
📖 Rezension | Eine wie Frankie von Graham Norton Dieses Buch hat mich ehrlich überrascht. Frankie wächst im ländlichen Irland auf und das Leben meint es wirklich nicht immer gut mit ihr. Verlust, falsche Entscheidungen, gesellschaftliche Erwartungen, die volle Packung. Trotzdem verliert sie nie komplett ihren Mut und genau das macht sie so besonders. Sie ist keine perfekte Romanfigur. Sie ist manchmal stur, manchmal unbequem, manchmal chaotisch… also basically eine echte Person. Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre. Irland in den 50ern, später London und New York. Graham Norton schafft es, dass sich alles unglaublich lebendig anfühlt. Als wäre man mitten drin zwischen Kunstszene, Restaurantküchen, Herzschmerz und Menschen, die dringend eine Therapie gebraucht hätten, stattdessen aber Zigaretten geraucht haben. 🚬✨ Der Schreibstil liest sich total angenehm und weich, fast ein bisschen nostalgisch. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und obwohl manche Entwicklungen vorhersehbar waren, hat mich das überhaupt nicht gestört, weil Frankie selbst einfach das Highlight dieser Geschichte ist. Die Gespräche zwischen Damien (Frankies Pfleger) und Frankie hatten teilweise genau die Mischung aus Wärme, Humor und Melancholie, die das Buch für mich besonders gemacht hat. 🥹 War das jetzt das krasseste Buch meines Lebens? Nein. Hat es mein Herz trotzdem ziemlich erwischt? Leider ja. 😭 📚 Tropes / Vibes: ✨ Coming of Age 💔 Schicksalsschläge 🫶 Gefundene Familie 👵 Rückblick aus dem Alter 🌆 New York Vibes 🤍 Starke Frauenfigur

























