etwas zu schnell, die Handlungen kamen Schlag auf Schlag und dann war das Buch schon vorbei. Allerdings werde ich trotzdem um Anschluss gleich den nächsten Teil lesen.
Interessant und spannend 😊
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen, aber wow hat mich das Buch überrascht! Die Hauptpersonen sind unfassbar gut und sehr realitätsnah geschrieben. Man konnte die Beweggründe gut nachvollziehen und mit den Charakteren mitfühlen. Auch das die Charas nicht nur schlichtweg gut waren, hat mir sehr gut gefallen. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute und sehr natürlich wirkende Einbindung von LGBTQ-Charakteren. Bei den meisten LGBTQ Geschichten geht es rein um die Präsentation, weniger um eine Handlung. Hier war es kein bisschen so. Die Fantasy Handlung war im Vordergrund und der LGBTQ Anteil wurde wunderbar eingewebt, sodass es sich völlig natürlich angefühlt hat. Abschließend ist nur zu sagen, klare Leseempfehlung♡
Ich erwarte ja von jedem Buch, das ich mir hole, dass es mir auf die ein oder andere Weise gefällt. Sonst würde ich es ja nicht lesen wollen. Also gehe ich an jedes Buch mit einer gewissen Erwartung ran. Mal höher, mal nicht so hoch. Bei ‚All Our Hidden Gifts – Die Macht der Karten‘ von Caroline O‘Donoghue hatte ich, sagen wir mal, normale Erwartungen. Und dann hat mich die Geschichte sowas von aus den Socken gehauen! ‚All Our Hidden Gifts‘ ist kurzweilig, spannend und bietet vielschichtige Charaktere um eine Protagonistin, die ich vom Fleck weg mochte. Einfach, weil sie so mit Fehlern behaftet war. Manchmal egoistisch, manchmal verletzend, manchmal unfair – und nicht dieses alles aufgebende Mädchen, dem alles gelingt und die aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten heraussticht. In einer Familie voller Überflieger ist Maeve nämlich die, die mit keinerlei Talent gesegnet ist. Doch das scheint sich zu ändern, als ihr ein Set Tarotkarten in die Hände fällt und ihre Freundin verschwindet. Und Maeve will sie natürlich unbedingt finden, auch, weil sie sie ziemlich schlecht behandelt hat. Das geht aber nicht ohne Umwege, ohne Rückschläge, ohne Selbstzweifel. Und dann ist Maeve trotz ihrer Fehler auch eine, die für andere immer ein offenes Ohr hat, die ihre Fehler erkennt und bereut und daran wächst. Das fand ich super und herrlich zu lesen. Des Weiteren gefiel mir ein weiterer Charakter sehr (ich möchte hier nicht spoilern, um welche Figur es sich handelt, auch wenn es der Klappentext tut), der mir vieles die LQBTQIA+-Community betreffend super nah gebracht hat. Die queeren Themen sind in der Geschichte sehr wichtig und toll integriert worden, um auf Probleme hinzuweisen, die die Community leider immer noch hat. Die Geschichte selbst ist ziemlich düster und geheimnisvoll, was zum einen an den mysteriösen Tarotkarten liegt und zum anderen an dem, was diese verursachen und bedingen. Und weil Maeve auf einmal hinter die Fassade derer blicken kann, denen sie die Karten legt. Vor allem der magische Aspekt mit den Tarotkarten gefiel mir – wobei er trotzdem keine Ambitionen in mir geweckt hat, mir ein Deck anzuschaffen. Das verwundert mich immer noch. Manche Dinge sind einfach nicht attraktiv für mich persönlich. Da bleibe ich lieber beim Lesen. 5 Sterne.
MEINE MEINUNG Tarotkarten - ein spannendes Thema. Dachte ich und wurde leider enttäuscht. Unsympathische und unreife Charaktere (besonders die Protagonistin). Allgemein ist das ganze nicht sehr ausgereift und oberflächlich zu ende gedacht. Leider geht die Hautstory unter, da sich noch weitere Themen - oberflächlich angekratzt - mit einschieben. Darunter Themen die man entweder hätte reduzieren sollen, um eines oder auch zwei ausführlicher zu behandeln. MEIN FAZIT Kein Buch für mich, was ich sehr schade finde. ⭐

Maeve Chambers hat mir als Protagonistin gut gefallen, sie ist ein wie ich finde, recht faszinierender Charakter, mit all ihren Ecken und Kanten auch eine authentische und tiefgründige Figur. Ihre Fähigkeit, Tarotkarten zu lesen, führt sie auf unerwartete Wege, die nicht nur ihre eigene Welt, sondern auch die ihrer Mitmenschen am Ende stark verändert. Die Handlung der Geschichte ist außerdem auch recht geschickt aufgebaut worden und hält wie ich finde, einige überraschende Wendungen bereit, die den Leser ständig fesseln. Wie zum Beispiel das plötzliche Verschwinden von Lily, nachdem sie von Maeve die Karten gelegt bekam. Der Schreibstil ist flüssig und einfach , was es dem Leser zusätzlich leicht macht, sich in die Welt der Geschichte hineinzuversetzen. Die ganzen Beschreibungen der Kartenlegungen und der damit verbundenen Magie sind so lebhaft und überzeugend, dass man sich fast selbst in der Rolle eines Tarot-Lesers wiederfindet. Das mystische Thema um die Karte der "Mamsell" es ist eine Frau in einem weißem Kleid, mit langen schwarzen Haaren, die ein Messer im Mund hat und noch ein gruseliges Grinsen auf den Lippen. Hat mir sehr gut gefallen, da ich Tarot sehr mag. In der Geschichte werden auch Themen angesprochen wie Freundschaft, Familienbeziehungen und die Suche nach der eigenen Identität. Es zeigt dem Leser sehr deutlich, wie wichtig es ist, sich am Ende selbst treu zu bleiben, selbst wenn die Welt um einen herum kompliziert und voller Geheimnisse ist. Fazit: Das Hörbuch "All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten" von Caroline O'Donoghue ist eine beeindruckende Geschichte, die mich von ersten Moment an in seinen Bann gezogen hat. Diese fesselnde Geschichte nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Magie, Geheimnisse und persönlichen Entfaltung. Freue mich auf Band 2.
Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu mögen. Allein schon wegen der non-binären und bisexuellen Figur, die auftaucht. Aber ich fand das Buch einfach schrecklich. Was Fantasy sein sollte, ist Mystery mit einer großen Portion Esoterik. Was eine geheimnisvolle Atmosphäre sein sollte, ist unangenehme Schul-und-Mobbing-Stimmung. Was witzig sein soll, zündet nicht. Und die Protagonistin ist ziemlich anstrengend. Den einen Stern gibt es nur für Roe, den man wirklich dreidimensional dargestellt und seine Identität auf gute Weise eingebracht hat.
Ahhh, schade. Die ersten paar Kapitel haben mich wirklich überrascht. Irgendwie war das Buch vom Schreibstil mal was ganz anderes, als ich so kenne, aber es hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Da war irgendetwas an diesem Buch und der Protagonistin, das mir richtig gut gefallen hat, aber ich konnte von Anfang an nicht genau benennen, was das war. Und damit bin ich dann regelrecht durch die Seiten geflogen. Bis etwa zur Hälfte, oder kurz davor. Irgendwie begann ich da unterbewusst schon zu ahnen, dass das ganze eine Richtung einschlug, die mir nicht gefiel. Ich hab lieber andere Dinge gemacht, anstatt das Buch wieder in die Hand zu nehmen, obwohl es mir bis dahin ja aktuell noch gut gefiel. Als ich dann doch weitergelesen habe, wurde mein komisches Gefühl bestätigt. Ab da ging die Story für mich kontinuierlich bergab. Ich hab immer noch manchmal gehofft, dass das Steuer nochmal rumgerissen wird, zumal der Anfang so gelungen war. Leider war dem nicht so. Ich stolperte in der Story von einem random Ereignis ins Nächste. Für mich hat nichts mehr zusammengepasst und die Geschichte hat m.M.n. ihren eigenen roten Faden verloren. Alles erschien mir so willkürlich, die Ereignisse selbst, aber auch wie und wann es dazu kam und wer daran teil hatte. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, willkürlich ist, glaube ich, wirklich das beste Wort dafür. Ich wurde komplett aus der Story gerissen, hatte gar keinen Zugang mehr zu den Charakteren und ihren Gefühlen. Der einzige Pluspunkt, den ich hier wirklich deutlich hervorheben muss, war der ganze Umgang und das Einbeziehen mit und von der LGBTQ+ Thematik. Ich habe erst nicht damit gerechnet, aber das Thema wurde hier wirklich ganz wunderbar in das Buch eingebunden, es wurde viel erklärt und es hat wirklich eine entscheidende Rolle in der ganzen Story gespielt. Fazit: Toller Anfang, aber das war es auch. Werde Band 2 noch eine Chance geben, da ich ihn bereits vorbestellt hatte, aber normalerweise würde ich die Reihe an der Stelle abbrechen.
Tarot: Yes or No? Habt ihr vielleicht selbst ein Deck? Rezension All Our Hidden Gifts von Caroline O'Donoghue ✨ Ich besitze ein wunderschönes Deck, allerdings gekauft und nicht im Keller der Schule gefunden, wie Maeve. 😂 Sehr schnell wird sie sehr gut darin, anderen die Karten zu legen. Als sie ihrer ehemaligen besten Freundin Lily ungefragt die Karten legt, legt sie die Mamsell - Eine unheimliche Karte, die nicht in ein Tarotdeck gehört. Am nächsten Tag verschwindet Lily spurlos. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Es ist eine vielfältige Geschichte mit non-binärer/ genderqueerer Repräsentation. 🏳️🌈 Mit der Tarot-Thematik wurde meiner Meinung nach gut umgegangen, da der eigentliche "Gruselfaktor" auf der Mamsellkarte lag, die nichts mit dem klassischen Tarot zu tun hat. Die Handlung insgesamt hat mir gefallen. Der Fantasy Aspekt war nicht so groß, aber größer als nach einigen Rezensionen erwartet. Im Mittelteil des Buches habe ich allerdings kurzzeitig die Orientierung verloren. (keine Ahnung wie ich das anders beschreiben soll😂). Irgendwie wusste ich einfach gar nicht mehr in welche Richtung das Ganze geht und das auf eine verwirrende Art und Weise. Mit dem Ende ging es mir ähnlich. Es hat mich ein bisschen überrascht, weil es doch plötzlich sehr heftig wurde und auch etwas surreal - vor allem die Auflösung, wo Lily war. Maeve ist ein sympathischer Charakter, der seines Alters entsprechend handelt und der definitiv seine Fehler und Macken hat. Das hat sie sehr authentisch gemacht. Roe mochte ich sogar noch lieber als Maeve. 🥰 Der Schreibstil war locker, spritzig, jugendlich und unglaublich flüssig zu lesen. Die Seiten sind nur so geflogen. 🌪️ ✨Fazit: Ein schönes Buch für zwischendurch.

Gute Story und sehr schön geschrieben. Einen kleinen Abzug gebe, danach am story am Ende ein bisschen zu einfach geschrieben finde. Einiges finde ich auch ein bisschen zu einfach und hätte mir mehr Aufbau gewünscht. Ganz stimmig passt die Heilfähigkeit am Ende nicht da sie vorher schon eine Schnittwunde hatte die genauso schnell verheilte obwohl ihre Heiler-Freundin gar nicht da war.
»Die Karten atmen, sie sind Lebewesen, sie müssen die Energie des Menschen aufnehmen, für den sie gelegt werden.~ --- Bewertung Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️,5 Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil:⭐️⭐️⭐️ Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ --- Anfangs konnte mich das Buch nicht wirklich packen, gerade weil es mir so vorkam, als wäre es eher für Jüngere, besonders Maeve konnte mich noch nicht so wirklich überzeugen. Dann kamen aber die Tarotkarten und Lilys Verschwinden und plötzlich konnte mich die Storyline sehr stark fesseln. Mit der Zeit fand ich dann schade, dass die Tarotkarten immer weniger vorkamen und die Spannung hat auch irgendwann etwas nachgelassen, gerade das Ende hätte ich mir noch krasser vorgestellt und es war mir persönlich auch etwas zu schnell. Die Nebenhandlung hingegen fand ich richtig gut, auch wenn es mir teils vorkam, als würde sie von der Hauptstory ablenken. Besonders, dass die Kirche besonders in Kleinstädten und was sie für die LGBTQIA+ Community bedeuten kann fand ich sehr interessant und auch, die Darstellung dieser konnte mich überzeugen. Am Anfang konnte ich Maeve nicht verstehen, fand sie kindisch und respektlos, das wurde mit der Zeit besser, selbst, wenn mich ihr voreiliges, unüberlegtes Handeln, dass auch von Einfersucht geprägt war, immer noch ab und zu genervt hat. Fiona und Roe hingegen mochte ich direkt sehr und ich finde, dass sie genau das sind, was Maeve brauchte. Besonders toll fand ich, dass ich hier durch Fi mehr über die philippinische Kultur erfahre und auch, dass Roe non-binary ist, und das seine Selbstfindung auch ein große Rolle spielt. Am Anfang konnte ich die romantischen Spannungen zwischen Roe und Maeve vor allem von Seitens Roe eher weniger spüren, später dann aber doch und ich finde gut, dass diese aber immer nur Nebensache sind und beide ihre Mission über diese stellen. Der Schreibstil von Caroline O‘Donoghue war leider nicht mein liebster. Nicht nur die Zeitform (Präsens) war nicht meins, sondern leider auch die Sprache und Wortwahl. Für mich hat sie nicht zum Alter der Figuren gepasst (mal zu jung, mal zu alt) und dadurch wirkte vor allem Maeve auf mich auch sehr viel jünger, als sie eigentlich ist und dieser Wechsel zwischen alt und jung, hat mich doch immer öfter stutzig gemacht. Teils kam es mir auch einfach vor, als wäre er eher für Jüngere Leser*innen. Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Grundthema, die Nebenstory , die Nebencharaktere und die Spannung sehr toll fand. Maeve ist nicht meine liebste Protagonistin, aber mit der Zeit konnte sie mich doch mehr für sich gewinnen. Trotzdem habe ich insgesamt einfach ein paar Kritikpunkte an der Storyline und vor allem den Schreibstil, finde ich »nur« okay. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen (auch Jüngeren Leser*innen) und selbst bin ich nach dem schnellen Ende auch sehr gespannt auf Band zwei. --- Songs •Dress (Charlotte Sands) •Why am I like this? (Orla Gartland) --- ~Ayla
2,4⭐️ Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen wie erhofft. Die Protagonisten waren zwar keine kleinen Kinder mehr, allerdings hat es sich durch ihr Verhalten so angefühlt und auch der Humor war eher kindlich. Die protas waren außerdem sehr oberflächlich und inhaltlich war es nicht spannend genug um wirklich fesselnd zu sein. Es wurden wichtige Themen wie Rassismus und LGBTQ angesprochen, allerdings hat es mir nicht so gut gefallen wie damit umgegangen wurde. Unterhaltsam war das Buch trotzdem.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Faszinierend, übersinnlich, unheimlich - diese Tarotkarten öffnen die Tür in eine dunkle Welt.
Maeve Chambers ist eine Idiotin – zumindest verglichen mit ihrer Familie voller Genies. Und weil sie ihre Kindheitsfreundin Lily vergrault hat. Erst als sie im Schulkeller ein Tarotkartenspiel findet, zeigt sich ihr wahres Talent. Denn quasi über Nacht macht sie den Mädchen aus ihrer Klasse beängstigend genaue Vorhersagen. Dann verschwindet Lily, nachdem Maeve ihr ungefragt die Karten legt. Schnell wird klar, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Und es braucht besondere Talente, um Lily zu retten. Zusammen mit Lilys nichtbinärem Bruder Roe und Mitschülerin Fiona begibt sich Maeve auf eine gefährliche Suche.
»Stürmisch und wild und einfach gut!« Melinda Salisbury
Alle Bände der Urban-Fantasy-Serie »All Our Hidden Gifts«:
All Our Hidden Gifts 1 – Die Macht der Karten
All Our Hidden Gifts 2 – Die Kraft der Talente
All Our Hidden Gifts 3 – Das Haus der Magie
Book Information
Author Description
Caroline O'Donoghue ist Journalistin und Autorin. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht, schreibt u.a. für den Irish Independent, Glamour und Buzzfeed und hat eine feste Kolumne im Irish Examiner. Als Gastgeberin des Podcasts »Sentimental Garbage« spricht sie mit anderen Autor*innen über Unterhaltungsliteratur. Die Serie »All Our Hidden Gifts« ist ihr Debüt im Jugendbuch. Mehr über die Autorin unter @Czaroline auf Twitter.
Posts
Düster, geheimnisvoll, fesselnd....
Ein tolles Buch, was einen sehr tief abtauchen lässt. Der Schreibstil war flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere waren allesamt sehr fein ausgearbeitet und haben der Story viel Leben eingehaucht. Die Autorin hat Themen wie Genderin und Homosexualität elegant in die Story mit eingewoben. Die Atmosphäre im Buch war durchweg düster und geheimnisvoll. Fast ein bisschen wie ein magischer Krimi. 😅 Es war spannend, witzig und an manchen Stellen echt angsteinflößend. Angsteinflößend deshalb, weil man im Laufe der Geschichte immer wieder an einer Grenze balancierte und sich fragte: "Werden die Charaktere verrückt / kriegen Wahnvorstellungen oder passiert es tatsächlich?" Das gab der Geschichte so viel Spannung! Aber auch die vielen kleinen und großen Geheimnisse, die nach und nach enthüllt wurden, haben mich immer wieder rätseln lassen, worauf das alles hinauslaufen wird... Die Charakterentwicklung, vor allem von Maeve, war der Wahnsinn! Und ich bin schon sooo gespannt wie es in Band 2 weiter geht. 🤩

Mystisch, gruselig, aber auch liebevoll und herzergreifend
Wer nur einen Hauch von Interesse an Tarot hat, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Es behandelt aber nicht nur das, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Probleme in Bezug auf LGBTQ+ und verbindet die einzelnen Charaktere, auf ihre eigene Art und Weise, damit. Die Plottwists waren teils „vorhersehbar“, aber dann doch wieder so überraschend. Ich dachte nicht, dass ich durch dieses Buch so viel Gänsehaut bekommen könnte. Vorfreude: es gibt 2 weitere Teile ;)

Unterhaltsamer Young-Adult-Roman mit guten queeren Themen und einen differenzierten Blick auf die Entwicklung von Freundschaften. Mir fehlte allerdings die Überraschung in der Magie, das fühlte sich alles ein wenig künstlich zusammengestellt an. Auch dem Plot fehlten ein paar überraschende Wendungen.

Maeve Chambers findet im Schulkeller Tarotkarten und ihre beängstigend genauen Vorhersagen steigern ihr Ansehen extrem! Endlich fühlt sie sich nicht mehr als Aussenseiterin und Idiotin. Aber dann verschwindet Lily, ihre ehemals beste Freundin, nachdem Maeve ihr ungefragt die Karten legt. Schnell wird Maeve klar, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Zusammen mit Lilys Bruder Roe und Mitschülerin Fiona begibt sich Maeve auf eine gefährliche Suche. Soo toll! Nicht zu düster, aber auch nicht zu „rosa“, ich habs verschlungen und freu mich auf den nächsten Teil!
Ein viel versprechender Einstieg. Die Grundvoraussetzung um Maeve herum und auch die Figur an sich, fand ich eingehend sehr ansprechend. Allerdings ab dem Punkt nachdem Fiona und Roe intensiv ins Geschehen einsteigen verliert mich das Buch. (Ungefähr ab der Hälfte des Buches) Für meinen Geschmack verrennt es sich in zu vielen banalen Dingen drumherum, die nichts mit der wirklichen Handlung zu tun haben. Es langweilt schnell und man verliert die Bindung zu den Figuren, weil man nicht mehr wirklich bei der Sache ist. Leider auch etwas unspektakulär und langweilig. Schade, es fing so gut an.
Die Geschichte hat mir nicht ganz so gefallen. Ich fand die Charaktere zum Teil anstrengend. Streckenweise hat das Buch sich gezogen, weil die Geschichte nicht voranschritt und die Hauptprotagonisten immer und immer wieder über ihre Teenagerprobleme nachgedacht hat. Schade. Viel verschenktes Potenzial.
Leider wurde ich mit dem Buch nicht so warm. Dabei klang es erst so gut: Irland, Tarot, ein verschwundenes Mädchen. Aber irgendwie wars für mich nicht ganz rund. Zu Beginn kam ich schon schwer in das Buch rein. Unsere Protagonistin Maeve ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin. Roe und Fiona fand ich dafür sehr toll. Das ganze Thema mit den Tarotkarten und dem übernatürlichen Kram fand ich dann recht interessant und spannend. Aber gerade in der Mitte hat es total an Spannung verloren, weil das Magische mehr in den Hintergrund gerückt ist und es mehr um die queerfeindliche Gruppierung ging. Das ganze LGBTQ+ Thema fand ich sehr toll. Hier gibt es Repräsentation, die ich bisher weniger gelesen habe. Und diese Anfeindungen haben mich total wütend gemacht. Aber die beiden Themen gingen für mich leider oft nicht flüssig Hand in Hand, sondern immer im Wechsel nebenher, sodass es sich eben nicht rund anfühlte. Das eher offene Ende hat mich dann auch sehr verwirrt zurückgelassen. Was ist denn da plötzlich alles passiert? Gerade nachdem irgendwie magisch recht wenig passiert ist.
Leider hat dieses Buch meine hohen Erwartungen etwas enttäuscht! Ich hatte mich sehr auf die Tarot-Thematik gefreut - doch gerade die kam mir in vielen Momenten des Buchs etwas kurz. Vor allem im Mittelpart gehen die Fantasy-Elemente des Buchs stark unter und die Magie spürt man kaum. Generell war der Plot mir in vielerlei Hinsicht etwas zu flach und unoriginell, gegen Ende waren einige Entwicklungen und Offenbarungen dann etwas zu plötzlich und abrupt. Doch ich habe auch sehr viel Gutes gesehen! Der Schreibstil war locker und leicht, ließ sich flüssig lesen und den Großteil der Charaktere mochte ich. Sehr gut gefallen hat mir die übergeordnete Rolle der lgbtq-Rights in diesem Buch und die Aufklärungsarbeit, die bezüglich nicht-binären Personen geleistet wurde. Vor ein paar Jahren hätte mir das Buch vielleicht insgesamt besser gefallen
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nur teilweise erfüllt. Da die Autorin viel zu viele verschiedene Themen eingebaut hat. Auf die sie dann nicht mehr richtig eingegangen ist. Die Geschichte fängt sehr spannend an. Die Protagonistin Maeve findet Tarot Karten und entdeckt schnell, das ihre Voraussagen sehr zutreffend sind. Daraufhin geschehen seltsame Dinge. Dieses Thema hat die Autorin sehr genau beschrieben. Jede einzelne Bedeutung der Karten und auch die Kombinationen dazu. Das hat mir sehr gut gefallen. Auf der anderen Seite sind dann die Themen LGBTQ, Gruppenzwang und Selbstfindung. Ich hatte dabei oft das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Und leider ist die eigentliche Handlung dabei immer mehr untergegangen. Das war sehr schade. Zudem sind dabei auch einige kleine Längen entstanden. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, und man konnte sich gut in sie hineinversetzten. An manchen Stellen fand ich Maeve etwas zu kindisch. Das haben aber die anderen beiden Charaktere Fiona und Roe wieder wettgemacht. Der Schreibstil der Autorin war auch sehr leicht und flüssig zu lesen. Insgesamt eine Geschichte, wo ich einfach das Gefühl hatte die Autorin hat zu viele unfertige Themen in ein Buch gepackt. Weswegen die eigentliche Geschichte zu weit in den Hintergrund geraten ist. Taschenbuch Preis: 15,00 € Seitenanzahl: 384 Erscheinungsdatum: 26.05.2021

Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich dadurch sehr gut lesen! Ich mag Geschichten mit Hexen und allem was dazu gehört. Von daher musste das Buch bei mir einfach einziehen. Da hier auch noch einige LGBTQ-Charaktere erschaffen wurden, hat bei mir noch ein paar Pluspunkte beschert! Die Story ist im groben schon vorgekommen.. Die Guten gegen die Bösen und LGBTQ-Feindlichkeit... Mensch, was da alles passiert ist, holla die Waldfee... Dies is nicht nur eine Geschichte für Jugendliche, sondern auch für alle anderen, die die oben genannten Themen mögen... Ich mochte Rory (Roe) sehr gerne, er hat auf mich eher wir ein ruhrpol gewirkt und eher verschlossen. Fi war der sprichwörtliche Knaller, so offe und nicht wertend...ganz toll... Dann noch Maeve, tja...ich weiß noch nicht genau, ob ich sie mag oder nicht... Warten wir die nächsten Bände ab, die werde ich jetzt nämlich noch lesen...
Ein sehr schönes Jugendfantasy Buch. Man wird ziemlich schnell in Maeve ihr Welt hineingezogen. Außerdem spricht das Buch auch aktuelle Themen wie Gendering an und bindet das Thema perfekt in die Geschichte mit ein. Eine wirklich süße und spannende Geschichte. Vor allem die letzten Kapitel waren sooo spannend, aber auch etwas gruselig muss ich sagen. Auch Roe ist ein so süßer Charakter. Und man würde ihn bei lesen am liebsten in den Arm nehmen. Ich finde besonders das Thema Tarot und Kristalle total spannend und man erfährt einiges dazu. Ich kann das Buch wirklich empfehlen 🥰 Ich bin ganz gespannt auch den zweiten Teil!

Ein Mädchen verschwindet und ein ganzer Ort gerät außer Kontrolle. Wetterkapriolen, auf einmal gibt es aggressive Gruppierungen, etc. Im Mittelpunkt all dieser Geschehnisse steht ein Tarotspiel und dunkle Ereignisse aus der Vergangenheit. Fand das Buch unterhaltsam, aber es hatte auch ein paar Längen, finde ich. Ich habe den zweiten Band schon zu Hause, daher werde ich gern weiterlesen, um zu erfahren, was mit den Charakteren passiert.
Ein schönes Urban-Fantasy Jugendbuch für alle, die Fantasy-Einsteiger sind und/oder Romantasy mögen.
"All our hidden gifts - Die Macht der Karten" von Carolie O'Donoghue ist der 1. Band einer Young Adult Fantasy- Trilogie Inhalt: Maeve Chambers ist eine Idiotin- zumindest verglichen mit ihrer Familie voller Genies. Und weil sie ihre Kindheitsfreundin Lily vergrault hat. Erst als sie im Schulkeller ein Tarotkartenspiel findet, zeigt sich ihr wahres Talent. Denn quasi über Nacht macht sie den Mädchen aus ihrer Klasse beängstigend genaue Vorhersagen. Dann verschwindet Lily, nachdem Maeve ihr ungefragt die Karten legt. Schnell wird klar, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Und es braucht besondere Talente, um Lily zu retten. Zusammen mit Lilys nichtbinärem Bruder Roe und Mitschülerin Fiona begibt sich Maeve auf eine gefährliche Suche. (Klappentext) Charaktere: Maeve ist eine normale, 16 Jahre alte Teenagerin, die das schwarze Schaf in der Familie ist. Sie ist auch in der Schule nicht besonders beliebt, versucht es aber irgendwie zu sein. Die perfekte Hauptfigur ist sie definitiv nicht und sie hat auch ihre Ecken und Kanten und macht Fehler, die sie im Verlaufe der Geschichte versucht zu beheben. Ich persönlich konnte mit ihr nicht 100%ig warm werden, dafür waren mir Fiona und Roe umso sympathischer. Alle zusammen waren ein buntes Trio, die sich gegenseitig füreinander eingesetzt haben, was mir sehr gut gefallen hat. Sprache: Anhand der Sprache muss ich sagen, dass man definitiv den Jugendbuch-Charakter gemerkt hat. Es wurde stilistisch alles sehr einfach gehalten, was mich aber nicht gestört hat, da der Lesefluss dadurch einfacher wurde. Dadurch wirkte das junge Alter der Protagonisten auch viel glaubwürdiger. Erzählt wird das Buch nur aus der Ich-Perspektive von Maeve. Themen (könnten Spoiler enthalten): Meine Erwartung war, dass der Fokus auf dem Tarotkartenspiel und dem Verschwinden Lilys liegt, dies war im ersten Drittel des Buches auch der Fall, aber danach ist es ein wenig untergegangen. Und wurde von der Liebesgeschichte abgelöst, die daraufhin in den Vordergrund gestellt wurde. Es geht viel um Ausgrenzung und Queer- Feindlichkeit, aber auch Rassismus wurde hier angesprochen. Wie mit dem Thema LGBTQ+ umgegangen wurde, ist ebenfalls sehr gut und es sind auch einige queere Charaktere in dem Buch vorhanden. Fazit: "All our hidden gifts - Die Macht der Karten" ist der gute Auftakt einer Jugendbuch- Urban-Fantasy- Reihe, die definitiv Lust auf mehr macht. Ich denke, dass vorallem jüngere Leute, dieses Buch mögen werden, da hier viele Teenie-Probleme, wie Freundschaft oder die erste Liebe, aber auch ernste Themen angesprochen werden. 1 Stern Abzug gibt es dafür, dass das Tarot-Thema und das Verschwinden Lilys aus dem Sichtfeld gerückt und ein wenig von der Liebesgeschichte überlagert worden ist. Zudem bin ich mit Maeve der Hauptprotagonistin nicht ganz warm geworden.
Eine wechselhafte Leseerfahrung. Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer, da ich bis jetzt nicht so genau weiß, was hier alles abging. Erst ging es um Tarotkarten, worauf ich mich bei diesem Buch auch sehr gefreut hatte, dann gab es einen Switch zu einer ganz anderen Thematik, die ich hier aus Spoilergründen nicht nennen werde, nur um dann wieder zurück zum Tarot zu kommen. Daneben spielen queere Charaktere, die LGBTQIA-Community und ihre Rechte hier noch eine zentrale Rolle, was ich an sich unheimlich wichtig und wertvoll finde, aber das Ganze bekam nicht den notwendigen Raum zu seiner Entfaltung. Es ging um Mobbing, Diskriminierung, Extremist:innen,... Das alles sind bedeutende Themen, aber es waren mir hier schlicht und ergreifend zu viele unterschiedliche Aspekte, denen es durch die Vielzahl der Inhalte an Tiefe mangelte. Es war zu viel zu plötzlich und zu wenig ausgearbeitet. Ich wusste lange nicht, wohin diese Geschichte gehen wird, zumal es sich hierbei um eine Reihe handelt, die ich übrigens höchstwahrscheinlich nicht weiterverfolgen werde, weil mich dieses Buch dazu nicht ausreichend überzeugt hat. Zudem endet die Geschichte hier fürs Erste auch recht abgeschlossen, sodass es mir nicht allzu schwer fällt, die Reihe an diesem Punkt abzubrechen, auch wenn hier längst noch nicht alle Rätsel und Plots gelöst wurden. Es gibt zumindest keinen fiesen Cliffhanger, der einen regelrecht zum Weiterlesen zwingt. Obwohl so viele unterschiedliche Themen in dieses Buch miteinfließen, war die Geschichte lange Zeit ziemlich ruhig und für mich nur bedingt fesselnd. Erst gegen Ende wurde es spannender - Ab diesem Punkt hat mich die Geschichte dann auch gepackt und mitfiebern lassen, was meinem Geschmack nach aber etwas zu spät war. Ich habe das letzte Viertel mindestens doppelt so schnell gelesen wie die ersten drei. Die Geschichte brauchte einfach zu lange bis sie richtig ins Rollen kam. Eine weitere Herausforderung stellte für mich die Protagonistin Maeve dar, aus deren Ich-Perspektive diese Geschichte auch erzählt wird. Sie war mir leider unsagbar unsympathisch und natürlich muss man die Protagonist:innen nicht immer mögen, aber meine Antipathie hat mich emotional noch mehr von dieser Geschichte distanziert als ich es sowieso schon war. Es ist nur authentisch, dass Buchfiguren nicht immer nur positive Eigenschaften haben, sondern auch mal Fehler machen und sich mies verhalten, und eigentlich habe ich auch ein Herz für schwierige Charaktere mit Ecken und Kanten, aber hier ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Die Autorin hat es nicht so transportiert, dass Maeve sich trotz allem irgendwie in mein Herz geschlichen hätte. Ich wurde von Anfang bis Ende nicht warm mit ihr, vielmehr hat sie mich genervt. Fiona und Roe mochte ich dafür umso lieber und hätte wirklich gerne ein paar Kapitel aus ihren Perspektiven gelesen. Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass mich die Umgangssprache gestört hat. Generell ist die Sprache hier sehr einfach und unkompliziert gehalten, was sich zwar leicht und flüssig lesen lässt, die fantastischen Elemente der Geschichte in meinen Augen aber nicht angemessen repräsentiert hat. Ich hätte mir mehr Leben und Magie in den Worten der Autorin gewünscht. Eine greifbare Atmosphäre und nahbare Charaktere. Die Geschichte hätte mit einem ausschweifenderen, bildlichen Schreibstil viel intensiver wirken können als sie das jetzt getan hat. Die Autorin hatte in meinen Augen einige gute Ideen, die für mich in dieser Kombination aber kein stimmiges Gesamtbild ergeben haben. Ihr individuelles Potenzial wurde nicht ausgeschöpft und somit hat mich die Umsetzung auch nicht abholen können. 2,5/ 5 Sterne ⭐️

Ich glaube, ich bin schockverliebt. Das Buch war ganz anders als ich erwartet hatte, aber es war so, so gut! Der Klappentext klang nach einem schönen Fantasy-Roman und genau das habe ich bekommen, nur ganz anders als gedacht. Die Grundidee: Maeve kann irgendwie nichts so richtig. Aber dann findet sie beim Aufräumen des Schulkellers ein Tarot-Spiel und plötzlich hat sie etwas, in dem sie gut ist. Sie fängt an, Mitschülerinnen und Mitschülern die Karten zu legen und freundet sich währenddessen mit Fiona an. Doch dann legt sie ihrer ehemaligen besten Freundin Lily die Karten, die kurz darauf verschwindet. Und Maeve ist schuld, denn es hängt mit den Karten zusammen, vor allem mit einer, die gar nicht ins Spiel gehört: Die Mamsell. Maeve versucht, zusammen mit Fiona und Lilys Bruder Roe, Lily zurückzuholen, was aber gar nicht so einfach ist, denn die Mamsell ist offenbar eine ziemlich mächtige Gegnerin und Maeve hat keine Ahnung von Magie. Wenn das langweilig klingt, selbst schuld. Alles daran war gut. Also zuerst mal das Setting. Ein Traum. Nachdem ich "Derry Girls" geliebt habe, hat es mich mehr als gefreut zu merken, dass die Geschichte in einer Kleinstadt in Irland spielt. Und eine katholische Schule, die von einer griesgrämigen Novizin gegründet wurde? Sister Michael (Nonne und Schulleitung in "Derry Girls") muss sie angelernt haben. Und die Witze auf Kosten von Roe, einfach nur, weil er protestantisch ist, haben mich bestens unterhalten, vor allem, weil sie aus dem Nichts kamen. Bestes Beispiel: "Himmelherrgott, wie in aller Welt könnt ihr Einserschreiber derart begriffsstutzig sein? Das ist eine verdammte Metapher!" "Roe versteht Metaphern nicht", sagt Fiona grinsend. "Er ist doch Protestant." Wer das nicht lustig findet, macht wohl nicht gern Witze auf Kosten der Kirche... can't relate. Irisches Setting ist jedenfalls super. Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen. Maeve ist eine glaubwürdige und manchmal schmerzhaft zutreffende Protagonistin, mit der man mitfiebern und -lachen kann, obwohl sie bei weitem nicht immer alles richtig macht. Fiona mochte ich auch sehr und für Roe habe ich eine ganz besondere Schwäche. Aber am besten sind die drei in Kombination, wobei alle ihre eigenen Probleme und Stärken haben. Die Freundschaften in diesem Buch waren so herzerwärmend. Gut, die von Lily und Maeve eher weniger, aber die war auch schon vorbei, bevor das Buch beginnt... Fiona und Maeve dagegen liebe ich als Duo. Anfangs war ich skeptisch, ob das nicht zu gezwungen würde, aber genau das hat die Autorin beabsichtigt, denke ich. Immerhin freunden sich die beiden nicht ganz ungezwungen an, entdecken dann aber schnell, wie ähnlich sie sich sind, was auch bei mir als Leserin angekommen ist. Auch mit Roe mag ich die beiden sehr. Auch hier war ich erst skeptisch, weil das Mischen verschiedener Freundeskreise immer herausfordernd sein kann, wurde aber sofort eines Besseren belehrt. Es war traumhaft. Roe ist wirklich... unbeschreiblich. Er ist der love interest und damit der Einzige, den ich je gelesen habe, der nicht überwiegend konform der klassischen Geschlechterrollen lebt. Denn Roe, der eigentlich Rory heißt, fühlt sich wie ein Flipperball zwischen männlich und weiblich; mal überwiegt das eine, mal das andere. (Er nutzt aber trotzdem binäre Pronomen, deswegen mach ich das hier auch.) Ich wusste nicht, dass dieses Buch queere Repräsentation bietet, wurde aber rein positiv überrascht, weil das Thema so liebevoll aufgearbeitet wurde und die Figuren so überzeugend sind. Es war unglaublich schön, wie Maeve Roe angenommen hat und wie er aufgeblüht ist. Richtig süß, die beiden. Die queere Repräsentation ist auch eines der Beispiele dafür, wie aktuelle Gesellschaftsdebatten im Buch mit eingebaut werden. Denn obwohl die queeren Figuren so liebevoll geschrieben und safe spaces geschaffen werden, wird zum Beispiel Homophobie angesprochen, genau wie die reelle Angst queerer Menschen, nicht mehr sicher zu sein. Auch das ein oder andere Referendum aus der irischen Geschichte wird thematisiert, genau wie Fionas Erfahrung mit Rassismus, die Maeve anfangs gar nicht wahrnimmt, was dann später aufgearbeitet wird. Das alles trägt dazu bei, dass aktuelle Themen und Debatten einen Platz in der Geschichte finden, ohne wie eine gezwungene Ergänzung zu wirken. Im Gegenteil, die Themen werden in die Geschichte eingebettet und fühlen sich natürlich und lebensecht an. Das Ende des Buches ist befriedigend, weil man mit den Versuchen, Lily zurückzuholen, abschließen kann. Gleichzeitig werden im Laufe der Geschichte aber natürlich neue Probleme und Themen aufgeworfen, die dann sicherlich im zweiten oder dritten Band ihren Platz finden. Ich bin einfach begeistert von diesem Buch und freue mich schon sehr, die Trilogie weiter zu lesen.
Wow, hätte nicht gedacht dass es mir so gut gefallen würde! Die Story ist fesselnd, berührend und ein bisschen düster. Maeve hat mir sehr gut als Prota gefallen, auch wenn sie fast ein bisschen zu perfekt ist was ihre Begabung angeht. Auch den Wandel, den sie charakterlich durchmacht, fand ich eher plötzlich und so richtig konnte ich nicht sagen woher er kam. Aber insgesamt mochte ich sie echt gern, genau wie Fiona und Roe. Jetzt bin ich gespannt, wie wir Aaron loswerden😈
In All Our Hidden Gifts lernen wir Maeve kennen, die zufällig im Schulkeller ein Tarotkartenspiel findet. Schnell merkt sie, dass sie ein besonderes Talent fürs Kartenlegen besitzt. Als sie ihrer ehemaligen Kindheitsfreundin Lily die Karten legt und diese daraufhin plötzlich verschwindet, beginnt eine gefährliche Suche... Maeve und ihre Geschichte sind anders. Anders, aber gleichzeitig unheimlich faszinierend. Die Geschichte hat von Anfang an eine sehr düstere, magische und geheimnisvolle Grundstimmung, die nur schwer zu beschreiben ist, mich aber total gefesselt hat. Gleichzeitig war das Buch aber auch total humorvoll geschrieben und Maeve hat mich mit ihrer besonderen Art sofort für sich gewonnen. Ich liebe Bücher voller Geheimnisse, wo man die ganze Zeit miträtseln kann, immer auf falsche Fährten gelenkt wird und dann wieder und wieder überrascht wird. Zwischenzeitlich war ich komplett verwirrt, aber andererseits konnte ich auch nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter alldem steckt. Einzig allein im Mittelteil hätte ich mir noch ein klein wenig mehr Spannung gewünscht. Gleichzeitig ist dieses Buch aber noch so viel mehr als nur reine Fantasy. Es geht um Freundschaft und Vielfalt, um Akzeptanz und darum, dass es ok ist anders als Andere zu sein. Die Autorin spricht so wichtige und aktuelle Themen, wie Rassismus oder die LGBTQ+ Community an, was ich einfach total gut umgesetzt und eingebunden fand. Eine magische und faszinierende Urban Fantasy Geschichte, die so viel mehr bietet, als es auf den ersten Blick scheint. Absolute Leseempfehlung! Auch, wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, so bin ich sehr gespannt auf Band 2 und auf neue Geheimnisse. 4,5/5 Sterne
Das Buch holt aufjedenfall alle ab die sich für Magie begeistern.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Man hat durch die Mädchenschule bisschen Hanni und Nanni Vibes finde ich. Mir hat vorallen gefallen, dass Themen der LGBTQ plus Szene aufgegriffen wurden. Nur das Ende ging mir dann doch alles etwas zu schnell, die Handlungen kamen Schlag auf Schlag und dann war das Buch schon vorbei. Allerdings werde ich trotzdem um Anschluss gleich den nächsten Teil lesen.
Interessant und spannend 😊
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen, aber wow hat mich das Buch überrascht! Die Hauptpersonen sind unfassbar gut und sehr realitätsnah geschrieben. Man konnte die Beweggründe gut nachvollziehen und mit den Charakteren mitfühlen. Auch das die Charas nicht nur schlichtweg gut waren, hat mir sehr gut gefallen. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute und sehr natürlich wirkende Einbindung von LGBTQ-Charakteren. Bei den meisten LGBTQ Geschichten geht es rein um die Präsentation, weniger um eine Handlung. Hier war es kein bisschen so. Die Fantasy Handlung war im Vordergrund und der LGBTQ Anteil wurde wunderbar eingewebt, sodass es sich völlig natürlich angefühlt hat. Abschließend ist nur zu sagen, klare Leseempfehlung♡
Ich erwarte ja von jedem Buch, das ich mir hole, dass es mir auf die ein oder andere Weise gefällt. Sonst würde ich es ja nicht lesen wollen. Also gehe ich an jedes Buch mit einer gewissen Erwartung ran. Mal höher, mal nicht so hoch. Bei ‚All Our Hidden Gifts – Die Macht der Karten‘ von Caroline O‘Donoghue hatte ich, sagen wir mal, normale Erwartungen. Und dann hat mich die Geschichte sowas von aus den Socken gehauen! ‚All Our Hidden Gifts‘ ist kurzweilig, spannend und bietet vielschichtige Charaktere um eine Protagonistin, die ich vom Fleck weg mochte. Einfach, weil sie so mit Fehlern behaftet war. Manchmal egoistisch, manchmal verletzend, manchmal unfair – und nicht dieses alles aufgebende Mädchen, dem alles gelingt und die aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten heraussticht. In einer Familie voller Überflieger ist Maeve nämlich die, die mit keinerlei Talent gesegnet ist. Doch das scheint sich zu ändern, als ihr ein Set Tarotkarten in die Hände fällt und ihre Freundin verschwindet. Und Maeve will sie natürlich unbedingt finden, auch, weil sie sie ziemlich schlecht behandelt hat. Das geht aber nicht ohne Umwege, ohne Rückschläge, ohne Selbstzweifel. Und dann ist Maeve trotz ihrer Fehler auch eine, die für andere immer ein offenes Ohr hat, die ihre Fehler erkennt und bereut und daran wächst. Das fand ich super und herrlich zu lesen. Des Weiteren gefiel mir ein weiterer Charakter sehr (ich möchte hier nicht spoilern, um welche Figur es sich handelt, auch wenn es der Klappentext tut), der mir vieles die LQBTQIA+-Community betreffend super nah gebracht hat. Die queeren Themen sind in der Geschichte sehr wichtig und toll integriert worden, um auf Probleme hinzuweisen, die die Community leider immer noch hat. Die Geschichte selbst ist ziemlich düster und geheimnisvoll, was zum einen an den mysteriösen Tarotkarten liegt und zum anderen an dem, was diese verursachen und bedingen. Und weil Maeve auf einmal hinter die Fassade derer blicken kann, denen sie die Karten legt. Vor allem der magische Aspekt mit den Tarotkarten gefiel mir – wobei er trotzdem keine Ambitionen in mir geweckt hat, mir ein Deck anzuschaffen. Das verwundert mich immer noch. Manche Dinge sind einfach nicht attraktiv für mich persönlich. Da bleibe ich lieber beim Lesen. 5 Sterne.
MEINE MEINUNG Tarotkarten - ein spannendes Thema. Dachte ich und wurde leider enttäuscht. Unsympathische und unreife Charaktere (besonders die Protagonistin). Allgemein ist das ganze nicht sehr ausgereift und oberflächlich zu ende gedacht. Leider geht die Hautstory unter, da sich noch weitere Themen - oberflächlich angekratzt - mit einschieben. Darunter Themen die man entweder hätte reduzieren sollen, um eines oder auch zwei ausführlicher zu behandeln. MEIN FAZIT Kein Buch für mich, was ich sehr schade finde. ⭐

Maeve Chambers hat mir als Protagonistin gut gefallen, sie ist ein wie ich finde, recht faszinierender Charakter, mit all ihren Ecken und Kanten auch eine authentische und tiefgründige Figur. Ihre Fähigkeit, Tarotkarten zu lesen, führt sie auf unerwartete Wege, die nicht nur ihre eigene Welt, sondern auch die ihrer Mitmenschen am Ende stark verändert. Die Handlung der Geschichte ist außerdem auch recht geschickt aufgebaut worden und hält wie ich finde, einige überraschende Wendungen bereit, die den Leser ständig fesseln. Wie zum Beispiel das plötzliche Verschwinden von Lily, nachdem sie von Maeve die Karten gelegt bekam. Der Schreibstil ist flüssig und einfach , was es dem Leser zusätzlich leicht macht, sich in die Welt der Geschichte hineinzuversetzen. Die ganzen Beschreibungen der Kartenlegungen und der damit verbundenen Magie sind so lebhaft und überzeugend, dass man sich fast selbst in der Rolle eines Tarot-Lesers wiederfindet. Das mystische Thema um die Karte der "Mamsell" es ist eine Frau in einem weißem Kleid, mit langen schwarzen Haaren, die ein Messer im Mund hat und noch ein gruseliges Grinsen auf den Lippen. Hat mir sehr gut gefallen, da ich Tarot sehr mag. In der Geschichte werden auch Themen angesprochen wie Freundschaft, Familienbeziehungen und die Suche nach der eigenen Identität. Es zeigt dem Leser sehr deutlich, wie wichtig es ist, sich am Ende selbst treu zu bleiben, selbst wenn die Welt um einen herum kompliziert und voller Geheimnisse ist. Fazit: Das Hörbuch "All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten" von Caroline O'Donoghue ist eine beeindruckende Geschichte, die mich von ersten Moment an in seinen Bann gezogen hat. Diese fesselnde Geschichte nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Magie, Geheimnisse und persönlichen Entfaltung. Freue mich auf Band 2.
Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu mögen. Allein schon wegen der non-binären und bisexuellen Figur, die auftaucht. Aber ich fand das Buch einfach schrecklich. Was Fantasy sein sollte, ist Mystery mit einer großen Portion Esoterik. Was eine geheimnisvolle Atmosphäre sein sollte, ist unangenehme Schul-und-Mobbing-Stimmung. Was witzig sein soll, zündet nicht. Und die Protagonistin ist ziemlich anstrengend. Den einen Stern gibt es nur für Roe, den man wirklich dreidimensional dargestellt und seine Identität auf gute Weise eingebracht hat.
Ahhh, schade. Die ersten paar Kapitel haben mich wirklich überrascht. Irgendwie war das Buch vom Schreibstil mal was ganz anderes, als ich so kenne, aber es hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Da war irgendetwas an diesem Buch und der Protagonistin, das mir richtig gut gefallen hat, aber ich konnte von Anfang an nicht genau benennen, was das war. Und damit bin ich dann regelrecht durch die Seiten geflogen. Bis etwa zur Hälfte, oder kurz davor. Irgendwie begann ich da unterbewusst schon zu ahnen, dass das ganze eine Richtung einschlug, die mir nicht gefiel. Ich hab lieber andere Dinge gemacht, anstatt das Buch wieder in die Hand zu nehmen, obwohl es mir bis dahin ja aktuell noch gut gefiel. Als ich dann doch weitergelesen habe, wurde mein komisches Gefühl bestätigt. Ab da ging die Story für mich kontinuierlich bergab. Ich hab immer noch manchmal gehofft, dass das Steuer nochmal rumgerissen wird, zumal der Anfang so gelungen war. Leider war dem nicht so. Ich stolperte in der Story von einem random Ereignis ins Nächste. Für mich hat nichts mehr zusammengepasst und die Geschichte hat m.M.n. ihren eigenen roten Faden verloren. Alles erschien mir so willkürlich, die Ereignisse selbst, aber auch wie und wann es dazu kam und wer daran teil hatte. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, willkürlich ist, glaube ich, wirklich das beste Wort dafür. Ich wurde komplett aus der Story gerissen, hatte gar keinen Zugang mehr zu den Charakteren und ihren Gefühlen. Der einzige Pluspunkt, den ich hier wirklich deutlich hervorheben muss, war der ganze Umgang und das Einbeziehen mit und von der LGBTQ+ Thematik. Ich habe erst nicht damit gerechnet, aber das Thema wurde hier wirklich ganz wunderbar in das Buch eingebunden, es wurde viel erklärt und es hat wirklich eine entscheidende Rolle in der ganzen Story gespielt. Fazit: Toller Anfang, aber das war es auch. Werde Band 2 noch eine Chance geben, da ich ihn bereits vorbestellt hatte, aber normalerweise würde ich die Reihe an der Stelle abbrechen.
Tarot: Yes or No? Habt ihr vielleicht selbst ein Deck? Rezension All Our Hidden Gifts von Caroline O'Donoghue ✨ Ich besitze ein wunderschönes Deck, allerdings gekauft und nicht im Keller der Schule gefunden, wie Maeve. 😂 Sehr schnell wird sie sehr gut darin, anderen die Karten zu legen. Als sie ihrer ehemaligen besten Freundin Lily ungefragt die Karten legt, legt sie die Mamsell - Eine unheimliche Karte, die nicht in ein Tarotdeck gehört. Am nächsten Tag verschwindet Lily spurlos. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Es ist eine vielfältige Geschichte mit non-binärer/ genderqueerer Repräsentation. 🏳️🌈 Mit der Tarot-Thematik wurde meiner Meinung nach gut umgegangen, da der eigentliche "Gruselfaktor" auf der Mamsellkarte lag, die nichts mit dem klassischen Tarot zu tun hat. Die Handlung insgesamt hat mir gefallen. Der Fantasy Aspekt war nicht so groß, aber größer als nach einigen Rezensionen erwartet. Im Mittelteil des Buches habe ich allerdings kurzzeitig die Orientierung verloren. (keine Ahnung wie ich das anders beschreiben soll😂). Irgendwie wusste ich einfach gar nicht mehr in welche Richtung das Ganze geht und das auf eine verwirrende Art und Weise. Mit dem Ende ging es mir ähnlich. Es hat mich ein bisschen überrascht, weil es doch plötzlich sehr heftig wurde und auch etwas surreal - vor allem die Auflösung, wo Lily war. Maeve ist ein sympathischer Charakter, der seines Alters entsprechend handelt und der definitiv seine Fehler und Macken hat. Das hat sie sehr authentisch gemacht. Roe mochte ich sogar noch lieber als Maeve. 🥰 Der Schreibstil war locker, spritzig, jugendlich und unglaublich flüssig zu lesen. Die Seiten sind nur so geflogen. 🌪️ ✨Fazit: Ein schönes Buch für zwischendurch.

Gute Story und sehr schön geschrieben. Einen kleinen Abzug gebe, danach am story am Ende ein bisschen zu einfach geschrieben finde. Einiges finde ich auch ein bisschen zu einfach und hätte mir mehr Aufbau gewünscht. Ganz stimmig passt die Heilfähigkeit am Ende nicht da sie vorher schon eine Schnittwunde hatte die genauso schnell verheilte obwohl ihre Heiler-Freundin gar nicht da war.
»Die Karten atmen, sie sind Lebewesen, sie müssen die Energie des Menschen aufnehmen, für den sie gelegt werden.~ --- Bewertung Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️,5 Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil:⭐️⭐️⭐️ Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ --- Anfangs konnte mich das Buch nicht wirklich packen, gerade weil es mir so vorkam, als wäre es eher für Jüngere, besonders Maeve konnte mich noch nicht so wirklich überzeugen. Dann kamen aber die Tarotkarten und Lilys Verschwinden und plötzlich konnte mich die Storyline sehr stark fesseln. Mit der Zeit fand ich dann schade, dass die Tarotkarten immer weniger vorkamen und die Spannung hat auch irgendwann etwas nachgelassen, gerade das Ende hätte ich mir noch krasser vorgestellt und es war mir persönlich auch etwas zu schnell. Die Nebenhandlung hingegen fand ich richtig gut, auch wenn es mir teils vorkam, als würde sie von der Hauptstory ablenken. Besonders, dass die Kirche besonders in Kleinstädten und was sie für die LGBTQIA+ Community bedeuten kann fand ich sehr interessant und auch, die Darstellung dieser konnte mich überzeugen. Am Anfang konnte ich Maeve nicht verstehen, fand sie kindisch und respektlos, das wurde mit der Zeit besser, selbst, wenn mich ihr voreiliges, unüberlegtes Handeln, dass auch von Einfersucht geprägt war, immer noch ab und zu genervt hat. Fiona und Roe hingegen mochte ich direkt sehr und ich finde, dass sie genau das sind, was Maeve brauchte. Besonders toll fand ich, dass ich hier durch Fi mehr über die philippinische Kultur erfahre und auch, dass Roe non-binary ist, und das seine Selbstfindung auch ein große Rolle spielt. Am Anfang konnte ich die romantischen Spannungen zwischen Roe und Maeve vor allem von Seitens Roe eher weniger spüren, später dann aber doch und ich finde gut, dass diese aber immer nur Nebensache sind und beide ihre Mission über diese stellen. Der Schreibstil von Caroline O‘Donoghue war leider nicht mein liebster. Nicht nur die Zeitform (Präsens) war nicht meins, sondern leider auch die Sprache und Wortwahl. Für mich hat sie nicht zum Alter der Figuren gepasst (mal zu jung, mal zu alt) und dadurch wirkte vor allem Maeve auf mich auch sehr viel jünger, als sie eigentlich ist und dieser Wechsel zwischen alt und jung, hat mich doch immer öfter stutzig gemacht. Teils kam es mir auch einfach vor, als wäre er eher für Jüngere Leser*innen. Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Grundthema, die Nebenstory , die Nebencharaktere und die Spannung sehr toll fand. Maeve ist nicht meine liebste Protagonistin, aber mit der Zeit konnte sie mich doch mehr für sich gewinnen. Trotzdem habe ich insgesamt einfach ein paar Kritikpunkte an der Storyline und vor allem den Schreibstil, finde ich »nur« okay. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen (auch Jüngeren Leser*innen) und selbst bin ich nach dem schnellen Ende auch sehr gespannt auf Band zwei. --- Songs •Dress (Charlotte Sands) •Why am I like this? (Orla Gartland) --- ~Ayla
2,4⭐️ Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen wie erhofft. Die Protagonisten waren zwar keine kleinen Kinder mehr, allerdings hat es sich durch ihr Verhalten so angefühlt und auch der Humor war eher kindlich. Die protas waren außerdem sehr oberflächlich und inhaltlich war es nicht spannend genug um wirklich fesselnd zu sein. Es wurden wichtige Themen wie Rassismus und LGBTQ angesprochen, allerdings hat es mir nicht so gut gefallen wie damit umgegangen wurde. Unterhaltsam war das Buch trotzdem.






















































