»Mama, bitte lern Deutsch«
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Book Information
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Tahsim Durgun begeistert auf Social Media Hunderttausende Follower mit seinen Videos über die deutsche Gesellschaft und das postmigrantische Leben. In Tahsims Interview Format (Funk) ist Zynismus das Instrument seiner Wahl, wenn er bekannte Persönlichkeiten wie Felix Lobrecht oder Enissa Amani zu Wort kommen lässt. 2024 wurde der Oldenburger für seine Arbeit mit dem Grimme-Publikumspreis, dem Blauen Panther und dem Creator of The Year Award ausgezeichnet. Anfang 2025 startete sein eigener Podcast, in dem er mit prominenten Gästen über die skurrilen und wichtigen Dinge des Lebens philosophiert. Sein erstes Buch Mama, bitte lern Deutsch war 11 Wochen auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
{⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️} 5 Sterne, „Ich traue mich nicht zu träumen. Ich wurde nicht dafür gemacht.“
Wie ich geheult habe bei diesem Satz, Ihr habt ja keine Ahnung…😢💦 Bevor ich es überhaupt gelesen habe, ist mir das Buch schon wochenlang hinterhergegeistert, ob im Buchladen, als Empfehlung oder auf Reado… Es war überall!🌎🗺️ Also hab ich mich gebeugt, es gekauft und VERSCHLUNGEN!🕳️ Der Autor erzählt seine sehr berührende Geschichte auf eine so humorvolle Weise, sodass man die traurige Realität teils einfach ausblendet.👓 Damit will ich ihn aber auf keinen Fall bemitleiden, weil darum sollte es bei dem Buch nie gehen! Sondern ums aufklären.🔜 Und das tut es, ich hab so viel gelernt: wie anstrengend Bürokratie sein kann (vllt noch mehr als bei einem selber…),📄📃📜🗒️ oder auch dass die Art wie z.B. Kurden miteinander reden, nicht unbedingt respektlos ist sondern eher humorvoll und witzig, wie auch der trockene Humor welcher in diesem Buch vorherrscht:📔 1)„Meine Mutter dachte jahrelang, 'Mahlzeit' bedeutet einfach 'Hallo für Leute, die Hunger haben'.“ 2)„Möge deine Nase abfallen.“ 3)„Es ist kein Problem, wenn das Haus brennt, solange die Nachbarn nicht denken, wir sind unordentlich.“ Man lernt die Kurdische Kultur und das Leben im Plattenbau kennen, wie es selten zuvor jemand aufgezeigt hat.💥💍🪧 Von kleinen Erzählungen mit den Geschwistern, 🧑🧑🧒🧒 und dem ersten Mal saufen am See, 🍺⚓️ zu: wie grüne Einhornkotze glitzernde Klamotten.🧤🩲 Einfach eine total tolle und Herzerwärmende Geschichte ❤️🔥 über das Leben eines Jungen „Ausländers“ der in Deutschland geboren wurde. Man glaubt garnicht was in diesen 200 Seiten alles erzählt wird📖 Auch wie es so lustig aber auch respektvoll über seinen Vater, seine Geschwister und seine Mutter redet ist soo süß. Und tatsächlich, ist die Frage: „Warum eine Frau die 20 Jahre lang und Deutschland lebt und trotzdem nicht richtig deutsch spricht“, tiefgründiger zu beantworten, als ich es zuerst angenommen hatte…🕳️😢 Wo nähmlich zuerst Unverständnis war, kehrte bei mir schließlich die Erkenntnis ein.💡 Sucht man also eine Biografie die eigentlich keine ist, welche von einer schönen aber auch traurigen, und bewegenden Geschichte eines jungen Kurden und seiner Familie in Deutschland erzählt, dann viel Spaß mit: „Mama bitte lern Deutsch“😊📚⭐️🪸
"Das ist Träumen? Da muss man bestimmt vorher tausend Formulare ausfüllen, damit man das machen kann - ist hier immer so."
Ein bewegendes Buch. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich dieses Geschichte emotional so berühren würde. Ich habe Scham empfunden und auch Wut - Freude und Trauer - Zweifel und Hoffnung- und vor allem Liebe zu der Familie. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und da Tahsim es persönlich liest, empfand ich sehr authentisch. Der Humor hat mich abgeholt und die Ernsthaftigkeit hat mich bewegt. Ich finde es ist ein wichtiges Buch und es sollte von vielen Menschen gelesen werden. Es bringt Transparenz, es klärt auf und versucht eine Brücke zu schlagen. Ich sehe es auch als eine Hommage an alle Mütter, die alles für ihre Familien tun, vor allem sich selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinten anzustellen. Ein Herzensbuch, dass ich jedem empfehlen kann. Lest es💙🩵❤️🩷🧡📖📖📖🥰🥰🥰
Ehrlich, direkt und gesellschaftlich hochrelevant. Ein Buch, das zum Nachdenken zwingt.
Ein wichtiges, ehrliches und stellenweise auch unbequemes Buch. Thasim Durgun erzählt sehr direkt von seiner Kindheit zwischen zwei Welten und zeigt, welche Folgen fehlende Sprachkenntnisse, Abhängigkeiten und familiäre Rollenverschiebungen haben können. Das Buch ist keine Abrechnung, sondern eher ein offener Blick auf strukturelle Probleme, die viele Familien mit Migrationsgeschichte betreffen. Gerade das macht es so stark: Es wirkt authentisch, persönlich und regt zum Nachdenken an, über Integration, Verantwortung und Chancenungleichheit. Manche Passagen sind hart, andere traurig, wieder andere überraschend klar und reflektiert. Insgesamt ein Buch, das hängen bleibt und Diskussionen anstößt.
Das Buch von Tahsim ist eine sehr persönliche Geschichte, wie er seine Kindheit im Alter von etwa 8 bis 12 Jahren erlebt hat. Tahsim hat kurdisch-türkische Wurzeln und erzählt wie seine Herkunft seine Kindheit geprägt hat. Sei es auf dem Spielplatz, im Supermarkt, in der Schule oder in der Stadt wo er aufgewachsen ist. In seinem Buch beschreibt er außerdem wie er schon früh für seine Mutter Verantwortung übernehmen musste, da diese kein deutsch spricht. Es geht viel um die Themen Ausgrenzung, Rassismus, Herkunft, Chancengleichheit, die Bürokratie und vielem mehr. Gerade in der heutigen Zeit ein absolut wichtiges Buch, was jeder einmal gelesen haben sollte.
"Manchmal, so denke ich heute, ist es egal, welche Sprache der Empfänger spricht, denn Schmerz folgt keiner Grammatik, Schmerz sprechen wir alle."
Ich habe „Mama, bitte lern Deutsch“ als Hörbuch gehört, und dass der Autor die Geschichte selbst spricht, hat für mich alles noch viel intensiver gemacht. Man merkt in jeder Pause, in jedem Satz, dass das seine eigenen Erinnerungen sind. Nichts klingt gespielt oder „vorgelesen“ – eher so, als würde er sich direkt vor einen setzen und einfach erzählen, was er damals erlebt hat.🥺 Beim Zuhören hatte ich oft das Gefühl, als würde ich heimlich in jemanden hineinhorchen, der eigentlich viel zu früh viel zu stark sein musste. Die Art, wie er über seine Mutter spricht – liebevoll, verletzt, verständnisvoll, überfordert – hat mich richtig berührt. ♥️ Was mich besonders getroffen hat, war die Ehrlichkeit. Er versucht nichts zu beschönigen, aber er klagt auch nicht. Er erzählt einfach. Und genau dadurch ist es so stark. Ich hatte mehrmals Gänsehaut, weil man hört, wie sehr diese Zeit ihn geprägt hat. Am Ende des Hörbuchs hatte ich das Gefühl, als hätte jemand seine Seele ein Stück weit geöffnet – und ich durfte kurz reinschauen. Es hat mich traurig gemacht, aber auch dankbar und irgendwie warm.❤️ Ein Hörbuch, das mich wirklich bewegt hat. Und eines, das ich nicht so schnell vergessen werde. Bin sehr froh es gehört zu haben!
Hab Tränen gelacht, Tränen unterdrückt und Tränen geweint. Wunderbares Buch!
Ich hab es gar nicht weglegen wollen und an einem Tag verschlungen. Ein großartiges Buch, das den eigenen Horizont erweitert, ohne Vorwürfe zu machen, ohne trocken zu sein. Ich habe an mehreren Stellen laut lachen müssen bis mir die Tränen kamen, ich hab mich mit aufgeregt, hab mich fremdgeschämt für dreckige Rassisten, habe mitgefühlt, mitgefiebert, mitgeweint und noch viel mehr Verständnis als vorher. Das Buch kann ich nur jedem ans Herz legen.

Zwischen Sprachbarrieren und Familienalltag 🔑💬
Ich bin mit wirklich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und bleibe jetzt mit einem sehr zwiegespaltenen Gefühl zurück. Tahsim Durgun hat ein Thema angepackt, das unglaublich wichtig ist, und ich hatte vielleicht insgeheim auf eine Art persönliche „Offenbarung“ gehofft. Eines muss man ihm aber sofort lassen: Er schreibt fantastisch unterhaltsam. Sein Stil ist locker, witzig und absolut nahbar. Er schafft es meisterhaft, die Waage zu halten: Er beschreibt Situationen, die emotional belastend und schwer sind, lockert sie aber im nächsten Moment durch seinen Humor wieder auf, sodass man als Leser nicht von der Schwere erdrückt wird. Trotzdem war das Lesen für mich eine Achterbahnfahrt der Perspektiven. Ich glaube fest daran, dass dieses Buch für Menschen, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem Alltag von Einwandererfamilien oder dem Leben in Deutschland als „Ausländer“ hatten, ein echter Augenöffner sein kann. Es bietet einen wertvollen Zugang zu einer Welt, die vielen verschlossen bleibt. Da ich selbst aber schon sehr viele Berührungspunkte mit diesen Themen hatte und habe, fehlten mir persönlich diese ganz neuen Erkenntnisse. Es fühlte sich oft wie eine Bestätigung von Dingen an, die ich bereits wusste, wodurch der „Aha-Effekt“ leider ausblieb. Ein Punkt, der mich während des Lesens besonders beschäftigt hat, war der titelgebende Leitgedanke. Ich habe viel darüber nachgedacht und mich immer wieder gefragt, wie ich zu der Thematik stehe. Auch wenn Tahsim die schwierigen Umstände und die Belastung sehr greifbar macht, blieb bei mir persönlich am Ende das Gefühl zurück, dass Sprache einfach ein so entscheidender Schlüssel zur Teilhabe und Integration ist und dass ebendiese auf der Prioritätenliste einfach nicht so sehr nach hinten rutschen darf. Es ist ein wahnsinnig komplexes Feld und ich verstehe die Hürden, aber für mich ist und bleibt die Sprache das Fundament, um wirklich anzukommen – ein Gedanke, den ich auch nach (oder gerade wegen?) der Lektüre nicht ganz loslassen konnte. 🔑💬 Was mich am Ende auch etwas überrascht hat: Tahsim betont zu Beginn, dass er genau keine Autobiografie schreiben will, aber für mich fühlte es sich letztlich doch sehr nach seiner ganz persönlichen Geschichte an. Das ist an sich nichts Schlechtes, hat aber meine Erwartung an das Buch ein bisschen verschoben. Insgesamt war es eine gute, kurzweilige Unterhaltung, die wichtige Fragen aufwirft, mich aber nicht so tiefgreifend verändert hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Deshalb gebe ich knappe 3,5 von 5 Sternen. Es ist ein lesenswerter Einblick, der vor allem durch Tahsims sympathische Art lebt. ⭐⭐⭐✨
Ein Schmerz, der spricht, weil er endlich darf
Dieses Buch tut weh. „Mama, bitte lern Deutsch“ ist kein klassischer Migrationsroman, sondern ein persönlicher Seelenbericht, eine liebevolle und zugleich schonungslose Auseinandersetzung mit Herkunft, Entfremdung, Erwartungen und Schuld. Tahsim Durgun schreibt, als würde er seinem jüngeren Ich einen Brief diktieren – und wir dürfen dabei zuhören. Tief bewegend ist die unerwartete Ehrlichkeit, mit der Durgun nicht nur die Strukturen hinterfragt, sondern auch sich selbst. Er stellt sich nicht über die Situation, nicht über seine Eltern und vor allem nicht über seine eigene Scham. Er benennt sie. Und das roh, ungeschminkt, fast schutzlos: Die Momente, in denen er sich für seine Familie schämt, für den Akzent seiner Mutter, für ihre Unsicherheit im deutschen Alltag, für das Gefühl, „zwischen den Welten“ zu stehen und in keiner wirklich dazuzugehören. Diese Selbstkritik ist mutig, gerade weil sie nicht in Selbstmitleid endet. Durgun fragt sich, warum er sich angepasst hat, warum er geschwiegen hat, warum er so lange brauchte, um nicht nur deutsch zu sprechen, sondern sich auch auf Deutsch zu versöhnen, mit sich selbst und mit dem, was er an seinen Wurzeln zu lange verdrängt hat. Und gleichzeitig liegt so unfassbar viel Liebe zwischen den Zeilen: gleichzeitig: Für eine Mutter, die auf ihre Stille, unbeholfene Weise nie aufgehört hat zu kämpfen, für eine Herkunft, die kompliziert ist, aber nie falsch, für eine Sprache, die ihm Freiheit brachte und die er lange dafür benutzte, um sich zu verstecken. „Mama, bitte lern Deutsch“ ist ein innerer Monolog voller Zerrissenheit, der gerade deshalb so kraftvoll ist. Durgun schreibt mit der Präzision eines Erwachsenen und der Verletzlichkeit eines Kindes. Und er zeigt: Man muss nicht laut werden, um gehört zu werden – nur ehrlich.
Sehr berührend und bewegend
Die Alltagssituationen die er beschreibt, haben alle Emotionen bei mir hervorgerufen. Oft war ich beschämt und auch wütend, habe auch mal ein Tränchen vergossen, dann habe ich auch gelacht. In meinen Augen Pflichtlektüre, zum Verständnis und für mehr Toleranz. Zitate die mich sehr angesprochen haben: "Manchmal ist es egal, welche Sprache der Empfänger spricht, denn Schmerz folgt keiner Grammatik, Schmerz sprechen wir alle." "Sie verließen das Land, dass sie nicht verlassen wollten, um in ein Land zu ziehen, was sie nicht wollte."
Diese Geschichte ist definitiv eine besondere und muss unbedingt erzählt werden! 🇹🇷🇩🇪❣️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❣️🇩🇪🇹🇷
In „Mama, bitte lern Deutsch“ erzählt Tahsim Durgun mit stiller Wucht und großer Zärtlichkeit die Geschichte seiner Mutter, einer türkischen Gastarbeiterin, die in Deutschland hart arbeitet, liebt, kämpft und schweigt. Nicht, weil sie nichts zu sagen hätte, sondern weil ihr die Worte fehlen, um sich in ihrer neuen Heimat Gehör zu verschaffen. Das Buch ist ein politisches, poetisches und tief menschliches Zeugnis davon, wie Sprache, Herkunft und struktureller Rassismus das Leben von Menschen in Deutschland prägen. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, wütend und nachdenklich gemacht. Und ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, wie wichtig die Sprache und Kommunikation zwischen den Menschen ist. Durguns Mutter wird durch ihre fehlenden Deutschkenntnisse nicht nur ausgeschlossen, sondern auch zum Ziel von Herablassung und Diskriminierung. Der Autor beschreibt eindringlich, wie Sprachlosigkeit nicht mit mangelnder Intelligenz verwechselt werden darf und wie sehr Rassismus gerade dort greift, wo Menschen nicht gehört werden, obwohl sie viel zu sagen haben. Ich ziehe meinen Hut vor Tahsim Durgun, dass er es mit diesem Buch geschafft hat, die Geschichte seiner Mutter und vieler anderer endlich hörbar zu machen. Dieses Buch ist ein Aufruf zur Empathie, zur Anerkennung und ein eindrucksvolles Statement gegen Alltagsrassismus. Es zeigt: Sprache bedeutet Teilhabe. Und jede Stimme, egal mit welchem Akzent, verdient es, gehört zu werden! Das Hörbuch liest übrigens der Autor selbst, was die ganze Geschichte noch emotionaler und authentischer macht! Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung! 🇹🇷🇩🇪❣️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❣️🇩🇪🇹🇷
"Es hatte heute nicht gereicht. Obwohl wir alle Unterlagen bei uns hatten, war es nicht genug. Meine Schwester war heute geschlagen worden. Meine Mutter war heute gedemütigt worden. Wir waren heute als Teufelsanbeter beschimpft worden. Aber nichts davon war genug."
Ich habe nicht viel zu diesem Buch zu sagen. Tahsims Geschichte und die seiner Familie hat mich tief berührt. So wie er im Buch beschrieben hat, fühlte ich Wut, Trauer und Scham während des Lesens, für den Umgang, den die Familie erfahren musste. Danke für dieses wichtige Buch! 🤍
Einfach toll!
Ein wirklich tolles Buch! So viele Dinge habe ich in meinem eigenen Leben wieder finden können und konnte oft nachempfinden wie es für ihn, seine Familie und auch seine Mutter war! In unserer Gesellschaft ist vieles einfach nur schwarz und weiß geworden. Ist man nicht für das "richtige" dann ist man falsch. Sagt man ein falsches Wort, wird man mit harten Worten abgestempelt und passt man nicht ins System, hat man verloren. Ein gutes Buch um zu zeigen wie es Menschen mit Migrationshintergrund geht, nicht jemanden, aber vielen.
Wichtig, emotional, humorvoll.
Ein tolles Hörbuch. Ein Einblick in eine andere Kultur, sensibel aber auch humorvoll. Sollte jeder sich angehört haben, insbesondere aufgrund der aktuellen politischen Lage. Ich danke für intime, persönliche Einblicke. Und stelle mir die Frage: wie tolerant ist Deutschland wirklich? Und vergessen wir nicht zu oft dass Menschen, Menschen bleiben, egal welcher Glaube, welche Sexualität, welche Sichtweise der Dinge!?
Tahsim Durgun beschreibt seine eigene Geschichte als Kind bom Migranten. Mit viel Liebe und Witz beschreibt er den Alltag in seiner Familie und wie er es im jeweiligen Alter wahrgenommen hat. Es kommen aber immer wieder Passagen in denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Immer wieder sieht er sich mit Vorurteilen konfrontiert und muss boshaftes Verhalten anderer über sich ergehen lassen. Alles im Allem ein sehr lesenswertes Buch, dass den eigenen Horizont definitiv erweitert und zum Nachdenken anregt.
Interessante Fragmente aus dem Leben erzählt
Wie Deutschland aus der Sicht eines Migrantenkindes ist, welches Hürden überwinden muss, nur weil es Migrationshintergrund hat, wird sehr bildhaft dargestellt. Einzelne Fragmente bilden mit der Zeit ein Bild, aber ein Gesamtbild entsteht nicht, weil zu oft die Fortsetzung zum Fragment fehlt. So erfährt man zwar, dass eine Hürde überwunden wird, aber nicht wie und wieso. Dennoch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Migration verstehen wollen
"Sie verließen das Land, das sie nicht verlassen wollten, um in ein Land zu ziehen, das sie nicht wollte"
Tahsim Durgun beschreibt sehr ehrlich und unverblümt, wie sein Leben als Kind mit Migrationshintergrund ausgesehen hat. Das ist an manchen Stellen sehr bedrückend (und das ist alles größtenteils passiert, bevor die AFD überhaupt gegründet worden war...), man darf aber auch schmunzeln und mehr über eine andere Kultur lernen. Ich finde es schön, dass viele darüber sagen, es war Augen öffnend, was allerdings auch zeigt, wie wenig viele Deutsche (ohne Migrationshintergrund) von den Herausforderungen wissen, die eine Einbürgerung oder sprachliche und kulturelle Unterschiede mit sich bringen. Ich finde, es ist eine sehr ehrliche Biographie, die möglichst viele Menschen lesen sollten.
Ein absolutes Must Read! Ich bin beeindruckt wie lustig und traurig bzw. nachdenklich das Buch einen stimmen kann. Es gibt einem ein Einblick in das Leben einer Migranten Familie, welche versucht hier in Deutschland ein gutes und selbstständiges Leben zu führen. Dies klappt jedoch leider nicht immer.
Bedeutend
Ich weiß nicht wie ich in Worten beschreiben kann, oder besser gesagt wie ich einen Rezension zu diesem Buch schreiben das dem annähernd gerecht werden kann. Swiped für meine Reaktion als ich das Buch beendet habe ➡️ Deswegen werde ich in kurzen Sätzen den Vergleich zu meinem Leben beschreiben * Tahsins Mutter erinnert mich an meine Mutter und auch Verstorbene Oma = die Mama für jeden und hat dafür gesorgt dass es allen gut geht * Der DFÖ Unterricht in der Schulzeit hätte mir vielleicht auch geholfen wenn er den von der Lehrkraft ernst genommen wäre. Tahsin ich fühle da mit dir! * Dunkel Haare = Moslem schockiert das ich in den katholischen Religionsunterricht gehe * Die besten Kindheitserinnerungen waren das sammeln von Maiskolben (bei uns kannten wir den Bauern) * Das Teilen einer Wassermelone draußen im Garten mit mehreren Personen war immer ein Gefühl von Zugehörigkeit * Die Besuche mit einem Familienmitglied beim Ausländeramt. * Die Gesichter meiner Lehrer und Klassenkameraden die geekelt mein Essen begutachteten. * Personen/ Eltern die mit meiner Mutter laut gesprochen haben, weil sie dachten damit versteht sie es mehr. * Erstaunte Gesichter wenn sie mitbekommen, dass mein Vater fließend Deutsch spricht. * Die erstaunten Gesichter wenn sie mitbekommen das meine Mutter 4 Sprachen spricht nur deutsch fällt ihr schwer - wobei die Person gegenüber nur deutsch spricht. * Erstaunte Geschichtet wenn die Personen in meiner Vergangenheit dachten ich würde nicht mal den Hauptschulabschluss schaffen ich aber einen Bachelor habe. * Wir Aramäer sind auch eine Minderheit und haben mit vielen Kurden etc. in einem Dorf zusammen gelebt, gearbeitet, gelacht und waren einfach eine Gemeinschaft. Meine Eltern haben Freundschaften geknüpft die bis heute anhalten auch in der Diaspora! Sie sprechen selbst Kurmanji was für mich auch Teil meiner Kultur und Familie ist - deswegen teilen wir so viel Leid und müssen beide mit viel im Leben klar kommen. Wir sind die Landlosen - die keiner so wirklich versteht… Ich könnte noch so viel mehr schreiben aber dass würde nicht mal für ein Buch reichen. Ich wünsche mir das meine Mutter niemals dieses Satz aussprechen wird den Tahsins Mutter am Ende ausgesprochen hat. Den das würde mein Herz in tausend Teile brechen. Mama du bist toll so wie du bist, du brauchst kein perfektes Deutsch um geliebt zu werden - ich liebe deinen Akzent ! Danke Tahsin dass du uns eine Stimme gegeben hast. Hast du Glückwunsch- pîrozbahî 🤍

»Daye Dünya Xayine - Mama, diese Welt ist verlogen«
Der Held in dieser Geschichte ist eindeutig Tahsims Mama 🤍 Ihre Liebe zu ihren Kindern, ihre Selbstaufopferung – diese Frau erinnert mich an alle Mütter dieser Welt, die so viel Leid durchmachen mussten & trotzdem nie ihr Lächeln verloren haben – & das alles für ihre Kinder. Unsere Mütter verdienen viel mehr Aufmerksamkeit. Sie sind die wahren Helden in unserem Leben. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte in diesem Land. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern hier geboren & aufgewachsen sind, sodass mir viele Probleme, die er hatte, fremd waren. Beim Lesen brach mir das Herz, dass ein Kind so viel Hass, so viel Angst, so viele Probleme erleben musste. & das Traurigste Es ist eine Geschichte von vielen. Ich küsse die Hände dieser Mutter, die so viel Hass in ihrer eigenen Heimat erlebt hat – & der man hier mit genauso viel Hass begegnet. Nach diesem Buch bin ich umso stolzer, Kurdin zu sein - EIN KURDE hat dieses Meisterwerk erschaffen!! ✌🏻

Spannend und wichtig
Die biografische Erzählung nimmt den*die Leser*in in der Ich-Perspektive in Erlebnisse des Autors mit. Dabei geht es in erster Linie um Eingliederung, Rassismus und den Wunsch um Zugehörigkeit. Ich fand das Erzählte sehr eindrucksvoll und teilweise sehr erschreckend. Dennoch schwingt in den Erzählungen immer ein wenig Humor mit, was es angenehmer macht, das Gelesene zu verarbeiten, wobei die Themen eigentlich alles andere als lustig sind. Dennoch geht die Ernsthaftigkeit hier nicht verloren. Ich kann das Buch ausnahmslos jedem/jeder empfehlen! Es regt sehr zum nachdenken an.
Wundervoller Humor
Dieses Buch wurde mit so viel Humor und Liebe geschrieben. Tahsim hat auf eine sehe emotionale und reflektierte Art sein Leben, wie er in Deutschland aufgewachsen ist auf eine sehr Humorvolle Art beschrieben. Man fühlt sehr mit und auch ich konnte einige Aspekte von meiner Vergangenheit widerspiegeln. Einfach ein Meisterwerk wie es geschrieben ist! Toll
In einem Zug durchgelesen - ich konnte und wollte das Buch nicht weglegen. Eine Herzensempfehlung.
Wer Tahsim in den sozialen Medien folgt, hat beim Lesen schnell seine Stimme im Kopf. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Vergangenheit, von Morgenkreis in der Grundschule über Behördengänge und (Hochzeits-)Partys ist alles dabei. Was immer mitschwingt: der Versuch "dazuzugehören", das Nicht-Verstehen und Nicht-Verstanden-Werden, aber auch: der Zusammenhalt untereinander, das Bekenntnis zum "Wir" und die Liebe von und zu der eigenen Mutter. Besonders berührend fand ich die sprachlichen Bilder, in denen die Mutter sich in ihrer Sprache nicht nur sicher, sondern poetisch, tiefgründig und facettenreich ausdrücken kann. Wenn der Kontrast zur begrenzten Ausdrucksmöglichkeit und Teilhabe in der deutschsprachigen Lebenswelt mich als Leserin schon schmerzt, wie mag es dann denjenigen ergehen, die damit tagtäglich leben? Eine Geschichte, die aufwühlt, uns allen in gewisser Weise den Spiegel vorhält, aber auch Mut macht und zum Lachen bringt - gerade in Zeiten von Merz, Weidel und Co. ein Buch, das ich jeder und jedem ans Herz legen möchte.
Muss man einfach gelesen haben!
Auch sehr wichtig für uns deutsche Kartoffeln! Für mehr Empathie und Verständis gegenüber unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund!! Für weniger Hass und Ausgrenzung in diesem Land! 🙏🏼 Ich mag seine humorvolle Art auch sehr gerne! Auch das Hörbuch ist mega stark, da es von Tahsim selbst eingesprochen ist. Sehr sehr cool anzuhören!
Diese Buch muss jeder mal gelesen haben!!!
Sehr lustige und ehrliche und etwas tiefgründige Geschichte. Es erzählt wie Tahsim aufgewachsen ist mit Eltern die nicht so gut bis gar kein deutsch können. An manchen Stellen fühlt man mit ihm und bei anderen Stellen lacht man mit ihm. Ich seh jetzt dadurch auch durch meine Arbeit die Familien anders bei den die Eltern sich nicht verständigen können und die Kinder mitbringen zum dolmetschen. Ein must read für jeden!!!! Sehr zum empfehlen ❤️
Gleichzeitig herzerwärmende und herzzerreißende Geschichte.
Herzerwärmend, weil mich das Buch in meine eigene Kindheit und Jugend zurückversetzt hat. Tahsim hat so viele Dinge geschildert, an die ich mich selbst kaum erinnern konnte, vor allem aus der frühen Schulzeit, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, als mir plötzlich „alles wieder einfiel“. Ich hatte beim Lesen teilweise das Gefühl, dass wir Millennials alle die gleiche Kindheit/Jugend hatten und ähnliche Erfahrungen machen durften. Bis zu einem gewissen Grad natürlich. Auch ich habe Einwanderungsgeschichte und konnte bei vielen geschilderten Erfahrungen nur mit dem Kopf nicken und teilweise schmunzeln, wie ähnlich vieles verlief, obwohl wir aus verschiedenen Orten nach Deutschland eingewandert sind. Herzzerreißend ist die Masse an Rassismus und Diskriminierung, die Tahsim und seine Familie haben erfahren müssen seit seiner Kindheit, wenn nicht schon zuvor. Das Buch macht wütend, unglaublich wütend, aber es gibt auch einen Einblick in die Wärme und den Zusammenhalt seiner Familie. Es ist verletzlich und intim, es ist ehrlich und lustig, und es hat mich im letzten Kapitel auf jeden Fall auch zu Tränen gerührt, die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter so offen gelegt zu lesen. Der Humor, den Tahsim normalerweise auf seinem TikTok und IG Kanal teilt, gelingt nicht zu 100 % in schriftlicher Form, dennoch würde ich sagen, dass dieses Buch eine absolute Leseempfehlung ist.
"Mama, bleib wie du bist"
Ich habe hier zum Hörbuch gegriffen, da ich das Buch nun schon so oft gesehen habe. Leider bin ich für Biografien und Ähnliches nicht gemacht (habe ich das Gefühl). Denn wo andere bei seiner Geschichte (z.B. der Deutsch-Förderunterricht und ähnlich krasse Situationen) u.a. weinten, hat mich die Geschichte nicht in diesem Umfang berührt. Thasim hat seine Geschichte ehrlich, direkt und auch witzig verpackt. Natürlich denkt man über seine Situationen nach, denn er ist nicht allein mit dem Erlebten. Er gibt Einblicke in seine und dessen Familiengeschichte. Das beinhaltet Sprachbarrieren, Alltagsrassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung, aber auch über den Zusammenhalt der Familie durch das Erlebte. Trotzdem hat mich Thasim (er liest sein Buch selbst vor) öfter verloren, da die häufigen, abrupten Szenenwechsel etwas aus dem Hörfluss gebracht haben. Auch den Schreibstil empfand ich beim Hören nicht immer als optimal (aber vielleicht auch nur eine von mir wahrgenommene Auffassung). Das Buch enthält definitiv wichtige Themen die einen zum Nachdenken anregen und wie man mit seinen Mitmenschen umgehen sollte. Seine Widmung für seine Mama am Ende war sehr süß.
„Aber ich weiß nicht, wie das geht, weil dieses Land mich nicht träumen lässt.“ (S.199)
Durch Instagram bin ich auf Tahsim Durgun aufmerksam geworden. Seine Art zu erzählen, sein spezieller Humor mag ich sehr. Deshalb wollte ich auch unbedingt sein Buch lesen. Tahsim erzählt feinfühlig seine persönliche Geschichte. Vom Aufwachsen in der Gerüstlandschaft, seiner Schulzeit und dem Leben in einer liebevollen, wertschätzenden Familie, die zusammenhält. Gleichzeitig erhält man schmerzhafte Einblicke in die Realität des Alltagsrassismus. Schon früh übernimmt er Verantwortung für seine Eltern, sei es bei Arztbesuchen, Behördengängen oder anderen Situationen, in denen Tahsim übersetzen muss. Ich kann kaum in Worte fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Trauer, Freude und Wut, und auch Tränchen wurden verdrückt. Die Erfahrungen, die Tahsim und seine Familie machen mussten, sind erschütternd, aber für viele leider noch immer die Realität. Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter. Die Mutter ist einfach so eine starke und schöne Persönlichkeit, hat trotz der vielen Herausforderungen sich nicht unterkriegen lassen - damit ihre Blumen weiter wachsen und träumen können. Sie hat viel Liebe zu geben und immer einen poetischen Spruch auf Lager. „Ich trinke den Çay nicht nur, um Çay zu trinken. Ich trinke ihn, um meinen Kummer wegzuspülen. Mit jedem leeren Çay-Glas wird mein Herz leichter. Die Last, die deine Seele zu tragen hat, wird kleiner, du wäschst sie mit dem Çay ab - wie ein fließender Bach, der deinen Körper reinigt.“ (S.59) Dieses Buch ist schmerzhaft, ehrlich und gleichzeitig so humorvoll geschrieben. Es öffnet einem die Augen und gibt Denkanstöße. Es sollten viele Menschen gelesen haben.

Wenn ich könnte würde ich noch mehr Sterne vergeben. Ich hatte wenig Erwartungen an das Buch, bis auf das es wahrscheinlich lustig ist. Dabei ist es am Wenigstens das, auch das, aber noch viel mehr berührend, einnehmend, aufklärend und noch so viel mehr. Ich hätte Tahsims Geschichten über sich und seine Familie noch lange lange weiterlesen können. Es hat mir viel erklärt und in einigen Aspekten die Augen geöffnet. Womöglich mein Buch des Jahres 2025!!
Interessant wie er hier sehr humoristisch das Leben seiner Familie in Deutschland beschreibt. Die Hürden liegen im Alltag. In Deutschland geboren aber nicht Deutscher zu sein, fand ich schockierend. Das Buch zeigt aber auch, dass gerade bei Erwachsenen die Vorurteile noch tief verwurzelt sind. Das Leben in der Familie war sehr aufschlussreich. Die Kinder sind hier schon in jungen Jahren Dolmetscher, weil sie im Bildungssystem Deutsch lernen. Die Eltern arbeiten und haben dafür kaum Zeit. Große Empfehlung.
Ehrlich und liebevoll
Tahsim beschreibt in diesem Buch sein Aufwachsen in Deutschland und wie eine Kindheit für Kinder mit Migrationshintergrund aussieht. Er erzählt mit viel Humor, aber auch eindringlich von den alltäglichen Diskriminierungen und den nervenaufreibenden Behördengängen, denen er und seine Familie ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist das Buch auch eine schöne Liebeserklärung an seine Mutter und eine Anerkennung der Opfer, die sie bringen musste. Ein ehrliches, leicht zugängliches und wichtiges Buch!
Must Read
Ein Buch, dass emotional viel mit mir gemacht hat. Eine Liebeserklärung an die Mamas dieser Welt und ein Spiegel, den sich Deutschland besser mal vorhalten sollte. Vielleicht so, wie der Autor es selbst in den ersten Zeilen sagt: das Buch ist die AFD, aber eine wirkliche Alternative für Deutschland!
Dieses Buch ist für mich aus dem normalen Bewertungssystem ausgenommen. Es ist wichtig, dass so viele Menschen wie möglich es lesen. Ich habe ihn vor Längerem auf Instagram gefunden und niemand vermittelt diese Art von Themen so witzig und sympathisch wie er. Großartiger Mensch, großartige Mama. Hifa für alle!
Tashim ist, wie seine 3 Geschwister, in Deutschland geboren hat aber dennoch keine deutsche Staatsbürgerschaft. So geht es auch seinen Eltern und 2 seinen Geschwistern. Nur der zuletzt geborene Bruder hatte das Glück, dass die Gesetzgebung geändert wurde, bevor er diese Erde betrat. Nun stelle man sich aber vor, dass den 3 Kindern ohne deutsche Staatsbürgerschaft das Asylrecht abgesprochen werden soll und sie in die Heimat der Eltern abgeschoben werden sollen. Ohne Verwandte dort zu haben, ohne dortige Staatsbürgerschaft oder Ahnung vom Land, geschweige denn es je betreten zu haben. Sie kennen schließlich nur Deutschland. Und nun kommt erschwerend hinzu, dass die Kinder, da sie ja deutsch sprechen, als Dolmetscher für diesen Fall fungieren müssen. Wo bleibt da die Kindheit, wenn du in so jungen Jahren als Einziger in der Familie die Verantwortung hast, die Abschiebung von dir und deinen Geschwistern zu verhindern, dich mit deutschen Beamtentum oder allgmein Terminen mit Ausländerbehörden herumschlagen musst? Jeder der schon einmal mit Ämtern zu tun hatte weiß, dass dies selbst für Muttersprachler alles Andere als einfach ist. Wie stellt sich dies dann erst für ein Kind bzw. einen heranwachsenden dar? Tashim erzählt davon und das einem mit Migrationshintergrund leider noch immer genug Ausgrenzung und Rassismus entgegen schlägt. Egal wo oder von wem. Es ist absolut bewundernswert wie der Autor, trotz der Widrigkeiten seinen Weg durch Abitur und Studium gefunden hat. Seine Mama hingegen hat bis heute Probleme mit der deutschen Sprache. Sie wird dieses Buch nie lesen können und wird weiterhin auf ihre Kinder zurückgreifen müssen, wenn irgendwelche amtlichen Dokumente einflattern. Dass man das nicht in den Griff bekommt und diese Familien mehr unterstützt ist absolut traurig. Fazit Die Geschichte von Tashim Durgun und seiner Familie ist nur eine von vielen. Das sind Geschichten die man nicht oft zu hören bekommt und bei denen es umso wichtiger ist diese auszusprechen. Wie soll eine erfolgreiche Integration erfolgen, wenn nur Steine in den Weg gelegt werden? Macht nachdenklich und ist absolut lesenswert. 4,5 Sterne
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Tahsim Durgun begeistert auf Social Media Hunderttausende Follower mit seinen Videos über die deutsche Gesellschaft und das postmigrantische Leben. In Tahsims Interview Format (Funk) ist Zynismus das Instrument seiner Wahl, wenn er bekannte Persönlichkeiten wie Felix Lobrecht oder Enissa Amani zu Wort kommen lässt. 2024 wurde der Oldenburger für seine Arbeit mit dem Grimme-Publikumspreis, dem Blauen Panther und dem Creator of The Year Award ausgezeichnet. Anfang 2025 startete sein eigener Podcast, in dem er mit prominenten Gästen über die skurrilen und wichtigen Dinge des Lebens philosophiert. Sein erstes Buch Mama, bitte lern Deutsch war 11 Wochen auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste.
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{⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️} 5 Sterne, „Ich traue mich nicht zu träumen. Ich wurde nicht dafür gemacht.“
Wie ich geheult habe bei diesem Satz, Ihr habt ja keine Ahnung…😢💦 Bevor ich es überhaupt gelesen habe, ist mir das Buch schon wochenlang hinterhergegeistert, ob im Buchladen, als Empfehlung oder auf Reado… Es war überall!🌎🗺️ Also hab ich mich gebeugt, es gekauft und VERSCHLUNGEN!🕳️ Der Autor erzählt seine sehr berührende Geschichte auf eine so humorvolle Weise, sodass man die traurige Realität teils einfach ausblendet.👓 Damit will ich ihn aber auf keinen Fall bemitleiden, weil darum sollte es bei dem Buch nie gehen! Sondern ums aufklären.🔜 Und das tut es, ich hab so viel gelernt: wie anstrengend Bürokratie sein kann (vllt noch mehr als bei einem selber…),📄📃📜🗒️ oder auch dass die Art wie z.B. Kurden miteinander reden, nicht unbedingt respektlos ist sondern eher humorvoll und witzig, wie auch der trockene Humor welcher in diesem Buch vorherrscht:📔 1)„Meine Mutter dachte jahrelang, 'Mahlzeit' bedeutet einfach 'Hallo für Leute, die Hunger haben'.“ 2)„Möge deine Nase abfallen.“ 3)„Es ist kein Problem, wenn das Haus brennt, solange die Nachbarn nicht denken, wir sind unordentlich.“ Man lernt die Kurdische Kultur und das Leben im Plattenbau kennen, wie es selten zuvor jemand aufgezeigt hat.💥💍🪧 Von kleinen Erzählungen mit den Geschwistern, 🧑🧑🧒🧒 und dem ersten Mal saufen am See, 🍺⚓️ zu: wie grüne Einhornkotze glitzernde Klamotten.🧤🩲 Einfach eine total tolle und Herzerwärmende Geschichte ❤️🔥 über das Leben eines Jungen „Ausländers“ der in Deutschland geboren wurde. Man glaubt garnicht was in diesen 200 Seiten alles erzählt wird📖 Auch wie es so lustig aber auch respektvoll über seinen Vater, seine Geschwister und seine Mutter redet ist soo süß. Und tatsächlich, ist die Frage: „Warum eine Frau die 20 Jahre lang und Deutschland lebt und trotzdem nicht richtig deutsch spricht“, tiefgründiger zu beantworten, als ich es zuerst angenommen hatte…🕳️😢 Wo nähmlich zuerst Unverständnis war, kehrte bei mir schließlich die Erkenntnis ein.💡 Sucht man also eine Biografie die eigentlich keine ist, welche von einer schönen aber auch traurigen, und bewegenden Geschichte eines jungen Kurden und seiner Familie in Deutschland erzählt, dann viel Spaß mit: „Mama bitte lern Deutsch“😊📚⭐️🪸
"Das ist Träumen? Da muss man bestimmt vorher tausend Formulare ausfüllen, damit man das machen kann - ist hier immer so."
Ein bewegendes Buch. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich dieses Geschichte emotional so berühren würde. Ich habe Scham empfunden und auch Wut - Freude und Trauer - Zweifel und Hoffnung- und vor allem Liebe zu der Familie. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und da Tahsim es persönlich liest, empfand ich sehr authentisch. Der Humor hat mich abgeholt und die Ernsthaftigkeit hat mich bewegt. Ich finde es ist ein wichtiges Buch und es sollte von vielen Menschen gelesen werden. Es bringt Transparenz, es klärt auf und versucht eine Brücke zu schlagen. Ich sehe es auch als eine Hommage an alle Mütter, die alles für ihre Familien tun, vor allem sich selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinten anzustellen. Ein Herzensbuch, dass ich jedem empfehlen kann. Lest es💙🩵❤️🩷🧡📖📖📖🥰🥰🥰
Ehrlich, direkt und gesellschaftlich hochrelevant. Ein Buch, das zum Nachdenken zwingt.
Ein wichtiges, ehrliches und stellenweise auch unbequemes Buch. Thasim Durgun erzählt sehr direkt von seiner Kindheit zwischen zwei Welten und zeigt, welche Folgen fehlende Sprachkenntnisse, Abhängigkeiten und familiäre Rollenverschiebungen haben können. Das Buch ist keine Abrechnung, sondern eher ein offener Blick auf strukturelle Probleme, die viele Familien mit Migrationsgeschichte betreffen. Gerade das macht es so stark: Es wirkt authentisch, persönlich und regt zum Nachdenken an, über Integration, Verantwortung und Chancenungleichheit. Manche Passagen sind hart, andere traurig, wieder andere überraschend klar und reflektiert. Insgesamt ein Buch, das hängen bleibt und Diskussionen anstößt.
Das Buch von Tahsim ist eine sehr persönliche Geschichte, wie er seine Kindheit im Alter von etwa 8 bis 12 Jahren erlebt hat. Tahsim hat kurdisch-türkische Wurzeln und erzählt wie seine Herkunft seine Kindheit geprägt hat. Sei es auf dem Spielplatz, im Supermarkt, in der Schule oder in der Stadt wo er aufgewachsen ist. In seinem Buch beschreibt er außerdem wie er schon früh für seine Mutter Verantwortung übernehmen musste, da diese kein deutsch spricht. Es geht viel um die Themen Ausgrenzung, Rassismus, Herkunft, Chancengleichheit, die Bürokratie und vielem mehr. Gerade in der heutigen Zeit ein absolut wichtiges Buch, was jeder einmal gelesen haben sollte.
"Manchmal, so denke ich heute, ist es egal, welche Sprache der Empfänger spricht, denn Schmerz folgt keiner Grammatik, Schmerz sprechen wir alle."
Ich habe „Mama, bitte lern Deutsch“ als Hörbuch gehört, und dass der Autor die Geschichte selbst spricht, hat für mich alles noch viel intensiver gemacht. Man merkt in jeder Pause, in jedem Satz, dass das seine eigenen Erinnerungen sind. Nichts klingt gespielt oder „vorgelesen“ – eher so, als würde er sich direkt vor einen setzen und einfach erzählen, was er damals erlebt hat.🥺 Beim Zuhören hatte ich oft das Gefühl, als würde ich heimlich in jemanden hineinhorchen, der eigentlich viel zu früh viel zu stark sein musste. Die Art, wie er über seine Mutter spricht – liebevoll, verletzt, verständnisvoll, überfordert – hat mich richtig berührt. ♥️ Was mich besonders getroffen hat, war die Ehrlichkeit. Er versucht nichts zu beschönigen, aber er klagt auch nicht. Er erzählt einfach. Und genau dadurch ist es so stark. Ich hatte mehrmals Gänsehaut, weil man hört, wie sehr diese Zeit ihn geprägt hat. Am Ende des Hörbuchs hatte ich das Gefühl, als hätte jemand seine Seele ein Stück weit geöffnet – und ich durfte kurz reinschauen. Es hat mich traurig gemacht, aber auch dankbar und irgendwie warm.❤️ Ein Hörbuch, das mich wirklich bewegt hat. Und eines, das ich nicht so schnell vergessen werde. Bin sehr froh es gehört zu haben!
Hab Tränen gelacht, Tränen unterdrückt und Tränen geweint. Wunderbares Buch!
Ich hab es gar nicht weglegen wollen und an einem Tag verschlungen. Ein großartiges Buch, das den eigenen Horizont erweitert, ohne Vorwürfe zu machen, ohne trocken zu sein. Ich habe an mehreren Stellen laut lachen müssen bis mir die Tränen kamen, ich hab mich mit aufgeregt, hab mich fremdgeschämt für dreckige Rassisten, habe mitgefühlt, mitgefiebert, mitgeweint und noch viel mehr Verständnis als vorher. Das Buch kann ich nur jedem ans Herz legen.

Zwischen Sprachbarrieren und Familienalltag 🔑💬
Ich bin mit wirklich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und bleibe jetzt mit einem sehr zwiegespaltenen Gefühl zurück. Tahsim Durgun hat ein Thema angepackt, das unglaublich wichtig ist, und ich hatte vielleicht insgeheim auf eine Art persönliche „Offenbarung“ gehofft. Eines muss man ihm aber sofort lassen: Er schreibt fantastisch unterhaltsam. Sein Stil ist locker, witzig und absolut nahbar. Er schafft es meisterhaft, die Waage zu halten: Er beschreibt Situationen, die emotional belastend und schwer sind, lockert sie aber im nächsten Moment durch seinen Humor wieder auf, sodass man als Leser nicht von der Schwere erdrückt wird. Trotzdem war das Lesen für mich eine Achterbahnfahrt der Perspektiven. Ich glaube fest daran, dass dieses Buch für Menschen, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem Alltag von Einwandererfamilien oder dem Leben in Deutschland als „Ausländer“ hatten, ein echter Augenöffner sein kann. Es bietet einen wertvollen Zugang zu einer Welt, die vielen verschlossen bleibt. Da ich selbst aber schon sehr viele Berührungspunkte mit diesen Themen hatte und habe, fehlten mir persönlich diese ganz neuen Erkenntnisse. Es fühlte sich oft wie eine Bestätigung von Dingen an, die ich bereits wusste, wodurch der „Aha-Effekt“ leider ausblieb. Ein Punkt, der mich während des Lesens besonders beschäftigt hat, war der titelgebende Leitgedanke. Ich habe viel darüber nachgedacht und mich immer wieder gefragt, wie ich zu der Thematik stehe. Auch wenn Tahsim die schwierigen Umstände und die Belastung sehr greifbar macht, blieb bei mir persönlich am Ende das Gefühl zurück, dass Sprache einfach ein so entscheidender Schlüssel zur Teilhabe und Integration ist und dass ebendiese auf der Prioritätenliste einfach nicht so sehr nach hinten rutschen darf. Es ist ein wahnsinnig komplexes Feld und ich verstehe die Hürden, aber für mich ist und bleibt die Sprache das Fundament, um wirklich anzukommen – ein Gedanke, den ich auch nach (oder gerade wegen?) der Lektüre nicht ganz loslassen konnte. 🔑💬 Was mich am Ende auch etwas überrascht hat: Tahsim betont zu Beginn, dass er genau keine Autobiografie schreiben will, aber für mich fühlte es sich letztlich doch sehr nach seiner ganz persönlichen Geschichte an. Das ist an sich nichts Schlechtes, hat aber meine Erwartung an das Buch ein bisschen verschoben. Insgesamt war es eine gute, kurzweilige Unterhaltung, die wichtige Fragen aufwirft, mich aber nicht so tiefgreifend verändert hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Deshalb gebe ich knappe 3,5 von 5 Sternen. Es ist ein lesenswerter Einblick, der vor allem durch Tahsims sympathische Art lebt. ⭐⭐⭐✨
Ein Schmerz, der spricht, weil er endlich darf
Dieses Buch tut weh. „Mama, bitte lern Deutsch“ ist kein klassischer Migrationsroman, sondern ein persönlicher Seelenbericht, eine liebevolle und zugleich schonungslose Auseinandersetzung mit Herkunft, Entfremdung, Erwartungen und Schuld. Tahsim Durgun schreibt, als würde er seinem jüngeren Ich einen Brief diktieren – und wir dürfen dabei zuhören. Tief bewegend ist die unerwartete Ehrlichkeit, mit der Durgun nicht nur die Strukturen hinterfragt, sondern auch sich selbst. Er stellt sich nicht über die Situation, nicht über seine Eltern und vor allem nicht über seine eigene Scham. Er benennt sie. Und das roh, ungeschminkt, fast schutzlos: Die Momente, in denen er sich für seine Familie schämt, für den Akzent seiner Mutter, für ihre Unsicherheit im deutschen Alltag, für das Gefühl, „zwischen den Welten“ zu stehen und in keiner wirklich dazuzugehören. Diese Selbstkritik ist mutig, gerade weil sie nicht in Selbstmitleid endet. Durgun fragt sich, warum er sich angepasst hat, warum er geschwiegen hat, warum er so lange brauchte, um nicht nur deutsch zu sprechen, sondern sich auch auf Deutsch zu versöhnen, mit sich selbst und mit dem, was er an seinen Wurzeln zu lange verdrängt hat. Und gleichzeitig liegt so unfassbar viel Liebe zwischen den Zeilen: gleichzeitig: Für eine Mutter, die auf ihre Stille, unbeholfene Weise nie aufgehört hat zu kämpfen, für eine Herkunft, die kompliziert ist, aber nie falsch, für eine Sprache, die ihm Freiheit brachte und die er lange dafür benutzte, um sich zu verstecken. „Mama, bitte lern Deutsch“ ist ein innerer Monolog voller Zerrissenheit, der gerade deshalb so kraftvoll ist. Durgun schreibt mit der Präzision eines Erwachsenen und der Verletzlichkeit eines Kindes. Und er zeigt: Man muss nicht laut werden, um gehört zu werden – nur ehrlich.
Sehr berührend und bewegend
Die Alltagssituationen die er beschreibt, haben alle Emotionen bei mir hervorgerufen. Oft war ich beschämt und auch wütend, habe auch mal ein Tränchen vergossen, dann habe ich auch gelacht. In meinen Augen Pflichtlektüre, zum Verständnis und für mehr Toleranz. Zitate die mich sehr angesprochen haben: "Manchmal ist es egal, welche Sprache der Empfänger spricht, denn Schmerz folgt keiner Grammatik, Schmerz sprechen wir alle." "Sie verließen das Land, dass sie nicht verlassen wollten, um in ein Land zu ziehen, was sie nicht wollte."
Diese Geschichte ist definitiv eine besondere und muss unbedingt erzählt werden! 🇹🇷🇩🇪❣️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❣️🇩🇪🇹🇷
In „Mama, bitte lern Deutsch“ erzählt Tahsim Durgun mit stiller Wucht und großer Zärtlichkeit die Geschichte seiner Mutter, einer türkischen Gastarbeiterin, die in Deutschland hart arbeitet, liebt, kämpft und schweigt. Nicht, weil sie nichts zu sagen hätte, sondern weil ihr die Worte fehlen, um sich in ihrer neuen Heimat Gehör zu verschaffen. Das Buch ist ein politisches, poetisches und tief menschliches Zeugnis davon, wie Sprache, Herkunft und struktureller Rassismus das Leben von Menschen in Deutschland prägen. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, wütend und nachdenklich gemacht. Und ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, wie wichtig die Sprache und Kommunikation zwischen den Menschen ist. Durguns Mutter wird durch ihre fehlenden Deutschkenntnisse nicht nur ausgeschlossen, sondern auch zum Ziel von Herablassung und Diskriminierung. Der Autor beschreibt eindringlich, wie Sprachlosigkeit nicht mit mangelnder Intelligenz verwechselt werden darf und wie sehr Rassismus gerade dort greift, wo Menschen nicht gehört werden, obwohl sie viel zu sagen haben. Ich ziehe meinen Hut vor Tahsim Durgun, dass er es mit diesem Buch geschafft hat, die Geschichte seiner Mutter und vieler anderer endlich hörbar zu machen. Dieses Buch ist ein Aufruf zur Empathie, zur Anerkennung und ein eindrucksvolles Statement gegen Alltagsrassismus. Es zeigt: Sprache bedeutet Teilhabe. Und jede Stimme, egal mit welchem Akzent, verdient es, gehört zu werden! Das Hörbuch liest übrigens der Autor selbst, was die ganze Geschichte noch emotionaler und authentischer macht! Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung! 🇹🇷🇩🇪❣️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❣️🇩🇪🇹🇷
"Es hatte heute nicht gereicht. Obwohl wir alle Unterlagen bei uns hatten, war es nicht genug. Meine Schwester war heute geschlagen worden. Meine Mutter war heute gedemütigt worden. Wir waren heute als Teufelsanbeter beschimpft worden. Aber nichts davon war genug."
Ich habe nicht viel zu diesem Buch zu sagen. Tahsims Geschichte und die seiner Familie hat mich tief berührt. So wie er im Buch beschrieben hat, fühlte ich Wut, Trauer und Scham während des Lesens, für den Umgang, den die Familie erfahren musste. Danke für dieses wichtige Buch! 🤍
Einfach toll!
Ein wirklich tolles Buch! So viele Dinge habe ich in meinem eigenen Leben wieder finden können und konnte oft nachempfinden wie es für ihn, seine Familie und auch seine Mutter war! In unserer Gesellschaft ist vieles einfach nur schwarz und weiß geworden. Ist man nicht für das "richtige" dann ist man falsch. Sagt man ein falsches Wort, wird man mit harten Worten abgestempelt und passt man nicht ins System, hat man verloren. Ein gutes Buch um zu zeigen wie es Menschen mit Migrationshintergrund geht, nicht jemanden, aber vielen.
Wichtig, emotional, humorvoll.
Ein tolles Hörbuch. Ein Einblick in eine andere Kultur, sensibel aber auch humorvoll. Sollte jeder sich angehört haben, insbesondere aufgrund der aktuellen politischen Lage. Ich danke für intime, persönliche Einblicke. Und stelle mir die Frage: wie tolerant ist Deutschland wirklich? Und vergessen wir nicht zu oft dass Menschen, Menschen bleiben, egal welcher Glaube, welche Sexualität, welche Sichtweise der Dinge!?
Tahsim Durgun beschreibt seine eigene Geschichte als Kind bom Migranten. Mit viel Liebe und Witz beschreibt er den Alltag in seiner Familie und wie er es im jeweiligen Alter wahrgenommen hat. Es kommen aber immer wieder Passagen in denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Immer wieder sieht er sich mit Vorurteilen konfrontiert und muss boshaftes Verhalten anderer über sich ergehen lassen. Alles im Allem ein sehr lesenswertes Buch, dass den eigenen Horizont definitiv erweitert und zum Nachdenken anregt.
Interessante Fragmente aus dem Leben erzählt
Wie Deutschland aus der Sicht eines Migrantenkindes ist, welches Hürden überwinden muss, nur weil es Migrationshintergrund hat, wird sehr bildhaft dargestellt. Einzelne Fragmente bilden mit der Zeit ein Bild, aber ein Gesamtbild entsteht nicht, weil zu oft die Fortsetzung zum Fragment fehlt. So erfährt man zwar, dass eine Hürde überwunden wird, aber nicht wie und wieso. Dennoch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Migration verstehen wollen
"Sie verließen das Land, das sie nicht verlassen wollten, um in ein Land zu ziehen, das sie nicht wollte"
Tahsim Durgun beschreibt sehr ehrlich und unverblümt, wie sein Leben als Kind mit Migrationshintergrund ausgesehen hat. Das ist an manchen Stellen sehr bedrückend (und das ist alles größtenteils passiert, bevor die AFD überhaupt gegründet worden war...), man darf aber auch schmunzeln und mehr über eine andere Kultur lernen. Ich finde es schön, dass viele darüber sagen, es war Augen öffnend, was allerdings auch zeigt, wie wenig viele Deutsche (ohne Migrationshintergrund) von den Herausforderungen wissen, die eine Einbürgerung oder sprachliche und kulturelle Unterschiede mit sich bringen. Ich finde, es ist eine sehr ehrliche Biographie, die möglichst viele Menschen lesen sollten.
Ein absolutes Must Read! Ich bin beeindruckt wie lustig und traurig bzw. nachdenklich das Buch einen stimmen kann. Es gibt einem ein Einblick in das Leben einer Migranten Familie, welche versucht hier in Deutschland ein gutes und selbstständiges Leben zu führen. Dies klappt jedoch leider nicht immer.
Bedeutend
Ich weiß nicht wie ich in Worten beschreiben kann, oder besser gesagt wie ich einen Rezension zu diesem Buch schreiben das dem annähernd gerecht werden kann. Swiped für meine Reaktion als ich das Buch beendet habe ➡️ Deswegen werde ich in kurzen Sätzen den Vergleich zu meinem Leben beschreiben * Tahsins Mutter erinnert mich an meine Mutter und auch Verstorbene Oma = die Mama für jeden und hat dafür gesorgt dass es allen gut geht * Der DFÖ Unterricht in der Schulzeit hätte mir vielleicht auch geholfen wenn er den von der Lehrkraft ernst genommen wäre. Tahsin ich fühle da mit dir! * Dunkel Haare = Moslem schockiert das ich in den katholischen Religionsunterricht gehe * Die besten Kindheitserinnerungen waren das sammeln von Maiskolben (bei uns kannten wir den Bauern) * Das Teilen einer Wassermelone draußen im Garten mit mehreren Personen war immer ein Gefühl von Zugehörigkeit * Die Besuche mit einem Familienmitglied beim Ausländeramt. * Die Gesichter meiner Lehrer und Klassenkameraden die geekelt mein Essen begutachteten. * Personen/ Eltern die mit meiner Mutter laut gesprochen haben, weil sie dachten damit versteht sie es mehr. * Erstaunte Gesichter wenn sie mitbekommen, dass mein Vater fließend Deutsch spricht. * Die erstaunten Gesichter wenn sie mitbekommen das meine Mutter 4 Sprachen spricht nur deutsch fällt ihr schwer - wobei die Person gegenüber nur deutsch spricht. * Erstaunte Geschichtet wenn die Personen in meiner Vergangenheit dachten ich würde nicht mal den Hauptschulabschluss schaffen ich aber einen Bachelor habe. * Wir Aramäer sind auch eine Minderheit und haben mit vielen Kurden etc. in einem Dorf zusammen gelebt, gearbeitet, gelacht und waren einfach eine Gemeinschaft. Meine Eltern haben Freundschaften geknüpft die bis heute anhalten auch in der Diaspora! Sie sprechen selbst Kurmanji was für mich auch Teil meiner Kultur und Familie ist - deswegen teilen wir so viel Leid und müssen beide mit viel im Leben klar kommen. Wir sind die Landlosen - die keiner so wirklich versteht… Ich könnte noch so viel mehr schreiben aber dass würde nicht mal für ein Buch reichen. Ich wünsche mir das meine Mutter niemals dieses Satz aussprechen wird den Tahsins Mutter am Ende ausgesprochen hat. Den das würde mein Herz in tausend Teile brechen. Mama du bist toll so wie du bist, du brauchst kein perfektes Deutsch um geliebt zu werden - ich liebe deinen Akzent ! Danke Tahsin dass du uns eine Stimme gegeben hast. Hast du Glückwunsch- pîrozbahî 🤍

»Daye Dünya Xayine - Mama, diese Welt ist verlogen«
Der Held in dieser Geschichte ist eindeutig Tahsims Mama 🤍 Ihre Liebe zu ihren Kindern, ihre Selbstaufopferung – diese Frau erinnert mich an alle Mütter dieser Welt, die so viel Leid durchmachen mussten & trotzdem nie ihr Lächeln verloren haben – & das alles für ihre Kinder. Unsere Mütter verdienen viel mehr Aufmerksamkeit. Sie sind die wahren Helden in unserem Leben. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte in diesem Land. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern hier geboren & aufgewachsen sind, sodass mir viele Probleme, die er hatte, fremd waren. Beim Lesen brach mir das Herz, dass ein Kind so viel Hass, so viel Angst, so viele Probleme erleben musste. & das Traurigste Es ist eine Geschichte von vielen. Ich küsse die Hände dieser Mutter, die so viel Hass in ihrer eigenen Heimat erlebt hat – & der man hier mit genauso viel Hass begegnet. Nach diesem Buch bin ich umso stolzer, Kurdin zu sein - EIN KURDE hat dieses Meisterwerk erschaffen!! ✌🏻

Spannend und wichtig
Die biografische Erzählung nimmt den*die Leser*in in der Ich-Perspektive in Erlebnisse des Autors mit. Dabei geht es in erster Linie um Eingliederung, Rassismus und den Wunsch um Zugehörigkeit. Ich fand das Erzählte sehr eindrucksvoll und teilweise sehr erschreckend. Dennoch schwingt in den Erzählungen immer ein wenig Humor mit, was es angenehmer macht, das Gelesene zu verarbeiten, wobei die Themen eigentlich alles andere als lustig sind. Dennoch geht die Ernsthaftigkeit hier nicht verloren. Ich kann das Buch ausnahmslos jedem/jeder empfehlen! Es regt sehr zum nachdenken an.
Wundervoller Humor
Dieses Buch wurde mit so viel Humor und Liebe geschrieben. Tahsim hat auf eine sehe emotionale und reflektierte Art sein Leben, wie er in Deutschland aufgewachsen ist auf eine sehr Humorvolle Art beschrieben. Man fühlt sehr mit und auch ich konnte einige Aspekte von meiner Vergangenheit widerspiegeln. Einfach ein Meisterwerk wie es geschrieben ist! Toll
In einem Zug durchgelesen - ich konnte und wollte das Buch nicht weglegen. Eine Herzensempfehlung.
Wer Tahsim in den sozialen Medien folgt, hat beim Lesen schnell seine Stimme im Kopf. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Vergangenheit, von Morgenkreis in der Grundschule über Behördengänge und (Hochzeits-)Partys ist alles dabei. Was immer mitschwingt: der Versuch "dazuzugehören", das Nicht-Verstehen und Nicht-Verstanden-Werden, aber auch: der Zusammenhalt untereinander, das Bekenntnis zum "Wir" und die Liebe von und zu der eigenen Mutter. Besonders berührend fand ich die sprachlichen Bilder, in denen die Mutter sich in ihrer Sprache nicht nur sicher, sondern poetisch, tiefgründig und facettenreich ausdrücken kann. Wenn der Kontrast zur begrenzten Ausdrucksmöglichkeit und Teilhabe in der deutschsprachigen Lebenswelt mich als Leserin schon schmerzt, wie mag es dann denjenigen ergehen, die damit tagtäglich leben? Eine Geschichte, die aufwühlt, uns allen in gewisser Weise den Spiegel vorhält, aber auch Mut macht und zum Lachen bringt - gerade in Zeiten von Merz, Weidel und Co. ein Buch, das ich jeder und jedem ans Herz legen möchte.
Muss man einfach gelesen haben!
Auch sehr wichtig für uns deutsche Kartoffeln! Für mehr Empathie und Verständis gegenüber unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund!! Für weniger Hass und Ausgrenzung in diesem Land! 🙏🏼 Ich mag seine humorvolle Art auch sehr gerne! Auch das Hörbuch ist mega stark, da es von Tahsim selbst eingesprochen ist. Sehr sehr cool anzuhören!
Diese Buch muss jeder mal gelesen haben!!!
Sehr lustige und ehrliche und etwas tiefgründige Geschichte. Es erzählt wie Tahsim aufgewachsen ist mit Eltern die nicht so gut bis gar kein deutsch können. An manchen Stellen fühlt man mit ihm und bei anderen Stellen lacht man mit ihm. Ich seh jetzt dadurch auch durch meine Arbeit die Familien anders bei den die Eltern sich nicht verständigen können und die Kinder mitbringen zum dolmetschen. Ein must read für jeden!!!! Sehr zum empfehlen ❤️
Gleichzeitig herzerwärmende und herzzerreißende Geschichte.
Herzerwärmend, weil mich das Buch in meine eigene Kindheit und Jugend zurückversetzt hat. Tahsim hat so viele Dinge geschildert, an die ich mich selbst kaum erinnern konnte, vor allem aus der frühen Schulzeit, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, als mir plötzlich „alles wieder einfiel“. Ich hatte beim Lesen teilweise das Gefühl, dass wir Millennials alle die gleiche Kindheit/Jugend hatten und ähnliche Erfahrungen machen durften. Bis zu einem gewissen Grad natürlich. Auch ich habe Einwanderungsgeschichte und konnte bei vielen geschilderten Erfahrungen nur mit dem Kopf nicken und teilweise schmunzeln, wie ähnlich vieles verlief, obwohl wir aus verschiedenen Orten nach Deutschland eingewandert sind. Herzzerreißend ist die Masse an Rassismus und Diskriminierung, die Tahsim und seine Familie haben erfahren müssen seit seiner Kindheit, wenn nicht schon zuvor. Das Buch macht wütend, unglaublich wütend, aber es gibt auch einen Einblick in die Wärme und den Zusammenhalt seiner Familie. Es ist verletzlich und intim, es ist ehrlich und lustig, und es hat mich im letzten Kapitel auf jeden Fall auch zu Tränen gerührt, die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter so offen gelegt zu lesen. Der Humor, den Tahsim normalerweise auf seinem TikTok und IG Kanal teilt, gelingt nicht zu 100 % in schriftlicher Form, dennoch würde ich sagen, dass dieses Buch eine absolute Leseempfehlung ist.
"Mama, bleib wie du bist"
Ich habe hier zum Hörbuch gegriffen, da ich das Buch nun schon so oft gesehen habe. Leider bin ich für Biografien und Ähnliches nicht gemacht (habe ich das Gefühl). Denn wo andere bei seiner Geschichte (z.B. der Deutsch-Förderunterricht und ähnlich krasse Situationen) u.a. weinten, hat mich die Geschichte nicht in diesem Umfang berührt. Thasim hat seine Geschichte ehrlich, direkt und auch witzig verpackt. Natürlich denkt man über seine Situationen nach, denn er ist nicht allein mit dem Erlebten. Er gibt Einblicke in seine und dessen Familiengeschichte. Das beinhaltet Sprachbarrieren, Alltagsrassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung, aber auch über den Zusammenhalt der Familie durch das Erlebte. Trotzdem hat mich Thasim (er liest sein Buch selbst vor) öfter verloren, da die häufigen, abrupten Szenenwechsel etwas aus dem Hörfluss gebracht haben. Auch den Schreibstil empfand ich beim Hören nicht immer als optimal (aber vielleicht auch nur eine von mir wahrgenommene Auffassung). Das Buch enthält definitiv wichtige Themen die einen zum Nachdenken anregen und wie man mit seinen Mitmenschen umgehen sollte. Seine Widmung für seine Mama am Ende war sehr süß.
„Aber ich weiß nicht, wie das geht, weil dieses Land mich nicht träumen lässt.“ (S.199)
Durch Instagram bin ich auf Tahsim Durgun aufmerksam geworden. Seine Art zu erzählen, sein spezieller Humor mag ich sehr. Deshalb wollte ich auch unbedingt sein Buch lesen. Tahsim erzählt feinfühlig seine persönliche Geschichte. Vom Aufwachsen in der Gerüstlandschaft, seiner Schulzeit und dem Leben in einer liebevollen, wertschätzenden Familie, die zusammenhält. Gleichzeitig erhält man schmerzhafte Einblicke in die Realität des Alltagsrassismus. Schon früh übernimmt er Verantwortung für seine Eltern, sei es bei Arztbesuchen, Behördengängen oder anderen Situationen, in denen Tahsim übersetzen muss. Ich kann kaum in Worte fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Trauer, Freude und Wut, und auch Tränchen wurden verdrückt. Die Erfahrungen, die Tahsim und seine Familie machen mussten, sind erschütternd, aber für viele leider noch immer die Realität. Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter. Die Mutter ist einfach so eine starke und schöne Persönlichkeit, hat trotz der vielen Herausforderungen sich nicht unterkriegen lassen - damit ihre Blumen weiter wachsen und träumen können. Sie hat viel Liebe zu geben und immer einen poetischen Spruch auf Lager. „Ich trinke den Çay nicht nur, um Çay zu trinken. Ich trinke ihn, um meinen Kummer wegzuspülen. Mit jedem leeren Çay-Glas wird mein Herz leichter. Die Last, die deine Seele zu tragen hat, wird kleiner, du wäschst sie mit dem Çay ab - wie ein fließender Bach, der deinen Körper reinigt.“ (S.59) Dieses Buch ist schmerzhaft, ehrlich und gleichzeitig so humorvoll geschrieben. Es öffnet einem die Augen und gibt Denkanstöße. Es sollten viele Menschen gelesen haben.

Wenn ich könnte würde ich noch mehr Sterne vergeben. Ich hatte wenig Erwartungen an das Buch, bis auf das es wahrscheinlich lustig ist. Dabei ist es am Wenigstens das, auch das, aber noch viel mehr berührend, einnehmend, aufklärend und noch so viel mehr. Ich hätte Tahsims Geschichten über sich und seine Familie noch lange lange weiterlesen können. Es hat mir viel erklärt und in einigen Aspekten die Augen geöffnet. Womöglich mein Buch des Jahres 2025!!
Interessant wie er hier sehr humoristisch das Leben seiner Familie in Deutschland beschreibt. Die Hürden liegen im Alltag. In Deutschland geboren aber nicht Deutscher zu sein, fand ich schockierend. Das Buch zeigt aber auch, dass gerade bei Erwachsenen die Vorurteile noch tief verwurzelt sind. Das Leben in der Familie war sehr aufschlussreich. Die Kinder sind hier schon in jungen Jahren Dolmetscher, weil sie im Bildungssystem Deutsch lernen. Die Eltern arbeiten und haben dafür kaum Zeit. Große Empfehlung.
Ehrlich und liebevoll
Tahsim beschreibt in diesem Buch sein Aufwachsen in Deutschland und wie eine Kindheit für Kinder mit Migrationshintergrund aussieht. Er erzählt mit viel Humor, aber auch eindringlich von den alltäglichen Diskriminierungen und den nervenaufreibenden Behördengängen, denen er und seine Familie ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist das Buch auch eine schöne Liebeserklärung an seine Mutter und eine Anerkennung der Opfer, die sie bringen musste. Ein ehrliches, leicht zugängliches und wichtiges Buch!
Must Read
Ein Buch, dass emotional viel mit mir gemacht hat. Eine Liebeserklärung an die Mamas dieser Welt und ein Spiegel, den sich Deutschland besser mal vorhalten sollte. Vielleicht so, wie der Autor es selbst in den ersten Zeilen sagt: das Buch ist die AFD, aber eine wirkliche Alternative für Deutschland!
Dieses Buch ist für mich aus dem normalen Bewertungssystem ausgenommen. Es ist wichtig, dass so viele Menschen wie möglich es lesen. Ich habe ihn vor Längerem auf Instagram gefunden und niemand vermittelt diese Art von Themen so witzig und sympathisch wie er. Großartiger Mensch, großartige Mama. Hifa für alle!
Tashim ist, wie seine 3 Geschwister, in Deutschland geboren hat aber dennoch keine deutsche Staatsbürgerschaft. So geht es auch seinen Eltern und 2 seinen Geschwistern. Nur der zuletzt geborene Bruder hatte das Glück, dass die Gesetzgebung geändert wurde, bevor er diese Erde betrat. Nun stelle man sich aber vor, dass den 3 Kindern ohne deutsche Staatsbürgerschaft das Asylrecht abgesprochen werden soll und sie in die Heimat der Eltern abgeschoben werden sollen. Ohne Verwandte dort zu haben, ohne dortige Staatsbürgerschaft oder Ahnung vom Land, geschweige denn es je betreten zu haben. Sie kennen schließlich nur Deutschland. Und nun kommt erschwerend hinzu, dass die Kinder, da sie ja deutsch sprechen, als Dolmetscher für diesen Fall fungieren müssen. Wo bleibt da die Kindheit, wenn du in so jungen Jahren als Einziger in der Familie die Verantwortung hast, die Abschiebung von dir und deinen Geschwistern zu verhindern, dich mit deutschen Beamtentum oder allgmein Terminen mit Ausländerbehörden herumschlagen musst? Jeder der schon einmal mit Ämtern zu tun hatte weiß, dass dies selbst für Muttersprachler alles Andere als einfach ist. Wie stellt sich dies dann erst für ein Kind bzw. einen heranwachsenden dar? Tashim erzählt davon und das einem mit Migrationshintergrund leider noch immer genug Ausgrenzung und Rassismus entgegen schlägt. Egal wo oder von wem. Es ist absolut bewundernswert wie der Autor, trotz der Widrigkeiten seinen Weg durch Abitur und Studium gefunden hat. Seine Mama hingegen hat bis heute Probleme mit der deutschen Sprache. Sie wird dieses Buch nie lesen können und wird weiterhin auf ihre Kinder zurückgreifen müssen, wenn irgendwelche amtlichen Dokumente einflattern. Dass man das nicht in den Griff bekommt und diese Familien mehr unterstützt ist absolut traurig. Fazit Die Geschichte von Tashim Durgun und seiner Familie ist nur eine von vielen. Das sind Geschichten die man nicht oft zu hören bekommt und bei denen es umso wichtiger ist diese auszusprechen. Wie soll eine erfolgreiche Integration erfolgen, wenn nur Steine in den Weg gelegt werden? Macht nachdenklich und ist absolut lesenswert. 4,5 Sterne





















































