Die philosophische Hintertreppe
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Book Information
Author Description
Stefanie Zweig wurde 1932 in Oberschlesien geboren und floh 1938 mit ihrer jüdischen Familie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach Ostafrika. Sie verbrachte ihre Kindheit auf einer Farm im Hochland Kenias und kehrte nach dem Krieg mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Sie hat Afrika nie vergessen können und ist, wann immer sie konnte, in das Land ihrer Liebe zurückgekehrt. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin hat Stefanie Zweig dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet. Für ihre Jugendbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihre Romane standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und erreichten eine Gesamtauflage von über 7,5 Millionen Exemplaren und wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt. »Nirgendwo in Afrika« wurde fürs Kino verfilmt, gewann 2002 sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis, und erhielt 2003 den »Oscar« für den besten ausländischen Film. Stefanie Zweig verstarb am 25. April 2014.
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Wilhelm Weischedel lädt in "Die philosophische Hintertreppe" dazu ein, 2500 Jahre Philosophiegeschichte auf unterhaltsame Weise zu entdecken.
In 34 Kapiteln bringt er uns die größten Denker näher von den Anfängen bei Thales, der alles auf das Wasser zurückführte, bis zu Wittgenstein, der mit seinen Gedanken die Sprache und Logik hinterfragte. Doch es geht nicht nur um ihre Philosophie selbst, sondern auch um die Höhen und Tiefen der einzelnen Philosophen: von Sokrates, der für seine Überzeugungen den Tod wählte, bis zu Nietzsche, der mit seinen revolutionären Gedanken und seiner Einsamkeit kämpfte. Die Philosophie wird dabei nur angerissen, aber genug um die Neugier zu wecken. Wer sich auf den einen oder anderen Denker tiefer einlassen möchte, bekommt einen schönen Einstieg. Fazit: Dieses Buch ist echt gut für alle, die einen ersten Schritt in die Welt der Philosophie wagen möchten. Weischedels Auswahl mag nicht alle großen Denker abdecken, doch die Lektüre inspiriert, sich auch über die im Buch vorgestellten Philosophen hinaus mit weiteren faszinierenden Köpfen zu beschäftigen. I like it 🌟

Nichts Halbes, nichts Ganzes
Im Schnelldurchlauf werden 34 Philosophen vorgestellt, sowohl biographisch als auch die Grundgedanken ihrer Werke. Die Idee diese beiden Aspekte zusammen zu betrachten finde ich super. Allerdings fand ich den philosophischen Bereich nicht so gelungen. Einerseits bleibt bei 34 Personen nicht viel Platz für ausführliche Tiefgänge. Andererseits fand ich die Erklärung der Konzepte sehr sperrig, schwer verständlich, was bei mir den Eindruck erweckt hat, dass es sich an Leser richtet, die bereits mit den Systemen vertraut sind. Als Nachschlagwerk einigt sich das Buch daher leider auch nicht; da kann man lieber die Wikipedia-Artikel lesen. Auch werden die Denker sequentiell abgearbeitet. Es gab es keine Metaebene oder Vernetzung der Aspekte oder substantielle Kommentierung des Autors.

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Stefanie Zweig wurde 1932 in Oberschlesien geboren und floh 1938 mit ihrer jüdischen Familie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach Ostafrika. Sie verbrachte ihre Kindheit auf einer Farm im Hochland Kenias und kehrte nach dem Krieg mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Sie hat Afrika nie vergessen können und ist, wann immer sie konnte, in das Land ihrer Liebe zurückgekehrt. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin hat Stefanie Zweig dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet. Für ihre Jugendbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihre Romane standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und erreichten eine Gesamtauflage von über 7,5 Millionen Exemplaren und wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt. »Nirgendwo in Afrika« wurde fürs Kino verfilmt, gewann 2002 sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis, und erhielt 2003 den »Oscar« für den besten ausländischen Film. Stefanie Zweig verstarb am 25. April 2014.
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Wilhelm Weischedel lädt in "Die philosophische Hintertreppe" dazu ein, 2500 Jahre Philosophiegeschichte auf unterhaltsame Weise zu entdecken.
In 34 Kapiteln bringt er uns die größten Denker näher von den Anfängen bei Thales, der alles auf das Wasser zurückführte, bis zu Wittgenstein, der mit seinen Gedanken die Sprache und Logik hinterfragte. Doch es geht nicht nur um ihre Philosophie selbst, sondern auch um die Höhen und Tiefen der einzelnen Philosophen: von Sokrates, der für seine Überzeugungen den Tod wählte, bis zu Nietzsche, der mit seinen revolutionären Gedanken und seiner Einsamkeit kämpfte. Die Philosophie wird dabei nur angerissen, aber genug um die Neugier zu wecken. Wer sich auf den einen oder anderen Denker tiefer einlassen möchte, bekommt einen schönen Einstieg. Fazit: Dieses Buch ist echt gut für alle, die einen ersten Schritt in die Welt der Philosophie wagen möchten. Weischedels Auswahl mag nicht alle großen Denker abdecken, doch die Lektüre inspiriert, sich auch über die im Buch vorgestellten Philosophen hinaus mit weiteren faszinierenden Köpfen zu beschäftigen. I like it 🌟

Nichts Halbes, nichts Ganzes
Im Schnelldurchlauf werden 34 Philosophen vorgestellt, sowohl biographisch als auch die Grundgedanken ihrer Werke. Die Idee diese beiden Aspekte zusammen zu betrachten finde ich super. Allerdings fand ich den philosophischen Bereich nicht so gelungen. Einerseits bleibt bei 34 Personen nicht viel Platz für ausführliche Tiefgänge. Andererseits fand ich die Erklärung der Konzepte sehr sperrig, schwer verständlich, was bei mir den Eindruck erweckt hat, dass es sich an Leser richtet, die bereits mit den Systemen vertraut sind. Als Nachschlagwerk einigt sich das Buch daher leider auch nicht; da kann man lieber die Wikipedia-Artikel lesen. Auch werden die Denker sequentiell abgearbeitet. Es gab es keine Metaebene oder Vernetzung der Aspekte oder substantielle Kommentierung des Autors.







