Der Psychothriller spielt in der Weihnachtszeit und erzählt die Geschichte der Beziehung zweier Schwestern. Die harmlos wirkenden Dialoge entwickeln eine provokative Energie, die für eine ungeheure Spannung sorgen und über manche Länge hinwegsehen lassen.
Zu Beginn wiederholten sich viele Sachen . Das Familien Drama war sehr spannend geschrieben. Die Kapitel waren kurz gehalten , was das lesen angenehm gemacht hat. Das gute an diesem Buch ist , dass die Szenen aus verschiedenen Perspektiven gut erklärt werden. Das sorgt für Abwechslung.
Ein Familiendrama um eine kranke und verkorkste Schwesternbeziehung.
Es war von Anfang an eine Grundspannung zu spüren und ich habe förmlich darauf gewartet, dass eine Schwester der anderen den Schädel einschlägt, so aufreibend waren die Streitereien und Schlagabtausche der beiden bei einem vorweihnachtlichen Treffen.
Wer dann Weihnachten feiern kann und wer nicht, wird hier nicht verraten 😉.
Toller, leicht zu lesender Psychothriller. Aus der Sicht von zwei Schwestern und einem Ehemann geschrieben. Am Anfang etwas zäh und eine Schwester einfach nur nervig. Doch das Buch liess mich nicht los und mit der Zeit war ich einfach nur neugierig, wie es weitergeht. Das letzte Drittel sehr rasant und am Schluss eine Ende, das ich so nicht erwartet habe.
Gute ⭐⭐⭐⭐ Sterne
Das Buch hat mir sehr gut gefallen Die Kapitel sind sehr kurz angelegt und die Spannung steigt stetig,Die beiden Schwestern und ihren Konflikt versteht man erst hinterher. Die drei Protagonisten haben mich teilweise wütend gemacht.. ☺️Und teilweise fassungslos durch ihre Handlung. Das Ende dieses Buches war mir etwas zu viel ansonsten klare Empfehlung zum Lesen. Ich möchte mir auf jeden Fall noch andere Bücher anschauen von dieser Autorin und bin gespannt. ☺️
Da das Buch hauptsächlich am Tag vor Heiligabend spielt, habe ich es passenderweise über die Weihnachtstage gelesen. Das hat mir richtig gut gefallen, weil immer wieder Bezug auf Weihnachten genommen wurde. Das winterliche Setting war also echt sehr ansprechend. ✨
Die eigentliche Story an sich fand ich ebenfalls interessant. Insbesondere durch die kurzen Kapitel und viele aufkommende Fragen wollte ich immer weiterlesen. Auch wenn es sicherlich die Absicht der Autorin war, dass man nie genau wusste, welcher der beiden Perspektiven man jetzt glauben kann, hat mich das doch oft etwas verwirrt. Ich hätte mir gewünscht, dass das am Ende noch aufgelöst wird. Dennoch ein wirklich spannendes Buch, was Spaß macht. 🌚
In Schweig geht es um zwei ungleiche Schwestern, deren Verhältnis belastet und von unausgesprochenen Konflikten geprägt ist. Als eine von ihnen am Tag von Heiligabend zu einem scheinbar harmlosen Besuch ins abgelegene Haus der anderen fährt, kippt die Stimmung schnell ins Unheimliche. Misstrauen, alte Wunden und merkwürdige Situationen lassen die Besucherin zunehmend zweifeln, ob sie ihrer Schwester trauen kann – oder ob hinter der Fassade weit mehr verborgen liegt, als sie ahnt.
Ich mochte die beklemmende Stimmung sehr gerne. Ich wusste wirklich nie sicher, welcher Schwester ich trauen kann – oder welche von beiden eigentlich die „Schlimme“ ist.
Die psychologische Spannung ist konstant hoch, die Dynamik zwischen den Schwestern gleichzeitig faszinierend und verstörend. Ein richtiges Mindgame, das einen permanent in Alarmbereitschaft hält.
Einziger Abzugspunkt: Wenn ich das Wort „Schnecke“ noch einmal irgendwo lese, bin ich raus 😅 – das taucht hier wirklich sehr oft auf.
Ein solider Thriller!
Ein guter Thriller, der um die Weihnachtszeit spielt und irgendwie was Besonderes hat. Die Protagonistinnen sind beide etwas unberechenbar und man weiss lange nicht, was das mal werden soll. Das Ende hat mich irgendwie auch mit offenem Mund zurückgelassen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen!
Hat mich von der ersten Seite an gefesselt! Tolle Stimmung, grandiose, düstere Atmosphäre, psychologischer, realistischer Grusel! Super leichter Schreibstil, in zwei Tagen verschlungen.
Für 5☆ hätte ich mir das Ende vielleicht noch etwas schockierender gewünscht aber es war trotzdem wirklich gut!
Dieses Buch bekommt von mir eine nachträgliche Rezension, weil es mir so gut im Gedächtnis geblieben ist. Eines der wenigen Bücher, die für mich die Bezeichnung "Psychothriller" tatsächlich verdient haben und mit einer einzigartigen Idee punkten. Ich hab es damals sehr gerne gelesen und muss auch Jahre später noch manchmal dran denken und wie mich die Geschichte echt begeistert hat.
Schweig! von Judith Merchant ist ein packender Psychothriller aus der Perspektive zweier Schwestern. Esther will alles kontrollieren und ist mir eher unsympathisch. Ihre Schwester Sue leidet darunter. Ich finde es ein sehr gutes Buch. 😊
Ein Paradebeispiel einer toxischen Person, ein Mord und eine Intrige.. Insgesamt ein sehr gutes Päckchen Thriller!
Sue lebt allein und zurückgezogen in ihrem riesigen Haus. Sie will auch die Weihnachtstage allein verbringen, als ihre Schwester Esther für den jährlichen Kontrollbesuch vor der Tür steht. Sue ist zu abgemagert, sollte Weihnachten nicht allein verbringen, hat nichts essbares im Kühlschrank und ihre Medikamente nimmt sie wohl auch nicht.. ein klares Zeichen für Esther, dass etwas nicht stimmt. Sie sieht sich mal wieder in ihrer Rolle als große Schwester: sie muss sich um Sue kümmern. Sie kann sie nicht einfach sich selbst überlassen.. aber was ist, wenn Sue das nicht möchte? Was ist, wenn Sue Angst vor Esther hat? Und was ist, wenn sie auch noch ein Geheimnis hat, welches Esther nicht verkraften würde?
Sehr leichte Schreibweise, lässt sich gut lesen. Viele kleine Kapitel. Der Spannungsbogen ist ellenlang. Das hat bei mir auch dazu geführt, dass ich das Buch an einem Tag durch hatte. Man will schon wissen, wie es weiter geht und erfährt immer neue Dinge, mit denen man nicht rechnet.
„Schweig!“ hat mich sprachlos zurückgelassen – im positiven Sinne. Auch wenn ich zu Beginn mit Esther nicht richtig warm wurde und die Wiederholungen mich etwas gestört haben, hat mich das Buch im weiteren Verlauf mitgerissen. Es war anders, als ich erwartet hatte: Keine typische Spannung, sondern eine intensive, emotionale Reise mit überraschendem Ende. Teilweise konnte ich es kaum aus der Hand legen. Kein absolutes Highlight, aber definitiv lesenswert – eine Fortsetzung würde ich mir wünschen!
Schweig! hat mir gut gefallen. Eigentlich wartet man die ganze Zeit darauf, dass endlich etwas wirklich Schlimmes passiert. Irgendwann passiert dann tatsächlich was, aber das wahrhaft Fiese steht dann doch in den letzten paar Sätzen. Puh, ich denke, das wirkt noch eine Weile nach. ;-)
Schon lange nicht mehr einen so guten Thriller gelesen!
Dieser handelt über zwei Schwestern, deren Beziehung schauerlich und toxisch ist. Das Spannende daran: Jede Schwester erzählt ihre eigene Wahrheit und lädt zum Miträtseln ein, welche der beiden wohl die grausamere Schwester ist.
Meiner Meinung nach ganz gut aber dieses ständige Getue von Esther hat mich wahnsinnig gemacht hab es als Hörbuch irgendwann fertig gehört.
Es war oke für zwischendurch finde ich
Cüüüüz. Nachdem Hörbuch, was ich durchgehört habe, kann ich Folgendes sagen: Gedanken der Charaktere wiederholend, egal von wem. Unpassende Gedanken bei Geschehen, die aber diese Unpassigkeit verstärken soll, um die Schrägheit der Charaktere zu verstärken. Das Ende hat mich richtig kalt erwischt. Mir hat nur die Perspektive und, wie sie es genauer findet von einer bestimmten Charakterin gefehlt. Ich versteh den großen Hype aber nicht, muss ich ehrlich sagen. Ich habe nur durchgehört, um es hinter mich zu bringen gute 3,5 Sterne.
Die Atmosphäre war spannend, man wusste bis zum Schluss nicht wer Sterben wird.
Die beiden Schwestern wurden nach und nach immer nerviger, aber das war wohl so gewollt.
Ich wusste auch nicht welcher Sichtweise ich glauben soll. Esther und Sue erzählen die aktuelle Handlung und Ereignisse aus ihrer Kindheit, aus der jeweils eigenen Perspektive.
Das Ende kam für mich überraschend!
… Richtig ! Schneckentrauma 🐌
Puuuh, irgendwie schreit dieses Buch eher nach einer Folge „Familien im Brennpunkt“ als einem Psychothriller.
Sue und Esther. Und Martin. Und Weihnachten. Mehr beinhaltet das Buch nicht. Die Story zieht sich nachdem der erste Knoten „geplatzt“ ist, wie eine Schneckenspur - ziemlich lang !
Esther ist ein sehr anstrengender Charakter und zwischendurch habe ich das Buch förmlich angeschrien, es würde doch dieses Drama endlich beenden!
Das Ende oder den „Plottwist“ habe ich sowieso nicht verstanden.
2/5 Sterne 🩶
Abwechselnd aus Sicht der Schwestern und später auch aus Sicht des Ehemannes bzw. Schwagers geschrieben.
Sehr subtil, sehr spannend, fast verstörend. Unerwarteter Plot Twist am Ende.
Re-Read meines Lieblingsbuchs
So viele tolle Bücher und ich lese dieses hier wieder. Warum? Weil ich es liebe! 100% Empfehlung
📚 Schweig!
✍🏽 Judith Merchant
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Esther und Sue sind Schwestern. Während Sue nach einer Trennung einsam im Wald lebt und ihre Ruhe will, ist Esther voll beschäftigt mit ihrer Familie. Verschiedener könnten die Schwestern nicht sein. Und so wundert es auch nicht, das Sue wenig begeistert davon ist, als sich Esther kurz vor Weihnachten auf den Weg zu ihr in den Wald macht.... Am Ende dieses langen Tages wird jemand tot sein ...
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Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight! Es ist DAS BUCH , welches ich ständig und ungefragt weiterempfehle. Ich liebe es, wie die im Wechsel erzählten Kapitel dem Leser nach und nach Einblick bieten in eine Geschwisterbeziehung, die kurioser nicht sein könnte. Jede hat eine völlig eigene Perspektive auf die Vergangenheit und die Gegenwart. Faszinierend, wie die Autorin es schafft diese emotional aufgeladene Verbindung zu transportieren. Wer das Buch kennt, wird bis ans Ende seiner Tage das Kosewort "Schnecke" 🐌 in einem anderen Licht sehen. 5 Sterne deluxe
Für mich ist die Story der zerstrittenen Schwestern, die versuchen sich selbst & gegenseitig zu therapieren, leider zu langatmig & zwischenzeitlich sehr schleppend.
Der psychische Aspekt/ Gedanke dahinter ist gut, jedoch die Umsetzung für mich leider zu wenig… 🫠
Die letzten 100 Seiten haben es schöner Weise noch etwas spannend gemacht & ich hätte das Ende so nicht erwartet. ☠️
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten gehabt in die Geschichte reinzukommen. Ab der Hälfte konnte ich es vor Spannung nicht aus der Hand legen. Das Ende war völlig anders als ich vermutet hatte. Mehrere Plot-Twists, die man nicht vorhersehen konnte.
Die beiden Schwestern Esther und Sue können unterschiedlicher kaum sein.
Während Sue allein im Wald in ihrem Haus lebt, wohnt Esther mit ihrer Familie in einer bescheidenen Wohnung.
Am Tag vor Heiligabend fährt Esther zum Haus ihrer kleineren Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein vorbei zu bringen. Sue, alles andere als begeistert von dem Besuch, lässt ihre Schwester nur widerwillig in ihr Haus.
Immerhin haben sich die beiden kaum noch etwas zu sagen. Nachdem das vergangene Weihnachten in einem Desaster geendet ist, erst recht nicht.
Als ein Schneesturm einsetzt, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren.
Was ist passiert, dass die beiden so verhasst miteinander umgehen? Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit sprechen die beiden darüber.
Was Esther vor ihrer Abfahrt jedoch nicht geahnt hat, war:
Das Geschenk wird nicht ausgepackt
Es ist der falsche Wein
Nicht alle werden dieses Weihnachten überleben….
Ein sehr guter Thriller. Spannungsgeladen schon nach den ersten Seiten und absolut fesselnd. Die Autorin nimmt den/die Leser* in mit auf eine Reise zurück in die Kindheit der Schwestern. Durch die abwechselnden Eindrücke von Sue und Esther in den einzelnen Kapiteln taucht man in die Gedanken der jeweiligen Schwester ein und bekommt einen guten Überblick über das Geschehene aus beiden Perspektiven.
✍️Fazit: Mich hat das Buch mehr als nur überzeugt. Psychisch kommt man vereinzelt etwas an seine Grenzen, was das Buch aber umso interessanter macht. Auch das Ende kam für mich völlig unerwartet.
Leider nur 2 ⭐️. Von dem versprochen Psycho Thriller leider nichts gewesen. An sich ergibt die ganze Geschichte und die Taten der Charakteren einen Sinn, aber es hat mir persönlich sehr viel für einen richtigen Psycho Thriller gefehlt… Auch ein bisschen langatmig und einiges in die Länge gezogen. Schade.
Die Geschichte handelt von zwei Schwestern. Esther hat Familie und nach außen scheint alles perfekt, aber der Schwin trückt und ein gut gehütetes Geheimnis kommt ans Tageslicht. Es verändert alles. Ihre Schwester Sue lebt alleine und zurückgezogen im Wald ohne Internet oder Handy. Unterschiedlicher könnten beide nicht sein.
Der Schreibstift hat mir gut gefallen. Die Kapitel sind kurz und es wechselt zwischen den Protagonisten und auch mal in die Vergangenheit.
Ein Sterne Abzug, da im Buch lange nichts so wirklich passiert und die letzten 50 Seiten überschlagen sich an Ereignissen. Ich hab auch nicht verstanden warum Martin von sich in der dritten Person spricht und die Schwestern in der „Ich“-Form. Im großen und ganzen kann ich das Buch aber empfehlen.
Ziemlich verstörend Geschichte!
Zwei Schwestern in einer sehr toxischen Beziehung.
Ich habe ca 70 Seiten gebraucht, bis ich in das Buch rein kam.
Danach hat es mich echt gepackt.
Ich habe die Protagonisten einerseits gehasst und dann taten sie mir wieder leid.
Das letzte Kapitel hat mich dann komplett fertig gemacht.
Mal was ganz anderes!
Super spannend, auch wenn die Charaktere (insbesondere Esther) einfach nur wahnsinnig nervig sind. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und würde es jedem empfehlen, der einen guten Pageturner für die Weihnachtszeit sucht.
Einfach ein Familiendrama als Thriller. Ein echter Page-Turner, konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Empfehlung : am besten zur Weihnachtszeit lesen :)
Hat mir ganz gut gefallen. Die Kapitel waren immer recht kurz. Geschrieben wird es von 3 verschiedenen Perspektiven.
Lediglich das Ende war für mich nicht der Abschluss den ich mir gewünscht hätte. Sonst gutes Buch.
Ein absoluter Pageturner - perfekt für ungemütliche kalte Wintertage
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. An einem Weihnachtsabend entlädt sich alles, was zwischen den beiden steht und man selbst als Leser, weiß gar nicht, wem man eigentlich noch glauben soll und wer von beiden eigentlich die Täterin, wer das Opfer ist.
Das Buch ist unfassbar gut gemacht. Die drei Perspektiven der Figuren verdeutlichen, dass man die Realität immer nur durch seine subjektive Brille sieht und die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Die Rückblenden in die Kindheit der Schwestern vervollständigen das Puzzle zu einem extrem zerstörerischem, toxischem Gesamtbild.
Das Ende kam unerwartet, scheint im Rahmen der Geschichte aber äußerst realistisch.
Das war mal wieder eine Top "Zwei Seiten" Empfehlung!
Ich habe die literarische Vorweihnachtszeit eingeläutet, aber nicht mit Glitzerstaub und Klingglöckchen, sondern mit zwei Psychoschwestern, die sich gegenseitig Weihnachten verderben. Und das passt ja auch, denn welches Fest führt zu mehr Streit, Stress und Zerwürfnissen als Weihnachten?😏
Esther ist mit Martin verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt ein gewollt spießiges Leben und ist glücklich alles unter Kontrolle zu haben. Nur die Beziehung zu ihrer Schwester ist ziemlich gestört, denn diese scheint mental nicht ganz auf der Höhe zu sein. Einen Tag vor Heiligabend besucht sie sie in ihrer Villa im Wald um wenigstens den Kontakt zu halten und Weihnachten ist ja schließlich das Fest der Liebe und der Familie. Das muss ihre Schwester doch auch einsehen!?
Doch Sue, die sie liebevoll Schnecke nennt zeigt ihr sofort deutlich, dass sie unerwünscht ist. Das Treffen verläuft distanziert, doch Esther lässt nicht locker. Sie versucht zu ihrer Schwester durchzudringen und übergeht deren Ablehnung rigoros.
Hauptsächlich aus den Perspektiven der beiden Schwestern erfahren wir nun, wie dieser 23. Dezember verläuft. Auch Ehemann Martin kommt später ins Spiel und es entspinnt sich ein Psychogramm, das eine zerstörerische Kraft entwickelt, so dass ich phasenweise Herzrasen bekam. Dabei wandelt sich die Sichtweise auf die Person mehrfach. Die unzuverlässigen Erzählerinnen führen einen mehrfach aufs Glatteis. Immer wenn ich dachte, ich weiß, wie die Geschichte ausgeht und wer hier wen im Griff hat, kam wieder eine Wendung, die alles auf den Kopf stellt. Die Unheil ringende Stimmung, die über dem Geschehen liegt, ist der eigentliche Grusel bei dieser Geschichte. Man könnte das Buch eher als Psychogramm, denn als Thriller bezeichnen. Die Machtstrukturen sind hier das, was einem das Kribbeln in den Bauch und das Blut in den Kopf treibt.
Dieser Roman trieft vor Gift. Schon der Blick in die Kindheit von Esther und Sue offenbart, dass übergriffiges Verhalten an der Tagesordnung war. Die traumatischen Erlebnisse, die beide Schwestern aus Gründen durchlebt haben, haben sich tief in ihr Inneres eingegraben und suchen einen Weg nach draußen. Dass der absolut toxisch ist, scheint keine von Ihnen zu interessieren.
Am Ende kommt es zu einem großen Finale, das leider ein bisschen versandet. Meinem Empfinden nach, hätten die letzten Seiten nicht so nichtsein müssen und lassen mich etwas unbefriedigt zurück. So war das Buch ein absoluter Pageturner, der mir nur zu 98% ein großes Lesevergnügen bereitet hat
Habt ihr auch schon mal ein Buch gelesen, dass euch total gut gefallen hat, aber auf den letzten beiden Seiten euch nur ein Stirnrunzeln entlocken konnte? Wenn ja, dann schreibt mir das doch gerne in die Kommentare (natürlich ohne Spoiler😌).
Ich weiß nicht so recht was ich dazu sagen soll.....ich habe es bis zu Ende gehört wegen den guten Bewertungen, aber ich fand beide Schwestern von Anfang an sehr nervig und jede auf ihre Weise Toxisch. Ich hätte gerne beide zeitweise um die Ecke gebracht.
Spannend war es, aber nur weil ich dachte gleich kommt noch der richtige Knüller...leider wurde ich enttäuscht.
Unter spannend und Psycho verstehe ich was anderes.