Eine wie Frankie
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Description
«Frankie ist warmherzig und klug; eine Frau, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!» Bonnie Garmus
New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie liebt, kaum noch wieder. Und plötzlich droht ihr alles, wofür sie gekämpft hat, zu entgleiten …
Eine faszinierende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schmerz, über Kunst und New York, so bewegend, traurig-schön und schillernd wie nur Graham Norton sie schreiben kann.
Book Information
Author Description
Graham Norton, Schauspieler, Comedian und Talkmaster, ist eine der bekanntesten Fernsehpersönlichkeiten der englischsprachigen Welt. Geboren wurde er in Clondalkin, einem Vorort von Dublin, aufgewachsen ist der Sohn einer protestantischen Familie aber im County Cork im Süden Irlands. Sein erster Roman «Ein irischer Dorfpolizist» überraschte viele durch seine Wärme und erzählerische Qualität, er avancierte in Irland und Großbritannien zum Bestseller, wurde mit dem Irish Book Award 2016 ausgezeichnet und wird nun auch zu einer Fernsehserie. «Möglicherweise war es Verschwendung, dass der Mann die ganzen Jahre im Fernsehen war», schrieb Bestsellerautor John Boyne in der «Irish Times».
Posts
Was für ein wundervolles Buch 💚
Graham Norton erzählt die Geschichte von Frankie, einem Mädchen, das im ländlichen Irland aufwächst und dessen Leben in Bahnen verläuft, die sich niemand, am allerwenigsten sie selbst, sich vorstellen konnte. Es ist ein warmherzige Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Schicksalsschläge und glückliche Zeiten. Man schließt Frankie ins Herz, mit all ihren Ecken und Kanten und ihrem großen Herzen. Ich habe mit ihr gelacht und geweint. Der Schreibstil des Autors legt sich wie eine weiche Decke um die Geschichte und bietet ihr einen wundervollen Rahmen. Ich habe diese Geschichte unglaublich gern gelesen und werde mich immer gern an die umwerfende Frankie, die sich in ihrem Leben nicht hat unterkriegen lassen, zurückdenken. Lest dieses Buch und lernt Frankie kennen!
Das war ein Buch, in das ich sofort reingekommen bin. Die ersten 100 Seiten habe ich durchgelesen, was mir als eher langsamer Leser normalerweise kaum passiert. Das war schon mal ein gutes Zeichen. Und ja, es hat mich abgeholt! Frankies Leben, das der Autor sehr empathisch beschreibt, ist geprägt von Verlusten, aber großem Durchhaltevermögen und man muss sie in all ihren Lebensphasen einfach ins Herz schließen. "Frankie Haffen hatte geliebt und war geliebt worden, hatte Dinge gesehen und Menschen getroffen, von denen Frances Howe nicht einmal hätte träumen können." (S. 382) Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Schauplätze wie Irland in den 1950ern (hat mich an Colm Toibin erinnert), London und New York in den 1960ern sowie die unterschiedlichen Charaktere, die alle ihren eigenen Reiz hatten. Zwar fand ich die Geschichte nicht unbedingt herausragend und manche Entwicklungen waren vorhersehbar, aber trotzdem ist es ein sehr einfühlsames und angenehm zu lesendes Buch.

Frankie hatte wohl das, was man ein bewegtes Leben nennt. Aufgewachsen in Irland, verliert sie früh ihre Eltern, landet schon schnell in einer arrangierten Ehe, die alles andere als glücklich verläuft. Und heute? Ist sie über 80, lebt in London und erzählt uns und ihrem Pfleger Damian von allem, was was sie erlebt hat. Wie sie als junge Frau im schillernd überwältigenden New York der 50er/60 er Jahre landet, die durchaus verrückte Kunstszene kennenlernt, schließlich auf Joe trifft und erstmals Glück und Ausgelassenheit erleben darf. Das Restaurant, das ihr erster Arbeitsplatz ist, wird schon bald zum angesagten Treff für Künstler und Feinschmecker, und das liegt neben Joes Kunst nicht zuletzt auch an Frankie selbst. Doch Joe wächst der Erfolg über den Kopf und was als wilder Großstadttraum begann, stellt Frankie schon bald vor neue Herausforderungen. Aber lest/hört selbst! Ich bin sehr gern in Frankies Leben abgetaucht. Norton erzählt hier nicht nur die Geschichte einer Frau, die das Leben nimmt wie es kommt. Er erzählt auch von einer pulsierenden Stadt und unerschütterlicher Freudschaft. Das hat mich gut unterhalten.
Ein ganz reizendes Buch mit einigen traurigen Momente
Mit Frankie war das eine langsame Romanze am Anfang war ich nicht so sicher was ich von ihr halten sollte, so schüchtern und etwas fade. Aber nach und nach zeigte sie ihr richtiges Ich und es war um mich geschehen. Und ich wäre gerne an Damiens Stelle gewesen um ihren Erzählungen zu lauschen und eine Freundin wie Nora hätte ich auch gerne. Insgesamt ein wunderbarer Roman über eine Frau die im Leben fast alles erlebt hat und sich nicht vom auf und ab des Lebens unterkriegen lassen hat. - Dabei aber menschlich blieb, mit Hoffnung und Ängsten und ein Hauch Starrsinn. Sowas von empfehlenswert!
Einfühlsam erzählte Lebensgeschichte
Die schüchterne Frankie wächst nach dem Unfalltod ihrer Eltern in den 1920er Jahren im lieblosen Haushalt von Tante und Onkel in der irischen Provinz auf. Sie wird sehr jung mit einem viel älteren Geistlichen verheiratet, kann dieser unglücklichen Ehe aber ungeplant entkommen, landet zunächst in London und kurze Zeit später in New York. Dort lernt sie den Chauffeur Joe kennen und lieben, sie selbst arbeitet als Köchin und wird viele Jahre später dieses Lokal übernehmen und zu einem angesagten Szene- Restaurant machen, während Joe seinen Traum vom erfolgreichen Künstler wahrmachen kann. Frankie erzählt als alte Frau ihre Lebensgeschichte in Rückblicken ihrer Pflegekraft, einem empathischen jungen Mann, der Frankie nach einem Sturz bis zur Heilung des Beins unterstützt. Das ist ein spannendes Leben voller unerwarteter Wendungen, Erfolgen und Niederlagen, aber auch wunderbarer Freundschaften, an dem Frankie uns teilhaben lässt - ein rundum bewegendes Hörerlebnis, voller Wärme erzählt und hervorragende Lesung von Gabriele Blum - sehr zu empfehlen.
Graham Norton zählt zu meinen Lieblingsautoren, ich habe schon einige seiner Bücher gelesen und habe mich schon sehr auf sein neues Buch gefreut. Die 84jährige Frankie erzählt ihre Geschichte ihrem jungen Pfleger Damian. Sie hat über zwanzig Jahre in New York gelebt, wo sie ein erfolgreiches Restaurant führte und mit einem berühmten Künstler verheiratet war. In New York wurde aus Frances Howe Frankie Haffen. Frances‘ Eltern starben bei einem tödlichen Autounfall, als sie elf Jahre alt ist. Sie wird von der Schwester ihrer Mutter und deren Mann, einem Reverend der Church of Ireland aufgenommen. Die beiden sind streng konservativ und schenken ihrer Nichte kaum Liebe und Zuneigung. Mit 19 wird sie mit einem älteren Domkapitular verheiratet, bereits nach kurzer Zeit endet die Ehe in einem Fiasko. Francis geht nach London, wo ihre beste Freundin Norah lebt. Bereits kurze Zeit später verschlägt es die Freundinnen nach New York, wo Frankie als Köchin im französischen Restaurant Pomme arbeitet und ihre große Liebe Joe Haffen kennenlernt. Das Restaurant wird von Joe von den Wänden und Türen über die Deko und die Beleuchtung bis hin zu den Speisekarten künstlerisch gestaltet. Das außergewöhnliche Interieur weckt das Interesse eines Galeristen, der Joe zu einer großen Karriere verhilft. Doch seine Ehe zerbricht, Jahre später muss Frankie in einer Nacht und Nebel-Aktion New York verlassen. Nach Frankies Tod erwartet Damian eine große Überraschung, die sein Leben umkrempeln wird. Dieses Buch des Autors war anders als seine anderen Bücher, da es nicht in Irland, sondern in New York spielt. Das fand ich persönlich etwas schade, da ich auf die leicht düstere und mythische Irland-Atmosphäre eingestellt war, die nur auf den wenigen Seiten vor Frances‘ Auswanderung nach Amerika zutage tritt. Frankie bewegte sich in New York in Künstlerkreisen, Joe und sie verkehrten mit berühmten Persönlichkeiten wie Andy Warhol, Donald Judd oder Jasper Johns. Einige ihrer Freunde starben in den Achtzigern an Aids. Das erinnerte mich an damalige Schulversammlungen mit Vorträgen über Aids, bei denen Kondome verteilt wurden. Wie schön, dass Aids mittlerweile therapierbar ist! Auch wenn ich die typischen Irland-Vibes vermisst habe, habe ich Eine wie Frankie gern gelesen, es hat mich nach New York der Sechziger bis Achtziger Jahre gebracht. Graham Norton hat einen bildhaften und fesselnden Schreibstil, gerne empfehle ich sein neues Buch weiter und vergebe fünf Sterne.
Die 84-jährige Frankie erzählt ihrem jungen Pfleger Damian ihre Lebensgeschichte. Eine Geschichte, die in einem verschlafenen Örtchen in Irland beginnt. Frankies Kindheit ist einsam, die Ehe, in die sie später gedrängt wird, lieblos. Schließlich führt ihr Weg sie über London nach New York, wo sie ungeplant völlig mittellos bleiben muss. Sie lernt den Künstler Joe kennen, verliebt sich und baut sich ein Leben mit ihm auf. Ihre Liebe scheint unerschütterlich. Doch als Joe endlich Erfolg hat, verändert er sich und mit ihm alles was ihr gemeinsames Leben ausmacht. Eine wie Frankie ist ein Buch über Liebe, Freundschaft und die unvorhersehbaren Wendungen des Lebens. Für mich waren es vor allem die liebenswerten Protagonisten, die die Geschichte so lesenswert machen. Außerdem liebe ich den Vibe von New York ab den 60er Jahren: irgendwie wild, frei und glamourös aber auch roh und gnadenlos. Die Beschreibung von Joes Kunst und der New Yorker Kunstszene zu dieser Zeit, in der z.B auch Andy Warhol aktiv war, hat mich sehr fasziniert. Graham Norton ließ mich kurz aber intensiv in diese Welt eintauchen. Frankies Entwicklung vom unsicheren aber lebenshungrigen Mädchen zu einer selbstbewussten erfolgreichen Frau mit eigenem Business fand ich großartig. Um es kurz zu machen: Ich finde, ihr müsst Frankie kennenlernen. Also: lesen!! 🤩

📖 Rezension | Eine wie Frankie von Graham Norton Dieses Buch hat mich ehrlich überrascht. Frankie wächst im ländlichen Irland auf und das Leben meint es wirklich nicht immer gut mit ihr. Verlust, falsche Entscheidungen, gesellschaftliche Erwartungen, die volle Packung. Trotzdem verliert sie nie komplett ihren Mut und genau das macht sie so besonders. Sie ist keine perfekte Romanfigur. Sie ist manchmal stur, manchmal unbequem, manchmal chaotisch… also basically eine echte Person. Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre. Irland in den 50ern, später London und New York. Graham Norton schafft es, dass sich alles unglaublich lebendig anfühlt. Als wäre man mitten drin zwischen Kunstszene, Restaurantküchen, Herzschmerz und Menschen, die dringend eine Therapie gebraucht hätten, stattdessen aber Zigaretten geraucht haben. 🚬✨ Der Schreibstil liest sich total angenehm und weich, fast ein bisschen nostalgisch. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und obwohl manche Entwicklungen vorhersehbar waren, hat mich das überhaupt nicht gestört, weil Frankie selbst einfach das Highlight dieser Geschichte ist. Die Gespräche zwischen Damien (Frankies Pfleger) und Frankie hatten teilweise genau die Mischung aus Wärme, Humor und Melancholie, die das Buch für mich besonders gemacht hat. 🥹 War das jetzt das krasseste Buch meines Lebens? Nein. Hat es mein Herz trotzdem ziemlich erwischt? Leider ja. 😭 📚 Tropes / Vibes: ✨ Coming of Age 💔 Schicksalsschläge 🫶 Gefundene Familie 👵 Rückblick aus dem Alter 🌆 New York Vibes 🤍 Starke Frauenfigur

Lebensgeschichte Auf zwei Ebenen wird die Geschichte der irischen Frankie erzählt. Als 84-Jährige, die wegen ihrer Sturzverletzung einen Pfleger braucht, dem sie dann ihre Lebensgeschichte offenbart und als Frankie, die ähnlich eine Flipperkugel durch ihr Leben gerollt wird, eher gestoßen als durch eigene Initiative. Nett zu lesen
Ein Roman, welcher uns in die Künstlerszene der 60er Jahre nach NY schickt
Eine wie Frankie ist ein ruhiger, stellenweise sehr bewegender Roman, der das Leben einer außergewöhnlichen Frau nachzeichnet. Besonders der Beginn hat mich begeistert : intensiv, atmosphärisch und emotional dicht. In der Mitte verliert die Geschichte für mich etwas an Kraft, gewinnt gegen Ende jedoch wieder deutlich an Tiefe und Wärme. Frankie erzählt ihrem Pfleger von ihrem Leben: von der Auswanderung in die USA, vom Eintauchen in die Künstlerszene und von prägenden, teils tragischen Erfahrungen. Der Roman pendelt gekonnt zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie zwischen verschiedenen Ländern und Perspektiven, was ich als große Stärke empfunden habe. Thematisch greift das Buch Religion, Sexualität und Individualität sehr sensibel auf , besonders im historischen Kontext und mit Blick auf die damit verbundenen gesellschaftlichen Einschränkungen. Trotz seiner zeitweisen Schwermut bleibt die Geschichte am Ende warmherzig und menschlich. Sprachlich ist der Roman sehr angenehm zu lesen.
Unaufgeregter Roman über eine beeindruckende Frau die viel Schlimmes erlebt hat
Das Buch ist ruhig und unaufgeregt erzählt, an manchen Stellen jedoch etwas langatmig. Der Einstieg hat mich sofort gepackt und große Erwartungen geweckt, doch leider ließ die Spannung im Verlauf spürbar nach. Besonders berührt hat mich die Geschichte einer starken Frau, die trotz eines schwierigen Starts ins Leben ihren Weg geht und viel erreicht. Gerade deshalb hat mich das Ende ein wenig traurig zurückgelassen, da ihre Geschichte nicht so hoffnungsvoll ausging, wie ich es mir zu Beginn gewünscht hätte. Ein Buch mit schönen Momenten und einer beeindruckenden Hauptfigur, das mich emotional erreicht hat – insgesamt jedoch eher nett als wirklich herausragend.
Ein Leben für die Kunst 🖼️
Wie wunderschön es war, die ersten frühlingshaften Tage mit diesem Buch auf der Terrasse zu sitzen. Das pure Glück! Das Leben der Irin Frances Howe hat much sehr beeindruckt. Ich finde dass Graham Norton hier eine tolle Erzählung, rückblickend im Gespräch mit dem Pfleger Damian geschaffen hat. Der Erzählstil ist flott und hält einige Überraschungen auf Lager. Ich fragte mich zu Beginn, ob Frankie es denn in London zu großen Taten schafft und war überrascht, als es dann in New York geschehen sollte. Die Turbulenzen, denen sie immer wieder ausgesetzt und das Beste daraus gemacht hat, faszinierten mich beim lesen ungemein. Das Leben war nicht nur gut zu Frankie und zu Beginn ziemlich arg fremdbestimmt. Einige Menschen haben ihr sehr übel mitgespielt. Viele treue und liebevolle Weggefährten verliessen sie viel zu früh. Ich hatte an einigen Stellen das Gefühl, sie hätte härter für sich und ihr Glück kämpfen müssen. Aber genau das tat sie nicht. Und dann wäre ihre Geschichte ja im übrigen auch nicht so verlaufen. Sie wehrte sich nicht gegen ihr Schicksal, lehnte sich nicht auf. Und doch geschah dann immer wieder etwas Gutes. Als sie in New York strandete, war ich tatsächlich auch ziemlich ratlos. Das späte Geständnis von ihrer Freundin Nor hat mich überwältigt und zu Tränen gerührt. Dieser Roman hat alles, was ich nach diesem harten Winter so dringend brauchte. Jede*r sollte Frankie kennenlernen!

”Eine wie Frankie” von Graham Norton (ins Deutsche übersetzt von Silke Jellinghaus) ist eine wunderbar warmherzige Geschichte über das Irland der 1960er, die Emanzipation einer jungen Frau, über Liebe und vor allem über Freundschaft. Nortons Erzählstil ist mitreißend und fesselnd und umhüllt einen wie eine warme Decke, und es gelingt ihm, die Figuren wirklich lebendig werden zu lassen und mit Tiefgang zu zeichnen. Und immer, wenn man denkt, jetzt nimmt das Leben der Protagonistin seinen lauf, wird alles über den Haufen geworfen und man steht atemlos da, als wäre man selbst betroffen. Mir hat lange kein Hörbuch mehr soviel Freude bereitet wie dieses, was insbesondere der Sprecherin Gabriele Blum zu verdanken ist; mit ihrer dunklen, warmen Stimme gelingt es ihr, das Flair der Zeit sowie den Charakter der diversen Figuren wundervoll einzufangen, sodass man immer weiter hören mag und nach den knapp zehn Stunden Hörvergnügen am liebsten weiter in Frankies Welt eintauchen würde, Ein ganz großartiges Buch, das mich neugierig auf Nortons weiteres Werk gemacht hat und eines meiner Highlights im Dezember, wenn nicht sogar im ganzen Jahr. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
„Eine wie Frankie“ ist ein wunderschöner, sehr stimmiger Roman, der mich auf ganz leise, aber nachhaltige Weise berührt hat. Die Geschichte entfaltet sich ruhig und mit viel Tiefgang – und auch wenn ich zwischendurch dachte, dass einzelne Passagen etwas langatmig wirken, haben genau diese Momente dem Buch letztlich seine besondere Dichte gegeben. Besonders eindrücklich fand ich die Rückblicke in eine Zeit, in der Aids in New York ein allgegenwärtiges Thema war. Diese Episoden sind sensibel und authentisch geschrieben. Sie zeigen Schmerz, Verlust und gesellschaftliche Umbrüche – und geben der gesamten Handlung eine zusätzliche emotionale Tiefe. Gerade diese Zeitsprünge machen die Geschichte am Ende rund und nachvollziehbar. Frankie ist eine Figur mit Ecken, Kanten und einer bewegten Vergangenheit. Man versteht nach und nach ihre Entscheidungen, ihre Verletzlichkeit und ihre Stärke. Graham Norton gelingt es, mit viel Feingefühl über Familie, Schuld, Liebe und zweite Chancen zu schreiben – ohne pathetisch zu werden. Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, und ich bin sehr froh darüber. Ich habe es wirklich gerne gelesen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders Leserinnen und Lesern, die ruhige, tiefgründige Geschichten mit historischem Hintergrund schätzen.
Eine wie Frankie ist ein ruhiges, warmes, herzvolles Buch, das zeigt, wie viel Kraft in Menschen steckt – und warum ich Graham Nortons Geschichten immer wieder gern lese.
Ich habe schon fast alle Bücher von Graham Norton gelesen – und obwohl er jedes Mal ein bisschen anders schreibt, liebe ich seinen warmen, irischen Erzählstil. Auch Eine wie Frankie hat mich genau deshalb wieder abgeholt: einfühlsam, atmosphärisch und voller leiser Stärke. Frankie ist eine Frau, die im Leben viel Ungerechtigkeit erfährt, aber dennoch beeindruckend stark daraus hervorgeht. Besonders schön fand ich die Rahmenhandlung: Nachdem sie sich ein Bein gebrochen hat, erzählt sie einem jungen Mann ihre Lebensgeschichte. Das macht die Erzählung lebendig, auflockernd und wunderbar menschlich. In der Mitte hatte die Geschichte für mich ein paar kleine Längen – aber zum Ende hin wurde es dafür umso emotionaler und hat mich richtig berührt.
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«Frankie ist warmherzig und klug; eine Frau, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!» Bonnie Garmus
New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie liebt, kaum noch wieder. Und plötzlich droht ihr alles, wofür sie gekämpft hat, zu entgleiten …
Eine faszinierende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schmerz, über Kunst und New York, so bewegend, traurig-schön und schillernd wie nur Graham Norton sie schreiben kann.
Book Information
Author Description
Graham Norton, Schauspieler, Comedian und Talkmaster, ist eine der bekanntesten Fernsehpersönlichkeiten der englischsprachigen Welt. Geboren wurde er in Clondalkin, einem Vorort von Dublin, aufgewachsen ist der Sohn einer protestantischen Familie aber im County Cork im Süden Irlands. Sein erster Roman «Ein irischer Dorfpolizist» überraschte viele durch seine Wärme und erzählerische Qualität, er avancierte in Irland und Großbritannien zum Bestseller, wurde mit dem Irish Book Award 2016 ausgezeichnet und wird nun auch zu einer Fernsehserie. «Möglicherweise war es Verschwendung, dass der Mann die ganzen Jahre im Fernsehen war», schrieb Bestsellerautor John Boyne in der «Irish Times».
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Was für ein wundervolles Buch 💚
Graham Norton erzählt die Geschichte von Frankie, einem Mädchen, das im ländlichen Irland aufwächst und dessen Leben in Bahnen verläuft, die sich niemand, am allerwenigsten sie selbst, sich vorstellen konnte. Es ist ein warmherzige Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Schicksalsschläge und glückliche Zeiten. Man schließt Frankie ins Herz, mit all ihren Ecken und Kanten und ihrem großen Herzen. Ich habe mit ihr gelacht und geweint. Der Schreibstil des Autors legt sich wie eine weiche Decke um die Geschichte und bietet ihr einen wundervollen Rahmen. Ich habe diese Geschichte unglaublich gern gelesen und werde mich immer gern an die umwerfende Frankie, die sich in ihrem Leben nicht hat unterkriegen lassen, zurückdenken. Lest dieses Buch und lernt Frankie kennen!
Das war ein Buch, in das ich sofort reingekommen bin. Die ersten 100 Seiten habe ich durchgelesen, was mir als eher langsamer Leser normalerweise kaum passiert. Das war schon mal ein gutes Zeichen. Und ja, es hat mich abgeholt! Frankies Leben, das der Autor sehr empathisch beschreibt, ist geprägt von Verlusten, aber großem Durchhaltevermögen und man muss sie in all ihren Lebensphasen einfach ins Herz schließen. "Frankie Haffen hatte geliebt und war geliebt worden, hatte Dinge gesehen und Menschen getroffen, von denen Frances Howe nicht einmal hätte träumen können." (S. 382) Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Schauplätze wie Irland in den 1950ern (hat mich an Colm Toibin erinnert), London und New York in den 1960ern sowie die unterschiedlichen Charaktere, die alle ihren eigenen Reiz hatten. Zwar fand ich die Geschichte nicht unbedingt herausragend und manche Entwicklungen waren vorhersehbar, aber trotzdem ist es ein sehr einfühlsames und angenehm zu lesendes Buch.

Frankie hatte wohl das, was man ein bewegtes Leben nennt. Aufgewachsen in Irland, verliert sie früh ihre Eltern, landet schon schnell in einer arrangierten Ehe, die alles andere als glücklich verläuft. Und heute? Ist sie über 80, lebt in London und erzählt uns und ihrem Pfleger Damian von allem, was was sie erlebt hat. Wie sie als junge Frau im schillernd überwältigenden New York der 50er/60 er Jahre landet, die durchaus verrückte Kunstszene kennenlernt, schließlich auf Joe trifft und erstmals Glück und Ausgelassenheit erleben darf. Das Restaurant, das ihr erster Arbeitsplatz ist, wird schon bald zum angesagten Treff für Künstler und Feinschmecker, und das liegt neben Joes Kunst nicht zuletzt auch an Frankie selbst. Doch Joe wächst der Erfolg über den Kopf und was als wilder Großstadttraum begann, stellt Frankie schon bald vor neue Herausforderungen. Aber lest/hört selbst! Ich bin sehr gern in Frankies Leben abgetaucht. Norton erzählt hier nicht nur die Geschichte einer Frau, die das Leben nimmt wie es kommt. Er erzählt auch von einer pulsierenden Stadt und unerschütterlicher Freudschaft. Das hat mich gut unterhalten.
Ein ganz reizendes Buch mit einigen traurigen Momente
Mit Frankie war das eine langsame Romanze am Anfang war ich nicht so sicher was ich von ihr halten sollte, so schüchtern und etwas fade. Aber nach und nach zeigte sie ihr richtiges Ich und es war um mich geschehen. Und ich wäre gerne an Damiens Stelle gewesen um ihren Erzählungen zu lauschen und eine Freundin wie Nora hätte ich auch gerne. Insgesamt ein wunderbarer Roman über eine Frau die im Leben fast alles erlebt hat und sich nicht vom auf und ab des Lebens unterkriegen lassen hat. - Dabei aber menschlich blieb, mit Hoffnung und Ängsten und ein Hauch Starrsinn. Sowas von empfehlenswert!
Einfühlsam erzählte Lebensgeschichte
Die schüchterne Frankie wächst nach dem Unfalltod ihrer Eltern in den 1920er Jahren im lieblosen Haushalt von Tante und Onkel in der irischen Provinz auf. Sie wird sehr jung mit einem viel älteren Geistlichen verheiratet, kann dieser unglücklichen Ehe aber ungeplant entkommen, landet zunächst in London und kurze Zeit später in New York. Dort lernt sie den Chauffeur Joe kennen und lieben, sie selbst arbeitet als Köchin und wird viele Jahre später dieses Lokal übernehmen und zu einem angesagten Szene- Restaurant machen, während Joe seinen Traum vom erfolgreichen Künstler wahrmachen kann. Frankie erzählt als alte Frau ihre Lebensgeschichte in Rückblicken ihrer Pflegekraft, einem empathischen jungen Mann, der Frankie nach einem Sturz bis zur Heilung des Beins unterstützt. Das ist ein spannendes Leben voller unerwarteter Wendungen, Erfolgen und Niederlagen, aber auch wunderbarer Freundschaften, an dem Frankie uns teilhaben lässt - ein rundum bewegendes Hörerlebnis, voller Wärme erzählt und hervorragende Lesung von Gabriele Blum - sehr zu empfehlen.
Graham Norton zählt zu meinen Lieblingsautoren, ich habe schon einige seiner Bücher gelesen und habe mich schon sehr auf sein neues Buch gefreut. Die 84jährige Frankie erzählt ihre Geschichte ihrem jungen Pfleger Damian. Sie hat über zwanzig Jahre in New York gelebt, wo sie ein erfolgreiches Restaurant führte und mit einem berühmten Künstler verheiratet war. In New York wurde aus Frances Howe Frankie Haffen. Frances‘ Eltern starben bei einem tödlichen Autounfall, als sie elf Jahre alt ist. Sie wird von der Schwester ihrer Mutter und deren Mann, einem Reverend der Church of Ireland aufgenommen. Die beiden sind streng konservativ und schenken ihrer Nichte kaum Liebe und Zuneigung. Mit 19 wird sie mit einem älteren Domkapitular verheiratet, bereits nach kurzer Zeit endet die Ehe in einem Fiasko. Francis geht nach London, wo ihre beste Freundin Norah lebt. Bereits kurze Zeit später verschlägt es die Freundinnen nach New York, wo Frankie als Köchin im französischen Restaurant Pomme arbeitet und ihre große Liebe Joe Haffen kennenlernt. Das Restaurant wird von Joe von den Wänden und Türen über die Deko und die Beleuchtung bis hin zu den Speisekarten künstlerisch gestaltet. Das außergewöhnliche Interieur weckt das Interesse eines Galeristen, der Joe zu einer großen Karriere verhilft. Doch seine Ehe zerbricht, Jahre später muss Frankie in einer Nacht und Nebel-Aktion New York verlassen. Nach Frankies Tod erwartet Damian eine große Überraschung, die sein Leben umkrempeln wird. Dieses Buch des Autors war anders als seine anderen Bücher, da es nicht in Irland, sondern in New York spielt. Das fand ich persönlich etwas schade, da ich auf die leicht düstere und mythische Irland-Atmosphäre eingestellt war, die nur auf den wenigen Seiten vor Frances‘ Auswanderung nach Amerika zutage tritt. Frankie bewegte sich in New York in Künstlerkreisen, Joe und sie verkehrten mit berühmten Persönlichkeiten wie Andy Warhol, Donald Judd oder Jasper Johns. Einige ihrer Freunde starben in den Achtzigern an Aids. Das erinnerte mich an damalige Schulversammlungen mit Vorträgen über Aids, bei denen Kondome verteilt wurden. Wie schön, dass Aids mittlerweile therapierbar ist! Auch wenn ich die typischen Irland-Vibes vermisst habe, habe ich Eine wie Frankie gern gelesen, es hat mich nach New York der Sechziger bis Achtziger Jahre gebracht. Graham Norton hat einen bildhaften und fesselnden Schreibstil, gerne empfehle ich sein neues Buch weiter und vergebe fünf Sterne.
Die 84-jährige Frankie erzählt ihrem jungen Pfleger Damian ihre Lebensgeschichte. Eine Geschichte, die in einem verschlafenen Örtchen in Irland beginnt. Frankies Kindheit ist einsam, die Ehe, in die sie später gedrängt wird, lieblos. Schließlich führt ihr Weg sie über London nach New York, wo sie ungeplant völlig mittellos bleiben muss. Sie lernt den Künstler Joe kennen, verliebt sich und baut sich ein Leben mit ihm auf. Ihre Liebe scheint unerschütterlich. Doch als Joe endlich Erfolg hat, verändert er sich und mit ihm alles was ihr gemeinsames Leben ausmacht. Eine wie Frankie ist ein Buch über Liebe, Freundschaft und die unvorhersehbaren Wendungen des Lebens. Für mich waren es vor allem die liebenswerten Protagonisten, die die Geschichte so lesenswert machen. Außerdem liebe ich den Vibe von New York ab den 60er Jahren: irgendwie wild, frei und glamourös aber auch roh und gnadenlos. Die Beschreibung von Joes Kunst und der New Yorker Kunstszene zu dieser Zeit, in der z.B auch Andy Warhol aktiv war, hat mich sehr fasziniert. Graham Norton ließ mich kurz aber intensiv in diese Welt eintauchen. Frankies Entwicklung vom unsicheren aber lebenshungrigen Mädchen zu einer selbstbewussten erfolgreichen Frau mit eigenem Business fand ich großartig. Um es kurz zu machen: Ich finde, ihr müsst Frankie kennenlernen. Also: lesen!! 🤩

📖 Rezension | Eine wie Frankie von Graham Norton Dieses Buch hat mich ehrlich überrascht. Frankie wächst im ländlichen Irland auf und das Leben meint es wirklich nicht immer gut mit ihr. Verlust, falsche Entscheidungen, gesellschaftliche Erwartungen, die volle Packung. Trotzdem verliert sie nie komplett ihren Mut und genau das macht sie so besonders. Sie ist keine perfekte Romanfigur. Sie ist manchmal stur, manchmal unbequem, manchmal chaotisch… also basically eine echte Person. Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre. Irland in den 50ern, später London und New York. Graham Norton schafft es, dass sich alles unglaublich lebendig anfühlt. Als wäre man mitten drin zwischen Kunstszene, Restaurantküchen, Herzschmerz und Menschen, die dringend eine Therapie gebraucht hätten, stattdessen aber Zigaretten geraucht haben. 🚬✨ Der Schreibstil liest sich total angenehm und weich, fast ein bisschen nostalgisch. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und obwohl manche Entwicklungen vorhersehbar waren, hat mich das überhaupt nicht gestört, weil Frankie selbst einfach das Highlight dieser Geschichte ist. Die Gespräche zwischen Damien (Frankies Pfleger) und Frankie hatten teilweise genau die Mischung aus Wärme, Humor und Melancholie, die das Buch für mich besonders gemacht hat. 🥹 War das jetzt das krasseste Buch meines Lebens? Nein. Hat es mein Herz trotzdem ziemlich erwischt? Leider ja. 😭 📚 Tropes / Vibes: ✨ Coming of Age 💔 Schicksalsschläge 🫶 Gefundene Familie 👵 Rückblick aus dem Alter 🌆 New York Vibes 🤍 Starke Frauenfigur

Lebensgeschichte Auf zwei Ebenen wird die Geschichte der irischen Frankie erzählt. Als 84-Jährige, die wegen ihrer Sturzverletzung einen Pfleger braucht, dem sie dann ihre Lebensgeschichte offenbart und als Frankie, die ähnlich eine Flipperkugel durch ihr Leben gerollt wird, eher gestoßen als durch eigene Initiative. Nett zu lesen
Ein Roman, welcher uns in die Künstlerszene der 60er Jahre nach NY schickt
Eine wie Frankie ist ein ruhiger, stellenweise sehr bewegender Roman, der das Leben einer außergewöhnlichen Frau nachzeichnet. Besonders der Beginn hat mich begeistert : intensiv, atmosphärisch und emotional dicht. In der Mitte verliert die Geschichte für mich etwas an Kraft, gewinnt gegen Ende jedoch wieder deutlich an Tiefe und Wärme. Frankie erzählt ihrem Pfleger von ihrem Leben: von der Auswanderung in die USA, vom Eintauchen in die Künstlerszene und von prägenden, teils tragischen Erfahrungen. Der Roman pendelt gekonnt zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie zwischen verschiedenen Ländern und Perspektiven, was ich als große Stärke empfunden habe. Thematisch greift das Buch Religion, Sexualität und Individualität sehr sensibel auf , besonders im historischen Kontext und mit Blick auf die damit verbundenen gesellschaftlichen Einschränkungen. Trotz seiner zeitweisen Schwermut bleibt die Geschichte am Ende warmherzig und menschlich. Sprachlich ist der Roman sehr angenehm zu lesen.
Unaufgeregter Roman über eine beeindruckende Frau die viel Schlimmes erlebt hat
Das Buch ist ruhig und unaufgeregt erzählt, an manchen Stellen jedoch etwas langatmig. Der Einstieg hat mich sofort gepackt und große Erwartungen geweckt, doch leider ließ die Spannung im Verlauf spürbar nach. Besonders berührt hat mich die Geschichte einer starken Frau, die trotz eines schwierigen Starts ins Leben ihren Weg geht und viel erreicht. Gerade deshalb hat mich das Ende ein wenig traurig zurückgelassen, da ihre Geschichte nicht so hoffnungsvoll ausging, wie ich es mir zu Beginn gewünscht hätte. Ein Buch mit schönen Momenten und einer beeindruckenden Hauptfigur, das mich emotional erreicht hat – insgesamt jedoch eher nett als wirklich herausragend.
Ein Leben für die Kunst 🖼️
Wie wunderschön es war, die ersten frühlingshaften Tage mit diesem Buch auf der Terrasse zu sitzen. Das pure Glück! Das Leben der Irin Frances Howe hat much sehr beeindruckt. Ich finde dass Graham Norton hier eine tolle Erzählung, rückblickend im Gespräch mit dem Pfleger Damian geschaffen hat. Der Erzählstil ist flott und hält einige Überraschungen auf Lager. Ich fragte mich zu Beginn, ob Frankie es denn in London zu großen Taten schafft und war überrascht, als es dann in New York geschehen sollte. Die Turbulenzen, denen sie immer wieder ausgesetzt und das Beste daraus gemacht hat, faszinierten mich beim lesen ungemein. Das Leben war nicht nur gut zu Frankie und zu Beginn ziemlich arg fremdbestimmt. Einige Menschen haben ihr sehr übel mitgespielt. Viele treue und liebevolle Weggefährten verliessen sie viel zu früh. Ich hatte an einigen Stellen das Gefühl, sie hätte härter für sich und ihr Glück kämpfen müssen. Aber genau das tat sie nicht. Und dann wäre ihre Geschichte ja im übrigen auch nicht so verlaufen. Sie wehrte sich nicht gegen ihr Schicksal, lehnte sich nicht auf. Und doch geschah dann immer wieder etwas Gutes. Als sie in New York strandete, war ich tatsächlich auch ziemlich ratlos. Das späte Geständnis von ihrer Freundin Nor hat mich überwältigt und zu Tränen gerührt. Dieser Roman hat alles, was ich nach diesem harten Winter so dringend brauchte. Jede*r sollte Frankie kennenlernen!

”Eine wie Frankie” von Graham Norton (ins Deutsche übersetzt von Silke Jellinghaus) ist eine wunderbar warmherzige Geschichte über das Irland der 1960er, die Emanzipation einer jungen Frau, über Liebe und vor allem über Freundschaft. Nortons Erzählstil ist mitreißend und fesselnd und umhüllt einen wie eine warme Decke, und es gelingt ihm, die Figuren wirklich lebendig werden zu lassen und mit Tiefgang zu zeichnen. Und immer, wenn man denkt, jetzt nimmt das Leben der Protagonistin seinen lauf, wird alles über den Haufen geworfen und man steht atemlos da, als wäre man selbst betroffen. Mir hat lange kein Hörbuch mehr soviel Freude bereitet wie dieses, was insbesondere der Sprecherin Gabriele Blum zu verdanken ist; mit ihrer dunklen, warmen Stimme gelingt es ihr, das Flair der Zeit sowie den Charakter der diversen Figuren wundervoll einzufangen, sodass man immer weiter hören mag und nach den knapp zehn Stunden Hörvergnügen am liebsten weiter in Frankies Welt eintauchen würde, Ein ganz großartiges Buch, das mich neugierig auf Nortons weiteres Werk gemacht hat und eines meiner Highlights im Dezember, wenn nicht sogar im ganzen Jahr. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
„Eine wie Frankie“ ist ein wunderschöner, sehr stimmiger Roman, der mich auf ganz leise, aber nachhaltige Weise berührt hat. Die Geschichte entfaltet sich ruhig und mit viel Tiefgang – und auch wenn ich zwischendurch dachte, dass einzelne Passagen etwas langatmig wirken, haben genau diese Momente dem Buch letztlich seine besondere Dichte gegeben. Besonders eindrücklich fand ich die Rückblicke in eine Zeit, in der Aids in New York ein allgegenwärtiges Thema war. Diese Episoden sind sensibel und authentisch geschrieben. Sie zeigen Schmerz, Verlust und gesellschaftliche Umbrüche – und geben der gesamten Handlung eine zusätzliche emotionale Tiefe. Gerade diese Zeitsprünge machen die Geschichte am Ende rund und nachvollziehbar. Frankie ist eine Figur mit Ecken, Kanten und einer bewegten Vergangenheit. Man versteht nach und nach ihre Entscheidungen, ihre Verletzlichkeit und ihre Stärke. Graham Norton gelingt es, mit viel Feingefühl über Familie, Schuld, Liebe und zweite Chancen zu schreiben – ohne pathetisch zu werden. Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, und ich bin sehr froh darüber. Ich habe es wirklich gerne gelesen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders Leserinnen und Lesern, die ruhige, tiefgründige Geschichten mit historischem Hintergrund schätzen.
Eine wie Frankie ist ein ruhiges, warmes, herzvolles Buch, das zeigt, wie viel Kraft in Menschen steckt – und warum ich Graham Nortons Geschichten immer wieder gern lese.
Ich habe schon fast alle Bücher von Graham Norton gelesen – und obwohl er jedes Mal ein bisschen anders schreibt, liebe ich seinen warmen, irischen Erzählstil. Auch Eine wie Frankie hat mich genau deshalb wieder abgeholt: einfühlsam, atmosphärisch und voller leiser Stärke. Frankie ist eine Frau, die im Leben viel Ungerechtigkeit erfährt, aber dennoch beeindruckend stark daraus hervorgeht. Besonders schön fand ich die Rahmenhandlung: Nachdem sie sich ein Bein gebrochen hat, erzählt sie einem jungen Mann ihre Lebensgeschichte. Das macht die Erzählung lebendig, auflockernd und wunderbar menschlich. In der Mitte hatte die Geschichte für mich ein paar kleine Längen – aber zum Ende hin wurde es dafür umso emotionaler und hat mich richtig berührt.


























