Niemalswelt
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Description
Tödliche Wahl – der neue Roman der New-York-Times-Bestsellerautorin Marisha Pessl!
Ein packender Genre-Mix aus Psycho-Thriller, Coming-of-Age und Mystery.
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben …
Ein echter Page-Turner, der einen nicht mehr loslässt!
»Aufregend, unvorhersehbar und nervenzehrend.«
School Library Journal
»Eine gelungene Mischung aus dunkler Mystery und völlig abgefahrenem Thriller mit echtem Wow-Effekt.«
Buchkultur
Book Information
Author Description
Marisha Pessl stammt aus Asheville, North Carolina, und lebt mittlerweile in New York. Ihr Debütroman Die alltägliche Physik des Unglücks wurde ein internationaler Bestseller, hat diverse Preise gewonnen und ist von der New York Times als eines der 10 Best Books of the Year ausgewählt worden. Niemalswelt ist ihr erstes Buch für Jugendliche und junge Erwachsene. Mehr über Marisha auf MarishaPessl.com und auf Facebook, Twitter und Instagram.
Posts
Spannend und anders als erwartet
Bewertung: Highlight Bee und ihre entfremdeten Freund:innen haben einen Autounfall und schweben zwischen Leben und Tod in der Niemalswelt. Nur eine Person kann überleben, diese muss die Gruppe einstimmig auswählen. Diese Grundidee eröffnet eine besondere Situation, in der alle Beteiligten vollkommen unterschiedlich handeln und mit ihr umgehen. Im weiteren Verlauf versucht die Clique herauszufinden, wie ihr gemeinsamer Freund Jim vor einem Jahr ums Leben kam und Geheimnisse kommen ans Licht. Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und war von den Twists vollkommen überrascht und gefesselt. Die Idee und der Aufbau der Niemalswelt war für mich etwas Neues und ausgeprochen gut umgesetzt. Mit den Auflösungen habe ich nicht gerechnet und wurde positiv überrascht, vor allem von den Beweggründen und der Finesse einer Person, die mir richtig sympathisch wurde. Ein wirklich gelungenes Jugendbuch, das zum nachdenken anregt.
Zwischen Leben und Tod
Dieses Buch habe ich nur durch einen Zufall entdeckt und innerhalb der letzten Tage als Hörbuch gehört. Die Geschichte ist wirklich schön erzählt, ohne ausschweifende Traumwelten zu erschaffen. Neben der Faszination an der Niemalswelt, wird noch der Tod eines Freundes thematisiert. Die gesamte Story wird aus der Sicht von Beatrice erzählt, zwischendurch haben mir zwar die Perspektiven der anderen gefällt, aber das hätte das Buch viel zu komplex gemacht. Viel mehr möchte ich gar nicht sagen, damit ich nicht spoiler. Für mich ist dieses Buch ein absoluter Geheimtipp!
Kann ich nur empfehlen!
So ein cooles, originelles Jugendbuch! Mir fiel es am Anfang ein wenig schwer, die Charaktere zu greifen & generell empfand ich den Einstieg als etwas zu hastig. Doch dann packte es mich von Seite zu Seite immer mehr. Die Charaktere wurden deutlich lebendiger, wobei ich hier sagen muss, dass es für mein Empfinden an diesem Punkt noch etwas Luft nach oben gab. Der Plot war aber sehr stark, spannend sowie interessant. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, das Buch zu lesen/zu hören. Stellenweise war es auch sehr bewegend. Mich haben einige Stellen zum Nachdenken angeregt. Das Ende war in Ordnung, ein ganz bisschen hätte ich mir noch einen größeren wow-Effekt erhofft,aber insgesamt war’s ein super Buch, das ich nur empfehlen kann 💪🏼😍 Daher gibt es gute 4,5 Sterne von mir!
Mach’s gut, Bee! Mach’s gut, Martha! Mach’s gut, Wächter! Mach’s gut, Niemalswelt!
Wow… Ich weiß garnicht so genau, wo ich anfangen soll… Schon lange hat mich kein Buch mehr zum Weinen gebracht… Dieses hat es geschafft! Es ist wirklich von Teil zu Teil besser und spannender geworden und hat mich ab dem 3. Teil komplett abgeholt! Ich bin SO stolz auf Bee und ihre Entwicklung und so krass geschockt über diese letzten paar Kapitel… Crazy einfach! Die kleinen Details in diesem Buch haben mich so glücklich gemacht! :) Und: Falls Marisha jemals in Erwägung ziehen würde, das Buch „Das dunkle Haus an der Anderswokurve“ zu schreiben: Ich wäre absolut down, es zu lesen! :) Danke für diese vielen Erkenntnisse und Entdeckungen über den Tod! :)
Wow, das war mal was ganz anderes!
5 Teenager, die nach einem Autounfall in einer Zeitschleife zwischen Leben und Tod gefangen sind. Nur einer wird überleben und alle 5 müssen abstimmen, wer es sein wird. Ich fand die Thematik super interessant und neu, weshalb ich an den Seiten geklebt habe. Es war irgendwie verhaltensanalytisch und so vollgepackt mit Geheimnissen. Das Konzept der Niemalswelt hat mich einfach abgeholt! Der Schreibstil war für mich auch sehr flüssig und die Figuren gut ausgearbeitet und sehr individuell. Insgesamt eine echte Empfehlung! 💕☺️🫶🏻
Insgesamt ein starkes, atmosphärisches Buch mit cleverer Idee und großartigem Stil.
Schon das Cover von „Niemalswelt“ hat mich sofort angesprochen – geheimnisvoll, ein bisschen düster, genau wie die Geschichte selbst. Marisha Pessl schreibt unglaublich bildhaft und flüssig, sodass ich direkt in die Handlung hineingezogen wurde. Die Story ist spannend und voller Rätsel. Realität und Ungewissheit verschwimmen, und man fragt sich ständig, wem man trauen kann. Das Setting trägt perfekt zu dieser beklemmend-fesselnden Atmosphäre
Nach dem ich es beendet habe ärgere ich mich sehr, dass es so lange ungelesen im Regal stand...
Nach einem Unfall landen Bee und ihre Freude in der Niemalswelt (vom Prinzip der Moment zwischen Leben und Tod) und müssen entscheiden wer überlebt. In dieser Zeitschleife versuchen die Freunde nicht nur zu entscheiden wer überleben darf, sondern auch was im Vorjahr mit ihrem Freund Jim passiert ist.... Eine wirklich spannende Geschichte, rund ums Erwachsen werden, Freundschaft, Träume , Hoffnungen, Beziehungskonstellationen und Geheimnisse. Ich habe einen Jugendthriller mit phantastischen Elementen erwartet und hab einen Schatz gefunden der mich zum Ende hin zu Tränen gerührt hat. Die Geschichten hat mich zum Nachdenken gebracht hat und wird bestimmt noch etwas nach hängen wird.
Also ich muss sagen ich weiß garnicht wie ich starten soll 🙈 Die Idee des Buches hat mich total angesprochen, allerdings weiß ich immer noch nicht wie ich das umgesetzte finden soll. Es gab einige gute Ideen, Rätsel und Plots. Trotzdessen muss ich sagen kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben, da es mich nicht ganz abgeholt hat. Der Schreibstil war zwischen zeitlich nicht so meins und auch die Charaktere konnten mich nicht ganz erreichen. 🌎🌍
Das Buch bzw. die Handlung ist anders als ich es erwartet habe. Aber mir gefällt es. Es gibt einige spannende Wendungen in der Story und ich mag den Gedanken und das Prinzip der Niemalswelt sehr. Allerdings dachte ich nicht, dass das Buch so "düster" ist. Relativ dumm von mir, weil es als Thriller beschrieben wird. Aber egal... ich fand das Buch auf jeden Fall lesenswert - nicht weil das Buch so super beeindruckend ist oder zu meinen Favorits gehört, sondern weil man durch das Buch merkt wie schnell ein Leben vorbei sein kann und es mehr zu schätzen weiß. ♾ Außerdem ist das Cover ein Traum! 😍
Insgesamt bleibt von einer wirklich spannenden Grundidee nur ein nettes Buch für zwischendurch, bei dem definitiv mehr drin gewesen wäre, das mich aber dennoch gut unterhalten hat.
Ein Buch, dessen Klappentext sich mega spannend anhört, das aber dennoch ewig auf meinem SuB liegt und fast aussortiert worden wäre. Ich bin froh, dass ich mich dann doch dazu entschieden habe, es zu lesen, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte. Eine Gruppe Jugendlicher, gefangen in einer Zeitschleife, aus der nur einer lebend entkommen kann. Das klang spannend und tatsächlich war es ein wahnsinnig starkes Gedankenexperiment, auf dem ich oft lange herum gedacht habe. Das Buch reisst die Möglichkeiten dieser Situation leider nur an, besonders manche der extremen Schleifen hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Und das von mir, die ja sonst sehr auf Tempo steht. Über allem schwebt die ganze Zeit ein Geheimnis, das die Gruppe lösen muss und hier kommt dann auch mein größter Kritikpunkt: Die Auflösung. Ohne Spoiler kann ich hier nicht viel verraten, aber das Ende hat mich echt enttäuscht und zudem für mich einen sehr großen Teil der Handlung in Frage gestellt.

Ich habe geweint, mitgefiebert und den Schmerz der Charaktere gefühlt
Klappentext: Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen - bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein - in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben ... Fazit: Ich habe es verschlungen. Ich habe jede Minute, jeden Satz dieses Buches genossen und gefühlt. Es hat mich zum weinen gebracht, es hat mich dazu gebracht jeder einzelnen Figur in diesem Buch zu misstrauen. Und es hat mir am Ende auch noch eine wertvolle Lektion vor Augen gehalten: Niemand ist so wie er scheint. 10/10 mögen andere dieses Buch genauso wertschätzen wie ich
Vor 4 Jahren habe ich es abgebrochen und fand es ganz furchtbar. Jetzt vier Jahre später Wow, einfach nur Wow. Was war das für ein grandioses Buch. Ein Buch,dass dich verschlingt. Von vorne bis hinten Spannung pur.Auch die Auflösung war unglaublich gut. Hatte ich so nicht kommen sehen. Ganz klare Lesempfehlung von mir.
War in Ordnung.
Storyline: schöne Idee. ⭐️ Figuren: die Figuren waren gut ausgearbeitet, aber es fehlte ein wenig an Tiefe. 1/2 ⭐️ Schreibstil: schöner Schreibstil. Es fehlte mir allerdings viel über die Gefühlswelt der Hauptfigur. 1/2 ⭐️ Spannung: ich fand es nicht spannend. Gesamteindruck: ganz nett. ⭐️
Unglaublich starker Plot, aber mittelmäßige Charaktere
Der Plot ist stark und es ist aus der Sicht der Teilnehmenden wirklich sehr realistisch geschrieben. Ich konnte nur zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen, alle wirkten unsympathisch oder farblos, wenn das Buch auch sonst sehr gut geschrieben war.
In dem Buch geht es um fünf Freunde, die auf dem Rückweg von einem Konzert nur knapp einen Autounfall entkommen konnten. Kurz nachdem sie am Ziel angekommen sind, taucht jedoch ein mysteriöser Mann auf. Er nennt sich der Wächter und sagt, dass der Unfall wirklich passiert ist und sie tot sind. Beinahe. Er sagt, dass sie in diesem Moment in der Niemalswelt gefangen sind, einem Raum zwischen Leben und Tod. In dieser Niemalswelt ist man für 11,2 Stunden in einer Art Zierschleife, bis diese wieder von vorne beginnt. Am Ende jeder Wache müssen alle abstimmen, wer von ihnen die Niemalswelt lebend verlassen darf. Der Haken ist, dass es nur einer von ihnen sein kann und das Ergebnis einstimmig sein muss, mit höchstens einer Gegenstimme. Da sich aber jeder selbst wählt, wird es nicht gerade einfach. Das Buch lebt daher von Wiederholungen, die jedoch von jeden der fünf Freunde anders erlebt wird. Sie haben alle ihre Geheimnisse und versuchen diese zu verheimlichen, was die Geschichte so spannend macht, denn alle scheinen irgendwie an dem Tod von ihren Freund Jim, der vor gut einem Jahr verstorben ist, beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei denkt zwar, dass es ein Selbstmord war, aber war es das wirklich? Wie es aussieht, kann nur die Aufklärung seines Todes die Freunde zu einer eindeutigen Abstimmung bringen. Alles andere müsst ihr wohl selber herausfinden, aber Achtung, das Buch zieht einen in seinen Bann und man kann es kaum aus der Hand legen. Daher gibt’s eine klare Empfehlung meinerseits👌🏼
Schöne Idee - schlecht umgesetzt
Die Idee mit der Zeitschleife ist toll, aber man hätte so viel mehr daraus machen können. Es ist für meinen Geschmack zu wenig Handlung und zu viel Beschreibung der Orte und Gedanken. Dadurch ging mir die Lust verloren. Die Neugierde auf das Weiterlesen, weil man wissen will wie es weitergeht, ist nicht aufgekommen. Schade!
Eine besondere Geschichte...
Da die Meinungen hier wirklich sehr auseinander gehen, war ich gespannt wie mir diese Geschichte gefallen wird.. Niemalswelt hat mir persönlich Spaß gemacht, ich mochte auch die teilweise sehr konfuse Stimmung und das Durcheinander - genau das hat zu dieser ganzen Situation gepasst. Wie die Protagonisten konnte man kaum damit umgehen und wollte es auch nicht wahrhaben. Der Spannungswechsel in dem die Freunde versuchten den Tod aufzuklären empfand ich als sehr gut gelungen und hat dem Zeitschleifen-Fiasko einen Sinn gegeben.. Allerdings war teilweise viel verschenktes Potential. Mit den Charakteren bin ich ebenfalls nicht warm geworden.. was schade war, da dies den Grundgedanken des Buches "bedrückender" hätte wirken lassen. Auch das Ende hätte ich mir etwas "größer" vorgestellt. Nichtsdestotrotz empfand ich die Geschichte sehr besonders. Vielleicht wäre es gut gewesen das Buch in mehrere Bände aufzuteilen damit die Geschichte am Ende stimmiger ist und man die Charaktere lieben lernt.

Es war die ganze Zeit total spannend, sodass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und süchtig nach dem Buch wurde🥴 Am Anfang war ich ein bisschen genervt von den Charakteren und der Niemalswelt aber das hat sich sehr schnell gelegt ab einer bestimmten Wendung. Und danach war es unglaublich gut🥰💕 Alle Charaktere waren auf ihre Art besonders und toll. Vor allem Martha konnte mich zum Ende hin sehr für sich gewinnen. Ich konnte keine einzige Wendung und keine Geschehnisse vorhersehen und das Ende erst😍😭
5 Freunde, ein Autounfall und eine verhängnisvolle Nacht die alles verändert. “Niemalswelt” ist eine Roman, der mich vor allem mit seiner Atmosphäre, der Melancholie und den mystischen Einflüssen sehr überraschen konnte. Man könnte sagen, es ist Bee’s Geschichte, denn warum sonst sollte man ihre Perspektive erfahren? Bee ist ein kleines Mäuschen, das sich im Schatten verborgen hält und dabei Angst hat entdeckt zu werden. Dabei muss sie das nicht, denn jeder Mensch ist es wert gesehen zu werden. Wirklich gesehen zu werden. Daneben spielen auch vier weitere Charaktere eine zentrale Rolle. Wirklich Eindruck auf mich machen konnte jedoch nur Martha, weil sie jemand ist, der sich förmlich wandelt und weiterentwickeln konnte. Am Anfang kam ich nicht wirklich gut ins Buch hinein. Es passierte zu wenig, es war nicht aufregend, es hat mich einfach nicht angezogen und gepackt. Von einer Sekunde auf die andere veränderte sich dies. Ich war fasziniert von der Wortgewandtheit, die sich stellenweise wunderschön und poetisch anfühlte. Die Stille die mich erfüllte und dahintreiben ließ, um mich an anderer Stelle mit lautem Getöse wieder vollends aufzuwecken. Ich fand es sehr atmosphärisch, denn was man hier erlebt, legt jenseits von Zeit und Raum. Ein Roman, der sich an Orte begibt, die man niemals freiwillig betreten würde und doch ist hier gerade das so unglaublich wichtig. Ich fand die Charaktere unglaublich faszinierend und facettenreich. Sie haben mich genervt, mit Wut erfüllt, nur um mich anderer Stelle wieder komplett zu berühren. Sie entfalten sich, befreien sich von Arroganz und Egoismus und gerade diese Weiterentwicklung, die menschliche Züge anmuten lässt, hat mich unsagbar begeistert. Ein weiterer faszinierender Charakter war definitiv der Wächter. Er brachte mich zum lachen und verschaffte somit der Geschichte etwas besonderes. Dieser Roman befasst sich mit Zeitreisen, aber andersherum ist es nur eine Kulisse, die mich trotz allem wirklich begeistert hat. Denn vor allem geht es hier um Schuld, Vergebung und Trauer zugleich. Es geht darum, etwas zu verarbeiten, was man nicht verstehen, geschweige denn begreifen kann und darum kommt diese Niemalswelt ins Spiel. Dadurch wird das Ganze mystisch angehaucht und verleiht der Story sehr viel Dramatik und Tragik zugleich. Denn hier geht es um fünf Menschen, die eigentlich nicht zusammen passen, es aber doch irgendwie tun. Die sich zusammenraufen müssen, um etwas bewegen zu können. Um sich gegenseitig zu stärken und Halt zu geben. Um vielleicht sogar das Ganze überstehen zu können. Doch das ist schwerer als gedacht. Dabei schlagen sie sich schon mal förmlich die Köpfe ein oder tun so, als wäre das hier alles nicht passiert. Aber mit Verleugnung kommt man selten ans Ziel. Im Laufe des Geschehen erfährt man mehr über die Vergangenheit, die sich qualvoll und schmerzhaft anfühlt. So viel Geheimnisse in sich birgt, die unbedingt an die Oberfläche müssen, damit Heilung eintreten kann. Tatsächlich gab es einige Ereignisse die mich tief erschüttert und beklommen zurückgelassen haben. Denn es zeugt von Kälte, Arroganz und Egoismus. Empathie, ist da völlig fehl am Platz. Andere Momente konnte mich dagegen wirklich berühren und zum nachdenken bringen. Es ist kein Roman, der besonders rasant oder aufregend ist. Er besticht vor allem durch Eindringlichkeit, Mut und Stärke. Zu erkennen, wer man wirklich ist und wer man nie sein wollte. Dabei birgt das Ganze ein sehr große Verletzlichkeit in sich, was wirklich mitnimmt. Besonders wenn man den psychologischen Aspekt dabei bedenkt und entdeckt, dass Reichtum nur eine Schicht ist, die nicht wichtig und vergänglich ist. Viel wichtiger ist Menschlichkeit, Loyalität und Vertrauen, doch das zu erkennen, bedarf großer Überwindung, die nicht jeder hat. Am Ende flossen alle Ereignisse zusammen und ich hätte kaum überraschter sein können. Ein gelungenes Ende, das mir enorm gut gefallen hat Fazit: “Niemalswelt” ist nicht besonders rasant ,aber es ist ein Roman, der mich besonders mit den Entwicklungen und seiner Wortgewandtheit beeindrucken und für sich gewinnen konnte. Der Humor, der stellenweise eingewoben wurde, untermauert das Ganze nur noch mehr. Und der war einfach genau meins. In einer Zeitschleife gefangen erfahren 5 Jugendliche mehr über sich, als ihnen lieb ist. Ein Roman über Schuld, Vergebung und Trauer, der sich so lebendig anfühlt. Ein Roman, der mich definitiv überrascht hat.
Eigentlich gehört dieses Buch nicht unebsingt zu den Genre, die ich sonst so lese, aber es hat mich einfach wahnsinnig neugierig gemacht. Denn es klang anders und ich finde, damit lässt sich dieses Buch ganz gut beschreiben. Die Autorin hat es geschafft mich an der ersten Seite an die Story zu fesseln. Man rutscht immer weiter hinein und kommt nicht davon los. Marisha Pessl hat unglaublich spannend und düster diese unglaubliche Geschichte erzählt. Es ist ein Jahr her das Beatrice (Bee) Kontakt zu ihren alten Freunden Whitley, Cannon, Martha und Kipling hatte. Sie waren unzertrennlich, zumindest bis zu dem Tag an dem Bees Freund Jim verschwand und kurz darauf seine Leiche auftauchte. Die junge Frau ist sich relativ sicher, dass ihre alte Freunde etwas über Jims Tod wissen und so entscheidet sie sich, der Einladung von Withley zu folgen. Sie hofft auf Antworten von ihren alten Freunden, aber mit dem was dann kommt, hat wahrscheinlich keiner der Fünf gerechnet. Die Fünf haben am Tag ihres Wiedersehens nämlich einen Verkehrsunfall und hängen in einer Zeitschleife in der Niemalswelt fest. Aus dieser kommen sie nur heraus, wenn sie eindeutig entscheiden wer von ihnen überleben darf. Eine schwere Entscheidung, vor allem, wenn man seine Freunde vielleicht doch nicht so gut kennt, wie man dachte. Wer hat es verdient zu leben? Die Charaktere sind stimmig und passen absolut in die Geschichte. Total unterschiedlich und manchmal fragt man sich ernsthaft, wie sie zusammenfinden könnten. Ich fand es spannend hinter ihre Geheimnisse zu kommen und mit Bee auf Wahrheitsfindung zu gehen. Was mich dabei so erwartet, damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Ebenso nicht mit dem Ende. Absolut genial gemacht. Fazit Jede Menge Spannung, überraschende Wendungen, ein mega Szenario und super Charaktere, haben bei mir für ein absolutes Lesevergnügen gesorgt. Ich erinnere mich nicht, jemals etwas ähnliches gelesen zu haben. Niemalswelt ist anders, aber highlightmäßig anders. Ich finde die Grundidee genauso super, wie deren Umsetzung. Die Autorin versteht es einen an die Seiten zu fesseln. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Alle die sich trauen, die Niemalswelt zu betreten.
Wer opfert sich für die anderen… *ein geniales Storykonzept eingebettet in eine mystische Atmosphäre* Dieses Buch war für mich wirklich eine riesen große Überraschung. Ich hatte es so lange ungelesen in meinem Regal stehen und habe eher zufällig danach gegriffen. Und was soll ich sagen? Es hat mich umgehauen, und zwar von der ersten Seite an! Das Buch startet direkt mit ganz viel Handlung, in die der Lesende direkt hinein gesogen wird. Der Schreibstil ist so atmosphärisch und zugleich so angenehm flüssig zu lesen, sodass eine dunkle Stimmung allgegenwärtig ist und man von der Story direkt mitgezogen wird. Während der Geschichte begleiten wir die Protagonistin Bee durch viele Zeitschleifen und lernen dabei auch die Freundesgruppe rund um Bee ein bisschen besser kennen. Ich fand die Grundidee dieses Buches mit einem moralischen Dilemma zum Thema Leben und Tod und einer damit verknüpften permanenten sehr angespannten Situation wirklich grandios. Es war so spannend zu verfolgen wie sich die einzelnen Gruppenmitglieder verhalten, wenn es darum geht zu entscheiden, wer aus der Gruppe als einziges den Unfall überleben soll und wie sie reagieren, wenn nach und nach Geheimnisse über den Tod von Jim ans Licht kommen. Hier hätte ich mir bei einigen der Figuren noch etwas mehr Tiefgang gewünscht, aber das ist auch nur ein kleiner Kritikpunkt an der Geschichte. Die Plottwists waren einfach genial und das Buch macht dem Genre Jugendbuch mit den Subgenre Psycho-Thriller alle Ehre. Es geschehen einige mysteriöse Dinge, die dem Ganzen eine zusätzliche Portion Gänsehaut und Mystery Feeling verpassen. Ich habe bisher noch nicht so viel in diese Richtung gelesen, finde es aber absolut packend und mitreißend. Ich war so tief in der Geschichte drin und konnte das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hat mich überrascht, es passt aber im Nachhinein sehr gut zur Geschichte, auch wenn am Ende noch ein paar Fragen offen bleiben, wovon ich bei Einzelbänden nicht ganz so ein Fan bin. Mein Fazit: Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung! Ich kann das Buch wirklich jedem Fan von Spannung, Mystery und Thrillern sehr empfehlen! Es war unglaublich spannend und hatte so eine Sogwirkung auf mich, dass ich es bis zum Schluss nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin wirklich restlos begeistert von allem: der Handlung, den Figuren und dem tollen Schreibstil der Autorin. Ich liebe die düstere Atmosphäre und auch die Entwicklung der Handlung, die vor allem auf der Frage basiert, wer am Ende von allen überleben soll. Denn es kann nur einer sein… Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina
Das Konzept war einfach eine so tolle Mischung, genau durchdacht! Ich wurde öfters mal von der Handlung überrascht, es waren richtig gute Plotttwists dabei! Ich fand es wahnsinnig spannend, dass alle Hauptcharaktere mit in die Story eingebracht wurden! Wer Thriller und Mysterie mag, wird das hier lieben! :)
Nachdem ich das Buch beendet habe, weiß ich echt nicht, was ich über Leben und Tot denken soll. Und ob es wirklich soo wichtig für andere Leute ist, wenn mir etwas peinliches passiert. Das Buch ist der absolute Hammer. Es ist super spannend geschrieben und strotzt nur von Plottwists. Bei den Charakteren merkt man, dass es wirklich so ist, dass alle ihre Geheimnisse haben. Erst am Ende wird alles super gut zusammengefädelt und erst dann geht einem das Licht auf. Insgesamt kann man das Buch wirklich weiterempfehlen. Ich würde 4,75/5 Sterne vergeben.
Super spannend
In Niemalswelt geht es um eine Gruppe von Freunden, die nach einem tragischen Unfall in einer mysteriösen Zwischenwelt gefangen sind. Sie stehen vor einer düsteren Entscheidung: Nur einer von ihnen darf zurück ins Leben – und das Schicksal der Gruppe liegt nun in ihren Händen. Die Protagonisten durchleben intensive Momente voller Angst und Spannung, während sie versuchen, den Tod eines ihrer Freunde aufzuklären und die Wahrheit über die Geschehnisse herauszufinden. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Die Mischung aus Mystery und Thriller ist unglaublich spannend, und der Twist, wie der Todesfall letztendlich aufgeklärt wird, ist brillant inszeniert. Besonders packend fand ich, dass man als Leser selbst miträtseln kann, wer überleben darf, und immer wieder neue Hinweise entdeckt, die einen in die Irre führen. Ein echter Pageturner – absolut empfehlenswert!
2,5 Sterne Puh...ich bin etwas spät für den Hype, den dieses Buch auf Bookstagram gemacht hatte. Es stand also schon lange in meinem Regal rum. Und was soll ich sagen? Es konnte mich einfach nicht begeistern. Ich fühlte mich mit keinem der Protagonisten verbunden und hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass sich das Buch zog wie Kaugummi. Die Idee dahinter hat mir allerdings gefallen.
Zwischenwelt
Gibt es mehr zwischen Leben und Tod? Nach einem Unfall landen die Freude in der Niemalswelt. Nach dem Motto und täglich grüßt das Murmeltier erleben sie immer wieder denselben Tag. Doch kann man diese Welt formen? Sie versuchen den Tod eines Freundes aufzuklären und finden heraus, dass keiner von ihnen so unschuldig ist, wie die anderen es vermuten. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber die Charaktere fand ich stellenweise sehr anstrengend und irgendwie blieben sie mir fremd.

Der Schreibstil von Marisha Pessl list sich leicht und einfach, typisch für ein Jugendbuch. In das Cover habe ich mich gleich verliebt. Es ist eine Hardcover Ausgabe mit Schutzumschlag und die 3D-Regentropfen wirken echt und es bekommt dadurch einen wundervollen Effekt. Es ist wundervoll gestaltet. Puh am Anfang sind erstmal viele Namen - jede Person so unterschiedlich, nach und nach lernt man aber alle besser kennen. Dennoch bin ich teilweise mit den Personen nicht warm geworden. Vermutlich, weil das ganze Buch aus der Ich-Perspektive von Bee geschrieben ist und man daher ihre Gefühle und Meinung nur kennt. Dadurch bleibt es aber spannend, denn wir wissen beim lesen nicht so recht, was in den anderen vorgeht. Über viele Bemerkungen musste ich schmunzeln - beispielsweise, als der Fremde kommt "...so fangen Horrorgeschichten in Kapitel 3 an..." und zack Beginnt Kapitel 3 - genau mein Humor. Das mit den Zeitschleifen ist ein interessantes Thema. Es ist wie "Und täglich grüßt das Murmeltier". Ich fing an mir selbst zu überlegen, was ich in dieser Situation getan hätte. Es gibt einen Wächter, der die Niemalswelt beaufsichtigt und zur Abstimmung kommt, denn nur einer kann entkommen. Dennoch geht es um so viel mehr - denn es gab einen (Selbst-)Mord und einer der Freunde weiß mehr darüber, nun geht es darum das Geheimnis zu lüften. Es ist spannend, mitreißend und unvorhersehbar.
♥WERBUNG♥ ♥REZENSIONSEXEMPLAR♥ Hallo! Heute habe ich eine weitere Rezension für euch. Dieses Buch habe ich freundlicherweise von vorablesen zur Verfügung gestellt bekommen, weshalb ich diesen Post auch als Werbung markiert habe. Eckdaten: "Niemalswelt" ist ein Jugendbuch von Marisha Pessl und wurde im Carlsen-Verlag am 22.03.2019 als Hardcover veröffentlicht. Der Einzelband beinhaltet 384 Seiten und wurde von Claudia Feldmann aus dem Englischen übersetzt. Preis: 18,00 (D) / 18,50 (A) -Gebunden ISBN: 978-3-551-58400-7 Inhalt: Als Bee und ihre Freunde ein Jahr nach dem Tod ihres Freundes Jim wieder aufeinander Treffen, wissen sie nicht was sie erwartet. Denn gemeinsam besuchen sie an einem regnerischen Nachmittag ein Konzert in einem Club, doch auf dem Rückweg entkommen sie nur knapp dem Tod als sie einen Unfall bauen. Denken die Freunde zumindest zuerst. Doch dann stellt sich heraus, sie sind alle tot und in einer Zwischenwelt zwischen Tod und Leben gefangen. Zusätzlich erfahren sie, dass nur einer zurück ins Leben treten kann und sie müssen gemeinsam entscheiden wer das sein soll. Dabei rutschen sie immer weiter in die Vergangenheit und den Tod von Jim. Cover: Ich finde das Cover hat etwas sehr anziehendes an sich und es gefällt mir wirklich sehr gut mit dem schlichten schwarzen Hintergrund, den verschiedenfarbigen Blumen und den Wassertropfen, die imprägniert sind. Doch leider sagt es nicht sehr viel über das Buch aus. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich Bücher in denen die Protagonisten ihr eigenes Schicksal und das von anderen aktiv beeinflussen müssen sehr spannend und auch moralisch sehr interessant finde. Weshalb ich mich auch bei der Lesejury dafür beworben habe. Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass ich die Geschichte sehr faszinierend und spannend zu lesen fand, doch dass die Autorin einen sehr einfachen Schreibstil hat, der nicht sehr viele Gefühle der Charaktere ausstrahlt und gut herüberbringt, was ich sehr schade fand, da meiner Meinung nach vor allem in solchen Storys gerade das wichtig ist. Ansonsten fand ich die Geschichte aber sehr gut gegliedert und außerdem fand ich auch, dass die Autorin sehr systematisch geschrieben hat. Auch bei den Charakteren hat man das gut gesehen. Man glaubte immer jede Person gut zu kennen, doch dann kommen neue Dinge ans licht und das gesamte Geschehen dreht sich um, was ich sehr überraschend fand und mich sehr an die Geschichte gefesselt hat. Bee war jemand mit dem ich zwar nicht viel verbinde und auch sonst nicht wirklich sehr außergewöhnlich finde, jedoch hat sie mich als Protagonistin auch nicht gestört und ich fand, dass es auf jeden Fall gut war, dass sie die Geschichte aus ihrer Sicht schildert. Sie lebt seit dem ihr Freund gestorben ist in einer anderen Stadt als ihre Freunde und hilft dort ihren Eltern in einem kleinen Cafe, sie meint auch sonst ist ihr leben sehr spannend. Jedoch kann man als Leser sehr gut erkennen, dass sie der Jim noch her mitnimmt und sie unbedingt herausfinden will, was bei seinem Tod wirklich vorgefallen ist. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr spannend und jeder hat etwas anderes zur Geschichte beigetragen, was sich zu einem guten Gesamtbild zusammengefügt hat. Auch wenn mir natürlich der eine mehr ans Herz gewachsen ist als der andere. Auch die Niemalswelt fand ich sehr spannend aufgebaut und mich konnte dieser Ort wirklich sehr in seinen Bann ziehen, denn das Prinzip dieser Welt beruht darauf, dass es eine jeweilige Wache von 11,2 Stunden gibt, die die derzeitigen "Bewohner" immer wieder erleben und am Ende einer dieser, müssen sie darüber abstimmen wer von ihnen überlebt. Jedes Mitglied wird im Aufbau der Welt wiedergespielt und je nach Gefühlslage kann sie auch die Welt auf den Kopf stellen. Die Spannungskurve war, wie schon oben angeschnitten, sehr gut von der Autorin gewählt und zieht den Leser wie von selbst in seinen Bann, ich wollte immer wissen wie es weitergeht und was sich noch so herausstellt, bis am Ende die Bombe geplatzt ist und ich einfach nur geschockt war. Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es an wirklichen jeden weiterempfehlen der Bücher in diese Richtung sehr mag, es wird auch faszinieren. Ich gebe 4,5 Sterne! lg Cora
Die Idee von der Niemalswelt und der einstimmigen Abstimmung fand ich sehr gut, die Umsetzung leider nicht so gut gelungen. Zusammenhänge waren nicht klar, Schlussfolgerungen nicht schlüssig, die Charaktere blieben etwas blass. Insgesamt hätte das Buch einfach besser ausgearbeitet worden sein sollen. Trotzdem kam ich sehr flott durch das Hörbuch, daher 3 Sterne.
Es fällt mir extrem schwer eine strukturierte Rezension darüber zu verfassen, aber ich muss es einfach los werden.. • Tolles Cover. Toller Klapptext. Tolle Grundidee. Und das war's auch schon. • Die Story wird konfus und oft mit zu wenig Erklärung erzählt. Die Charaktere lernt man nur oberflächlich kennen und kann keine Verbindung aufbauen. Sie sind unsympathisch und egoistisch. • Lange habe ich mich auch extrem schwer getan die Charaktere überhaupt untereinander unterscheiden zu können. • Dem Geschehen konnte ich teilweise nicht folgen, weil man einfach oft den Überblick verliert. Ebenfalls sind viele Handlungen der Charaktere, in meinen Augen, absolut nicht nachvollziehbar. • Das Auflösen von Jim's 'mysteriösen' Tod bleibt mir immer noch sehr fadenscheinig. Es fühlt sich an als hätte die Autorin sich das aus den Fingern gezogen. • Ich habe an dem Buch gekämpft, wollte es zwischenzeitlich abbrechen - aber ich habe es zu Ende gelesen, da mich die Geschichte doch interessierte und die Grundidee dahinter auch gut ist, doch es scheitert an der Umsetzung.
Der Klappentext der Geschichte klang für mich sehr reizvoll. Freunde die sterben und dann landen sie in der Niemalswelt, müssen abstimmen, wer von ihnen wieder zurück ins Leben darf. Leider hat mich die Umsetzung dann enttäuscht. Zum einen habe ich mir unter der Geschichte etwas anderes vorgestellt, ich dachte, die Freundschaft der Jugendlichen würde mehr im Fokus stehen. Denn ich habe die Freundschaft beim Lesen nicht gespürt, da war nicht dieses Verbundenheitsgefühl, sondern eher, als wären sie halt zusammen abgehangen, aber wirkliche Freundschaft, nein, die habe ich nicht gefühlt. Zeitschleifen sind nicht so mein Ding, doch wäre ich mit ihnen durchaus klargekommen, da auch immer wieder etwas anderes passiert. Doch dann kam noch ein Aspekt dazu, der mir dann zu viel war. Zeitschleifen und dann noch das ****** das war mir too much. Leider konnte ich zu den Charakteren keine Verbindung aufbauen. Ich hatte die Hoffnung, dass wir aus mehreren Perspektiven lesen dürfen, dem war aber nicht so. Wir lesen nur aus der Sicht von Bee. Und sie war mir nicht sehr sympathisch, zu Beginn ging es, aber zum Ende hin mochte ich sie überhaupt nicht mehr. Nun zum Ende, keine Angst, ich werde nicht spoilern. Nur so viel, die ganze Auflösung und der Ausgang, haben mir die Geschichte noch mal mehr madiggemacht. Ohne zu viel zu sagen, ich bin nicht glücklich damit, wie die Geschichte sich auf den letzten 50 Seiten entwickelt hat. Warum das Buch dann trotzdem 3 Weinlachgummis bekommt? Ich fand es durchaus angenehm zu lesen, war immer wieder gefesselt und es gab auch WoW Momente, sodass die Spannung gehalten wurde. Fazit: Konnte mich nicht überzeugen. Vieles war mir too much und auch die Auflösung / das Ende haben mir nicht gefallen. Angenehm zu lesen war es trotzdem und es gab spannende Momente.
Ich hatte Schwiergkeigen in das Buch reinzufinden. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und häufig musste ich ganze Sätze oder Passagen nochmal und nochmal lesen, weil sie entweder merkwürdig geschrieben waren oder ich nicht richtig bei der Sache war. Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt, das hat mir gefallen, weil dies auch immer anzeigte, dass die Geschichte einen wichtigen Punkt passiert hat und weiter voran schreitet. Aber leider hab ich fast den ganzen ersten Teil gebraucht um mich mit der Story und dem Stil anzufreunden und den zweiten fand ich zwar nicht langweilig, aber so richtig packend empfand ich es auch nicht. Bee hat mich oft und viel genervt, weil sie so ein Stereotyp ist, wie die anderen 4 Protas im Grunde auch. (Die verwöhnte Reiche mit den Wutausbrüchen, der gute Samariter, das Genie, die Schüchterne etc) Erst im dritten Teil wurde es spannend und es ist mehr und interessantes passiert. Bee ist etwas aus sich raus gekommen, hat eine wünschenswerte Entwicklung durchgemacht. Nichtsdestotrotz fand ich die "Lösung" recht vorhersehbar. Nicht in jedem Detail, aber die grobe Richtung lies sich schnell erahnen und war daher am Ende keine Überraschung. Ich mochte die Idee und Umsetzung der Niemalswelt, aber die Handlung um die Freunde, ihre Vergangenheit, das böse Geheimnis und wie die Charaktere und der Leser gemeinsam des Rätsels Lösung auf die Schliche kommen, war nichts Neues. Anschließend kann ich sagen, es war eine nette Lektüre für zwischendurch, die keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Schade. "Auch wenn ich tot bin,sind meine Gedanken bei ihr. Sie ist meine Erinnerung,sie ist mein Lied. Sie ist die Worte,die ich verschwieg. Sie ist die Decke,die mich umfängt. Sie ist der Kompass,der mich lenkt. Wenn die Sonne erlischt und die Erde erstarrt, ist die das Echo,das in der Stille verharrt."
Das Buch hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Die Story hatte großes Potential und ich habe mich sehr darauf gefreut das Buch zu lesen. Doch die Handlung und die Charaktere waren viel zu einseitig und generisch, sodass man den Plot schnell erahnen konnte und nicht mehr wirklich Lust zum Lesen hatte. Das einzige, was ich an diesem Buch loben kann, ist dass das Ende recht gut geschrieben war.
Das Buch war mir zu langweilig und monoton. Ich hätte mir mehr Konflikte, Spannung und Tempo gewünscht. Auch die Charaktere blieben für mich blass, stereotyp und eindimensional. Die Idee der Zeitschleife fand ich grundsätzlich toll, aber es wurde viel Potenzial verschenkt.
Hmmm… Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen und ich fühlte mich am Ende auch ziemlich verarscht. Das Thema (Zeitschleife) fand ich grundsätzlich sehr interessant, da ich bisher noch kein solches Buch gelesen habe. Leider muss ich aber im gleichen Atemzug sagen: Es war langweilig und fade. Da die Teenager ziemlich schnell darüber aufgeklärt wurden, dass sie in einer Zeitschleife festsassen, wurde es genauso schnell langweilig und monoton. Der Geschichte fehlte es eindeutig an Spannung und Konflikten. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass die Geschichte überhaupt keine Konflikte beinhaltete – ABER, sie waren im Großen und Ganzen nicht spannend genug, um ein fast 400-seitiges Buch zu füllen. Die Spannung kam erst zum Schluss auf, denn plötzlich konnten sich die Charaktere über verschiedene Zeitebenen verfolgen, bis sie sich eingeholt hatten. Die Charaktere blieben oberflächlich, eindimensional und bedienten die gängigsten Klischees (die Superschlaue, die Schöne, der Computerfreak, usw.). Bee, die Protagonistin, spielte sich schlussendlich als Übermutter auf und hetzte jedem anderen Buchcharakter hinterher – dadurch wurde sie fast schon ein wenig nervig. Einzig Martha, die anfänglich eher eine kleine Nebenrolle hatte, konnte mich dann tatsächlich etwas überraschen. Der Wächter hingegen, war für mich die spannendste Person im gesamten Buch. Leider kam er viel zu selten vor. Die Auflösung betreffend Jim’s Tod (Jim war Bee’s Freund) war total an den Haaren herbeigezogen und lächerlich. Die Person, die verzweifelt versuchte, das Mysterium aufzuklären, weiß genau, was passiert war. Ich krieg die Krise! Ja, ich weiß, dass unser menschliches Hirn in der Lage ist, traumatische Dinge auszublenden, aber hier wirkte es viel zu konstruiert. Ach und wer die Niemalswelt schlussendlich überleben und aus ihr entfliehen kann, war auch schnell klar. Den Schreibstil fand ich im Grunde sehr angenehm, wären da nicht die vielen Wiederholungen. Zudem verliert sich die Autorin in Erzählungen – immer und immer wieder.
Schwanke zwischen 1 und 2 Sternen Konnte mich leider nicht überzeugen Teeniegeschichten a la "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" sind wohl einfach nicht mehr meins (irgendwann wird man vielleicht einfach zu alt....) War mir oft zu abstrus, zu eintönig, zu repetitiv, zu langatmig, zu seltsam.... Wenn man sich zum Lesen überwinden muss, bzw es sich nicht wie Genuss, sondern eher Frust und Anstrengung anfühlt, sagt das schon so ziemlich alles über das Buch aus Das Buch wird mein Regal verlassen
Beatrice und ihre Schulfreunde haben einen Verkehrsunfall und landen nach diesem in einer übersinnlichen Zwischenwelt – der Niemalswelt. Dort erleben sie immer und immer wieder den Tag vor ihrem Unfall. Damit sie einen Ausweg aus dieser Welt finden können, müssen alle gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten. Und nach und nach kommt die Vorgeschichte der fünf Freunde ans Licht. Alle Beziehungen untereinander, alle Verrate und vor allem alle Geheimnisse… Bei diesem Buch gab es ja einen riesen Hype, den ich leider überhaupt nicht nachempfinden kann. Für mich ist das Buch ganz in Ordnung und hat auch ziemlich großes Potential. Jedoch fehlt mir an einigen Stellen etwas. Da hätte man meiner Meinung nach noch ein wenig tiefer Graben müssen bzw. es noch weiter ausarbeiten müssen. Ich hatte echt große Hoffnung bei dem Buch, die leider nicht ganz ausgefüllt wurden. Sehr schade, ich wollte dieses Buch unbedingt mögen wollen. Fangen wir einmal mit den Charakteren an. Mir hat hierbei die Liebe zu ihnen gefehlt, ich konnte zu ihnen überhaupt keine Bindung aufbauen. Mir hat da zwischen den Charakteren einiges gefehlt, weshalb sie nicht realistisch oder lebhaft waren. Sie waren mir zu blass und man hätte aus allen noch viel mehr rausholen können. Ich konnte zu keinem der fünf Personen irgendeine Bindung aufbauen. Wenn ich ehrlich bin, war es mir am Ende auch egal, wenn ihnen irgendetwas passiert wäre. Den Geheimnissen nähern wir uns auch sehr langsam, was dafür sorgt, dass das Buch echt langatmig war. Es dauert viel zu lange, bis man auch nur eines der Geheimnisse aufdecken kann und das sorgt leider nicht dafür, dass ich unbedingt an dem Buch dran bleiben wollte. Die Geheimnisse an sich haben sich schlussendlich dann doch gelohnt, aber der Weg war es mir trotz allem nicht wert. Auch hierbei hätte man meiner Meinung nach einen ganz anderen Weg gehen sollen, schade! Vieles an diesem Buch war für mich wirr und vieles davon wurde auch nicht gut umgesetzt. Beim Lesen bin ich so oft durcheinander gekommen und habe oft den Faden verloren, was bei einem Buch eigentlich nicht der Fall sein sollte. Außerdem waren manche Handlungsstränge etwas weit hergeholt und konnten mich einfach nicht überzeugen. Gerade bei einem Thriller, sollte so etwas eigentlich nicht sein. Trotz allem ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Und trotz der Thematik war auch der Schreibstil der Autorin sehr flüssig. Der Schreibstil von Marisha Pessl war grundsätzlich auch das einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat. Sie hat wirklich einen tollen Schreibstil, sehr angenehm, locker und leicht. Jedoch kann sie mit ihrem Schreibstil leider nicht die Geschichte verbessern und mich damit überzeugen. ,,Niemalswelt‘‘ ist ein Buch, bei dem ich wahrscheinlich viel zu hohe Erwartungen hatte und diese deshalb nicht erfüllt werden konnten. Vielleicht lag es auch an dem Hype, ich weiß es nicht. Trotz allem würde ich euch raten dem Buch selber eine Chance zu geben und sich nicht komplett auf meine Meinung zu verlassen. Denn nur weil mir ein Buch nicht gefallen hat, heißt es nicht, dass es euch nicht gefallen wird.
Description
Tödliche Wahl – der neue Roman der New-York-Times-Bestsellerautorin Marisha Pessl!
Ein packender Genre-Mix aus Psycho-Thriller, Coming-of-Age und Mystery.
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben …
Ein echter Page-Turner, der einen nicht mehr loslässt!
»Aufregend, unvorhersehbar und nervenzehrend.«
School Library Journal
»Eine gelungene Mischung aus dunkler Mystery und völlig abgefahrenem Thriller mit echtem Wow-Effekt.«
Buchkultur
Book Information
Author Description
Marisha Pessl stammt aus Asheville, North Carolina, und lebt mittlerweile in New York. Ihr Debütroman Die alltägliche Physik des Unglücks wurde ein internationaler Bestseller, hat diverse Preise gewonnen und ist von der New York Times als eines der 10 Best Books of the Year ausgewählt worden. Niemalswelt ist ihr erstes Buch für Jugendliche und junge Erwachsene. Mehr über Marisha auf MarishaPessl.com und auf Facebook, Twitter und Instagram.
Posts
Spannend und anders als erwartet
Bewertung: Highlight Bee und ihre entfremdeten Freund:innen haben einen Autounfall und schweben zwischen Leben und Tod in der Niemalswelt. Nur eine Person kann überleben, diese muss die Gruppe einstimmig auswählen. Diese Grundidee eröffnet eine besondere Situation, in der alle Beteiligten vollkommen unterschiedlich handeln und mit ihr umgehen. Im weiteren Verlauf versucht die Clique herauszufinden, wie ihr gemeinsamer Freund Jim vor einem Jahr ums Leben kam und Geheimnisse kommen ans Licht. Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und war von den Twists vollkommen überrascht und gefesselt. Die Idee und der Aufbau der Niemalswelt war für mich etwas Neues und ausgeprochen gut umgesetzt. Mit den Auflösungen habe ich nicht gerechnet und wurde positiv überrascht, vor allem von den Beweggründen und der Finesse einer Person, die mir richtig sympathisch wurde. Ein wirklich gelungenes Jugendbuch, das zum nachdenken anregt.
Zwischen Leben und Tod
Dieses Buch habe ich nur durch einen Zufall entdeckt und innerhalb der letzten Tage als Hörbuch gehört. Die Geschichte ist wirklich schön erzählt, ohne ausschweifende Traumwelten zu erschaffen. Neben der Faszination an der Niemalswelt, wird noch der Tod eines Freundes thematisiert. Die gesamte Story wird aus der Sicht von Beatrice erzählt, zwischendurch haben mir zwar die Perspektiven der anderen gefällt, aber das hätte das Buch viel zu komplex gemacht. Viel mehr möchte ich gar nicht sagen, damit ich nicht spoiler. Für mich ist dieses Buch ein absoluter Geheimtipp!
Kann ich nur empfehlen!
So ein cooles, originelles Jugendbuch! Mir fiel es am Anfang ein wenig schwer, die Charaktere zu greifen & generell empfand ich den Einstieg als etwas zu hastig. Doch dann packte es mich von Seite zu Seite immer mehr. Die Charaktere wurden deutlich lebendiger, wobei ich hier sagen muss, dass es für mein Empfinden an diesem Punkt noch etwas Luft nach oben gab. Der Plot war aber sehr stark, spannend sowie interessant. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, das Buch zu lesen/zu hören. Stellenweise war es auch sehr bewegend. Mich haben einige Stellen zum Nachdenken angeregt. Das Ende war in Ordnung, ein ganz bisschen hätte ich mir noch einen größeren wow-Effekt erhofft,aber insgesamt war’s ein super Buch, das ich nur empfehlen kann 💪🏼😍 Daher gibt es gute 4,5 Sterne von mir!
Mach’s gut, Bee! Mach’s gut, Martha! Mach’s gut, Wächter! Mach’s gut, Niemalswelt!
Wow… Ich weiß garnicht so genau, wo ich anfangen soll… Schon lange hat mich kein Buch mehr zum Weinen gebracht… Dieses hat es geschafft! Es ist wirklich von Teil zu Teil besser und spannender geworden und hat mich ab dem 3. Teil komplett abgeholt! Ich bin SO stolz auf Bee und ihre Entwicklung und so krass geschockt über diese letzten paar Kapitel… Crazy einfach! Die kleinen Details in diesem Buch haben mich so glücklich gemacht! :) Und: Falls Marisha jemals in Erwägung ziehen würde, das Buch „Das dunkle Haus an der Anderswokurve“ zu schreiben: Ich wäre absolut down, es zu lesen! :) Danke für diese vielen Erkenntnisse und Entdeckungen über den Tod! :)
Wow, das war mal was ganz anderes!
5 Teenager, die nach einem Autounfall in einer Zeitschleife zwischen Leben und Tod gefangen sind. Nur einer wird überleben und alle 5 müssen abstimmen, wer es sein wird. Ich fand die Thematik super interessant und neu, weshalb ich an den Seiten geklebt habe. Es war irgendwie verhaltensanalytisch und so vollgepackt mit Geheimnissen. Das Konzept der Niemalswelt hat mich einfach abgeholt! Der Schreibstil war für mich auch sehr flüssig und die Figuren gut ausgearbeitet und sehr individuell. Insgesamt eine echte Empfehlung! 💕☺️🫶🏻
Insgesamt ein starkes, atmosphärisches Buch mit cleverer Idee und großartigem Stil.
Schon das Cover von „Niemalswelt“ hat mich sofort angesprochen – geheimnisvoll, ein bisschen düster, genau wie die Geschichte selbst. Marisha Pessl schreibt unglaublich bildhaft und flüssig, sodass ich direkt in die Handlung hineingezogen wurde. Die Story ist spannend und voller Rätsel. Realität und Ungewissheit verschwimmen, und man fragt sich ständig, wem man trauen kann. Das Setting trägt perfekt zu dieser beklemmend-fesselnden Atmosphäre
Nach dem ich es beendet habe ärgere ich mich sehr, dass es so lange ungelesen im Regal stand...
Nach einem Unfall landen Bee und ihre Freude in der Niemalswelt (vom Prinzip der Moment zwischen Leben und Tod) und müssen entscheiden wer überlebt. In dieser Zeitschleife versuchen die Freunde nicht nur zu entscheiden wer überleben darf, sondern auch was im Vorjahr mit ihrem Freund Jim passiert ist.... Eine wirklich spannende Geschichte, rund ums Erwachsen werden, Freundschaft, Träume , Hoffnungen, Beziehungskonstellationen und Geheimnisse. Ich habe einen Jugendthriller mit phantastischen Elementen erwartet und hab einen Schatz gefunden der mich zum Ende hin zu Tränen gerührt hat. Die Geschichten hat mich zum Nachdenken gebracht hat und wird bestimmt noch etwas nach hängen wird.
Also ich muss sagen ich weiß garnicht wie ich starten soll 🙈 Die Idee des Buches hat mich total angesprochen, allerdings weiß ich immer noch nicht wie ich das umgesetzte finden soll. Es gab einige gute Ideen, Rätsel und Plots. Trotzdessen muss ich sagen kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben, da es mich nicht ganz abgeholt hat. Der Schreibstil war zwischen zeitlich nicht so meins und auch die Charaktere konnten mich nicht ganz erreichen. 🌎🌍
Das Buch bzw. die Handlung ist anders als ich es erwartet habe. Aber mir gefällt es. Es gibt einige spannende Wendungen in der Story und ich mag den Gedanken und das Prinzip der Niemalswelt sehr. Allerdings dachte ich nicht, dass das Buch so "düster" ist. Relativ dumm von mir, weil es als Thriller beschrieben wird. Aber egal... ich fand das Buch auf jeden Fall lesenswert - nicht weil das Buch so super beeindruckend ist oder zu meinen Favorits gehört, sondern weil man durch das Buch merkt wie schnell ein Leben vorbei sein kann und es mehr zu schätzen weiß. ♾ Außerdem ist das Cover ein Traum! 😍
Insgesamt bleibt von einer wirklich spannenden Grundidee nur ein nettes Buch für zwischendurch, bei dem definitiv mehr drin gewesen wäre, das mich aber dennoch gut unterhalten hat.
Ein Buch, dessen Klappentext sich mega spannend anhört, das aber dennoch ewig auf meinem SuB liegt und fast aussortiert worden wäre. Ich bin froh, dass ich mich dann doch dazu entschieden habe, es zu lesen, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte. Eine Gruppe Jugendlicher, gefangen in einer Zeitschleife, aus der nur einer lebend entkommen kann. Das klang spannend und tatsächlich war es ein wahnsinnig starkes Gedankenexperiment, auf dem ich oft lange herum gedacht habe. Das Buch reisst die Möglichkeiten dieser Situation leider nur an, besonders manche der extremen Schleifen hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Und das von mir, die ja sonst sehr auf Tempo steht. Über allem schwebt die ganze Zeit ein Geheimnis, das die Gruppe lösen muss und hier kommt dann auch mein größter Kritikpunkt: Die Auflösung. Ohne Spoiler kann ich hier nicht viel verraten, aber das Ende hat mich echt enttäuscht und zudem für mich einen sehr großen Teil der Handlung in Frage gestellt.

Ich habe geweint, mitgefiebert und den Schmerz der Charaktere gefühlt
Klappentext: Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen - bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein - in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben ... Fazit: Ich habe es verschlungen. Ich habe jede Minute, jeden Satz dieses Buches genossen und gefühlt. Es hat mich zum weinen gebracht, es hat mich dazu gebracht jeder einzelnen Figur in diesem Buch zu misstrauen. Und es hat mir am Ende auch noch eine wertvolle Lektion vor Augen gehalten: Niemand ist so wie er scheint. 10/10 mögen andere dieses Buch genauso wertschätzen wie ich
Vor 4 Jahren habe ich es abgebrochen und fand es ganz furchtbar. Jetzt vier Jahre später Wow, einfach nur Wow. Was war das für ein grandioses Buch. Ein Buch,dass dich verschlingt. Von vorne bis hinten Spannung pur.Auch die Auflösung war unglaublich gut. Hatte ich so nicht kommen sehen. Ganz klare Lesempfehlung von mir.
War in Ordnung.
Storyline: schöne Idee. ⭐️ Figuren: die Figuren waren gut ausgearbeitet, aber es fehlte ein wenig an Tiefe. 1/2 ⭐️ Schreibstil: schöner Schreibstil. Es fehlte mir allerdings viel über die Gefühlswelt der Hauptfigur. 1/2 ⭐️ Spannung: ich fand es nicht spannend. Gesamteindruck: ganz nett. ⭐️
Unglaublich starker Plot, aber mittelmäßige Charaktere
Der Plot ist stark und es ist aus der Sicht der Teilnehmenden wirklich sehr realistisch geschrieben. Ich konnte nur zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen, alle wirkten unsympathisch oder farblos, wenn das Buch auch sonst sehr gut geschrieben war.
In dem Buch geht es um fünf Freunde, die auf dem Rückweg von einem Konzert nur knapp einen Autounfall entkommen konnten. Kurz nachdem sie am Ziel angekommen sind, taucht jedoch ein mysteriöser Mann auf. Er nennt sich der Wächter und sagt, dass der Unfall wirklich passiert ist und sie tot sind. Beinahe. Er sagt, dass sie in diesem Moment in der Niemalswelt gefangen sind, einem Raum zwischen Leben und Tod. In dieser Niemalswelt ist man für 11,2 Stunden in einer Art Zierschleife, bis diese wieder von vorne beginnt. Am Ende jeder Wache müssen alle abstimmen, wer von ihnen die Niemalswelt lebend verlassen darf. Der Haken ist, dass es nur einer von ihnen sein kann und das Ergebnis einstimmig sein muss, mit höchstens einer Gegenstimme. Da sich aber jeder selbst wählt, wird es nicht gerade einfach. Das Buch lebt daher von Wiederholungen, die jedoch von jeden der fünf Freunde anders erlebt wird. Sie haben alle ihre Geheimnisse und versuchen diese zu verheimlichen, was die Geschichte so spannend macht, denn alle scheinen irgendwie an dem Tod von ihren Freund Jim, der vor gut einem Jahr verstorben ist, beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei denkt zwar, dass es ein Selbstmord war, aber war es das wirklich? Wie es aussieht, kann nur die Aufklärung seines Todes die Freunde zu einer eindeutigen Abstimmung bringen. Alles andere müsst ihr wohl selber herausfinden, aber Achtung, das Buch zieht einen in seinen Bann und man kann es kaum aus der Hand legen. Daher gibt’s eine klare Empfehlung meinerseits👌🏼
Schöne Idee - schlecht umgesetzt
Die Idee mit der Zeitschleife ist toll, aber man hätte so viel mehr daraus machen können. Es ist für meinen Geschmack zu wenig Handlung und zu viel Beschreibung der Orte und Gedanken. Dadurch ging mir die Lust verloren. Die Neugierde auf das Weiterlesen, weil man wissen will wie es weitergeht, ist nicht aufgekommen. Schade!
Eine besondere Geschichte...
Da die Meinungen hier wirklich sehr auseinander gehen, war ich gespannt wie mir diese Geschichte gefallen wird.. Niemalswelt hat mir persönlich Spaß gemacht, ich mochte auch die teilweise sehr konfuse Stimmung und das Durcheinander - genau das hat zu dieser ganzen Situation gepasst. Wie die Protagonisten konnte man kaum damit umgehen und wollte es auch nicht wahrhaben. Der Spannungswechsel in dem die Freunde versuchten den Tod aufzuklären empfand ich als sehr gut gelungen und hat dem Zeitschleifen-Fiasko einen Sinn gegeben.. Allerdings war teilweise viel verschenktes Potential. Mit den Charakteren bin ich ebenfalls nicht warm geworden.. was schade war, da dies den Grundgedanken des Buches "bedrückender" hätte wirken lassen. Auch das Ende hätte ich mir etwas "größer" vorgestellt. Nichtsdestotrotz empfand ich die Geschichte sehr besonders. Vielleicht wäre es gut gewesen das Buch in mehrere Bände aufzuteilen damit die Geschichte am Ende stimmiger ist und man die Charaktere lieben lernt.

Es war die ganze Zeit total spannend, sodass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und süchtig nach dem Buch wurde🥴 Am Anfang war ich ein bisschen genervt von den Charakteren und der Niemalswelt aber das hat sich sehr schnell gelegt ab einer bestimmten Wendung. Und danach war es unglaublich gut🥰💕 Alle Charaktere waren auf ihre Art besonders und toll. Vor allem Martha konnte mich zum Ende hin sehr für sich gewinnen. Ich konnte keine einzige Wendung und keine Geschehnisse vorhersehen und das Ende erst😍😭
5 Freunde, ein Autounfall und eine verhängnisvolle Nacht die alles verändert. “Niemalswelt” ist eine Roman, der mich vor allem mit seiner Atmosphäre, der Melancholie und den mystischen Einflüssen sehr überraschen konnte. Man könnte sagen, es ist Bee’s Geschichte, denn warum sonst sollte man ihre Perspektive erfahren? Bee ist ein kleines Mäuschen, das sich im Schatten verborgen hält und dabei Angst hat entdeckt zu werden. Dabei muss sie das nicht, denn jeder Mensch ist es wert gesehen zu werden. Wirklich gesehen zu werden. Daneben spielen auch vier weitere Charaktere eine zentrale Rolle. Wirklich Eindruck auf mich machen konnte jedoch nur Martha, weil sie jemand ist, der sich förmlich wandelt und weiterentwickeln konnte. Am Anfang kam ich nicht wirklich gut ins Buch hinein. Es passierte zu wenig, es war nicht aufregend, es hat mich einfach nicht angezogen und gepackt. Von einer Sekunde auf die andere veränderte sich dies. Ich war fasziniert von der Wortgewandtheit, die sich stellenweise wunderschön und poetisch anfühlte. Die Stille die mich erfüllte und dahintreiben ließ, um mich an anderer Stelle mit lautem Getöse wieder vollends aufzuwecken. Ich fand es sehr atmosphärisch, denn was man hier erlebt, legt jenseits von Zeit und Raum. Ein Roman, der sich an Orte begibt, die man niemals freiwillig betreten würde und doch ist hier gerade das so unglaublich wichtig. Ich fand die Charaktere unglaublich faszinierend und facettenreich. Sie haben mich genervt, mit Wut erfüllt, nur um mich anderer Stelle wieder komplett zu berühren. Sie entfalten sich, befreien sich von Arroganz und Egoismus und gerade diese Weiterentwicklung, die menschliche Züge anmuten lässt, hat mich unsagbar begeistert. Ein weiterer faszinierender Charakter war definitiv der Wächter. Er brachte mich zum lachen und verschaffte somit der Geschichte etwas besonderes. Dieser Roman befasst sich mit Zeitreisen, aber andersherum ist es nur eine Kulisse, die mich trotz allem wirklich begeistert hat. Denn vor allem geht es hier um Schuld, Vergebung und Trauer zugleich. Es geht darum, etwas zu verarbeiten, was man nicht verstehen, geschweige denn begreifen kann und darum kommt diese Niemalswelt ins Spiel. Dadurch wird das Ganze mystisch angehaucht und verleiht der Story sehr viel Dramatik und Tragik zugleich. Denn hier geht es um fünf Menschen, die eigentlich nicht zusammen passen, es aber doch irgendwie tun. Die sich zusammenraufen müssen, um etwas bewegen zu können. Um sich gegenseitig zu stärken und Halt zu geben. Um vielleicht sogar das Ganze überstehen zu können. Doch das ist schwerer als gedacht. Dabei schlagen sie sich schon mal förmlich die Köpfe ein oder tun so, als wäre das hier alles nicht passiert. Aber mit Verleugnung kommt man selten ans Ziel. Im Laufe des Geschehen erfährt man mehr über die Vergangenheit, die sich qualvoll und schmerzhaft anfühlt. So viel Geheimnisse in sich birgt, die unbedingt an die Oberfläche müssen, damit Heilung eintreten kann. Tatsächlich gab es einige Ereignisse die mich tief erschüttert und beklommen zurückgelassen haben. Denn es zeugt von Kälte, Arroganz und Egoismus. Empathie, ist da völlig fehl am Platz. Andere Momente konnte mich dagegen wirklich berühren und zum nachdenken bringen. Es ist kein Roman, der besonders rasant oder aufregend ist. Er besticht vor allem durch Eindringlichkeit, Mut und Stärke. Zu erkennen, wer man wirklich ist und wer man nie sein wollte. Dabei birgt das Ganze ein sehr große Verletzlichkeit in sich, was wirklich mitnimmt. Besonders wenn man den psychologischen Aspekt dabei bedenkt und entdeckt, dass Reichtum nur eine Schicht ist, die nicht wichtig und vergänglich ist. Viel wichtiger ist Menschlichkeit, Loyalität und Vertrauen, doch das zu erkennen, bedarf großer Überwindung, die nicht jeder hat. Am Ende flossen alle Ereignisse zusammen und ich hätte kaum überraschter sein können. Ein gelungenes Ende, das mir enorm gut gefallen hat Fazit: “Niemalswelt” ist nicht besonders rasant ,aber es ist ein Roman, der mich besonders mit den Entwicklungen und seiner Wortgewandtheit beeindrucken und für sich gewinnen konnte. Der Humor, der stellenweise eingewoben wurde, untermauert das Ganze nur noch mehr. Und der war einfach genau meins. In einer Zeitschleife gefangen erfahren 5 Jugendliche mehr über sich, als ihnen lieb ist. Ein Roman über Schuld, Vergebung und Trauer, der sich so lebendig anfühlt. Ein Roman, der mich definitiv überrascht hat.
Eigentlich gehört dieses Buch nicht unebsingt zu den Genre, die ich sonst so lese, aber es hat mich einfach wahnsinnig neugierig gemacht. Denn es klang anders und ich finde, damit lässt sich dieses Buch ganz gut beschreiben. Die Autorin hat es geschafft mich an der ersten Seite an die Story zu fesseln. Man rutscht immer weiter hinein und kommt nicht davon los. Marisha Pessl hat unglaublich spannend und düster diese unglaubliche Geschichte erzählt. Es ist ein Jahr her das Beatrice (Bee) Kontakt zu ihren alten Freunden Whitley, Cannon, Martha und Kipling hatte. Sie waren unzertrennlich, zumindest bis zu dem Tag an dem Bees Freund Jim verschwand und kurz darauf seine Leiche auftauchte. Die junge Frau ist sich relativ sicher, dass ihre alte Freunde etwas über Jims Tod wissen und so entscheidet sie sich, der Einladung von Withley zu folgen. Sie hofft auf Antworten von ihren alten Freunden, aber mit dem was dann kommt, hat wahrscheinlich keiner der Fünf gerechnet. Die Fünf haben am Tag ihres Wiedersehens nämlich einen Verkehrsunfall und hängen in einer Zeitschleife in der Niemalswelt fest. Aus dieser kommen sie nur heraus, wenn sie eindeutig entscheiden wer von ihnen überleben darf. Eine schwere Entscheidung, vor allem, wenn man seine Freunde vielleicht doch nicht so gut kennt, wie man dachte. Wer hat es verdient zu leben? Die Charaktere sind stimmig und passen absolut in die Geschichte. Total unterschiedlich und manchmal fragt man sich ernsthaft, wie sie zusammenfinden könnten. Ich fand es spannend hinter ihre Geheimnisse zu kommen und mit Bee auf Wahrheitsfindung zu gehen. Was mich dabei so erwartet, damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Ebenso nicht mit dem Ende. Absolut genial gemacht. Fazit Jede Menge Spannung, überraschende Wendungen, ein mega Szenario und super Charaktere, haben bei mir für ein absolutes Lesevergnügen gesorgt. Ich erinnere mich nicht, jemals etwas ähnliches gelesen zu haben. Niemalswelt ist anders, aber highlightmäßig anders. Ich finde die Grundidee genauso super, wie deren Umsetzung. Die Autorin versteht es einen an die Seiten zu fesseln. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Alle die sich trauen, die Niemalswelt zu betreten.
Wer opfert sich für die anderen… *ein geniales Storykonzept eingebettet in eine mystische Atmosphäre* Dieses Buch war für mich wirklich eine riesen große Überraschung. Ich hatte es so lange ungelesen in meinem Regal stehen und habe eher zufällig danach gegriffen. Und was soll ich sagen? Es hat mich umgehauen, und zwar von der ersten Seite an! Das Buch startet direkt mit ganz viel Handlung, in die der Lesende direkt hinein gesogen wird. Der Schreibstil ist so atmosphärisch und zugleich so angenehm flüssig zu lesen, sodass eine dunkle Stimmung allgegenwärtig ist und man von der Story direkt mitgezogen wird. Während der Geschichte begleiten wir die Protagonistin Bee durch viele Zeitschleifen und lernen dabei auch die Freundesgruppe rund um Bee ein bisschen besser kennen. Ich fand die Grundidee dieses Buches mit einem moralischen Dilemma zum Thema Leben und Tod und einer damit verknüpften permanenten sehr angespannten Situation wirklich grandios. Es war so spannend zu verfolgen wie sich die einzelnen Gruppenmitglieder verhalten, wenn es darum geht zu entscheiden, wer aus der Gruppe als einziges den Unfall überleben soll und wie sie reagieren, wenn nach und nach Geheimnisse über den Tod von Jim ans Licht kommen. Hier hätte ich mir bei einigen der Figuren noch etwas mehr Tiefgang gewünscht, aber das ist auch nur ein kleiner Kritikpunkt an der Geschichte. Die Plottwists waren einfach genial und das Buch macht dem Genre Jugendbuch mit den Subgenre Psycho-Thriller alle Ehre. Es geschehen einige mysteriöse Dinge, die dem Ganzen eine zusätzliche Portion Gänsehaut und Mystery Feeling verpassen. Ich habe bisher noch nicht so viel in diese Richtung gelesen, finde es aber absolut packend und mitreißend. Ich war so tief in der Geschichte drin und konnte das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hat mich überrascht, es passt aber im Nachhinein sehr gut zur Geschichte, auch wenn am Ende noch ein paar Fragen offen bleiben, wovon ich bei Einzelbänden nicht ganz so ein Fan bin. Mein Fazit: Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung! Ich kann das Buch wirklich jedem Fan von Spannung, Mystery und Thrillern sehr empfehlen! Es war unglaublich spannend und hatte so eine Sogwirkung auf mich, dass ich es bis zum Schluss nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin wirklich restlos begeistert von allem: der Handlung, den Figuren und dem tollen Schreibstil der Autorin. Ich liebe die düstere Atmosphäre und auch die Entwicklung der Handlung, die vor allem auf der Frage basiert, wer am Ende von allen überleben soll. Denn es kann nur einer sein… Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina
Das Konzept war einfach eine so tolle Mischung, genau durchdacht! Ich wurde öfters mal von der Handlung überrascht, es waren richtig gute Plotttwists dabei! Ich fand es wahnsinnig spannend, dass alle Hauptcharaktere mit in die Story eingebracht wurden! Wer Thriller und Mysterie mag, wird das hier lieben! :)
Nachdem ich das Buch beendet habe, weiß ich echt nicht, was ich über Leben und Tot denken soll. Und ob es wirklich soo wichtig für andere Leute ist, wenn mir etwas peinliches passiert. Das Buch ist der absolute Hammer. Es ist super spannend geschrieben und strotzt nur von Plottwists. Bei den Charakteren merkt man, dass es wirklich so ist, dass alle ihre Geheimnisse haben. Erst am Ende wird alles super gut zusammengefädelt und erst dann geht einem das Licht auf. Insgesamt kann man das Buch wirklich weiterempfehlen. Ich würde 4,75/5 Sterne vergeben.
Super spannend
In Niemalswelt geht es um eine Gruppe von Freunden, die nach einem tragischen Unfall in einer mysteriösen Zwischenwelt gefangen sind. Sie stehen vor einer düsteren Entscheidung: Nur einer von ihnen darf zurück ins Leben – und das Schicksal der Gruppe liegt nun in ihren Händen. Die Protagonisten durchleben intensive Momente voller Angst und Spannung, während sie versuchen, den Tod eines ihrer Freunde aufzuklären und die Wahrheit über die Geschehnisse herauszufinden. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Die Mischung aus Mystery und Thriller ist unglaublich spannend, und der Twist, wie der Todesfall letztendlich aufgeklärt wird, ist brillant inszeniert. Besonders packend fand ich, dass man als Leser selbst miträtseln kann, wer überleben darf, und immer wieder neue Hinweise entdeckt, die einen in die Irre führen. Ein echter Pageturner – absolut empfehlenswert!
2,5 Sterne Puh...ich bin etwas spät für den Hype, den dieses Buch auf Bookstagram gemacht hatte. Es stand also schon lange in meinem Regal rum. Und was soll ich sagen? Es konnte mich einfach nicht begeistern. Ich fühlte mich mit keinem der Protagonisten verbunden und hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass sich das Buch zog wie Kaugummi. Die Idee dahinter hat mir allerdings gefallen.
Zwischenwelt
Gibt es mehr zwischen Leben und Tod? Nach einem Unfall landen die Freude in der Niemalswelt. Nach dem Motto und täglich grüßt das Murmeltier erleben sie immer wieder denselben Tag. Doch kann man diese Welt formen? Sie versuchen den Tod eines Freundes aufzuklären und finden heraus, dass keiner von ihnen so unschuldig ist, wie die anderen es vermuten. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber die Charaktere fand ich stellenweise sehr anstrengend und irgendwie blieben sie mir fremd.

Der Schreibstil von Marisha Pessl list sich leicht und einfach, typisch für ein Jugendbuch. In das Cover habe ich mich gleich verliebt. Es ist eine Hardcover Ausgabe mit Schutzumschlag und die 3D-Regentropfen wirken echt und es bekommt dadurch einen wundervollen Effekt. Es ist wundervoll gestaltet. Puh am Anfang sind erstmal viele Namen - jede Person so unterschiedlich, nach und nach lernt man aber alle besser kennen. Dennoch bin ich teilweise mit den Personen nicht warm geworden. Vermutlich, weil das ganze Buch aus der Ich-Perspektive von Bee geschrieben ist und man daher ihre Gefühle und Meinung nur kennt. Dadurch bleibt es aber spannend, denn wir wissen beim lesen nicht so recht, was in den anderen vorgeht. Über viele Bemerkungen musste ich schmunzeln - beispielsweise, als der Fremde kommt "...so fangen Horrorgeschichten in Kapitel 3 an..." und zack Beginnt Kapitel 3 - genau mein Humor. Das mit den Zeitschleifen ist ein interessantes Thema. Es ist wie "Und täglich grüßt das Murmeltier". Ich fing an mir selbst zu überlegen, was ich in dieser Situation getan hätte. Es gibt einen Wächter, der die Niemalswelt beaufsichtigt und zur Abstimmung kommt, denn nur einer kann entkommen. Dennoch geht es um so viel mehr - denn es gab einen (Selbst-)Mord und einer der Freunde weiß mehr darüber, nun geht es darum das Geheimnis zu lüften. Es ist spannend, mitreißend und unvorhersehbar.
♥WERBUNG♥ ♥REZENSIONSEXEMPLAR♥ Hallo! Heute habe ich eine weitere Rezension für euch. Dieses Buch habe ich freundlicherweise von vorablesen zur Verfügung gestellt bekommen, weshalb ich diesen Post auch als Werbung markiert habe. Eckdaten: "Niemalswelt" ist ein Jugendbuch von Marisha Pessl und wurde im Carlsen-Verlag am 22.03.2019 als Hardcover veröffentlicht. Der Einzelband beinhaltet 384 Seiten und wurde von Claudia Feldmann aus dem Englischen übersetzt. Preis: 18,00 (D) / 18,50 (A) -Gebunden ISBN: 978-3-551-58400-7 Inhalt: Als Bee und ihre Freunde ein Jahr nach dem Tod ihres Freundes Jim wieder aufeinander Treffen, wissen sie nicht was sie erwartet. Denn gemeinsam besuchen sie an einem regnerischen Nachmittag ein Konzert in einem Club, doch auf dem Rückweg entkommen sie nur knapp dem Tod als sie einen Unfall bauen. Denken die Freunde zumindest zuerst. Doch dann stellt sich heraus, sie sind alle tot und in einer Zwischenwelt zwischen Tod und Leben gefangen. Zusätzlich erfahren sie, dass nur einer zurück ins Leben treten kann und sie müssen gemeinsam entscheiden wer das sein soll. Dabei rutschen sie immer weiter in die Vergangenheit und den Tod von Jim. Cover: Ich finde das Cover hat etwas sehr anziehendes an sich und es gefällt mir wirklich sehr gut mit dem schlichten schwarzen Hintergrund, den verschiedenfarbigen Blumen und den Wassertropfen, die imprägniert sind. Doch leider sagt es nicht sehr viel über das Buch aus. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich Bücher in denen die Protagonisten ihr eigenes Schicksal und das von anderen aktiv beeinflussen müssen sehr spannend und auch moralisch sehr interessant finde. Weshalb ich mich auch bei der Lesejury dafür beworben habe. Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass ich die Geschichte sehr faszinierend und spannend zu lesen fand, doch dass die Autorin einen sehr einfachen Schreibstil hat, der nicht sehr viele Gefühle der Charaktere ausstrahlt und gut herüberbringt, was ich sehr schade fand, da meiner Meinung nach vor allem in solchen Storys gerade das wichtig ist. Ansonsten fand ich die Geschichte aber sehr gut gegliedert und außerdem fand ich auch, dass die Autorin sehr systematisch geschrieben hat. Auch bei den Charakteren hat man das gut gesehen. Man glaubte immer jede Person gut zu kennen, doch dann kommen neue Dinge ans licht und das gesamte Geschehen dreht sich um, was ich sehr überraschend fand und mich sehr an die Geschichte gefesselt hat. Bee war jemand mit dem ich zwar nicht viel verbinde und auch sonst nicht wirklich sehr außergewöhnlich finde, jedoch hat sie mich als Protagonistin auch nicht gestört und ich fand, dass es auf jeden Fall gut war, dass sie die Geschichte aus ihrer Sicht schildert. Sie lebt seit dem ihr Freund gestorben ist in einer anderen Stadt als ihre Freunde und hilft dort ihren Eltern in einem kleinen Cafe, sie meint auch sonst ist ihr leben sehr spannend. Jedoch kann man als Leser sehr gut erkennen, dass sie der Jim noch her mitnimmt und sie unbedingt herausfinden will, was bei seinem Tod wirklich vorgefallen ist. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr spannend und jeder hat etwas anderes zur Geschichte beigetragen, was sich zu einem guten Gesamtbild zusammengefügt hat. Auch wenn mir natürlich der eine mehr ans Herz gewachsen ist als der andere. Auch die Niemalswelt fand ich sehr spannend aufgebaut und mich konnte dieser Ort wirklich sehr in seinen Bann ziehen, denn das Prinzip dieser Welt beruht darauf, dass es eine jeweilige Wache von 11,2 Stunden gibt, die die derzeitigen "Bewohner" immer wieder erleben und am Ende einer dieser, müssen sie darüber abstimmen wer von ihnen überlebt. Jedes Mitglied wird im Aufbau der Welt wiedergespielt und je nach Gefühlslage kann sie auch die Welt auf den Kopf stellen. Die Spannungskurve war, wie schon oben angeschnitten, sehr gut von der Autorin gewählt und zieht den Leser wie von selbst in seinen Bann, ich wollte immer wissen wie es weitergeht und was sich noch so herausstellt, bis am Ende die Bombe geplatzt ist und ich einfach nur geschockt war. Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es an wirklichen jeden weiterempfehlen der Bücher in diese Richtung sehr mag, es wird auch faszinieren. Ich gebe 4,5 Sterne! lg Cora
Die Idee von der Niemalswelt und der einstimmigen Abstimmung fand ich sehr gut, die Umsetzung leider nicht so gut gelungen. Zusammenhänge waren nicht klar, Schlussfolgerungen nicht schlüssig, die Charaktere blieben etwas blass. Insgesamt hätte das Buch einfach besser ausgearbeitet worden sein sollen. Trotzdem kam ich sehr flott durch das Hörbuch, daher 3 Sterne.
Es fällt mir extrem schwer eine strukturierte Rezension darüber zu verfassen, aber ich muss es einfach los werden.. • Tolles Cover. Toller Klapptext. Tolle Grundidee. Und das war's auch schon. • Die Story wird konfus und oft mit zu wenig Erklärung erzählt. Die Charaktere lernt man nur oberflächlich kennen und kann keine Verbindung aufbauen. Sie sind unsympathisch und egoistisch. • Lange habe ich mich auch extrem schwer getan die Charaktere überhaupt untereinander unterscheiden zu können. • Dem Geschehen konnte ich teilweise nicht folgen, weil man einfach oft den Überblick verliert. Ebenfalls sind viele Handlungen der Charaktere, in meinen Augen, absolut nicht nachvollziehbar. • Das Auflösen von Jim's 'mysteriösen' Tod bleibt mir immer noch sehr fadenscheinig. Es fühlt sich an als hätte die Autorin sich das aus den Fingern gezogen. • Ich habe an dem Buch gekämpft, wollte es zwischenzeitlich abbrechen - aber ich habe es zu Ende gelesen, da mich die Geschichte doch interessierte und die Grundidee dahinter auch gut ist, doch es scheitert an der Umsetzung.
Der Klappentext der Geschichte klang für mich sehr reizvoll. Freunde die sterben und dann landen sie in der Niemalswelt, müssen abstimmen, wer von ihnen wieder zurück ins Leben darf. Leider hat mich die Umsetzung dann enttäuscht. Zum einen habe ich mir unter der Geschichte etwas anderes vorgestellt, ich dachte, die Freundschaft der Jugendlichen würde mehr im Fokus stehen. Denn ich habe die Freundschaft beim Lesen nicht gespürt, da war nicht dieses Verbundenheitsgefühl, sondern eher, als wären sie halt zusammen abgehangen, aber wirkliche Freundschaft, nein, die habe ich nicht gefühlt. Zeitschleifen sind nicht so mein Ding, doch wäre ich mit ihnen durchaus klargekommen, da auch immer wieder etwas anderes passiert. Doch dann kam noch ein Aspekt dazu, der mir dann zu viel war. Zeitschleifen und dann noch das ****** das war mir too much. Leider konnte ich zu den Charakteren keine Verbindung aufbauen. Ich hatte die Hoffnung, dass wir aus mehreren Perspektiven lesen dürfen, dem war aber nicht so. Wir lesen nur aus der Sicht von Bee. Und sie war mir nicht sehr sympathisch, zu Beginn ging es, aber zum Ende hin mochte ich sie überhaupt nicht mehr. Nun zum Ende, keine Angst, ich werde nicht spoilern. Nur so viel, die ganze Auflösung und der Ausgang, haben mir die Geschichte noch mal mehr madiggemacht. Ohne zu viel zu sagen, ich bin nicht glücklich damit, wie die Geschichte sich auf den letzten 50 Seiten entwickelt hat. Warum das Buch dann trotzdem 3 Weinlachgummis bekommt? Ich fand es durchaus angenehm zu lesen, war immer wieder gefesselt und es gab auch WoW Momente, sodass die Spannung gehalten wurde. Fazit: Konnte mich nicht überzeugen. Vieles war mir too much und auch die Auflösung / das Ende haben mir nicht gefallen. Angenehm zu lesen war es trotzdem und es gab spannende Momente.
Ich hatte Schwiergkeigen in das Buch reinzufinden. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und häufig musste ich ganze Sätze oder Passagen nochmal und nochmal lesen, weil sie entweder merkwürdig geschrieben waren oder ich nicht richtig bei der Sache war. Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt, das hat mir gefallen, weil dies auch immer anzeigte, dass die Geschichte einen wichtigen Punkt passiert hat und weiter voran schreitet. Aber leider hab ich fast den ganzen ersten Teil gebraucht um mich mit der Story und dem Stil anzufreunden und den zweiten fand ich zwar nicht langweilig, aber so richtig packend empfand ich es auch nicht. Bee hat mich oft und viel genervt, weil sie so ein Stereotyp ist, wie die anderen 4 Protas im Grunde auch. (Die verwöhnte Reiche mit den Wutausbrüchen, der gute Samariter, das Genie, die Schüchterne etc) Erst im dritten Teil wurde es spannend und es ist mehr und interessantes passiert. Bee ist etwas aus sich raus gekommen, hat eine wünschenswerte Entwicklung durchgemacht. Nichtsdestotrotz fand ich die "Lösung" recht vorhersehbar. Nicht in jedem Detail, aber die grobe Richtung lies sich schnell erahnen und war daher am Ende keine Überraschung. Ich mochte die Idee und Umsetzung der Niemalswelt, aber die Handlung um die Freunde, ihre Vergangenheit, das böse Geheimnis und wie die Charaktere und der Leser gemeinsam des Rätsels Lösung auf die Schliche kommen, war nichts Neues. Anschließend kann ich sagen, es war eine nette Lektüre für zwischendurch, die keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Schade. "Auch wenn ich tot bin,sind meine Gedanken bei ihr. Sie ist meine Erinnerung,sie ist mein Lied. Sie ist die Worte,die ich verschwieg. Sie ist die Decke,die mich umfängt. Sie ist der Kompass,der mich lenkt. Wenn die Sonne erlischt und die Erde erstarrt, ist die das Echo,das in der Stille verharrt."
Das Buch hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Die Story hatte großes Potential und ich habe mich sehr darauf gefreut das Buch zu lesen. Doch die Handlung und die Charaktere waren viel zu einseitig und generisch, sodass man den Plot schnell erahnen konnte und nicht mehr wirklich Lust zum Lesen hatte. Das einzige, was ich an diesem Buch loben kann, ist dass das Ende recht gut geschrieben war.
Das Buch war mir zu langweilig und monoton. Ich hätte mir mehr Konflikte, Spannung und Tempo gewünscht. Auch die Charaktere blieben für mich blass, stereotyp und eindimensional. Die Idee der Zeitschleife fand ich grundsätzlich toll, aber es wurde viel Potenzial verschenkt.
Hmmm… Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen und ich fühlte mich am Ende auch ziemlich verarscht. Das Thema (Zeitschleife) fand ich grundsätzlich sehr interessant, da ich bisher noch kein solches Buch gelesen habe. Leider muss ich aber im gleichen Atemzug sagen: Es war langweilig und fade. Da die Teenager ziemlich schnell darüber aufgeklärt wurden, dass sie in einer Zeitschleife festsassen, wurde es genauso schnell langweilig und monoton. Der Geschichte fehlte es eindeutig an Spannung und Konflikten. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass die Geschichte überhaupt keine Konflikte beinhaltete – ABER, sie waren im Großen und Ganzen nicht spannend genug, um ein fast 400-seitiges Buch zu füllen. Die Spannung kam erst zum Schluss auf, denn plötzlich konnten sich die Charaktere über verschiedene Zeitebenen verfolgen, bis sie sich eingeholt hatten. Die Charaktere blieben oberflächlich, eindimensional und bedienten die gängigsten Klischees (die Superschlaue, die Schöne, der Computerfreak, usw.). Bee, die Protagonistin, spielte sich schlussendlich als Übermutter auf und hetzte jedem anderen Buchcharakter hinterher – dadurch wurde sie fast schon ein wenig nervig. Einzig Martha, die anfänglich eher eine kleine Nebenrolle hatte, konnte mich dann tatsächlich etwas überraschen. Der Wächter hingegen, war für mich die spannendste Person im gesamten Buch. Leider kam er viel zu selten vor. Die Auflösung betreffend Jim’s Tod (Jim war Bee’s Freund) war total an den Haaren herbeigezogen und lächerlich. Die Person, die verzweifelt versuchte, das Mysterium aufzuklären, weiß genau, was passiert war. Ich krieg die Krise! Ja, ich weiß, dass unser menschliches Hirn in der Lage ist, traumatische Dinge auszublenden, aber hier wirkte es viel zu konstruiert. Ach und wer die Niemalswelt schlussendlich überleben und aus ihr entfliehen kann, war auch schnell klar. Den Schreibstil fand ich im Grunde sehr angenehm, wären da nicht die vielen Wiederholungen. Zudem verliert sich die Autorin in Erzählungen – immer und immer wieder.
Schwanke zwischen 1 und 2 Sternen Konnte mich leider nicht überzeugen Teeniegeschichten a la "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" sind wohl einfach nicht mehr meins (irgendwann wird man vielleicht einfach zu alt....) War mir oft zu abstrus, zu eintönig, zu repetitiv, zu langatmig, zu seltsam.... Wenn man sich zum Lesen überwinden muss, bzw es sich nicht wie Genuss, sondern eher Frust und Anstrengung anfühlt, sagt das schon so ziemlich alles über das Buch aus Das Buch wird mein Regal verlassen
Beatrice und ihre Schulfreunde haben einen Verkehrsunfall und landen nach diesem in einer übersinnlichen Zwischenwelt – der Niemalswelt. Dort erleben sie immer und immer wieder den Tag vor ihrem Unfall. Damit sie einen Ausweg aus dieser Welt finden können, müssen alle gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten. Und nach und nach kommt die Vorgeschichte der fünf Freunde ans Licht. Alle Beziehungen untereinander, alle Verrate und vor allem alle Geheimnisse… Bei diesem Buch gab es ja einen riesen Hype, den ich leider überhaupt nicht nachempfinden kann. Für mich ist das Buch ganz in Ordnung und hat auch ziemlich großes Potential. Jedoch fehlt mir an einigen Stellen etwas. Da hätte man meiner Meinung nach noch ein wenig tiefer Graben müssen bzw. es noch weiter ausarbeiten müssen. Ich hatte echt große Hoffnung bei dem Buch, die leider nicht ganz ausgefüllt wurden. Sehr schade, ich wollte dieses Buch unbedingt mögen wollen. Fangen wir einmal mit den Charakteren an. Mir hat hierbei die Liebe zu ihnen gefehlt, ich konnte zu ihnen überhaupt keine Bindung aufbauen. Mir hat da zwischen den Charakteren einiges gefehlt, weshalb sie nicht realistisch oder lebhaft waren. Sie waren mir zu blass und man hätte aus allen noch viel mehr rausholen können. Ich konnte zu keinem der fünf Personen irgendeine Bindung aufbauen. Wenn ich ehrlich bin, war es mir am Ende auch egal, wenn ihnen irgendetwas passiert wäre. Den Geheimnissen nähern wir uns auch sehr langsam, was dafür sorgt, dass das Buch echt langatmig war. Es dauert viel zu lange, bis man auch nur eines der Geheimnisse aufdecken kann und das sorgt leider nicht dafür, dass ich unbedingt an dem Buch dran bleiben wollte. Die Geheimnisse an sich haben sich schlussendlich dann doch gelohnt, aber der Weg war es mir trotz allem nicht wert. Auch hierbei hätte man meiner Meinung nach einen ganz anderen Weg gehen sollen, schade! Vieles an diesem Buch war für mich wirr und vieles davon wurde auch nicht gut umgesetzt. Beim Lesen bin ich so oft durcheinander gekommen und habe oft den Faden verloren, was bei einem Buch eigentlich nicht der Fall sein sollte. Außerdem waren manche Handlungsstränge etwas weit hergeholt und konnten mich einfach nicht überzeugen. Gerade bei einem Thriller, sollte so etwas eigentlich nicht sein. Trotz allem ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Und trotz der Thematik war auch der Schreibstil der Autorin sehr flüssig. Der Schreibstil von Marisha Pessl war grundsätzlich auch das einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat. Sie hat wirklich einen tollen Schreibstil, sehr angenehm, locker und leicht. Jedoch kann sie mit ihrem Schreibstil leider nicht die Geschichte verbessern und mich damit überzeugen. ,,Niemalswelt‘‘ ist ein Buch, bei dem ich wahrscheinlich viel zu hohe Erwartungen hatte und diese deshalb nicht erfüllt werden konnten. Vielleicht lag es auch an dem Hype, ich weiß es nicht. Trotz allem würde ich euch raten dem Buch selber eine Chance zu geben und sich nicht komplett auf meine Meinung zu verlassen. Denn nur weil mir ein Buch nicht gefallen hat, heißt es nicht, dass es euch nicht gefallen wird.





















































