Die Gestirne

Die Gestirne

Softcover
4.038
Booker PrizeBuchgeschenk Des JahresGoldrauschHokitika

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Description

Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
1040
Price
14.40 €

Author Description

Eleanor Catton wurde 1985 in Kanada geboren und wuchs in Neuseeland auf. Sie studierte Englisch und Kreatives Schreiben und erhielt bereits für ihren Debütroman "Die Anatomie des Erwachens" zahlreiche Auszeichnungen. Für "Die Gestirne" wurde ihr 2013 als jüngster Autorin aller Zeiten der renommierte Booker-Preis zuerkannt. Eleanor Catton lebt in Auckland.

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Neuseeland 1866, es ist die Zeit des Goldrausches. Viele Menschen begeben sich zu der Insel um dort ihr Glück zu versuchen und das schnelle Geld bzw. Gold zu machen und so einen Neuanfang zu starten. Hierzu gehört auch Mr. Moody. Nach einer aufreibenden und gefährlichen Schiffsfahrt zu seinem Ziel, ersucht er Ruhe im Raucherzimmer seines Hotels und macht die Bekanntschaft vieler skurriler Personen, die im weiteren Verlauf eine wichtige Rolle für die Geschichte spielen. Nach und nach decken sich die Geheimnisse und Intrigen auf. Hochspannung pur. Das Buch erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven. Nach und nach wird die Geschichte von unterschiedlichen Charakteren erzählt und unterfüttert. Die Rätsel lichten sich langsam. Es geht um Liebe, Drogen, Mord und die geheimnisvolle Verflechtung der Personen untereinander.

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5

Sehr schöner Roman im Dickens Stil. Spannend erzählt, unterhaltsam aber umfangreich 😉.

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Daher meine kurze Bewertung. Ich weiß aber noch, dass ich es gerne gelesen habe und die originelle Idee, die Geschichte mit Astronomie zu verbinden war sehr gelungen für mich💫⭐️🪐. Und dann spielt es noch in Neuseeland im 19. Jahrhundert. Perfekte Kulisse. Ich bin schon gespannt auf das aktuelle Buch von ihr: „ Der Wald“.

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Wo soll ich anfangen ? Reden ist silber, Schweigen ist gold. Aber ich kann einfach nicht dazu schweigen. Ich muss gestehen, dass war das erste Buch dieses Jahr, bei dem ich aufgegeben habe. Mehr als 300 Seiten habe ich mich durchgeschleppt und so schwer es mir auch fiel, nichts konnte mich dazu bringen es weiter zu lesen. Ich weiß dieser Roman ist die Sensation des Jahres 2015 und hat einen Preis erhalten, aber entweder bin ich für diesen Roman zu ungeduldig oder zu dumm. Und da ich nicht an meiner Intelligenz zweifeln möchte gehe ich einfach davon aus, dass es nicht das richtige Buch für mich war. Das Buch klang für mich spannend und ich war wirklich interessiert in diese preisgekrönte Welt abzutauchen. Voller Vorfreude nahm ich diesen Wälzer mit auf meine Kuschellesecouch und freute mich auf einen intensiven Leseabend. Leider verlor ich relativ schnell die Lust daran. Nun bin ich aber kein Mensch, der schnell ein Buch beiseite legt und es abbricht. Also weiter versuchen die Handlung zu erfassen und den Sätzen zu folgen. Dies stellte sich jedoch für mich relativ schwierig heraus, denn die Sätze sind ewig lang und verschachtelt. Das war schon eine Herausforderung, mir ging beim still lesen echt der Atem aus. Aber ok, damit hätte ich auch noch leben können, wenn mich die Handlung vorwärts gezogen hätte. Leider fehlte mir die Spannung und der Fluss. Ich fand es einfach nur mühselig den Überblick zu behalten und der Geschichte zu folgen. Auch hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sich in Beschreibungen verliert. Man hat 100 Seiten gelesen und man ist in der Handlung kaum ein Stück voran gekommen. Das erklärt dann auch relativ schnell die hohe Seitenanzahl. Das astrologische Konzept hat sich mir leider auf den gelesenen Seiten ebenfalls nicht erschlossen. Die Personen waren für mich nicht wirklich greifbar und ich konnte keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Sicher ist dieses Werk nicht ohne Grund Booker-Preisträger, aber es war leider absolut nichts für mich. Das wundervoll elegante Cover beeindruckt natürlich schon, aber es kommt eben doch auf den Inhalt an. Ich denke es gibt sicher eine große Anzahl an Lesern, die dieses Buch mehr als anspricht. Mich konnte es leider nicht überzeugen.

5

Ein großartiger Roman! Ein breites Panorama, ein bunter Reigen aus Goldgräberepos, Western, Abenteuerroman, Seemannsgarn, nicht zuletzt Kriminalgeschichte, die alle ihre Fäden spinnen und zu einem Bild verweben, denn an den Rändern, da ist ein Zusammenhang. Mit rasendem Tempo zieht die Handlung mich mit in die Untiefen dieses 1040 Seiten Wälzers, der nicht eine Sekunde auf sandige Stellen aufläuft. Die Verstrickungen von Zufällen weiten sich mit jedem Neuen Protagonisten, reißen überall ein neues Blickfeld auf, dessen Fortlauf jedoch vom Nebel der Geschichte einer anderen Figur verhüllt bleibt. Wir beginnen am 27. Januar 1866 im Raucherzimmer des Crown Hotel in Hokitika, Neuseeland. Zwölf ungleiche Männer haben sich eingefunden zu einer geheimen Zusammenkunft. Sie wollten die Ränder ihrer Geschichten rund um die schicksalhafte Nacht des 14. Januar abgleichen, als unerwartet, Walter Moody, ein junger, gutaussehender Schotte mit Ambitionen dazu stieß, ohne zu ahnen, dass er damit in den Reigen aus Betrügereien, Mord und Todschlag, Gold- und Opiumräuschen, Wahrsagerein, Seefrächtereien und Racheschwüren gezogen wurde. Die zwölf Teilnehmer waren sehr ungleiche Gesellen unter ihnen zwei Chinesen und ein Maori und jeder hatte ein Stück der Geschichte in Händen und doch kannte niemand die ganze Verstrickung. "Eine Kette von Zufällen kann kein Zufall sein. Und was anderes, dachte Moody, war ein Zufall als ein willkürlich herausgegriffener Moment aus einer Abfolge von Dingen, die noch der Erklärung harrte? Wir stolpern über den Frächter und Schiffsspediteure Thomas Balfour, den alten Säufer Crosbie Well, der mit Glück auf eine Goldader gestoßen war und plötzlich in jener Schicksalsnacht des 14. Januar verstorben war, auf die rothaarige Schlange Lydia Wells mit dem Puls am Gold, Anna Wetherell, Chinamen's Ann, die Hure, die immer die Opiumhöhlen in Chinatown aufgesucht hatte und sich am 14. Jänner das Leben nehmen wollte, Emery Staines der kleine König Hokitikas, der in jener Schicksalsnacht plötzlich spurlos verschwunden war. Ein Gerichtsschreiber mit dem klingenden Namen Aubert Gascoigne, der Gefängnisgeistliche Cowell Devlin, George Shepard der Gefängnisdirektor mit einem Racheschwur im Herzen sowie der Chinese Suk Yongsheng, der Francis Carver, dem Kapitän der gestrandeten Godspeed mit der Narbe im Gesicht ans Leder wollte, Dick Mannering der Zuhälter, Alistair Lauderback ein Politiker mit fast einwandfreiem Leumund, der Apotheker Joseph Pritchard, den keiner mochte, Charlie Frost, ein junger Bankbeamter, Te Rau Tauwhare der Maori, Narald Nilssen ein Makler, der jüdische Zeitungsmacher Ben Löwenthal und noch einiger Glücksuchende mehr. Long story short: ein herrliches Figurenkabinett. Wie die geometrische Beschreibung eines Schneckenhauses, breitet sich die Handlung zuerst in einem weiten Bogen aus, um dann vom größten Durchmesser immer feiner ins Innere zu drehen bis zum Kern der Geschichte. In rassigem Tempo springen wir von einem konspirativen Gespräch zum nächsten, enthüllen ein Geheimnis nach dem andere und werden ob der komplexen Verstrickung doch nicht klüger. Diese grandiose Raffinesse fällt am Ende leider ab, die Auflösung ist schlüssig aber ihr geht die Luft ein wenig aus. Und trotzdem, wollte ich unmittelbar aufs Neue beginnen, als die Geschichte zu Ende erzählt war. Diese Geschichte habe ich einfach nur geliebt!

...ich habe nun lange mit mir gerungen, aber ich werde das Buch vorerst abbrechen... Die ersten knapp 150 Seiten konnte mich "Die Gestirne" sehr für sich begeistern! Sprachlich hat es mir gut gefallen und die Gestaltung bzw. der Aufbau der Geschichte in Kombination mit den Gestirnen fand ich richtig klasse! Doch es kam leider immer mehr und immer mehr zu dem Punkt, an dem es mich langweilte... und auch der Zusammenhang mit den Gestirnen blieb mir bis jetzt (ich hab nun knapp 300 Seiten gelesen) schleierhaft... Der rote Faden dröselt sich irgendwie immer mehr und mehr auf anstatt greifbar zu werden und das finde ich echt schade. Vielleicht gibt sich das im Verlauf des Buches ja wieder, immerhin sind es noch round about 700 weitere Seiten die zu lesen wären... aber ich werfe an dieser Stelle vorerst das Handtuch

3

Was die Sterne und damit die einzelnen Kapitel für eine Bedeutung haben, bleibt unklar. Sehr viele Zeitsprünge. Gut recherchiert, historisch interessant.

4

A very intriguing story about conspiracy were everything comes full circle at the end. This book is huge and has a lot of POV characters but I never felt overwhelmed by it as I often do. Every character's part of the story was equally interesting and they and the plot they were part of were well crafted. The author made good use of the New Zealand setting. The whole book was very easy to read and follow, even though it had 1000 pages I finished it quit quickly because the story just worked and there was hardly any fluff. If you like a mystery being unfold piece by piece in a historic setting, give this one a try. Uncovering the secrets was done really well and I was impressed by the cast of characters. Only thing I disliked were some artistic choices: separating the story into parts based on days that continued to become ever shorter and the (kind of spoilerific) notes on top of every chapter that took over the actual chapters in the end distracted me a little but never nearly enough to not enjoy the great plot.

4

Trailer und Videorezension: http://youtu.be/43ly32NLnNY Wir befinden uns in Neuseeland in den 1860 er Jahren in der frisch hochgezogenen Stadt Hokitika denn diese befindet sich inmitten eines Goldrausches. Nach schwerer Überfahrt trifft Walter moody im Raucherzimmer des örtlichen Hotels auf 12 Herren, die überhaupt nicht zusammenpassen zu scheinen, die aber nicht zufällig in dieser Gruppierung anwesend sind. schnell stellt sich heraus: Bei dem Treffen handelt es sich tatsächlich um eine geheime Versammlung , bei der eine Serie ungelöster Verbrechen gelöst werden soll. Denn neben dem verschwundenem reichen Goldgräber, gibt es viele weitere Merkwürdigkeiten: kleine Opiumssüchtige Hure hat versucht sich das Leben zu nehmen und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, dass so mysteriös ist wieder Nachthimmel selbst. Eleanor Catton schreibt mit Herzblut auf gekonnt hohem Niveau, Ihre Sprache ist angelehnt an die Ausdrucksweise des 19. Jahrhunderts dies erlaubt daher kein einfaches Lesen und setzt Zeit und Geduld voraus, das wiederum verleiht dem Roman aber einen sehr hohen literarischen Wert. Bemerkenswert für einen Debutroman. Die Astrologische Gestaltung des Buches dient zur Gliederung des Plots und bei genauem Beobachten kann man gewisse vielschichtige Charaktereigenschaften einzelner Tierkreiszeichen wiedererkennen. Besonders gut ausgearbeitet und klargemacht hat sie dabei, daß die äußere Wirkung eines Menschen und die innere Einstellung stark voneinander abweichen können. Es wirkt zunächst wie eine unglaublich komplexe Kriminalgeschichte mit all diesen Menschen einen Mord zu lösen, denn der Roman ist aus jedem der anwesenden der 12 Menschen erzählt. . Anfangs wiederholt sich einiges und der Roman braucht seine Zeit um in Fahrt zu kommen, aber nach und nach ergeben sich Zufälle oder doch Zusammenhänge? das große Geheimnis aber bleibt aber bis zum Schluss verborgen. Allerdings darf man bei dem Buch den großen Wow effekt nicht Erwarten, einige Dinge werden der Interpretation des Lesers überlassen und es kommt nicht zur klassischen Auflösung mit dem großen Aha Moment. Es geht hier eher um den Weg dorthin, eine packende geschriebene Geschichte voller Mysterien und Atmosphäre, die einen beim schließen des Vorhanges erst richtig zum nachdenken anregen, worum es hier tatsächlich ging. Insgesamt ist es ein ungewöhnlich hochwertiger Roman mit einer eigenartigen Geschichte. Ich empfehle dieses Buch nur Lesern die bereit sind etwas geistige Eigeninitiative zu leisten, etwas Geduld mitbringen und mit Büchern Umgang haben die nicht Selbsterklärend sind. Ich bin eher eine kommerzielle Leserin und muss gestehen das sich mir dieses Buch mir nicht ganz erschließen konnte.

3

Ein etwas ungewöhnlicher Roman mit wenig Krimi, dafür vielen Zufällen Das Buch: Ende Januar 1866 in Hokitika, Neuseeland. In der Goldgräberstadt finden sich in einem Hinterzimmer 12 Männer ein, um einige merkwürdige Vorfälle zu besprechen. Als Moody, der auf den Goldgräberzug aufspringen möchte, in dem Hinterzimmer landet, erfährt er die bisherigen Geschehnisse: ein Mann wurde tot aufgefunden, ein weiterer Mann ist verschwunden und eine Hure wurde mit einer Überdosis Opium bewusstlos auf der Straße gefunden. Doch wie hängt nun alles zusammen? Und was haben die 12 Männer mit den Ereignissen zu tun? Fazit: Dieses Buch ist außergewöhnlich. Dies kann man nicht abstreiten. Es ist ein Roman ohne Kitsch, eher eine Analyse der Zufälle, die in Hokitika passieren und von einer Person in die andere Person greifen. Trotzdem bleiben alle Charaktere durchgehend farblos. Keiner kann auf den 1040 Seitenwälzer überzeugen. Auch zum Schluss hatte ich Probleme, die Figuren zu unterscheiden. Da half auch das kleine Personenverzeichnis am Anfang des Buches nicht weiter. Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Klar, es wurde groß und literarisch geschrieben. Doch auf den ersten ca. 800 Seiten kommt es doch sehr gewollt und schwulstig herüber. Lange Sätze verdarben den Lesespaß und Lesefluß. Danach folgte doch eine Wendung, die Sätze wurden einfacher und flüssiger. Warum diese Wendung kam, kann ich mir nicht erklären. Auch so ging es kaum in der Story vorwärts. Die ersten ca. 450 Seiten beschreiben nur die oben genannten Vorfälle aus Sicht der jeweiligen Personen. Und das zieht sich gefühlt ewig hin. Es wird nur erst einmal die Geschichte hingebreitet, um irgendwie dann doch noch darauf aufbauen zu können. Dies geschieht und gelingt nur bedingt. Leider. Wie gesagt, die Figuren blieben durchweg blass. Und ein paar Zufälle zu viel waren es auch. Das größte Manko dieses Buches ist, dass es sich mir nicht erschlossen hat. Durchweg hatte ich das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben, was essentiell für die Story ist. Und ich konnte mir schnell denken, warum das so ist. Der Titel verrät es: die Gestirne. Zudem befindet sich vor den großen Kapitelabschnitten jeweils ein Tierkreiszeichen. Und ehrlich: ich kenne mich damit nicht aus. Und das ist hier sehr hinderlich, denn es wird auf keiner Seite erklärt oder erwähnt. Erst auf der englischen Wikipedia erfuhr ich, welche Person für welches Sternzeichen oder Planeten steht. Und ehrlich, das hätte man durchaus in das Buch mit einbringen können. Trotzdem bleibt mir da ein fader Beigeschmack zurück, dass ich diese Geschichte nicht ganz verstanden habe. Schade. Zusammenfassend ist es ein ungewöhnlicher Roman mit einer eigenartigen aber durchaus ideenreichen Geschichte. Wer aber Problem mit Sternzeichen, Tierkreiszeichen usw. hat, sollte sich wohl vorher doch kurz ein diese Materie einlesen.

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Ich habe das Buch nach einem Drittel abgebrochen, weil es mich unendlich gelangweilt hat.

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