Judith und Hamnet
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Description
Über ein halbes Jahr in der Top 10 der Sunday Times
Einer der fünf besten Romane des Jahres der New York Times
Verfilmung mit dem Golden Globe für den besten Film und dem Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet
Agnes sieht ihn und weiß: Das wird er sein. Dabei ist der schmächtige Lateinlehrer aus Stratford-upon-Avon noch nicht einmal achtzehn. Egal, besser, sie küsst ihn schnell. Besser, sie erwartet ein Kind, bevor ihr einer die Heirat verbieten kann. Vierzehn Jahre später sind es drei Kinder geworden. Doch wie sollen sie auskommen, solange ihr Mann wer weiß was mit diesen Theaterstücken treibt? Er ist in London, als der elfjährige Hamnet die Beulen am Hals seiner Zwillingsschwester Judith ertastet. Als Agnes im Blick ihres Sohnes den Schwarzen Tod erkennt.
Maggie O’Farrell entdeckt den bedeutendsten aller Dramatiker neu, als Liebenden und als Vater. Vor allem aber erzählt sie zum ersten Mal die unvergessliche Geschichte seiner eigensinnigen, zärtlich kühnen Frau: Agnes.
»Maggie O’Farrell erzählt eine der spannendsten Geschichten überhaupt: die Geschichte, wie aus Leben Literatur wird. Magisch!« Denis Scheck
»›Judith und Hamnet‹ verknüpft auf grandiose Weise Liebe und Tod, untröstliche Trauer und Hoffnung, Hamnets einsames Sterben und sein Fortleben im Werk des abwesenden Vaters.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Maggie O’Farrell ist eine absolute Ausnahmeerscheinung. Offenbar kann sie beim Schreiben so ziemlich alles tun, was sie will.« The Guardian
»›Judith und Hamnet‹ ist ein brillanter Roman.« Süddeutsche Zeitung
»O’Farrells Geniestreich besteht darin, die Spärlichkeit der Informationen über Shakespeares Privatleben als literarische Chance zu begreifen – und in der Verbindung, die sie zwischen seinem toten Sohn und seinem großartigsten Stück herstellt.« The New York Times
»Was Maggie O’Farrells Schaffen auf eine andere Stufe hebt, sind ihre scharfsinnige Beobachtungsgabe und ihre Figuren, so herzzerreißend lebendig, dass man sie manchmal direkt in den Arm nehmen will.« The Sunday Times
»Es gibt Bücher, die stoßen eine Tür auf und schubsen einen hinein in ein Jetzt, das so nah, so absolut erscheint wie der eigene Herzschlag. Jede Zeile hat bei Maggie O’Farrell etwas Pulsierendes, und zugleich spürt man in jedem Moment, wie fragil der Lebensstrom ist und dass jede Fülle plötzlich vorbei sein kann.« Brigitte
»Maggie O’Farrell gelingt es meisterlich, sich in die Gefühle von Agnes, einer Frau, die im 16. Jahrhundert lebte, hineinzuversetzen.« Deutschlandfunk
»Eine zu Tränen rührende und doch tröstliche Geschichte über Liebe und Tod in Pandemie-Zeiten.« MDR Kultur
»Ein Buch wie ein schimmerndes Wunder.« David Mitchell
Book Information
Author Description
Maggie O’Farrell, 1972 in Nordirland geboren, zählt zu den wichtigsten irisch-britischen Autorinnen ihrer Generation. Nach Auszeichnungen mit dem Somerset Maugham Award und dem Costa Book Award gewann ihr hochgelobter Roman »Judith und Hamnet« den Women’s Prize for Fiction 2020, den National Book Critics Circle Award 2020 sowie den British Book Award 2021 für den besten Roman. Die Kinoverfilmung »Hamnet« (Drehbuch Chloé Zhao und Maggie O’Farrell) wurde 2026 mit zwei Golden Globes und einem Oscar für die beste Hauptdarstellerin geehrt. Auch »Porträt einer Ehe« stand 2023 auf der Shortlist für den Women’s Prize for Fiction und war ein Sunday-Times-Bestseller.
Posts
"Ich bin des Todes, Du lebst, .... Schöpfe auf dieser rauhen Welt in Schmerzen Atem, um meine Geschichte zu erzählen." Hamlet Fünfter Akt, Zweite Szene Dieses Buch hat mich von den ersten Seiten an total in seinen Bann gezogen und für mich müsste der Titel eigentlich auch "Agnes" heißen. Aus ihrer Sicht wird das meiste der Geschichte erzählt. Beginnen tut der Roman allerdings aus der Sicht des 11-jährigen Hamnet, der verzweifelt Hilfe für seine kranke Schwester Judith sucht, doch das Haus ist leer. Bis seine Mutter endlich nach Hause kommt ist Judith schwer krank das Fieber hoch und die Beulen am Körper groß. Hamnet und Judith sind Zwillinge, ein Leben ohne einander unvorstellbar. Mutter Agnes ist nicht nur heilkundig, sie hat auch ein ganz besonderes Einfühlungsvermögen. Sie spürt oft die Dinge die Kommen werden, warum hat sie die Pest nicht gespürt, die über hre Tochter gekommen ist? Sie sieht die Welt wie niemand sonst. Jetzt ist sie verzweifelt. Agnes ist die zentrale Figur und hat mich von Anfang an fasziniert. Ihre Bedachtheit, die Naturverbundenheit und diese bedingungslose Liebe, vor allem zu ihren Kindern, aber auch zu ihrem Mann und ihrem Bruder zu dem sie auch eine ganz besondere Beziehung hat. Aber auch, wie sich nach und nach eine Wandlung mit ihrer Schwiegermutter vollzieht, weg von der harten Frau, hin zu einer empatischeren, der Schwiegertochter vertrauenden Person. Shakespeare selbst wird nie mit Namen erwähnt, er ist der Sohn, der Ehemann, der Vater und als dieser meist weit weg in London. Was dieses Buch so außergewöhnlich und besonders macht ist der Schreibstil. Eine detaillierte Beschreibung von kleinen Szenen und Gefühlen lässt einen ganz dicht dabei sein. Gefühlt war ich oft mit im Raum, habe Geburten,Tod, Glück und übergroße Trauer hautnah miterlebt. Poetisch, intensiv und mit allen Sinnen. Für mich ein Highlight und zwar ein großes Highlight, das ich auf jeden Fall nochmal lesen möchte. Große, große Leseempfehlung 🩵💙🩵
Mit Worten kaum zu beschreiben .. Grandios
Das Buch hat mich regelrecht in eine andere Welt gezogen. In das 16. Jahrhundert… hier geht es um die teils historisch, teils fiktiv belegte Lebensgeschichte von William Shakespeare, aber eigentlich um seine Ehefrau Anne Hathaway, die hier in dem Buch Agnes heißt, was historisch durchaus möglich sein könnte. Das Buch schwankt zwischen den Kapiteln immer in die Zeit, wo Hamnet und Judith, die Kinder von Shakespeare, gegen die Pest kämpfen und der Erzählung, wie Agnes und Shakespeare sich verliebten und zusammenkamen. Der Leser fiebert im wahrsten Sinne des Wortes mit. Agnes ist eine außergewöhnliche, starke Frau. Sie kennt sich unwahrscheinlich gut in der Natur aus und ist eine Art Heilerin. Sie ist sehr stur und lebt nach ihren eigenen Regeln. Das ihr Mann ständig in London ist, setzt ihr sehr zu und dann bricht über sie die schlimmste Tragödie ein. So viel Schmerz. Der Schreibstil von Maggie O‘Farrell ist einfach grandios. Sie schreibt in einer wunderschönen, metaphorischen Sprache. Ihre Worte lassen alles so intensiv wahrnehmen und haben mich völlig in ihren Bann gezogen, wie sie die Natur beschreibt, aber auch die Trauer, sehr intensiv. Ein wirklich, schönes, tragisches Lesegefühl. ▪️Shakespeare ▪️Handschuhe▪️strenger Vater ▪️Lateinlehrer▪️Agnes▪️Susanna▪️Judith und Hamnet▪️die Pest ▪️London ▪️Henley Street▪️Mary ▪️Theater ▪️Hamlet▪️trauernde Mutter▪️trauernder Vater▪️wo ist sein Geist

Eindringliche Atmosphäre und die fein gezeichneten Figuren sorgen dafür, dass man tief in das Leben Familie Shakespeare eintaucht. Besonders die emotionale Darstellung von Trauer und Zusammenhalt verleiht dem Roman große Wirkung.👍 Der Roman Judith und Hamnet von Maggie O'Farrell richtet den Blick auf die Familie von William Shakespeare und erzählt die Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive. Im Zentrum stehen seine Frau Agnes und ihre drei Kinder, besonders die Zwillinge Judith und Hamnet. Die Handlung bewegt sich zwischen verschiedenen Zeiten: Einerseits wird geschildert, wie sich Agnes und der junge Shakespeare kennenlernen und eine Familie gründen, andererseits rückt das Jahr 1596 in den Fokus, als eine Krankheit das Leben der Familie erschüttert. Während Judith schwer erkrankt, kommt es zu einem tragischen Verlust, der die Familie dauerhaft prägt und später mit Shakespeares berühmtem Drama Hamlet in Verbindung gebracht wird. Der Roman lebt vor allem von seiner atmosphärischen und sehr poetischen Sprache. O’Farrell beschreibt das Leben im England des 16. Jahrhunderts detailreich und schafft eindrucksvolle Bilder von Natur, Alltag und Familienleben. Besonders die Figur Agnes bleibt im Gedächtnis: eine eigenwillige, naturverbundene Frau mit einem beinahe mystischen Gespür für Menschen und Ereignisse. Auch die Beziehung der Zwillinge Judith und Hamnet wird sehr berührend dargestellt, wodurch der spätere Verlust besonders eindringlich wirkt. Allerdings verlangt das Buch Geduld. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und konzentriert sich stark auf Stimmungen, Erinnerungen und innere Gedanken. Wer eine klassische historische Handlung mit viel Spannung erwartet, könnte das Tempo stellenweise als langsam empfinden. Zudem springt die Erzählung zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven, was anfangs etwas Orientierung erfordert. Trotz dieser ruhigen Erzählweise entsteht ein intensiver und emotionaler Roman über Familie, Verlust und die Frage, wie aus persönlichem Leid große Kunst entstehen kann. „Judith und Hamnet“ ist weniger eine Biografie Shakespeares als vielmehr ein einfühlsames Porträt einer Mutter und ihres Kindes – und gerade dadurch bleibt die Geschichte lange im Gedächtnis.
Emotionen: 😊😟 😭 😰 Intensiv und emotional. Eine Geschichte über den Verlust des Kindes.
Über Shakespeares Privatleben ist nicht viel bekannt. Maggie O'Farrell möchte da nachhelfen und erdichtet aus den wenigen Randdaten eine tragische Familiengeschichte. Dabei legt sie den Fokus auf seine Frau Agnes. Der Roman lebt vor allem von seiner atmosphärischen und poetischen Sprache. O'Farrell beschreibt das Leben im England des 16. Jahrhunderts detailreich und schafft eindrucksvolle Bilder von Natur, Alltag und Familienleben. Dabei versucht sie die Frage zu beantworten: Wie überlebt eine Familie, ein Ehepaar, eine Mutter den Verlust des eigenen Kindes?
Platz 22 New York Times Bestseller Readers Choice
Judith und Hamnet von Maggie O’Farrell ist ein außergewöhnlich schönes Buch, sprachlich ein echtes Meisterwerk. Mit einer leisen, fast poetischen Kraft erzählt O’Farrell eine Geschichte über Liebe, Mutterschaft und einen Verlust, der alles überschattet. Im Zentrum steht Agnes – eine unvorstellbar starke, kluge Frau. Eine Mutter, eine Liebende, eine Außenseiterin, deren Trauer tief sitzt und doch nie laut wird. Dieses Buch gehört ihr. Auch wenn man es vorher nicht erwartet: Es ist nicht die Geschichte eines berühmten Mannes, sondern die einer Frau, ohne die es ihn so vielleicht nie gegeben hätte. Agnes ist wach, naturverbunden, intuitiv, unbequem für ihre Zeit – und genau deshalb so faszinierend. Die Art, wie O’Farrell ihre Wahrnehmung, ihre Liebe zu ihren Kindern und ihren Schmerz beschreibt, geht unter die Haut. Der Verlust wird nicht ausgeschmückt, sondern mit einer stillen Intensität erzählt. Wie viel von Agnes’ Leben historisch überliefert ist, spielt dabei fast keine Rolle. O’Farrell nähert sich ihr mit Respekt, Fantasie und großer literarischer Sensibilität – und erschafft ein Porträt, das sich wahr anfühlt, auch wenn es zwischen den Zeilen entsteht. Judith und Hamnet ist ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eines, das zeigt, wie viel Kraft in Sprache liegen kann – und wie sehr große Geschichten manchmal von denen getragen werden, die im Schatten stehen.

Ein schmerzvoller Roman über Liebe, Verlust und Trauer.
"Ich bin des Todes, du lebst ... Schöpfe auf dieser rauen Welt in Schmerzen Atem, um meine Geschichte zu erzählen." (Hamlet, fünfter Akt, zweite Szene) Bei "Judith und Hamnet" handelt es sich um einen Roman, der sich mit der Familie von William Shakespeare beschäftigt. Maggie O'Farrell liefert uns damit ein Werk, in dem es um Liebe, Verlust und Trauer geht und das mich bis ins Mark getroffen hat. Stratford-upon-Avon im Jahr 1596: Noch am Morgen toben die elfjährigen Zwillinge Judith und Hamnet durchs ganze Haus und über den Hof. Spielen mit den Katzen, rennen und lachen - wie es Kinder nunmal tun. Doch plötzlich sagt Judith, dass es ihr nicht gut geht. Als Hamnet einige Zeit später nach ihr schaut, bekommt er Angst und sucht wie verrückt nach seiner Familie. Doch das Haus ist leer. Oma und Schwester sind unterwegs um Besorgungen zu machen und die Mutter weilt bei den Bienen. Der Vater ist schon seit Tagen in London. Auch den Arzt kann Hamnet nicht finden. Und so wacht Hamnet am Bett seiner Schwester, bis endlich die Mutter nach Hause kommt. Ihr ist sofort klar, was Hamnet nur erahnte, die Pest an Einzug ins Haus Shakespeare gehalten und Judith liegt im Sterben. Doch Hamnet liebt seine Zwillingsschwester über alles und tauscht mit Judith den Platz, un der Hoffnung, dass der Tod sich übertölpeln lässt und ihn statt seiner Schwester mit sich nimmt. "Woher hätten sie wissen sollen, dass Hamnet die Nadel war, die sie alle zusammenhielt? Dass sie ohne ihn alle zersplittern, zu Bruch gehen würden wie ein heruntergefallener Becher?" Maggie O'Farrell nimmt uns mit in Shakespeares Welt und Verknüpft Historisches so gekonnt mit Fiktion, dass ich im Nachhinein nachlesen musste, was Wahrheit und was Dichtung ist. Das entpuppte sich nicht als einfach, denn vieles aus jener Zeit ist nicht klar belegt. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Part wechselt von dem Einzug der Pest bis zum Tode des Kindes und dem Kennenlernen von Agnes und William hin und her. Und gerade mit diesem Kennenlernenpart habe ich mich in der ersten Hälfte etwas schwer getan. Der zweite Part handelt dann nur noch von dem Verlust und der Trauer. Dieser zweite Teil ist auch der stärkere im Buch. Er lässt uns spüren, wie jeder der Familienmitglieder in seiner unsäglichen Trauer allein ist, sich in sich selbst zurückzieht und sich vor der Außenwelt verschließt. Alles, um bloß nichts zu fühlen ... den Schmerz abzustellen. Wie Schwestern, Mutter und Vater mit dem Verlust und ihrer Trauer um Hamnet umgehen. Wie sie sich zeitweise voneinander entfernen und wie man manchmal in seiner Trauer auch wieder zueinander findet. "Judith und Hamnet" war für mich zwar kein Highlight, aber es hat viele mit mir gemacht. Auch wenn ich selbst keine Kinder habe, so konnte ich den Schmerz doch tief in mir spüren und hatte durchaus mit Tränen zu kämpfen.

,,sie wachsen heran mit dem Erinnerung daran, was es eigentlich bedeutet, geliebt zu werden-nämlich für das was man ist, nicht für das, was man sein sollte.“
In der Geschichte von Magie O’Farrell wird das tragische Leben von Shakespeare und seinen Verlusten erzählt. 16.Jahrhundert. Die Pest hat England fest in Griff. Als diese ausbricht, ahnt William noch nicht welche Auswirkungen das auf sein Leben und das seiner Familie haben wird. William ist gerade mal 18 Jahre als er seine Frau Agnes, die damals 26 Jahre alt ist, kennenlernt. Die Autorin erzählt von den grausamen Erziehungsmethoden mit denen William und auch seine Frau aufwachsen mussten. Den physische Gewalt scheint zu der Zeit ganz normal gewesen zu sein. Viele Eltern sind der Überzeugung gewesen, dass Kinder nur durch Schläge und Erniedrigungen zu etwas bringen. Mir tat das Herz weh beim lesen was William und Agnes alles ertragen mussten bis sie durch die Heirat die natürlich auch nicht sofort akzeptiert und befürwortet wurde, sich davon befreien konnten. Sie beide wollen ihre Kinder nicht mit Schläge und psychischen Missbrauch erziehen sondern voller Liebe. Wie solche "neumodernen" Erziehungsmethoden damals gesehen wurden, kann man sich ja auch schon denken. Agnes wurde aufgrund ihrer liebevollen Erzieherischen Maßnahmen als Hexe beschimpft und dafür das sie der Natur sich sehr verbunden gefühlt hat und ihren Frieden im Wald finden konnte. Das ist natürlich die höchste Form der Hexerei. Gehst in den Wald, saugst die frische Waldluft ein und danach wächst dir eine Warze auf der Nase. Schwups Hexe 🧙🏻♀️ Trotz all den gesellschaftlichen und Familiären Hindernissen heiraten die beiden und bekommen 3 Kinder. Susanne und die Zwillinge Judith und Hamnet. Die Kinder wachsen sehr geliebt auf bis ein tragisches Ereignis die Familie ereilt. Judith erkrankt an der Pest, kann aber gerettet werden und wird wieder gesund. Danach wird ihr Zwillingsbruder Hamnet krank und stirbt an den Folgen der Pest. Dieser Verlust lässt Agnes völlig zerbrechen. 💔 Ich hab den Film gesehen, welcher übrigens großartig ist. Die Szene als Hamnet stirbt und Agnes das begreift, hat der Schauspielerin und ihrer Schauspielleistung den Oscar gebracht. Hochverdient! Ich hab geheult als ich das gesehen habe. Man konnte diesen Verlust fühlen und ist für mich Filmkunst. Der Tod von Hamnet verarbeiten William und Agnes auf ihrer eigene Art und Weise. Während Agnes weiter funktioniert und ihren Frieden im Wald, in der Natur sucht, verarbeitet William das mit Schreiben. So entsteht das weltberühmtes Theaterstück Hamlet. Nachdem Agnes das Theaterstück sieht versteht sie, dass ihr Mann ihren gemeinsamen Sohn nicht einfach so vergessen hat weil er nach London geflohen ist und sich in seine Arbeit gestürzt hat. Er wollte mit seinem Theaterstück seinen Sohn Hamnet und ihre gemeinsame Liebe für ihn unsterblich machen. Was er ja auch geschafft hat.

Die Vorgeschichte zu Shakespeares "Hamlet"
In diesem Buch wird die Geschichte erzählt, wie es überhaupt dazu kam, dass Shakespeares Stück "Hamlet" erschienen ist. Inwieweit sich das Geschehene ausgedacht wurde, kann ich nicht sagen - will ich aber auch gar nicht. Meiner Meinung nach hat Maggie O'Farrell es geschafft, dass es realistisch wirkt. Sie erzählt vom Leben Shakespeares mit seinen Kindern Susanna, Judith & Hamnet. Aber hauptsächlich von seiner ganz besonderen Frau. Und meiner persönlichen Meinung nach hätte man das Buch sogar eher nach ihr benennen können: Agnes. Sie heilt, sie ist mutig und stark. Tatsächlich ein teils feministisch geprägter Roman, obwohl das zu diesen Zeiten ja kaum möglich war. Der Schreibstil war leider nicht ganz so meins. Ich habe ca. 50-70 Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Aber er passt trotzdem zu der tragischen, bedrückenden, rührenden Erzählung. Ich denke, dass ich "Hamlet" dieses Jahr auch noch lesen möchte. Denn grad die letzten paar Seiten haben mich wirklich nochmal zu Tränen gerührt.

Ein großartiger und bewegender Roman, eine Hommage an die wunderbare Frau an Shakespeares Seite
Die bewegende Geschichte von Agnes, einer starken und wundervollen Frau und Mutter, die das schlimmste was einer Mutter passieren kann durchlebt und -leidet. In schillernden Farben und erdrückender Einfühlsamkeit erzählt Maggie O'Farrell dise tragische Geschichte und verbindet mit großartigen Worten Geschichte und Fiktion. Ein absolutes Highlight!
Eine berührende Reise in eine vergangene Welt
Im England des sechzehnten Jahrhunderts wächst ein außergewöhnliches Mädchen zu einer ebenso ungewöhnlichen Frau heran. Agnes ist bekannt für ihre besondere Verbindung zur Natur und ihr feines Gespür für Menschen. Als sie den jungen Lateinlehrer heiratet, beginnt eine intensive Liebesgeschichte, aus der drei Kinder hervorgehen. Doch das Leben der Familie wird von einem schweren Verlust erschüttert, der alles verändert. Ich fand das Buch wirklich richtig gut. Ehrlich gesagt war mein Interesse ursprünglich dadurch geweckt, dass die Geschichte rund um Hamnet bei den Oscars so präsent war das hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt die Vorlage lesen. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Besonders begeistert hat mich die Sprache. Sie ist unglaublich schön und detailreich so beschreibend dass man sich komplett in diese Zeit und Welt hineinversetzen kann. Obwohl das Buch erst vor ein paar Jahren erschienen ist fühlt sich die Sprache irgendwie älter an aber genau das passt perfekt zur Epoche und wirkt überhaupt nicht künstlich sondern sehr stimmig. Auch emotional hat mich das Buch total gepackt. Die Darstellung von Trauer, Familie und Verlust ist so feinfühlig dass ich mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen konnte. Es war wirklich berührend und intensiv zu lesen. Trotz der Länge wurde es nie langweilig im Gegenteil ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es ist eines dieser Bücher die einen komplett einnehmen. Ich bin wirklich begeistert und freue mich jetzt schon darauf noch ein weiteres Buch von Maggie O Farrell zu lesen. Und natürlich möchte ich nach dieser Lektüre auch unbedingt die Verfilmung sehen. Für mich war Hamnet ein richtig richtig gutes Buch.

Ach ich weiß auch nicht. Zum einen fand ich es sehr schön geschrieben und ich mochte die leicht mystischen Anteile. Und irgendwie hat es mich auch berührt. Aber zum anderen vielleicht nicht so tiefgreifend, wie ich es mir erhofft habe? Und ich habe auch recht lange daran gelesen und konnte mich nicht so ganz in der Geschichte verlieren.
Am Ende herrlich intensiv!
Letztendlich eine tolle Geschichte mit wirklich ausführlicher und intensiver Sprache. Erwartet habe ich jedoch etwas anderes (nämlich den tatsächlichen Fortschritt, wie es zur Tragödie Hamlet kam…). Agnes habe ich unglaublich lieb gewonnen. Sie ist eine starke Frau, von der ich gerne viele Seiten gelesen habe. Ihre für die damalige Zeit ungewöhnlichen Gedanken und Gefühle werden sehr eindrücklich beschrieben, das finde ich toll. Noch besser hätte mir das Buch aber ehrlicherweise mit 100 Seiten weniger gefallen. Nichtsdestotrotz war das letzte Drittel so intensiv, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte („…was ist schlimmer als selbst zu sterben? Ein Kind zu haben, das stirbt“ - John Green). Diese „Rezension“ ist sicherlich etwas zerstreut. Dennoch möchte ich die Geschichte wärmstens empfehlen & ich freue mich auf die verfilmte Umsetzung. Zusatz nachdem ich den Film gesehen habe: er ist grandios! Und jetzt habe ich das Buch nochmal ein Stück lieber. Der gesamte(!) Film ist genauso intensiv wie mein liebster Teil des Buches (nämlich das letzte Drittel). Sehr empfehlenswert.
Richtig schönes Wohlfühlbuch mit historischem Hintergrund und einer starken Frauenfigur Agnes.
Eine fiktive Geschichte über Shakespeare und die Entstehung seines Stücks Hamlet. Die eigentliche Geschichte erzählt aber über das Leben einer Frau, die etwas außergewöhnlich ist und ihren eigenen Weg geht. Die Figur der Agnes mit ihrer Kräuterkunde und den etwas magischen Fähigkeiten hat mir sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Perspektiven und die liebevolle Beziehung zwischen den Familienmitgliedern machen das Buch warm, zart und nah. Mir hat das Buch Mega gefallen! Etwas schade fand ich, dass die Themen „Schreiben“, „Theater“, und der Enstehungsprozess eines Stückes fast gar keine Aufmerksamkeit im Buch finden. Trotzdem bekommt es von mir die hohe Bewertung, da die wunderbare Sprache, die interessanten und liebevoll beschriebenen Figuren, der geschichtliche Teil über die Pest, das Alltagsleben zu der Zeit für mich das Buch zu einem Highlight gemacht haben.
Ein wunderschönes Buch
Und wieder habe ich ein Buch aus dem Bücherschrank gelesen und es ist einfach wunderbar. Zu Anfang habe ich mich schwer getan. Da ich das Buch nicht durchgehend gelesen habe sondern immer mal wieder ein paar Seiten, habe ich nicht hinter den Aufbau geblickt. Es gibt immer wieder Zeitsprünge. Als ich das erkannte, war es ein Vergnügen, das Buch zu lesen. Ich bin begeistert vom Schreibstil und den Worten, die die Autorin findet. Es gibt so viele schöne Beschreibungen über das Leben zur Zeit von Shakespeare. Dieses Buch ist ein Highlight. Das schreibe ich, obwohl ich kein Fan von historischen Büchern bin.
Solide 3,5 Sterne, aber für mich nicht mehr
Ein gutes Buch und eine wirklich tolle Geschichte ABER was mich massiv gestört hat, sind die Zeitsprünge und dass dann auch noch ohne jegliche Ankündigung durch eine Überschrift etc. Ich mag einfach lieber eine chronologische Erzählweise...ich empfand es als sehr mühsam dass ständig hin und her gesprungen wurde und auch den Abschnitt wie genau es jetzt zur Pest Übertragung kam, fand ich zu ausführlich und zu lang, deshalb nur 3,5 Sterne. Bin schon sehr gespannt auf den Film und wie sie es umgesetzt haben.
Auf Grund meines Buchclubs bin ich gezwungenermaßen zum Lesen dieses Romans gekommen und wurde belohnt, meisterhaft. Das Werk hebt sich ab und ist für mich eine runde und gelungene Sache, sehr lesenswert. Es ist ein historischer Roman und leicht autobiografisch, es handelt von Shakespeares Frau und Kinder, Tod des Sohnes, Trauer und Entstehung von "Hamlet". Ich hatte am Anfang ein wenig Probleme mit der Sprache bzw. dem Aufbau, aber das verflüchtigte sich mit jeder Seite und der Stil hat mir gut gefallen, gut geschrieben, nicht langatmig oder zäh. Ein richtiges Highlight und das beste Buch was ich im Januar gelesen habe. Freue mich schon auf den Film, hoffe er ist so gut wie das Buch.
Schmerz auf jeder Seite
Den tragischen Höhepunkt von “Judith und Hamnet” nimmt Maggie O’Farrell direkt zu Beginn ihrer Erzählung vorweg: Das Kind, der einzige Sohn Hamnet wird sterben. Und trotzdem wünscht man sich auf jeder Seite des Buches doch O’Farrell habe einen belogen und die Tragödie sei abzuwenden. Der unumgängliche Tod und die Trauer der Eltern, vor allem der Mutter Agnes, trifft einen dann nur umso schmerzhafter. Keine leichte Lektüre, aber eine ungemein wertvolle, selbst wenn man sich nicht für Shakespeare und sein Stück Hamlet begeistern kann.
Anfangs muss man sich echt an den Erzählstil gewöhnen. Es ist halt einfach keine leichte Liebeslektüre ;-) Ich brauchte bei diesem Buch wirklich die Ruhe und Stille zum lesen. Manche Kapitel waren richtig spannend und manche wiederum haben mich leider so gar nicht gecatched. Ich war schlussendlich froh, als ich es zu Ende gelesen hatte.
Ich weiß nicht so recht.
Nach all den guten Bewertungen hier, fühle ich mich fast schon mies mit meinen drei Sternen, aber der Funke ist nicht so recht übergesprungen. Der Schreibstil war gut und das Thema nicht uninteressant. Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass der zweite Teil, wo es eigentlich erst so richtig interessant wurde, sehr gehetzt wirkte. Im ersten Teil wurde alles so schön ausgeschmückt und blumig beschrieben.. Der zweite Teil war meiner Meinung nach viel zu knapp gehalten. Während des Buchs wurden teilweise Details in die Handlung eingeflochten, die später nicht so wirklich aufgelöst wurden, bzw keinen weiteren Sinn ergeben haben. Alles in allem trotzdem ein gut lesbares Buch. Mich hinterlässt es jedoch unbefriedigt.
Ich greife nicht oft zu historischen Romanen, aber diese Geschichte hat mich neugierig gemacht. Eine fiktive Geschichte zu der Entstehungsgeschichte des Stückes Hamlet basierend auf wahren Begebenheiten klingt interessant, ist es tatsächlich auch, aber für mich nicht immer packend. Obwohl ich ziemlich schnell in der Geschichte war und genauso sorgenvoll die Krankheit von Judith und Hamnet beobachtet habe, war ich doch oft plötzlich irritiert, wo ich nun in der Erzählung gelandet bin. War ich gedanklich eigentlich noch bei den Zwillingen, steh ich plötzlich mit einem Hauslehrer im Zimmer, folge seinen Gedanken und stelle fest, William als 17-Jährigen zu beobachten, wie er sich in Agnes verliebt. Sie heiraten, kriegen eine Tochter und ein Zwillingspaar, Judith und Hamnet. Das Setting und die Sprache haben mir sehr gut gefallen und waren sehr passend zu dem historischen Rahmen, aber es war ein auf und ab mit dem Buch. Manche Passagen waren mir zu viel Umschreibung, denen ich nicht immer folgen konnte und dann war ich wieder voll im Geschehen und mochte es nicht weglegen. Der Wechsel von Zeit und Erzählperspektive haben so viel Aufmerksamkeit gefordert und manchmal nach Pausen verlangt. Dieses Buch hatte für mich definitiv Schönheiten und auch spannende Stellen und doch ist es kein Buch, das ich bedingungslos empfehlen würde. Leser*innen die mit Zeitsprüngen und teilweise langen Umschreibungen gut klar kommen, die werden ihre Freude damit haben. Ich fand die Familiengeschichte spannend und habe danach gegoogelt, wie viel „Wahrheit“ in dieser Erzählung steckt. „Offenbar ist ein Mensch imstande, einen ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch zu weinen. Ihr fällt auf, dass es viele verschiedene Arten des Weinens gibt - die unerwarteten Tränenausbrüche, das tief wühlende Schluchzen, das geräuschlose und endlos über die Wangen strömende Rinnsal.[…]Dass man seine Töchter mit Versprechungen vom Himmel und von ewiger Freude trösten kann, mit Geschichten darüber, wie er auf sie wartet und sie alle nach dem Tod wieder vereint sein werden - auch wenn man selbst kein einziges Wort davon glaubt.“ S.328
Kunstvolle Konstruktion aus historischen Fakten und Fiktion
Judith und Hamnet* Maggie O'Farrell Wenn der Ehemann stirbt, wird man zur Witwe, stirbt ein Elternteil, zur Waise. Wie aber nennt man jemanden, der ein Zwilling war, aber dann sein Gegenstück verloren hat? Dieses namenlose Entsetzen trifft Judith, als ihr Zwillingsbruder Hamnet an ihrer Stelle an der Pest verstirbt. Die Verzweiflung über diesen Verlust tropft geradezu aus den Seiten des Buches. So sehr, dass mir stellenweise beinahe das Herz brach. Judith und Hamnet ist eine Geschichte über den Verlust, über die Wendungen des Lebens, die dazu führen, dass Geschichten entstehen. Gleichsam ist Judith und Hamnet auch ein Einblick in das Leben Shakespearse, der der Vater der Zwillinge war und dessen Geschichte aus der Sicht seiner Familie, vorallem seiner Frau Agnes, greifbar wird. Vor knapp 400 Seiten war mir Shakespeare zwar geläufig, aber dennoch fremd. Jetzt, ein paar Lesestunden später, habe ich das Gefühl, er ist der Mann meiner guten Freundin Agnes. Maggie O'Farrells ' Judith und Hamnet' ist eine kunstvolle Konstruktion aus historischen Fakten und Fiktion und verwebt beides so gekonnt, dass ich das Gefühl hatte am Esstisch der Familie zu sitzen. Deshalb... 5 von 5 🌟

Historische Fakten in einer Geschichte wunderbar in Worte gepackt
Maggie O‘Farrell kann es einfach, Worte so zu verknüpfen dass unheimlich viel Atmosphäre entsteht. In meinem Kopf sind nicht nur Bilder, sondern auch Gerüche, und Geräusche entstanden, grosse Gefühle, die mich stocken lassen, ich muss kurz inne halten und die Wörter ausklingen lassen. Sie ist ein Schreibtalent….. lest auch „Portait einer Ehe“ das hat ein Wumms Ende und bekam von mir sogar 5 Sterne!
Eine berührende Geschichte über das Leben Shakespeares, dessen Name nie direkt fällt, sondern immer nur als der Mann oder der Vater betitelt wird. Erzählt wird in einem fesselnden Stil die Zeit des Kennenlernens zwischen Agnes und Shakespeare, die Geburt der Kinder, das Zusammenleben der Familien und die Schwierigkeiten, die darin vorherrschten bis zu der Zeit, als Shakespeare Hamlet uraufführt und welche traurige Geschichte zu diesem Stück führte. Dieses Buch reiht sich ganz vorne in meine Jahreshighlights ein!
Shakespeare und die Pest. In diesem wundervollen Roman von Maggie O'Farrell lernen wir Agnes, die Ehefrau Shakespeares, und seine drei Kinder kennen. Die Älteste, Susanna, und die Zwillinge Judith und Hamnet. Der Sohn stirbt im Alter von elf Jahren an der Pest. Wie geht die Familie damit um? Shakespeare schreibt ein Stück: Hamlet.
Es gibt so Bücher die ziehen einem bereits nach kürzester Zeit in einen Lesesog. Dies war für mich so ein Buch. Ich mochte den Schreibstil von Maggie O Farell so gerne.
Erzählt wird in Judith und Hamnet die fiktive Geschichte von William Shakespeare und seiner Familie. Besonderes Augenmerk wird hier auf Agnes, der Ehefrau von Shakespeare gelegt. Die beiden verlieben sich in jungen Jahren Hals über Kopf ineinander. Sehr zum Unmut der Familien. Agnes gilt als sonderbar und sehr eigen. Doch die beiden lieben sich und finden einen Weg um zu heiraten. William, der im Buch meist nur der Lehrer genannt wird, zieht schon bald nach London wo er als Schriftsteller und Theaterregisseur erste Erfolge feiert. Agnes bleibt mit den drei Kindern bei den Schwiegereltern, ihr grosses Wissen in der Kräuterheilkunde hat sich rasch im Dorf herumgesprochen. Gleich zu Beginn vom Buch erkrankt Judith, die Zwillingsschwester von Hamnet an der Pest. Agnes kümmert sich Tag und Nacht um Judith die von Stunde zu Stunde kraftloser wird. Warum nur hatte Agnes bei ihrer Tochter keine Vorahnung? Sie, welche die Gabe hat durch blosse Berührung in die Gedanken der Leute einzutauchen und zu fühlen ob die Person ein langes oder kurzes Leben führen wird. Und warum ist ihr Mann jetzt nicht an ihrerSeite sondern im fernen London? Mich hat die Geschichte sehr berührt, besonders zum Schluss hin musste ich mir ab und an einige Tränen wegwischen. Als ich das Buch beendet hatte dachte ich nur: hach, wie wunderbar war dieses Ende, dieser letzte Satz.
Man lernt den „berühmten englischen Schriftsteller“, dessen Name kein einziges Mal grnannt wird 😉kennen, indem man seine Frau / seine Familie kennenlernt. Das Buch erzählt de facto von ihr, ihrem Leben, ihrer Beziehunng zu ihren Kindern und zu ihm.. Ich hatte zuerst den Film gesehen und fand das Buch wunderbar. Es ist ein Roman, keine Biographie
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Über ein halbes Jahr in der Top 10 der Sunday Times
Einer der fünf besten Romane des Jahres der New York Times
Verfilmung mit dem Golden Globe für den besten Film und dem Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet
Agnes sieht ihn und weiß: Das wird er sein. Dabei ist der schmächtige Lateinlehrer aus Stratford-upon-Avon noch nicht einmal achtzehn. Egal, besser, sie küsst ihn schnell. Besser, sie erwartet ein Kind, bevor ihr einer die Heirat verbieten kann. Vierzehn Jahre später sind es drei Kinder geworden. Doch wie sollen sie auskommen, solange ihr Mann wer weiß was mit diesen Theaterstücken treibt? Er ist in London, als der elfjährige Hamnet die Beulen am Hals seiner Zwillingsschwester Judith ertastet. Als Agnes im Blick ihres Sohnes den Schwarzen Tod erkennt.
Maggie O’Farrell entdeckt den bedeutendsten aller Dramatiker neu, als Liebenden und als Vater. Vor allem aber erzählt sie zum ersten Mal die unvergessliche Geschichte seiner eigensinnigen, zärtlich kühnen Frau: Agnes.
»Maggie O’Farrell erzählt eine der spannendsten Geschichten überhaupt: die Geschichte, wie aus Leben Literatur wird. Magisch!« Denis Scheck
»›Judith und Hamnet‹ verknüpft auf grandiose Weise Liebe und Tod, untröstliche Trauer und Hoffnung, Hamnets einsames Sterben und sein Fortleben im Werk des abwesenden Vaters.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Maggie O’Farrell ist eine absolute Ausnahmeerscheinung. Offenbar kann sie beim Schreiben so ziemlich alles tun, was sie will.« The Guardian
»›Judith und Hamnet‹ ist ein brillanter Roman.« Süddeutsche Zeitung
»O’Farrells Geniestreich besteht darin, die Spärlichkeit der Informationen über Shakespeares Privatleben als literarische Chance zu begreifen – und in der Verbindung, die sie zwischen seinem toten Sohn und seinem großartigsten Stück herstellt.« The New York Times
»Was Maggie O’Farrells Schaffen auf eine andere Stufe hebt, sind ihre scharfsinnige Beobachtungsgabe und ihre Figuren, so herzzerreißend lebendig, dass man sie manchmal direkt in den Arm nehmen will.« The Sunday Times
»Es gibt Bücher, die stoßen eine Tür auf und schubsen einen hinein in ein Jetzt, das so nah, so absolut erscheint wie der eigene Herzschlag. Jede Zeile hat bei Maggie O’Farrell etwas Pulsierendes, und zugleich spürt man in jedem Moment, wie fragil der Lebensstrom ist und dass jede Fülle plötzlich vorbei sein kann.« Brigitte
»Maggie O’Farrell gelingt es meisterlich, sich in die Gefühle von Agnes, einer Frau, die im 16. Jahrhundert lebte, hineinzuversetzen.« Deutschlandfunk
»Eine zu Tränen rührende und doch tröstliche Geschichte über Liebe und Tod in Pandemie-Zeiten.« MDR Kultur
»Ein Buch wie ein schimmerndes Wunder.« David Mitchell
Book Information
Author Description
Maggie O’Farrell, 1972 in Nordirland geboren, zählt zu den wichtigsten irisch-britischen Autorinnen ihrer Generation. Nach Auszeichnungen mit dem Somerset Maugham Award und dem Costa Book Award gewann ihr hochgelobter Roman »Judith und Hamnet« den Women’s Prize for Fiction 2020, den National Book Critics Circle Award 2020 sowie den British Book Award 2021 für den besten Roman. Die Kinoverfilmung »Hamnet« (Drehbuch Chloé Zhao und Maggie O’Farrell) wurde 2026 mit zwei Golden Globes und einem Oscar für die beste Hauptdarstellerin geehrt. Auch »Porträt einer Ehe« stand 2023 auf der Shortlist für den Women’s Prize for Fiction und war ein Sunday-Times-Bestseller.
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"Ich bin des Todes, Du lebst, .... Schöpfe auf dieser rauhen Welt in Schmerzen Atem, um meine Geschichte zu erzählen." Hamlet Fünfter Akt, Zweite Szene Dieses Buch hat mich von den ersten Seiten an total in seinen Bann gezogen und für mich müsste der Titel eigentlich auch "Agnes" heißen. Aus ihrer Sicht wird das meiste der Geschichte erzählt. Beginnen tut der Roman allerdings aus der Sicht des 11-jährigen Hamnet, der verzweifelt Hilfe für seine kranke Schwester Judith sucht, doch das Haus ist leer. Bis seine Mutter endlich nach Hause kommt ist Judith schwer krank das Fieber hoch und die Beulen am Körper groß. Hamnet und Judith sind Zwillinge, ein Leben ohne einander unvorstellbar. Mutter Agnes ist nicht nur heilkundig, sie hat auch ein ganz besonderes Einfühlungsvermögen. Sie spürt oft die Dinge die Kommen werden, warum hat sie die Pest nicht gespürt, die über hre Tochter gekommen ist? Sie sieht die Welt wie niemand sonst. Jetzt ist sie verzweifelt. Agnes ist die zentrale Figur und hat mich von Anfang an fasziniert. Ihre Bedachtheit, die Naturverbundenheit und diese bedingungslose Liebe, vor allem zu ihren Kindern, aber auch zu ihrem Mann und ihrem Bruder zu dem sie auch eine ganz besondere Beziehung hat. Aber auch, wie sich nach und nach eine Wandlung mit ihrer Schwiegermutter vollzieht, weg von der harten Frau, hin zu einer empatischeren, der Schwiegertochter vertrauenden Person. Shakespeare selbst wird nie mit Namen erwähnt, er ist der Sohn, der Ehemann, der Vater und als dieser meist weit weg in London. Was dieses Buch so außergewöhnlich und besonders macht ist der Schreibstil. Eine detaillierte Beschreibung von kleinen Szenen und Gefühlen lässt einen ganz dicht dabei sein. Gefühlt war ich oft mit im Raum, habe Geburten,Tod, Glück und übergroße Trauer hautnah miterlebt. Poetisch, intensiv und mit allen Sinnen. Für mich ein Highlight und zwar ein großes Highlight, das ich auf jeden Fall nochmal lesen möchte. Große, große Leseempfehlung 🩵💙🩵
Mit Worten kaum zu beschreiben .. Grandios
Das Buch hat mich regelrecht in eine andere Welt gezogen. In das 16. Jahrhundert… hier geht es um die teils historisch, teils fiktiv belegte Lebensgeschichte von William Shakespeare, aber eigentlich um seine Ehefrau Anne Hathaway, die hier in dem Buch Agnes heißt, was historisch durchaus möglich sein könnte. Das Buch schwankt zwischen den Kapiteln immer in die Zeit, wo Hamnet und Judith, die Kinder von Shakespeare, gegen die Pest kämpfen und der Erzählung, wie Agnes und Shakespeare sich verliebten und zusammenkamen. Der Leser fiebert im wahrsten Sinne des Wortes mit. Agnes ist eine außergewöhnliche, starke Frau. Sie kennt sich unwahrscheinlich gut in der Natur aus und ist eine Art Heilerin. Sie ist sehr stur und lebt nach ihren eigenen Regeln. Das ihr Mann ständig in London ist, setzt ihr sehr zu und dann bricht über sie die schlimmste Tragödie ein. So viel Schmerz. Der Schreibstil von Maggie O‘Farrell ist einfach grandios. Sie schreibt in einer wunderschönen, metaphorischen Sprache. Ihre Worte lassen alles so intensiv wahrnehmen und haben mich völlig in ihren Bann gezogen, wie sie die Natur beschreibt, aber auch die Trauer, sehr intensiv. Ein wirklich, schönes, tragisches Lesegefühl. ▪️Shakespeare ▪️Handschuhe▪️strenger Vater ▪️Lateinlehrer▪️Agnes▪️Susanna▪️Judith und Hamnet▪️die Pest ▪️London ▪️Henley Street▪️Mary ▪️Theater ▪️Hamlet▪️trauernde Mutter▪️trauernder Vater▪️wo ist sein Geist

Eindringliche Atmosphäre und die fein gezeichneten Figuren sorgen dafür, dass man tief in das Leben Familie Shakespeare eintaucht. Besonders die emotionale Darstellung von Trauer und Zusammenhalt verleiht dem Roman große Wirkung.👍 Der Roman Judith und Hamnet von Maggie O'Farrell richtet den Blick auf die Familie von William Shakespeare und erzählt die Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive. Im Zentrum stehen seine Frau Agnes und ihre drei Kinder, besonders die Zwillinge Judith und Hamnet. Die Handlung bewegt sich zwischen verschiedenen Zeiten: Einerseits wird geschildert, wie sich Agnes und der junge Shakespeare kennenlernen und eine Familie gründen, andererseits rückt das Jahr 1596 in den Fokus, als eine Krankheit das Leben der Familie erschüttert. Während Judith schwer erkrankt, kommt es zu einem tragischen Verlust, der die Familie dauerhaft prägt und später mit Shakespeares berühmtem Drama Hamlet in Verbindung gebracht wird. Der Roman lebt vor allem von seiner atmosphärischen und sehr poetischen Sprache. O’Farrell beschreibt das Leben im England des 16. Jahrhunderts detailreich und schafft eindrucksvolle Bilder von Natur, Alltag und Familienleben. Besonders die Figur Agnes bleibt im Gedächtnis: eine eigenwillige, naturverbundene Frau mit einem beinahe mystischen Gespür für Menschen und Ereignisse. Auch die Beziehung der Zwillinge Judith und Hamnet wird sehr berührend dargestellt, wodurch der spätere Verlust besonders eindringlich wirkt. Allerdings verlangt das Buch Geduld. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und konzentriert sich stark auf Stimmungen, Erinnerungen und innere Gedanken. Wer eine klassische historische Handlung mit viel Spannung erwartet, könnte das Tempo stellenweise als langsam empfinden. Zudem springt die Erzählung zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven, was anfangs etwas Orientierung erfordert. Trotz dieser ruhigen Erzählweise entsteht ein intensiver und emotionaler Roman über Familie, Verlust und die Frage, wie aus persönlichem Leid große Kunst entstehen kann. „Judith und Hamnet“ ist weniger eine Biografie Shakespeares als vielmehr ein einfühlsames Porträt einer Mutter und ihres Kindes – und gerade dadurch bleibt die Geschichte lange im Gedächtnis.
Emotionen: 😊😟 😭 😰 Intensiv und emotional. Eine Geschichte über den Verlust des Kindes.
Über Shakespeares Privatleben ist nicht viel bekannt. Maggie O'Farrell möchte da nachhelfen und erdichtet aus den wenigen Randdaten eine tragische Familiengeschichte. Dabei legt sie den Fokus auf seine Frau Agnes. Der Roman lebt vor allem von seiner atmosphärischen und poetischen Sprache. O'Farrell beschreibt das Leben im England des 16. Jahrhunderts detailreich und schafft eindrucksvolle Bilder von Natur, Alltag und Familienleben. Dabei versucht sie die Frage zu beantworten: Wie überlebt eine Familie, ein Ehepaar, eine Mutter den Verlust des eigenen Kindes?
Platz 22 New York Times Bestseller Readers Choice
Judith und Hamnet von Maggie O’Farrell ist ein außergewöhnlich schönes Buch, sprachlich ein echtes Meisterwerk. Mit einer leisen, fast poetischen Kraft erzählt O’Farrell eine Geschichte über Liebe, Mutterschaft und einen Verlust, der alles überschattet. Im Zentrum steht Agnes – eine unvorstellbar starke, kluge Frau. Eine Mutter, eine Liebende, eine Außenseiterin, deren Trauer tief sitzt und doch nie laut wird. Dieses Buch gehört ihr. Auch wenn man es vorher nicht erwartet: Es ist nicht die Geschichte eines berühmten Mannes, sondern die einer Frau, ohne die es ihn so vielleicht nie gegeben hätte. Agnes ist wach, naturverbunden, intuitiv, unbequem für ihre Zeit – und genau deshalb so faszinierend. Die Art, wie O’Farrell ihre Wahrnehmung, ihre Liebe zu ihren Kindern und ihren Schmerz beschreibt, geht unter die Haut. Der Verlust wird nicht ausgeschmückt, sondern mit einer stillen Intensität erzählt. Wie viel von Agnes’ Leben historisch überliefert ist, spielt dabei fast keine Rolle. O’Farrell nähert sich ihr mit Respekt, Fantasie und großer literarischer Sensibilität – und erschafft ein Porträt, das sich wahr anfühlt, auch wenn es zwischen den Zeilen entsteht. Judith und Hamnet ist ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eines, das zeigt, wie viel Kraft in Sprache liegen kann – und wie sehr große Geschichten manchmal von denen getragen werden, die im Schatten stehen.

Ein schmerzvoller Roman über Liebe, Verlust und Trauer.
"Ich bin des Todes, du lebst ... Schöpfe auf dieser rauen Welt in Schmerzen Atem, um meine Geschichte zu erzählen." (Hamlet, fünfter Akt, zweite Szene) Bei "Judith und Hamnet" handelt es sich um einen Roman, der sich mit der Familie von William Shakespeare beschäftigt. Maggie O'Farrell liefert uns damit ein Werk, in dem es um Liebe, Verlust und Trauer geht und das mich bis ins Mark getroffen hat. Stratford-upon-Avon im Jahr 1596: Noch am Morgen toben die elfjährigen Zwillinge Judith und Hamnet durchs ganze Haus und über den Hof. Spielen mit den Katzen, rennen und lachen - wie es Kinder nunmal tun. Doch plötzlich sagt Judith, dass es ihr nicht gut geht. Als Hamnet einige Zeit später nach ihr schaut, bekommt er Angst und sucht wie verrückt nach seiner Familie. Doch das Haus ist leer. Oma und Schwester sind unterwegs um Besorgungen zu machen und die Mutter weilt bei den Bienen. Der Vater ist schon seit Tagen in London. Auch den Arzt kann Hamnet nicht finden. Und so wacht Hamnet am Bett seiner Schwester, bis endlich die Mutter nach Hause kommt. Ihr ist sofort klar, was Hamnet nur erahnte, die Pest an Einzug ins Haus Shakespeare gehalten und Judith liegt im Sterben. Doch Hamnet liebt seine Zwillingsschwester über alles und tauscht mit Judith den Platz, un der Hoffnung, dass der Tod sich übertölpeln lässt und ihn statt seiner Schwester mit sich nimmt. "Woher hätten sie wissen sollen, dass Hamnet die Nadel war, die sie alle zusammenhielt? Dass sie ohne ihn alle zersplittern, zu Bruch gehen würden wie ein heruntergefallener Becher?" Maggie O'Farrell nimmt uns mit in Shakespeares Welt und Verknüpft Historisches so gekonnt mit Fiktion, dass ich im Nachhinein nachlesen musste, was Wahrheit und was Dichtung ist. Das entpuppte sich nicht als einfach, denn vieles aus jener Zeit ist nicht klar belegt. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Part wechselt von dem Einzug der Pest bis zum Tode des Kindes und dem Kennenlernen von Agnes und William hin und her. Und gerade mit diesem Kennenlernenpart habe ich mich in der ersten Hälfte etwas schwer getan. Der zweite Part handelt dann nur noch von dem Verlust und der Trauer. Dieser zweite Teil ist auch der stärkere im Buch. Er lässt uns spüren, wie jeder der Familienmitglieder in seiner unsäglichen Trauer allein ist, sich in sich selbst zurückzieht und sich vor der Außenwelt verschließt. Alles, um bloß nichts zu fühlen ... den Schmerz abzustellen. Wie Schwestern, Mutter und Vater mit dem Verlust und ihrer Trauer um Hamnet umgehen. Wie sie sich zeitweise voneinander entfernen und wie man manchmal in seiner Trauer auch wieder zueinander findet. "Judith und Hamnet" war für mich zwar kein Highlight, aber es hat viele mit mir gemacht. Auch wenn ich selbst keine Kinder habe, so konnte ich den Schmerz doch tief in mir spüren und hatte durchaus mit Tränen zu kämpfen.

,,sie wachsen heran mit dem Erinnerung daran, was es eigentlich bedeutet, geliebt zu werden-nämlich für das was man ist, nicht für das, was man sein sollte.“
In der Geschichte von Magie O’Farrell wird das tragische Leben von Shakespeare und seinen Verlusten erzählt. 16.Jahrhundert. Die Pest hat England fest in Griff. Als diese ausbricht, ahnt William noch nicht welche Auswirkungen das auf sein Leben und das seiner Familie haben wird. William ist gerade mal 18 Jahre als er seine Frau Agnes, die damals 26 Jahre alt ist, kennenlernt. Die Autorin erzählt von den grausamen Erziehungsmethoden mit denen William und auch seine Frau aufwachsen mussten. Den physische Gewalt scheint zu der Zeit ganz normal gewesen zu sein. Viele Eltern sind der Überzeugung gewesen, dass Kinder nur durch Schläge und Erniedrigungen zu etwas bringen. Mir tat das Herz weh beim lesen was William und Agnes alles ertragen mussten bis sie durch die Heirat die natürlich auch nicht sofort akzeptiert und befürwortet wurde, sich davon befreien konnten. Sie beide wollen ihre Kinder nicht mit Schläge und psychischen Missbrauch erziehen sondern voller Liebe. Wie solche "neumodernen" Erziehungsmethoden damals gesehen wurden, kann man sich ja auch schon denken. Agnes wurde aufgrund ihrer liebevollen Erzieherischen Maßnahmen als Hexe beschimpft und dafür das sie der Natur sich sehr verbunden gefühlt hat und ihren Frieden im Wald finden konnte. Das ist natürlich die höchste Form der Hexerei. Gehst in den Wald, saugst die frische Waldluft ein und danach wächst dir eine Warze auf der Nase. Schwups Hexe 🧙🏻♀️ Trotz all den gesellschaftlichen und Familiären Hindernissen heiraten die beiden und bekommen 3 Kinder. Susanne und die Zwillinge Judith und Hamnet. Die Kinder wachsen sehr geliebt auf bis ein tragisches Ereignis die Familie ereilt. Judith erkrankt an der Pest, kann aber gerettet werden und wird wieder gesund. Danach wird ihr Zwillingsbruder Hamnet krank und stirbt an den Folgen der Pest. Dieser Verlust lässt Agnes völlig zerbrechen. 💔 Ich hab den Film gesehen, welcher übrigens großartig ist. Die Szene als Hamnet stirbt und Agnes das begreift, hat der Schauspielerin und ihrer Schauspielleistung den Oscar gebracht. Hochverdient! Ich hab geheult als ich das gesehen habe. Man konnte diesen Verlust fühlen und ist für mich Filmkunst. Der Tod von Hamnet verarbeiten William und Agnes auf ihrer eigene Art und Weise. Während Agnes weiter funktioniert und ihren Frieden im Wald, in der Natur sucht, verarbeitet William das mit Schreiben. So entsteht das weltberühmtes Theaterstück Hamlet. Nachdem Agnes das Theaterstück sieht versteht sie, dass ihr Mann ihren gemeinsamen Sohn nicht einfach so vergessen hat weil er nach London geflohen ist und sich in seine Arbeit gestürzt hat. Er wollte mit seinem Theaterstück seinen Sohn Hamnet und ihre gemeinsame Liebe für ihn unsterblich machen. Was er ja auch geschafft hat.

Die Vorgeschichte zu Shakespeares "Hamlet"
In diesem Buch wird die Geschichte erzählt, wie es überhaupt dazu kam, dass Shakespeares Stück "Hamlet" erschienen ist. Inwieweit sich das Geschehene ausgedacht wurde, kann ich nicht sagen - will ich aber auch gar nicht. Meiner Meinung nach hat Maggie O'Farrell es geschafft, dass es realistisch wirkt. Sie erzählt vom Leben Shakespeares mit seinen Kindern Susanna, Judith & Hamnet. Aber hauptsächlich von seiner ganz besonderen Frau. Und meiner persönlichen Meinung nach hätte man das Buch sogar eher nach ihr benennen können: Agnes. Sie heilt, sie ist mutig und stark. Tatsächlich ein teils feministisch geprägter Roman, obwohl das zu diesen Zeiten ja kaum möglich war. Der Schreibstil war leider nicht ganz so meins. Ich habe ca. 50-70 Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Aber er passt trotzdem zu der tragischen, bedrückenden, rührenden Erzählung. Ich denke, dass ich "Hamlet" dieses Jahr auch noch lesen möchte. Denn grad die letzten paar Seiten haben mich wirklich nochmal zu Tränen gerührt.

Ein großartiger und bewegender Roman, eine Hommage an die wunderbare Frau an Shakespeares Seite
Die bewegende Geschichte von Agnes, einer starken und wundervollen Frau und Mutter, die das schlimmste was einer Mutter passieren kann durchlebt und -leidet. In schillernden Farben und erdrückender Einfühlsamkeit erzählt Maggie O'Farrell dise tragische Geschichte und verbindet mit großartigen Worten Geschichte und Fiktion. Ein absolutes Highlight!
Eine berührende Reise in eine vergangene Welt
Im England des sechzehnten Jahrhunderts wächst ein außergewöhnliches Mädchen zu einer ebenso ungewöhnlichen Frau heran. Agnes ist bekannt für ihre besondere Verbindung zur Natur und ihr feines Gespür für Menschen. Als sie den jungen Lateinlehrer heiratet, beginnt eine intensive Liebesgeschichte, aus der drei Kinder hervorgehen. Doch das Leben der Familie wird von einem schweren Verlust erschüttert, der alles verändert. Ich fand das Buch wirklich richtig gut. Ehrlich gesagt war mein Interesse ursprünglich dadurch geweckt, dass die Geschichte rund um Hamnet bei den Oscars so präsent war das hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt die Vorlage lesen. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Besonders begeistert hat mich die Sprache. Sie ist unglaublich schön und detailreich so beschreibend dass man sich komplett in diese Zeit und Welt hineinversetzen kann. Obwohl das Buch erst vor ein paar Jahren erschienen ist fühlt sich die Sprache irgendwie älter an aber genau das passt perfekt zur Epoche und wirkt überhaupt nicht künstlich sondern sehr stimmig. Auch emotional hat mich das Buch total gepackt. Die Darstellung von Trauer, Familie und Verlust ist so feinfühlig dass ich mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen konnte. Es war wirklich berührend und intensiv zu lesen. Trotz der Länge wurde es nie langweilig im Gegenteil ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es ist eines dieser Bücher die einen komplett einnehmen. Ich bin wirklich begeistert und freue mich jetzt schon darauf noch ein weiteres Buch von Maggie O Farrell zu lesen. Und natürlich möchte ich nach dieser Lektüre auch unbedingt die Verfilmung sehen. Für mich war Hamnet ein richtig richtig gutes Buch.

Ach ich weiß auch nicht. Zum einen fand ich es sehr schön geschrieben und ich mochte die leicht mystischen Anteile. Und irgendwie hat es mich auch berührt. Aber zum anderen vielleicht nicht so tiefgreifend, wie ich es mir erhofft habe? Und ich habe auch recht lange daran gelesen und konnte mich nicht so ganz in der Geschichte verlieren.
Am Ende herrlich intensiv!
Letztendlich eine tolle Geschichte mit wirklich ausführlicher und intensiver Sprache. Erwartet habe ich jedoch etwas anderes (nämlich den tatsächlichen Fortschritt, wie es zur Tragödie Hamlet kam…). Agnes habe ich unglaublich lieb gewonnen. Sie ist eine starke Frau, von der ich gerne viele Seiten gelesen habe. Ihre für die damalige Zeit ungewöhnlichen Gedanken und Gefühle werden sehr eindrücklich beschrieben, das finde ich toll. Noch besser hätte mir das Buch aber ehrlicherweise mit 100 Seiten weniger gefallen. Nichtsdestotrotz war das letzte Drittel so intensiv, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte („…was ist schlimmer als selbst zu sterben? Ein Kind zu haben, das stirbt“ - John Green). Diese „Rezension“ ist sicherlich etwas zerstreut. Dennoch möchte ich die Geschichte wärmstens empfehlen & ich freue mich auf die verfilmte Umsetzung. Zusatz nachdem ich den Film gesehen habe: er ist grandios! Und jetzt habe ich das Buch nochmal ein Stück lieber. Der gesamte(!) Film ist genauso intensiv wie mein liebster Teil des Buches (nämlich das letzte Drittel). Sehr empfehlenswert.
Richtig schönes Wohlfühlbuch mit historischem Hintergrund und einer starken Frauenfigur Agnes.
Eine fiktive Geschichte über Shakespeare und die Entstehung seines Stücks Hamlet. Die eigentliche Geschichte erzählt aber über das Leben einer Frau, die etwas außergewöhnlich ist und ihren eigenen Weg geht. Die Figur der Agnes mit ihrer Kräuterkunde und den etwas magischen Fähigkeiten hat mir sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Perspektiven und die liebevolle Beziehung zwischen den Familienmitgliedern machen das Buch warm, zart und nah. Mir hat das Buch Mega gefallen! Etwas schade fand ich, dass die Themen „Schreiben“, „Theater“, und der Enstehungsprozess eines Stückes fast gar keine Aufmerksamkeit im Buch finden. Trotzdem bekommt es von mir die hohe Bewertung, da die wunderbare Sprache, die interessanten und liebevoll beschriebenen Figuren, der geschichtliche Teil über die Pest, das Alltagsleben zu der Zeit für mich das Buch zu einem Highlight gemacht haben.
Ein wunderschönes Buch
Und wieder habe ich ein Buch aus dem Bücherschrank gelesen und es ist einfach wunderbar. Zu Anfang habe ich mich schwer getan. Da ich das Buch nicht durchgehend gelesen habe sondern immer mal wieder ein paar Seiten, habe ich nicht hinter den Aufbau geblickt. Es gibt immer wieder Zeitsprünge. Als ich das erkannte, war es ein Vergnügen, das Buch zu lesen. Ich bin begeistert vom Schreibstil und den Worten, die die Autorin findet. Es gibt so viele schöne Beschreibungen über das Leben zur Zeit von Shakespeare. Dieses Buch ist ein Highlight. Das schreibe ich, obwohl ich kein Fan von historischen Büchern bin.
Solide 3,5 Sterne, aber für mich nicht mehr
Ein gutes Buch und eine wirklich tolle Geschichte ABER was mich massiv gestört hat, sind die Zeitsprünge und dass dann auch noch ohne jegliche Ankündigung durch eine Überschrift etc. Ich mag einfach lieber eine chronologische Erzählweise...ich empfand es als sehr mühsam dass ständig hin und her gesprungen wurde und auch den Abschnitt wie genau es jetzt zur Pest Übertragung kam, fand ich zu ausführlich und zu lang, deshalb nur 3,5 Sterne. Bin schon sehr gespannt auf den Film und wie sie es umgesetzt haben.
Auf Grund meines Buchclubs bin ich gezwungenermaßen zum Lesen dieses Romans gekommen und wurde belohnt, meisterhaft. Das Werk hebt sich ab und ist für mich eine runde und gelungene Sache, sehr lesenswert. Es ist ein historischer Roman und leicht autobiografisch, es handelt von Shakespeares Frau und Kinder, Tod des Sohnes, Trauer und Entstehung von "Hamlet". Ich hatte am Anfang ein wenig Probleme mit der Sprache bzw. dem Aufbau, aber das verflüchtigte sich mit jeder Seite und der Stil hat mir gut gefallen, gut geschrieben, nicht langatmig oder zäh. Ein richtiges Highlight und das beste Buch was ich im Januar gelesen habe. Freue mich schon auf den Film, hoffe er ist so gut wie das Buch.
Schmerz auf jeder Seite
Den tragischen Höhepunkt von “Judith und Hamnet” nimmt Maggie O’Farrell direkt zu Beginn ihrer Erzählung vorweg: Das Kind, der einzige Sohn Hamnet wird sterben. Und trotzdem wünscht man sich auf jeder Seite des Buches doch O’Farrell habe einen belogen und die Tragödie sei abzuwenden. Der unumgängliche Tod und die Trauer der Eltern, vor allem der Mutter Agnes, trifft einen dann nur umso schmerzhafter. Keine leichte Lektüre, aber eine ungemein wertvolle, selbst wenn man sich nicht für Shakespeare und sein Stück Hamlet begeistern kann.
Anfangs muss man sich echt an den Erzählstil gewöhnen. Es ist halt einfach keine leichte Liebeslektüre ;-) Ich brauchte bei diesem Buch wirklich die Ruhe und Stille zum lesen. Manche Kapitel waren richtig spannend und manche wiederum haben mich leider so gar nicht gecatched. Ich war schlussendlich froh, als ich es zu Ende gelesen hatte.
Ich weiß nicht so recht.
Nach all den guten Bewertungen hier, fühle ich mich fast schon mies mit meinen drei Sternen, aber der Funke ist nicht so recht übergesprungen. Der Schreibstil war gut und das Thema nicht uninteressant. Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass der zweite Teil, wo es eigentlich erst so richtig interessant wurde, sehr gehetzt wirkte. Im ersten Teil wurde alles so schön ausgeschmückt und blumig beschrieben.. Der zweite Teil war meiner Meinung nach viel zu knapp gehalten. Während des Buchs wurden teilweise Details in die Handlung eingeflochten, die später nicht so wirklich aufgelöst wurden, bzw keinen weiteren Sinn ergeben haben. Alles in allem trotzdem ein gut lesbares Buch. Mich hinterlässt es jedoch unbefriedigt.
Ich greife nicht oft zu historischen Romanen, aber diese Geschichte hat mich neugierig gemacht. Eine fiktive Geschichte zu der Entstehungsgeschichte des Stückes Hamlet basierend auf wahren Begebenheiten klingt interessant, ist es tatsächlich auch, aber für mich nicht immer packend. Obwohl ich ziemlich schnell in der Geschichte war und genauso sorgenvoll die Krankheit von Judith und Hamnet beobachtet habe, war ich doch oft plötzlich irritiert, wo ich nun in der Erzählung gelandet bin. War ich gedanklich eigentlich noch bei den Zwillingen, steh ich plötzlich mit einem Hauslehrer im Zimmer, folge seinen Gedanken und stelle fest, William als 17-Jährigen zu beobachten, wie er sich in Agnes verliebt. Sie heiraten, kriegen eine Tochter und ein Zwillingspaar, Judith und Hamnet. Das Setting und die Sprache haben mir sehr gut gefallen und waren sehr passend zu dem historischen Rahmen, aber es war ein auf und ab mit dem Buch. Manche Passagen waren mir zu viel Umschreibung, denen ich nicht immer folgen konnte und dann war ich wieder voll im Geschehen und mochte es nicht weglegen. Der Wechsel von Zeit und Erzählperspektive haben so viel Aufmerksamkeit gefordert und manchmal nach Pausen verlangt. Dieses Buch hatte für mich definitiv Schönheiten und auch spannende Stellen und doch ist es kein Buch, das ich bedingungslos empfehlen würde. Leser*innen die mit Zeitsprüngen und teilweise langen Umschreibungen gut klar kommen, die werden ihre Freude damit haben. Ich fand die Familiengeschichte spannend und habe danach gegoogelt, wie viel „Wahrheit“ in dieser Erzählung steckt. „Offenbar ist ein Mensch imstande, einen ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch zu weinen. Ihr fällt auf, dass es viele verschiedene Arten des Weinens gibt - die unerwarteten Tränenausbrüche, das tief wühlende Schluchzen, das geräuschlose und endlos über die Wangen strömende Rinnsal.[…]Dass man seine Töchter mit Versprechungen vom Himmel und von ewiger Freude trösten kann, mit Geschichten darüber, wie er auf sie wartet und sie alle nach dem Tod wieder vereint sein werden - auch wenn man selbst kein einziges Wort davon glaubt.“ S.328
Kunstvolle Konstruktion aus historischen Fakten und Fiktion
Judith und Hamnet* Maggie O'Farrell Wenn der Ehemann stirbt, wird man zur Witwe, stirbt ein Elternteil, zur Waise. Wie aber nennt man jemanden, der ein Zwilling war, aber dann sein Gegenstück verloren hat? Dieses namenlose Entsetzen trifft Judith, als ihr Zwillingsbruder Hamnet an ihrer Stelle an der Pest verstirbt. Die Verzweiflung über diesen Verlust tropft geradezu aus den Seiten des Buches. So sehr, dass mir stellenweise beinahe das Herz brach. Judith und Hamnet ist eine Geschichte über den Verlust, über die Wendungen des Lebens, die dazu führen, dass Geschichten entstehen. Gleichsam ist Judith und Hamnet auch ein Einblick in das Leben Shakespearse, der der Vater der Zwillinge war und dessen Geschichte aus der Sicht seiner Familie, vorallem seiner Frau Agnes, greifbar wird. Vor knapp 400 Seiten war mir Shakespeare zwar geläufig, aber dennoch fremd. Jetzt, ein paar Lesestunden später, habe ich das Gefühl, er ist der Mann meiner guten Freundin Agnes. Maggie O'Farrells ' Judith und Hamnet' ist eine kunstvolle Konstruktion aus historischen Fakten und Fiktion und verwebt beides so gekonnt, dass ich das Gefühl hatte am Esstisch der Familie zu sitzen. Deshalb... 5 von 5 🌟

Historische Fakten in einer Geschichte wunderbar in Worte gepackt
Maggie O‘Farrell kann es einfach, Worte so zu verknüpfen dass unheimlich viel Atmosphäre entsteht. In meinem Kopf sind nicht nur Bilder, sondern auch Gerüche, und Geräusche entstanden, grosse Gefühle, die mich stocken lassen, ich muss kurz inne halten und die Wörter ausklingen lassen. Sie ist ein Schreibtalent….. lest auch „Portait einer Ehe“ das hat ein Wumms Ende und bekam von mir sogar 5 Sterne!
Eine berührende Geschichte über das Leben Shakespeares, dessen Name nie direkt fällt, sondern immer nur als der Mann oder der Vater betitelt wird. Erzählt wird in einem fesselnden Stil die Zeit des Kennenlernens zwischen Agnes und Shakespeare, die Geburt der Kinder, das Zusammenleben der Familien und die Schwierigkeiten, die darin vorherrschten bis zu der Zeit, als Shakespeare Hamlet uraufführt und welche traurige Geschichte zu diesem Stück führte. Dieses Buch reiht sich ganz vorne in meine Jahreshighlights ein!
Shakespeare und die Pest. In diesem wundervollen Roman von Maggie O'Farrell lernen wir Agnes, die Ehefrau Shakespeares, und seine drei Kinder kennen. Die Älteste, Susanna, und die Zwillinge Judith und Hamnet. Der Sohn stirbt im Alter von elf Jahren an der Pest. Wie geht die Familie damit um? Shakespeare schreibt ein Stück: Hamlet.
Es gibt so Bücher die ziehen einem bereits nach kürzester Zeit in einen Lesesog. Dies war für mich so ein Buch. Ich mochte den Schreibstil von Maggie O Farell so gerne.
Erzählt wird in Judith und Hamnet die fiktive Geschichte von William Shakespeare und seiner Familie. Besonderes Augenmerk wird hier auf Agnes, der Ehefrau von Shakespeare gelegt. Die beiden verlieben sich in jungen Jahren Hals über Kopf ineinander. Sehr zum Unmut der Familien. Agnes gilt als sonderbar und sehr eigen. Doch die beiden lieben sich und finden einen Weg um zu heiraten. William, der im Buch meist nur der Lehrer genannt wird, zieht schon bald nach London wo er als Schriftsteller und Theaterregisseur erste Erfolge feiert. Agnes bleibt mit den drei Kindern bei den Schwiegereltern, ihr grosses Wissen in der Kräuterheilkunde hat sich rasch im Dorf herumgesprochen. Gleich zu Beginn vom Buch erkrankt Judith, die Zwillingsschwester von Hamnet an der Pest. Agnes kümmert sich Tag und Nacht um Judith die von Stunde zu Stunde kraftloser wird. Warum nur hatte Agnes bei ihrer Tochter keine Vorahnung? Sie, welche die Gabe hat durch blosse Berührung in die Gedanken der Leute einzutauchen und zu fühlen ob die Person ein langes oder kurzes Leben führen wird. Und warum ist ihr Mann jetzt nicht an ihrerSeite sondern im fernen London? Mich hat die Geschichte sehr berührt, besonders zum Schluss hin musste ich mir ab und an einige Tränen wegwischen. Als ich das Buch beendet hatte dachte ich nur: hach, wie wunderbar war dieses Ende, dieser letzte Satz.
Man lernt den „berühmten englischen Schriftsteller“, dessen Name kein einziges Mal grnannt wird 😉kennen, indem man seine Frau / seine Familie kennenlernt. Das Buch erzählt de facto von ihr, ihrem Leben, ihrer Beziehunng zu ihren Kindern und zu ihm.. Ich hatte zuerst den Film gesehen und fand das Buch wunderbar. Es ist ein Roman, keine Biographie























































