Wie kann sie nur?
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Book Information
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Sophie Passmann, 1994 geboren, ist Autorin, Satirikerin und Moderatorin. Ihr Buch »Alte weiße Männer« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, »Komplett Gänsehaut« und »Pick me Girls« stiegen sofort auf Platz 1 ein. Das Theaterstück zu »Pick Me Girls« von und mit Sophie Passmann wird seit mehr als einem Jahr am Berliner Ensemble aufgeführt – jede Aufführung ist in kurzer Zeit ausverkauft. Ihr Solo-Podcast »Der Sophie Passmann Podcast« ist ein riesiger Erfolg und erreicht seit März 2025 wöchentlich eine große und treue Hörer:innenschaft über Streamingplattformen und YouTube.
Posts
Ich kenne Sophies Podcast bereits und mag ihre Art Blickwinkel und Meinungen der Popkultur zu analysieren. Ihre Formulierungen habe hohen Wiedererkennungswert und so hatte ich das Gefühl einen langen Podcast von ihr zu lesen 😊 diesmal geht es darum, wie Frauen im Internet ständiger uninformierter Bewertung ausgesetzt zu sind. Dabei thematisiert sie auch die Darstellung von Lorelai der Gilmore Girls, die ich so noch gar nicht bedacht hatte. Man muss nicht immer ihrer Meinung sein und nach dem Buch hat man auch nicht die Lösung, wie man die Lage ändern kann. Aber ich finde, es regt dazu an, nicht über andere im Internet zu urteilen. Denn meistens kennt man die Personen gar nicht und sieht nur den Teil, der uns präsentiert wird.
Girlhood at its best 🎀💻👧🏽👧🏼💄🛍
Da ich seit einer guten Weile aufmerksame "Der Sophie Passmann Podcast" - Hörerin bin, wollte ich unbedingt ein Buch von ihr lesen. Das Buch hat sehr viele Parallelen zum Podcast und gibt im typischen Sophie Stil Beobachtungn über Popkultur und Frauen im Internet wieder. Fans, die den Podcast mögen, werden auch dieses Buch mögen. Positiv fand ich die Eigenreflexion Sophies zu ihrer Person im Internet, die megalange Analyse zu Taylor Swift und dem Phänomen "in my Era" für irgendwie alles im Leben auf einmal sowie dass mir endlich mal jemand verständlich erklärt hat, wie sich ein "Clean Girl" korrekt verhält. Weniger gut, waren die teils sehr langen Sätze/ Satzbau, die ich manchmal mehrfach lesen musste, um zu verstehen, was gemeint ist. Außerdem hat mir das Kapitel zu Ozempic und dessen Diskussionen nicht so ganz gefallen. Da fehlte es mir irgendwie an weiterer Recherchearbeit. Sophie Passmann ist eine aufmerksame Beobachterin von Popkultur, die sie schwerpunktmäßig auf den Beginn der 00er Jahre bis heute - in komödiantischer Art & Weise - reflektiert. Mein Lieblingszitate: - "Zwischendurch sind wir alle Girls, die mit anderen Girls durch die Stadt laufen und Iced Coffee trinken wollen, die sich für die neue Freundin von Harry Styles interessieren oder angetrunken von einer fremden Frau auf dem Club-Klo überschwängliche Komplimente machen. I'm just a girl". (Seite 61) --> Funfact: Als ich das las, saß ich gerade mit einer Freundin im Zug auf dem Rückweg vom Harry Styles Konzert nach Hause 😅 - "Das Festhalten an Girlhood ist auch ein Festhalten an Verantwortungslosigkeit, die versucht, den Schwierigkeiten, die einem im Frausein erwarten, zu entkommen." (Seite 222)
Durchgelesen und gedacht: jaaa, jaaa und JA!
Super Buch von Sophie Passmann, deren Podcast ich eh schon liebe. Einzig genervt hat mich die Stelle über Taylor Swift, weil die mich einfach null interessiert 🤭 aber der Rest war groß und so wahr, dass es weh tut. Frauen und ihre Wirkung im Internet, wie die Männer uns gern hätten, wie wir denken, wie wir zu sein haben, das eigentlich aber gar nicht wollen. Mega.
An einem Tag eingeatmet…
Sophie Passmann wird einfach mit jedem Buch besser. Und dabei hat sie bereits ganz weit vorne angefangen. Ihre Beobachtungen, ihre Analysen, ihre Fähigkeit, im Banalen immer das Mehr, das große Ganze und dann wieder sich selbst zu sehen und auch mir das Gefühl zu geben, auch ich sei nicht allein… beste, kluge Unterhaltung. Dieses Buch ist tatsächlich wie ein saugutes Gespräch bei Wein und Zigaretten mit den besten Freundinnen. Wenn denn auch alle Freundinnen aus dieser sehr privilegierten Akademikerinnen-Bubble kommen. Ich wollte Sätze markieren. Man reiche mir den Textmarker! Das möchte ich zitieren, wie ich sonst nur Luhmann, Adorno und Bourdieu zitiere - klugscheißend im Alltag - weil da schlicht kluge soziale Beobachtungen völlig überintellektualisiert in schöne, gut lesbare, anknüpfungsfähige Worte verpackt werden. Und weil es auch einfach Zeit wird, dass die großen Denker ganz offiziell von großen Denkerinnen nicht abgelöst, so doch ergänzt werden. Mensch, nun lest doch bitte dieses Buch.
„Männer nutzen die Anonymität des Internets um fremde Frauen zu beleidigen, Frauen […]um sich selbst zu beleidigen.“
Sophie Passmann hat ihr einen spannenden und absolut nachvollziehbaren Ausflug durch die Pop- und Social-Media Kultur der letzen Jahre aufgezeichnet. Sie spricht über Girlhood, Kritik in Kommentarspalten, Trad Wifes und lässt uns dabei an ihren eigenen Gedanken teilhaben. Für mich hat es sich wie eine lange Podcast-Folge angefühlt und ich fand es großartig. Ich finde die Kritik an ihr immer etwas ungerecht. Als müsste alles was sie sagt ein feministisches Manifest sein. Und wenn es das nicht ist, dann ist es enttäuschend. Für mich ist das der absolute Full-Circle-Moment, den viele laut ihren Kritiken vermisst haben. Denn es ist zum Teil genau das Verhalten, dass sie in ihrem Buch anspricht. Wie kann sie es nur wagen etwas zu veröffentlichen, das weniger ist als das, was man von einer Feministin erwarten würde. Aber ich finde es großartig. Ich mag ihren Schreibstil, die nachvollziehbaren Gedanken und die Ehrlichkeit ihrer Aussagen.
Was kann sie nicht?
Ich werde nicht müde dieser Frau bei ihren Gedanken zuzuhören. Sie hat eine sehr klare, spannende Sicht auf popkulturelle Themen, zu denen ich sonst keinen Zugang habe, und gleichzeitig eine beeindruckende Reflektion über andere Menschen und sich selbst. Mit Humor, Ironie und Raffinesse hat sie in diesem Buch viele Gedanken angestoßen und verfolgt, die ich gar nicht alle fassen kann. Am besten gefällt mir das Buch von ihr persönlich vorgelesen.
Ja echt- wie kann sie nur? Passmann hält uns- vor allem dem weiblichen Publikum- in diesem Buch den Spiegel vor. Sie zeigt uns das, was wir eigentlich längst wissen: Scheiß drauf, was auf Social Media passiert, und vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Dabei geht sie nicht lösungsorientiert vor, sondern selbstkritisch, mit einem leichten Hang zu Sarkasmus und Gesellschaftskritik. Sie verpackt feministische Themen dabei nicht als Belehrung, sondern als ehrliche, oft unangenehme Selbstreflexion. Es fällt leicht (zumindest mir), sich in ihre Gedankengänge hineinzuversetzen, und man denkt sich oft: Joa, stimmt eigentlich, was sie da sagt. Zum Schluss ein Zitat: „Frauen stehen unter ständiger Beobachtung. Nicht nur durch andere, sondern auch durch sich selbst. Sie sollen schön sein, aber nicht eitel. Natürlich altern, aber nicht sichtbar. Sich zeigen, aber nicht zu viel Raum einnehmen. Und egal, wie sie sich entscheiden- irgendjemand wird fragen: Wie kann sie nur?“
„I‘m a mirrorball.“
Ich war ein bisschen erschrocken, als ich die ganzen negativen Kommentare zu diesem Buch gelesen habe 🙈. Mir hat das Hörbuch nämlich unglaublich gut gefallen. Sophie Passmann hat es geschafft, Konstrukte wie die Tradwife Bewegung, Pop-Kultur oder das Fansein von Taylor Swift in Worte zu fassen, bei denen ich die ganze Zeit dachte: „ Ja, genau so ist es.“ Besonders gut fand ich die Darstellung ihrer eigenen Gedanken zu verschiedenen Trends und wie man sich von Social Media beeinflussen lässt. Natürlich sind die Erkenntnisse nicht neu, aber ich habe sie eben auch noch nie so gut beschrieben und zusammengefasst gehört. Natürlich fließen auch ihre persönlichen Meinungen in das Buch ein, aber insgesamt stellt sie die verschiedenen Themen anhand eines roten Fadens durchaus aus einer sachlichen Perspektive dar. Bei 4,5 Stunden Hörbuch lohnt es sich definitiv, mal reinzuhören oder durch das Buch zu blättern 😊.
Auf 240 Seiten werden hier nur Beobachtungen wiederholt, die wir alle längst kennen, zumindest, wenn man sich schon länger als 2 Wochen auf Social Media aufhält. Am meisten hat mich aber gestört, wie sehr Passmann ihr offensichtlich ungesundes Nutzungsverhalten verallgemeinert. In ihrer Vorstellung zoomen wir alle bei Kylie Jenners Bilder rein, um ihre Haut mit unserer zu vergleichen. Laut ihrer Vorstellung lesen wir nur widerwillig Bücher und posten Buchcover auf SM, damit wir uns zwischen all unseren Selfies intellektuell fühlen. Das sind nur 2 Beispiele von vielen. You do you, Sophie. Aber ne Therapie würde dir guttun, wenn du ehrlich Schwierigkeiten hast zwischen realer und fiktionaler online Welt zu unterscheiden.

Ich finde gut, dass die Autorin selbst liest. In dem Buch erzählt Passmann nichts Neues und trotzdem recht wichtiges. Oder auch eben nicht. Denn eigentlich sollten diese gsnzen Dinge doch sehr belanglos sein für andere. Doch wenn man eben eine Frau ist so scheint es für die Gesellschaft doch sehr wichtige Themen zu sein.
Ein kluger Essay über Frauenbilder im Internet
„Ich will gut aussehen, und ich will niemanden damit beleidigen. Ich will für niemanden gut aussehen, außer für mich selbst. Ich will keine Aufmerksamkeit von Männern, aber ich will in einer Welt bestehen, die um die Aufmerksamkeit von Männern herum gebaut ist.“ Sophie Passmann setzt sich in ihrem Buch mit weiblicher Präsenz und deren Wahrnehmung in sozialen Netzwerken auseinander. Aussehen, Auftreten und Verhalten – alles wird kommentiert und bewertet. Ständig schwingt die Frage mit: „Wie kann sie nur?“ Das Buch versammelt verschiedene Essays zu popkulturellen Themen. Anhand von Internetphänomenen der letzten Jahre wie „Clean Girls“, „Tradwives“ oder bekannten Persönlichkeiten wie Hailey Bieber werden gesellschaftliche Erwartungen nachgezeichnet und analysiert. Gleichzeitig beleuchtet Passmann Dynamiken und Widersprüche digitaler Trends, stets mit einem Fokus auf das aktuelle Frauenbild. Besonders überzeugend sind dabei ihre Perspektiven und präzisen Beobachtungen, die immer wieder von Selbstreflexion begleitet werden. Ihre teils autobiografischen Einschübe verleihen den Themen zusätzliche Tiefe und machen sie greifbarer. So entsteht keine rein distanzierte Analyse, sondern eine persönliche und authentische Auseinandersetzung. Ihre Sprache wirkt dabei echt, nahbar und unterhaltsam – das Lesen fühlte sich stellenweise fast wie das Hören einer ihrer Podcastfolge an.

Ich mag, wie Passmann denkt.
Ich mag Passmanns Blickwinkel auf Popkultur und folge gerne ihren Gedankengängen. Ich liebe den zackigen Schreibstil und habe mich in vielen Beobachtungen wiedererkennen können. Teilweise war mir die Wiedergabe von social media trends zu langatmig und so richtig neue Erkenntnisse hat das Buch mir nicht gebracht.
War nicht meins. Die Meinung der Autorin wird mir zu sehr als allgemeingültig dargestellt wobei teilweise Sachverhalte sehr vereinfacht heruntergebrochen werden ("Botox ist nicht schlimmer als Diäten"). Hier fehlen mir Fakten und Belege. Oft werden dann auch einfach Filmszenen oder Interviews ausführlich nacherzählt. Die Idee und das Thema des Buches finde ich toll und wichtig aber mir persönlich fiel es schwer einen roten Faden zu finden. Ich habe mich in den Kapiteln verloren und gelangweilt gefühlt. Sprachlich aber sehr schön, finde ich.
Analyse weiblicher Selbstdarstellung im Social-Media-Zeitalter
Passmann untersucht, wie Frauen im Internet (insb. Influencerinnen) sich inszenieren und warum diese Darstellungen oft Normen bedienen. Das Buch thematisiert die Obsession mit dem eigenen Äußeren und seziert den „Wahnsinn, eine Frau im Internet zu sein“. Das Buch ist m.M.n. sehr an den Zeitgeist angepasst. Es wird einem der Spiegel vorgehalten und ich persönlich hätte mir mehr Input bei den Themen gewünscht.
„Wie kann sie nur“ von Sophie Passmann ist eine unterhaltsame, pointierte Essaysammlung mit vielen starken Momenten. Einzelne Kapitel, vor allem das über Tradwives, fand ich richtig großartig, weil sie scharf beobachtet und gleichzeitig sehr treffend formuliert sind. Mit anderen Teilen bin ich hingegen nicht ganz so warm geworden, da sie für mich nicht die gleiche Wirkung hatten. Trotzdem bleibt das Buch insgesamt sehr solide und macht einfach Spaß zu lesen. Sprachlich wirklich 10/10, oft richtig witzig und angenehm zynisch. Nicht alles zündet gleich stark, aber als Gesamtpaket definitiv lesenswert.
Sophie Passmanns kluge Gedanken
Ich schätze Sophie Passmann und ihre Perspektive so sehr. Sie erzählt nahbar und ehrlich - relatable, Aber dennoch hat mich „Wie kann sie nur?“ nicht komplett überzeugt. Einerseits kam es mir zu lang für, um dann zu wenige neue Erkenntnisse zu erlangen. Passmann beschreibt - und zwar sehr richtig. Und selbst mit ihren Folgerungen gehe ich mit. Aber genau von diesen hätte ich gerne noch mehr gelesen. Vielleicht ziehe ich also schlichtweg Sterne ab, weil ich mir noch mehr Sophie gewünscht hätte. Das Buch werde ich aber auf jeden Fall empfehlen - insbesondere Menschen, die weniger tief im Thema sind. Ich bin überzeugt, dass Sophie Passmann hier mit ihren Worten viel erreichten kann.
Ein Denkanstoß über den heutigen Einfluss von Sozial Media
Der Schreibstil von Sophie Passmann ist sowohl leicht und lustig als auch ernst und zum hinterfragen gut geeignet. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Im Nachhinein hätte ich mir lieber Zeit lassen soll um noch intensiver über die einzelnen Kapitel/ Themen nachzudenken. Mir hat es gut gefallen wie sie die Themen der letzten Jahre aufgegriffen, wie viel mehr es doch zu einigen Themen zu sagen gibt. Dennoch hätten für mich manche Themen mehr ausgeführt oder mit Beispielen untermauert werden können. Aber anhand des Buches habe ich auch gemerkt in was für einer gesunden Beziehung ich lebe, denn viele Sachen sind für mich kein Thema, wie zum Beispiel die Aufgaben Aufteilung und das Frauen mehr unsichtbare Aufgaben übernehmen. Dennoch konnte ich viel mitnehmen und habe mich mit meinem Partner über viele dieser Denkanstöße ausgetauscht. Manche Themen sind aber auch völlig an mir vorbeigegangen, vielleicht aufgrund meines Alters (22) oder weil ich doch einfach eine andere for you Seite habe😂

Frauen die nicht gewinnen können
Ich wusste schon vorher das Frauen es in dieser Welt nicht leicht haben. Aber wie schlimm wir als Gesellschaft mit Frauen in der Öffentlichkeit umgehen und wie sehr wir uns dafür schämen müssten, ist mir so richtiggehend in diesem Hörbuch klar geworden. Wir sollten aufhören zu glauben das wir uns über jede Person, vor allem weiblichen gegenüber eine Meinung bilden zu dürfen, wir sind einfach nur übergriffig, vor allem online. Ein No-Go. Wir sollten alle mehrfach darüber nachdenken bevor wir UNGEFRAGT unsere Kommentare hinterlassen!
Sophie Passmanns Gedanken zu Social Media
Da ich toxische Weiblichkeit gerne gelesen hatte und es ein kluges Buch für alle Frauen ist, war ich gespannt auf Ihr neues Buch. Als Hörbuch kam es mir vor, als würde die Autorin während sie Social Media durchscrollt einen inneren Monolog führen. Sie redet über das Frauenbild in Social Media bzw. in der Popkultur mit analytischen Blick und was es mit uns als Konsumenten macht. Die meisten Influencerinnen kannte ich nicht, aber die einzelnen Strömungen, wie Clean Girl, it-Girl und Tradwife schon. Frau Passmann analysiert diese sehr genau und klug. Natürlich könnte man erstaunt sein, wieviel Zeit sie dort verbringt, evtl. sogar etwas Mitleid dafür empfinden. Aber genau, dass möchte sie nicht, wie sie in einem Interview zum Buch erwähnte. Dass hat es bei mir auch nicht. Vielmehr konnte ich eine neue Sichtweise lernen und mich als Frau auch mehr hinterfragen. Auch hinsichtlich meiner Teenagertöchter kann ich einiges mitnehmen. Kann man durchaus mal lesen bzw hören.
„Ein faszinierender und scharfer Blick auf Frauenbilder, Trends und die Klischees unserer Zeit!“ 💅✨ Sophie Passmann analysiert treffend, wie sich bestimmte Frauenrollen über die Jahrzehnte gewandelt haben – von der Gilmore-Girls-Phase bis zum modernen Influencer-Dasein. Ein absolutes Must-read (oder Must-listen)!"
- 📖 Wie kann sie nur? – Sophie Passmann ✍️ Meine Meinung: Ich bin gerade fertig geworden und muss sagen: Ein sehr, sehr gutes Buch mit einem extrem interessanten Inhalt! 🎭 Zeitgeist & Klischees: Sophie Passmann beleuchtet die verschiedenen Phasen und Rollenbilder, die Frauen in den letzten Jahrzehnten geprägt haben. Ob der „Glow-Effekt“, die „Gilmore Girls“-Ära oder der Humor rund um das Thema Hausfrau und Kochen – sie zeigt auf, wie Trends gesetzt werden und wie sich Frausein durch verschiedene Blickwinkel und Zeitabschnitte definiert. 🗣️ Fantastische Stimme: Was mir besonders gut gefallen hat, war die Lesung der Autorin selbst. Sie hat eine richtig schöne, angenehme Stimme, der man stundenlang zuhören kann. Das hat das Hörerlebnis perfekt gemacht! 💪 Empfehlung: Ein mega geiles Buch, vor allem für Frauen und Feministinnen. Es bietet einen spannenden Einblick für alle, die zu sich selbst stehen wollen und verstehen möchten, wie diese ganzen Trends eigentlich entstehen. Fazit: Ein intelligenter, humorvoller und manchmal erschreckend wahrer Rückblick auf die Rollen, in die Frauen oft gesteckt werden. Informativ, ohne zu viel zu verraten, und absolut hörenswert! Key Facts: ✨ Spannende Analyse von Frauen-Klischees 📺 Einblicke in Trends (Gilmore Girls, Influencer-Kultur) 🎙️ Großartige Sprecherleistung der Autorin 💜 Inspirierend für Frauen und Feministinnen
Full Circle Moment?
Trotz eines fehlenden Full Circle Moments kann ich nichts anderes als 5 Sterne geben. Es ist informativ, super geschrieben (erzählt) und man hinterfragt vieles. Es klärt nochmal auf einer tieferen Ebene das Bild der Frau auf Social Media und das hilft wirklich weiter. Ich, in den Zwanzigern bin absolut im Problem gefangen und finde die Aufklärung super wichtig.
Alles richtig und wichtig…
… aber ich hab leider nicht den Full Circle Moment erlebt 🙄 Grundsätzlich waren alle Argumente der Autorin korrekt, aber es gab für mich keinen logischen Standpunkt am Ende, so dass ich dacht: Aha, das ist also die Message! 🥸 Schade, weil ich die Thematik super spannend finde ✨🛋️📖
100% Passmann
Ich finde ihre Sprache und Schreibweise immer so treffend. Was ich an dem Buch „über Frauen im Internet“ mal wieder besonders hervorheben möchte ist, was für eine unfassbare Beobachtungsgabe Sophie Passmann hat, um die Sachverhalte so genau darzustellen, dass ich mir immer denke „ja stimmt, ist so“. Als Swiftie hat mich natürlich auch das Kapitel über Taylor Swift besonders abgeholt. Hab jede Seite geliebt und kann mich (fast) immer mit allem identifizieren, was Frau Passmann feststellt und analysiert.
Ich habe das Buch im Rahmen meines Buchclubs gehört. Ansonsten hätte ich wohl nicht zum Buch gegriffen. Eine Rezension dazu finde ich tatsächlich schwierig, da ich mehrheitlich nicht mit den Themen resonieren konnte. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich nicht genug für diese „Trends“ im Internet interessiere, oder aber weil mir Sophies Beobachtungen nicht neu sind. Sophie ist kritisch, hinterfragt vieles und das finde ich toll. Leider fand ich bei dem Buch keinen geradlinigen Faden. Was genau soll jetzt die Message sein? Für mich war keine relevante dabei, wie gesagt, da ich keine Sophie brauchte, um solche Beobachtungen festzustellen. Es werden verschiedene Aspekte der Internet-Trends mit Beispielen aufgezeigt. Beispiele sind auch oft Prominente oder Influencer, die mich jetzt nicht interessierten und oft auch unbekannter waren. Man merkt auch, dass Recherche betrieben wurde, um Auswirkungen zu analysieren. Dafür gebe ich noch einen Stern mehr. Generell kann das Buch sehr aufklärend wirken, zum nachdenken anregen, aber für mich war es jetzt nicht so geistreich.
Sehr gut zu hören und interessant!
Ich höre Sophie Passmann wirklich gerne zu. Hatte das Hörbuch sehr schnell durch. Ihre Gedanken waren für mich nachvollziehbar. Es war dieses typische „Ja, war mir schon irgendwie klar, aber sie findet die Worte dafür, die ich nicht habe“. Die Beispiele zu den einzelnen Gedanken waren für mich größtenteils leider gar nicht relatable, da ich diese Internetphänomene noch nie in meinem Algorithmus hatte. Nichtsdestotrotz hat Passmann sie so gut beschrieben, dass ich es mir bildlich vorstellen und die Argumentation damit nachvollziehen konnte. Wie auch anderen, hat mir tatsächlich auch so ein bisschen der rote Faden gefehlt, deswegen nur 4 Sterne. Letztendlich geht es aus meiner Sicht aber wirklich einfach um Frauen im Internet - was bei allem, was Frauen im Internet passiert, auch ein absolut relevantes Thema ist. Die Hauptthesen würde ich mal so zusammenfassen : Du kannst als Frau nichts (im Internet) richtig machen. Du kannst dir als Frau (im Internet) aber mehr erlauben, solange du der Schönheitsnorm entsprichst. Insgesamt finde ich das Buch wichtig und empfehlenswert für alle Menschen, die die Themen Feminismus und Popkultur mögen.
Nicht nur für Influencerinnen interessant
Das Buch handelt vom Frau-Sein im Internet. Daher hatte ich zunächst die Befürchtung, dass es nur interessant sein könnte, wenn man auch selbst im Internet stattfindet. Diese wurde jedoch keineswegs bestätigt. Ich halte es jedoch für sinnvoll mindestens Konsumentin zu sein, um die besprochenen Internetphänomene miterlebt zu haben. Für mich hat Sophie Passmann in diesem Buch einige neue Blickwinkel eröffnen können, für die ich sehr dankbar bin. Außerdem hat sie das Buch in meinen Augen (wie auch die vorherigen Bücher) sehr gut eingelesen.
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich dachte: „hier geht es genau um mich!“
Frauen im Internet dazu gehöre ich doch auch? Ich bin eine Frau und ich bin im Internet. Viel im Internet. Doch beim lesen, musste ich feststellen, dass das Internet in seinem doch sehr fortgeschrittenen Stadium einfach so viele Facetten, so viele bubbles bietet, das man schnell keine Ahnung hat, um was geht. Die Insider nicht kennt. Das Buch handelt von anderen Frauen im Internet, und den Frauen vor den Bildschirmen. Handelt es doch von mir? Fühle ich mich nicht angesprochen (will ich mich nicht angesprochen fühlen) weil ich glaube, erhaben zu sein über die Blicke zu urteilen? Das weiß ich ehrlicherweise nicht. Will muss ich noch eine Nacht drüber schlafen und darüber nachdenken. Ein toller Einblick.
Das Buch hat mich leider nicht so richtig abgeholt, wahrscheinlich auch, weil ich selbst wenig in dieser Internet-Bubble unterwegs bin. Die Herangehensweise der Autorin an das Thema fand ich teilweise fragwürdig und ich war da nicht immer einer Meinung. Trotzdem ließ es sich sehr schnell lesen und der Schreibstil hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn ich insgesamt etwas zwiegespalten zurückbleibe.
Feminismus meets Popkultur
Mein mittlerweile drittes Buch von Sophie Passmann, das ich gelesen habe. Nach dem Erfolg Pick me Girl habe ich mich sehr auf das neue Buch gefreut. Sophie Passmann geht in ihren Büchern stark auf den Zeitgeist ein, aber vor allem in diesem Buch thematisiert sie aktuelle Phänomene aus der Popkultur und ordnet diese für die weibliche Sicht ein. Was bedeutet das für uns als (junge) Frauen? Ist das noch feministisch bzw. muss es immer ein Akt des Feminismus sein? Wie gewohnt geht Passmann selbstironisch an die Themen ran und blickt auf das Frau sein bzw. die girlhood ein. Sprachlich sehr unterhaltsam und schnell zu lesen, thematisch ist es vor für diejenigen, die sich gerne mit (us-amerikanischer) Popkultur beschäftigen!
„Ich will da sein, wo die Frauen sind.“ * 3,5 Sterne Das Buch ist irgendwie genau mein Ding gewesen, und gleichzeitig auch nicht ganz? Ich habe Kulturwissenschaften studiert und liebe Popkultur, und dieses Buch ist wirklich komplett darin verankert: von Victoria’s Secret Fashion Show über Clean Girl Aesthetic bis hin zu Taylor Swift, Girl Math und "I’m just a girl" Memes. Ich konnte mich in manchen Gedanken absolut wiederfinden, etwa bei der Auseinandersetzung mit Taylor Swift oder diesem unterschwelligen Gefühl von "Das betrifft mich nicht". Und dann merkt man plötzlich doch: Vielleicht kaufe ich mir nicht zufällig Stück für Stück eine Skincare Routine nach, nur weil Hudson Williams diese Produkte kauft. Vielleicht bin ich näher dran an dieser "cheaper-than-therapy" Logik, als ich dachte. Aber es gab auch einiges, wo ich einfach nicht mitgegangen bin. Zum Beispiel die Aussage, dass Hailey Bieber das mächtigste It-Girl der 2020er ist. Mag sein, aber fühlt sich sehr nach einer bestimmten Influencer-Bubble an, in der ich absolut nicht präsent bin. Ich persönlich bekomme rein gar nichts von Hailey Bieber mit - ist sie wirklich das mächtigste It-Girl, wenn Ausstehende nichts von ihr wissen? Und auch der Take, dass Taylor Swift "einfach uncool ist. Und sie macht Musik für uncoole Frauen, die keinen Wert darauf legen, so zu tun, als würde sie die Welt nicht beeindrucken." Das Tradwives-Kapitel war gefühlt ewig lang: nicht schlecht, aber überraschend dominant im Vergleich zu anderen Themen. Vor allem, weil ich eine der beiden (Hannah Neeleman) nicht kenne kam es mir besonders lang vor. Enden kann ich nur mit folgenden Zitat aus dem Buch: "Ich bin nicht einfach ein Fan, ich bin obsessed."
Auf der Buchrückseite steht: "Das ist ein Buch über Frauen im Internet. Darüber, wie sie sich zeigen, darüber, wofür sie gelobt werden, wofür sie kritisiert und wofür sie gehasst werden." In der kurzen Beschreibung fehlt ein Wort. Es müsste richtig heißen: "Das ist ein überflüssiges Buch über Frauen im Internet." Überflüssig deshalb, weil Frau P. absolut nichts Neues aus der glitzernden Social Media- Welt zu berichten hat, man doch bereits zur Genüge Bescheid weiß über Tradewifes, girlhood, Clean Girls usw. Sie hat ein Buch geschrieben, welches popkulturell sein will, aber mit seinem Erscheinen schon veraltet ist. Von feministischen Ansätzen mal ganz zu schweigen. Am schlimmsten und gleichzeitig am entlarvendsten fand ich folgende Aussage von ihr im Bezug auf beginnende Alterungsprozesse im Gesicht und wie man diese mit Nervengiften verzögern kann : "Der Wert einer Frau in der Öffentlichkeit ist ihr Aussehen, nicht ihre Kompetenz, ihre Macht, ihr Charisma." Mhm, genau, Frau P. Wer war nochmal 16 Jahre Bundeskanzlerin?! Dieses Buch ist weder lustig noch klug, geistreich oder reflektiert, es zählt nur auf, beobachtet halbseiden und aufgeblasen, interpretiert wichtigtuerisch um sich selbst kreisend (wir wollten schon immer die abendlichen Abschmink- und Haareflechtroutinen von ihr wissen, genau *ironieoff), verlässt sich blind auf die weite, bunte, cringe Social-Media-Welt in den Dimensionen von Hailey Bieber und Kylue Jenner, in der sich das älter gewordene Pick me- Girl so wohl fühlt. Die sprachlichen Bilder wirken eindimensional und platt, es ist ein einziger Laberhabarber, der irgendwann nur noch nervt. Als private Person und auch als Podcasterin ist Frau P. bestimmt toll. Dieses Buch hier ist es nicht (für mich).
Das Buch Wie kann sie nur von Sophie Passmann ist ein kluger, pointierter und zugleich unterhaltsamer Blick auf weibliche Wut, gesellschaftliche Erwartungen und feministische Selbstbestimmung. Passmann gelingt es, mit scharfem Humor und großer Ehrlichkeit die Widersprüche moderner Weiblichkeit offenzulegen, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders stark ist, wie sie weibliche Ambivalenzen sichtbar macht und damit gängige Rollenbilder hinterfragt. Der persönliche Bezug hat mich dabei besonders abgeholt – man findet sich in vielen Gedanken und Situationen selbst wieder, was das Buch noch eindringlicher und nahbarer macht. Ein erfrischend ehrliches, feministisches Werk, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig richtig Spaß macht zu lesen.
Kurzweilig, aber oberflächlich (leider!)
In ihrem aktuellen Essayband schreibt Sophie Passmann über Frausein in sozialen Medien, Auswirkungen von Trends und Influencerinnen, aber auch popkulturellen Themen, die über den digitalen Raum hinaus gehen (Bratsummer, Taylor Swifts Eras Tour). Auch wenn das Buch launig (positiv!!) und kurzweilig geschrieben ist, bleibt es mir doch häufig zu sehr an der Oberfläche, zu kurz argumentiert und ohne Kontextualisierung. Plakatives Beispiel: Tradwifes werden ohne zB die zunehmende Faschisierung der USA erzählt.
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Sophie Passmann, 1994 geboren, ist Autorin, Satirikerin und Moderatorin. Ihr Buch »Alte weiße Männer« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, »Komplett Gänsehaut« und »Pick me Girls« stiegen sofort auf Platz 1 ein. Das Theaterstück zu »Pick Me Girls« von und mit Sophie Passmann wird seit mehr als einem Jahr am Berliner Ensemble aufgeführt – jede Aufführung ist in kurzer Zeit ausverkauft. Ihr Solo-Podcast »Der Sophie Passmann Podcast« ist ein riesiger Erfolg und erreicht seit März 2025 wöchentlich eine große und treue Hörer:innenschaft über Streamingplattformen und YouTube.
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Ich kenne Sophies Podcast bereits und mag ihre Art Blickwinkel und Meinungen der Popkultur zu analysieren. Ihre Formulierungen habe hohen Wiedererkennungswert und so hatte ich das Gefühl einen langen Podcast von ihr zu lesen 😊 diesmal geht es darum, wie Frauen im Internet ständiger uninformierter Bewertung ausgesetzt zu sind. Dabei thematisiert sie auch die Darstellung von Lorelai der Gilmore Girls, die ich so noch gar nicht bedacht hatte. Man muss nicht immer ihrer Meinung sein und nach dem Buch hat man auch nicht die Lösung, wie man die Lage ändern kann. Aber ich finde, es regt dazu an, nicht über andere im Internet zu urteilen. Denn meistens kennt man die Personen gar nicht und sieht nur den Teil, der uns präsentiert wird.
Girlhood at its best 🎀💻👧🏽👧🏼💄🛍
Da ich seit einer guten Weile aufmerksame "Der Sophie Passmann Podcast" - Hörerin bin, wollte ich unbedingt ein Buch von ihr lesen. Das Buch hat sehr viele Parallelen zum Podcast und gibt im typischen Sophie Stil Beobachtungn über Popkultur und Frauen im Internet wieder. Fans, die den Podcast mögen, werden auch dieses Buch mögen. Positiv fand ich die Eigenreflexion Sophies zu ihrer Person im Internet, die megalange Analyse zu Taylor Swift und dem Phänomen "in my Era" für irgendwie alles im Leben auf einmal sowie dass mir endlich mal jemand verständlich erklärt hat, wie sich ein "Clean Girl" korrekt verhält. Weniger gut, waren die teils sehr langen Sätze/ Satzbau, die ich manchmal mehrfach lesen musste, um zu verstehen, was gemeint ist. Außerdem hat mir das Kapitel zu Ozempic und dessen Diskussionen nicht so ganz gefallen. Da fehlte es mir irgendwie an weiterer Recherchearbeit. Sophie Passmann ist eine aufmerksame Beobachterin von Popkultur, die sie schwerpunktmäßig auf den Beginn der 00er Jahre bis heute - in komödiantischer Art & Weise - reflektiert. Mein Lieblingszitate: - "Zwischendurch sind wir alle Girls, die mit anderen Girls durch die Stadt laufen und Iced Coffee trinken wollen, die sich für die neue Freundin von Harry Styles interessieren oder angetrunken von einer fremden Frau auf dem Club-Klo überschwängliche Komplimente machen. I'm just a girl". (Seite 61) --> Funfact: Als ich das las, saß ich gerade mit einer Freundin im Zug auf dem Rückweg vom Harry Styles Konzert nach Hause 😅 - "Das Festhalten an Girlhood ist auch ein Festhalten an Verantwortungslosigkeit, die versucht, den Schwierigkeiten, die einem im Frausein erwarten, zu entkommen." (Seite 222)
Durchgelesen und gedacht: jaaa, jaaa und JA!
Super Buch von Sophie Passmann, deren Podcast ich eh schon liebe. Einzig genervt hat mich die Stelle über Taylor Swift, weil die mich einfach null interessiert 🤭 aber der Rest war groß und so wahr, dass es weh tut. Frauen und ihre Wirkung im Internet, wie die Männer uns gern hätten, wie wir denken, wie wir zu sein haben, das eigentlich aber gar nicht wollen. Mega.
An einem Tag eingeatmet…
Sophie Passmann wird einfach mit jedem Buch besser. Und dabei hat sie bereits ganz weit vorne angefangen. Ihre Beobachtungen, ihre Analysen, ihre Fähigkeit, im Banalen immer das Mehr, das große Ganze und dann wieder sich selbst zu sehen und auch mir das Gefühl zu geben, auch ich sei nicht allein… beste, kluge Unterhaltung. Dieses Buch ist tatsächlich wie ein saugutes Gespräch bei Wein und Zigaretten mit den besten Freundinnen. Wenn denn auch alle Freundinnen aus dieser sehr privilegierten Akademikerinnen-Bubble kommen. Ich wollte Sätze markieren. Man reiche mir den Textmarker! Das möchte ich zitieren, wie ich sonst nur Luhmann, Adorno und Bourdieu zitiere - klugscheißend im Alltag - weil da schlicht kluge soziale Beobachtungen völlig überintellektualisiert in schöne, gut lesbare, anknüpfungsfähige Worte verpackt werden. Und weil es auch einfach Zeit wird, dass die großen Denker ganz offiziell von großen Denkerinnen nicht abgelöst, so doch ergänzt werden. Mensch, nun lest doch bitte dieses Buch.
„Männer nutzen die Anonymität des Internets um fremde Frauen zu beleidigen, Frauen […]um sich selbst zu beleidigen.“
Sophie Passmann hat ihr einen spannenden und absolut nachvollziehbaren Ausflug durch die Pop- und Social-Media Kultur der letzen Jahre aufgezeichnet. Sie spricht über Girlhood, Kritik in Kommentarspalten, Trad Wifes und lässt uns dabei an ihren eigenen Gedanken teilhaben. Für mich hat es sich wie eine lange Podcast-Folge angefühlt und ich fand es großartig. Ich finde die Kritik an ihr immer etwas ungerecht. Als müsste alles was sie sagt ein feministisches Manifest sein. Und wenn es das nicht ist, dann ist es enttäuschend. Für mich ist das der absolute Full-Circle-Moment, den viele laut ihren Kritiken vermisst haben. Denn es ist zum Teil genau das Verhalten, dass sie in ihrem Buch anspricht. Wie kann sie es nur wagen etwas zu veröffentlichen, das weniger ist als das, was man von einer Feministin erwarten würde. Aber ich finde es großartig. Ich mag ihren Schreibstil, die nachvollziehbaren Gedanken und die Ehrlichkeit ihrer Aussagen.
Was kann sie nicht?
Ich werde nicht müde dieser Frau bei ihren Gedanken zuzuhören. Sie hat eine sehr klare, spannende Sicht auf popkulturelle Themen, zu denen ich sonst keinen Zugang habe, und gleichzeitig eine beeindruckende Reflektion über andere Menschen und sich selbst. Mit Humor, Ironie und Raffinesse hat sie in diesem Buch viele Gedanken angestoßen und verfolgt, die ich gar nicht alle fassen kann. Am besten gefällt mir das Buch von ihr persönlich vorgelesen.
Ja echt- wie kann sie nur? Passmann hält uns- vor allem dem weiblichen Publikum- in diesem Buch den Spiegel vor. Sie zeigt uns das, was wir eigentlich längst wissen: Scheiß drauf, was auf Social Media passiert, und vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Dabei geht sie nicht lösungsorientiert vor, sondern selbstkritisch, mit einem leichten Hang zu Sarkasmus und Gesellschaftskritik. Sie verpackt feministische Themen dabei nicht als Belehrung, sondern als ehrliche, oft unangenehme Selbstreflexion. Es fällt leicht (zumindest mir), sich in ihre Gedankengänge hineinzuversetzen, und man denkt sich oft: Joa, stimmt eigentlich, was sie da sagt. Zum Schluss ein Zitat: „Frauen stehen unter ständiger Beobachtung. Nicht nur durch andere, sondern auch durch sich selbst. Sie sollen schön sein, aber nicht eitel. Natürlich altern, aber nicht sichtbar. Sich zeigen, aber nicht zu viel Raum einnehmen. Und egal, wie sie sich entscheiden- irgendjemand wird fragen: Wie kann sie nur?“
„I‘m a mirrorball.“
Ich war ein bisschen erschrocken, als ich die ganzen negativen Kommentare zu diesem Buch gelesen habe 🙈. Mir hat das Hörbuch nämlich unglaublich gut gefallen. Sophie Passmann hat es geschafft, Konstrukte wie die Tradwife Bewegung, Pop-Kultur oder das Fansein von Taylor Swift in Worte zu fassen, bei denen ich die ganze Zeit dachte: „ Ja, genau so ist es.“ Besonders gut fand ich die Darstellung ihrer eigenen Gedanken zu verschiedenen Trends und wie man sich von Social Media beeinflussen lässt. Natürlich sind die Erkenntnisse nicht neu, aber ich habe sie eben auch noch nie so gut beschrieben und zusammengefasst gehört. Natürlich fließen auch ihre persönlichen Meinungen in das Buch ein, aber insgesamt stellt sie die verschiedenen Themen anhand eines roten Fadens durchaus aus einer sachlichen Perspektive dar. Bei 4,5 Stunden Hörbuch lohnt es sich definitiv, mal reinzuhören oder durch das Buch zu blättern 😊.
Auf 240 Seiten werden hier nur Beobachtungen wiederholt, die wir alle längst kennen, zumindest, wenn man sich schon länger als 2 Wochen auf Social Media aufhält. Am meisten hat mich aber gestört, wie sehr Passmann ihr offensichtlich ungesundes Nutzungsverhalten verallgemeinert. In ihrer Vorstellung zoomen wir alle bei Kylie Jenners Bilder rein, um ihre Haut mit unserer zu vergleichen. Laut ihrer Vorstellung lesen wir nur widerwillig Bücher und posten Buchcover auf SM, damit wir uns zwischen all unseren Selfies intellektuell fühlen. Das sind nur 2 Beispiele von vielen. You do you, Sophie. Aber ne Therapie würde dir guttun, wenn du ehrlich Schwierigkeiten hast zwischen realer und fiktionaler online Welt zu unterscheiden.

Ich finde gut, dass die Autorin selbst liest. In dem Buch erzählt Passmann nichts Neues und trotzdem recht wichtiges. Oder auch eben nicht. Denn eigentlich sollten diese gsnzen Dinge doch sehr belanglos sein für andere. Doch wenn man eben eine Frau ist so scheint es für die Gesellschaft doch sehr wichtige Themen zu sein.
Ein kluger Essay über Frauenbilder im Internet
„Ich will gut aussehen, und ich will niemanden damit beleidigen. Ich will für niemanden gut aussehen, außer für mich selbst. Ich will keine Aufmerksamkeit von Männern, aber ich will in einer Welt bestehen, die um die Aufmerksamkeit von Männern herum gebaut ist.“ Sophie Passmann setzt sich in ihrem Buch mit weiblicher Präsenz und deren Wahrnehmung in sozialen Netzwerken auseinander. Aussehen, Auftreten und Verhalten – alles wird kommentiert und bewertet. Ständig schwingt die Frage mit: „Wie kann sie nur?“ Das Buch versammelt verschiedene Essays zu popkulturellen Themen. Anhand von Internetphänomenen der letzten Jahre wie „Clean Girls“, „Tradwives“ oder bekannten Persönlichkeiten wie Hailey Bieber werden gesellschaftliche Erwartungen nachgezeichnet und analysiert. Gleichzeitig beleuchtet Passmann Dynamiken und Widersprüche digitaler Trends, stets mit einem Fokus auf das aktuelle Frauenbild. Besonders überzeugend sind dabei ihre Perspektiven und präzisen Beobachtungen, die immer wieder von Selbstreflexion begleitet werden. Ihre teils autobiografischen Einschübe verleihen den Themen zusätzliche Tiefe und machen sie greifbarer. So entsteht keine rein distanzierte Analyse, sondern eine persönliche und authentische Auseinandersetzung. Ihre Sprache wirkt dabei echt, nahbar und unterhaltsam – das Lesen fühlte sich stellenweise fast wie das Hören einer ihrer Podcastfolge an.

Ich mag, wie Passmann denkt.
Ich mag Passmanns Blickwinkel auf Popkultur und folge gerne ihren Gedankengängen. Ich liebe den zackigen Schreibstil und habe mich in vielen Beobachtungen wiedererkennen können. Teilweise war mir die Wiedergabe von social media trends zu langatmig und so richtig neue Erkenntnisse hat das Buch mir nicht gebracht.
War nicht meins. Die Meinung der Autorin wird mir zu sehr als allgemeingültig dargestellt wobei teilweise Sachverhalte sehr vereinfacht heruntergebrochen werden ("Botox ist nicht schlimmer als Diäten"). Hier fehlen mir Fakten und Belege. Oft werden dann auch einfach Filmszenen oder Interviews ausführlich nacherzählt. Die Idee und das Thema des Buches finde ich toll und wichtig aber mir persönlich fiel es schwer einen roten Faden zu finden. Ich habe mich in den Kapiteln verloren und gelangweilt gefühlt. Sprachlich aber sehr schön, finde ich.
Analyse weiblicher Selbstdarstellung im Social-Media-Zeitalter
Passmann untersucht, wie Frauen im Internet (insb. Influencerinnen) sich inszenieren und warum diese Darstellungen oft Normen bedienen. Das Buch thematisiert die Obsession mit dem eigenen Äußeren und seziert den „Wahnsinn, eine Frau im Internet zu sein“. Das Buch ist m.M.n. sehr an den Zeitgeist angepasst. Es wird einem der Spiegel vorgehalten und ich persönlich hätte mir mehr Input bei den Themen gewünscht.
„Wie kann sie nur“ von Sophie Passmann ist eine unterhaltsame, pointierte Essaysammlung mit vielen starken Momenten. Einzelne Kapitel, vor allem das über Tradwives, fand ich richtig großartig, weil sie scharf beobachtet und gleichzeitig sehr treffend formuliert sind. Mit anderen Teilen bin ich hingegen nicht ganz so warm geworden, da sie für mich nicht die gleiche Wirkung hatten. Trotzdem bleibt das Buch insgesamt sehr solide und macht einfach Spaß zu lesen. Sprachlich wirklich 10/10, oft richtig witzig und angenehm zynisch. Nicht alles zündet gleich stark, aber als Gesamtpaket definitiv lesenswert.
Sophie Passmanns kluge Gedanken
Ich schätze Sophie Passmann und ihre Perspektive so sehr. Sie erzählt nahbar und ehrlich - relatable, Aber dennoch hat mich „Wie kann sie nur?“ nicht komplett überzeugt. Einerseits kam es mir zu lang für, um dann zu wenige neue Erkenntnisse zu erlangen. Passmann beschreibt - und zwar sehr richtig. Und selbst mit ihren Folgerungen gehe ich mit. Aber genau von diesen hätte ich gerne noch mehr gelesen. Vielleicht ziehe ich also schlichtweg Sterne ab, weil ich mir noch mehr Sophie gewünscht hätte. Das Buch werde ich aber auf jeden Fall empfehlen - insbesondere Menschen, die weniger tief im Thema sind. Ich bin überzeugt, dass Sophie Passmann hier mit ihren Worten viel erreichten kann.
Ein Denkanstoß über den heutigen Einfluss von Sozial Media
Der Schreibstil von Sophie Passmann ist sowohl leicht und lustig als auch ernst und zum hinterfragen gut geeignet. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Im Nachhinein hätte ich mir lieber Zeit lassen soll um noch intensiver über die einzelnen Kapitel/ Themen nachzudenken. Mir hat es gut gefallen wie sie die Themen der letzten Jahre aufgegriffen, wie viel mehr es doch zu einigen Themen zu sagen gibt. Dennoch hätten für mich manche Themen mehr ausgeführt oder mit Beispielen untermauert werden können. Aber anhand des Buches habe ich auch gemerkt in was für einer gesunden Beziehung ich lebe, denn viele Sachen sind für mich kein Thema, wie zum Beispiel die Aufgaben Aufteilung und das Frauen mehr unsichtbare Aufgaben übernehmen. Dennoch konnte ich viel mitnehmen und habe mich mit meinem Partner über viele dieser Denkanstöße ausgetauscht. Manche Themen sind aber auch völlig an mir vorbeigegangen, vielleicht aufgrund meines Alters (22) oder weil ich doch einfach eine andere for you Seite habe😂

Frauen die nicht gewinnen können
Ich wusste schon vorher das Frauen es in dieser Welt nicht leicht haben. Aber wie schlimm wir als Gesellschaft mit Frauen in der Öffentlichkeit umgehen und wie sehr wir uns dafür schämen müssten, ist mir so richtiggehend in diesem Hörbuch klar geworden. Wir sollten aufhören zu glauben das wir uns über jede Person, vor allem weiblichen gegenüber eine Meinung bilden zu dürfen, wir sind einfach nur übergriffig, vor allem online. Ein No-Go. Wir sollten alle mehrfach darüber nachdenken bevor wir UNGEFRAGT unsere Kommentare hinterlassen!
Sophie Passmanns Gedanken zu Social Media
Da ich toxische Weiblichkeit gerne gelesen hatte und es ein kluges Buch für alle Frauen ist, war ich gespannt auf Ihr neues Buch. Als Hörbuch kam es mir vor, als würde die Autorin während sie Social Media durchscrollt einen inneren Monolog führen. Sie redet über das Frauenbild in Social Media bzw. in der Popkultur mit analytischen Blick und was es mit uns als Konsumenten macht. Die meisten Influencerinnen kannte ich nicht, aber die einzelnen Strömungen, wie Clean Girl, it-Girl und Tradwife schon. Frau Passmann analysiert diese sehr genau und klug. Natürlich könnte man erstaunt sein, wieviel Zeit sie dort verbringt, evtl. sogar etwas Mitleid dafür empfinden. Aber genau, dass möchte sie nicht, wie sie in einem Interview zum Buch erwähnte. Dass hat es bei mir auch nicht. Vielmehr konnte ich eine neue Sichtweise lernen und mich als Frau auch mehr hinterfragen. Auch hinsichtlich meiner Teenagertöchter kann ich einiges mitnehmen. Kann man durchaus mal lesen bzw hören.
„Ein faszinierender und scharfer Blick auf Frauenbilder, Trends und die Klischees unserer Zeit!“ 💅✨ Sophie Passmann analysiert treffend, wie sich bestimmte Frauenrollen über die Jahrzehnte gewandelt haben – von der Gilmore-Girls-Phase bis zum modernen Influencer-Dasein. Ein absolutes Must-read (oder Must-listen)!"
- 📖 Wie kann sie nur? – Sophie Passmann ✍️ Meine Meinung: Ich bin gerade fertig geworden und muss sagen: Ein sehr, sehr gutes Buch mit einem extrem interessanten Inhalt! 🎭 Zeitgeist & Klischees: Sophie Passmann beleuchtet die verschiedenen Phasen und Rollenbilder, die Frauen in den letzten Jahrzehnten geprägt haben. Ob der „Glow-Effekt“, die „Gilmore Girls“-Ära oder der Humor rund um das Thema Hausfrau und Kochen – sie zeigt auf, wie Trends gesetzt werden und wie sich Frausein durch verschiedene Blickwinkel und Zeitabschnitte definiert. 🗣️ Fantastische Stimme: Was mir besonders gut gefallen hat, war die Lesung der Autorin selbst. Sie hat eine richtig schöne, angenehme Stimme, der man stundenlang zuhören kann. Das hat das Hörerlebnis perfekt gemacht! 💪 Empfehlung: Ein mega geiles Buch, vor allem für Frauen und Feministinnen. Es bietet einen spannenden Einblick für alle, die zu sich selbst stehen wollen und verstehen möchten, wie diese ganzen Trends eigentlich entstehen. Fazit: Ein intelligenter, humorvoller und manchmal erschreckend wahrer Rückblick auf die Rollen, in die Frauen oft gesteckt werden. Informativ, ohne zu viel zu verraten, und absolut hörenswert! Key Facts: ✨ Spannende Analyse von Frauen-Klischees 📺 Einblicke in Trends (Gilmore Girls, Influencer-Kultur) 🎙️ Großartige Sprecherleistung der Autorin 💜 Inspirierend für Frauen und Feministinnen
Full Circle Moment?
Trotz eines fehlenden Full Circle Moments kann ich nichts anderes als 5 Sterne geben. Es ist informativ, super geschrieben (erzählt) und man hinterfragt vieles. Es klärt nochmal auf einer tieferen Ebene das Bild der Frau auf Social Media und das hilft wirklich weiter. Ich, in den Zwanzigern bin absolut im Problem gefangen und finde die Aufklärung super wichtig.
Alles richtig und wichtig…
… aber ich hab leider nicht den Full Circle Moment erlebt 🙄 Grundsätzlich waren alle Argumente der Autorin korrekt, aber es gab für mich keinen logischen Standpunkt am Ende, so dass ich dacht: Aha, das ist also die Message! 🥸 Schade, weil ich die Thematik super spannend finde ✨🛋️📖
100% Passmann
Ich finde ihre Sprache und Schreibweise immer so treffend. Was ich an dem Buch „über Frauen im Internet“ mal wieder besonders hervorheben möchte ist, was für eine unfassbare Beobachtungsgabe Sophie Passmann hat, um die Sachverhalte so genau darzustellen, dass ich mir immer denke „ja stimmt, ist so“. Als Swiftie hat mich natürlich auch das Kapitel über Taylor Swift besonders abgeholt. Hab jede Seite geliebt und kann mich (fast) immer mit allem identifizieren, was Frau Passmann feststellt und analysiert.
Ich habe das Buch im Rahmen meines Buchclubs gehört. Ansonsten hätte ich wohl nicht zum Buch gegriffen. Eine Rezension dazu finde ich tatsächlich schwierig, da ich mehrheitlich nicht mit den Themen resonieren konnte. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich nicht genug für diese „Trends“ im Internet interessiere, oder aber weil mir Sophies Beobachtungen nicht neu sind. Sophie ist kritisch, hinterfragt vieles und das finde ich toll. Leider fand ich bei dem Buch keinen geradlinigen Faden. Was genau soll jetzt die Message sein? Für mich war keine relevante dabei, wie gesagt, da ich keine Sophie brauchte, um solche Beobachtungen festzustellen. Es werden verschiedene Aspekte der Internet-Trends mit Beispielen aufgezeigt. Beispiele sind auch oft Prominente oder Influencer, die mich jetzt nicht interessierten und oft auch unbekannter waren. Man merkt auch, dass Recherche betrieben wurde, um Auswirkungen zu analysieren. Dafür gebe ich noch einen Stern mehr. Generell kann das Buch sehr aufklärend wirken, zum nachdenken anregen, aber für mich war es jetzt nicht so geistreich.
Sehr gut zu hören und interessant!
Ich höre Sophie Passmann wirklich gerne zu. Hatte das Hörbuch sehr schnell durch. Ihre Gedanken waren für mich nachvollziehbar. Es war dieses typische „Ja, war mir schon irgendwie klar, aber sie findet die Worte dafür, die ich nicht habe“. Die Beispiele zu den einzelnen Gedanken waren für mich größtenteils leider gar nicht relatable, da ich diese Internetphänomene noch nie in meinem Algorithmus hatte. Nichtsdestotrotz hat Passmann sie so gut beschrieben, dass ich es mir bildlich vorstellen und die Argumentation damit nachvollziehen konnte. Wie auch anderen, hat mir tatsächlich auch so ein bisschen der rote Faden gefehlt, deswegen nur 4 Sterne. Letztendlich geht es aus meiner Sicht aber wirklich einfach um Frauen im Internet - was bei allem, was Frauen im Internet passiert, auch ein absolut relevantes Thema ist. Die Hauptthesen würde ich mal so zusammenfassen : Du kannst als Frau nichts (im Internet) richtig machen. Du kannst dir als Frau (im Internet) aber mehr erlauben, solange du der Schönheitsnorm entsprichst. Insgesamt finde ich das Buch wichtig und empfehlenswert für alle Menschen, die die Themen Feminismus und Popkultur mögen.
Nicht nur für Influencerinnen interessant
Das Buch handelt vom Frau-Sein im Internet. Daher hatte ich zunächst die Befürchtung, dass es nur interessant sein könnte, wenn man auch selbst im Internet stattfindet. Diese wurde jedoch keineswegs bestätigt. Ich halte es jedoch für sinnvoll mindestens Konsumentin zu sein, um die besprochenen Internetphänomene miterlebt zu haben. Für mich hat Sophie Passmann in diesem Buch einige neue Blickwinkel eröffnen können, für die ich sehr dankbar bin. Außerdem hat sie das Buch in meinen Augen (wie auch die vorherigen Bücher) sehr gut eingelesen.
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich dachte: „hier geht es genau um mich!“
Frauen im Internet dazu gehöre ich doch auch? Ich bin eine Frau und ich bin im Internet. Viel im Internet. Doch beim lesen, musste ich feststellen, dass das Internet in seinem doch sehr fortgeschrittenen Stadium einfach so viele Facetten, so viele bubbles bietet, das man schnell keine Ahnung hat, um was geht. Die Insider nicht kennt. Das Buch handelt von anderen Frauen im Internet, und den Frauen vor den Bildschirmen. Handelt es doch von mir? Fühle ich mich nicht angesprochen (will ich mich nicht angesprochen fühlen) weil ich glaube, erhaben zu sein über die Blicke zu urteilen? Das weiß ich ehrlicherweise nicht. Will muss ich noch eine Nacht drüber schlafen und darüber nachdenken. Ein toller Einblick.
Das Buch hat mich leider nicht so richtig abgeholt, wahrscheinlich auch, weil ich selbst wenig in dieser Internet-Bubble unterwegs bin. Die Herangehensweise der Autorin an das Thema fand ich teilweise fragwürdig und ich war da nicht immer einer Meinung. Trotzdem ließ es sich sehr schnell lesen und der Schreibstil hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn ich insgesamt etwas zwiegespalten zurückbleibe.
Feminismus meets Popkultur
Mein mittlerweile drittes Buch von Sophie Passmann, das ich gelesen habe. Nach dem Erfolg Pick me Girl habe ich mich sehr auf das neue Buch gefreut. Sophie Passmann geht in ihren Büchern stark auf den Zeitgeist ein, aber vor allem in diesem Buch thematisiert sie aktuelle Phänomene aus der Popkultur und ordnet diese für die weibliche Sicht ein. Was bedeutet das für uns als (junge) Frauen? Ist das noch feministisch bzw. muss es immer ein Akt des Feminismus sein? Wie gewohnt geht Passmann selbstironisch an die Themen ran und blickt auf das Frau sein bzw. die girlhood ein. Sprachlich sehr unterhaltsam und schnell zu lesen, thematisch ist es vor für diejenigen, die sich gerne mit (us-amerikanischer) Popkultur beschäftigen!
„Ich will da sein, wo die Frauen sind.“ * 3,5 Sterne Das Buch ist irgendwie genau mein Ding gewesen, und gleichzeitig auch nicht ganz? Ich habe Kulturwissenschaften studiert und liebe Popkultur, und dieses Buch ist wirklich komplett darin verankert: von Victoria’s Secret Fashion Show über Clean Girl Aesthetic bis hin zu Taylor Swift, Girl Math und "I’m just a girl" Memes. Ich konnte mich in manchen Gedanken absolut wiederfinden, etwa bei der Auseinandersetzung mit Taylor Swift oder diesem unterschwelligen Gefühl von "Das betrifft mich nicht". Und dann merkt man plötzlich doch: Vielleicht kaufe ich mir nicht zufällig Stück für Stück eine Skincare Routine nach, nur weil Hudson Williams diese Produkte kauft. Vielleicht bin ich näher dran an dieser "cheaper-than-therapy" Logik, als ich dachte. Aber es gab auch einiges, wo ich einfach nicht mitgegangen bin. Zum Beispiel die Aussage, dass Hailey Bieber das mächtigste It-Girl der 2020er ist. Mag sein, aber fühlt sich sehr nach einer bestimmten Influencer-Bubble an, in der ich absolut nicht präsent bin. Ich persönlich bekomme rein gar nichts von Hailey Bieber mit - ist sie wirklich das mächtigste It-Girl, wenn Ausstehende nichts von ihr wissen? Und auch der Take, dass Taylor Swift "einfach uncool ist. Und sie macht Musik für uncoole Frauen, die keinen Wert darauf legen, so zu tun, als würde sie die Welt nicht beeindrucken." Das Tradwives-Kapitel war gefühlt ewig lang: nicht schlecht, aber überraschend dominant im Vergleich zu anderen Themen. Vor allem, weil ich eine der beiden (Hannah Neeleman) nicht kenne kam es mir besonders lang vor. Enden kann ich nur mit folgenden Zitat aus dem Buch: "Ich bin nicht einfach ein Fan, ich bin obsessed."
Auf der Buchrückseite steht: "Das ist ein Buch über Frauen im Internet. Darüber, wie sie sich zeigen, darüber, wofür sie gelobt werden, wofür sie kritisiert und wofür sie gehasst werden." In der kurzen Beschreibung fehlt ein Wort. Es müsste richtig heißen: "Das ist ein überflüssiges Buch über Frauen im Internet." Überflüssig deshalb, weil Frau P. absolut nichts Neues aus der glitzernden Social Media- Welt zu berichten hat, man doch bereits zur Genüge Bescheid weiß über Tradewifes, girlhood, Clean Girls usw. Sie hat ein Buch geschrieben, welches popkulturell sein will, aber mit seinem Erscheinen schon veraltet ist. Von feministischen Ansätzen mal ganz zu schweigen. Am schlimmsten und gleichzeitig am entlarvendsten fand ich folgende Aussage von ihr im Bezug auf beginnende Alterungsprozesse im Gesicht und wie man diese mit Nervengiften verzögern kann : "Der Wert einer Frau in der Öffentlichkeit ist ihr Aussehen, nicht ihre Kompetenz, ihre Macht, ihr Charisma." Mhm, genau, Frau P. Wer war nochmal 16 Jahre Bundeskanzlerin?! Dieses Buch ist weder lustig noch klug, geistreich oder reflektiert, es zählt nur auf, beobachtet halbseiden und aufgeblasen, interpretiert wichtigtuerisch um sich selbst kreisend (wir wollten schon immer die abendlichen Abschmink- und Haareflechtroutinen von ihr wissen, genau *ironieoff), verlässt sich blind auf die weite, bunte, cringe Social-Media-Welt in den Dimensionen von Hailey Bieber und Kylue Jenner, in der sich das älter gewordene Pick me- Girl so wohl fühlt. Die sprachlichen Bilder wirken eindimensional und platt, es ist ein einziger Laberhabarber, der irgendwann nur noch nervt. Als private Person und auch als Podcasterin ist Frau P. bestimmt toll. Dieses Buch hier ist es nicht (für mich).
Das Buch Wie kann sie nur von Sophie Passmann ist ein kluger, pointierter und zugleich unterhaltsamer Blick auf weibliche Wut, gesellschaftliche Erwartungen und feministische Selbstbestimmung. Passmann gelingt es, mit scharfem Humor und großer Ehrlichkeit die Widersprüche moderner Weiblichkeit offenzulegen, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders stark ist, wie sie weibliche Ambivalenzen sichtbar macht und damit gängige Rollenbilder hinterfragt. Der persönliche Bezug hat mich dabei besonders abgeholt – man findet sich in vielen Gedanken und Situationen selbst wieder, was das Buch noch eindringlicher und nahbarer macht. Ein erfrischend ehrliches, feministisches Werk, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig richtig Spaß macht zu lesen.
Kurzweilig, aber oberflächlich (leider!)
In ihrem aktuellen Essayband schreibt Sophie Passmann über Frausein in sozialen Medien, Auswirkungen von Trends und Influencerinnen, aber auch popkulturellen Themen, die über den digitalen Raum hinaus gehen (Bratsummer, Taylor Swifts Eras Tour). Auch wenn das Buch launig (positiv!!) und kurzweilig geschrieben ist, bleibt es mir doch häufig zu sehr an der Oberfläche, zu kurz argumentiert und ohne Kontextualisierung. Plakatives Beispiel: Tradwifes werden ohne zB die zunehmende Faschisierung der USA erzählt.





















































