Hildur – Die Spur im Fjord
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Description
Einst verschwanden ihre Schwestern spurlos. Heute leitet Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir die Abteilung für vermisste Kinder in den Westfjorden. Nur beim Surfen auf den eiskalten Wellen des Atlantiks vor der rauen Küste Islands kann sie ihren Schmerz für eine Weile vergessen. Doch als eine Lawine die Gegend erschüttert und darunter ein Mann mit durchtrennter Kehle auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Serie von grausamen Morden zu tun, die ihr alles abverlangt. Dabei ahnt sie nicht: Auch die Suche nach ihren Schwestern hat gerade erst begonnen …
Book Information
Author Description
Die Finnin Satu Rämö zog vor über zwanzig Jahren für ein Auslandssemester nach Island, um isländische Kultur und Literatur zu studieren. Heute lebt sie mit ihrem isländischen Mann und ihren zwei Kindern in der Kleinstadt Ísafjörður im Nordwesten Islands. Nach zahlreichen erfolgreichen Sachbüchern, in denen sie über ihre Wahlheimat schreibt, feierte sie mit der Reihe um die außergewöhnliche Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir ihr Debüt als Krimiautorin. Inzwischen hat sich die SPIEGEL-Bestsellerreihe über eine Million mal weltweit verkauft.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Den Krimi „Hildur – Die Spur im Fjord“ von Satu Remö habe ich eher zufällig in der Bücherei entdeckt. Das Cover und die gesamte Aufmachung haben sofort meine Neugier geweckt – irgendetwas daran hat mich direkt angesprochen. Also habe ich das Buch kurzerhand mitgenommen und angefangen zu lesen, ohne genau zu wissen, was mich erwartet. Es handelt sich um Band 1 der Reihe rund um die isländische Ermittlerin Hildur – und schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte angekommen. Hildur ist für mich eine unglaublich authentische und sympathische Protagonistin, mit der ich mich sofort identifizieren konnte. Sie wirkt nahbar, menschlich und echt – keine überzeichnete Super-Ermittlerin, sondern eine Figur mit Ecken, Kanten und Emotionen. Gerade das hat sie für mich so greifbar gemacht. Die Atmosphäre im isländischen Setting ist dicht und eindrucksvoll beschrieben. Man spürt förmlich die raue Landschaft, die Kälte, die Weite der Fjorde. Die Handlung selbst ist sehr spannend aufgebaut. Es gibt keine Längen, keine Passagen, die sich ziehen – im Gegenteil: Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Spannung bleibt konstant hoch und steigert sich zum Ende hin noch einmal deutlich. Für Krimifans ist dieses Buch auf jeden Fall eine klare Empfehlung. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Die vielen isländischen Begriffe und Namen. Natürlich ist es völlig logisch und auch authentisch, dass in einem Island-Krimi landestypische Wörter vorkommen. Für mich persönlich hat das jedoch stellenweise den Lesefluss gestört, weil mir viele dieser Begriffe schlicht nicht vertraut sind. Ich musste öfter innehalten oder bin beim Lesen etwas ins Stocken geraten. Das ist sicherlich Geschmackssache – mich hat es aber ein wenig aus der Geschichte gerissen. Trotz dieses Punktes hat mir der Roman sehr gut gefallen. Er ist atmosphärisch, spannend und mit einer starken Hauptfigur ausgestattet. Daher vergebe ich vier von fünf Sternen – eine klare Leseempfehlung für alle, die nordische Krimis mögen und sich gern in die raue Welt Islands entführen lassen.
Hildur ist Kriminalbeamtin und bekommt Unterstützung aus Finnland. Sie, die es liebt im Winter zu surfen und er, der Islandpullover strickt zum Runterkommen. Nach einer Lawine wird ein Mann tot aufgefunden. Er wurde vor dem Abgang der Lawine getötet. Es kommt zu weiteren Toten, die alle eine Gemeinsamkeit haben- es werden bei ihnen blonde Haare gefunden. Wie hängt das alles zusammen? Ein toller Krimiauftakt zur Hildur Reihe. Es hat mir sehr gut gefallen. Freue mich auf den nächsten Teil!
Ein packender Krimi aus Island, der mit Spannung und Atmosphäre überzeugt. Die Protagonistin wirkt wie eine gute Freundin aus der Nachbarschaft. Klare Leseempfehlung!
Ein fesselnder Island-Krimi, der von der ersten Seite an packt. Die Protagonistin Hildur wirkt wie eine gute Freundin, und ihre schlagfertigen Kommentare sorgen für humorvolle Momente. Die kurzen, spannenden Kapitel und Perspektivwechsel des Täters erhöhen die Spannung. Die lebendige Sprache bringt die isländische Natur und ihre Mythen zum Leben. Insgesamt ein gelungener Krimi mit sympathischen Charakteren und einer packenden Handlung – ich freue mich auf die Fortsetzung!
Ein fesselnder Island-Krimi, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Besonders Hildur als Hauptfigur und ihr Umfeld haben mich überzeugt – vielschichtig, glaubwürdig und authentisch gezeichnet. Die Landschaftsbeschreibungen und die vielen interessanten Einblicke in das Leben auf Island haben eine atmosphärisch dichte Stimmung geschaffen, die der Geschichte Tiefe verliehen hat. Ein Krimi, der nicht nur spannend, sondern auch sehr stimmungsvoll ist – absolut empfehlenswert!
Der beste Krimi den ich seit langem gelesen habe! Die Geschichte rund um die Kriminalbeamtin Hildur und ihren finnischen Kollegen hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil war fesselnd und ich fand es toll wie immer wieder kleine Anekdoten über die Gegend in der der Krimi spielt eingebaut wurden. Auch die Figuren wurden lebensecht dargestellt und hatten ihre Ecken und Kanten. Teilweise fühlt man sich direkt wie in einem Film, da alles so gut beschrieben ist. Zum Glück liegt der nächste Band auch schon bereit.
Island ist anziehend :-)
Mehr noch als den Kriminalfall selbst, mochte ich die Insights über Island. Da erfährt man wirklich einiges, weil man sozusagen zusammen mit dem strickenden Praktikanten das Land entdeckt. Die Übersetzung wirkt manchmal etwas "übersetzt", aber gleichwohl liest sich das Buch angenehm und eher etwas beschaulicher. Lt. Einband handelt es sich ja auch um einen Kriminalroman und nicht um einen Thriller. Gut so.
Eine Polizistin, Hildur, stark, wild, rau wie die isländische Natur, nimmt uns mit in ihren Alltag und den Fall um Vermisste. Man kann sich die Insel und Fjorde, die Menschen, das Meer, das Wetter sehr gut vorstellen und sogar das Essen. Super beschrieben. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen werden gut beschrieben und man lernt die Isländer gut kennen. Auch der strickende Finne ist ein Charakter, der gut hinzu passt, obwohl die Strickerei ab und an übertrieben wirkt. Und so entwickelt der Fall und auch Hildurs Vergangenheit einen Sog, der dazu führt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Hin und wieder werden Gedanken oder Ereignisse ein paar Seiten später erneut mit fast gleichen Worten wiederholt. Das fand ich störend, musste nicht sein. Mal sehen, wie der 2. Teil der Reihe wird.
Ein mitreißender Island-Krimi mit Spannung, Atmosphäre und einer Protagonistin, die sich anfühlt wie die beste Freundin von nebenan. Absolute Leseempfehlung!
Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gepackt! Der Schreibstil ist fesselnd und lässt einen sofort in die Handlung eintauchen. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Spannung und feinem, bissigem Humor – Hildurs schlagfertige Kommentare haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Sie ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss! Auch Jakob, der als Praktikant zu ihr stößt, ist ein Charakter, der schnell sympathisch wirkt. Die Kapitel sind relativ kurz und enden oft so spannend, dass man einfach weiterlesen _muss_. Zwischendurch gibt es immer wieder Abschnitte aus der Sicht des Täters, die die Spannung noch weiter steigern. Die bildhafte Sprache macht das Geschehen lebendig – man spürt die raue isländische Natur förmlich und bekommt nebenbei interessante Einblicke in Sagen und Gebräuche des Landes. Für mich ein rundum gelungener Krimi mit einer tollen Geschichte und Charakteren, mit denen man mitfiebert. Alle offenen Fragen werden am Ende schlüssig aufgelöst, und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung dieser Reihe!

Sehr spannender Auftakt der „Hildur-Reihe“.
Hildur Rúnarsdóttir ist die sympathische und mutige Kriminalbeamtin aus den Westfjorden Islands. Gemeinsam im authentischen Team hat sie eine spannende Mordreihe aufzuklären, die ihren Ursprung schon vor vielen, vielen Jahren genommen hat. Die Autorin schafft es, durch ihre Schreibweise nicht nur die Kriminalfälle fesselnd zu beschreiben, sondern dem Leser auch die Kultur und Traditionen der Isländer, sowie die Schönheit des Landes näher zu bringen. Von mir eine Empfehlung. Ich freue mich auf Band 2&3.
Wie cool sind denn diese Figuren bitte: Hildur surft im tiefsten Island Winter und der Kollege aus Finnland strickt Islandpullis! Der Fall indem sie ermitteln ist vielschichtig und hat auch eine gewisse Tiefe. Nicht nur der Cliffhanger am Ende macht hier den nächsten Band schmackhaft, sondern auch der tolle und flüssige Erzählstil sowie die Figuren. Freue mich auf den nächsten Band. Klare Leseempfehlung!
Hildur – Die Spur im Fjord entführt die Leser:innen in die rauen, windgepeitschten Landschaften Islands – eine Kulisse, die kälter kaum sein könnte und doch voller Leben steckt. Der Krimi besticht durch seine eindringliche Atmosphäre und eine Protagonistin, die ebenso stark wie zerbrechlich wirkt. Die Autorin versteht es meisterhaft, Spannung mit psychologischer Tiefe zu verweben. Zwischen Fjorden, Nebel und Schweigen entfaltet sich eine Geschichte, die lange nachhallt. Ein intensiver, atmosphärischer Krimi, der Island nicht nur als Schauplatz, sondern als fühlbaren Charakter ins Zentrum rückt.

Das raue Wetter Islands, die Landschaft, die herzlichen Menschen und mittendrin Morde. Ich war sehr gespannt auf den ersten Teil "Hildur - Spuren im Fjord" von Satu Rämö, gerade auch, weil ich Island sehr faszinierend finde. Der Schreibstil fesselt von Seite 1 an und ich mochte Hildur unheimlich gerne. Sie surft, hat ein Gute-Freundin-Potenzial und ist eine sehr menschliche Ernittlerin. Zusammen mit Jakob und Beta ergibt sich ein perfektes Team. Der Fall an sich, die Leichen und die Aufklärung machten Spaß und waren für mich schlüssig und doch wäre ich am Ende nie auf die Auflösung gekommen. Band 2 wurde direkt vorbestellt.
Toller Auftakt der Reihe!
Ich fand es spannend die Geschichte und hab den Krimi gerne gelesen. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Irgendwie mag ich einfach Krimis, die in Island spielen. Die haben irgendwie ihren eigenen Charme. Ich mochte die Ermittlerin total gerne und auch ihren Praktikanten. Zusätzlich fand ich auch noch gut, dass das Geheimnis der verschwundenen Schwester mit aufgegriffen wurde. Ich hoffe dass es in den nächsten Teilen noch gelöst wird.

Spannender erster Teil der Hildur-Reihe
Der Plot Seit vor zwanzig Jahren ihre jüngeren Geschwister spurlos verschwanden, versucht Hildur neben ihrer Arbeit als Polizistin auch das Schicksal ihrer Geschwister zu klären. Als eine Lawine das kleine Nes erschüttert, in dem Hildur arbeitet, nehmen die Dinge ihren Lauf. Ein toter wird gefunden und der ist kein Unbekannter. Allerdings starb er nicht durch die Lawine. Hildur und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Meine Meinung Der Krimi ist sehr gut lesbar, nicht blutig und ausreichend spannend. Gerade in letzterem Punkt wäre noch mehr drin gewesen, aber gerade die Beschreibung von Menschen und Landschaft gelingt sehr gut, sodass man sich wunderbar einfühlen kann und quasi mit Hildur zusammen ermittelt. Die Charaktere sind sehr glaubwürdig und interessant geschrieben, die Auflösung des Falles ist okay. Spannender war für mich eher die Frage nach dem Schicksal der Geschwister, aber diese Ermittlung wird sich sicher über ein paar Bücher ziehen. Guter Islandkrimi und eher ein Tipp als der bekannte Ragnar Jonasson.
Was für ein toller Auftakt dieser Reihe rund um die isländische Ermittlerin Hildur. Die Geschichte hat alles, was ich an Isländischer Spannungsliteratur so gerne mag: Spannung, düstere Stimmung und atemberaubende Natur. Und das der finnische Ermittler Jakob während der Ermittlungen strickt, finde ich klasse. Ich stricke nämlich auch gerne wenn ich Hörbuch höre. Ich bin wirklich gespannt, wie diese Reihe weitergehen wird.
Grandios für die stürmisch, kalten Tage!
Die Isländischen Kriminalromane sind immer gut, ich wurde noch nie groß enttäuscht, weswegen ich immer gerne zu diesen Büchern greife. Mit der Hildur - Reihe schreibt die Autorin ihre erste Kriminalreihe, die ich vorweg definitiv empfehlen kann. Das Cover ist wirklich eine Augenweide und ich habe mich beim auspacken wirklich unglaublich gefreut, weil ich das Buch sehnlichst erwartet habe, aber auch weil einem das Cover sofort ins Auge springt. Wir lernen zu Beginn zwei Mädchen kennen Björk und Rósa, die beiden verpassen 1994 den Schulbus auf dem Weg nach Hause und entscheiden sich dann zu Fuß zu gehen. Dabei war ein Schneesturm angesagt, aber da die Mädchen pünktlich zu den Pfannekuchen zu Hause sein und keinen Ärger von Ihrer Mutter bekommen wollten, entschließen sie sich also zu Fuß zu gehen. Klar ist bereits zu Beginn, auch durch den Klappentext, dass unsere Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir die große Schwester der beiden verschwundenen Mädchen ist. Hildur bekommt einen neuen, ausgeliehenen Kollegen aus Finnland, der Ihr etwas unter die Arme greifen soll. Doch auch Jakob hat dunkle Zeiten hinter sich und versucht um seinen kleinen Sohn zu kämpfen, den er sehnlichst vermisst. Der Schreibstil ist wirklich gut, bereits zu Beginn war ich verwundert, dass ich in kurzer Zeit bereits über hundert Seiten gelesen habe. Die Geschichte ist selbst in der Aufbauphase wirklich sehr spannend und wirft bereits Fragen und Verwunderungen auf. Im laufe der Geschichte wird an passenden Stellen erklärt, dass z.B. jenes Essen typisch für Island ist oder auch diese Begrifflichkeiten jenes umschreiben, das fand ich wirklich sehr schön und gab einem noch mal mehr Bezug zum Buch und der Geschichte. Das Ende war wirklich sehr unerwartet, generell die ganzen Plottwist waren nicht vorher zu sehen! Eine klare Empfehlung für die stürmischen Herbsttage!

Wenn wir als Kinder ein traumatisches Erlebnis hatten, ist es oft so, dass wir uns entschließen, uns für Dinge einzusetzen, damit dies anderen erspart bleibt. Warum ist das so? Ist unsere Seele so stark gezeichnet, dass wir uns wünschen, das Erlebte so besser zu verarbeiten? Leider gibt es auch Menschen, die anderen dadurch noch schlimmeres Unglück antun. Es ist aber auch wieder erschreckend zu lesen, zu was eine Männergesellschaft im Stande ist. Es gibt genug Fälle, in denen Wetten abgeschlossen werden und Frauen für das "Eine" regelrecht benutzt werden. Warum sind Männer so widerlich und denken, sie dürfen sich alles nehmen, was sie wollen? Frauen als einen Wetteinsatz zu sehen und damit zum Gegenstand zu machen, sagt mir eher, dass dieser Typus „Mann“ eher eine geistige Umnachtung besitzt. Auch in diesem Buch wurde ein Thema angesprochen, was mich persönlich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Der Verlust eines Kindes, ist für Eltern das Schlimmste, was ihnen widerfahren kann. Der Schmerz ist unverstellbar. Eltern werden immer unterschiedlich mit so einem Schicksalsschlag umgehen, aber ist es in Ordnung, wenn eine Person dann versucht, andere Angehörige vor gleichen Erfahrungen zu schützen? Wie weit darf dieser Schutz gehen? Reicht eine Aufklärung oder rechtfertig es sogar,Betroffene zu ermorden, damit sie z.B. eine heimtückische Krankheit nicht weitervererben können? Ich hatte schon einmal dieses Thema in einer anderen Rezension angesprochen. Warum benutzen Eltern oder Großeltern, Kinder als Waffe? Warum werden Kinder zum Spielball der Erwachsenen? Eigentlich entstehen Kinder aus Liebe, aber warum wird dieses besondere Glück, zum Werk von teuflischen Machenschaften? Uns allen ist klar, dass eine Trennung niemals schön ist und, dass Trennungen viel im Inneren kaputt machen, aber ein Kind, was nichts für diese Trennung kann, zu benutzen, um andere noch mehr zu zerstören, ist abartig. Der Lese-Rolli
Toller Islandkrimi
Hildur Die Spur im Fjord • Satu Rämö @satu_ramo Als sie klein war,verschwanden ihre beiden Schwestern spurlos. Deswegen leitet Hildur Rúnarsdóttir nun die Abteilung für vermisste Kinder in Island. Da es in den Westfjorden wenig Ermittler gibt,wird ihr ein neuer Kollege an die Seite gestellt. Allerdings nur ein "Praktikant": Jakob. Jakob ist ein total sympathischer Charakter,er hat das Stricken für sich entdeckt und kann sich dabei bestens konzentrieren. Deswegen dürfen bei Besprechungen die Stricknadeln niemals fehlen. Auch Hildur ist mir gleich ans Herz gewachsen und ich war gerne mit den beiden unterwegs. Es kommen schreckliche Hintergründe ans Licht. Die Autorin schreibt sehr flüssig mit bildhafter Sprache. Das Cover ist mir gleich ins Auge gefallen,weil es düster wirkt. Familiengeheimnisse die eventuell ans Licht kommen. Sowas mag ich immer sehr! Mit den vielen verschiedenen Namen hatte ich aber tatsächlich so meine Probleme. Klangen für mich alle ähnlich und irgendwann musste ich sogar nochmal zurückblättern um genau zu wissen um wen es jetzt eigentlich ging. Das hat mich zum Schluss etwas verwirrt. Trotzdem fand ich die Geschichte spannend und es war einfach ein toller Kriminalroman,der mit seinen Ermittlern Punkten konnte ☺️ Der 2. Teil der Reihe erscheint bereits schon im April,ich freue mich drauf ! ⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

Liebe es!
Die Isländischen Kriminalromane sind immer gut, ich wurde noch nie groß enttäuscht, weswegen ich immer gerne zu diesen Büchern greife. Mit der Hildur - Reihe schreibt die Autorin ihre erste Kriminalreihe, die ich vorweg definitiv empfehlen kann. Das Cover ist wirklich eine Augenweide und ich habe mich beim auspacken wirklich unglaublich gefreut, weil ich das Buch sehnlichst erwartet habe, aber auch weil einem das Cover sofort ins Auge springt. Wir lernen zu Beginn zwei Mädchen kennen Björk und Rósa, die beiden verpassen 1994 den Schulbus auf dem Weg nach Hause und entscheiden sich dann zu Fuß zu gehen. Dabei war ein Schneesturm angesagt, aber da die Mädchen pünktlich zu den Pfannekuchen zu Hause sein und keinen Ärger von Ihrer Mutter bekommen wollten, entschließen sie sich also zu Fuß zu gehen. Klar ist bereits zu Beginn, auch durch den Klappentext, dass unsere Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir die große Schwester der beiden verschwundenen Mädchen ist. Hildur bekommt einen neuen, ausgeliehenen Kollegen aus Finnland, der Ihr etwas unter die Arme greifen soll. Doch auch Jakob hat dunkle Zeiten hinter sich und versucht um seinen kleinen Sohn zu kämpfen, den er sehnlichst vermisst. Der Schreibstil ist wirklich gut, bereits zu Beginn war ich verwundert, dass ich in kurzer Zeit bereits über hundert Seiten gelesen habe. Die Geschichte ist selbst in der Aufbauphase wirklich sehr spannend und wirft bereits Fragen und Verwunderungen auf. Im laufe der Geschichte wird an passenden Stellen erklärt, dass z.B. jenes Essen typisch für Island ist oder auch diese Begrifflichkeiten jenes umschreiben, das fand ich wirklich sehr schön und gab einem noch mal mehr Bezug zum Buch und der Geschichte. Das Ende war wirklich sehr unerwartet, generell die ganzen Plottwist waren nicht vorher zu sehen! Eine klare Empfehlung für die stürmischen Herbsttage!
Starker Auftakt in diese Krimireihe. Ich mag das Setting Islands Westfjorde sehr und die Charaktere sind interessant und stark beschrieben. Zwischendurch springt es manchmal etwas, sodass es leicht verwirrend war, das war aber nicht weiter tragisch. Freue mich auf weitere Ausflüge in die Westfjorde.
Vielversprechender Krimiauftakt
Worum geht’s? Als sie ein Kind war, verschwanden ihre Schwestern spurlos. Jetzt ist Hildur erwachsen, arbeitet als Kriminalbeamtin und hat mit ihrer dunklen Vergangenheit und noch dunkleren Vorahnungen zu kämpfen. Als Jón, ein bekannter Pädophiler, ermordet aufgefunden wird, wird auch der Fall um ihre verschwundenen Schwestern wieder brisant. Meine Meinung: Mit „Hildur – Die Spur im Fjord“ startet Satu Rämö ihre Krimiserie um Hildur Rúnasdóttir, und dieser Auftakt kann sich wirklich sehen lassen. Ich bin allgemein ein Fan von Krimis und Thrillern aus dem hohen Norden, da allein durch die Umgebung schon immer eine Grundspannung gegeben ist. Und auch Frau Rämö, deren Wahlheimat Island ist, hat diese Spannung sehr gut umgesetzt. Obwohl der Schreibstil gleichmäßig und fast unaufgeregt vor sich hinfließt, hat mich das Buch doch sofort gepackt gehabt und atmosphärische Szenerien zum Leben erweckt. Vor allem die Protagonisten gefallen mir gut. Allen vorn Hildur – deren dunkle Gabe gerne noch mehr hervorkommen kann. Aber auch Jakob, den ich mir wie einen strickenden Wikinger vorstelle, ist eine tolle Person und Beta, ihre Chefin, ebenfalls. Endlich mal eine Polizeistation, auf der sich alle verstehen und in der es keine Kämpfe zwischen den Kollegen oder zwischen Chef/Untergebenen gibt. Und wir durften in diesem ersten Teil alle ein bisschen kennenlernen, genug, um noch mehr über die drei erfahren zu wollen. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass die Autorin immer wieder Wissenswertes über das Land und die Leute einfließen ließ. Dadurch wirkte alles noch lebendiger. Ich empfand die Geschichte und die Personen dadurch realer. Als wäre man bei Hildur auf dem Beifahrersitz, wenn sie einen mit auf die Ermittlungen nimmt. Die übrigens sehr solide und authentisch waren. An diesem ersten Teil hat wirklich alles gepasst. Ein paar Längen gab es bei dem Kennenlernen der Leute, aber das ist meist bei ersten Bänden der Fall. Und obwohl die Spannungskurve gleichmäßig durchlief, gab es doch auch ein paar Spannungspeaks, die den Puls angeheizt haben. Zudem hatten wir immer wieder kursive Kapitel aus der Sicht des Täters, die wirklich wahnhaft angemutet haben, sowie einen gruseligen Schluss. Und die Autorin hat es zudem geschafft, meine Neugier anzuregen. Was ist damals passiert? Wird Hildur je erfahren, was aus ihren Schwestern geworden ist? Gibt es noch mehr Opfer? Und werden Hildurs Vorahnungen vielleicht in den Folgeteilen einen größeren Teil einnehmen und intensiver oder deutlicher werden? Das Buch hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band! Fazit: Mit ihrem Kriminalroman „Hildur – Die Spur im Fjord“ hat Satu Rämö es geschafft, meine Neugierde zu wecken. Nicht nur auf die Protagonisten, sondern auch darauf, wie es weitergeht. In unaufgeregter Sprache schafft sie eine anhaltende Spannung mit einigen Peaks, die wirklich grausam waren und Thrillerpotenzial hatten. Wir durften in den Kopf des Täters schauen, haben mit Hildur gemeinsam in die Vergangenheit geblickt und ich freue mich schon darauf, Hildur, ihr Team und ihre Suche weiterverfolgen zu dürfen. Bis auf einige Längen am Anfang beim Kennenlernen der Protagonisten hat mich das Buch absolut überzeugt und ich freue mich auf die Fortsetzung. 4 Sterne von mir!

Gelungener Auftakt mit der Ermittlerin Hildur, die es liebt auch bei den eisigsten Temperaturen in Island aufs Surfbrett zu steigen um den Kopf frei zu kriegen. Seit vor über 20 Jahren ihre beiden jüngeren Geschwister spurlos verschwunden sind überfällt sie auch heute noch die Schwermut über den Verlust und die ungeklärten Fragen. An ihrer Seite im Team, Jakob der es liebt Pullover zu stricken um seine Nerven und Gedanken weg von seiner Ex-Frau zu lenken welche ihm den gemeinsamen Sohn vorenthält. Zwei sehr sympathische Ermittler von denen ich gerne noch mehr lesen will.
Spannend, aber...
Die Geschichte und der Fall bzw die Fälle sind wirklich spannend erzählt. Auch die Figuren werden toll präsentiert, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Hin und wieder fand ich es etwas langstielig, das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan. Das Ende bereitet auf den zweiten Teil vor, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.
Ich werde/bin inzwischen ein richtiger Fan von skandinavischen Krimis und Thrillern. Wenn es hier auch kalt ist und schneit sind das für mich genau die richtigen Bücher🥰 Auf dieses hier hab ich mich sehr gefreut. Die Autorin ist neu für mich, aber es wird nicht das letzte Buch von ihr bleiben. Die Protagonisten Hildur, Jakob und Beta sind so super sympatisch, dass ich sie alle 3 sofort mochte und mit ihnen mit gefühlt habe. Hildur hat ein sehr persönliches Schicksal, das hoffentlich im nächsten Band aufgeklärt wird und auch Jakob hat sehr zu hadern mit seinen Problem. Aber er strickt und das fand ich schon wieder total spooky und gut😁 Der Fall an sich war sehr interessant und spannend. Auf diese Aufklärung wäre ich nie im Leben gekommen. Es ließ sich so super weg lesen, dass ich schnell durch war. Der Schreibstil war perfekt und die Kapitel kurz und knapp. Was der Anfang mit allem zu tun hat, hab ich noch nicht so richtig verstanden, aber vielleicht löst sich das noch in den folgenden Büchern auf😊 Oder ich war einfach zu doof😅 Hat es jemand von euch gelesen und kann mich evtl. aufklären?🤣
Wieder ein spannender Krimi aus Island.
Dieser Krimi über die Polizistin Hildur ist noch nicht so blutrünstig wie die bisherigen Krimis, die ich aus Island kenne. Dies tut dem Buch aber keinen Abbruch. Er ist spannend geschrieben und ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen und war immer wieder auf das nächste Kapitel gespannt. Wäre derzeit nicht die Fussball-EM, ich hätte das Buch schneller beendet.
Packend, mitreißend und atemraubend spannend!
Das Buch hat mich sehr positiv überrascht! Während auf der einen Seite der Schreibstil mal etwas Neues und zugleich auch echt erfrischendes war, so hat das Buch die Spannung wunderbar aufbauen können. Anspielungen aus der Vergangenheit fallen nicht hinten rüber, sondern werden sauber aufgeklärt. Und auch das miträtseln ist machbar und macht Spaß, während man den Protagonisten durch Island folgt. Richtig schön fand ich daher auch die Einblicke in die Natur und Kultur der Isländer, sodass ich beim Lesen fast schon ein bisschen Fernweh nach dieser beeindruckenden Landschaft erhielt :p Großes Plus auch für die Einblicke in die Gedankengänge des Täters und dessen unterschwelligen Beweggründe und Vorhaben^^! Bin daher auch sehr gespannt, wie es im 2. Band für Hildur weitergeht. Gerade im Hinblick auf die Geschehnisse um ihre Schwestern, wobei Band 1 mit einem neugierig machenden Cliffhanger endete 😁
Neuer Island-Krimi
Zieht euch warm an! Auf geht's nach Island. "HILDUR - Die Spur im Fjord" ist der Auftakt einer Krimi-Trilogie von Satu Rämö. . Darum geht’s: Eine Lawine erschüttert die Gegend in den Westfjorden. Unter den Schneemassen wird ein Mann mit durchtrennter Kehle gefunden. Es folgen weitere grausame Morde. Wo ist der Zusammenhang? Und wer ist der Mörder? . Der Schauplatz Island ist schon sehr reizvoll. Besonders karg, rau und auch düster mutet dieses Fleckchen Erde an. Das hat bereits früher in der Weihnachtsserie "Nonni und Manni" eine eigentümliche Faszination auf mich ausgeübt. Der Krimi katapultiert mich wieder dorthin. Das Setting ist dermaßen bildhaft in Szene gesetzt, dass ich wirklich das Gefühl hatte, direkt mit dabei zu sein. Bedenken hatte ich wegen der eventuell zu erwartenden komplizierten Namen der Personen und Orte. Die haben mir aber hier gar keine großen Probleme bereitet. Vielmehr ist der ganze Schreibstil so angenehm und einnehmend, dass sich das Buch an einem grauen und verregneten Tag gut in einem Rutsch durchlesen lässt. . Der Fall mit der Mordserie entwickelt sich spannend und plausibel. Für Protagonistin Hildur Runarsdottir spielt im Verlauf noch eine persönliche Komponente mit hinein, die mich sehr berührt hat. Außerdem gibt es auch noch eine alte Familiengeschichte, die die Ermittlerin geprägt hat und nachhaltig belastet. Dieser Handlungsstrang dürfte vermutlich das übergeordnete Verbindungsglied der Trilogie sein. Ebenso werden wohl auch die familiären Probleme von Hildurs Kollegen Jakob weiter eine Rolle spielen. Diese Aspekte geben der Handlung eine besondere Tiefe und sorgen dafür, dass man unmittelbar eine enge Bindung zu den Charakteren aufbaut. Die auf den eisigen Wellen des Atlantiks surfende Hildur und der Island-Pullover strickende Jakob bilden ein sympathisches Duo. Ich habe die Beiden sofort ins Herz geschlossen. Das atemberaubend-naturgewaltige Setting und dunkle Verbrechen treffen hier auf eine große Portion Warmherzigkeit. Dieses Zusammenspiel setzt bei der Atmo nochmal einen gewissen Akzent. . Fazit: Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Dieser ruhige Krimi entfaltet seinen Charme vielleicht erst auf den zweiten Blick. Er ist Vielschichtig und konnte mich mit einigen Wendungen überraschen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Gut
[𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘/ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Hildur - Die Spuren im Fjord 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Satu Rämö 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne Verlag 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Gabriele Schrey-Vasara 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr es, wenn ihr bei einem Buch gleich noch Infos über das Land bekommt? 𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannend - Informativ - Verwirrend 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Noch nach über 20 Jahren fragt sich Hildur, was aus ihren Schwestern geworden ist, die eines Tages spurlos verschwunden sind. Sie selbst arbeitet nun als Kriminalbeamtin in der Einheit für vermisste Kinder in den abgelegenen Westfjorden Islands. Als unter der Schneedecke einer Lawine eine Leiche auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Reihe von grausamer Morde zu tun... 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Okay. Ich fand das Buch schon irgendwie gut. Allerdings hat es mich emotional nicht wirklich berührt. Man bekommt die ganze Zeit immer wieder Infos über das Land eingestreut, was mich vom Stil her eher an eine Dokumentation erinnert hat, als an einen Krimi. 😅 Daran muss man sich erstmal gewöhnen. Die Story fand ich spannend, allerdings konnte ich wenig miträtseln und habe die Schlussfolgerungen teilweise nicht 100 % nachvollziehen können. Das Ende hat mich dann auch nicht ganz zufriedenstellen können. Trotzdem würde ich schon gerne wissen wie es weiter geht. 🧐 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Teils, Teils. Es war jetzt nicht mein Lieblingsbuch, aber trotzdem hat es mich gut unterhalten. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Wundervoller Kriminalroman aus dem kalten Island
Langsam und dicht erzählt Satu Rämö die Geschichte von Hildur in einem Fjord im Nordwesten von Island. In diesem entlegenen Dorf ist Hildur aufgewachsen und nach Jahren bei der Polizei in Reykjavik zurückgekehrt, um in der kleinen Polizeistation zu arbeiten. Als unter einer abgegangen Lawine ein ermordeter Mann entdeckt wird, ermittelt Hildur mit der Hilfe eines Polizisten aus Finnland und meint bald Verbindungen zu ihren zwei vor Jahren verschwunden Schwestern zu erkennen. Dies ist kein rasanter und actiongeladener Thriller, sondern ein athmosphärischer und langsam erzählter Kriminalroman, der Wert auf Beobachtungen legt und uns Leser in diese kalte, dunkle und bisweilen einsame Gegend in Island mitnimmt. Die Hauptfiguren sind problembeladen, aber durchweg sympathisch und so bleibt man dran, möchte man doch wissen, ob sich die Geister aus der Vergangenheit verjagen lassen. Ein toller Einstieg in die Buchreihe, die Lust auf mehr macht.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Einst verschwanden ihre Schwestern spurlos. Heute leitet Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir die Abteilung für vermisste Kinder in den Westfjorden. Nur beim Surfen auf den eiskalten Wellen des Atlantiks vor der rauen Küste Islands kann sie ihren Schmerz für eine Weile vergessen. Doch als eine Lawine die Gegend erschüttert und darunter ein Mann mit durchtrennter Kehle auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Serie von grausamen Morden zu tun, die ihr alles abverlangt. Dabei ahnt sie nicht: Auch die Suche nach ihren Schwestern hat gerade erst begonnen …
Book Information
Author Description
Die Finnin Satu Rämö zog vor über zwanzig Jahren für ein Auslandssemester nach Island, um isländische Kultur und Literatur zu studieren. Heute lebt sie mit ihrem isländischen Mann und ihren zwei Kindern in der Kleinstadt Ísafjörður im Nordwesten Islands. Nach zahlreichen erfolgreichen Sachbüchern, in denen sie über ihre Wahlheimat schreibt, feierte sie mit der Reihe um die außergewöhnliche Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir ihr Debüt als Krimiautorin. Inzwischen hat sich die SPIEGEL-Bestsellerreihe über eine Million mal weltweit verkauft.
Posts
Den Krimi „Hildur – Die Spur im Fjord“ von Satu Remö habe ich eher zufällig in der Bücherei entdeckt. Das Cover und die gesamte Aufmachung haben sofort meine Neugier geweckt – irgendetwas daran hat mich direkt angesprochen. Also habe ich das Buch kurzerhand mitgenommen und angefangen zu lesen, ohne genau zu wissen, was mich erwartet. Es handelt sich um Band 1 der Reihe rund um die isländische Ermittlerin Hildur – und schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte angekommen. Hildur ist für mich eine unglaublich authentische und sympathische Protagonistin, mit der ich mich sofort identifizieren konnte. Sie wirkt nahbar, menschlich und echt – keine überzeichnete Super-Ermittlerin, sondern eine Figur mit Ecken, Kanten und Emotionen. Gerade das hat sie für mich so greifbar gemacht. Die Atmosphäre im isländischen Setting ist dicht und eindrucksvoll beschrieben. Man spürt förmlich die raue Landschaft, die Kälte, die Weite der Fjorde. Die Handlung selbst ist sehr spannend aufgebaut. Es gibt keine Längen, keine Passagen, die sich ziehen – im Gegenteil: Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Spannung bleibt konstant hoch und steigert sich zum Ende hin noch einmal deutlich. Für Krimifans ist dieses Buch auf jeden Fall eine klare Empfehlung. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Die vielen isländischen Begriffe und Namen. Natürlich ist es völlig logisch und auch authentisch, dass in einem Island-Krimi landestypische Wörter vorkommen. Für mich persönlich hat das jedoch stellenweise den Lesefluss gestört, weil mir viele dieser Begriffe schlicht nicht vertraut sind. Ich musste öfter innehalten oder bin beim Lesen etwas ins Stocken geraten. Das ist sicherlich Geschmackssache – mich hat es aber ein wenig aus der Geschichte gerissen. Trotz dieses Punktes hat mir der Roman sehr gut gefallen. Er ist atmosphärisch, spannend und mit einer starken Hauptfigur ausgestattet. Daher vergebe ich vier von fünf Sternen – eine klare Leseempfehlung für alle, die nordische Krimis mögen und sich gern in die raue Welt Islands entführen lassen.
Hildur ist Kriminalbeamtin und bekommt Unterstützung aus Finnland. Sie, die es liebt im Winter zu surfen und er, der Islandpullover strickt zum Runterkommen. Nach einer Lawine wird ein Mann tot aufgefunden. Er wurde vor dem Abgang der Lawine getötet. Es kommt zu weiteren Toten, die alle eine Gemeinsamkeit haben- es werden bei ihnen blonde Haare gefunden. Wie hängt das alles zusammen? Ein toller Krimiauftakt zur Hildur Reihe. Es hat mir sehr gut gefallen. Freue mich auf den nächsten Teil!
Ein packender Krimi aus Island, der mit Spannung und Atmosphäre überzeugt. Die Protagonistin wirkt wie eine gute Freundin aus der Nachbarschaft. Klare Leseempfehlung!
Ein fesselnder Island-Krimi, der von der ersten Seite an packt. Die Protagonistin Hildur wirkt wie eine gute Freundin, und ihre schlagfertigen Kommentare sorgen für humorvolle Momente. Die kurzen, spannenden Kapitel und Perspektivwechsel des Täters erhöhen die Spannung. Die lebendige Sprache bringt die isländische Natur und ihre Mythen zum Leben. Insgesamt ein gelungener Krimi mit sympathischen Charakteren und einer packenden Handlung – ich freue mich auf die Fortsetzung!
Ein fesselnder Island-Krimi, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Besonders Hildur als Hauptfigur und ihr Umfeld haben mich überzeugt – vielschichtig, glaubwürdig und authentisch gezeichnet. Die Landschaftsbeschreibungen und die vielen interessanten Einblicke in das Leben auf Island haben eine atmosphärisch dichte Stimmung geschaffen, die der Geschichte Tiefe verliehen hat. Ein Krimi, der nicht nur spannend, sondern auch sehr stimmungsvoll ist – absolut empfehlenswert!
Der beste Krimi den ich seit langem gelesen habe! Die Geschichte rund um die Kriminalbeamtin Hildur und ihren finnischen Kollegen hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil war fesselnd und ich fand es toll wie immer wieder kleine Anekdoten über die Gegend in der der Krimi spielt eingebaut wurden. Auch die Figuren wurden lebensecht dargestellt und hatten ihre Ecken und Kanten. Teilweise fühlt man sich direkt wie in einem Film, da alles so gut beschrieben ist. Zum Glück liegt der nächste Band auch schon bereit.
Island ist anziehend :-)
Mehr noch als den Kriminalfall selbst, mochte ich die Insights über Island. Da erfährt man wirklich einiges, weil man sozusagen zusammen mit dem strickenden Praktikanten das Land entdeckt. Die Übersetzung wirkt manchmal etwas "übersetzt", aber gleichwohl liest sich das Buch angenehm und eher etwas beschaulicher. Lt. Einband handelt es sich ja auch um einen Kriminalroman und nicht um einen Thriller. Gut so.
Eine Polizistin, Hildur, stark, wild, rau wie die isländische Natur, nimmt uns mit in ihren Alltag und den Fall um Vermisste. Man kann sich die Insel und Fjorde, die Menschen, das Meer, das Wetter sehr gut vorstellen und sogar das Essen. Super beschrieben. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen werden gut beschrieben und man lernt die Isländer gut kennen. Auch der strickende Finne ist ein Charakter, der gut hinzu passt, obwohl die Strickerei ab und an übertrieben wirkt. Und so entwickelt der Fall und auch Hildurs Vergangenheit einen Sog, der dazu führt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Hin und wieder werden Gedanken oder Ereignisse ein paar Seiten später erneut mit fast gleichen Worten wiederholt. Das fand ich störend, musste nicht sein. Mal sehen, wie der 2. Teil der Reihe wird.
Ein mitreißender Island-Krimi mit Spannung, Atmosphäre und einer Protagonistin, die sich anfühlt wie die beste Freundin von nebenan. Absolute Leseempfehlung!
Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gepackt! Der Schreibstil ist fesselnd und lässt einen sofort in die Handlung eintauchen. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Spannung und feinem, bissigem Humor – Hildurs schlagfertige Kommentare haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Sie ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss! Auch Jakob, der als Praktikant zu ihr stößt, ist ein Charakter, der schnell sympathisch wirkt. Die Kapitel sind relativ kurz und enden oft so spannend, dass man einfach weiterlesen _muss_. Zwischendurch gibt es immer wieder Abschnitte aus der Sicht des Täters, die die Spannung noch weiter steigern. Die bildhafte Sprache macht das Geschehen lebendig – man spürt die raue isländische Natur förmlich und bekommt nebenbei interessante Einblicke in Sagen und Gebräuche des Landes. Für mich ein rundum gelungener Krimi mit einer tollen Geschichte und Charakteren, mit denen man mitfiebert. Alle offenen Fragen werden am Ende schlüssig aufgelöst, und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung dieser Reihe!

Sehr spannender Auftakt der „Hildur-Reihe“.
Hildur Rúnarsdóttir ist die sympathische und mutige Kriminalbeamtin aus den Westfjorden Islands. Gemeinsam im authentischen Team hat sie eine spannende Mordreihe aufzuklären, die ihren Ursprung schon vor vielen, vielen Jahren genommen hat. Die Autorin schafft es, durch ihre Schreibweise nicht nur die Kriminalfälle fesselnd zu beschreiben, sondern dem Leser auch die Kultur und Traditionen der Isländer, sowie die Schönheit des Landes näher zu bringen. Von mir eine Empfehlung. Ich freue mich auf Band 2&3.
Wie cool sind denn diese Figuren bitte: Hildur surft im tiefsten Island Winter und der Kollege aus Finnland strickt Islandpullis! Der Fall indem sie ermitteln ist vielschichtig und hat auch eine gewisse Tiefe. Nicht nur der Cliffhanger am Ende macht hier den nächsten Band schmackhaft, sondern auch der tolle und flüssige Erzählstil sowie die Figuren. Freue mich auf den nächsten Band. Klare Leseempfehlung!
Hildur – Die Spur im Fjord entführt die Leser:innen in die rauen, windgepeitschten Landschaften Islands – eine Kulisse, die kälter kaum sein könnte und doch voller Leben steckt. Der Krimi besticht durch seine eindringliche Atmosphäre und eine Protagonistin, die ebenso stark wie zerbrechlich wirkt. Die Autorin versteht es meisterhaft, Spannung mit psychologischer Tiefe zu verweben. Zwischen Fjorden, Nebel und Schweigen entfaltet sich eine Geschichte, die lange nachhallt. Ein intensiver, atmosphärischer Krimi, der Island nicht nur als Schauplatz, sondern als fühlbaren Charakter ins Zentrum rückt.

Das raue Wetter Islands, die Landschaft, die herzlichen Menschen und mittendrin Morde. Ich war sehr gespannt auf den ersten Teil "Hildur - Spuren im Fjord" von Satu Rämö, gerade auch, weil ich Island sehr faszinierend finde. Der Schreibstil fesselt von Seite 1 an und ich mochte Hildur unheimlich gerne. Sie surft, hat ein Gute-Freundin-Potenzial und ist eine sehr menschliche Ernittlerin. Zusammen mit Jakob und Beta ergibt sich ein perfektes Team. Der Fall an sich, die Leichen und die Aufklärung machten Spaß und waren für mich schlüssig und doch wäre ich am Ende nie auf die Auflösung gekommen. Band 2 wurde direkt vorbestellt.
Toller Auftakt der Reihe!
Ich fand es spannend die Geschichte und hab den Krimi gerne gelesen. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Irgendwie mag ich einfach Krimis, die in Island spielen. Die haben irgendwie ihren eigenen Charme. Ich mochte die Ermittlerin total gerne und auch ihren Praktikanten. Zusätzlich fand ich auch noch gut, dass das Geheimnis der verschwundenen Schwester mit aufgegriffen wurde. Ich hoffe dass es in den nächsten Teilen noch gelöst wird.

Spannender erster Teil der Hildur-Reihe
Der Plot Seit vor zwanzig Jahren ihre jüngeren Geschwister spurlos verschwanden, versucht Hildur neben ihrer Arbeit als Polizistin auch das Schicksal ihrer Geschwister zu klären. Als eine Lawine das kleine Nes erschüttert, in dem Hildur arbeitet, nehmen die Dinge ihren Lauf. Ein toter wird gefunden und der ist kein Unbekannter. Allerdings starb er nicht durch die Lawine. Hildur und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Meine Meinung Der Krimi ist sehr gut lesbar, nicht blutig und ausreichend spannend. Gerade in letzterem Punkt wäre noch mehr drin gewesen, aber gerade die Beschreibung von Menschen und Landschaft gelingt sehr gut, sodass man sich wunderbar einfühlen kann und quasi mit Hildur zusammen ermittelt. Die Charaktere sind sehr glaubwürdig und interessant geschrieben, die Auflösung des Falles ist okay. Spannender war für mich eher die Frage nach dem Schicksal der Geschwister, aber diese Ermittlung wird sich sicher über ein paar Bücher ziehen. Guter Islandkrimi und eher ein Tipp als der bekannte Ragnar Jonasson.
Was für ein toller Auftakt dieser Reihe rund um die isländische Ermittlerin Hildur. Die Geschichte hat alles, was ich an Isländischer Spannungsliteratur so gerne mag: Spannung, düstere Stimmung und atemberaubende Natur. Und das der finnische Ermittler Jakob während der Ermittlungen strickt, finde ich klasse. Ich stricke nämlich auch gerne wenn ich Hörbuch höre. Ich bin wirklich gespannt, wie diese Reihe weitergehen wird.
Grandios für die stürmisch, kalten Tage!
Die Isländischen Kriminalromane sind immer gut, ich wurde noch nie groß enttäuscht, weswegen ich immer gerne zu diesen Büchern greife. Mit der Hildur - Reihe schreibt die Autorin ihre erste Kriminalreihe, die ich vorweg definitiv empfehlen kann. Das Cover ist wirklich eine Augenweide und ich habe mich beim auspacken wirklich unglaublich gefreut, weil ich das Buch sehnlichst erwartet habe, aber auch weil einem das Cover sofort ins Auge springt. Wir lernen zu Beginn zwei Mädchen kennen Björk und Rósa, die beiden verpassen 1994 den Schulbus auf dem Weg nach Hause und entscheiden sich dann zu Fuß zu gehen. Dabei war ein Schneesturm angesagt, aber da die Mädchen pünktlich zu den Pfannekuchen zu Hause sein und keinen Ärger von Ihrer Mutter bekommen wollten, entschließen sie sich also zu Fuß zu gehen. Klar ist bereits zu Beginn, auch durch den Klappentext, dass unsere Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir die große Schwester der beiden verschwundenen Mädchen ist. Hildur bekommt einen neuen, ausgeliehenen Kollegen aus Finnland, der Ihr etwas unter die Arme greifen soll. Doch auch Jakob hat dunkle Zeiten hinter sich und versucht um seinen kleinen Sohn zu kämpfen, den er sehnlichst vermisst. Der Schreibstil ist wirklich gut, bereits zu Beginn war ich verwundert, dass ich in kurzer Zeit bereits über hundert Seiten gelesen habe. Die Geschichte ist selbst in der Aufbauphase wirklich sehr spannend und wirft bereits Fragen und Verwunderungen auf. Im laufe der Geschichte wird an passenden Stellen erklärt, dass z.B. jenes Essen typisch für Island ist oder auch diese Begrifflichkeiten jenes umschreiben, das fand ich wirklich sehr schön und gab einem noch mal mehr Bezug zum Buch und der Geschichte. Das Ende war wirklich sehr unerwartet, generell die ganzen Plottwist waren nicht vorher zu sehen! Eine klare Empfehlung für die stürmischen Herbsttage!

Wenn wir als Kinder ein traumatisches Erlebnis hatten, ist es oft so, dass wir uns entschließen, uns für Dinge einzusetzen, damit dies anderen erspart bleibt. Warum ist das so? Ist unsere Seele so stark gezeichnet, dass wir uns wünschen, das Erlebte so besser zu verarbeiten? Leider gibt es auch Menschen, die anderen dadurch noch schlimmeres Unglück antun. Es ist aber auch wieder erschreckend zu lesen, zu was eine Männergesellschaft im Stande ist. Es gibt genug Fälle, in denen Wetten abgeschlossen werden und Frauen für das "Eine" regelrecht benutzt werden. Warum sind Männer so widerlich und denken, sie dürfen sich alles nehmen, was sie wollen? Frauen als einen Wetteinsatz zu sehen und damit zum Gegenstand zu machen, sagt mir eher, dass dieser Typus „Mann“ eher eine geistige Umnachtung besitzt. Auch in diesem Buch wurde ein Thema angesprochen, was mich persönlich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Der Verlust eines Kindes, ist für Eltern das Schlimmste, was ihnen widerfahren kann. Der Schmerz ist unverstellbar. Eltern werden immer unterschiedlich mit so einem Schicksalsschlag umgehen, aber ist es in Ordnung, wenn eine Person dann versucht, andere Angehörige vor gleichen Erfahrungen zu schützen? Wie weit darf dieser Schutz gehen? Reicht eine Aufklärung oder rechtfertig es sogar,Betroffene zu ermorden, damit sie z.B. eine heimtückische Krankheit nicht weitervererben können? Ich hatte schon einmal dieses Thema in einer anderen Rezension angesprochen. Warum benutzen Eltern oder Großeltern, Kinder als Waffe? Warum werden Kinder zum Spielball der Erwachsenen? Eigentlich entstehen Kinder aus Liebe, aber warum wird dieses besondere Glück, zum Werk von teuflischen Machenschaften? Uns allen ist klar, dass eine Trennung niemals schön ist und, dass Trennungen viel im Inneren kaputt machen, aber ein Kind, was nichts für diese Trennung kann, zu benutzen, um andere noch mehr zu zerstören, ist abartig. Der Lese-Rolli
Toller Islandkrimi
Hildur Die Spur im Fjord • Satu Rämö @satu_ramo Als sie klein war,verschwanden ihre beiden Schwestern spurlos. Deswegen leitet Hildur Rúnarsdóttir nun die Abteilung für vermisste Kinder in Island. Da es in den Westfjorden wenig Ermittler gibt,wird ihr ein neuer Kollege an die Seite gestellt. Allerdings nur ein "Praktikant": Jakob. Jakob ist ein total sympathischer Charakter,er hat das Stricken für sich entdeckt und kann sich dabei bestens konzentrieren. Deswegen dürfen bei Besprechungen die Stricknadeln niemals fehlen. Auch Hildur ist mir gleich ans Herz gewachsen und ich war gerne mit den beiden unterwegs. Es kommen schreckliche Hintergründe ans Licht. Die Autorin schreibt sehr flüssig mit bildhafter Sprache. Das Cover ist mir gleich ins Auge gefallen,weil es düster wirkt. Familiengeheimnisse die eventuell ans Licht kommen. Sowas mag ich immer sehr! Mit den vielen verschiedenen Namen hatte ich aber tatsächlich so meine Probleme. Klangen für mich alle ähnlich und irgendwann musste ich sogar nochmal zurückblättern um genau zu wissen um wen es jetzt eigentlich ging. Das hat mich zum Schluss etwas verwirrt. Trotzdem fand ich die Geschichte spannend und es war einfach ein toller Kriminalroman,der mit seinen Ermittlern Punkten konnte ☺️ Der 2. Teil der Reihe erscheint bereits schon im April,ich freue mich drauf ! ⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

Liebe es!
Die Isländischen Kriminalromane sind immer gut, ich wurde noch nie groß enttäuscht, weswegen ich immer gerne zu diesen Büchern greife. Mit der Hildur - Reihe schreibt die Autorin ihre erste Kriminalreihe, die ich vorweg definitiv empfehlen kann. Das Cover ist wirklich eine Augenweide und ich habe mich beim auspacken wirklich unglaublich gefreut, weil ich das Buch sehnlichst erwartet habe, aber auch weil einem das Cover sofort ins Auge springt. Wir lernen zu Beginn zwei Mädchen kennen Björk und Rósa, die beiden verpassen 1994 den Schulbus auf dem Weg nach Hause und entscheiden sich dann zu Fuß zu gehen. Dabei war ein Schneesturm angesagt, aber da die Mädchen pünktlich zu den Pfannekuchen zu Hause sein und keinen Ärger von Ihrer Mutter bekommen wollten, entschließen sie sich also zu Fuß zu gehen. Klar ist bereits zu Beginn, auch durch den Klappentext, dass unsere Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir die große Schwester der beiden verschwundenen Mädchen ist. Hildur bekommt einen neuen, ausgeliehenen Kollegen aus Finnland, der Ihr etwas unter die Arme greifen soll. Doch auch Jakob hat dunkle Zeiten hinter sich und versucht um seinen kleinen Sohn zu kämpfen, den er sehnlichst vermisst. Der Schreibstil ist wirklich gut, bereits zu Beginn war ich verwundert, dass ich in kurzer Zeit bereits über hundert Seiten gelesen habe. Die Geschichte ist selbst in der Aufbauphase wirklich sehr spannend und wirft bereits Fragen und Verwunderungen auf. Im laufe der Geschichte wird an passenden Stellen erklärt, dass z.B. jenes Essen typisch für Island ist oder auch diese Begrifflichkeiten jenes umschreiben, das fand ich wirklich sehr schön und gab einem noch mal mehr Bezug zum Buch und der Geschichte. Das Ende war wirklich sehr unerwartet, generell die ganzen Plottwist waren nicht vorher zu sehen! Eine klare Empfehlung für die stürmischen Herbsttage!
Starker Auftakt in diese Krimireihe. Ich mag das Setting Islands Westfjorde sehr und die Charaktere sind interessant und stark beschrieben. Zwischendurch springt es manchmal etwas, sodass es leicht verwirrend war, das war aber nicht weiter tragisch. Freue mich auf weitere Ausflüge in die Westfjorde.
Vielversprechender Krimiauftakt
Worum geht’s? Als sie ein Kind war, verschwanden ihre Schwestern spurlos. Jetzt ist Hildur erwachsen, arbeitet als Kriminalbeamtin und hat mit ihrer dunklen Vergangenheit und noch dunkleren Vorahnungen zu kämpfen. Als Jón, ein bekannter Pädophiler, ermordet aufgefunden wird, wird auch der Fall um ihre verschwundenen Schwestern wieder brisant. Meine Meinung: Mit „Hildur – Die Spur im Fjord“ startet Satu Rämö ihre Krimiserie um Hildur Rúnasdóttir, und dieser Auftakt kann sich wirklich sehen lassen. Ich bin allgemein ein Fan von Krimis und Thrillern aus dem hohen Norden, da allein durch die Umgebung schon immer eine Grundspannung gegeben ist. Und auch Frau Rämö, deren Wahlheimat Island ist, hat diese Spannung sehr gut umgesetzt. Obwohl der Schreibstil gleichmäßig und fast unaufgeregt vor sich hinfließt, hat mich das Buch doch sofort gepackt gehabt und atmosphärische Szenerien zum Leben erweckt. Vor allem die Protagonisten gefallen mir gut. Allen vorn Hildur – deren dunkle Gabe gerne noch mehr hervorkommen kann. Aber auch Jakob, den ich mir wie einen strickenden Wikinger vorstelle, ist eine tolle Person und Beta, ihre Chefin, ebenfalls. Endlich mal eine Polizeistation, auf der sich alle verstehen und in der es keine Kämpfe zwischen den Kollegen oder zwischen Chef/Untergebenen gibt. Und wir durften in diesem ersten Teil alle ein bisschen kennenlernen, genug, um noch mehr über die drei erfahren zu wollen. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass die Autorin immer wieder Wissenswertes über das Land und die Leute einfließen ließ. Dadurch wirkte alles noch lebendiger. Ich empfand die Geschichte und die Personen dadurch realer. Als wäre man bei Hildur auf dem Beifahrersitz, wenn sie einen mit auf die Ermittlungen nimmt. Die übrigens sehr solide und authentisch waren. An diesem ersten Teil hat wirklich alles gepasst. Ein paar Längen gab es bei dem Kennenlernen der Leute, aber das ist meist bei ersten Bänden der Fall. Und obwohl die Spannungskurve gleichmäßig durchlief, gab es doch auch ein paar Spannungspeaks, die den Puls angeheizt haben. Zudem hatten wir immer wieder kursive Kapitel aus der Sicht des Täters, die wirklich wahnhaft angemutet haben, sowie einen gruseligen Schluss. Und die Autorin hat es zudem geschafft, meine Neugier anzuregen. Was ist damals passiert? Wird Hildur je erfahren, was aus ihren Schwestern geworden ist? Gibt es noch mehr Opfer? Und werden Hildurs Vorahnungen vielleicht in den Folgeteilen einen größeren Teil einnehmen und intensiver oder deutlicher werden? Das Buch hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band! Fazit: Mit ihrem Kriminalroman „Hildur – Die Spur im Fjord“ hat Satu Rämö es geschafft, meine Neugierde zu wecken. Nicht nur auf die Protagonisten, sondern auch darauf, wie es weitergeht. In unaufgeregter Sprache schafft sie eine anhaltende Spannung mit einigen Peaks, die wirklich grausam waren und Thrillerpotenzial hatten. Wir durften in den Kopf des Täters schauen, haben mit Hildur gemeinsam in die Vergangenheit geblickt und ich freue mich schon darauf, Hildur, ihr Team und ihre Suche weiterverfolgen zu dürfen. Bis auf einige Längen am Anfang beim Kennenlernen der Protagonisten hat mich das Buch absolut überzeugt und ich freue mich auf die Fortsetzung. 4 Sterne von mir!

Gelungener Auftakt mit der Ermittlerin Hildur, die es liebt auch bei den eisigsten Temperaturen in Island aufs Surfbrett zu steigen um den Kopf frei zu kriegen. Seit vor über 20 Jahren ihre beiden jüngeren Geschwister spurlos verschwunden sind überfällt sie auch heute noch die Schwermut über den Verlust und die ungeklärten Fragen. An ihrer Seite im Team, Jakob der es liebt Pullover zu stricken um seine Nerven und Gedanken weg von seiner Ex-Frau zu lenken welche ihm den gemeinsamen Sohn vorenthält. Zwei sehr sympathische Ermittler von denen ich gerne noch mehr lesen will.
Spannend, aber...
Die Geschichte und der Fall bzw die Fälle sind wirklich spannend erzählt. Auch die Figuren werden toll präsentiert, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Hin und wieder fand ich es etwas langstielig, das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan. Das Ende bereitet auf den zweiten Teil vor, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.
Ich werde/bin inzwischen ein richtiger Fan von skandinavischen Krimis und Thrillern. Wenn es hier auch kalt ist und schneit sind das für mich genau die richtigen Bücher🥰 Auf dieses hier hab ich mich sehr gefreut. Die Autorin ist neu für mich, aber es wird nicht das letzte Buch von ihr bleiben. Die Protagonisten Hildur, Jakob und Beta sind so super sympatisch, dass ich sie alle 3 sofort mochte und mit ihnen mit gefühlt habe. Hildur hat ein sehr persönliches Schicksal, das hoffentlich im nächsten Band aufgeklärt wird und auch Jakob hat sehr zu hadern mit seinen Problem. Aber er strickt und das fand ich schon wieder total spooky und gut😁 Der Fall an sich war sehr interessant und spannend. Auf diese Aufklärung wäre ich nie im Leben gekommen. Es ließ sich so super weg lesen, dass ich schnell durch war. Der Schreibstil war perfekt und die Kapitel kurz und knapp. Was der Anfang mit allem zu tun hat, hab ich noch nicht so richtig verstanden, aber vielleicht löst sich das noch in den folgenden Büchern auf😊 Oder ich war einfach zu doof😅 Hat es jemand von euch gelesen und kann mich evtl. aufklären?🤣
Wieder ein spannender Krimi aus Island.
Dieser Krimi über die Polizistin Hildur ist noch nicht so blutrünstig wie die bisherigen Krimis, die ich aus Island kenne. Dies tut dem Buch aber keinen Abbruch. Er ist spannend geschrieben und ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen und war immer wieder auf das nächste Kapitel gespannt. Wäre derzeit nicht die Fussball-EM, ich hätte das Buch schneller beendet.
Packend, mitreißend und atemraubend spannend!
Das Buch hat mich sehr positiv überrascht! Während auf der einen Seite der Schreibstil mal etwas Neues und zugleich auch echt erfrischendes war, so hat das Buch die Spannung wunderbar aufbauen können. Anspielungen aus der Vergangenheit fallen nicht hinten rüber, sondern werden sauber aufgeklärt. Und auch das miträtseln ist machbar und macht Spaß, während man den Protagonisten durch Island folgt. Richtig schön fand ich daher auch die Einblicke in die Natur und Kultur der Isländer, sodass ich beim Lesen fast schon ein bisschen Fernweh nach dieser beeindruckenden Landschaft erhielt :p Großes Plus auch für die Einblicke in die Gedankengänge des Täters und dessen unterschwelligen Beweggründe und Vorhaben^^! Bin daher auch sehr gespannt, wie es im 2. Band für Hildur weitergeht. Gerade im Hinblick auf die Geschehnisse um ihre Schwestern, wobei Band 1 mit einem neugierig machenden Cliffhanger endete 😁
Neuer Island-Krimi
Zieht euch warm an! Auf geht's nach Island. "HILDUR - Die Spur im Fjord" ist der Auftakt einer Krimi-Trilogie von Satu Rämö. . Darum geht’s: Eine Lawine erschüttert die Gegend in den Westfjorden. Unter den Schneemassen wird ein Mann mit durchtrennter Kehle gefunden. Es folgen weitere grausame Morde. Wo ist der Zusammenhang? Und wer ist der Mörder? . Der Schauplatz Island ist schon sehr reizvoll. Besonders karg, rau und auch düster mutet dieses Fleckchen Erde an. Das hat bereits früher in der Weihnachtsserie "Nonni und Manni" eine eigentümliche Faszination auf mich ausgeübt. Der Krimi katapultiert mich wieder dorthin. Das Setting ist dermaßen bildhaft in Szene gesetzt, dass ich wirklich das Gefühl hatte, direkt mit dabei zu sein. Bedenken hatte ich wegen der eventuell zu erwartenden komplizierten Namen der Personen und Orte. Die haben mir aber hier gar keine großen Probleme bereitet. Vielmehr ist der ganze Schreibstil so angenehm und einnehmend, dass sich das Buch an einem grauen und verregneten Tag gut in einem Rutsch durchlesen lässt. . Der Fall mit der Mordserie entwickelt sich spannend und plausibel. Für Protagonistin Hildur Runarsdottir spielt im Verlauf noch eine persönliche Komponente mit hinein, die mich sehr berührt hat. Außerdem gibt es auch noch eine alte Familiengeschichte, die die Ermittlerin geprägt hat und nachhaltig belastet. Dieser Handlungsstrang dürfte vermutlich das übergeordnete Verbindungsglied der Trilogie sein. Ebenso werden wohl auch die familiären Probleme von Hildurs Kollegen Jakob weiter eine Rolle spielen. Diese Aspekte geben der Handlung eine besondere Tiefe und sorgen dafür, dass man unmittelbar eine enge Bindung zu den Charakteren aufbaut. Die auf den eisigen Wellen des Atlantiks surfende Hildur und der Island-Pullover strickende Jakob bilden ein sympathisches Duo. Ich habe die Beiden sofort ins Herz geschlossen. Das atemberaubend-naturgewaltige Setting und dunkle Verbrechen treffen hier auf eine große Portion Warmherzigkeit. Dieses Zusammenspiel setzt bei der Atmo nochmal einen gewissen Akzent. . Fazit: Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Dieser ruhige Krimi entfaltet seinen Charme vielleicht erst auf den zweiten Blick. Er ist Vielschichtig und konnte mich mit einigen Wendungen überraschen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Gut
[𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘/ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Hildur - Die Spuren im Fjord 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Satu Rämö 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne Verlag 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Gabriele Schrey-Vasara 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr es, wenn ihr bei einem Buch gleich noch Infos über das Land bekommt? 𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannend - Informativ - Verwirrend 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Noch nach über 20 Jahren fragt sich Hildur, was aus ihren Schwestern geworden ist, die eines Tages spurlos verschwunden sind. Sie selbst arbeitet nun als Kriminalbeamtin in der Einheit für vermisste Kinder in den abgelegenen Westfjorden Islands. Als unter der Schneedecke einer Lawine eine Leiche auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Reihe von grausamer Morde zu tun... 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Okay. Ich fand das Buch schon irgendwie gut. Allerdings hat es mich emotional nicht wirklich berührt. Man bekommt die ganze Zeit immer wieder Infos über das Land eingestreut, was mich vom Stil her eher an eine Dokumentation erinnert hat, als an einen Krimi. 😅 Daran muss man sich erstmal gewöhnen. Die Story fand ich spannend, allerdings konnte ich wenig miträtseln und habe die Schlussfolgerungen teilweise nicht 100 % nachvollziehen können. Das Ende hat mich dann auch nicht ganz zufriedenstellen können. Trotzdem würde ich schon gerne wissen wie es weiter geht. 🧐 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Teils, Teils. Es war jetzt nicht mein Lieblingsbuch, aber trotzdem hat es mich gut unterhalten. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Wundervoller Kriminalroman aus dem kalten Island
Langsam und dicht erzählt Satu Rämö die Geschichte von Hildur in einem Fjord im Nordwesten von Island. In diesem entlegenen Dorf ist Hildur aufgewachsen und nach Jahren bei der Polizei in Reykjavik zurückgekehrt, um in der kleinen Polizeistation zu arbeiten. Als unter einer abgegangen Lawine ein ermordeter Mann entdeckt wird, ermittelt Hildur mit der Hilfe eines Polizisten aus Finnland und meint bald Verbindungen zu ihren zwei vor Jahren verschwunden Schwestern zu erkennen. Dies ist kein rasanter und actiongeladener Thriller, sondern ein athmosphärischer und langsam erzählter Kriminalroman, der Wert auf Beobachtungen legt und uns Leser in diese kalte, dunkle und bisweilen einsame Gegend in Island mitnimmt. Die Hauptfiguren sind problembeladen, aber durchweg sympathisch und so bleibt man dran, möchte man doch wissen, ob sich die Geister aus der Vergangenheit verjagen lassen. Ein toller Einstieg in die Buchreihe, die Lust auf mehr macht.





















































