Kinder – Minderheit ohne Schutz
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Description
++ Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 ++
Die alternde Gesellschaft ist weder kindergerecht noch ist sie gerecht zu Kindern.
Für Kinder und Jugendliche ist der Krisenzustand zum Normalzustand geworden. Die junge Generation wird politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt. Kinder müssen ins Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens gerückt werden. Das Buch vereint eine umfassende Problemanalyse mit vielen Lösungsansätzen. Die Herausforderung ist so groß, dass alle einen Beitrag leisten können.
Deutschland steht an einem Wendepunkt: Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter und die damit einhergehenden demografischen Veränderungen stellen das Land vor ungeahnte Herausforderungen. Doch die junge Generation, die demnächst Verantwortung übernehmen soll, ist eine Minderheit, deren Lebensrealität geprägt ist von Bildungsungleichheit, Dauerkrisen und dem stetigen Gefühl, politisch und gesellschaftlich übersehen zu werden. Dieses Buch fordert ein Umdenken: Kinder müssen aus ihrer Außenseiterposition ins Zentrum gerückt werden, nicht nur als moralische Verpflichtung, sondern als essenzielle Notwendigkeit für eine lebenswerte Zukunft. Mit umfassenden Analysen zeigt es auf, welche enormen Veränderungen heute Kindheiten prägen und wie wir den Jüngsten gerecht werden können. Davon hängt auch die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft ab.
Book Information
Author Description
Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, ist Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis für öffentliche Wirksamkeit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und das Bundesverdienstkreuz.
Posts
Verständlich geschrieben, klar in den Lösungsansätzen
Viele Bücher nehmen sich komplexe Problemstellungen vor. Wenige sind so klar in der Beschreibung und so einfach zu verstehen. Für mich selbst als Vater und Lehrer war das Thema Kinder persönlich sehr wichtig, aber eigentlich betrifft es jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft. Vor allem durch die Darstellung der Beziehungen zwischen unterschiedlichen Generationen sollte für alle etwas handfestes in diesem Buch mit dabei sein. Eine absolute Leseempfehlung von mir.
Ein hoch aktuelles und wichtiges Buch für uns alle in diesem Land. Die Autoren bringen es klar und verständlich auf den Punkt, was in unserem Land schief läuft und bieten Lösungsideen, wie es besser werden kann. Kinder sind unsere Zukunft und ihre Interessen gehören ins Zentrum einer jeder gesellschaftlichen und politischen Debatte und Entscheidung.
Großartiges Sachbuch zu einem Thema, das viel zu wenig Beachtung findet. Es geht um die gesamtgesellschaftliche Einordnung von Kindern. Dabei wird sehr genau auf die Problemanalyse eingegangen und einige Lösungsansätze skizziert. Ich wünsche dieses Buch wäre Pflichtlektüre für alle Politiker*innen, Lehrkräfte und Schulleitungen sowie Erzieher*innen und Leitungen in Kindergärten und ähnlichem.
Zukunftsorientiert: Kinder in den Fokus!
**** Worum geht es? **** Kinder stellen in Deutschland eine Minderheit dar – und genau das spiegelt sich leider auch in ihrer politischen Bedeutung und gesellschaftlichen Wahrnehmung wider. Dieses Buch thematisiert präzise ihre untergeordnete Rolle, beleuchtet die vernachlässigten Bedürfnisse der jüngsten Generation und präsentiert zugleich zukunftsnahe Lösungsansätze. **** Mein Eindruck **** Die Autorenschaft nimmt in diesem Buch kein Blatt vor den Mund. Fundiert, sachlich und durchdacht werden gesellschaftliche Missstände benannt, teils angeprangert – und mit Nachdruck ein Appell formuliert. Wer sich erstmals mit dem Thema befasst, wird womöglich vor allem schockiert sein. Die Dringlichkeit des Themas und die Notwendigkeit zum Handeln werden eindrücklich deutlich gemacht. Die Sprache ist anspruchsvoll und akademisch geprägt – das erschwert womöglich einigen Leser*innen den Einstieg. Dennoch: Gerade diese Klarheit und Tiefe machen das Buch so lesenswert! Für mich war es eine Erinnerung daran, wie wichtig diese Thematik ist – ich selbst bin tief in diesem Bereich aktiv und kann den Aussagen nur zustimmen. **** Empfehlung? **** Schon wenige Sätze dieses Buches können zum Umdenken anregen und Veränderung bewirken. Wer die grundlegenden Herausforderungen unserer Gesellschaft verstehen will, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
Kinder und Jugendliche sind eine Minderheit in der Gesellschaft, die nicht weiter ignoriert werden darf!
Dieses Buch ist eine Bereicherung und ein ,,Muss'' für alle, die im sozialen Bereich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Ich selbst bin Sozialarbeiterin und derzeit als Schulsozialarbeiterin an einer Hauptschule tätig. Hier erlebe ich hautnah, wie stark Kinder und Jugendliche durch Faktoren wie Armut oder Herkunft benachteiligt werden. Das deutsche Bildungssystem spricht immer noch von „Chancengleichheit“, doch das ist längst ein Mythos. Die Voraussetzungen sind nicht für alle gleich – nicht jedes Kind in Deutschland hat die Möglichkeit, den höchsten Bildungsabschluss zu erreichen. Ein Kultur- und Bildungswandel ist dringend erforderlich: „Ein alterndes Land muss kinderfreundlich sein, um Wohlstand und Lebensqualität für alle zu erhalten.“ Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene tragen das größte Armutsrisiko! Immer mehr Schulabgänger verlassen die Schule ohne Abschluss. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche bilden eine demokratische Minderheit in unserer Gesellschaft – auch ihre Erziehungsberechtigten werden oft ignoriert. Viele Erziehungsberechtigte sind beispielsweise nicht wahlberechtigt. Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit in Bildungsinstitutionen wie Kitas und Schulen. Gleichzeitig sind viele Erziehungsberechtigte gezwungen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, sodass seltener ein Elternteil zu Hause bleibt, um sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Bildungsinstitutionen werden somit zu den wichtigsten Lebensräumen für Kinder und Jugendliche. Der ursprüngliche Gedanke, dass wesentliche Teile der Erziehung – wie Vermittlung des Humanvermögens (Vertrauen, Selbstbewusstsein, Gesundheit, Solidarität, Lernfreude und Partizipation) in der Familie vermittelt werden, geht zunehmend nicht mehr aus und ging auch in den 60er, 70er Jahren nicht auf. Die gemeinsame Zeit innerhalb der Familie wird immer kürzer. Zwar haben Kitas und Schulen gesetzlich einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, doch in der Praxis übernehmen sie selten Erziehungsaufgaben und verlagern die Verantwortung stattdessen weiterhin auf die Familien. Wir dürfen die Bedürfnisse und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen nicht länger ignorieren. Es ist höchste Zeit, dass sie gehört werden, dass sie deutschlandweit partizipativ an Entscheidungsprozessen beteiligt werden und dass ein neues, gerechteres System aufgebaut wird. Als Sozialarbeiterin fand ich besonders die Themen „Superdiversität“ und „Entdifferenzierung“ spannend. Ersteres beschreibt, dass es nicht mehr ausreicht, nur von Individuen und Diversität zu sprechen – denn auch innerhalb von Kulturen gibt es viele kleine, feine Unterschiede. Der Begriff „Superdiversität“ passt daher besser, da er die vielschichtigen Herausforderungen im Hinblick auf Bevölkerungsentwicklung, interdisziplinäre Forschung und Praxis in Bildungsinstitutionen, Verwaltung und Politik berücksichtigt. „Entdifferenzierung“ bedeutet, weniger defizitorientiert zu denken und stattdessen gezielte, talentorientierte Angebote zu schaffen. Derzeit sind die meisten Angebote von Jugendhilfeeinrichtungen oder freien Trägern in Stadtteilen mit der höchsten Armutsdichte angesiedelt. Leider werden sie oft nicht wahrgenommen – sei es, weil die nötigen Informationen nicht eingeholt werden können oder weil die Angebotslandschaft schlicht zu groß und unübersichtlich ist. Hier ist ein Umdenken erforderlich! Kinder und Jugendliche müssen aktiv in die Stadt- und Quartiersentwicklung einbezogen werden. Wir müssen gemeinsam mit ihnen Lebensräume gestalten – nicht über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Weniger Expert*innen sollten bestimmen, was vermeintlich das „Beste“ für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ist. Vielmehr braucht es ein gemeinsames Erschaffen und Mitwirken. Abschließend möchte ich betonen, wie froh ich über die Einwanderung in unserem Land bin! Ohne sie hätten wir bereits vor Jahren massive wirtschaftliche Probleme und einen noch gravierenderen Fachkräftemangel erlebt. Ich stehe für ein „superdiverses“ Deutschland und hoffe, dass sich in den kommenden Jahren noch vieles positiv verändern wird.
Unbedingt. Alle. Lesen. !!!!
Dieses Buch war neben dem GewinnerBuch mein absoluter Favorit für das diesjährige Rennen um den Titel Sachbuch des Jahres. Hier wird das, was ich als dumpfes Gefühl der Kinderunfreundlichkeit wahrnehme, seit ich Mutter bin, Schritt für Schritt und klar belegt analysiert und erklärt. So wurde mein globales Gefühl, dass Kinder in unserem Land „Privatsache“ sind wie eine Yacht oder ähnliches, für das ich selbst aufzukommen habe, erklärt und konkret in allen einzelnen Aspekten benannt. Das hat mir sehr geholfen, weil mir nun klarer ist, worüber ich mich eigentlich ärgere. Ich hätte diesem Buch den Sieg des Sachbuchpreises sehr gegönnt. Es kann nicht genug Aufmerksamkeit bekommen und die Autoren sollten beratend in alle relevanten Gremien berufen werden. Es ist unglaublich, was für Potentiale aktuell verschwendet werden und wie wenig wir uns das an sich leisten können. Unbedingt. Alle. Lesen. !!!
Eine sehr gute Bestandsaufnahme der Kinder der heutigen Zeit in der alternden Gesellschaft. Ein Buch das nicht nur an Eltern von Kindern und Heranwachsenden gerichtet ist, sondern an jeden in unserer Gesellschaft aber besonders an Großeltern oder welche , die es sein könnten oder sein wollen. Auch wenn manche Lösungen theoretisch sind , ist zu hoffen, das das nicht so bleibt
🗨️ MEINE REZENSION: Das Buch heißt mit vollständigem Titel "Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft" und war für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert, hat es jedoch nicht geschafft zu gewinnen. Es ist sehr ausführlich und wissenschaftlich geschrieben, allerdings manchmal auch meiner Meinung nach etwas anspruchsvoll zu lesen, weshalb ich hin und wieder Pausen gebraucht habe. Aber das macht das Buch deshalb nicht weniger lesenswert, sondern zeigt umso mehr auf, wie informativ es ist. Es heißt ja so schön "Kinder sind unsere Zukunft" und doch fühlt es sich so an, als wäre das Land das kinderunfreundlichste überhaupt und die Politik würde Kinder und Jugendliche (und Familien) völlig vergessen. Man kann also schon im Vorfeld erahnen, was inhaltlich auf einen zukommt, und dennoch ist es fast schon schockierend, was alles dargelegt und erläutert wird. Die heutige Kindheit lässt sich einfach nicht mehr vergleichen mit der Kindheit vergangener Jahre, schon alleine weil die Kindheit heute von Krisen bestimmt wird (Corona, Kriege), Leistungsdruck und Anspruch immer höher werden und immer mehr Kinder in Armut aufwachsen. Und auch so Sachen wie zum Beispiel Thema Schule, was muss denn eine Schule noch alles mehr leisten, als eh schon (Erziehungsarbeit etc.)? Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema, ist brandaktuell, augenöffnend und in meinen Augen fast schon ein Muss für eigentlich alle (besonders Politiker!).

Ein aufrüttelndes Must-Read – Für alle, die nicht wegschauen wollen
“Kinder – Minderheit ohne Schutz” ist kein Buch, das man leicht liest, aber eines, das man lesen muss. Es hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor und zeigt schonungslos, wie Kinder als die schwächste und zugleich am wenigsten geschützte Gruppe oft systematisch übersehen, übergangen oder gar verletzt werden. Was mich besonders bewegt hat: Der Autor geht weit über Einzelfälle hinaus. Die Analyse ist fundiert, faktenreich und doch zutiefst menschlich. Ob im Bildungssystem, in staatlicher Obhut oder im familiären Kontext – das Buch zeigt eindrücklich, wie strukturelle Vernachlässigung aussieht, oft dort, wo wir sie am wenigsten erwarten. Dieses Buch ist nicht nur eine Anklage, sondern auch ein Appell – an Politik, Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns. Besonders gut empfand ich, dass nicht nur die missliche Lage sachlich dargestellt sondern insbesondere auch Lösungsvorschläge gemacht wurden. Wer Verantwortung für die Zukunft übernehmen will, muss mit den Kindern anfangen. Dieses Buch ist ein notwendiger Weckruf – unbequem, aber überlebenswichtig. Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Erst gehört und dann gelesen - Große Empfehlung!
Das Buch "Kinder Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft" beschreibt unter anderem, dass Kinder und Jugendliche heute in einem Zustand aufwachsen, der von vielen Krisen geprägt ist, deren Folgen auch für sie real werden. Spannend ist an dieser Stelle auch die Digitalisierung und die mediale Dauerpräsenz dieser Themen. Besonders eindrücklich fand ich das Beispiel der "übersehenen Generation" (Jahrgang 2007), für die dieser Krisenzustand fast schon zu einem Normalzustand geworden ist. Gleichzeitig zeigt das Buch, dass junge Generationen politisch oft nicht ausreichend gesehen und ernst genommen werden. Fachlich sehr fundiert appelliert es daran, Kinder wieder stärker in das Zentrum politischen und gesellschaftlichen Denkens zu rücken. Gesellschaft und Räume "vom Kind her denken". Besonders sensibilisierend fand ich den Gedanken, dass Kinder einen großen Teil ihres Lebens in Sonderumwelten wie Schule oder Kita verbringen und dass daraus eine besondere Verantwortung für pädagogische Einrichtungen entsteht. Schulen und Bildungseinrichtungen müssen deshalb mehr sein als reine Lernorte und sich zu attraktiven Lebensorten entwickeln, in denen Partizipation, Kompetenzentwicklung und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Durch einen Vortrag von Aladin El Mafaalani in Kassel habe ich nochmal einen persönlicheren Eindruck von den Themen des Buches bekommen. Er hat sehr deutlich gemacht, dass die Veränderungen im Bildungsbereich auch für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte eine große Herausforderung sind. Vieles von dem, was man selbst über Schule und Bildung verinnerlicht hat, muss dabei noch einmal überdacht und neu gedacht werden. Besonders im Hinblick auf den Ausbau von Ganztagsangeboten geht es darum, Schule als einen Ort zu gestalten, der Kinder umfassend fördert. Dazu gehört auch, ihnen Zugänge zu Bereichen wie Musik, Kultur oder anderen Bildungsangeboten zu ermöglichen, die für Kinder aus Familien mit mehr kulturellem und sozialem Kapital oft selbstverständlich sind. Im Kontext Schule kann angesetzt werden, um an Ungleichheitsverhältnissen zu arbeiten und mehr Möglichkeiten für alle zu eröffnen. Gleichzeitig bedeutet Ganztag, Kinder über den ganzen Tag hinweg als Persönlichkeiten in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und ihre unterschiedlichen Lebenslagen mitzudenken. Sie sind nicht "nur" Schüler*innen. Stichwörter zur weiteren Recherche: Superdiversität, Multiprofessionalität, Multifunktionalität, Fragmentierte Kindheiten. Klare Empfehlung!

Wichtiges Buch über Kinder, die in unserer Gesellschaft viel zu oft übersehen werden und für die sich die Politik insgesamt leider zu wenig interessiert. Es zeigt klar, wie Armut und Ausgrenzung wirken und welche Folgen das für Bildung, Gesundheit und Teilhabe haben. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch nicht beim Problem stehen bleibt, sondern auch konkrete Lösungsansätze und positive Beispiele aus anderen Ländern vorstellt. Gut verständlich, fundiert und absolut lesenswert.
Es gibt Hoffnung für unsere Kinder
Sehr studien- und datenbasierter Blick auf Kinder Unseren Umwelt zuhause, in Kita und Schule. Dazu tolle innovative Ideen um Kinder mehr Beteiligung und Wohlbefinden zu ermöglichen. Schön, dass es Menschen wie die Autoren gibt, die sich für eine Minderheit einsetzen.
Höchstaktuell und sehr wichtig!
Dieses Buch sollte wirklich (!) von Verantwortlichen, aber auch von allen anderen an der Gesellschaft interessierten Menschen gelesen werden. Neueste Erkenntnisse und Studien werden vorgestellt und auf die Dringlichkeit hingewiesen, mit der Kinder und deren Rechte ins Zentrum der Gesellschaft gerückt werden müssen. Neben der Diversität werden sehr viele Themen darüber hinaus angesprochen, wie z.b. Nachbarschaft und Sozialraum. Es wird heutige Kindheit in ihrer Fragmentierung beschrieben und auf Schwierigkeiten hingewiesen. Ein eindringliches Buch, das mich nachdenklich zurücklässt.
Description
++ Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 ++
Die alternde Gesellschaft ist weder kindergerecht noch ist sie gerecht zu Kindern.
Für Kinder und Jugendliche ist der Krisenzustand zum Normalzustand geworden. Die junge Generation wird politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt. Kinder müssen ins Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens gerückt werden. Das Buch vereint eine umfassende Problemanalyse mit vielen Lösungsansätzen. Die Herausforderung ist so groß, dass alle einen Beitrag leisten können.
Deutschland steht an einem Wendepunkt: Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter und die damit einhergehenden demografischen Veränderungen stellen das Land vor ungeahnte Herausforderungen. Doch die junge Generation, die demnächst Verantwortung übernehmen soll, ist eine Minderheit, deren Lebensrealität geprägt ist von Bildungsungleichheit, Dauerkrisen und dem stetigen Gefühl, politisch und gesellschaftlich übersehen zu werden. Dieses Buch fordert ein Umdenken: Kinder müssen aus ihrer Außenseiterposition ins Zentrum gerückt werden, nicht nur als moralische Verpflichtung, sondern als essenzielle Notwendigkeit für eine lebenswerte Zukunft. Mit umfassenden Analysen zeigt es auf, welche enormen Veränderungen heute Kindheiten prägen und wie wir den Jüngsten gerecht werden können. Davon hängt auch die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft ab.
Book Information
Author Description
Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, ist Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis für öffentliche Wirksamkeit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und das Bundesverdienstkreuz.
Posts
Verständlich geschrieben, klar in den Lösungsansätzen
Viele Bücher nehmen sich komplexe Problemstellungen vor. Wenige sind so klar in der Beschreibung und so einfach zu verstehen. Für mich selbst als Vater und Lehrer war das Thema Kinder persönlich sehr wichtig, aber eigentlich betrifft es jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft. Vor allem durch die Darstellung der Beziehungen zwischen unterschiedlichen Generationen sollte für alle etwas handfestes in diesem Buch mit dabei sein. Eine absolute Leseempfehlung von mir.
Ein hoch aktuelles und wichtiges Buch für uns alle in diesem Land. Die Autoren bringen es klar und verständlich auf den Punkt, was in unserem Land schief läuft und bieten Lösungsideen, wie es besser werden kann. Kinder sind unsere Zukunft und ihre Interessen gehören ins Zentrum einer jeder gesellschaftlichen und politischen Debatte und Entscheidung.
Großartiges Sachbuch zu einem Thema, das viel zu wenig Beachtung findet. Es geht um die gesamtgesellschaftliche Einordnung von Kindern. Dabei wird sehr genau auf die Problemanalyse eingegangen und einige Lösungsansätze skizziert. Ich wünsche dieses Buch wäre Pflichtlektüre für alle Politiker*innen, Lehrkräfte und Schulleitungen sowie Erzieher*innen und Leitungen in Kindergärten und ähnlichem.
Zukunftsorientiert: Kinder in den Fokus!
**** Worum geht es? **** Kinder stellen in Deutschland eine Minderheit dar – und genau das spiegelt sich leider auch in ihrer politischen Bedeutung und gesellschaftlichen Wahrnehmung wider. Dieses Buch thematisiert präzise ihre untergeordnete Rolle, beleuchtet die vernachlässigten Bedürfnisse der jüngsten Generation und präsentiert zugleich zukunftsnahe Lösungsansätze. **** Mein Eindruck **** Die Autorenschaft nimmt in diesem Buch kein Blatt vor den Mund. Fundiert, sachlich und durchdacht werden gesellschaftliche Missstände benannt, teils angeprangert – und mit Nachdruck ein Appell formuliert. Wer sich erstmals mit dem Thema befasst, wird womöglich vor allem schockiert sein. Die Dringlichkeit des Themas und die Notwendigkeit zum Handeln werden eindrücklich deutlich gemacht. Die Sprache ist anspruchsvoll und akademisch geprägt – das erschwert womöglich einigen Leser*innen den Einstieg. Dennoch: Gerade diese Klarheit und Tiefe machen das Buch so lesenswert! Für mich war es eine Erinnerung daran, wie wichtig diese Thematik ist – ich selbst bin tief in diesem Bereich aktiv und kann den Aussagen nur zustimmen. **** Empfehlung? **** Schon wenige Sätze dieses Buches können zum Umdenken anregen und Veränderung bewirken. Wer die grundlegenden Herausforderungen unserer Gesellschaft verstehen will, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
Kinder und Jugendliche sind eine Minderheit in der Gesellschaft, die nicht weiter ignoriert werden darf!
Dieses Buch ist eine Bereicherung und ein ,,Muss'' für alle, die im sozialen Bereich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Ich selbst bin Sozialarbeiterin und derzeit als Schulsozialarbeiterin an einer Hauptschule tätig. Hier erlebe ich hautnah, wie stark Kinder und Jugendliche durch Faktoren wie Armut oder Herkunft benachteiligt werden. Das deutsche Bildungssystem spricht immer noch von „Chancengleichheit“, doch das ist längst ein Mythos. Die Voraussetzungen sind nicht für alle gleich – nicht jedes Kind in Deutschland hat die Möglichkeit, den höchsten Bildungsabschluss zu erreichen. Ein Kultur- und Bildungswandel ist dringend erforderlich: „Ein alterndes Land muss kinderfreundlich sein, um Wohlstand und Lebensqualität für alle zu erhalten.“ Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene tragen das größte Armutsrisiko! Immer mehr Schulabgänger verlassen die Schule ohne Abschluss. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche bilden eine demokratische Minderheit in unserer Gesellschaft – auch ihre Erziehungsberechtigten werden oft ignoriert. Viele Erziehungsberechtigte sind beispielsweise nicht wahlberechtigt. Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit in Bildungsinstitutionen wie Kitas und Schulen. Gleichzeitig sind viele Erziehungsberechtigte gezwungen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, sodass seltener ein Elternteil zu Hause bleibt, um sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Bildungsinstitutionen werden somit zu den wichtigsten Lebensräumen für Kinder und Jugendliche. Der ursprüngliche Gedanke, dass wesentliche Teile der Erziehung – wie Vermittlung des Humanvermögens (Vertrauen, Selbstbewusstsein, Gesundheit, Solidarität, Lernfreude und Partizipation) in der Familie vermittelt werden, geht zunehmend nicht mehr aus und ging auch in den 60er, 70er Jahren nicht auf. Die gemeinsame Zeit innerhalb der Familie wird immer kürzer. Zwar haben Kitas und Schulen gesetzlich einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, doch in der Praxis übernehmen sie selten Erziehungsaufgaben und verlagern die Verantwortung stattdessen weiterhin auf die Familien. Wir dürfen die Bedürfnisse und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen nicht länger ignorieren. Es ist höchste Zeit, dass sie gehört werden, dass sie deutschlandweit partizipativ an Entscheidungsprozessen beteiligt werden und dass ein neues, gerechteres System aufgebaut wird. Als Sozialarbeiterin fand ich besonders die Themen „Superdiversität“ und „Entdifferenzierung“ spannend. Ersteres beschreibt, dass es nicht mehr ausreicht, nur von Individuen und Diversität zu sprechen – denn auch innerhalb von Kulturen gibt es viele kleine, feine Unterschiede. Der Begriff „Superdiversität“ passt daher besser, da er die vielschichtigen Herausforderungen im Hinblick auf Bevölkerungsentwicklung, interdisziplinäre Forschung und Praxis in Bildungsinstitutionen, Verwaltung und Politik berücksichtigt. „Entdifferenzierung“ bedeutet, weniger defizitorientiert zu denken und stattdessen gezielte, talentorientierte Angebote zu schaffen. Derzeit sind die meisten Angebote von Jugendhilfeeinrichtungen oder freien Trägern in Stadtteilen mit der höchsten Armutsdichte angesiedelt. Leider werden sie oft nicht wahrgenommen – sei es, weil die nötigen Informationen nicht eingeholt werden können oder weil die Angebotslandschaft schlicht zu groß und unübersichtlich ist. Hier ist ein Umdenken erforderlich! Kinder und Jugendliche müssen aktiv in die Stadt- und Quartiersentwicklung einbezogen werden. Wir müssen gemeinsam mit ihnen Lebensräume gestalten – nicht über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Weniger Expert*innen sollten bestimmen, was vermeintlich das „Beste“ für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ist. Vielmehr braucht es ein gemeinsames Erschaffen und Mitwirken. Abschließend möchte ich betonen, wie froh ich über die Einwanderung in unserem Land bin! Ohne sie hätten wir bereits vor Jahren massive wirtschaftliche Probleme und einen noch gravierenderen Fachkräftemangel erlebt. Ich stehe für ein „superdiverses“ Deutschland und hoffe, dass sich in den kommenden Jahren noch vieles positiv verändern wird.
Unbedingt. Alle. Lesen. !!!!
Dieses Buch war neben dem GewinnerBuch mein absoluter Favorit für das diesjährige Rennen um den Titel Sachbuch des Jahres. Hier wird das, was ich als dumpfes Gefühl der Kinderunfreundlichkeit wahrnehme, seit ich Mutter bin, Schritt für Schritt und klar belegt analysiert und erklärt. So wurde mein globales Gefühl, dass Kinder in unserem Land „Privatsache“ sind wie eine Yacht oder ähnliches, für das ich selbst aufzukommen habe, erklärt und konkret in allen einzelnen Aspekten benannt. Das hat mir sehr geholfen, weil mir nun klarer ist, worüber ich mich eigentlich ärgere. Ich hätte diesem Buch den Sieg des Sachbuchpreises sehr gegönnt. Es kann nicht genug Aufmerksamkeit bekommen und die Autoren sollten beratend in alle relevanten Gremien berufen werden. Es ist unglaublich, was für Potentiale aktuell verschwendet werden und wie wenig wir uns das an sich leisten können. Unbedingt. Alle. Lesen. !!!
Eine sehr gute Bestandsaufnahme der Kinder der heutigen Zeit in der alternden Gesellschaft. Ein Buch das nicht nur an Eltern von Kindern und Heranwachsenden gerichtet ist, sondern an jeden in unserer Gesellschaft aber besonders an Großeltern oder welche , die es sein könnten oder sein wollen. Auch wenn manche Lösungen theoretisch sind , ist zu hoffen, das das nicht so bleibt
🗨️ MEINE REZENSION: Das Buch heißt mit vollständigem Titel "Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft" und war für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert, hat es jedoch nicht geschafft zu gewinnen. Es ist sehr ausführlich und wissenschaftlich geschrieben, allerdings manchmal auch meiner Meinung nach etwas anspruchsvoll zu lesen, weshalb ich hin und wieder Pausen gebraucht habe. Aber das macht das Buch deshalb nicht weniger lesenswert, sondern zeigt umso mehr auf, wie informativ es ist. Es heißt ja so schön "Kinder sind unsere Zukunft" und doch fühlt es sich so an, als wäre das Land das kinderunfreundlichste überhaupt und die Politik würde Kinder und Jugendliche (und Familien) völlig vergessen. Man kann also schon im Vorfeld erahnen, was inhaltlich auf einen zukommt, und dennoch ist es fast schon schockierend, was alles dargelegt und erläutert wird. Die heutige Kindheit lässt sich einfach nicht mehr vergleichen mit der Kindheit vergangener Jahre, schon alleine weil die Kindheit heute von Krisen bestimmt wird (Corona, Kriege), Leistungsdruck und Anspruch immer höher werden und immer mehr Kinder in Armut aufwachsen. Und auch so Sachen wie zum Beispiel Thema Schule, was muss denn eine Schule noch alles mehr leisten, als eh schon (Erziehungsarbeit etc.)? Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema, ist brandaktuell, augenöffnend und in meinen Augen fast schon ein Muss für eigentlich alle (besonders Politiker!).

Ein aufrüttelndes Must-Read – Für alle, die nicht wegschauen wollen
“Kinder – Minderheit ohne Schutz” ist kein Buch, das man leicht liest, aber eines, das man lesen muss. Es hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor und zeigt schonungslos, wie Kinder als die schwächste und zugleich am wenigsten geschützte Gruppe oft systematisch übersehen, übergangen oder gar verletzt werden. Was mich besonders bewegt hat: Der Autor geht weit über Einzelfälle hinaus. Die Analyse ist fundiert, faktenreich und doch zutiefst menschlich. Ob im Bildungssystem, in staatlicher Obhut oder im familiären Kontext – das Buch zeigt eindrücklich, wie strukturelle Vernachlässigung aussieht, oft dort, wo wir sie am wenigsten erwarten. Dieses Buch ist nicht nur eine Anklage, sondern auch ein Appell – an Politik, Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns. Besonders gut empfand ich, dass nicht nur die missliche Lage sachlich dargestellt sondern insbesondere auch Lösungsvorschläge gemacht wurden. Wer Verantwortung für die Zukunft übernehmen will, muss mit den Kindern anfangen. Dieses Buch ist ein notwendiger Weckruf – unbequem, aber überlebenswichtig. Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Erst gehört und dann gelesen - Große Empfehlung!
Das Buch "Kinder Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft" beschreibt unter anderem, dass Kinder und Jugendliche heute in einem Zustand aufwachsen, der von vielen Krisen geprägt ist, deren Folgen auch für sie real werden. Spannend ist an dieser Stelle auch die Digitalisierung und die mediale Dauerpräsenz dieser Themen. Besonders eindrücklich fand ich das Beispiel der "übersehenen Generation" (Jahrgang 2007), für die dieser Krisenzustand fast schon zu einem Normalzustand geworden ist. Gleichzeitig zeigt das Buch, dass junge Generationen politisch oft nicht ausreichend gesehen und ernst genommen werden. Fachlich sehr fundiert appelliert es daran, Kinder wieder stärker in das Zentrum politischen und gesellschaftlichen Denkens zu rücken. Gesellschaft und Räume "vom Kind her denken". Besonders sensibilisierend fand ich den Gedanken, dass Kinder einen großen Teil ihres Lebens in Sonderumwelten wie Schule oder Kita verbringen und dass daraus eine besondere Verantwortung für pädagogische Einrichtungen entsteht. Schulen und Bildungseinrichtungen müssen deshalb mehr sein als reine Lernorte und sich zu attraktiven Lebensorten entwickeln, in denen Partizipation, Kompetenzentwicklung und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Durch einen Vortrag von Aladin El Mafaalani in Kassel habe ich nochmal einen persönlicheren Eindruck von den Themen des Buches bekommen. Er hat sehr deutlich gemacht, dass die Veränderungen im Bildungsbereich auch für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte eine große Herausforderung sind. Vieles von dem, was man selbst über Schule und Bildung verinnerlicht hat, muss dabei noch einmal überdacht und neu gedacht werden. Besonders im Hinblick auf den Ausbau von Ganztagsangeboten geht es darum, Schule als einen Ort zu gestalten, der Kinder umfassend fördert. Dazu gehört auch, ihnen Zugänge zu Bereichen wie Musik, Kultur oder anderen Bildungsangeboten zu ermöglichen, die für Kinder aus Familien mit mehr kulturellem und sozialem Kapital oft selbstverständlich sind. Im Kontext Schule kann angesetzt werden, um an Ungleichheitsverhältnissen zu arbeiten und mehr Möglichkeiten für alle zu eröffnen. Gleichzeitig bedeutet Ganztag, Kinder über den ganzen Tag hinweg als Persönlichkeiten in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und ihre unterschiedlichen Lebenslagen mitzudenken. Sie sind nicht "nur" Schüler*innen. Stichwörter zur weiteren Recherche: Superdiversität, Multiprofessionalität, Multifunktionalität, Fragmentierte Kindheiten. Klare Empfehlung!

Wichtiges Buch über Kinder, die in unserer Gesellschaft viel zu oft übersehen werden und für die sich die Politik insgesamt leider zu wenig interessiert. Es zeigt klar, wie Armut und Ausgrenzung wirken und welche Folgen das für Bildung, Gesundheit und Teilhabe haben. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch nicht beim Problem stehen bleibt, sondern auch konkrete Lösungsansätze und positive Beispiele aus anderen Ländern vorstellt. Gut verständlich, fundiert und absolut lesenswert.
Es gibt Hoffnung für unsere Kinder
Sehr studien- und datenbasierter Blick auf Kinder Unseren Umwelt zuhause, in Kita und Schule. Dazu tolle innovative Ideen um Kinder mehr Beteiligung und Wohlbefinden zu ermöglichen. Schön, dass es Menschen wie die Autoren gibt, die sich für eine Minderheit einsetzen.
Höchstaktuell und sehr wichtig!
Dieses Buch sollte wirklich (!) von Verantwortlichen, aber auch von allen anderen an der Gesellschaft interessierten Menschen gelesen werden. Neueste Erkenntnisse und Studien werden vorgestellt und auf die Dringlichkeit hingewiesen, mit der Kinder und deren Rechte ins Zentrum der Gesellschaft gerückt werden müssen. Neben der Diversität werden sehr viele Themen darüber hinaus angesprochen, wie z.b. Nachbarschaft und Sozialraum. Es wird heutige Kindheit in ihrer Fragmentierung beschrieben und auf Schwierigkeiten hingewiesen. Ein eindringliches Buch, das mich nachdenklich zurücklässt.






















