Die Spur der Luchse
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Description
Vier Jugendliche, die im Wald verschwinden. Ein altes Verbrechen. Ein mystischer Runenstein auf einer Eichenlichtung und ein politisch umkämpftes Naturreservat.
Indian Summer im Småland. Kurz bevor ein lang erwartetes Gerichtsurteil über die Zukunft eines riesigen Naturschutzgebiets entscheidet, erreichen die Proteste gegen eine Rodung des Walds ihren Höhepunkt. In der politisch hochaufgeladenen Situation meldet eine verzweifelte Lehrerin die jugendlichen Teilnehmer einer Schulexkursion in ebenjenem unzugänglichen Waldgebiet als vermisst. Eine großangelegte Suchaktion beginnt und als schließlich ein schwer traumatisiertes Mädchen aufgefunden wird, nehmen auch die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss die Untersuchungen auf. Während das Wetter umschlägt, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit und die beiden Ermittlerinnen geraten in einen Strudel aus brutalen Verbrechen, heftigen politischen Auseinandersetzungen und alten Geheimnissen. Vor dem Hintergrund aktuellster gesellschaftlicher Konflikte erzählen die Autoren einen atemlosen, skandinavisch-düsteren Thriller der Extraklasse.
Book Information
Author Description
Roman Voosen, geboren 1973, studierte Kunst und Germanistik auf Lehramt. Nach langen Jahren in Schweden lebt und arbeitet er seit 2026 wieder in Deutschland. Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson sind seit 2013 miteinander verheiratet.
Posts
Schweden-Krimi mit Fridays for Future-Vibes
Endlich habe ich den neusten Krimi aus der Nyström/Forss-Reihe von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson beendet. Endlich, weil ich an diesem Buch viel zu lange gelesen habe - und das ist gerade bei einem Kimi alles andere als gut. „Die Spur der Luchse“ ist der 10. Band der Reihe. Für mich war es der zweite Fall, den ich mit Ingrid Nyström und Stina Forss gelöst habe. Darum geht’s: Indian Summer in Schweden. Umweltaktivisten demonstrieren in einem Wald in Smaland gegen die bevorstehende Abholzung. Die Stimmung ist ohnehin schon aufgeheizt, als mittendrin auch noch vier jugendliche Teilnehmer einer Schulexkursion vermisst gemeldet werden. Eine großangelegte Suchaktion beginnt und mündet in einen Strudel aus brutalen Verbrechen, politischen Auseinandersetzungen und alten Geheimnissen. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Konflikte, baut das Autorenduo einen typisch skandinavischen Krimi auf. Düster und atmosphärisch. Es braucht allerdings etwas, bis die Handlung Fahrt aufnimmt und man weiß, in welche Richtung es geht. Auf dem Weg dahin habe ich mich bereits zig Mal ablenken lassen und andere Dinge verfolgt. Trotz vieler Neuansätze bin ich aber immer wieder gut in die Handlung reingekommen. Das liegt an der Redundanz, die sich durch die Handlung zieht. Immer wieder werden Dinge wiederholt, nochmal und nochmal erwähnt. Das ist einerseits gut, wenn man einmal raus ist. Andererseits ist es aber auch ermüdend, weil man das Gefühl hat, dass sich die Geschehnisse im Kreis drehen und nicht vom Fleck kommen. Der Krimi hat mich mittelmäßig gepackt. Teilweise ist die Handlung spannend und durchaus rasant. Dann wird durch allzu ausführliche Beschreibungen aber wieder Tempo rausgenommen. Das führt zu einer gewissen Langatmigkeit. Hinzu kommt, dass Ermittlerin Nyström in diesem Fall nur eingeschränkt handlungsfähig ist. Nach einem Unfall im Wald ist sie in ihrem Bewegungsspielraum eingeschränkt und kann überhaupt nur unter Schmerzmitteln arbeiten. So kann sie leider nicht zu Hochform auflaufen. Fazit: „Die Spur der Luchse“ ist ein insgesamt gut lesbarer Schweden-Krimi. Irgendwas hat mir aber gefehlt, um konsequent dranzubleiben. So ging es mir irgendwann nur noch darum, das Buch zu beenden. Die Auflösung fand ich wiederum stark und überzeugend.

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Vier Jugendliche, die im Wald verschwinden. Ein altes Verbrechen. Ein mystischer Runenstein auf einer Eichenlichtung und ein politisch umkämpftes Naturreservat.
Indian Summer im Småland. Kurz bevor ein lang erwartetes Gerichtsurteil über die Zukunft eines riesigen Naturschutzgebiets entscheidet, erreichen die Proteste gegen eine Rodung des Walds ihren Höhepunkt. In der politisch hochaufgeladenen Situation meldet eine verzweifelte Lehrerin die jugendlichen Teilnehmer einer Schulexkursion in ebenjenem unzugänglichen Waldgebiet als vermisst. Eine großangelegte Suchaktion beginnt und als schließlich ein schwer traumatisiertes Mädchen aufgefunden wird, nehmen auch die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss die Untersuchungen auf. Während das Wetter umschlägt, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit und die beiden Ermittlerinnen geraten in einen Strudel aus brutalen Verbrechen, heftigen politischen Auseinandersetzungen und alten Geheimnissen. Vor dem Hintergrund aktuellster gesellschaftlicher Konflikte erzählen die Autoren einen atemlosen, skandinavisch-düsteren Thriller der Extraklasse.
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Roman Voosen, geboren 1973, studierte Kunst und Germanistik auf Lehramt. Nach langen Jahren in Schweden lebt und arbeitet er seit 2026 wieder in Deutschland. Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson sind seit 2013 miteinander verheiratet.
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Schweden-Krimi mit Fridays for Future-Vibes
Endlich habe ich den neusten Krimi aus der Nyström/Forss-Reihe von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson beendet. Endlich, weil ich an diesem Buch viel zu lange gelesen habe - und das ist gerade bei einem Kimi alles andere als gut. „Die Spur der Luchse“ ist der 10. Band der Reihe. Für mich war es der zweite Fall, den ich mit Ingrid Nyström und Stina Forss gelöst habe. Darum geht’s: Indian Summer in Schweden. Umweltaktivisten demonstrieren in einem Wald in Smaland gegen die bevorstehende Abholzung. Die Stimmung ist ohnehin schon aufgeheizt, als mittendrin auch noch vier jugendliche Teilnehmer einer Schulexkursion vermisst gemeldet werden. Eine großangelegte Suchaktion beginnt und mündet in einen Strudel aus brutalen Verbrechen, politischen Auseinandersetzungen und alten Geheimnissen. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Konflikte, baut das Autorenduo einen typisch skandinavischen Krimi auf. Düster und atmosphärisch. Es braucht allerdings etwas, bis die Handlung Fahrt aufnimmt und man weiß, in welche Richtung es geht. Auf dem Weg dahin habe ich mich bereits zig Mal ablenken lassen und andere Dinge verfolgt. Trotz vieler Neuansätze bin ich aber immer wieder gut in die Handlung reingekommen. Das liegt an der Redundanz, die sich durch die Handlung zieht. Immer wieder werden Dinge wiederholt, nochmal und nochmal erwähnt. Das ist einerseits gut, wenn man einmal raus ist. Andererseits ist es aber auch ermüdend, weil man das Gefühl hat, dass sich die Geschehnisse im Kreis drehen und nicht vom Fleck kommen. Der Krimi hat mich mittelmäßig gepackt. Teilweise ist die Handlung spannend und durchaus rasant. Dann wird durch allzu ausführliche Beschreibungen aber wieder Tempo rausgenommen. Das führt zu einer gewissen Langatmigkeit. Hinzu kommt, dass Ermittlerin Nyström in diesem Fall nur eingeschränkt handlungsfähig ist. Nach einem Unfall im Wald ist sie in ihrem Bewegungsspielraum eingeschränkt und kann überhaupt nur unter Schmerzmitteln arbeiten. So kann sie leider nicht zu Hochform auflaufen. Fazit: „Die Spur der Luchse“ ist ein insgesamt gut lesbarer Schweden-Krimi. Irgendwas hat mir aber gefehlt, um konsequent dranzubleiben. So ging es mir irgendwann nur noch darum, das Buch zu beenden. Die Auflösung fand ich wiederum stark und überzeugend.





