Sonne und Beton
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Description
Das Buch zum Film - Jetzt in den Kinos
Mit seinem Debütroman „Sonne und Beton“ eroberte Stand Up-Comedian und „Gemischtes Hack“-Podcaster Felix Lobrecht die Bestsellerlisten und überzeugte Literaturkritiker und Publikum gleichermaßen, darunter auch viele junge Leser. Nun kommt SONNE UND BETON unter der Regie von David Wnendt („Er ist wieder da“) am 02. März 2023 in die Kinos. Das Drehbuch stammt von David Wnendt und Felix Lobrecht, basierend auf dessen gleichnamigem Roman.
Book Information
Author Description
Felix Lobrecht, geboren 1988, wuchs mit zwei Geschwistern bei seinem alleinerziehenden Vater in Berlin-Neukölln auf. Er ist Autor, Stand-Up-Comedian und einer der erfolgreichsten Slampoeten.
Posts
🤨
Ich bin total stolz auf mich, denn ich habe es geschafft, dieses Buch bis zum Ende zu lesen, ohne dass es mir GANZ ZUFÄLLIG in den Kamin gefallen ist. So aggressiv hat mich nicht mal ‚der Teufel trägt Prada‘ gemacht! Es ist der größte Rotz! Ein ganzes Buch in Assi-Sprache über HIRNLOSE kriminelle Jugendliche. Deutschland ist am Arsch und so ein Schund wurde auch noch verfilmt? Wofür? Um zu beweisen, was seit 2015 in Deutschland falsch läuft? Dieses Buch ist nicht mal den halben Stern wert!

Felix Lobrecht geht mir auf die Nerven & sein Buch auch🙄
Ich habe Sonne und Beton damals gelesen, als es ungefähr rauskam, und irgendwie musste ich in letzter Zeit wieder daran denken — wahrscheinlich auch, weil ich jetzt in Berlin lebe und jedes Mal an das Buch erinnert werde, wenn ich meine Freundin in Neukölln besuche. Und ganz ehrlich? Ich fand’s damals schon anstrengend und meine Meinung hat sich nicht wirklich verbessert. Ja, das Buch liest sich schnell weg. Die Sprache ist simpel, man kommt easy durch. Aber irgendwann dachte ich mir einfach nur: Warum lese ich seit gefühlt 300 Seiten nur Beleidigungen, Aggression und komplette Eskalation? Dieses ganze „Assi-Gerede“ hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Wobei ich fair bleiben muss: Ich glaube schon, dass das bewusst so geschrieben ist. Es ist halt die Perspektive eines Jugendlichen aus Neukölln und dieser Ton soll das „Milieu“ authentisch darstellen. Und das schafft das Buch auch irgendwie — es fühlt sich stellenweise roh, unangenehm und echt an. Ich glaube auch nicht, dass Felix Lobrecht hier die krasse tiefgründige Botschaft liefern wollte. Das Buch zeigt eher, wie Jugend aussehen kann, wenn Armut, Gewalt, Perspektivlosigkeit und toxische Strukturen deinen Alltag bestimmen. Es zeigt ein Milieu, ohne dir am Ende eine saubere Moral mitzugeben. Aber genau das war für mich auch das Problem. Es war mir einfach zu wenig. Nur weil etwas authentisch ist, ist es für mich noch lange nicht literarisch stark oder besonders tief. Und um ehrlich zu sein… Vielleicht spielt auch mit rein, dass mir Felix Lobrecht als Person einfach komplett auf die Nerven geht. Dieser Humor, der für mich oft nach unten tritt, sexistische oder ableistische Aussagen und dieses permanente „ich sag jetzt was Provokantes und verkauf das als Ehrlichkeit“-Ding — ich kann damit einfach nichts anfangen. Ich finde ihn weder besonders lustig noch besonders klug. Vielleicht bin ich deshalb auch nie ganz neutral an das Buch rangegangen. Ich verstehe trotzdem, warum einige Sonne und Beton mögen könnten. Für mich war es am Ende aber vor allem eins: anstrengend.
Ein großartiges Jugendbuch. Ich bin Fan von Felix Lobrecht und habe sein Buch lange schon liegen gehabt. Ich bin nicht enttäuscht worden. In brachialem Slang begleiten wir ein paar Jugendliche in Berlin Neukölln. Ungeschönt erlebt man mit wie es eben " Kids aus der Platte" so ergeht/ergehen kann. Von Drogen über Gewalt, schwierigen Familienverhältnissen aber auch Hoffnung , Freundschaft und Zusammenhalt. Ich kann mir vorstellen ein Buch dieser Art auch gut in der Schule vorstellen zu können. ab 9. Kl. aufwärts , aus der Realität vieler Jugendlicher fesselt er bestimmt auch Lesemuffel.
😁😊Das hat Spaß gemacht!!! Ja echt🙂... Ein bisschen Teenager, ein bisschen Gangster, Sozialstudie, Ernstes, Lustiges, derbe Sprache, Drama... Ja, einfach alles dabei😎!!!... 🤔Okay, die Liebe hat gefehlt 😬...🤔🤔Ziehe ich dafür einen halben Stern ab? - Nee, ist auch mal ganz entspannt, wenn es nicht immer auch noch darum geht🙃😉... Naja, ein gaaanz kleines Bisschen🤏war's auch dabei. Ansonsten gibt's für das Genre schließlich genug andere Bücher🥵🥰😅... Tja, ein rundum gelungenes Buch, also in meinem Fall - Hörbuch👍👍👍 Ich glaube soviel mehr braucht man zu "Sonne und Beton" auch gar nicht weiter sagen... 🙄Naja, vielleicht eins noch. Autor Felix Lobrecht trägt sein Werk in der Audioversion selbst vor. Anfänglich wirkte das auf mich etwas verhalten... ja, so zurückhaltend irgendwie... Aber dieser Eindruck war nur von kurzer Dauer, oder mir ist es einfach nicht mehr aufgefallen... Von daher, auch in diesem Bereich alles richtig gemacht 😁!!! Von mir gibt's natürlich eine dicke, fette Hörempfehlung und volle "Punktzahl"😎🎧🎧🎧🎧🎧‼️‼️

Authentisch, aber kein erzählerisches Highlight
„Sonne und Beton“ erzählt vom Aufwachsen in einer Berliner Plattenbausiedlung – von Freundschaft, Perspektivlosigkeit, Alltagsgewalt und dem Versuch, irgendwie klarzukommen. Die Geschichte bleibt dabei sehr nah an ihrem Kern und fokussiert sich konsequent auf einen Handlungsstrang, ohne groß auszuholen oder die Charaktere auszuschmücken. Ich habe das Buch als Buddy-Read gelesen, was den Austausch darüber spannend gemacht hat – gerade weil der Roman polarisiert und viel Gesprächsstoff bietet. Der Schreibstil ist stark vom Ghetto-Slang geprägt, was auf der einen Seite konsequent und authentisch ist, mich auf der anderen Seite aber zunehmend gestört hat. Der Einstieg ist sehr hart, vor allem durch die starke Präsenz von Alltagsgewalt. Das zweite Kapitel, das den Schulalltag zeigt – überforderte Lehrer, schwer erreichbare Schüler – hat mir deutlich besser gefallen. Trotzdem ist der Funke bei mir nie ganz übergesprungen. Ich fühlte mich zwar unterhalten, konnte aber keine echte Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das liegt für mich auch an der Kürze des Buches – vieles bleibt angerissen, aber nicht wirklich vertieft. Erzählerisch ist es für mich kein Highlight, dafür fehlt es an Tiefe, an Entwicklung und an Momenten, die hängen bleiben. Das Ende empfand ich zudem als sehr abrupt. Es ließ mich eher ratlos zurück, weil ich mir mehr gewünscht hätte – mehr Abschluss, mehr Gewicht, mehr Nachhall. Fazit: Ein authentisches Buch mit klarer Stimme und konsequentem Stil, das sicher seine Berechtigung hat. Für mich persönlich bleibt „Sonne und Beton“ aber hinter den Erwartungen zurück. Unterhaltsam, ja – nachhaltig beeindruckend leider nicht. Und damit leider auch das schwächste Buch, das ich 2025 gelesen habe.
Unterhaltsam!
Wer Lust auf authentische Jugendsprache, Jugendprobleme und den Umgang damit hat, sollte hier zugreifen. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, Felix Lobrecht hat selbst gelesen und es ist großartig! Auch für viele Jugendliche im Ruhrgebiet ist das, was Lobrecht hier schreibt, traurige Realität. Sie versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen! Was fehlt sind oft die Erwachsenen, die unterstützen, weil sie selbst genug Probleme haben… Was mir hier fehlt ist ein Nachwort, Einordnungen.
"Es gibt in Berlin seit ein paar Jahren die Regelung, dass Schüler ihre Bücher selber kaufen müssen und nicht mehr von der Schule geliehen bekommen, weil damit immer so schlecht umgegangen wird. Wenn die Eltern Sozialhilfe oder irgendwas kriegen, bekommt man sie aber weiter von der Schule. Bei mir in der Klasse sind das alle also hat sich für uns eigentlich überhaupt nichts geändert, außer dass man sich jetzt jede Stunde erst mal als arm outen muss." (S.110) Meine Meinung: Ich bin hin und hergerissen. Einerseits fand ich es interessant aber umgehauen hat es mich nicht. Gerade vom Ende war ich enttäuscht. Als Leser bekommt man einen guten Einblick in den Alltag von Jugendlichen in der Gropiusstadt, ihren Problemen und ihren täglichen Kämpfen. Das Buch ist im Berliner Jugendslang geschrieben. Muss einem nicht gefallen, passt aber gut um ein authentisch Bild zu bekommen. Eine richtige Bindung konnte ich zu keinen der Charaktere aufbauen, trotzdem war es spannend in eine mir fremde Welt einzutauchen. Das Ende kam etwas überraschend und wirkte überhastet. Ein neues Thema wurde eingeführt, ohne ausreichend Raum für dessen Entwicklung zu geben. Ein paar zusätzliche Seiten hätten hier sicherlich geholfen. Das eigentliche Hauptthema wurde nicht abschließend geklärt und für den Leser offen gelassen. Insgesamt jedoch bietet das Buch einen wertvollen Einblick in die Herausforderungen der Jugend in der Gropiusstadt und verdeutlicht, dass die Probleme vielschichtig sind.

Ein Buch, das ungeschönt die Wahrheit zeigt, die viele Jugendliche tagtäglich erleben…
Puh! Also, das Buch ging mir unter die Haut, vor allem weil ich immer Felix Lobrecht Fragen hatte der selbst im Vorwort sagt er hätte sich gewünscht, dass er hätte mehr erfinden müssen. Alles in allem mochte ich das Buch m, fand es spannend und ab der Hälfte wollte ich einfach nur wissen, wie es ausgeht. Die Sprache zieht ein direkt mitten rein nach Neukölln und ich bleibe dabei, ich bekomme das Gefühl nicht los, dass ist die Charaktere und Handlung so oder so ähnlich gegeben haben muss, also super authentisch. Trotzdem konnte es mich nicht komplett abholen weil ich mich natürlich nur mit den Charakteren identifizieren konnte und in der Handlung selbst relativ wenig passiert. Zudem ist es ja nicht mein Go to Genre normalerweise. Nichts, desto trotz bin ich froh, dass ich es gelesen habe.

Heute möchte ich euch "Sonne und Beton" von Felix Lobrecht aus dem Jahre 2017 vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen autobiographisch inspirierten Roman. In Berlin-Neukölln begleiten wir 4 Jungs, die durchweg mit Gewalt aufgewachsen sind. Sie leben in den Blocks und erleben die pure Langeweile. Als Sanchez von Marzahn nach Neukölln zieht und sich mit Lukas, der Hauptperson, anfreundet, schmieden sie einen Plan um an Geld zu kommen. Sie wollen die neuen Computer der Schule stehlen. Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen und wurde perfekt von Felix Lobrecht vorgetragen, da ich das Hörbuch gehört habe. Der Sprachstil war leider nicht so meins, da ich den Berliner Slang nicht so recht mag. Dafür bin ich zu Norddeutsch. 😅 Aber wenn man darüber hinwegsieht, macht es wirklich Spaß diese Gruppe bei ihren Problemen und Abenteuern zu begleiten. Von mir gibt es gute 3,5 von 5 Sternen und den Film werde ich auch noch nachholen. ✨️
Felix Lobrecht hat mit "Sonne und Beton" ein gutes, solides Werk erschaffen, welches nicht nur einen Einblick in das "Berliner Ghetto" liefert, sondern auch noch weitere Themen enthält, die es dann auch wirklich zu einer Comining-Of-Age Geschichte machen. Mir hat das Buch im Grunde gut gefallen, lediglich der Sprachstil ist etwas anstrengend beim Lesen, auch wenn er sicherlich authentisch ist. Dennoch habe ich nach dem ersten Drittel in einen guten Lesefluss gefunden, daher macht es keinen großen Abbruch.
Sehr unterhaltsam wie alles von Felix Lobrecht
Da ich Felix Lobrecht liebe und alles verschlinge was er zu bieten hat (Podcast, Auftritte ect.) musste ich natürlich auch das Buch von ihm lesen/hören. Für mich war gleich klar, dass ich es hören werde und nicht lesen möchte. Den ich wollte die Stimme (die ich sehr liebe) und den slang hören. Nichts ist so authentisch wie diese Geschichte aus Felix seinen Mund. ❤️ Ich fühlte mich gut unterhalten und musste an vielen Stellen schmunzeln 😏. Jedoch habe ich auch mit gestruggelt mit dem Protagonisten. Man bekommt sehr gut mit, wie gerne er eigentlich diesem ganzen entfliehen möchte und gerne ein anderes Leben hätte. Nur ist er leider in der scheiße gefangen in der er sich befindet und teilweise hinein manövriert. Gerne hätte ich noch gewusst wie es weiter geht mit dem Bruder und mit seinen Freunden... leider ist das Ende sehr abrupt. Das lässt hoffen auf eine Fortsetzung.
"Yallah, verpisst euch ma jetzt! Opfer ihr!" Ich habe durch einen Podcast von diesem Buch erfahren und wollte es mir mal anschauen. Für mich war dieses Buch sehr erfrischend. Man kann sich die Charaktere sehr gut vorstellen, wie sie ihr Leben in Neuköln bewältigen. Wir durften Lukas, Julius und Sanchez durch Höhen und vor allem durch viele Tiefen begleiten. Tolle Geschichte und geniale Schreibweise. Das Ende kam für much sehr überraschend und dennoch mit voller Wucht. Das Buch empfehle ich vor allem junge Lesern. Das Buch ist dünn und leicht leserlich. Ich finde es auch toll, dass es einige neue Autoren gibt wie Felix Lobrecht, die sich an neue Schreibweisen wagen. Bin gespannt auf weitere Werke von Ihm.
Toller Roman
Sehr gut geschriebener Roman. Finde es auch super, dass der Dialekt mit einbezogen wurde. Man wird richtig gut in die Geschichte hineinversetzt. Konnte total mitfühlen. Ich kannte den Film bereits und da sind mir auch Tränen geflossen. Finde in diesem Fall das Buch tatsächlich schwächer, aber dennoch lesenswert!
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich finde, es ist nicht nur ein Jugendbuch, sondern es zeigt auch wir sind manchen Teilen der Welt zugeht. Es regt zum nachdenken an. Ich selbst kann mir sowas nicht vorstellen, weil ich auf dem Dorf großgeworden bin aber in der Stadt scheint sowas sehr Gang gebe zu sein. Der Jugendslang hat mich persönlich jetzt nicht so gestört. Da ich jetzt das Hörbuch gehört habe, hat das die Geschichte für mich nur umso authentischer gemacht. Das Ende war ziemlich abrupt und ich als sehr neugieriger Mensch hätte mir ein Ende gewünscht. Jedoch ist es halt manchmal so im Leben. Man bekommt nicht immer Antworten auf alles, was man will.
Normalerweise würde ich immer sagen das Buch ist besser als der Film - aber obwohl ich den Film (noch) nicht gesehen habe bin ich mir sicher, dass es hier anders sein wird. Ich denke die ganze Story kann man als Film tatsächlich allein schon aufgrund der Jugendsprache, die hier verwendet wurde besser rüber bringen. Außerdem wurde das Buch nicht unbedingt gut Bildlich rüber gebracht. Man merkt hier einfach, dass Felix kein professioneller Autor ist. (Was absolut nicht schlimm ist!) die Story an sich fand ich gut! Nur denke ich eben, dass es als Film nochmal besser transportiert werden kann 😉 Alles in allem ganz ok und ich freue mich auf die Verfilmung!
Viel mehr als "nur ein Jugendbuch". Regt zum nachdenken und diskutieren ein. Interessante Geschichte, teilweise setzt humorvoll, spricht aber auch ganz klar wichtige Punkte an, z.B. Feindlichkeiten gegen Menschen verschiedenster Kulturen, Gewalt in der Familie, soziale Missstände, Problemviertel in (Groß-)städten ...
Mitten im Berliner Ghetto 🏙️
Dieses Buch hat mir Einblicke in eine mir völlig unbekannte Welt gewährt. Mitten im Berliner Ghetto: jede Menge Kriminalität, Armut, Migration, Drogen, Angst und Gewalt. Ein bedrohliches Umfeld — gerade für Heranwachsende und Kinder. Der Umgangston ist rau, die Perspektive auf eine bessere Zukunft eigentlich aussichtslos. Mitten in diesem Setting sind 4 Jugendliche, die schnell an Geld kommen wollen … Felix Lobrecht bringt die Atmosphäre durch seine Dialoge und Lukas Gedanken extrem gut und lebensecht rüber. Die Sprache ist brutal und wirkt extrem authentisch. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Buch 1/24 von meiner 24 für 24 Buch Challenge

Positiv überrascht
Das Buch hat mich auf vielen verschiedenen Ebenen abgeholt. Durch den hohen Dialoganteil, geschrieben im Berliner Slang, konnte ich mir die Situationen, Personen und Orte besser als erwartet vorstellen – als wüsste ich genau, wie es vor Ort aussieht, ohne zuvor jemals in Neukölln gewesen zu sein. Das Buch greift außerdem viele sozialkritische Themen auf, die mich auch Tage nach dem beenden des Buches zum nachdenken angeregt haben. Wer einen Einblick in die Welt von vier Jungs aus Neukölln bekommen möchte und hierzu nicht allzu schwere Kost bevorzugt, für den ist „Sonne und Beton“ das geeignete Buch.
Was ein Buch.
Gerade am Anfang ist es etwas knifflig sich in das Buch einzufinden, da es dort sehr viel wörtliche Rede gibt. Diese ist in diesem Buch manchmal etwas schwierig zu lesen, da für die meisten Personen im Buch Grammatik ein Fremdwort ist. Doch es lohnt sich dran zu bleiben. Mit dem Ende hab ich tatsächlich auch nicht gerechnet.
Ausflug nach Berlin
Zu erst ist es mir schwer gefallen mich mit der Sprache anzufreunden. Natürlich ist der Umgangston essenziell um die Story authentisch zu erzählen, allerdings ist es einfach nicht so meins. Die Story habe ich als sehr realistisch empfunden und ich glaube gerade für die Jugend und als Schullektüre passend. Hier fühlt sich sicherlich der ein oder andere verstanden.
lesen_mit_jonas (Instagram/Reado) Felix Lobrecht - ,,Sonne und Beton" Der Debütroman von Felix Lobrecht spielt in Berlin, genauer im Stadtteil Neukölln. Die Gegend ist geprägt von vielen Hochhäusern, Gewalt und Kriminalität. Viele Kulturen versammeln sich hier zusammen. Es ist ein sozialer Brennpunkt, wo jeder so seine Probleme hat. Ziel ist eigentlich den Stadtteil zu verlassen und es irgendwo anders einmal besser zu haben. In Grobiusstadt, ein Bezirk von Neukölln, leben auch die Freunde Lukas, Julius und Gino. Sie leben so in den Tag hinein, mit kiffen, saufen und ab und zu Schule bekommen sie die Tage im heißen Sommer von Köln ganz gut herum. Sie haben alle ihr Päckchen zu tragen. Lukas lebt mit seinem Vater zusammen. Er ist ohne seine Mutter aufgewachsen und hat einen älteren Bruder, der bereits ausgezogen ist. Gino leidet unter einem alkoholkranken Vater, unter der auch sein kranker Bruder und seine Mutter leiden müssen. Dann ist da noch Julius, der mit seinem Bruder zusammen wohnt. Wo seine Eltern sind, bzw was mit ihnen passiert ist, wissen nicht einmal seine Freunde. Sanchez, welcher neu hinzugezogen ist und die Klasse von Lukas besucht und in denselben Block wie dieser zieht, wird sich mit der Truppe anfreunden. In seinem alten Bezirk konnte er durch Drogenverkauf recht viel Geld verdienen, was ihm jetzt natürlich fehlt. Nachdem seine Schule neue Computer gesponsert bekommen hat, kommt ihm eine Idee, wie er und seine neuen Freunde vielleicht zu ein bisschen Geld kommen könnten. Dabei läuft natürlich nicht alles glatt und wird die Gruppe schwer belasten. Lobrecht 's Heimat ist ebenfalls Neukölln, wo er mit seinem Bruder und alleinerziehendem Vater hinzog. Das merkt man auf jeder Seite. Orte, Dialoge und Handlung könnte vermutlich genau so geschehen sein. Man glaubt ihm jedes Wort. Besonders die deutsche Sprache gepaart mit ausländischen Einflüssen zeigt, der Autor kennt die Gegend in- und auswendig. Die Geschichte war immer interessant und nie langweilig. Witz und Tragik gehen hier Hand in Hand. Besonders die Dialoge sind positiv hervorzuheben. Das offene Ende ist natürlich nicht zu ertragen, man will eigentlich unbedingt weiterlesen, aber es ist dann eben einfach Schluss. Ein tolles Buch, was ich empfehlen möchte. Gute Tragik-Komödie, die bereits verfilmt wurden ist.

Das Thema selbst fand ich sehr spannend: die Milieuschilderungen, die Perspektive der Jugendlichen und die gesellschaftskritischen Aspekte sind eindringlich und geben einen authentischen Einblick in ein Leben, das vielen Leserinnen und Lesern sonst eher fremd ist. Gerade diese Nähe zur Realität macht das Buch interessant und relevant. Allerdings hatte ich große Schwierigkeiten mit der Sprache. Der sehr umgangssprachliche Stil wirkt zwar authentisch, war für mich aber oft anstrengend zu lesen. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen oder den Lesefluss zu halten.
Die Sprache und die Ausdrucksweise haben mir den letzten Nerv geraubt, aber die Story dahinter war wahnsinnig interessant aufrüttelnd und berührend. Das Buch war schonungslos ehrlich und hat die unschönen Seiten des Lebens gezeigt, die vielen verborgen bleiben. Aber genau das hat mir richtig gut gefallen.
Eine Enttäuschung. Musste es für die Schule lesen. Vom Deutschlehrer als geniales Buch angepriesen habe ich mich auf dieses Buch gefreut, doch was dann kam hat mich bitter enttäuscht. Die Sprache ist nicht authentisch und außerdem anstrengend zu lesen. Inhaltlich auch nichts Besonderes. Den zweiten Stern gibt es nur weil einige Stellen zugegeben einen zum Schmunzeln gebracht haben.
Natürlich kann man das als "Zeitgeist" oder "Abbild einer Gesellschaft" gut finden. Tue ich aber nicht. Ich kann kaum in Worte packen, wie egal mir die Handlung, die Charaktere und das ganze Drumherum sind. Felix Lobrecht selbst hat mich in der Autorenlesung noch bei der Stange gehalten, ein physisches Buch hätte ich nach einer Seite weg geleget, denn bla Dings Digga schwörst du? Im Allgemeinen war es ein bisschen, als würde ich mit dem Bus fahren, hätte meine Kopfhörer vergessen und müsste mithören, was Mitfahrende so erzählen. Und diese Mitfahrenden haben kein Gefühl für Timing, Spannung und Charaktertiefe. Warum sollten Sie auch, es ist ja nur 'ne Story, die sie ihrem Kumpel erzählen wollen. Für mich komplette Zeitverschwendung. Setzt euch irgendwo in Berlin auf eine Bank und wartet vier Stunden. Es wird interessanter und spannender sein. Versprochen.
Vorneweg muss ich ja sagen: ICH FEIER FELIX LOBRECHT. Deswegen war es auch irgendwie selbstverständlich, dass ich das Buch von ihm lesen werde. Trotzdem wollte ich nicht voreingenommen sein und das Buch so neutral wie möglich lesen. Der Schreibstil war irgendwie mal komplett etwas neues für mich. Ich habe vorher noch nie ein Buch gelesen was komplett auf „Anstand“ pfeift und alles so raushaut wie eine Berliner Schnauze eben. Die Prologe zwischen den einzelnen Charakteren sind mit sehr viel Charme und Witz geschrieben. Habe mich wirklich immer wieder dabei erwischt, wie ich schmunzeln musste. Das Buch besticht viel mit Unterhaltungen und nicht mit vielen und langen Erzählungen. Das macht das Buch so leicht und flüssig. Die Geschichte von Lukas, ist wie soll man es sagen, eine Geschichte die einen bewegt. Trotz des ganzen Witzes und der Leichtigkeit, finde ich, verliert der Autor nicht die Geschichte. Man kann sich nur vorstellen wie es ist, aber wir wissen alle das auch solche Dinge im echten Leben passieren. Wenn man sich mit Felix Lobrecht beschäftigt und einige Hintergründe kennt, findet man in vielen Protagonisten und kleinen Geschichten, die im Buch erzählt werden sehr viel autobiografischen Anteil. Auch wenn Felix immer wieder betont, dass es sich um keine Autobiografie handelt, besteht das Buch sicherlich zu einem Großteil aus tatsächlich erlebten Geschichten – wenn auch nicht alle von Felix selbst erlebt wurden, wie er selbst sagt. Wer auf eine schnelllebige, rasante und spannende Story steht, der sollte dieses knackige Buch auf jeden Fall in den Händen haben und Lesen.
Sehr gelungen
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Sehr authentisch. Mir ist schon klar, dass es nicht wirklich für jeden etwas ist. Aber ich, obwohl ist 10 Jahre älter als der Autor und nicht Berlin aufgewachsen bin, habe mich oft zurückversetzt gefühlt in meine Jugend. Die Gruppendynamik, Slangs bezogen auf einzelne Stadtteile und Freizeitaktivitäten sind mir sehr vertraut. Auch das Ende fand ich sehr passend, denn so ist das Leben nun mal. Mehrere Dinge passieren eben gleichzeitig, auch wenn sie nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben.

Ein so authentischer Roman!
REREAD: Auch beim zweiten Lesen bin ich wieder begeistert von diesem Buch. Felix Lobrecht schafft es durch seinen so authentischen Schreibstil eine so private Atmosphäre zu erzeugen, als wäre man selbst mitten im Geschehen in Berlin Gropiusstadt. Wirklich ein Meisterwerk der deutschen Gegenwartsliteratur! Auch der Film ist wirklich so nah am Buch und unglaublich gut geworden. Selten wurden einem Berlins Glasscherbenviertel so klar vor Augen geführt. Wirklich, neben „Wir Kinder vom Bahnhofzoo“, ein Buch das in den Deutschunterricht der heutigen Zeit Einzug finden sollten!
Authentisch und gut
Für alle Felix Lobrecht Liebhaber*innen ein absolutes Muss. Sehr authentisch und kurzweilig geschrieben. Schreibstil ist locker und lässig. Liest sich sehr schnell weg. Eine atemraubende Story gibt es nicht, muss es aber auch nicht, man bekommt einen Einblick in das härtere Leben in einer sozial schwächeren Gegend von Berlin.
Ich muss zugeben, dass ich ganz froh bin, das Buch gehört zu haben. So kam für mich der Ton und die Atmosphäre der Geschichte besonders gut rüber - ich glaube nämlich fast, dass mich die Sprache gelesen etwas gestört hätte. Für mich hat sich das Buch gar nicht unbedingt angefühlt wie eine richtige „Geschichte" - es war weder in sich abgeschlossen noch hatte es einen wahrhaftigen roten Faden, der sich rund anfühlte. Stattdessen fühlte sich dieses Buch eher an wie ein Abriss, ein Ausschnitt von etwas viel Größerem. Aber vielleicht war das auch das Ziel: Denn am Ende zeigt dieses Buch ein Stück Realität, das die einen nicht kennen, für die anderen aber eben Alltag ist. Und man kann eine ganze Realität nicht zwischen die Seiten eines Buchs quetschen. Ich glaube, das wird noch in mir arbeiten. Bin gespannt auf den Film!
,,Ein heisser Sommer. Vier Jungs in den Hochhausschluchten der Grossstadt. Eine folgenschwere Entscheidung." Dies beschreibt das Buch sehr gut. Wir begleiten Lukas, Gino, Sanchez und Julius. Ein sehr gutes Buch und der Schreibstil ist einfach zu lesen und zu verstehen. Graphic Novel: Die Graphic Novel ist wunderschön gestaltet

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Das Buch zum Film - Jetzt in den Kinos
Mit seinem Debütroman „Sonne und Beton“ eroberte Stand Up-Comedian und „Gemischtes Hack“-Podcaster Felix Lobrecht die Bestsellerlisten und überzeugte Literaturkritiker und Publikum gleichermaßen, darunter auch viele junge Leser. Nun kommt SONNE UND BETON unter der Regie von David Wnendt („Er ist wieder da“) am 02. März 2023 in die Kinos. Das Drehbuch stammt von David Wnendt und Felix Lobrecht, basierend auf dessen gleichnamigem Roman.
Book Information
Author Description
Felix Lobrecht, geboren 1988, wuchs mit zwei Geschwistern bei seinem alleinerziehenden Vater in Berlin-Neukölln auf. Er ist Autor, Stand-Up-Comedian und einer der erfolgreichsten Slampoeten.
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🤨
Ich bin total stolz auf mich, denn ich habe es geschafft, dieses Buch bis zum Ende zu lesen, ohne dass es mir GANZ ZUFÄLLIG in den Kamin gefallen ist. So aggressiv hat mich nicht mal ‚der Teufel trägt Prada‘ gemacht! Es ist der größte Rotz! Ein ganzes Buch in Assi-Sprache über HIRNLOSE kriminelle Jugendliche. Deutschland ist am Arsch und so ein Schund wurde auch noch verfilmt? Wofür? Um zu beweisen, was seit 2015 in Deutschland falsch läuft? Dieses Buch ist nicht mal den halben Stern wert!

Felix Lobrecht geht mir auf die Nerven & sein Buch auch🙄
Ich habe Sonne und Beton damals gelesen, als es ungefähr rauskam, und irgendwie musste ich in letzter Zeit wieder daran denken — wahrscheinlich auch, weil ich jetzt in Berlin lebe und jedes Mal an das Buch erinnert werde, wenn ich meine Freundin in Neukölln besuche. Und ganz ehrlich? Ich fand’s damals schon anstrengend und meine Meinung hat sich nicht wirklich verbessert. Ja, das Buch liest sich schnell weg. Die Sprache ist simpel, man kommt easy durch. Aber irgendwann dachte ich mir einfach nur: Warum lese ich seit gefühlt 300 Seiten nur Beleidigungen, Aggression und komplette Eskalation? Dieses ganze „Assi-Gerede“ hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Wobei ich fair bleiben muss: Ich glaube schon, dass das bewusst so geschrieben ist. Es ist halt die Perspektive eines Jugendlichen aus Neukölln und dieser Ton soll das „Milieu“ authentisch darstellen. Und das schafft das Buch auch irgendwie — es fühlt sich stellenweise roh, unangenehm und echt an. Ich glaube auch nicht, dass Felix Lobrecht hier die krasse tiefgründige Botschaft liefern wollte. Das Buch zeigt eher, wie Jugend aussehen kann, wenn Armut, Gewalt, Perspektivlosigkeit und toxische Strukturen deinen Alltag bestimmen. Es zeigt ein Milieu, ohne dir am Ende eine saubere Moral mitzugeben. Aber genau das war für mich auch das Problem. Es war mir einfach zu wenig. Nur weil etwas authentisch ist, ist es für mich noch lange nicht literarisch stark oder besonders tief. Und um ehrlich zu sein… Vielleicht spielt auch mit rein, dass mir Felix Lobrecht als Person einfach komplett auf die Nerven geht. Dieser Humor, der für mich oft nach unten tritt, sexistische oder ableistische Aussagen und dieses permanente „ich sag jetzt was Provokantes und verkauf das als Ehrlichkeit“-Ding — ich kann damit einfach nichts anfangen. Ich finde ihn weder besonders lustig noch besonders klug. Vielleicht bin ich deshalb auch nie ganz neutral an das Buch rangegangen. Ich verstehe trotzdem, warum einige Sonne und Beton mögen könnten. Für mich war es am Ende aber vor allem eins: anstrengend.
Ein großartiges Jugendbuch. Ich bin Fan von Felix Lobrecht und habe sein Buch lange schon liegen gehabt. Ich bin nicht enttäuscht worden. In brachialem Slang begleiten wir ein paar Jugendliche in Berlin Neukölln. Ungeschönt erlebt man mit wie es eben " Kids aus der Platte" so ergeht/ergehen kann. Von Drogen über Gewalt, schwierigen Familienverhältnissen aber auch Hoffnung , Freundschaft und Zusammenhalt. Ich kann mir vorstellen ein Buch dieser Art auch gut in der Schule vorstellen zu können. ab 9. Kl. aufwärts , aus der Realität vieler Jugendlicher fesselt er bestimmt auch Lesemuffel.
😁😊Das hat Spaß gemacht!!! Ja echt🙂... Ein bisschen Teenager, ein bisschen Gangster, Sozialstudie, Ernstes, Lustiges, derbe Sprache, Drama... Ja, einfach alles dabei😎!!!... 🤔Okay, die Liebe hat gefehlt 😬...🤔🤔Ziehe ich dafür einen halben Stern ab? - Nee, ist auch mal ganz entspannt, wenn es nicht immer auch noch darum geht🙃😉... Naja, ein gaaanz kleines Bisschen🤏war's auch dabei. Ansonsten gibt's für das Genre schließlich genug andere Bücher🥵🥰😅... Tja, ein rundum gelungenes Buch, also in meinem Fall - Hörbuch👍👍👍 Ich glaube soviel mehr braucht man zu "Sonne und Beton" auch gar nicht weiter sagen... 🙄Naja, vielleicht eins noch. Autor Felix Lobrecht trägt sein Werk in der Audioversion selbst vor. Anfänglich wirkte das auf mich etwas verhalten... ja, so zurückhaltend irgendwie... Aber dieser Eindruck war nur von kurzer Dauer, oder mir ist es einfach nicht mehr aufgefallen... Von daher, auch in diesem Bereich alles richtig gemacht 😁!!! Von mir gibt's natürlich eine dicke, fette Hörempfehlung und volle "Punktzahl"😎🎧🎧🎧🎧🎧‼️‼️

Authentisch, aber kein erzählerisches Highlight
„Sonne und Beton“ erzählt vom Aufwachsen in einer Berliner Plattenbausiedlung – von Freundschaft, Perspektivlosigkeit, Alltagsgewalt und dem Versuch, irgendwie klarzukommen. Die Geschichte bleibt dabei sehr nah an ihrem Kern und fokussiert sich konsequent auf einen Handlungsstrang, ohne groß auszuholen oder die Charaktere auszuschmücken. Ich habe das Buch als Buddy-Read gelesen, was den Austausch darüber spannend gemacht hat – gerade weil der Roman polarisiert und viel Gesprächsstoff bietet. Der Schreibstil ist stark vom Ghetto-Slang geprägt, was auf der einen Seite konsequent und authentisch ist, mich auf der anderen Seite aber zunehmend gestört hat. Der Einstieg ist sehr hart, vor allem durch die starke Präsenz von Alltagsgewalt. Das zweite Kapitel, das den Schulalltag zeigt – überforderte Lehrer, schwer erreichbare Schüler – hat mir deutlich besser gefallen. Trotzdem ist der Funke bei mir nie ganz übergesprungen. Ich fühlte mich zwar unterhalten, konnte aber keine echte Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das liegt für mich auch an der Kürze des Buches – vieles bleibt angerissen, aber nicht wirklich vertieft. Erzählerisch ist es für mich kein Highlight, dafür fehlt es an Tiefe, an Entwicklung und an Momenten, die hängen bleiben. Das Ende empfand ich zudem als sehr abrupt. Es ließ mich eher ratlos zurück, weil ich mir mehr gewünscht hätte – mehr Abschluss, mehr Gewicht, mehr Nachhall. Fazit: Ein authentisches Buch mit klarer Stimme und konsequentem Stil, das sicher seine Berechtigung hat. Für mich persönlich bleibt „Sonne und Beton“ aber hinter den Erwartungen zurück. Unterhaltsam, ja – nachhaltig beeindruckend leider nicht. Und damit leider auch das schwächste Buch, das ich 2025 gelesen habe.
Unterhaltsam!
Wer Lust auf authentische Jugendsprache, Jugendprobleme und den Umgang damit hat, sollte hier zugreifen. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, Felix Lobrecht hat selbst gelesen und es ist großartig! Auch für viele Jugendliche im Ruhrgebiet ist das, was Lobrecht hier schreibt, traurige Realität. Sie versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen! Was fehlt sind oft die Erwachsenen, die unterstützen, weil sie selbst genug Probleme haben… Was mir hier fehlt ist ein Nachwort, Einordnungen.
"Es gibt in Berlin seit ein paar Jahren die Regelung, dass Schüler ihre Bücher selber kaufen müssen und nicht mehr von der Schule geliehen bekommen, weil damit immer so schlecht umgegangen wird. Wenn die Eltern Sozialhilfe oder irgendwas kriegen, bekommt man sie aber weiter von der Schule. Bei mir in der Klasse sind das alle also hat sich für uns eigentlich überhaupt nichts geändert, außer dass man sich jetzt jede Stunde erst mal als arm outen muss." (S.110) Meine Meinung: Ich bin hin und hergerissen. Einerseits fand ich es interessant aber umgehauen hat es mich nicht. Gerade vom Ende war ich enttäuscht. Als Leser bekommt man einen guten Einblick in den Alltag von Jugendlichen in der Gropiusstadt, ihren Problemen und ihren täglichen Kämpfen. Das Buch ist im Berliner Jugendslang geschrieben. Muss einem nicht gefallen, passt aber gut um ein authentisch Bild zu bekommen. Eine richtige Bindung konnte ich zu keinen der Charaktere aufbauen, trotzdem war es spannend in eine mir fremde Welt einzutauchen. Das Ende kam etwas überraschend und wirkte überhastet. Ein neues Thema wurde eingeführt, ohne ausreichend Raum für dessen Entwicklung zu geben. Ein paar zusätzliche Seiten hätten hier sicherlich geholfen. Das eigentliche Hauptthema wurde nicht abschließend geklärt und für den Leser offen gelassen. Insgesamt jedoch bietet das Buch einen wertvollen Einblick in die Herausforderungen der Jugend in der Gropiusstadt und verdeutlicht, dass die Probleme vielschichtig sind.

Ein Buch, das ungeschönt die Wahrheit zeigt, die viele Jugendliche tagtäglich erleben…
Puh! Also, das Buch ging mir unter die Haut, vor allem weil ich immer Felix Lobrecht Fragen hatte der selbst im Vorwort sagt er hätte sich gewünscht, dass er hätte mehr erfinden müssen. Alles in allem mochte ich das Buch m, fand es spannend und ab der Hälfte wollte ich einfach nur wissen, wie es ausgeht. Die Sprache zieht ein direkt mitten rein nach Neukölln und ich bleibe dabei, ich bekomme das Gefühl nicht los, dass ist die Charaktere und Handlung so oder so ähnlich gegeben haben muss, also super authentisch. Trotzdem konnte es mich nicht komplett abholen weil ich mich natürlich nur mit den Charakteren identifizieren konnte und in der Handlung selbst relativ wenig passiert. Zudem ist es ja nicht mein Go to Genre normalerweise. Nichts, desto trotz bin ich froh, dass ich es gelesen habe.

Heute möchte ich euch "Sonne und Beton" von Felix Lobrecht aus dem Jahre 2017 vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen autobiographisch inspirierten Roman. In Berlin-Neukölln begleiten wir 4 Jungs, die durchweg mit Gewalt aufgewachsen sind. Sie leben in den Blocks und erleben die pure Langeweile. Als Sanchez von Marzahn nach Neukölln zieht und sich mit Lukas, der Hauptperson, anfreundet, schmieden sie einen Plan um an Geld zu kommen. Sie wollen die neuen Computer der Schule stehlen. Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen und wurde perfekt von Felix Lobrecht vorgetragen, da ich das Hörbuch gehört habe. Der Sprachstil war leider nicht so meins, da ich den Berliner Slang nicht so recht mag. Dafür bin ich zu Norddeutsch. 😅 Aber wenn man darüber hinwegsieht, macht es wirklich Spaß diese Gruppe bei ihren Problemen und Abenteuern zu begleiten. Von mir gibt es gute 3,5 von 5 Sternen und den Film werde ich auch noch nachholen. ✨️
Felix Lobrecht hat mit "Sonne und Beton" ein gutes, solides Werk erschaffen, welches nicht nur einen Einblick in das "Berliner Ghetto" liefert, sondern auch noch weitere Themen enthält, die es dann auch wirklich zu einer Comining-Of-Age Geschichte machen. Mir hat das Buch im Grunde gut gefallen, lediglich der Sprachstil ist etwas anstrengend beim Lesen, auch wenn er sicherlich authentisch ist. Dennoch habe ich nach dem ersten Drittel in einen guten Lesefluss gefunden, daher macht es keinen großen Abbruch.
Sehr unterhaltsam wie alles von Felix Lobrecht
Da ich Felix Lobrecht liebe und alles verschlinge was er zu bieten hat (Podcast, Auftritte ect.) musste ich natürlich auch das Buch von ihm lesen/hören. Für mich war gleich klar, dass ich es hören werde und nicht lesen möchte. Den ich wollte die Stimme (die ich sehr liebe) und den slang hören. Nichts ist so authentisch wie diese Geschichte aus Felix seinen Mund. ❤️ Ich fühlte mich gut unterhalten und musste an vielen Stellen schmunzeln 😏. Jedoch habe ich auch mit gestruggelt mit dem Protagonisten. Man bekommt sehr gut mit, wie gerne er eigentlich diesem ganzen entfliehen möchte und gerne ein anderes Leben hätte. Nur ist er leider in der scheiße gefangen in der er sich befindet und teilweise hinein manövriert. Gerne hätte ich noch gewusst wie es weiter geht mit dem Bruder und mit seinen Freunden... leider ist das Ende sehr abrupt. Das lässt hoffen auf eine Fortsetzung.
"Yallah, verpisst euch ma jetzt! Opfer ihr!" Ich habe durch einen Podcast von diesem Buch erfahren und wollte es mir mal anschauen. Für mich war dieses Buch sehr erfrischend. Man kann sich die Charaktere sehr gut vorstellen, wie sie ihr Leben in Neuköln bewältigen. Wir durften Lukas, Julius und Sanchez durch Höhen und vor allem durch viele Tiefen begleiten. Tolle Geschichte und geniale Schreibweise. Das Ende kam für much sehr überraschend und dennoch mit voller Wucht. Das Buch empfehle ich vor allem junge Lesern. Das Buch ist dünn und leicht leserlich. Ich finde es auch toll, dass es einige neue Autoren gibt wie Felix Lobrecht, die sich an neue Schreibweisen wagen. Bin gespannt auf weitere Werke von Ihm.
Toller Roman
Sehr gut geschriebener Roman. Finde es auch super, dass der Dialekt mit einbezogen wurde. Man wird richtig gut in die Geschichte hineinversetzt. Konnte total mitfühlen. Ich kannte den Film bereits und da sind mir auch Tränen geflossen. Finde in diesem Fall das Buch tatsächlich schwächer, aber dennoch lesenswert!
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich finde, es ist nicht nur ein Jugendbuch, sondern es zeigt auch wir sind manchen Teilen der Welt zugeht. Es regt zum nachdenken an. Ich selbst kann mir sowas nicht vorstellen, weil ich auf dem Dorf großgeworden bin aber in der Stadt scheint sowas sehr Gang gebe zu sein. Der Jugendslang hat mich persönlich jetzt nicht so gestört. Da ich jetzt das Hörbuch gehört habe, hat das die Geschichte für mich nur umso authentischer gemacht. Das Ende war ziemlich abrupt und ich als sehr neugieriger Mensch hätte mir ein Ende gewünscht. Jedoch ist es halt manchmal so im Leben. Man bekommt nicht immer Antworten auf alles, was man will.
Normalerweise würde ich immer sagen das Buch ist besser als der Film - aber obwohl ich den Film (noch) nicht gesehen habe bin ich mir sicher, dass es hier anders sein wird. Ich denke die ganze Story kann man als Film tatsächlich allein schon aufgrund der Jugendsprache, die hier verwendet wurde besser rüber bringen. Außerdem wurde das Buch nicht unbedingt gut Bildlich rüber gebracht. Man merkt hier einfach, dass Felix kein professioneller Autor ist. (Was absolut nicht schlimm ist!) die Story an sich fand ich gut! Nur denke ich eben, dass es als Film nochmal besser transportiert werden kann 😉 Alles in allem ganz ok und ich freue mich auf die Verfilmung!
Viel mehr als "nur ein Jugendbuch". Regt zum nachdenken und diskutieren ein. Interessante Geschichte, teilweise setzt humorvoll, spricht aber auch ganz klar wichtige Punkte an, z.B. Feindlichkeiten gegen Menschen verschiedenster Kulturen, Gewalt in der Familie, soziale Missstände, Problemviertel in (Groß-)städten ...
Mitten im Berliner Ghetto 🏙️
Dieses Buch hat mir Einblicke in eine mir völlig unbekannte Welt gewährt. Mitten im Berliner Ghetto: jede Menge Kriminalität, Armut, Migration, Drogen, Angst und Gewalt. Ein bedrohliches Umfeld — gerade für Heranwachsende und Kinder. Der Umgangston ist rau, die Perspektive auf eine bessere Zukunft eigentlich aussichtslos. Mitten in diesem Setting sind 4 Jugendliche, die schnell an Geld kommen wollen … Felix Lobrecht bringt die Atmosphäre durch seine Dialoge und Lukas Gedanken extrem gut und lebensecht rüber. Die Sprache ist brutal und wirkt extrem authentisch. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Buch 1/24 von meiner 24 für 24 Buch Challenge

Positiv überrascht
Das Buch hat mich auf vielen verschiedenen Ebenen abgeholt. Durch den hohen Dialoganteil, geschrieben im Berliner Slang, konnte ich mir die Situationen, Personen und Orte besser als erwartet vorstellen – als wüsste ich genau, wie es vor Ort aussieht, ohne zuvor jemals in Neukölln gewesen zu sein. Das Buch greift außerdem viele sozialkritische Themen auf, die mich auch Tage nach dem beenden des Buches zum nachdenken angeregt haben. Wer einen Einblick in die Welt von vier Jungs aus Neukölln bekommen möchte und hierzu nicht allzu schwere Kost bevorzugt, für den ist „Sonne und Beton“ das geeignete Buch.
Was ein Buch.
Gerade am Anfang ist es etwas knifflig sich in das Buch einzufinden, da es dort sehr viel wörtliche Rede gibt. Diese ist in diesem Buch manchmal etwas schwierig zu lesen, da für die meisten Personen im Buch Grammatik ein Fremdwort ist. Doch es lohnt sich dran zu bleiben. Mit dem Ende hab ich tatsächlich auch nicht gerechnet.
Ausflug nach Berlin
Zu erst ist es mir schwer gefallen mich mit der Sprache anzufreunden. Natürlich ist der Umgangston essenziell um die Story authentisch zu erzählen, allerdings ist es einfach nicht so meins. Die Story habe ich als sehr realistisch empfunden und ich glaube gerade für die Jugend und als Schullektüre passend. Hier fühlt sich sicherlich der ein oder andere verstanden.
lesen_mit_jonas (Instagram/Reado) Felix Lobrecht - ,,Sonne und Beton" Der Debütroman von Felix Lobrecht spielt in Berlin, genauer im Stadtteil Neukölln. Die Gegend ist geprägt von vielen Hochhäusern, Gewalt und Kriminalität. Viele Kulturen versammeln sich hier zusammen. Es ist ein sozialer Brennpunkt, wo jeder so seine Probleme hat. Ziel ist eigentlich den Stadtteil zu verlassen und es irgendwo anders einmal besser zu haben. In Grobiusstadt, ein Bezirk von Neukölln, leben auch die Freunde Lukas, Julius und Gino. Sie leben so in den Tag hinein, mit kiffen, saufen und ab und zu Schule bekommen sie die Tage im heißen Sommer von Köln ganz gut herum. Sie haben alle ihr Päckchen zu tragen. Lukas lebt mit seinem Vater zusammen. Er ist ohne seine Mutter aufgewachsen und hat einen älteren Bruder, der bereits ausgezogen ist. Gino leidet unter einem alkoholkranken Vater, unter der auch sein kranker Bruder und seine Mutter leiden müssen. Dann ist da noch Julius, der mit seinem Bruder zusammen wohnt. Wo seine Eltern sind, bzw was mit ihnen passiert ist, wissen nicht einmal seine Freunde. Sanchez, welcher neu hinzugezogen ist und die Klasse von Lukas besucht und in denselben Block wie dieser zieht, wird sich mit der Truppe anfreunden. In seinem alten Bezirk konnte er durch Drogenverkauf recht viel Geld verdienen, was ihm jetzt natürlich fehlt. Nachdem seine Schule neue Computer gesponsert bekommen hat, kommt ihm eine Idee, wie er und seine neuen Freunde vielleicht zu ein bisschen Geld kommen könnten. Dabei läuft natürlich nicht alles glatt und wird die Gruppe schwer belasten. Lobrecht 's Heimat ist ebenfalls Neukölln, wo er mit seinem Bruder und alleinerziehendem Vater hinzog. Das merkt man auf jeder Seite. Orte, Dialoge und Handlung könnte vermutlich genau so geschehen sein. Man glaubt ihm jedes Wort. Besonders die deutsche Sprache gepaart mit ausländischen Einflüssen zeigt, der Autor kennt die Gegend in- und auswendig. Die Geschichte war immer interessant und nie langweilig. Witz und Tragik gehen hier Hand in Hand. Besonders die Dialoge sind positiv hervorzuheben. Das offene Ende ist natürlich nicht zu ertragen, man will eigentlich unbedingt weiterlesen, aber es ist dann eben einfach Schluss. Ein tolles Buch, was ich empfehlen möchte. Gute Tragik-Komödie, die bereits verfilmt wurden ist.

Das Thema selbst fand ich sehr spannend: die Milieuschilderungen, die Perspektive der Jugendlichen und die gesellschaftskritischen Aspekte sind eindringlich und geben einen authentischen Einblick in ein Leben, das vielen Leserinnen und Lesern sonst eher fremd ist. Gerade diese Nähe zur Realität macht das Buch interessant und relevant. Allerdings hatte ich große Schwierigkeiten mit der Sprache. Der sehr umgangssprachliche Stil wirkt zwar authentisch, war für mich aber oft anstrengend zu lesen. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen oder den Lesefluss zu halten.
Die Sprache und die Ausdrucksweise haben mir den letzten Nerv geraubt, aber die Story dahinter war wahnsinnig interessant aufrüttelnd und berührend. Das Buch war schonungslos ehrlich und hat die unschönen Seiten des Lebens gezeigt, die vielen verborgen bleiben. Aber genau das hat mir richtig gut gefallen.
Eine Enttäuschung. Musste es für die Schule lesen. Vom Deutschlehrer als geniales Buch angepriesen habe ich mich auf dieses Buch gefreut, doch was dann kam hat mich bitter enttäuscht. Die Sprache ist nicht authentisch und außerdem anstrengend zu lesen. Inhaltlich auch nichts Besonderes. Den zweiten Stern gibt es nur weil einige Stellen zugegeben einen zum Schmunzeln gebracht haben.
Natürlich kann man das als "Zeitgeist" oder "Abbild einer Gesellschaft" gut finden. Tue ich aber nicht. Ich kann kaum in Worte packen, wie egal mir die Handlung, die Charaktere und das ganze Drumherum sind. Felix Lobrecht selbst hat mich in der Autorenlesung noch bei der Stange gehalten, ein physisches Buch hätte ich nach einer Seite weg geleget, denn bla Dings Digga schwörst du? Im Allgemeinen war es ein bisschen, als würde ich mit dem Bus fahren, hätte meine Kopfhörer vergessen und müsste mithören, was Mitfahrende so erzählen. Und diese Mitfahrenden haben kein Gefühl für Timing, Spannung und Charaktertiefe. Warum sollten Sie auch, es ist ja nur 'ne Story, die sie ihrem Kumpel erzählen wollen. Für mich komplette Zeitverschwendung. Setzt euch irgendwo in Berlin auf eine Bank und wartet vier Stunden. Es wird interessanter und spannender sein. Versprochen.
Vorneweg muss ich ja sagen: ICH FEIER FELIX LOBRECHT. Deswegen war es auch irgendwie selbstverständlich, dass ich das Buch von ihm lesen werde. Trotzdem wollte ich nicht voreingenommen sein und das Buch so neutral wie möglich lesen. Der Schreibstil war irgendwie mal komplett etwas neues für mich. Ich habe vorher noch nie ein Buch gelesen was komplett auf „Anstand“ pfeift und alles so raushaut wie eine Berliner Schnauze eben. Die Prologe zwischen den einzelnen Charakteren sind mit sehr viel Charme und Witz geschrieben. Habe mich wirklich immer wieder dabei erwischt, wie ich schmunzeln musste. Das Buch besticht viel mit Unterhaltungen und nicht mit vielen und langen Erzählungen. Das macht das Buch so leicht und flüssig. Die Geschichte von Lukas, ist wie soll man es sagen, eine Geschichte die einen bewegt. Trotz des ganzen Witzes und der Leichtigkeit, finde ich, verliert der Autor nicht die Geschichte. Man kann sich nur vorstellen wie es ist, aber wir wissen alle das auch solche Dinge im echten Leben passieren. Wenn man sich mit Felix Lobrecht beschäftigt und einige Hintergründe kennt, findet man in vielen Protagonisten und kleinen Geschichten, die im Buch erzählt werden sehr viel autobiografischen Anteil. Auch wenn Felix immer wieder betont, dass es sich um keine Autobiografie handelt, besteht das Buch sicherlich zu einem Großteil aus tatsächlich erlebten Geschichten – wenn auch nicht alle von Felix selbst erlebt wurden, wie er selbst sagt. Wer auf eine schnelllebige, rasante und spannende Story steht, der sollte dieses knackige Buch auf jeden Fall in den Händen haben und Lesen.
Sehr gelungen
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Sehr authentisch. Mir ist schon klar, dass es nicht wirklich für jeden etwas ist. Aber ich, obwohl ist 10 Jahre älter als der Autor und nicht Berlin aufgewachsen bin, habe mich oft zurückversetzt gefühlt in meine Jugend. Die Gruppendynamik, Slangs bezogen auf einzelne Stadtteile und Freizeitaktivitäten sind mir sehr vertraut. Auch das Ende fand ich sehr passend, denn so ist das Leben nun mal. Mehrere Dinge passieren eben gleichzeitig, auch wenn sie nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben.

Ein so authentischer Roman!
REREAD: Auch beim zweiten Lesen bin ich wieder begeistert von diesem Buch. Felix Lobrecht schafft es durch seinen so authentischen Schreibstil eine so private Atmosphäre zu erzeugen, als wäre man selbst mitten im Geschehen in Berlin Gropiusstadt. Wirklich ein Meisterwerk der deutschen Gegenwartsliteratur! Auch der Film ist wirklich so nah am Buch und unglaublich gut geworden. Selten wurden einem Berlins Glasscherbenviertel so klar vor Augen geführt. Wirklich, neben „Wir Kinder vom Bahnhofzoo“, ein Buch das in den Deutschunterricht der heutigen Zeit Einzug finden sollten!
Authentisch und gut
Für alle Felix Lobrecht Liebhaber*innen ein absolutes Muss. Sehr authentisch und kurzweilig geschrieben. Schreibstil ist locker und lässig. Liest sich sehr schnell weg. Eine atemraubende Story gibt es nicht, muss es aber auch nicht, man bekommt einen Einblick in das härtere Leben in einer sozial schwächeren Gegend von Berlin.
Ich muss zugeben, dass ich ganz froh bin, das Buch gehört zu haben. So kam für mich der Ton und die Atmosphäre der Geschichte besonders gut rüber - ich glaube nämlich fast, dass mich die Sprache gelesen etwas gestört hätte. Für mich hat sich das Buch gar nicht unbedingt angefühlt wie eine richtige „Geschichte" - es war weder in sich abgeschlossen noch hatte es einen wahrhaftigen roten Faden, der sich rund anfühlte. Stattdessen fühlte sich dieses Buch eher an wie ein Abriss, ein Ausschnitt von etwas viel Größerem. Aber vielleicht war das auch das Ziel: Denn am Ende zeigt dieses Buch ein Stück Realität, das die einen nicht kennen, für die anderen aber eben Alltag ist. Und man kann eine ganze Realität nicht zwischen die Seiten eines Buchs quetschen. Ich glaube, das wird noch in mir arbeiten. Bin gespannt auf den Film!
,,Ein heisser Sommer. Vier Jungs in den Hochhausschluchten der Grossstadt. Eine folgenschwere Entscheidung." Dies beschreibt das Buch sehr gut. Wir begleiten Lukas, Gino, Sanchez und Julius. Ein sehr gutes Buch und der Schreibstil ist einfach zu lesen und zu verstehen. Graphic Novel: Die Graphic Novel ist wunderschön gestaltet























































