Im Wasser sind wir schwerelos

Im Wasser sind wir schwerelos

Hardback
4.2536
LgbtqKriminalistischRomanzeBelletristik

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Description

„Elegant, unwiderstehlich und von melancholischer Schönheit.“ Evening Standard

„Ein zauberhaftes Buch, sinnlich und intensiv.“ Literary Review

„Das überwältigende Debüt eines jungen Autors, der so unglaublich gut schreibt wie kaum ein anderer.“ The Guardian, Buch des Jahres

Ein Sommer. Eine Liebe. Ein unvergesslicher Roman über das, was zählt. Über den letzten Sommer der Jugend. Über Liebe und Verlust. Und über die Opfer, die wir bringen, um aufrecht durchs Leben zu gehen.

Ludwik ist verliebt. Es ist der Sommer nach dem Examen, ein Sommer, in dem alles anders wird. Denn Ludwik ist verliebt in Janusz, eine Unmöglichkeit in Polen im Jahr 1980. Zu zweit verbringen sie magische Tage an einem verborgenen See im Wald. Hier können sie sich einander offenbaren, hier erleben sie die große Liebe. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende, sie müssen zurück in die Stadt. Die Welt befindet sich im Umbruch, Ludwik träumt von der Flucht in den Westen, Janusz wählt eine Karriere innerhalb des Systems. Ludwik muss sich entscheiden: für ein Leben voller Heimlichkeiten – oder den Mut, er selbst zu sein.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
224
Price
23.70 €

Author Description

Tomasz Jedrowski, als Kind polnischer Eltern in Bremen aufgewachsen, studierte Jura in Cambridge und an der Université de Paris. Nach Jahren in Großbritannien und Polen lebt er nun in Paris. "In Wasser sind wir schwerelos" ist sein Debütroman, der in Großbritannien von der Kritik gefeiert und vom GUARDIAN zum Buch des Jahres ernannt wurde.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
86%
27%
19%
46%
71%
80%
62%
81%
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90%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
85%
66%
55%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Minimalistisch (50%)Poetisch (50%)

Posts

81
All
4

Anders als erwartet

Ich habe bei dem Buch im Grunde genommen die Geschichte einer Jugendliebe erwartet bzw eine Art Coming-of-age. Bekommen habe ich viel polnische Geschichte und Entwicklungen in dem Land, die mir bis dato gar nicht bewusst waren. Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass einiges an Vorwissen über die Zeit voraus gesetzt wird. Das hat es mir etwas schwer gemacht. Die Geschichte ist traurig, aber gleichzeitig realistisch.

5

Eine atemberaubende Geschichte. Tief berührend, aufwühlend und wieder mit schmerzhaften Nachhall... Ein grandioser Debüt - Roman.

Dieses Mal zuerst etwas zum Klappentext: Ludwik liebt Janusz, eine Unmöglichkeit in Polen im Jahr 1980. Nach magischen Tagen an einem verborgenen See im Wald werden die Liebenden von der Realität eingeholt. Ludwik und Janusz müssen sich entscheiden: für ein Leben voller Heimlichkeiten - oder den Mut, für sich einzustehen. Die Geschichte der beiden wird aus Ludwiks Sicht, in einer fast schon poetischen und malerischen Sprache erzählt. Ruhig, melancholisch. Sehr ergreifend und tief erschütternd. Ich habe es mir zu Herzen genommen, als ich zufällig las, man solle vor diesem Buch "Giovannis Zimmer" von James Baldwin lesen. Das ist wirklich eine sinnvolle Empfehlung! Ich habe sie beide hintereinander gelesen und das ist emotional kaum zu verkraften. Giovannis Zimmer wird von Ludwik Janusz gegenüber oft erwähnt. Das "verbotene Buch", was beide Jungs gelesen haben und was ihnen und ihrem Leben, sowie Gefühlen und Gedanken nicht unähnlich ist. Es hat mir sehr gut gefallen, wie das Buch von Baldwin in diese Geschichte eingeflossen ist, wie Parallelen entstanden sind und das die Geschichte zwischen den beiden Jungs doch eine eigene geblieben ist. Und ich habe bis zum Schluss gehofft und, ACHTUNG SPOILER, ich habe mir nach dem dramatischen Ende von Giovannis Zimmer wenigstens hier ein Happy Ende gewünscht, aber... Aber auch hier blieb nach den letzten Zeilen nur Traurigkeit und diese schmerzhafte Zerrissenheit in mir zurück, welche beide Jungs in sich tragen... Ludwiks Einsamkeit und das scheinbar sich nirgendwo zu Hause fühlen, nicht einmal in sich selbst, war so greifbar, wie Janusz Maske die er trägt und die Mauer hinter der er lebte.

4

Eine tragisch-schöne erste Liebe zwischen zwei Männern im kommunistischen Polen 1980. Der Autor lässt uns auf den Wellen der Emotionen mitreiten und hat eine sehr angenehme und atmosphärische Schreibweise. „Mein Herz blieb stehen. Ich wagte nicht zu atmen. Dein war schwer, wie warmer Marmor, und dein Haar streifte meine Wangen. Ich war wie gelähmt vom denkbar Möglichen, gefangen zwischen dem Schwindelgefühl der Erfüllung und dem Abgrund der Ungewissheit .“

4.5

Sehr dramatisch atmosphärisches Buch vor dem historischen Hintergrund Polens der 1980er Jahre.

Das Cover spiegelt die anfängliche Atmosphäre des Buches sehr gut wieder. Mir gefielen auch ganz allgemein die vielen Natur- und Landschaftsbeschreibungen Polens vom Autor. Im weiteren Verlauf der Coming-of-Age Geschichte wird die dramatische Atmosphäre erhöht, denn zwischen den beiden jungen Männern wird die aufkeimende Liebe vor dem historischen Hintergrund Polens der 1980er Jahre immer komplizierter. Die schönen, traurigen und emotionalen Momente der Protagonisten werden sehr gut wiedergegeben und man kann auch sagen, dass das Buch auf jedenfall noch lange nachwirkt. Sehr empfehlenswert.

4

Bedrückend gut

Ein ruhiges, bedrückendes Buch über unterdrückte Homosexualität, gebrochene Herzen und die Frage, ob man in einem Land, in dem Menschen eingesperrt und manipuliert werden, sich selbst verleugnen muss, um durchzukommen. Das Ende lässt mich fraglos zurück, es kam zu früh und zu einfach. Trotzdem ein schönes Buch, in das man versinken kann.

5

Eine Empfehlung von einer lieben Freundin. Ein politischer wichtiger schmerzhafter wunderschöner rührender verzweifelnder Roman.

4.5

Wie Benedict Wells in queer.

Etwas late zur Party, aber ein wirklich schönes Buch: Beklemmende Epoche im Kontrast zu warmer und opulenter Sprache!

4.5

Bewegend

Das Buch ist so schön geschrieben. Ich liebe die Formulierungen die manchmal was poetisches an sich haben. Ich mag auch den ruhigen Erzählstil obwohl doch so viel passiert. Eine schöne Geschichte über Homosexualität in Polen zur DDR Zeit. Welchen Gefahren man erlebt, welche Scham man fühlt und der Wunsch nach Freiheit. Klare Leseempfehlung.

5

Poetisch, still und tief bewegend – ein Buch, das lange nachwirkt.

Im Wasser sind wir schwerelos überzeugt mit einer einfühlsamen Sprache und großer emotionaler Tiefe. Die Geschichte von Verlust und Verbundenheit wird leise, aber eindringlich erzählt und berührt gerade durch das Ungesagte. Nebenbei bekommt man eine Einblick in die Gefühlswelt im politischen System Polens der 80er Jahre. Ein intensives Leseerlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

3

War für mich nichts Neues.

4

Die Geschichte von Ludwik und Janusz hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr die Geschichte von queeren Menschen erzählt werden muss, die in einem Umfeld und einer Zeit aufgewachsen sind, die sie nicht annimmt wie sie sind. Gerade zu Beginn des Romanes hätte ich nicht gedacht welche politischen Elemente, weiter hinten, im Roman zu finden sind. Natürlich ist es naheliegend das das System in welchem die Protagonisten leben thematisiert wird und stellenweise auch in den Vordergrund rückt, weil beide eine unterschiedliche Beziehung und ein anderen Umgang mit diesem pflegen. Was mich auch sehr positiv überrascht hat, das gerade zu Beginn des Buches "Giovannis Zimmer" von James Baldwin thematisiert wird, da ich dieses in Vorbereitung zu "Im Wasser sind wir schwerelos" gelesen habe und meine Erinnerungen daran noch relativ frisch waren. Am Ende ist mir der gewisse Funke nicht übergesprungen und gerade im zweiten Teil des Romanes haben mir etwas die verbindenden Elemente zwischen Ludwik und Janusz gefehlt. Das Ende kam etwas "unausgereift" rüber. Trotz alledem ein Roman den man gelesen haben sollte um den Blick für queere Lebensrealitäten, gerade aus der Vergangenheit, nicht zu verlieren.

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5

Emotionale Suche nach dem wahren Ich

Ich weine nicht- du weinst! Was für ein emotionaler Ritt, ich habe alles gefühlt, Seine Scham, die erste Liebe, seine Hoffnungen und Wünsche. Und auch der Keil, der durch die polnische Politik zwischen die beiden Liebenden getrieben wurde, die langsame Entfremdung, die Erkenntnisse, die er damit gewonnen hat. So intensiv, so rührend, so gewaltig! Absolute Empfehlung!

4

Eine Liebe. Ein Sommer, 1980 in Polen

In dieser Geschichte geht es um Ludwik der in den 1970er/1980er Jahren in Polen lebt. Er lebt als Homosexueller gefangen in einem kommunistischen System und ist mit seinen Gedanken und Gefühlen allein. Als 20 jähriger Student lernt er bei der sommerlichen Feldarbeit Janusz kennen. Zwischen den beiden entpuppt sich die große Liebe. Aber kämpfen Ludwik und Janusz wirklich für das gleiche? Das Buch gibt einen sehr guten Einblick in das Leben in Polen in den 1980er Jahren, wo die Bürger von Kommunisten regiert wurden. Dieser Part, den der Protagonist auch betrifft, ist wirklich sehr interessant gestaltet. Die Beziehung zwischen Ludwik und Janusz gefällt mir auch sehr gut. Sie ist authentisch und unperfekt. Es ist sehr spannend zu verfolgen, wie gegensätzlich sich die beiden jungen Männer in dem System bewegen und welche Ziele sie verfolgen. Ich empfehle die Geschichte sehr gerne weiter.

4

Berührende queereLiebesgeschichte während des kalten Kriegs in Polen

Dieses Buch hat mich in eine Zeit zurück katapultiert, die heute unwirklich scheint. Wir sind in Polen, hinter dem eisernen Vorhang, in den achtziger Jahren. Solidarnosc hat sich formiert, es herrscht Mangelwirtschaft, Zensur und das Gefühl, eingesperrt zu sein. Für Ludwik trifft das in doppeltem Maße zu. Er entdeckt, dass er sich zum männlichen Geschlecht hingezogen fühlt und als er sich in Janusz verliebt und sie sich bei einem Ernteeinsatz näher kommen, explodiert er vor Liebe. Es ist klar, dass diese Liebe nicht öffentlich werden darf. Es wird vieles nicht ausgesprochen, aber es ist in jeder Zeile spürbar. Auf einer Party passiert dann ein großer Umbruch, der in einem Verrat zu münden droht. Jedrowski erzählt in einer unglaublich poetischen Sprache, eine Liebesgeschichte in einem düsteren Land. Zu schnell vergisst man, wie schwierig es war in den 1980er Jahren offen homosexuell zu leben. In Polen, unter einem totalitären Regime und einer streng katholischen Bevölkerung war es unmöglich und auch heute noch werden homophobe Ressentiments offen zur Schau gestellt. Über der Liebesgeschichte liegt von Anfang an eine melancholische Stimmung die mich beim Lesen bittersüß umhüllte. Ludwik als ICH-Erzähler richtet das Wort an Janusz und so wirkt der Text wie ein Liebesbrief, der sich uns Lesern offenbart. Die Atmosphäre ist sehr glaubhaft und einumsandere Mal wurde mir schwer ums Herz. Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind und wie schrecklich, dass sie ihr Comeback anklopfen scheint. Nebenfiguren sind hier wunderbar eingeflochten und mit wenigen Zeilen deutlich skizziert. Dieser kleine feine Roman ist gehaltvoll und ging mir sehr nah. Lasst euch reinziehen in die Schwerelosigkeit des Wassers.

5

Wow, was für ein unglaublich gutes Buch. Inhalt, Schreibstil einfach nur großartig. Es hat mich sehr bewegt. Sowohl die Liebesgeschichte, als auch das Leben im sozialistischen Polen. Kleiner Tipp: Wenn ihr Giovannis Zimmer von Baldwin noch nicht gelesen habt, lest es, bevor ihr dieses Buch hier lest. Es macht die Geschichte noch einmal bedeutungsvoller und verständlicher.

5

Lesehighlight!

Wunderschön und schmerzhaft zugleich ❤️‍🩹

4

Ein sehr gutes Buch, das mich berührt hat. Ich mochte die Geschichte von Ludwik und Janusz sehr und auch die Erzählweise hat mir gefallen, dadurch konnte ich mich super in die Charaktere hineinversetzen. Auch wenn sie beide ganz unterschiedliche Ansichten zum Umgang mit der politischen Situation hatten, konnte ich doch jede sehr gut nachvollziehen . Das Ende kam mir dann etwas zu schnell. Ich hätte mir mehr Details aus dem aktuellen Leben der beiden gewünscht.

5

So schön...so traurig...so viel. Am Ende hatte ich Tränen...und Hoffnung... Ein Jahreshighlight für mich.

5

Ich möchte diesem Buch zehn Sterne geben.

4

»Ich fragte mich, welche Rolle du in dem Ganzen einnimmst und welchen Pakt du mit dir selbst eingegangen bist. Denn wir gehen alle einen ein, selbst die Besten von uns. Und dieser Pakt ist selten mustergültig. Ganz gleich, wie sehr wir uns bemühen.«

Ein Buch über Sehnsucht, Liebe und Leben in einem korrupten Land— schmerzhaft schön geschrieben.

4

Im kommunistischen Polen im Jahr 1980 ist die Auslebung der Homosexualität undenkbar. Der Protagonist Ludwik spürte sein Begehren zu Männern schon sehr früh. Nach dem Examen verreist Ludwik und lernt Janusz kennen. Er fühlt sich sofort zu ihm angezogen und verbringen zu zweit wundervolle Tage zusammen. Verborgen in einem idyllischen See im Wald lernen sie Geborgenheit, Liebe, Intimität und das Begehren kennen. Der Sommer neigt sich dem Ende und Ludwik und Janusz müssen entscheiden, wie es nun weiter geht. Sein Debütroman ‚Im Wasser sind wir schwerelos‘ schreibt Tomasz Jedrowski ein mit vielen schönen und poetischen Sätzen die Geschichte eines traurigen und mitteißenden Begehrens zwischen zwei Männern. Der Autor verknüpft die Liebesgeschichte mit den gesellschaftlichen und politischen Aspekten aus dem Jahre 1980 in Polen und schafft somit einen kurzen Einblick in die damalige Zeit: Streikbewegungen, Erhöhung der Löhne, Kampf gegen die kommunistische Regierung. Unvorstellbar zeigt sich in Polen die Liebe zwischen zwei Männern. Deshalb gibt es nur zwei Möglichkeiten: man zieht in den Westen - für die Freiheit oder man entscheidet sich für ein Leben voller Heimlichkeiten - für die Einschränkung. Interessant waren die viele Verweise auf einen Roman ‚Giovannis Zimmer‘ von James Baldwin. Scheinbar gibt es parallelen zu diesem Buch und die Liebesgeschichte von Ludwik und Janusz (ist auf meinem SuB). Es ist kein Jahreshighlight, aber lesenswert!

4.5

Das Buch war fesselnd und regt zum Nachdenken an. Eine Empfehlung für das auch sehr informative Buch.

4

Die Mitte vom Buch hat sich etwas gezogen. Aber das Ende war so wundervoll, und hat dem ganzen nochmal ganz viel Bedeutung gegeben!

4

Sehr schöner Roman auch als Hörbuch

Ein fesselnder Roman, den ich heute in einem Rutsch durch gelauscht habe. Zwischendurch ein wenig unruhig aber am Ende habe ich ihn mit einem Lächeln beendet, denn es freut mich, dass Ludwik seinen Weg gefunden hat, auch wenn es zwischendurch ein sehr melancholischer war. Ludwik durch sein Leben zu begleiten mit den Herausforderungen, Anfeindungen und der Situation mit Janusz, der ihn sicher geliebt hat, aber nicht den Mut mit ihm zusammen aufbringen konnte, war schön und emotional zugleich.

5

Liberté, Egalité, Fraternité

Ein tolles Buch, auch darüber, dass der Mensch nichts aus der Geschichte lernen will. Die drei Schlagwörter Frankreichs passen 1:1 für diese Geschichte, die in Polen spielt. Für was verkauft man seine Seele oder eben nicht. Für ein lebenswichtiges Medikament, für ein Suppenhuhn oder die Wahrheit wen Mann liebt. Ich mag gut geschriebene Geschichten, wo man noch was geschichtliches mitnehmen kann! Ps: auch in der onleihe zu lesen.

5

Eine unglaubliche Geschichte

Geschrieben wie ein Brief an die verflossene Liebe, erzählt uns der Protagonist mit einer melancholischen Stimmung seine Geschichte aus seiner Heimat Polen. Wahnsinnig mitreißend, seine Worte lassen das Herz weinen. Auch wenn es nur wenig Seiten waren, brach es der Geschichte keinen Zacken aus der Krone. Chapeau!

3

Sehr poetisch, besonderer Schreibstil aber leider nicht mein Geschmack 💦🌾🇵🇱

Ein besonderes Buch um eine junge Liebe zwischen zwei heranwachsenden Männer. In einer Umgebung welche ihre Liebe nicht akzeptiert und ihr keine Raum gibt. Das Buch lag für wirklich ewig auf meine Sub aber konnte mich nicht packen. Ich habe von Buch auf Hörbuch gewechselt, da der Schreibstil und auch der Habdlungsstrang für mich etwas zäh waren. Ich bin geschichtlich auch nicht im Thema, sodass mir manchmal der Bezug fehlte.

3

Lehnt sich an alte, eher melancholisch-traurige queere Geschichten an. Der Schreibstil ist etwas distanziert, nicht ganz mein Fall.

4

Interessant und irgendwie schön?

Ich hatte Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Allerdings ging es doch relativ schnell und ich habe es verschlungen. Das Buch ist sehr poetisch geschrieben und umschreibt Dinge. Das hat mir tatsächlich sehr gefallen. Es war irgendwie bedrückend und unangenehm, aber es gibt einem trotzdem das Gefühl der Hoffnung. Für mich persönlich wars sehr schön, aber leider viel zu kurz und zu wenig emotional. Normalerweise lese ich eher typisch Romane und dort wird häufig über Emotionen gesprochen. Hier ist es einfach wie eine Nacherzählung. Mir hat einfach „das gewisse etwas“ gefehlt. Es ist keineswegs schlecht, es ist anders, trotzdem gut. Würde es empfehlen, da es sehr kurz ist und es sich recht schnell liest.

1.5

Leider keinen Zugang gefunden

Leider habe ich keinen Zugang dazu gefunden, das mag auch daran liegen dass mir zu explizit über Sex und Genitalien geschrieben wurde. Das ist einfach nicht so meins .

5

Im Wasser sind wir schwerelos von Tomasz Jedrowski hat mich auf mehreren Ebenen gepackt. Besonders stark fand ich den Blick auf Polen der 1980er-Jahre – eine Welt, die mir bisher erstaunlich fern war und hier ganz ruhig, aber eindringlich spürbar wird.

Beim Lesen sind in mir Fragen entstanden, die geblieben sind: Wie wäre es gewesen, in der Adoleszenz in einem sozialistischen Staat aufzuwachsen? Hätte ich mich in jemanden verlieben können, der sich dem Regime anpasst oder ihm offen oder versteckt widerspricht? Und was hätte mehr gewogen – die Entscheidung für Freiheit oder das Bleiben aus Liebe? Das Buch beantwortet diese Fragen nicht. Es lässt sie einfach in mir nachklingen. Genau das macht es für mich so stark.

5

Einfach wunderschön

Ein sprachlich wunderschönes, nahezu schwereloses Buch über den Zauber eines Sommers, über Liebe, Verlangen, Verlust und die Opfer, die man manchmal bringen muss.

3.5

Eine tragische Liebesgeschichte, mir aber leider etwas zu kurz.

Ich habe das Buch in meinem Buchclub gelesen und bin ohne Vorkenntnisse oder Erwartungen an das Buch herangegangen, mich hat aber von Anfang an die Länge ein wenig irritiert, die mit knapp 230 Seiten doch eher kurz bemessen ist. Positiv hervorzuheben ist hier auf jeden Fall der Schreibstil des Autors, es liest sich sehr poetisch, die intimen Szenen sind auch geschmackvoll geschrieben. Die geschichtliche Einbettung und den Einblick in das Polen der 1980er fand ich total spannend und gut gelungen. Leider hat mich die Erzählperspektive manchmal sehr an eine Erlebniserzählung erinnert; auch, dass die Geschichte sich über knapp 3 Jahre zieht hat sich über die geringe Seitenanzahl manchmal sehr gehetzt angefühlt. Deswegen ist es mir auch nicht gelungen, eine tiefere Bindung zu Ludwik oder Janusz aufzubauen. Trotzdem würde ich eine Leseempfehlung aussprechen, der Schreibstil und das Setting sind meiner Meinung nach sehr ansprechend.

Ein traurig schönes Sommerbuch verbirgt sind hinter dem Titel „Im Wasser sind wir schwerelos". Wir erleben immersiv die Scham, Hoffnung und die erste Liebe unseres queeren Protagonisten Ludwik, welcher auf der Suche nach sich selbst und seiner wahren Sexualität ist. Es ist eine rührende Geschichte, bei der kein Auge trocken bleibt. Der Stil wunderschön poetisch verfasst, steht im starken Kontrast zum düsteren Setting: ein Polen in Zeiten den 80er Jahren, schwierig Umstände um offen homosexuell zu leben. Wir leiden mit Ludwik, der ein dauerhaftes Versteckspiel zu spielen scheint, bis er auf Janusz trifft. Eine zarte Bande der Liebe entwickelt sich. Doch kann diese in all der Schwere bestehen? Wer auch in den Sommermonaten eine emotinale und aufwühlende Geschichte lesen will ist mit diesem Roman gut bedient.

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5

Eine berührende Geschichte über eine anfängliche Sommerliebe und ihre Herausforderungen im geschichtlichen Kontext. Der Roman Ist absolut zu empfehlen.

5

»And the odds had been stacked against us from the start: we had no manual, no one to show us the way. Not one example of a happy couple made up of boys. How were we supposed to know what to do? Did we even believe that we deserved to get away with happiness?« …we can never run with our lies indefinitely. Sooner or later we are forced to confront their darkness. We can choose the when not the if. And the longer we wait, the more painful and uncertain it will be. “Selfish. Growing into yourself is nothing but that.” I pronasli smo jos jedan dragulj u moru c-o-a romana...kakav je ovo rollcoaster osjecaja bio. Ludwik je oduvijek znao da ga privlaci isti spol i kroz knjigu pratimo njegovo odrastanje i njegov konflikt kroz to, jer ipak “to nije normalno”. Sve se promjeni kada prilikom zadnjeg ljeta, prije “odrastanja” i “odlazak u pravi zivot”, u radnom ljetnom kampu upoznaje Janusa. Veliki problem u tome je da se to desava u Poljskoj 80tih godina, u vrijeme socijalizma gdje je homoseksualnost zabranjena i kaznjava se. Cesto volim govoriti o tome kako odredjene knjige znaju potrefiti onaj zivac, da bi ridao na kraju knjige i uz to i kindle i tablet i sve rascupao, znaj da je to dobra knjiga (knjige smiruju i opustaju, jelde?). Ako cemo otvoreno govoriti, zadnji put sam se ovako posrano osjecao poslije kraja Call me by your name. I kad procitate CMBYN cija se radnja takodjer odvija u tom vremenu i uporedite je sa ovom knjigom i vidite te razlike… dodje mi da bljujem kako se odvratno ophodilo prema LGBT pripadnicima… (mada i danas nazalost nema neke velike razlike u nekim dijelovima svijeta). Knjiga je nabijena atmosferom i puna je emocija sto mnogo volim, tako da nemam problem da je preporucim. 4.5*

4

Ich hab so viele Fragen💔 die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt .

Im Roman treffen einige Themen aufeinander, die heute selbstverständlich sind und deswegen sollten viel mehr jüngere Menschen diesen Roman lesen. Man nimmt zur heutigen Zeit vieles für selbstverständlich, was es aber nicht immer ist.

5

Ludwik fühlt sich schon als Kind zu Jungen hingezogen, was ihm Angst bereitet, er fühlt sich unnormal. .Nun lernt er also Anfang zwanzig den gleichaltrigen Janusz kennen im Sommer-Arbeit-Camp. Ludwig spürt zwar die Anziehung, ist sich der Signale aber nicht sicher. Bis die beiden allein für ein paar Tage Campingurlaub an einem abgelegenen See machen. Unbemerkt von anderen kommen die Gefühle ans Tageslicht und die beiden erleben miteinander die wohl schönsten, innigsten und glücklichsten Tage ihres bisherigen Lebens. Dort am See, abgelegen von allem, können sie ein Liebespaar sein – eben „schwerelos im Wasser“. Doch zurück im Alltag ist es schwer. Homosexualität ist im polnischen Sozialismus verboten und wird bestraft. Die Beziehung der beiden wird immer komplizierter, zumal Janusz sich dem Regime verpflichtet fühlt, dort sogar Arbeit annimmt und Ludwiks Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit nicht nachvollziehen kann. Entscheidungen stehen auf beiden Seiten an: nach außen ein „normales“ Leben führen und sich und seine Liebe immer verstecken? In den Westen flüchten oder bleiben? Jedrowskis Schreibstil ist ganz besonders, lyrisch, sehr fein, detailverliebt und Sprachgewaltig. Die Verleugnung der eigenen Identität und Sexualität, was das bedeutet und mit den beiden jungen Leuten und ihrem engen, aber dennoch unwissenden Umkreis macht, wird hier wortgewandt thematisiert. Die Lebensumstände in Polen zu der damaligen Zeit werden sachlich erzählt, das System schockiert. Das Buch hat mich berührt und mitgenommen.

4

Hat mir gut gefallen, aber kein Highlight. Über die Unmöglichkeit einer Liebe durch gesellschaftliche Zwänge.

4.5

schön und traurig zugleich

Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Die Geschichte ist mitfühlend erzählt und lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern.

schön und traurig zugleich
2.5

Konnte mich nicht in die Hauptakteure hineinversetzen

4.5

Eine sehr schöne Geschichte über einen Mann der sich in seiner Liebe selbst findet

5

Ein Jahreshighlight! Ein so kraftvoller und wundervoller und liebevoller und einfach toller Roman! Wow!

2.5

In dem Buch geht es um Liebe, die erste große Liebe, politische Differenzen zwischen Liebenden und auch um unterschiedliche Konzepte von Freiheit und natürlich geht es auch viel um das Historische, dass all dem zugrunde liegt. Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, das im Polen der 80er Jahre gespielt hat, deswegen kannte ich mich da gar nicht aus und habe auch einiges darüber gelernt. Das Buch "Giovannis Zimmer" wird ein bisschen zum Symbol der Geschichte und zum Leitmotiv für das Leben von dem Hauptprotagonisten. Der Schreibstil ist schön genauso wie die Methaphorik. Leider konnte mich das Buch nicht so berühren, mir hat etwas gefehlt und konnte mich deshalb nicht wirklich umhauen.

4

“Call me by your name” in unproblematisch! Danke an NetGalley und den Hoffmann und Campe Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig. „Im Wasser sind wir schwerelos“ ist so, wie ich mir „Call me by your name“ vorgestellt habe; nur halt in Polen statt Italien. Ein Sommerbuch, eine tragische Liebe, Erkundung der Sexualität zu einer Zeit, in der das zu Problemen führen könnte. Polen, 1980er. Ludwik lernt in seinem Ferienjob als Erntehelfer Janusz kennen und zwischen den beiden entsteht bald mehr als Freundschaft. Allerdings ist Homosexualität dort und damals verboten und nach dem Ende des Sommers müssen sich die beiden der Realität stellen... Der Schreibstil von Tomasz Jedrowski ist mir noch sehr lange in Erinnerung geblieben! Er schreibt so schön und poetisch, und findet perfekte Metaphern. Hier einmal zwei Zitate, die mich total begeistert haben: „[es] kommt mir jetzt der Gedanken, dass wir uns nicht ewig belügen können. Früher oder später werden wir gezwungen, uns ihrer Dunkelheit zu stellen. Wir können das Wenn wählen, nicht das Falls. Und je länger wir warten, umso schmerzvoller und ungewisser wird es sein.“ „[…] bevor die Einsamkeit mich umhüllte wie nachtblauer Teer“. Außerdem gab es mehrere Erwähnungen des Buches „Giovannis Zimmer“, was ich auch gelesen habe und gut fand; und thematisch passt es natürlich super, weil es auch in Giovannis Zimmer um eine tragische Liebe zwischen zwei Männern geht. Das Buch lebt einfach von seiner Atmosphäre und vermittelt so viele Gefühle. Die Beschreibungen der Landschaft, der Felder und des Wassers gibt mir den Eindruck, selbst mit dabei zu sein, beim Zelten im Wald, beim Rüben ernten, auf Studentenparties. An Gefühlen mangelt es leider etwas bei den Charakteren. Die bleiben an sich für mich etwas blass und manche Situationen zwischen Ludwik und Janusz sind zu schnell vorbei, um richtig Tiefgang zu entwickeln. Aber wie bereits erwähnt lebt dieses Buch einfach von seiner Atmosphäre. Das Ende ist so unglaublich passend, auch wenn es sicher nicht allen gefallen wird. Aber für mich passt es perfekt zu meinem Gesamteindruck des Buches. Wenn ich an "Im Wasser sind wir schwerelos" zurückdenke, dann denke ich an heiße Sommertage, verbotene Zweisamkeit und heimliche Zärtlichkeit, Frustration, Melancholie, Zerrissenheit zwischen Anpassung oder Austritt aus dem System des eigenen Landes. Eine wirklich romantische Liebesgeschichte ist das hier nicht, aber eine tragische und wahrscheinlich sehr realistisch... wie viele Personen mussten ihre große Liebe auf Grund ihrer Sexualität verstecken, und müssen es teilweise immer noch tun? Das Buch regt zum Nachdenken an. Ich vergebe 4 von 5 Sterne. Die Atmosphäre ist wirklich unglaublich toll, aber zwischendurch sind mir die beiden Protagonisten und ihre Emotionen zwischen den ganzen Metaphern und Beschreibungen zu kurz gekommen.

4

Versteckte Liebe zweier junger Männer im Polen der 80er Jahre

Bereits als Kind spürt Ludwik diese besondere Anziehung zu einem anderen Jungen. Aber schon da spürt er, dass diese Zuneigung nicht sein darf. Jahre später trifft er auf Janusz und verbringt einen wundervollen Sommerurlaub mit ihm. In dieses Tagen ist alles unbeschwert. Es gibt nur sie beide mit ihrer Liebe und Leidenschaft. Wieder zurück im Alltag muss diese Beziehung geheim bleiben, denn Homosexualiät ist verpönt und strafbar in diesen Zeiten in Polen. Der Sozialismus in seiner negativen Form macht sich breit. Hoffnungslosigkeit und Entbehrungen prägen viele Menschen. Janusz arrangiert sich mir diesem System und findet die kapitalistischen Lücken, die ihm persönlich dass Leben erleichtern. Ludwik hadert. Mit dem System, mir der Heimlichkeit. Er will weg. Aber Janusz dafür aufgeben? Ein zutiefst poetischer Roman, der mich in seinen Bann gezogen hat. Man fühlt mit dem Protagonisten in jeder Lebenslage mit. Seine Zweifel sind immer nachvollziehbar. Ein Roman über eine Liebe in politisch schwierigen Zeiten. Sehr gelungen.

Versteckte Liebe zweier junger Männer im Polen der 80er Jahre
5

Das fand ich richtig toll

Dieses Buch hat mich zerstört und gleichermaßen geheilt😭🫶

5

Herzzerreißende Geschichte, die einen auf vielen Ebenen eintauchen lässt.

4.5

Einfach so sensibel.

Ich bin so froh, auf dieses Buch gestoßen zu sein. Eigentlich unscheinbar hatte der Klappentext mich doch neugierig gemacht, weil das Setting so interessant klang. Die Geschichte von Ludwik war sehr normal, auf eine besondere Art, hat aber auch neue Blickwinkel auf die Welt und die Menschen ermöglicht. Die Wortwahl war gleichzeitig so bedacht und so natürlich, dass sie mich manchmal einfach überrascht hat. Es muss so schwer sein, zu realisieren, dass man fliehen und bleiben will. Insgesamt war das Buch ein wunderschöner, wenn auch trauriger Einblick in ein fremdes, aber doch auch bekanntes Leben.

4

Brokeback Mountain 2.0

In diesem Buch geht es um zwei Männer, die in den 60/-70 Jahren versuchen zu sich selbst zu finden und währenddessen sich finden 👨‍❤️‍👨 Das Buch ist mit seinen 230 Seiten sehr kurzweilig, büßt aber nicht an Gefühlen ein. Vor allem die Atmosphäre zwischen den beiden Protagonisten und die Umgebung, in der sie sich befinden, wird fantastisch beschrieben 🌳🚣‍♀️🫧 Die Geschichte hat mich teils stark an 'Brokeback Mountain' erinnert, da sich auch diese beiden Männer immer wieder an bestimmten Orten treffen. Eine wirklich schöne Geschichte!

Brokeback Mountain 2.0
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