Der Pianist
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Description
Polen 1940: Der Pianist Wladyslaw Szpilman lebt im Warschauer Ghetto. Zwei Jahre später steht er zusammen mit seiner Familie und seinen Geschwistern auf dem 'Umschlagplatz' zum Abtransport in ein Vernichtungslager. Nach einer spektakulären Flucht bleibt er allein in der menschenleeren Ruinenstadt zurück - in ständig wechselnden Verstecken, immer in Todesangst. Eines Tages entdeckt ihn ein Wehrmachtsoffizier - und tötet ihn nicht. Im Gegenteil: Er hilft Szpilman zu überleben ...
Book Information
Author Description
Wladyslaw Szpilman, geboren 1911, studierte in Berlin Musik. 1933 ging er nach Warschau zurück, wo er sofort Anerkennung als Pianist und Komponist gewann. Wie durch ein Wunder dem Konzentrationslager entkommen, wirkte er von 1945 bis 1963 als Chef der Musikabteilung des Polnischen Rundfunks. Im Alter von 88 Jahren verstarb er 2000 in Warschau.
Posts
Es lohnt dieses Buch in die Hand zu nehmen...
Nachdem ich zuerst den Film 'Der Pianist' von Roman Polanski gesehen habe, habe ich mir gleich im Anschluss dieses Buch gekauft. Das liegt jetzt auch schon wieder Jahre auf meinem Sub und jedes Mal, wenn ich damit anfing hat mich die winzige Schrift und die Angst vor dem Inhalt abgeschreckt. Doch durch die 24für24 Challenge war es das letzte Buch, was ich mir ausgesucht habe und nun wollte mich endlich darauf einlassen und wie erwartet ein schweres, trauriges Buch und doch durchzogen mit der Liebe zur Musik. Es ist einerseits sehr spannend und andererseits sehr distanziert und emotionslos geschrieben, weil Wladyslaw Szpilman es direkt nach den Geschehnissen aufgezeichnet hat. Das mag für manche sehr irritierend sein, aber nur durch diese Distanz konnten wir den Geschehnissen so gut folgen. Die Zurückhaltung, die er seiner eigenen Geschichte angedeihen lässt, wendet er auch auf andere an. Er ist niemals voyeuristisch, was das Leiden seiner Mitmenschen angeht. So wird zum Beispiel eine mit ihm befreundete jüdische Familie auseinandergerissen: die Eltern werden zum Leben bestimmt, der kleine Junge wird für den Umschlagplatz, für die Züge nach Treblinka zugeteilt. Szpilman schreibt: Ich werde Ihnen nicht die Verzweiflung seiner Eltern schildern. Es ist ganz anders wie der Film und doch so passend. Im Film hören wir nicht die Gedanken von Wladyslaw, sondern sehen nur die beeindruckende schauspielerische Leistung von Adrian Brody, aber diese Gedanken runden alles so perfekt ab. Das Buch ist weniger grausam, wie die Bilder des Films, aber dafür emotionaler. Das Buch kommt ohne Schrecken und Blut daher, aber dafür umso eindringlicher wie schwer es für ihn war zu überleben und was alle Umstände und glücklichen Zufälle doch für eine Last sein konnten. Ich ziehe den Hut vor so viel Überlebenskampf und Kraft das zu überstehen. Ich kann jedem nicht nur das Buch, sondern beides an Herz legen und jedes auf seine Weise zu erleben und zu fühlen.

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Polen 1940: Der Pianist Wladyslaw Szpilman lebt im Warschauer Ghetto. Zwei Jahre später steht er zusammen mit seiner Familie und seinen Geschwistern auf dem 'Umschlagplatz' zum Abtransport in ein Vernichtungslager. Nach einer spektakulären Flucht bleibt er allein in der menschenleeren Ruinenstadt zurück - in ständig wechselnden Verstecken, immer in Todesangst. Eines Tages entdeckt ihn ein Wehrmachtsoffizier - und tötet ihn nicht. Im Gegenteil: Er hilft Szpilman zu überleben ...
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Wladyslaw Szpilman, geboren 1911, studierte in Berlin Musik. 1933 ging er nach Warschau zurück, wo er sofort Anerkennung als Pianist und Komponist gewann. Wie durch ein Wunder dem Konzentrationslager entkommen, wirkte er von 1945 bis 1963 als Chef der Musikabteilung des Polnischen Rundfunks. Im Alter von 88 Jahren verstarb er 2000 in Warschau.
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Es lohnt dieses Buch in die Hand zu nehmen...
Nachdem ich zuerst den Film 'Der Pianist' von Roman Polanski gesehen habe, habe ich mir gleich im Anschluss dieses Buch gekauft. Das liegt jetzt auch schon wieder Jahre auf meinem Sub und jedes Mal, wenn ich damit anfing hat mich die winzige Schrift und die Angst vor dem Inhalt abgeschreckt. Doch durch die 24für24 Challenge war es das letzte Buch, was ich mir ausgesucht habe und nun wollte mich endlich darauf einlassen und wie erwartet ein schweres, trauriges Buch und doch durchzogen mit der Liebe zur Musik. Es ist einerseits sehr spannend und andererseits sehr distanziert und emotionslos geschrieben, weil Wladyslaw Szpilman es direkt nach den Geschehnissen aufgezeichnet hat. Das mag für manche sehr irritierend sein, aber nur durch diese Distanz konnten wir den Geschehnissen so gut folgen. Die Zurückhaltung, die er seiner eigenen Geschichte angedeihen lässt, wendet er auch auf andere an. Er ist niemals voyeuristisch, was das Leiden seiner Mitmenschen angeht. So wird zum Beispiel eine mit ihm befreundete jüdische Familie auseinandergerissen: die Eltern werden zum Leben bestimmt, der kleine Junge wird für den Umschlagplatz, für die Züge nach Treblinka zugeteilt. Szpilman schreibt: Ich werde Ihnen nicht die Verzweiflung seiner Eltern schildern. Es ist ganz anders wie der Film und doch so passend. Im Film hören wir nicht die Gedanken von Wladyslaw, sondern sehen nur die beeindruckende schauspielerische Leistung von Adrian Brody, aber diese Gedanken runden alles so perfekt ab. Das Buch ist weniger grausam, wie die Bilder des Films, aber dafür emotionaler. Das Buch kommt ohne Schrecken und Blut daher, aber dafür umso eindringlicher wie schwer es für ihn war zu überleben und was alle Umstände und glücklichen Zufälle doch für eine Last sein konnten. Ich ziehe den Hut vor so viel Überlebenskampf und Kraft das zu überstehen. Ich kann jedem nicht nur das Buch, sondern beides an Herz legen und jedes auf seine Weise zu erleben und zu fühlen.







