Das Papierhaus

Das Papierhaus

Softcover
3.4114
Liebe Zu BüchernBuch Über Die Magie Von BüchernZauberLiebeserklärung An Das Lesen

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Description

Eine Literaturdozentin, die so in die Gedichte von Emily Dickinson vertieft ist, dass sie tödlich verunglückt, ihr argentinischer Kollege, der um die halbe Welt reist, um das Geheimnis eines rätselhaften Buches zu lösen, und ein Mann, der bereit ist, seine Liebe für Bücher in Stein zu fassen: drei Menschen, die ohne Bücher nicht sein können und deren Leben auf höchst seltsame Weise miteinander verknüpft werden.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
96
Price
8.20 €

Posts

23
All
2.5

Kurzweilig, aber nichts besonderes. Die „Liebeserklärung an das Lesen“ aus dem Klappentext könnte ich nicht erkennen

2.5

Für zwischendurch okay

Ein sehr kurzes Buch, das kann man in 1-2 Stunden lesen. Es handelt von (und richtet sich an) Buchliebhaber:innen. Es enthält dazu ein paar schöne Zitate, z.B.: "Was mich betrifft, so kenne ich kein größeres Glück, als ein paar Stunden am Tag menschliche Schicksale zu durchstreifen, die mir sonst verschlossen geblieben wären. [...] Eine Bibliothek ist eine Tür in der Zeit." Allerdings ist die Geschichte dahinter nicht so meins. Sie ist irgendwie tragikomisch, aber auch total unrealistisch. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Für zwischendurch okay
5

„[...] die Anzahl der heuchlerisch in den Regalen aufgestellten Bücher, die in Wirklichkeit Depots für Briefe, Geld und Geheimnisse sind, ist nicht zu unterschätzen. Die Menschen verändern auch das Schicksal der Bücher.“ S. 71

. Eine Hommage an die Liebe zu Büchern. Spannend und unaufgeregt verfasst. Klare Empfehlung – ein kurzweiliges Buch zum Runterlesen.

3

⭐️⭐️⭐️ Sterne

Die junge Literaturprofessorin Bluma Lennon stirbt bei einem Unfall, während sie in einen Gedichtband von Emily Dickinson vertieft ist. Ihr Lehrstuhl in Cambridge wird von einem jungen Kollegen übernommen, der mit Bluma nicht nur die Liebe zur Literatur, sondern auch eine leidenschaftliche Affäre verband. Als er eines Tages ein beschädigtes Buch mit einer Widmung von ihr erhält, lässt ihn das Vergangene nicht los. Er folgt einer Spur, die ihn um die halbe Welt führt und ihn in eine geheimnisvolle Welt aus verborgenen Bibliotheken, rätselhaften Büchern und außergewöhnlichen Lesern zieht. ✨ Meine Meinung: Was mir direkt zu Beginn gefallen hat, war die Auseinandersetzung mit Büchern selbst – insbesondere der Gedanke, wie schnell das Sammeln zu einem Platzproblem werden kann und wie sehr man versucht, dafür immer neue Lösungen zu finden. Die Handlung an sich empfand ich stellenweise als etwas zäh, doch die Reflexionen über das Büchersammeln, das sich bis hin zu einer unkontrollierbaren Obsession entwickeln kann, fand ich durchaus spannend. Auch die teils sehr speziellen Eigenheiten der dargestellten Leser und Sammler haben mir ganz gut gefallen ☺️

⭐️⭐️⭐️ Sterne
3

Eine Liebeserklärung an Bücher

Schnell gelesen, ein wenig seltsam aber kurzweilig. Für mal zwischendurch ok

3.5

Eine kurze Geschichte über die Liebe zu Büchern und darüber, dass daraus manchmal auch eine Art Besessenheit entstehen kann. Das Buch ist seltsam, aber spannend. Irgendwie gut!

3.5

Ein schönes, kurzweiliges Buch über die Liebe zu Büchern. Es gibt verschiedene Formen der Bücherliebe-manche steigern sich sogar bis ins Extreme. So wie in diesem Buch. Durchaus lesenswert. „Vielleicht wissen Sie ja, dass man beim stillen Lesen die Buchstabenlaute in einer nicht wahrnehmbaren Frequenz aussendet. Eine Lektüre ist also nie stumm, denn die Stimme ist immer ganz leise beteiligt.“ „[…] eine Buchseite ist nämlich gleichzeitig eine großartige Zeichnung, ein Spiel aus Linien und kleinen, von Vokal zu Konsonanten immer wiederkehrenden Figuren, die ihren eigenen Grenzen von Rhythmus und Komposition folgen.“ „Ein Buch kann noch so neu sein und sein Papier noch so weiß, im Kerzenlicht wird es von einer Patina überzogen und offenbart Nuancen von großem Reiz.“

2

irgendwie kam ich nicht ran, ich finde bücher schwer lesbar, wenn sie fast nur aus monologen bestehen. aber das, was über bücher gesagt wird, was sie mit uns machen, das ist schön!

1

ACHTUNG - Dieses Buch kann Büchermenschen ver-/zerstören!!! Ein Horrorbuch für jeden Bücherliebhaber. Mir lief es zwischen durch einfach kalt den Rücken runter. Der Schreibstil hat mir leider garnicht gefallen, hat mich aber nicht so sehr verwirrt wie die Geschichte selbst. Es war teilweise leicht verstörend bzw. gruselig für mich zu lesen. Den einen Stern gibt es für ein paar nette kleine Zitat, wie z.B." Niemand hat es gern, wenn ihm ein Buch abhandenkommt. Lieber verlegen wir einen Ring, eine Uhr oder unseren Schirm als ein Buch [...]"

4.5

„Wer sich eine Bibliothek aufbaut, der baut sich ein ganzes Leben auf. Sie ist nämlich nie die Summe ihrer einzelnen Exemplare." Dieses kleine Büchlein mag mit seinen 92 Seiten unscheinbar daherkommen, für Buchliebhaber*innen ist es jedoch ein absolutes Lese-Muss. Die Erzählung rund um ein mysteriöses Buch ist voller Weisheiten und Gedanken über die Liebe zur Literatur. Der Schreibstil ist dabei so schön und reich an Metaphern, dass man sich jeden Satz auf der Zunge zergehen lassen kann.

4

Ein philosophisches Buch über die Liebe für, die Seele von – und vielleicht den Verrat an - Büchern.

4.5

Eine Liebeserklärung an das Buch. Eine schöne Story mit etwas "verstörenden" Inhalt. Oder auch nicht. Ein Haus aus Büchern... Nun ja. 😅

2

Elke Heidenreich wird auf dem Buchrücken mit den Worten zitiert, dass es "eine kleine Geschichte über die Leidenschaft für Bücher" sei. Stimmt! Es geht aber nicht um die Leidenschaft zur Literatur, sondern um den materiellen Besitz von wertvollen Büchern, die wie Juwelen von ihren Eigentümern verwahrt werden. Aus welchem Holz die Regalbretter beschaffen sein müssen, damit der Zahn der Zeit am wenigsten an ihnen nagt. Das ist die Leidenschaft nach Besitz und Anerkennung der Sammlung. Eine Leidenschaft, die mich genausowenig anspricht, wie diese kleine Geschichte. Ein Hoch auf mein Antiquariat, Eselsohren, fremde Widmungen in gebrauchten Büchern, geheimnisvolle Markierungen durch Vorbesitzer und meinen eBook-Reader.

3.5

Ein Buch über die Liebe zu Büchern. Ist schnell gelesen, leicht amüsant und verrückt. Kann man machen

4

Carlos María Dominguez – Das Papierhaus (Eine Buchrezension) „Das Papierhaus“ umreißt in kurzen, aber erzählerisch sehr dicht gestalteten Seiten die Geschichte des Professoren Leonard Wood, der einen weiten Weg auf sich nimmt, um ein literarisches Geheimnis seiner tragisch verunglückten Kollegin – sowie ehemaligen Liaison – Bluma Lennon aufzudecken. Diese kam bei einem Autounfall ums Leben, als sie, in ein Gedichtband von Emily Dickinson vertieft, eine Straße unbedacht überquert hatte. Als Leonard ihren Lehrstuhl in der Universität Cambridge vertritt, erreicht ihn ein mysteriöses Paket, das an Bluma adressiert ist. Darin befindet sich eine von Zementresten verunzierte Ausgabe von „Die Schattenlinie“, verfasst von Joseph Conrad und in ihr eine Widmung von Bluma Lennon an einen gewissen Carlos Brauer. In diesem Augenblick macht es sich Leonard zur Aufgabe, den Adressaten des eigenartigen Buches ausfindig zu machen und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sein Weg führt in nach Buenos Aires zu einer Bekanntschaft Brauers, die ihn detailgetreu in dessen turbulent-bibliophiles Leben einweiht. Dabei wird dem zu lüftenden Geheimnis eine tragische Komik verliehen, die Seite für Seite durch philosophische Ausführungen des Lesens und Erwerbens von Büchern an Größe gewinnt. Das Papierhaus war ein recht kurzes, wenn auch interessantes Leseerlebnis. Es ist weniger ein prosaischer Zeitvertreib mit nennenswerten Höhen und Tiefen, sondern vielmehr eine erzählerische Reise, die die Vorzüge und Abgründe von Büchern sowie Menschen, die Literatur lieben, thematisiert. Literarischen Werken wird in dem Roman eine ganz neue und interessante Dimension verliehen; sei es, weil sie eine gefährliche Note besitzen (mir ist selbst schon ein Stapel Bücher auf den Kopf gefallen) oder, weil sie praktisch einsetzbar zu sein scheinen (um beispielsweise einen instabilen Tisch zu fixieren). Diese und noch viele weitere Beispiele in Bezug zu der Person Carlos Brauers waren amüsant zu lesen. Besonders der kritische Aspekt, dass manchen der eigene Konsum wortwörtlich völlig zu Kopf steigt, hat mir sehr gefallen, aber auch die nachdenklich stimmende Atmosphäre, die rund um das Thema gesponnen und vertieft wird. Bestimmte Leseeindrücke sind noch intensiver, wenn sie mit bestimmten Assoziationen und Tätigkeiten verknüpft werden: Archaische Folianten bei Kerzenlicht zu lesen, während moderne Exemplare mit der ebenfalls modernen Elektrizität begutachtet werden oder aber klassische Musik bei ebenso klassischen Werken erklingen zu lassen. Das Ganze hat diesem kurzen, melancholischen Leseerlebnis eine spannende Würze verliehen. Das Ende ließ mich mit einem beklommenen Gefühl zurück, das ich nicht ganz einzuordnen wusste, jedoch war es keineswegs unangenehm oder gar unerwünscht. „Das Papierhaus“ enträtselte zwar ein Geheimnis, schuf aber einige weitere, die nach dem Beenden des Buches noch ungeklärt geblieben sind.

4

Ein Buch für alle Büchersammler, Büchersüchtigen und Buchliebhaber!

Eine tolle Erzählung, die so bilderhaft geschrieben ist, dass ich mich immer noch an viele Details erinnere. Der Autor malt mit seiner Sprache feine Schauspiele im Kopf des Lesers, also auch eine gelungene Übersetzung von Elisabeth Müller.

2

Elke Heidenreich wird auf dem Buchrücken mit den Worten zitiert, dass es "eine kleine Geschichte über die Leidenschaft für Bücher" sei. Stimmt! Es geht aber nicht um die Leidenschaft zur Literatur, sondern um den materiellen Besitz von wertvollen Büchern, die wie Juwelen von ihren Eigentümern verwahrt werden. Aus welchem Holz die Regalbretter beschaffen sein müssen, damit der Zahn der Zeit am wenigsten an ihnen nagt. Das ist die Leidenschaft nach Besitz und Anerkennung der Sammlung. Eine Leidenschaft, die mich genausowenig anspricht, wie diese kleine Geschichte. Ein Hoch auf mein Antiquariat, Eselsohren, fremde Widmungen in gebrauchten Büchern, geheimnisvolle Markierungen durch Vorbesitzer und meinen eBook-Reader.

4

„Das Papierhaus“ hat mir meine Mutter geschenkt, da sie dieses Buch selber sehr gut fand. Es ist ein unscheinbares, aber äusserst bibliophil gestaltetes Büchlein, das vom Leben eines Bibliophilen berichtet. Dabei zeigt dieses Werk hier nicht nur die schönen Seiten des Verrücktseins nach Büchern, sondern auch seine zerstörerische Seite. Was passiert, wenn man etwas so sehr liebt, dass es einem das Leben -wenn nicht zerstört, dann doch sehr stark verändert. Dies wird hier in einer kleinen Odyssee geschildert. Was mir vor allem in Erinnerung bleiben wird, ist der Staub. Dieses staubige Buch, das alles ins Rollen bringt. Und natürlich das tatsächliche Papierhaus - ein Symbol dafür, was geschehen kann, wenn man etwas zu sehr lieb und sich zu sehr in seiner Passion verliert. Nichtsdestotrotz ist "Das Papierhaus" eine kleine, feine Liebeserklärung an die Welt der Bücher und an die Menschen, die sich in ebenjener Welt bewegen. Trotz Digitalisierung gibt es sie nämlich noch immer - jene, die nichts dagegen haben, mit einem Gedichtband von Emily Dickinsons in der Hand aus dem Leben zu scheiden. Jene, die einmal um die Welt reisen, um ein Buch seinem ursprünglichen Besitzer zurückzugehen. Und jene, die es einfach nur schätzen, sich in einem guten Buch zu verlieren.

2

Schade, irgendwie konnte mich das Buch leider nicht fesseln. Ich habe es über mehrere Tage gelesen. Vielleicht war das ein Fehler und es wäre besser gewesen, die Geschichte an einem Stück zu lesen, dass wäre es evtl. packender gewesen. Ich muss es irgendwann noch einmal versuchen, wenn ich mich besser Konzentrieren kann und mehr Zeit habe.

4

"Was mich betrifft, so kenne ich kein größeres Glück, als für ein paar Stunden am Tag menschliche Schicksale zu durchstreifen, die mir sonst verschlossen geblieben wären. Ein Leben würde nicht ausreichen, um sie alle ganz und gar kennenzulernen. Ich möchte Borges einen Halbsatz stehlen: Eine Bibliothek ist eine Tür in der Zeit."

2

irgendwie kam ich nicht ran, ich finde bücher schwer lesbar, wenn sie fast nur aus monologen bestehen. aber das, was über bücher gesagt wird, was sie mit uns machen, das ist schön!

2

irgendwie kam ich nicht ran, ich finde bücher schwer lesbar, wenn sie fast nur aus monologen bestehen. aber das, was über bücher gesagt wird, was sie mit uns machen, das ist schön!

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