SCHWEIG!
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Description
Was würdest du tun, um deine Schwester zu retten? Und was, um sie loszuwerden?
Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon. Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können.
Eigentlich muss Esther ihr Weihnachtsfest mit Ehemann und Kindern in der Stadt vorbereiten: einkaufen, Tanne besorgen – es wäre genug zu tun. Doch ihre Schwester Sue, die seit ihrer Scheidung völlig allein in einem riesigen Haus tief im Wald lebt, geht ihr nicht aus dem Kopf. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt los. Aber nur um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist und ob Sue zumindest ihre Tabletten nimmt. In die Stadt einladen kann sie sie nicht. Denn was, wenn sie wieder durchdreht – wie letztes Jahr? Am Haus im Wald angekommen, stellt Esther fest, dass Sue sie loswerden will. Was hat sie zu verbergen? Ein Schneesturm setzt ein. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit kommen die Schwestern ins Gespräch, und kein Stein bleibt auf dem anderen – bis eine der beiden zum Messer greift. Während der Schnee alles verdeckt und jedes Geräusch erstickt ...
Judith Merchant lässt in ihrem neuen psychologischen Spannungsroman zwei unzuverlässige Erzählerinnen gegeneinander antreten – in einem unheimlich intensiven Kammerspiel um eine toxische Beziehung, in der nichts so ist, wie es scheint.
Book Information
Author Description
Judith Merchant ist Literaturwissenschaftlerin und unterrichtete zehn Jahre lang Creative Writing an der Universität Bonn. Heute arbeitet sie als Dozentin und Moderatorin für alles, was mit Büchern zu tun hat, und leitet fünf Lesezirkel. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie erschien 2019 der Thriller »ATME!« bei Kiepenheuer & Witsch und wurde zum Bestseller. 2021 folgte »SCHWEIG!«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Toller, leicht zu lesender Psychothriller. Aus der Sicht von zwei Schwestern und einem Ehemann geschrieben. Am Anfang etwas zäh und eine Schwester einfach nur nervig. Doch das Buch liess mich nicht los und mit der Zeit war ich einfach nur neugierig, wie es weitergeht. Das letzte Drittel sehr rasant und am Schluss eine Ende, das ich so nicht erwartet habe. Gute ⭐⭐⭐⭐ Sterne
Ein Familiendrama um eine kranke und verkorkste Schwesternbeziehung. Es war von Anfang an eine Grundspannung zu spüren und ich habe förmlich darauf gewartet, dass eine Schwester der anderen den Schädel einschlägt, so aufreibend waren die Streitereien und Schlagabtausche der beiden bei einem vorweihnachtlichen Treffen. Wer dann Weihnachten feiern kann und wer nicht, wird hier nicht verraten 😉.
Das Ende 🤯
Die Atmosphäre war spannend, man wusste bis zum Schluss nicht wer Sterben wird. Die beiden Schwestern wurden nach und nach immer nerviger, aber das war wohl so gewollt. Ich wusste auch nicht welcher Sichtweise ich glauben soll. Esther und Sue erzählen die aktuelle Handlung und Ereignisse aus ihrer Kindheit, aus der jeweils eigenen Perspektive. Das Ende kam für mich überraschend!
Spannendes Buch für die Weihnachtszeit
Da das Buch hauptsächlich am Tag vor Heiligabend spielt, habe ich es passenderweise über die Weihnachtstage gelesen. Das hat mir richtig gut gefallen, weil immer wieder Bezug auf Weihnachten genommen wurde. Das winterliche Setting war also echt sehr ansprechend. ✨ Die eigentliche Story an sich fand ich ebenfalls interessant. Insbesondere durch die kurzen Kapitel und viele aufkommende Fragen wollte ich immer weiterlesen. Auch wenn es sicherlich die Absicht der Autorin war, dass man nie genau wusste, welcher der beiden Perspektiven man jetzt glauben kann, hat mich das doch oft etwas verwirrt. Ich hätte mir gewünscht, dass das am Ende noch aufgelöst wird. Dennoch ein wirklich spannendes Buch, was Spaß macht. 🌚

Psycho-Grusel!!!
Hat mich von der ersten Seite an gefesselt! Tolle Stimmung, grandiose, düstere Atmosphäre, psychologischer, realistischer Grusel! Super leichter Schreibstil, in zwei Tagen verschlungen. Für 5☆ hätte ich mir das Ende vielleicht noch etwas schockierender gewünscht aber es war trotzdem wirklich gut!
Ein absoluter Pageturner - perfekt für ungemütliche kalte Wintertage
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. An einem Weihnachtsabend entlädt sich alles, was zwischen den beiden steht und man selbst als Leser, weiß gar nicht, wem man eigentlich noch glauben soll und wer von beiden eigentlich die Täterin, wer das Opfer ist. Das Buch ist unfassbar gut gemacht. Die drei Perspektiven der Figuren verdeutlichen, dass man die Realität immer nur durch seine subjektive Brille sieht und die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Die Rückblenden in die Kindheit der Schwestern vervollständigen das Puzzle zu einem extrem zerstörerischem, toxischem Gesamtbild. Das Ende kam unerwartet, scheint im Rahmen der Geschichte aber äußerst realistisch. Das war mal wieder eine Top "Zwei Seiten" Empfehlung!
In Schweig geht es um zwei ungleiche Schwestern, deren Verhältnis belastet und von unausgesprochenen Konflikten geprägt ist. Als eine von ihnen am Tag von Heiligabend zu einem scheinbar harmlosen Besuch ins abgelegene Haus der anderen fährt, kippt die Stimmung schnell ins Unheimliche. Misstrauen, alte Wunden und merkwürdige Situationen lassen die Besucherin zunehmend zweifeln, ob sie ihrer Schwester trauen kann – oder ob hinter der Fassade weit mehr verborgen liegt, als sie ahnt. Ich mochte die beklemmende Stimmung sehr gerne. Ich wusste wirklich nie sicher, welcher Schwester ich trauen kann – oder welche von beiden eigentlich die „Schlimme“ ist. Die psychologische Spannung ist konstant hoch, die Dynamik zwischen den Schwestern gleichzeitig faszinierend und verstörend. Ein richtiges Mindgame, das einen permanent in Alarmbereitschaft hält. Einziger Abzugspunkt: Wenn ich das Wort „Schnecke“ noch einmal irgendwo lese, bin ich raus 😅 – das taucht hier wirklich sehr oft auf. Ein solider Thriller!
Auch Jahre später noch positiv im Gedächtnis!
Dieses Buch bekommt von mir eine nachträgliche Rezension, weil es mir so gut im Gedächtnis geblieben ist. Eines der wenigen Bücher, die für mich die Bezeichnung "Psychothriller" tatsächlich verdient haben und mit einer einzigartigen Idee punkten. Ich hab es damals sehr gerne gelesen und muss auch Jahre später noch manchmal dran denken und wie mich die Geschichte echt begeistert hat.
Naja
Ich weiß nicht so recht was ich dazu sagen soll.....ich habe es bis zu Ende gehört wegen den guten Bewertungen, aber ich fand beide Schwestern von Anfang an sehr nervig und jede auf ihre Weise Toxisch. Ich hätte gerne beide zeitweise um die Ecke gebracht. Spannend war es, aber nur weil ich dachte gleich kommt noch der richtige Knüller...leider wurde ich enttäuscht. Unter spannend und Psycho verstehe ich was anderes.
Spannend bis zur letzten Seite
Die beiden Schwestern Esther und Sue können unterschiedlicher kaum sein. Während Sue allein im Wald in ihrem Haus lebt, wohnt Esther mit ihrer Familie in einer bescheidenen Wohnung. Am Tag vor Heiligabend fährt Esther zum Haus ihrer kleineren Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein vorbei zu bringen. Sue, alles andere als begeistert von dem Besuch, lässt ihre Schwester nur widerwillig in ihr Haus. Immerhin haben sich die beiden kaum noch etwas zu sagen. Nachdem das vergangene Weihnachten in einem Desaster geendet ist, erst recht nicht. Als ein Schneesturm einsetzt, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren. Was ist passiert, dass die beiden so verhasst miteinander umgehen? Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit sprechen die beiden darüber. Was Esther vor ihrer Abfahrt jedoch nicht geahnt hat, war: Das Geschenk wird nicht ausgepackt Es ist der falsche Wein Nicht alle werden dieses Weihnachten überleben…. Ein sehr guter Thriller. Spannungsgeladen schon nach den ersten Seiten und absolut fesselnd. Die Autorin nimmt den/die Leser* in mit auf eine Reise zurück in die Kindheit der Schwestern. Durch die abwechselnden Eindrücke von Sue und Esther in den einzelnen Kapiteln taucht man in die Gedanken der jeweiligen Schwester ein und bekommt einen guten Überblick über das Geschehene aus beiden Perspektiven. ✍️Fazit: Mich hat das Buch mehr als nur überzeugt. Psychisch kommt man vereinzelt etwas an seine Grenzen, was das Buch aber umso interessanter macht. Auch das Ende kam für mich völlig unerwartet.

Spannend ohne zu gruselig zu sein
Für mich war das Buch überwiegend eher ein Roman, nur die letzten 50 Seiten waren wie ein Thriller. Dennoch war es ein durchgehend spannendes Buch. Die beiden Schwestern können unterschiedlicher nicht sein und man hat immer mehr erfahren warum beide den Chatakter haben den sie haben. Durch die beiden verschiedenen Sichtweisen hat man auch noch mehr einen Eindruck bekommen warum beide so handeln wie sie es tun.
Sehr spannend
Die Geschichte zweier in der Kindheit offensichtlich traumatisierten Schwestern. Die sich am Tag vor Weihnachten in ein Gespräch begeben das sie in ein Unheil stürzt. Sehr realistisch und irgendwie gruselig aber nicht im herkömmlichen Sinn. Mit einem unfassbaren Ende. Es zeigt deutlich das Familie manchmal durchaus zu meiden ist.
Familiendrama mit Tiefgang
**als Hörbuch gehört** Schweig! zog mich von der ersten Minute an in seinen Bann. Die Geschichte wird aus der Sicht von beiden Schwestern erzählt. So werden alle Szenen aus zwei Sichtweisen beschrieben und man weiß lange nicht welche Schwester die größeren Probleme hat. Ich habe das Hörbuch innerhalb von 2 Tagen beendet und bin restlos begeistert. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und die Story geht tief in die menschliche Psyche, was ich bei vielen Thrillern vermisse. Das Ende habe ich so überhaupt nicht erwartet und gibt der Geschichte ein würdiges Finale. Die Sprecher waren alle hervorragend. Ich las eine Rezension, in der es hieß, dass die Sprecher sehr monoton reden. Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil! Meiner Meinung nach hauchten die Sprecher den Figuren viel Leben ein.
Super spannender Thriller voller überraschender Wendungen, ich war gefesselt von der ersten Seite. 01.06.2024
Eine Freundin aus unserem Mädels-Buchclub erzählte von dem Buch und wir haben mehr oder weniger einen Buddyread draus gemacht (wir haben es beide extrem durchgesuchtet in 2 Tagen-sie hat das Buch gelesen, ich das Hörbuch gehört und keine hat auf die Andere gewartet, weil es so spannend war, dass man wirklich nicht aufhören wollte!) Besonders die drei Perspektiven aus denen die Geschichte erzählt wird fand ich sehr gelungen! Aus der Perspektive der älteren Schwester Esther, der jüngeren Schwester Sue und Esther's Ehemann Martin, dann gibt es noch Rückblicke in die Kindheit der beiden Schwestern und auch Zeitsprünge in die Leben der Protagonisten ins letzte Jahr, das ergibt ein sehr umfassendes Bild über alle Geschehnisse und erklärt viele Verhaltensweisen. Das hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich habe selber kein gutes Verhältnis zu meiner Schwester, wir standen auch immer in einem Konkurrenzkampf zueinander und sind sehr unterschiedlich, wären wir nicht verwandt hätten wir auch freiwillig keinen Kontakt zueinander. Ich habe nicht ganz verstanden, warum sich Sue nicht von Esther losmachen konnte, das hätte sie auch weniger Nerven gekostet ... Aber letztendlich ist sie die einzige (leibliche) Familie, die ihr noch blieb, vielleicht lässt es sich damit erklären. Sonst wäre die einfachste Lösung ein Umzug in einen weit entfernten Ort gewesen... Aber dann wäre nicht diese tolle, spannende Geschichte zustande gekommen. Esther erklärt einiges in einem Kapitel (woher gewisse befremdliche Verhaltensweisen herrühren), was sie mir als Person sympathischer gemacht hat. Das Hörbuch ist empfehlenswert! Ich habe Ulrike Kapfer vor kurzem zuvor in im Hörbuch "PANTOPIA" gehört (bei dem ich wirklich einige Schwierigkeiten beim Zuhören hatte, "Einbug", dabei hat sie ihre Sache da echt gut gemacht...) daher muss ich leider gestehen, dass mir nur 2/3 Sprechern bedingungslos gut gefallen haben. Ich finde Ulrike Kapfer hätte besser Esther als Sue sprechen können (vom Stimmalter) und ich bin noch nicht so ganz warm geworden mit ihrer Art des Vorlesens. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der mit einem härteren Umgangston innerhalb einer Familie klar kommt. (Ich kenne viele, die ein tolles freundschaftliches Verhältnis zu ihrer Schwester haben, für die könnte das Buch befremdlich sein. Ich habe mich sehr gefreut endlich mal etwas über eine Geschwisterbeziehung zu lesen mit der ich mich identifizieren kann. :-D Vielleicht wäre auch eine Triggerwarnung bezüglich unerfülltem Kinderwunsch und sexueller Gewalt, Missbrauch gut.
Re-Read meines Lieblingsbuchs So viele tolle Bücher und ich lese dieses hier wieder. Warum? Weil ich es liebe! 100% Empfehlung 📚 Schweig! ✍🏽 Judith Merchant 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Esther und Sue sind Schwestern. Während Sue nach einer Trennung einsam im Wald lebt und ihre Ruhe will, ist Esther voll beschäftigt mit ihrer Familie. Verschiedener könnten die Schwestern nicht sein. Und so wundert es auch nicht, das Sue wenig begeistert davon ist, als sich Esther kurz vor Weihnachten auf den Weg zu ihr in den Wald macht.... Am Ende dieses langen Tages wird jemand tot sein ... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight! Es ist DAS BUCH , welches ich ständig und ungefragt weiterempfehle. Ich liebe es, wie die im Wechsel erzählten Kapitel dem Leser nach und nach Einblick bieten in eine Geschwisterbeziehung, die kurioser nicht sein könnte. Jede hat eine völlig eigene Perspektive auf die Vergangenheit und die Gegenwart. Faszinierend, wie die Autorin es schafft diese emotional aufgeladene Verbindung zu transportieren. Wer das Buch kennt, wird bis ans Ende seiner Tage das Kosewort "Schnecke" 🐌 in einem anderen Licht sehen. 5 Sterne deluxe

Für einen Thriller ganz gut
Thriller ist definitiv nicht mein bevorzugtes Genre, umso erleichterter war ich, feststellen zu können, dass dieses Buch eher einem Familiendrama oder einem Psychothriller gleichkommt. Es gibt also keine abgetrennten Körperteile, spritzendes Blut oder dergleichen. Um zu schauen, ob ihre jüngere, alleinlebende Schwester Sue klar kommt, beschließt Ester am 23. Dezember zu ihr in den Wald zu fahren. Sue genießt die Ruhe in ihrem Haus im Wald und als plötzlich ihre Schwester unangemeldet vor der Tür steht, versucht sie eigentlich sie schnell wieder loszuwerden. Dabei kommt es zu einer notwendigen Aussprache zwischen den Beiden, die einiges ins Rollen bringt. Anfangs macht es den Anschein, dass Sue ein psychisches Problem hat, wobei sehr schnell klar wird, dass auch Ester davon nicht ganz ausgeschlossen ist. Ester wirkt erst wie die perfekte Ehefrau und Mutter, sie ist mega organisiert und strukturiert und hat alles im Griff, leider ist sie neben dem auch ein totaler Kontrollfreak! Eigentlich möchte sie helfen und doch versucht sie das auf so falsche Art und Weise, dass es einfach nicht zielführend sein kann. Dann ist es beinahe lustig mit anzusehen, wie sie sich die Dinge zurecht dreht und genau die gegenteiligen Schlüsse zieht, von dem, was Sue eigentlich denkt und beabsichtigt und wie begriffsstutzig sie ist oder so tut als wäre sie es. Viele Situationen werden öfters erklärt - aus den verschiedenen Sichtweisen, dabei ist es sehr interessant zu erfahren, wie die einzelnen Charaktere die Situationen verdrehen oder einfach unterschiedlich wahrgenommen haben. Man wird kurzzeitig auf eine Fährte geführt, erkennt aber ziemlich schnell, worauf das ganze hinauslaufen wird. Selbst ich, als thriller-unerfahrene habe das ziemlich schnell durchschaut. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch es sich sehr schnell lesen lässt. Die Perspektivwechsel zwischen Sue und Ester, zeitweise auch noch andere Perspektiven, geben dem Buch eine gute Dynamik. Was mich immer mal wieder irritiert hat war, dass die Kapitel aus Sues und Esters Sicht aus der 1. Person beschrieben wurden, wohingegen bei den anderen Perspektiven die 3. Person verwendet wurde. Auch wird bei den Kapiteln, die Vergangenes ankündigen kein direkter Zeitsprung eingesetzt, sonder wird dieser innerhalb des Kapitels noch eingeleitet, was ich anfangs noch verwirrender fand, als die unterschiedlichen Erzählformen. Dass es Judith Merchant schafft, zwei so unterschiedliche Charaktere parallel zueinander so gut darzustellen, verdient definitiv Respekt.
Pageturner
Ich habe die literarische Vorweihnachtszeit eingeläutet, aber nicht mit Glitzerstaub und Klingglöckchen, sondern mit zwei Psychoschwestern, die sich gegenseitig Weihnachten verderben. Und das passt ja auch, denn welches Fest führt zu mehr Streit, Stress und Zerwürfnissen als Weihnachten?😏 Esther ist mit Martin verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt ein gewollt spießiges Leben und ist glücklich alles unter Kontrolle zu haben. Nur die Beziehung zu ihrer Schwester ist ziemlich gestört, denn diese scheint mental nicht ganz auf der Höhe zu sein. Einen Tag vor Heiligabend besucht sie sie in ihrer Villa im Wald um wenigstens den Kontakt zu halten und Weihnachten ist ja schließlich das Fest der Liebe und der Familie. Das muss ihre Schwester doch auch einsehen!? Doch Sue, die sie liebevoll Schnecke nennt zeigt ihr sofort deutlich, dass sie unerwünscht ist. Das Treffen verläuft distanziert, doch Esther lässt nicht locker. Sie versucht zu ihrer Schwester durchzudringen und übergeht deren Ablehnung rigoros. Hauptsächlich aus den Perspektiven der beiden Schwestern erfahren wir nun, wie dieser 23. Dezember verläuft. Auch Ehemann Martin kommt später ins Spiel und es entspinnt sich ein Psychogramm, das eine zerstörerische Kraft entwickelt, so dass ich phasenweise Herzrasen bekam. Dabei wandelt sich die Sichtweise auf die Person mehrfach. Die unzuverlässigen Erzählerinnen führen einen mehrfach aufs Glatteis. Immer wenn ich dachte, ich weiß, wie die Geschichte ausgeht und wer hier wen im Griff hat, kam wieder eine Wendung, die alles auf den Kopf stellt. Die Unheil ringende Stimmung, die über dem Geschehen liegt, ist der eigentliche Grusel bei dieser Geschichte. Man könnte das Buch eher als Psychogramm, denn als Thriller bezeichnen. Die Machtstrukturen sind hier das, was einem das Kribbeln in den Bauch und das Blut in den Kopf treibt. Dieser Roman trieft vor Gift. Schon der Blick in die Kindheit von Esther und Sue offenbart, dass übergriffiges Verhalten an der Tagesordnung war. Die traumatischen Erlebnisse, die beide Schwestern aus Gründen durchlebt haben, haben sich tief in ihr Inneres eingegraben und suchen einen Weg nach draußen. Dass der absolut toxisch ist, scheint keine von Ihnen zu interessieren. Am Ende kommt es zu einem großen Finale, das leider ein bisschen versandet. Meinem Empfinden nach, hätten die letzten Seiten nicht so nichtsein müssen und lassen mich etwas unbefriedigt zurück. So war das Buch ein absoluter Pageturner, der mir nur zu 98% ein großes Lesevergnügen bereitet hat Habt ihr auch schon mal ein Buch gelesen, dass euch total gut gefallen hat, aber auf den letzten beiden Seiten euch nur ein Stirnrunzeln entlocken konnte? Wenn ja, dann schreibt mir das doch gerne in die Kommentare (natürlich ohne Spoiler😌).
Ich lese äußerst selten Thriller. Diese Erzählung über die toxische Schwesterbeziehung hat mich auch weniger aufgrund der Story oder der Spannung gepackt, sondern viel stärker auf der Ebene der Beziehung der beiden zueinander. Manipulationen, Macht, Geheimnisse und Kontrolle wechseln sich ab, bedingen sich gegenseitig und schnüren die Schlinge immer enger. Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, um die Kontrolle nicht zu verlieren? 🤐🔪🌲
Die Autorin hat es geschafft mich beim Lesen regelrecht wahnsinnig zu machen. Ich dachte mir wenn ich noch einmal „Schnecke“ lese dann fliegt das Buch aus dem Fenster. Diese Beziehung zwischen den Protagonisten, diese permanente Kontrolle, dieses Zwanghafte. Ein perfides Psychospiel in einer beklemmenden Umgebung. Viele Längen und zu viel „Schnecke“. Hab das Buch trotzdem nicht abgebrochen. Ein Teil von mir wollte immer abbrechen. Der andere Teil wollte dann doch wissen wie die Geschichte endet.
Das Buch hat mich von Anfang an abgeholt. Der Schreibstil der Autorin, sowie der Aufbau des Geschehens gefällt mir sehr gut. Man weiß einfach nie was genau man glauben kann. Das Ende war meiner Meinung nach etwas enttäuschend, aber da es mir sonst so gut gefallen hat, hat es dennoch 5 Sterne verdient!
Spannendes Buch, das man nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
Das Buch ist sehr spannend obwohl gefühlt nicht extrem viel passiert. Aber durch die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen die sich doch teilweise voneinander unterscheiden entwickeln die einzelnen Protagonist*innen einen sehr facettenreichen Charakter. Die Stimmung des Lesers schwankt von Mitgefühl zu Sprachlosigkeit, von Verständnis zu Fassungslosigkeit und Ärger. Durch die Dynamik der Schwstern wird einem nochmal vor Augen geführt wie Unterschied eine Situation durch verschiedene Personen wahrgenommen werden kann. Man beginnt zu grübeln welche Situationen man vielleicht selbst schon falsch oder anders gedeutet hat wie andere um einen herum. Eine klare Leseempfehlung.
Spannendes psychologisches Kammerspiel
Zum Inhalt: Esther fährt am 23. Dezember in den Wald zum Haus ihrer Schwester Sue, die dort in der Einsamkeit lebt. Im Gepäck hat sie ein Geschenk und eine Flasche Wein. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet, der Wein schon. Es werden Dinge gesagt, die besser unausgesprochen geblieben wären. Und es werden Dinge getan, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Nicht alle werden dieses Weihnachten überleben. Die schwierige, bzw. eher toxische, Beziehung zwischen den Schwestern wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt - und man weiß nicht so recht, wem man mehr Glauben schenken möchte, welchem Blickwinkel man mehr vertrauen kann. Ich mag Familienromane und ich mag Krimis/Thriller, die für den Spannungsaufbau kein großes Blutvergießen benötigen, sondern eher auf eine psychologische Spannung setzen: "Schweig!" vereint beides zu einer sehr guten Mischung und ist spannend bis zur letzten Seite. Große Leseempfehlung!
Willkommen zur Therapiestunde zweier Schwestern. War das ein anstrengendes Buch.Gott sei Dank bin ich kein Psychologe.Bei dem Wort „Schnecke“ wäre ich selbst irgendwann aus geflippt. Das Buch verlangt einem echt ganz viel Durchhaltevermögen ab. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten,es durch zu ziehen. Wo war da der Thrill?Laut dem Klappentext hab ich so ein richtig fetten,angsteinflössenden Thriller erwartet.An dem man selbst schon an seinen Verstand zweifelt.Bekommen habe ich überdramatisierende,nervtötende,kindische und absolut unreife Schwestern. Die Idee hinter der Geschichte war wirklich richtig gut und man hätte so viel mehr raus holen können. Leider wurde es hier total verschenkt.Der KT versprach mehr,als man bekommt. Es fiel mir wirklich schwer,an der Geschichte dran zu bleiben weil sie so ohne Spannung ist. Die Ereignisse in dem Buch haben mich überhaupt nicht packen können. Dinge,die passierten,wurden so krass überspitzt. Es kam nie wirklich Spannung auf.Die Charaktere blieben blass,mir war keiner sympathisch. Das Ende gab mir dann vollends den Rest. Von mir keine Leseempfehlung.
UNGLAUBLICH!!!
Atemberaubend und Unglaublich, anders lässt sich dieses „Meisterwerk“ nicht beschrieben. Das Buch fesselt einen bereits nach den ersten paar Seiten in einen Bann und aus dem kommt man nicht mehr raus und man verschlingt Seite um Seite. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und fesselt einen. Die Geschichte ist einfach gut und spannend. Alles andere als 5⭐️ würden dem Buch nicht gerecht werden.
Merkwürdiges Ende
Die Atmosphäre war schon spannend und es war bis zum Schluss unklar, wer sterben wird. Die beiden Schwestern wurden nach und nach immer nerviger, aber das ist wohl gewollt. Man wusste auch nicht recht, welcher Sichtweise man glauben soll. Esther und Sue erzählen die aktuelle Handlung und Ereignisse in ihrer Kindheit aus der jeweils eigenen Perspektive. Das Ende kam dann für mich überraschend und so richtig verstanden habe ich nicht, warum sich Sue und Esther doch wieder gut verstehen.
Hallo Ihr Lieben, nach einer langen Durststrecke, habe ich endlich mal wieder ein Highlight lesen dürfen. Wir lernen Sue und Esther kennen. Im großen und ganzen geht es hier um die Beziehung der beiden zueinander. Besser gesagt der Beziehung von Esther zu Sue, denn Sue will eigentlich ja gar keine Beziehung zu ihrer Schwester. Esther fährt Sue an Weihnachten besuchen und sie geraten in ein tiefgründiges Gespräch. Ein Gespräch das so tiefgründig wird, dass einer mit dem Leben bezahlen muss. Das Zusammenspiel der beiden gefiel mir sehr. Ich habe mich mit am Küchentisch gesehen und ihr taktieren umeinander beobachten können. Klare Empfehlung meinerseits!
Ein Thriller von einer Frau die lustige & schöne Bilderbücher für Vorschulkinder gemacht hat 😂das ist ja wohl ein Witz! Nein ist es nicht! Das Buch ist durchweg spannend und man fragt sich die ganze Zeit wohin diese Story führt. Der Thriller ist mindestens genau so gut wie die Bilderbücher, ich bin begeistert!
Wow... Habe es in einem Rutsch gelesen, toller Schreibstil, Hammer Geschichte!
Familie sucht man sich nunmal nicht aus. Das könnte das Motto von "Schweig" sein. Es geht um die Beziehung der beiden Schwestern Esther und Sue. Wer Geschwister hat, der kann die Gedanken und Gefühle, die die beiden zueinander haben, teilweise nachvollziehen. Die dargestellte Geschwisterbeziehung zeigt zwei Extreme: Liebe und Hass. Und am Ende ist Blut immer dicker als Wasser, oder? ;) Der Schreibstil war sehr flüssig, ich habe die Geschichte in wenigen Stunden durchgelesen und konnte einfach nicht aufhören. Es wurde aus drei Perspektiven erzählt: Esther, Sue und Martin (Esthers Mann). Es war für mich sehr spannend zu lesen bzw. zu erkennen wie die Psyche der Charaktere funktioniert und welche Missverständnisse entstehen können, wie Aussagen und Handlungen auf eine Person wirken können. Mir hat es sehr gut gefallen und ich wurde super unterhalten :)
Netter Thriller zum Weglesen
Sehr leichte Schreibweise, lässt sich gut lesen. Viele kleine Kapitel. Der Spannungsbogen ist ellenlang. Das hat bei mir auch dazu geführt, dass ich das Buch an einem Tag durch hatte. Man will schon wissen, wie es weiter geht und erfährt immer neue Dinge, mit denen man nicht rechnet.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Was würdest du tun, um deine Schwester zu retten? Und was, um sie loszuwerden?
Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon. Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können.
Eigentlich muss Esther ihr Weihnachtsfest mit Ehemann und Kindern in der Stadt vorbereiten: einkaufen, Tanne besorgen – es wäre genug zu tun. Doch ihre Schwester Sue, die seit ihrer Scheidung völlig allein in einem riesigen Haus tief im Wald lebt, geht ihr nicht aus dem Kopf. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt los. Aber nur um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist und ob Sue zumindest ihre Tabletten nimmt. In die Stadt einladen kann sie sie nicht. Denn was, wenn sie wieder durchdreht – wie letztes Jahr? Am Haus im Wald angekommen, stellt Esther fest, dass Sue sie loswerden will. Was hat sie zu verbergen? Ein Schneesturm setzt ein. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit kommen die Schwestern ins Gespräch, und kein Stein bleibt auf dem anderen – bis eine der beiden zum Messer greift. Während der Schnee alles verdeckt und jedes Geräusch erstickt ...
Judith Merchant lässt in ihrem neuen psychologischen Spannungsroman zwei unzuverlässige Erzählerinnen gegeneinander antreten – in einem unheimlich intensiven Kammerspiel um eine toxische Beziehung, in der nichts so ist, wie es scheint.
Book Information
Author Description
Judith Merchant ist Literaturwissenschaftlerin und unterrichtete zehn Jahre lang Creative Writing an der Universität Bonn. Heute arbeitet sie als Dozentin und Moderatorin für alles, was mit Büchern zu tun hat, und leitet fünf Lesezirkel. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie erschien 2019 der Thriller »ATME!« bei Kiepenheuer & Witsch und wurde zum Bestseller. 2021 folgte »SCHWEIG!«.
Posts
Toller, leicht zu lesender Psychothriller. Aus der Sicht von zwei Schwestern und einem Ehemann geschrieben. Am Anfang etwas zäh und eine Schwester einfach nur nervig. Doch das Buch liess mich nicht los und mit der Zeit war ich einfach nur neugierig, wie es weitergeht. Das letzte Drittel sehr rasant und am Schluss eine Ende, das ich so nicht erwartet habe. Gute ⭐⭐⭐⭐ Sterne
Ein Familiendrama um eine kranke und verkorkste Schwesternbeziehung. Es war von Anfang an eine Grundspannung zu spüren und ich habe förmlich darauf gewartet, dass eine Schwester der anderen den Schädel einschlägt, so aufreibend waren die Streitereien und Schlagabtausche der beiden bei einem vorweihnachtlichen Treffen. Wer dann Weihnachten feiern kann und wer nicht, wird hier nicht verraten 😉.
Das Ende 🤯
Die Atmosphäre war spannend, man wusste bis zum Schluss nicht wer Sterben wird. Die beiden Schwestern wurden nach und nach immer nerviger, aber das war wohl so gewollt. Ich wusste auch nicht welcher Sichtweise ich glauben soll. Esther und Sue erzählen die aktuelle Handlung und Ereignisse aus ihrer Kindheit, aus der jeweils eigenen Perspektive. Das Ende kam für mich überraschend!
Spannendes Buch für die Weihnachtszeit
Da das Buch hauptsächlich am Tag vor Heiligabend spielt, habe ich es passenderweise über die Weihnachtstage gelesen. Das hat mir richtig gut gefallen, weil immer wieder Bezug auf Weihnachten genommen wurde. Das winterliche Setting war also echt sehr ansprechend. ✨ Die eigentliche Story an sich fand ich ebenfalls interessant. Insbesondere durch die kurzen Kapitel und viele aufkommende Fragen wollte ich immer weiterlesen. Auch wenn es sicherlich die Absicht der Autorin war, dass man nie genau wusste, welcher der beiden Perspektiven man jetzt glauben kann, hat mich das doch oft etwas verwirrt. Ich hätte mir gewünscht, dass das am Ende noch aufgelöst wird. Dennoch ein wirklich spannendes Buch, was Spaß macht. 🌚

Psycho-Grusel!!!
Hat mich von der ersten Seite an gefesselt! Tolle Stimmung, grandiose, düstere Atmosphäre, psychologischer, realistischer Grusel! Super leichter Schreibstil, in zwei Tagen verschlungen. Für 5☆ hätte ich mir das Ende vielleicht noch etwas schockierender gewünscht aber es war trotzdem wirklich gut!
Ein absoluter Pageturner - perfekt für ungemütliche kalte Wintertage
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. An einem Weihnachtsabend entlädt sich alles, was zwischen den beiden steht und man selbst als Leser, weiß gar nicht, wem man eigentlich noch glauben soll und wer von beiden eigentlich die Täterin, wer das Opfer ist. Das Buch ist unfassbar gut gemacht. Die drei Perspektiven der Figuren verdeutlichen, dass man die Realität immer nur durch seine subjektive Brille sieht und die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Die Rückblenden in die Kindheit der Schwestern vervollständigen das Puzzle zu einem extrem zerstörerischem, toxischem Gesamtbild. Das Ende kam unerwartet, scheint im Rahmen der Geschichte aber äußerst realistisch. Das war mal wieder eine Top "Zwei Seiten" Empfehlung!
In Schweig geht es um zwei ungleiche Schwestern, deren Verhältnis belastet und von unausgesprochenen Konflikten geprägt ist. Als eine von ihnen am Tag von Heiligabend zu einem scheinbar harmlosen Besuch ins abgelegene Haus der anderen fährt, kippt die Stimmung schnell ins Unheimliche. Misstrauen, alte Wunden und merkwürdige Situationen lassen die Besucherin zunehmend zweifeln, ob sie ihrer Schwester trauen kann – oder ob hinter der Fassade weit mehr verborgen liegt, als sie ahnt. Ich mochte die beklemmende Stimmung sehr gerne. Ich wusste wirklich nie sicher, welcher Schwester ich trauen kann – oder welche von beiden eigentlich die „Schlimme“ ist. Die psychologische Spannung ist konstant hoch, die Dynamik zwischen den Schwestern gleichzeitig faszinierend und verstörend. Ein richtiges Mindgame, das einen permanent in Alarmbereitschaft hält. Einziger Abzugspunkt: Wenn ich das Wort „Schnecke“ noch einmal irgendwo lese, bin ich raus 😅 – das taucht hier wirklich sehr oft auf. Ein solider Thriller!
Auch Jahre später noch positiv im Gedächtnis!
Dieses Buch bekommt von mir eine nachträgliche Rezension, weil es mir so gut im Gedächtnis geblieben ist. Eines der wenigen Bücher, die für mich die Bezeichnung "Psychothriller" tatsächlich verdient haben und mit einer einzigartigen Idee punkten. Ich hab es damals sehr gerne gelesen und muss auch Jahre später noch manchmal dran denken und wie mich die Geschichte echt begeistert hat.
Naja
Ich weiß nicht so recht was ich dazu sagen soll.....ich habe es bis zu Ende gehört wegen den guten Bewertungen, aber ich fand beide Schwestern von Anfang an sehr nervig und jede auf ihre Weise Toxisch. Ich hätte gerne beide zeitweise um die Ecke gebracht. Spannend war es, aber nur weil ich dachte gleich kommt noch der richtige Knüller...leider wurde ich enttäuscht. Unter spannend und Psycho verstehe ich was anderes.
Spannend bis zur letzten Seite
Die beiden Schwestern Esther und Sue können unterschiedlicher kaum sein. Während Sue allein im Wald in ihrem Haus lebt, wohnt Esther mit ihrer Familie in einer bescheidenen Wohnung. Am Tag vor Heiligabend fährt Esther zum Haus ihrer kleineren Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein vorbei zu bringen. Sue, alles andere als begeistert von dem Besuch, lässt ihre Schwester nur widerwillig in ihr Haus. Immerhin haben sich die beiden kaum noch etwas zu sagen. Nachdem das vergangene Weihnachten in einem Desaster geendet ist, erst recht nicht. Als ein Schneesturm einsetzt, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren. Was ist passiert, dass die beiden so verhasst miteinander umgehen? Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit sprechen die beiden darüber. Was Esther vor ihrer Abfahrt jedoch nicht geahnt hat, war: Das Geschenk wird nicht ausgepackt Es ist der falsche Wein Nicht alle werden dieses Weihnachten überleben…. Ein sehr guter Thriller. Spannungsgeladen schon nach den ersten Seiten und absolut fesselnd. Die Autorin nimmt den/die Leser* in mit auf eine Reise zurück in die Kindheit der Schwestern. Durch die abwechselnden Eindrücke von Sue und Esther in den einzelnen Kapiteln taucht man in die Gedanken der jeweiligen Schwester ein und bekommt einen guten Überblick über das Geschehene aus beiden Perspektiven. ✍️Fazit: Mich hat das Buch mehr als nur überzeugt. Psychisch kommt man vereinzelt etwas an seine Grenzen, was das Buch aber umso interessanter macht. Auch das Ende kam für mich völlig unerwartet.

Spannend ohne zu gruselig zu sein
Für mich war das Buch überwiegend eher ein Roman, nur die letzten 50 Seiten waren wie ein Thriller. Dennoch war es ein durchgehend spannendes Buch. Die beiden Schwestern können unterschiedlicher nicht sein und man hat immer mehr erfahren warum beide den Chatakter haben den sie haben. Durch die beiden verschiedenen Sichtweisen hat man auch noch mehr einen Eindruck bekommen warum beide so handeln wie sie es tun.
Sehr spannend
Die Geschichte zweier in der Kindheit offensichtlich traumatisierten Schwestern. Die sich am Tag vor Weihnachten in ein Gespräch begeben das sie in ein Unheil stürzt. Sehr realistisch und irgendwie gruselig aber nicht im herkömmlichen Sinn. Mit einem unfassbaren Ende. Es zeigt deutlich das Familie manchmal durchaus zu meiden ist.
Familiendrama mit Tiefgang
**als Hörbuch gehört** Schweig! zog mich von der ersten Minute an in seinen Bann. Die Geschichte wird aus der Sicht von beiden Schwestern erzählt. So werden alle Szenen aus zwei Sichtweisen beschrieben und man weiß lange nicht welche Schwester die größeren Probleme hat. Ich habe das Hörbuch innerhalb von 2 Tagen beendet und bin restlos begeistert. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und die Story geht tief in die menschliche Psyche, was ich bei vielen Thrillern vermisse. Das Ende habe ich so überhaupt nicht erwartet und gibt der Geschichte ein würdiges Finale. Die Sprecher waren alle hervorragend. Ich las eine Rezension, in der es hieß, dass die Sprecher sehr monoton reden. Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil! Meiner Meinung nach hauchten die Sprecher den Figuren viel Leben ein.
Super spannender Thriller voller überraschender Wendungen, ich war gefesselt von der ersten Seite. 01.06.2024
Eine Freundin aus unserem Mädels-Buchclub erzählte von dem Buch und wir haben mehr oder weniger einen Buddyread draus gemacht (wir haben es beide extrem durchgesuchtet in 2 Tagen-sie hat das Buch gelesen, ich das Hörbuch gehört und keine hat auf die Andere gewartet, weil es so spannend war, dass man wirklich nicht aufhören wollte!) Besonders die drei Perspektiven aus denen die Geschichte erzählt wird fand ich sehr gelungen! Aus der Perspektive der älteren Schwester Esther, der jüngeren Schwester Sue und Esther's Ehemann Martin, dann gibt es noch Rückblicke in die Kindheit der beiden Schwestern und auch Zeitsprünge in die Leben der Protagonisten ins letzte Jahr, das ergibt ein sehr umfassendes Bild über alle Geschehnisse und erklärt viele Verhaltensweisen. Das hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich habe selber kein gutes Verhältnis zu meiner Schwester, wir standen auch immer in einem Konkurrenzkampf zueinander und sind sehr unterschiedlich, wären wir nicht verwandt hätten wir auch freiwillig keinen Kontakt zueinander. Ich habe nicht ganz verstanden, warum sich Sue nicht von Esther losmachen konnte, das hätte sie auch weniger Nerven gekostet ... Aber letztendlich ist sie die einzige (leibliche) Familie, die ihr noch blieb, vielleicht lässt es sich damit erklären. Sonst wäre die einfachste Lösung ein Umzug in einen weit entfernten Ort gewesen... Aber dann wäre nicht diese tolle, spannende Geschichte zustande gekommen. Esther erklärt einiges in einem Kapitel (woher gewisse befremdliche Verhaltensweisen herrühren), was sie mir als Person sympathischer gemacht hat. Das Hörbuch ist empfehlenswert! Ich habe Ulrike Kapfer vor kurzem zuvor in im Hörbuch "PANTOPIA" gehört (bei dem ich wirklich einige Schwierigkeiten beim Zuhören hatte, "Einbug", dabei hat sie ihre Sache da echt gut gemacht...) daher muss ich leider gestehen, dass mir nur 2/3 Sprechern bedingungslos gut gefallen haben. Ich finde Ulrike Kapfer hätte besser Esther als Sue sprechen können (vom Stimmalter) und ich bin noch nicht so ganz warm geworden mit ihrer Art des Vorlesens. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der mit einem härteren Umgangston innerhalb einer Familie klar kommt. (Ich kenne viele, die ein tolles freundschaftliches Verhältnis zu ihrer Schwester haben, für die könnte das Buch befremdlich sein. Ich habe mich sehr gefreut endlich mal etwas über eine Geschwisterbeziehung zu lesen mit der ich mich identifizieren kann. :-D Vielleicht wäre auch eine Triggerwarnung bezüglich unerfülltem Kinderwunsch und sexueller Gewalt, Missbrauch gut.
Re-Read meines Lieblingsbuchs So viele tolle Bücher und ich lese dieses hier wieder. Warum? Weil ich es liebe! 100% Empfehlung 📚 Schweig! ✍🏽 Judith Merchant 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Esther und Sue sind Schwestern. Während Sue nach einer Trennung einsam im Wald lebt und ihre Ruhe will, ist Esther voll beschäftigt mit ihrer Familie. Verschiedener könnten die Schwestern nicht sein. Und so wundert es auch nicht, das Sue wenig begeistert davon ist, als sich Esther kurz vor Weihnachten auf den Weg zu ihr in den Wald macht.... Am Ende dieses langen Tages wird jemand tot sein ... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight! Es ist DAS BUCH , welches ich ständig und ungefragt weiterempfehle. Ich liebe es, wie die im Wechsel erzählten Kapitel dem Leser nach und nach Einblick bieten in eine Geschwisterbeziehung, die kurioser nicht sein könnte. Jede hat eine völlig eigene Perspektive auf die Vergangenheit und die Gegenwart. Faszinierend, wie die Autorin es schafft diese emotional aufgeladene Verbindung zu transportieren. Wer das Buch kennt, wird bis ans Ende seiner Tage das Kosewort "Schnecke" 🐌 in einem anderen Licht sehen. 5 Sterne deluxe

Für einen Thriller ganz gut
Thriller ist definitiv nicht mein bevorzugtes Genre, umso erleichterter war ich, feststellen zu können, dass dieses Buch eher einem Familiendrama oder einem Psychothriller gleichkommt. Es gibt also keine abgetrennten Körperteile, spritzendes Blut oder dergleichen. Um zu schauen, ob ihre jüngere, alleinlebende Schwester Sue klar kommt, beschließt Ester am 23. Dezember zu ihr in den Wald zu fahren. Sue genießt die Ruhe in ihrem Haus im Wald und als plötzlich ihre Schwester unangemeldet vor der Tür steht, versucht sie eigentlich sie schnell wieder loszuwerden. Dabei kommt es zu einer notwendigen Aussprache zwischen den Beiden, die einiges ins Rollen bringt. Anfangs macht es den Anschein, dass Sue ein psychisches Problem hat, wobei sehr schnell klar wird, dass auch Ester davon nicht ganz ausgeschlossen ist. Ester wirkt erst wie die perfekte Ehefrau und Mutter, sie ist mega organisiert und strukturiert und hat alles im Griff, leider ist sie neben dem auch ein totaler Kontrollfreak! Eigentlich möchte sie helfen und doch versucht sie das auf so falsche Art und Weise, dass es einfach nicht zielführend sein kann. Dann ist es beinahe lustig mit anzusehen, wie sie sich die Dinge zurecht dreht und genau die gegenteiligen Schlüsse zieht, von dem, was Sue eigentlich denkt und beabsichtigt und wie begriffsstutzig sie ist oder so tut als wäre sie es. Viele Situationen werden öfters erklärt - aus den verschiedenen Sichtweisen, dabei ist es sehr interessant zu erfahren, wie die einzelnen Charaktere die Situationen verdrehen oder einfach unterschiedlich wahrgenommen haben. Man wird kurzzeitig auf eine Fährte geführt, erkennt aber ziemlich schnell, worauf das ganze hinauslaufen wird. Selbst ich, als thriller-unerfahrene habe das ziemlich schnell durchschaut. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch es sich sehr schnell lesen lässt. Die Perspektivwechsel zwischen Sue und Ester, zeitweise auch noch andere Perspektiven, geben dem Buch eine gute Dynamik. Was mich immer mal wieder irritiert hat war, dass die Kapitel aus Sues und Esters Sicht aus der 1. Person beschrieben wurden, wohingegen bei den anderen Perspektiven die 3. Person verwendet wurde. Auch wird bei den Kapiteln, die Vergangenes ankündigen kein direkter Zeitsprung eingesetzt, sonder wird dieser innerhalb des Kapitels noch eingeleitet, was ich anfangs noch verwirrender fand, als die unterschiedlichen Erzählformen. Dass es Judith Merchant schafft, zwei so unterschiedliche Charaktere parallel zueinander so gut darzustellen, verdient definitiv Respekt.
Pageturner
Ich habe die literarische Vorweihnachtszeit eingeläutet, aber nicht mit Glitzerstaub und Klingglöckchen, sondern mit zwei Psychoschwestern, die sich gegenseitig Weihnachten verderben. Und das passt ja auch, denn welches Fest führt zu mehr Streit, Stress und Zerwürfnissen als Weihnachten?😏 Esther ist mit Martin verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt ein gewollt spießiges Leben und ist glücklich alles unter Kontrolle zu haben. Nur die Beziehung zu ihrer Schwester ist ziemlich gestört, denn diese scheint mental nicht ganz auf der Höhe zu sein. Einen Tag vor Heiligabend besucht sie sie in ihrer Villa im Wald um wenigstens den Kontakt zu halten und Weihnachten ist ja schließlich das Fest der Liebe und der Familie. Das muss ihre Schwester doch auch einsehen!? Doch Sue, die sie liebevoll Schnecke nennt zeigt ihr sofort deutlich, dass sie unerwünscht ist. Das Treffen verläuft distanziert, doch Esther lässt nicht locker. Sie versucht zu ihrer Schwester durchzudringen und übergeht deren Ablehnung rigoros. Hauptsächlich aus den Perspektiven der beiden Schwestern erfahren wir nun, wie dieser 23. Dezember verläuft. Auch Ehemann Martin kommt später ins Spiel und es entspinnt sich ein Psychogramm, das eine zerstörerische Kraft entwickelt, so dass ich phasenweise Herzrasen bekam. Dabei wandelt sich die Sichtweise auf die Person mehrfach. Die unzuverlässigen Erzählerinnen führen einen mehrfach aufs Glatteis. Immer wenn ich dachte, ich weiß, wie die Geschichte ausgeht und wer hier wen im Griff hat, kam wieder eine Wendung, die alles auf den Kopf stellt. Die Unheil ringende Stimmung, die über dem Geschehen liegt, ist der eigentliche Grusel bei dieser Geschichte. Man könnte das Buch eher als Psychogramm, denn als Thriller bezeichnen. Die Machtstrukturen sind hier das, was einem das Kribbeln in den Bauch und das Blut in den Kopf treibt. Dieser Roman trieft vor Gift. Schon der Blick in die Kindheit von Esther und Sue offenbart, dass übergriffiges Verhalten an der Tagesordnung war. Die traumatischen Erlebnisse, die beide Schwestern aus Gründen durchlebt haben, haben sich tief in ihr Inneres eingegraben und suchen einen Weg nach draußen. Dass der absolut toxisch ist, scheint keine von Ihnen zu interessieren. Am Ende kommt es zu einem großen Finale, das leider ein bisschen versandet. Meinem Empfinden nach, hätten die letzten Seiten nicht so nichtsein müssen und lassen mich etwas unbefriedigt zurück. So war das Buch ein absoluter Pageturner, der mir nur zu 98% ein großes Lesevergnügen bereitet hat Habt ihr auch schon mal ein Buch gelesen, dass euch total gut gefallen hat, aber auf den letzten beiden Seiten euch nur ein Stirnrunzeln entlocken konnte? Wenn ja, dann schreibt mir das doch gerne in die Kommentare (natürlich ohne Spoiler😌).
Ich lese äußerst selten Thriller. Diese Erzählung über die toxische Schwesterbeziehung hat mich auch weniger aufgrund der Story oder der Spannung gepackt, sondern viel stärker auf der Ebene der Beziehung der beiden zueinander. Manipulationen, Macht, Geheimnisse und Kontrolle wechseln sich ab, bedingen sich gegenseitig und schnüren die Schlinge immer enger. Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, um die Kontrolle nicht zu verlieren? 🤐🔪🌲
Die Autorin hat es geschafft mich beim Lesen regelrecht wahnsinnig zu machen. Ich dachte mir wenn ich noch einmal „Schnecke“ lese dann fliegt das Buch aus dem Fenster. Diese Beziehung zwischen den Protagonisten, diese permanente Kontrolle, dieses Zwanghafte. Ein perfides Psychospiel in einer beklemmenden Umgebung. Viele Längen und zu viel „Schnecke“. Hab das Buch trotzdem nicht abgebrochen. Ein Teil von mir wollte immer abbrechen. Der andere Teil wollte dann doch wissen wie die Geschichte endet.
Das Buch hat mich von Anfang an abgeholt. Der Schreibstil der Autorin, sowie der Aufbau des Geschehens gefällt mir sehr gut. Man weiß einfach nie was genau man glauben kann. Das Ende war meiner Meinung nach etwas enttäuschend, aber da es mir sonst so gut gefallen hat, hat es dennoch 5 Sterne verdient!
Spannendes Buch, das man nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
Das Buch ist sehr spannend obwohl gefühlt nicht extrem viel passiert. Aber durch die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen die sich doch teilweise voneinander unterscheiden entwickeln die einzelnen Protagonist*innen einen sehr facettenreichen Charakter. Die Stimmung des Lesers schwankt von Mitgefühl zu Sprachlosigkeit, von Verständnis zu Fassungslosigkeit und Ärger. Durch die Dynamik der Schwstern wird einem nochmal vor Augen geführt wie Unterschied eine Situation durch verschiedene Personen wahrgenommen werden kann. Man beginnt zu grübeln welche Situationen man vielleicht selbst schon falsch oder anders gedeutet hat wie andere um einen herum. Eine klare Leseempfehlung.
Spannendes psychologisches Kammerspiel
Zum Inhalt: Esther fährt am 23. Dezember in den Wald zum Haus ihrer Schwester Sue, die dort in der Einsamkeit lebt. Im Gepäck hat sie ein Geschenk und eine Flasche Wein. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet, der Wein schon. Es werden Dinge gesagt, die besser unausgesprochen geblieben wären. Und es werden Dinge getan, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Nicht alle werden dieses Weihnachten überleben. Die schwierige, bzw. eher toxische, Beziehung zwischen den Schwestern wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt - und man weiß nicht so recht, wem man mehr Glauben schenken möchte, welchem Blickwinkel man mehr vertrauen kann. Ich mag Familienromane und ich mag Krimis/Thriller, die für den Spannungsaufbau kein großes Blutvergießen benötigen, sondern eher auf eine psychologische Spannung setzen: "Schweig!" vereint beides zu einer sehr guten Mischung und ist spannend bis zur letzten Seite. Große Leseempfehlung!
Willkommen zur Therapiestunde zweier Schwestern. War das ein anstrengendes Buch.Gott sei Dank bin ich kein Psychologe.Bei dem Wort „Schnecke“ wäre ich selbst irgendwann aus geflippt. Das Buch verlangt einem echt ganz viel Durchhaltevermögen ab. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten,es durch zu ziehen. Wo war da der Thrill?Laut dem Klappentext hab ich so ein richtig fetten,angsteinflössenden Thriller erwartet.An dem man selbst schon an seinen Verstand zweifelt.Bekommen habe ich überdramatisierende,nervtötende,kindische und absolut unreife Schwestern. Die Idee hinter der Geschichte war wirklich richtig gut und man hätte so viel mehr raus holen können. Leider wurde es hier total verschenkt.Der KT versprach mehr,als man bekommt. Es fiel mir wirklich schwer,an der Geschichte dran zu bleiben weil sie so ohne Spannung ist. Die Ereignisse in dem Buch haben mich überhaupt nicht packen können. Dinge,die passierten,wurden so krass überspitzt. Es kam nie wirklich Spannung auf.Die Charaktere blieben blass,mir war keiner sympathisch. Das Ende gab mir dann vollends den Rest. Von mir keine Leseempfehlung.
UNGLAUBLICH!!!
Atemberaubend und Unglaublich, anders lässt sich dieses „Meisterwerk“ nicht beschrieben. Das Buch fesselt einen bereits nach den ersten paar Seiten in einen Bann und aus dem kommt man nicht mehr raus und man verschlingt Seite um Seite. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und fesselt einen. Die Geschichte ist einfach gut und spannend. Alles andere als 5⭐️ würden dem Buch nicht gerecht werden.
Merkwürdiges Ende
Die Atmosphäre war schon spannend und es war bis zum Schluss unklar, wer sterben wird. Die beiden Schwestern wurden nach und nach immer nerviger, aber das ist wohl gewollt. Man wusste auch nicht recht, welcher Sichtweise man glauben soll. Esther und Sue erzählen die aktuelle Handlung und Ereignisse in ihrer Kindheit aus der jeweils eigenen Perspektive. Das Ende kam dann für mich überraschend und so richtig verstanden habe ich nicht, warum sich Sue und Esther doch wieder gut verstehen.
Hallo Ihr Lieben, nach einer langen Durststrecke, habe ich endlich mal wieder ein Highlight lesen dürfen. Wir lernen Sue und Esther kennen. Im großen und ganzen geht es hier um die Beziehung der beiden zueinander. Besser gesagt der Beziehung von Esther zu Sue, denn Sue will eigentlich ja gar keine Beziehung zu ihrer Schwester. Esther fährt Sue an Weihnachten besuchen und sie geraten in ein tiefgründiges Gespräch. Ein Gespräch das so tiefgründig wird, dass einer mit dem Leben bezahlen muss. Das Zusammenspiel der beiden gefiel mir sehr. Ich habe mich mit am Küchentisch gesehen und ihr taktieren umeinander beobachten können. Klare Empfehlung meinerseits!
Ein Thriller von einer Frau die lustige & schöne Bilderbücher für Vorschulkinder gemacht hat 😂das ist ja wohl ein Witz! Nein ist es nicht! Das Buch ist durchweg spannend und man fragt sich die ganze Zeit wohin diese Story führt. Der Thriller ist mindestens genau so gut wie die Bilderbücher, ich bin begeistert!
Wow... Habe es in einem Rutsch gelesen, toller Schreibstil, Hammer Geschichte!
Familie sucht man sich nunmal nicht aus. Das könnte das Motto von "Schweig" sein. Es geht um die Beziehung der beiden Schwestern Esther und Sue. Wer Geschwister hat, der kann die Gedanken und Gefühle, die die beiden zueinander haben, teilweise nachvollziehen. Die dargestellte Geschwisterbeziehung zeigt zwei Extreme: Liebe und Hass. Und am Ende ist Blut immer dicker als Wasser, oder? ;) Der Schreibstil war sehr flüssig, ich habe die Geschichte in wenigen Stunden durchgelesen und konnte einfach nicht aufhören. Es wurde aus drei Perspektiven erzählt: Esther, Sue und Martin (Esthers Mann). Es war für mich sehr spannend zu lesen bzw. zu erkennen wie die Psyche der Charaktere funktioniert und welche Missverständnisse entstehen können, wie Aussagen und Handlungen auf eine Person wirken können. Mir hat es sehr gut gefallen und ich wurde super unterhalten :)
Netter Thriller zum Weglesen
Sehr leichte Schreibweise, lässt sich gut lesen. Viele kleine Kapitel. Der Spannungsbogen ist ellenlang. Das hat bei mir auch dazu geführt, dass ich das Buch an einem Tag durch hatte. Man will schon wissen, wie es weiter geht und erfährt immer neue Dinge, mit denen man nicht rechnet.





















































