Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben

Ebook
4.3147

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Description

Zwei Frauen am Wendepunkt, ein tragisches Familiengeheimnis, die Liebe zu Büchern und der mystisch-raue Norden Sylts. In ihrem Wohlfühlroman »Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben« verbindet Bestseller-Autorin Gabriella Engelmann zauberhafte feel-good-Unterhaltung mit einer berührenden und dramatischen Familiensaga. Der erste Band der Sylt-Dilogie »Die Bücherfrauen von Listland« bietet Insel-Feeling pur am nördlichsten Punkt Deutschlands, wo geheimnisvolle Mythen auf Ehrfurcht gebietende Naturgewalten treffen und das Meer ungeheuerliche Geschichten erzählt. Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Im reetgedeckten Haus der alten Dame trifft Anna allerdings nur deren Tochter Elisa an. Als ein heftiges Gewitter die antiquarischen Buchschätze bedroht, die Fenja auf dem Dachboden hortet, packen die Frauen gemeinsam an. Dabei fällt Anna ein alter Gedichtband in die Hände, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine silberne Dose dient. Ehe sie es sich versieht, wird Anna mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Gegenwart reichen. Denn Fenja hatte eine Schwester, die von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand - genau wie Fenja jetzt … Kluge Unterhaltung zum Träumen: Inselroman über einen Sommer auf Sylt, nach dem nichts mehr so sein wird wie zuvor Während Anna sich mit der Geschichte der Lorenzens beschäftigt, Seeschwalben beobachtet und ihr Herz ungewohnt schneller schlägt, wenn Elisas Bruder Eric in der Nähe ist, stößt sie auf eine dramatische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937. Immer tiefer dringt Anna auf den verworrenen Familienpfaden der Lorenzens in die Vergangenheit vor und erkennt schließlich, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, wenn sie endlich die Wunden in ihrer Familiengeschichte heilen will. Doch lebt die alte Dame, der Bücher die Welt bedeuteten, überhaupt noch? Entdecken Sie auch die »Büchernest-Serie« von Gabriella Engelmann, die ebenfalls auf Sylt spielt: - Inselzauber - Inselsommer - Wintersonnenglanz - Strandkorbträume - Inselsommerstürme (Kurzroman) - Inselsehnsucht

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Ebook
Pages
352
Price
9.99 €

Author Description

Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde. Mehr zur Autorin: Instagram: gabriellaengelmann Facebook: www.facebook.com/AutorinGabriellaEngelmann

Posts

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All
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Wunderschön!

Eine bewegende Familiengeschichte Anna ist Mitte fünfzig und mit Leib und Seele Journalistin. Bisher hat die zumeist Sachbücher verfasst und ist in letzter Zeit mit ihrem Podcast "Bemerkenswerte Bücherfrauen" sehr erfolgreich. Daher möchte sie über ihre allerliebste Bücherfrau Fenja Lorenzen eine Biografie veröffentlichen, die schlussendlich der Auftakt zu einer ganzen Reihe über besondere Frauen der Bücherwelt werden soll. Als Anna aber am wilden und unberührten Lister Ellenbogen auf Sylt ankommt, ist von Fenja keine Spur zu finden. Nur ein Brief auf dem Küchentisch teilt ihr mit, dsas sie dringend nach Niebüll reisen müsse, aber bald zurückkehre und Anna auf sie warten solle. Auch Fenjas Tochter Elisa trifft bald darauf im Haus der Bücherfrau ein und ist ebenso nichtsahnend wie Anna. Gemeinsam beschließen sie, zu warten. Ein Unwetter mit undichtem Reetdach wirft aber alle ihre Pläne durcheinander, denn nun müssen sie unzählige Kisten voller antiquarischer Buchschätze vor dem Wasser retten. Aber auch ein Geheimfach mit rätselhaftem Inhalt kommt bei der Aktion ans Licht und Anna ahnt, dass es in dieser Familie noch viele Geheimnisse gibt, die gelüftet werden sollten. Eventuell auch, um endlich den Frieden der Familienmitglieder untereinander wieder herzustellen... Gabriella Engelmann hat in diesem Auftaktband zu ihrer neuen Dilogie über die Bücherfrauen von Listland auf zwei Zeitebenen erzählt, sodass die Geschichte der jungen Frau Lene im Jahr 1937 parallel neben der Gegenwart mit Anna, Elisa und Fenja verläuft. Schnell wird den Lesern klar, dass hier ein großes Geheimnis besteht, das bis ins Heute reicht und Schatten auf die Familie wirft. Da ich Romane liebe, die auf zwei Zeitebenen spielen, war dieser hier einfach perfekt für mich. Außerdem mag ich den Schreib- und Erzählstil Gabriella Engelmanns sehr gerne und habe beim Lesen komplett den Alltag vergessen können. Da mich die Familiengeschichte von Fenja, Elisa, Lene und Beeke sehr bewegt hat, finde ich es nun sehr schade, nicht sofort im zweiten Band weiterlesen zu können, sondern mich noch einige Zeit gedulden zu müssen.

Wunderschön!
4

Eine schöne Reise nach Sylt. Wunderschöne Natur, ein Familiengeheimnis und symphatische buchliebende Charaktere auf zwei Zeitebenen. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Ich freue mich auf Teil 2.

3.5

Das war ganz nett aber ehrlich gesagt hatte ich mir etwas mehr erhofft.

4.5

REZENSION Der Gesang der Seeschwalben Autorin: Gabriella Engelmann Verlag: Droemer Knaur Format: eBook Mir ist dieses Tolle Cover aufgefallen und der Klappentext sprach mich sofort an. Anna ist Podcasterin und möchte ein Buch über Fenja Lorentzen schreiben. Sie reist nach Listland um sich mit ihr zu treffen. Dort angekommen ist aber nur Fenjas Tochter Elisa vor Ort, Fenja selbst ist verschwunden. Anna bleibt bei Elisa. In der Nacht bricht ein starkes Unwetter aus dessen Ausmaß sich am nächsten Morgen zeigt: der ganze Dachboden mit Fenjas geliebten Büchern steht unter Wasser. Beim aufräumen finden die beiden etwas das die Vergangenheit aufleben lässt. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen. Einmal von Lene in der Kriegszeit und von Anna in der Gegenwart. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Das Buch ist angenehm zu lesen. Die Kapitel sind kurz gehalten. Obwohl die Geschichte sehr ruhig erzählt wird fliegt man trotzdem einfach durch die Seiten weil man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Das Setting an der Nordsee ist sehr gut getroffen und passt zur Geschichte. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch beschrieben ich konnte einen guten Draht zu ihnen aufbauen. Die Atmosphäre fand ich fast schon poetisch aber auch düster im Blick auf die Kriegszeit. Hass und Vorurteile sind hier Thema. Meine Meinung: Ich mag ja solche Familiengeschichten total gerne. Dazu kam hier noch das passende Nordseeflair und die tollen Charaktere die den nötigen Tiefgang hatten. Das machte für mich die Geschichte stimmig. Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten mich im Buch und mit den ganzen Namen zurechtzufinden. Mit der Gesang der Seeschwalben ist der Autorin ein toller Auftakt einer Dilogie gelungen. Ich bin gespannt auf den 2. Teil. 4,5 / 5 ⭐️

5

Lesehighlight

Der Gesang der Seeschwalben ist der Auftaktband der Romanreihe Die Bücherfrauen von List. Die Mittfünfzigjährige Journalistin Anna reist nach Sylt, um die 85jährige Bücherfrau Fenja zu interviewen. Statt auf Fenja trifft sie nur deren Tochter Elisa an. Durch Zufall findet sie auf den Dachboden in Fenjas Haus einen Samtbeutel und eine Dose, versteckt in einen Gedichtband. Anna, Elisa und deren Bruder Eric stoßen auf eine tragische Liebe aus dem Jahr 1937. Antworten erhoffen sie sich von Fenja, doch wo ist sie? Der Schreibstil ist absolut mitreißend und emotionsgeladen. Es gibt zwei Zeitebenen, in der Vergangenheit von 1937 bis kurz vor Kriegsende und 1954 und in der Gegenwart im Hier und Jetzt. So lernen wir Fenjas Mutter und Großmutter kennen und andere Personen der Familie. Es gibt für beide Zeitebenen ein Personenverzeichnis mit den wichtigsten Figuren. Das Setting, Listland im Norden der Insel Sylt ist ganz wunderbar beschrieben. Auch die Lebensumstände in den 30er Jahren mit Beginn der Machtergreifung Hitlers sind authentisch umgesetzt. Es ist schwierig, nicht zu spoilern, deshalb halte ich mich bedeckt. Ich empfand beide Zeitebenen spannend und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Eine tragende Rolle nimmt das Thema Bücher oder vielmehr die Liebe zu den Büchern ein. Genau das haben die drei Frauen - Beeke, Lene und Fenja gemeinsam, eine tiefe Bindung und Liebe zu den Büchern. Genau wie Anna… Die Figurengestaltung ist durchweg gelungen, die meisten sind mir sehr sympathisch, es gibt natürlich auch die unangenehmen Gesellen, die für viel Kummer Sorgen, vor allem in der Vergangenheit. Die Zerwürfnisse sind bis in die vierte Generation zu spüren, niemand wollte aufgrund der Tragik darüber sprechen. Als Anna als Fremde einige Fakten von damals aufdeckt, ist der Stein ins Rollen gebracht, lest selbst wie es zunächst ausgeht. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, denn mit den Bücherfrauen von Listland geht es weiter, einen wichtigen Part wird Martje geben, Fenjas Schwester… Insgesamt bin ich hin und weg von dieser aufwühlenden Geschichte und freue mich auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung und fünf Sterne.

4

Ein Buch voller Liebe zur Kunst, zu Sylt und der Nordsee. Eine Journalistin begibt sich auf die Suche nach verschollenen Familiengeheimnissen. Wenn man sich im Norden auskennt, kann man auf jeder Seite die Liebe zum Land und zu den Menschen spüren. Ich habe einige Referenzen nicht verstanden und habe mich dennoch in der Geschichte total wohlgefühlt. Der Roman ist kurzweilig, voller Geheimnisse und mit liebenswerten Charakteren.

5

Im Urlaub in Niebüll habe ich diesen schönen Roman von Fenja und Anna gelesen ⬇️

Im Urlaub in Niebüll habe ich diesen schönen Roman mit Fenja und Anna gelesen. Nicht nur, dass sie meinen Namen...mit F...trägt,nein wir haben dort Urlaub gemacht,wo Fenja in Niebüll untergetaucht ist und Anna sie durch Zufall auf dem Friedhof,am Grab ihres Vaters gesehen hatte. Unser FerienHaus steht genau am Friedhof,dort habe ich mir alle Gräber angeschaut,ich war in der Buchhandlung Leu,in der Bibliothek und im Ort von Niebüll und wir sind sogar mit dem Zug nach Westerland auf Sylt gefahren. Es war ein tolles Erlebnis,dieses Buch endlich lesen zu können,denn ich hatte es schon seit März,seit ich bei der Lesung von Gabriela Engelmann im Publikum saß. Nun bin ich gespannt,wie der 2. Teil sein wird,wenn es dann nach Amrum und Föhr geht 😍🤩. Für mich war es nun ein Urlaubshighlight und mein Mann hat oft über mich gelacht, wenn ich ihm ein paar Passagen aus dem Buch vorgelesen habe. "Fenja ist in Niebüll"...genau.... dass war ich,aber ich werde zum Glück mit V geschrieben,somit ist der Name für mich,noch wertvoller geworden 🤩

Im Urlaub in Niebüll habe ich diesen schönen Roman von Fenja und Anna gelesen ⬇️
5

Schöner Roman auf Sylt

„Der Gesang der Seeschwalben - Die Bücherfrauen von Listland.“ von Gabriella Engelmann ist Band 1 ihrer neuen Sylt Dilogie. Das Cover finde ich farblich wunderschön und es steckt viel Liebe zum Detail darin. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, dort begleiten wir die Journalistin Anna nach Sylt um die 85 jährige Bücherfrau Fenja zu interviewen und einmal spielt die Story im Jahr 1937. Wir springen immer wieder in der Zeit und erfahren einiges aus Fenjas Leben und einer dramatischen Familiengeschichte. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, ich bin nur so durch die Kapitel geflogen und hatte das Buch innerhalb eines Wochenendes gelesen. Ich fand das Setting auf Sylt wirklich wunderschön und durch die anschaulichen Beschreibungen konnte ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen und komplett nach Listland träumen. Die Protagonisten wirkten alle sympathisch und authentisch, außerdem ist sie Geschichte durchweg spannend. Ich bin schon jetzt sehr auf Band 2 gespannt und kann euch „Der Gesang der Seeschwalben“ sehr empfehlen.

5

Ein wunderschöner Roman, welcher mich tief berühren konnte 🫶🏻

Sylt-Liebe pur! Dieses Buch ist magisch und hat mich auf eine emotionale Reise zurück auf meine liebste Urlaubsinsel mitgenommen. Gabriella Engelmann entführt uns mit ihrer wunderschönen Geschichte ins Listland - ganz im Norden der Insel. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst wieder am Strand zu stehen, die salzige Luft zu riechen und das Rauschen der Wellen zu hören. Teils war es so, als würde ich selbst durch meine eigenen Urlaubserinnerungen spazieren – einfach nur Gänsehaut pur und unendlich berührend! Die Art, wie die Autorin die Insel und ihre Atmosphäre sowohl in der Vergangenheit als auch Gegenwart einfängt, ist so leicht und dennoch tiefgründig. Ich konnte mich so gut in die Charaktere hineinversetzen und ihre Geschichten haben mich tief bewegt. Wer Sylt liebt oder einfach eine herzerwärmende Geschichte mit ganz viel Gefühl sucht, muss dieses Buch unbedingt lesen! Lasst euch verzaubern!

4.5

Atmosphärische Geschichte auf zwei Zeitebenen, interessante Figuren, mit einer konnte ich aber so gar nicht, idyllisch bis bedrückend, die Inhalte spannen einen Bogen von der Gegenwart zur Vergangenheit, dort schält sich immer mehr das Thema Judenhass heraus. Viele literarische Spots - gelungenes BüB - und wie ein zarter Faden ziehen sich die Seeschwalben durch das Buch. Moderater Spannungsbogen, einige Wenden und Überraschungen. Toll gelesen!

5

tiefgründig, emotional, Familiengeheimnis

Schnapp Dir eine Decke, nimm Dir 'nen Tee und kuschel Dich in den Strandkorb und dann auf nach Listland, wo der Roman "Der Gesang der Seeschwalben" von Gabriela Engelmann spielt. Anna ist Podcasterin und Journalistin. In ihrer Serie über Bücherfreunde begegnet sie Fenja, eine Sylter Buchliebhaberin und Bewahrerin friesischer Literatur. Sie beschließt ein Buch über Fenja zu schreiben und bei der Recherche stößt sie auf ein Familiengeheimnis aus der dunkelsten Zeit Deutschlands. Aber auch ihr eigenes Leben beginnt sich mit dem der Familienmitglieder zu verbinden. Dieser Roman hat mich mit seiner Sensibilität und Tiefgründigkeit völlig überrascht. Hier werden viele Elemente vereint wie Familientraumata, Verdrängung und Frauenpower. Trotzdem ist es ein Wohlfühlbuch mit schönen Momenten, Naturbeschreibungen und Tierbeobachtungen. Während des Lesens hat man das Gefühl, selbst auf Sylt zu sein, die salzige Meeresluft einzuatmen und die Seeschwalben singen zu hören. Gabriela Engelmann schreibt gefühlvoll und mit viel Liebe zu der Insel, seiner Tradition und deren Bewohner. Mein Highlight war aber die absolute Liebe zu Büchern, die sich durch den ganzen Roman zieht. Man erfährt viele Literaturtipps und wird, wenn man Buchbessesener ist wie ich, völlig abgeholt. Das Buch war für mich richtig schön zu lesen und ich bin traurig, dass ich jetzt ein Jahr auf den zweiten Teil warten muss.

4.5

Ein toller Roman auf zwei Zeitebenen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.

5

Das erste Buch ,dieser Autorin ✍🏻 Sehr gut geschrieben mit ernsten Hintergrund..Aber wer gefühlt mal nach Sylt will .. Bei diesem Buch,kann man gut von der Nordsee 🌊träumen..🌊💆🏻‍♀️📚

5

Sehr berührend, mit Tiefgang

Ich habe ein Buch gelesen, dass mich wirklich emotional in den Bann gezogen hat. Mit starken Protagonistinnen, Themen, die einen wirklich berühren und anfassen und einem wunderbaren, atmosphärischen Setting. Im Leben von Lena und Fenja gibt es viele Parallelen. Beide lieben Bücher, die ihnen einen Zufluchtsort in schweren Zeiten bieten. Jede von hat ein schweres Schicksal zu tragen, das mir zum Teil wirklich Tränen in die Augen getrieben hat. Erzählt wird in zwei Zeitebenen. Die 16jährige Lene lernt 1937 kurz vor Kriegsbeginn ihre große Liebe kennen. Ihr ist nur eine sehr kurze Zeit des Glücks vergönnt, bis das Schicksal zuschlägt und alle ihre Zukunftsträume sich in Luft auflösen. Ihren Weg, den sie mit bewundernswerter Kraft geht, zu verfolgen, war sehr berührend. Ein Zitat verdeutlicht ihre Gefühlswelt: „Noch vor wenigen Wochen war Sommer gewesen. Sie war verliebt bis über beide Ohren, hatte ihr Glück hinaus geschrien, wenn keiner sie hörte. Sie hatte schwimmend die Wellen der Nordsee durchpflügt, gelacht, als ihr die salzige Gicht ins Gesicht spritzt, und dabei fröhlich gesungen, so sehr hatte sie das Leben und die Liebe genossen.“ Die Geschichte von Fenja spielt in der Gegenwart. Ihr Lebensweg ist ebenfalls von Schicksalsschlägen, Verlust, Kummer und dramatischen Ereignissen geprägt. Sie ist durch die Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend zu einer verschlossenen und scheinbar auch emotionsarme Frau geworden. Darunter leiden wiederum ihre Kinder. Für Fenja scheint es nur eine Liebe zu geben und das sind ihre Bücher. Dazu möchte ich gerne ein Zitat erwähnen. Sie sagt: „Für mich waren wohl die Bücher meine Familie, aber das war mir nie so richtig klar. Romane konnten mir nicht weh tun, sie waren immer für mich da. Sie waren ein Trost und Halt in Momenten, in denen ich glaubte, dass das Leben nicht lebenswert.“ Dieses Zitat ist mir wirklich ans Herz gegangen. So kann man auch verstehen, warum sie in ihrem Haus diese große Büchersammlung angelegt hat. Ach ja, das Haus! Es spielt wirklich eine zentrale Rolle, und ich fand die Idee, kurze Kapitel einzubinden, in denen man erfährt, was sich in ihm zugetragen hat, wirklich genial. Das Haus erzählt praktisch seine eigene Geschichte. Dann ist da auch Anna, eine Journalistin, die mit Fenja ein Interview führen will. Als sie auf Sylt zur verabredeten Zeit ankommt, fehlt von Fenja jede Spur. Gemeinsam mit Fenja Kindern versucht sie herauszufinden, was passiert ist. Als ein Unwetter dem Haus von Fenja großen Schaden zufügt, entdecken sie auf dem Dachboden neben vielen wertvollen, alten Büchern auch ein Kästchen mit geheimnisvollen Inhalt. Nach und nach kommen immer mehr Dinge ans Licht, die bei allen Beteiligten große Emotionen auslösen. Welche Verbindung es zwischen Lena und Svenja gibt, wird nach und nach immer klarer. Und als sich dann mit einer Wendung, die man vielleicht schon vermuten konnte, alles aufklärt, war das wirklich hochemotional und berührend Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Passend zur Geschichte. Sehr ruhig und mit einer tollen Wortwahl. Der Spannungsbogen baut sich nach und nach auf, man leidet wirklich mit den Personen mit. Auch die bildhafte Beschreibung der Handlungsorte Sylt und Niebüll ist einfach gelungen. Ich konnte die Stimmung immer sehr gut nachempfinden und fühlte mich auf die Insel versetzt. Beim Lesen wehte mir praktisch der Nordseewind um die Nase. Die nicht einfachen Themen wie Verlust, emotionale Kälte, Trauerbewältigung, ja, auch Antisemitismus sind auf behutsame Weise behandelt und lassen den Leser ans nachdenken kommen. Ich empfehle dieses wunderbare Buch von Herzen. Für mich war es ein Highlight

4

Die Bücher von Gabriella Engelmann sind einfach echte Wohlfühlbücher. Dank ihrer poetischen Schreibweise kann man sich gut in die Orte und Personen hineinversetzen. Ihre Geschichten sind klug, berührend und humorvoll, weswegen ich sie immer gerne lese.

4

Setting und Gefühle haben mich erreicht und ich hatte schöne Lesestunden.

5

Selten hat mich ein Buch so berührt wie Der Gesang der Seeschwalben – Die Bücherfrauen vom Listland von Gabriella Engelmann. Die Geschichte um die Journalistin Anna, die auf Sylt eigentlich nur einen Beitrag über die legendäre Bücherfrau Fenja Lorenzen schreiben will, hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Anna ist eine starke, sympathische Protagonistin, die mit ihrer Neugier und ihrem Gespür für Geschichten sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Als sie im reetgedeckten Haus am Lister Ellenbogen jedoch nur Fenjas Tochter Elisa antrifft und schließlich auf ein verborgenes Geheimnis aus der Vergangenheit stößt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und als ob das nicht genug wäre, ist nun auch Fenja selbst plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die Autorin verwebt hier wirklich sehr geschickt Vergangenheit und Gegenwart, wobei die alten Briefe und Fundstücke eine besondere Magie entfalten. Annas Nachforschungen führen sie tief in die Vergangenheit, in eine Zeit, als Fenja noch eine Schwester hatte, die eines Tages spurlos verschwand. Gabriella Engelmann erzählt außerdem die Rückblenden so lebendig, dass ich mich direkt in die damalige Zeit versetzt fühlte: in eine Welt voller Entbehrungen, Geheimnisse und unausgesprochener Wahrheiten. Gabriella Engelmanns Schreibstil ist ein Genuss – poetisch, einfühlsam und atmosphärisch dicht. Die Mischung aus Spannung, Familiengeheimnissen und der Liebe zu Büchern macht diesen Roman zu einem echten Highlight. Besonders berührend ist aber die Liebe zu Büchern, die sich durch die Geschichte zieht. Besonders das alte Haus mit seinen antiquarischen Buchschätzen wurde für mich zu einem kleinen magischen Ort voller Erinnerungen. Fazit: Wer Geschichten voller Gefühl, toller Frauenfiguren und einer Prise Sylter Melancholie liebt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Der Gesang der Seeschwalben ist ein Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat: Über Familie, über Verlust, über die Kraft von Worten und darüber, wie wichtig es ist, die eigene Geschichte zu erzählen.

4.5

Berührende Geschichte

Für mich war es das dritte Buch von der Autorin. Nachdem mir ein Buch sowohl aus der Alte Land Reihe und ein Buch aus der Syltreihe schon sehr gefallen haben, wollte ich unbedingt den neuen Roman von Gabriella Engelmann lesen. Sofort hatte ich mich in das Cover verliebt und war gespannt auf die Geschichte. Die Autorin erzählt auf 2 Zeitebenen eine wunderbare Familiengeschichte in deren Mittelpunkt Frauen mit ihren Entscheidungen stehen. Man erfährt welche Wege das Leben so nimmt und fühlt mit den Protagonisten mit. Es ist schön wie die Autorin die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft. Dazu ist die Geschichte so schön mit Sylt und seinen Orten verwoben, dass jeder Syltfan diese Geschichte lieben muss. Ich mochte auch sehr die Naturbeschreibungen. Für mich war es ein schönes Buch. Ich freue mich auf den nächsten Band. Bewertet habe ich das Buch mit 4,5 Sternen. Manchmal wurde von zu viele Familienangehörigen berichtet, so dass ich erst wieder nachschlagen musste, wer es ist, deshalb habe ich einen halben Stern abgezogen.

4.5

Das perfekte Buch für mich, denn ich liebe Bücher, das Meer und lese sehr gern Familiensagas. Gabriella Engelmann versteht es einfach, sprachlich absolut rund und sehr flüssig zu schreiben. Für die Familie, über die hier in zwei Zeitebenen geschrieben wird, stehen die Liebe zu Büchern, zur Familie und zum Meer im Mittelpunkt. Sehr warmherzig wird das beschrieben. Als Hörbuch konnte ich gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu folgen. Von mir eine klare Lese/Hörempfehlung 🤩 Leider muss man jetzt bis zum März 2026 warten, bis der 2. Teil erscheint.

4

Eine wunderschöne Geschichte

Um die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu interviewen, reist die 55-jährige Journalistin Anna nach Sylt. Leider trifft sie dort nur auf Fenjas Tochter Elisa. Sie verstehen sich auf Anhieb und machen sich gemeinsam daran, die antiquarischen Buchschätze des Dachbodens zu retten, nachdem ein Starkregen bereits Schaden anrichten konnte. In einem Gedichtband finden sie einen kleinen Samtbeutel, in dem sich eine kleine Dose befindet. Ein Versteck und Dinge, die direkt für Neugier sorgen. Gemeinsam mit Elisa und ihrem Bruder Eric, forschen sie etwas nach und stoßen auf eine dramatische Liebe aus dem Jahr 1937. Schnell wird klar, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, sonst können alte Wunden in ihrer Familiengeschichte, nicht geheilt werden. Da ist nur ein Problem, wo befindet sie sich und lebt sie überhaupt noch? Eine großartige Geschichte, die einen abwechselnd in zwei unterschiedliche Zeiten entführt. Eine tragische Liebesgeschichte, die in der Kriegszeit spielt und heutige Nachforschungen, die für viele Fragen sorgen. Die Charaktere und Handlungsorte sind wundervoll und realitätsnah beschrieben und der Schreibstil ist flüssig und teilweise der Zeit angepasst, in der die Story spielt. Ich bin prima durch die Geschichte gekommen, habe die Geschehnisse in mir aufgesogen, jedoch fehlte mir ein bisschen Pepp. Es ging ein bisschen träge zu und ich hätte mir ein wenig mehr Schwung gewünscht. Nichtsdestotrotz, ist dieses Buch absolut empfehlenswert und bekommt von mir starke 4 Sterne.

Eine wunderschöne Geschichte
2

Leider nicht so meins gewesen

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen und fand den Klappentext an sich schon sehr spannend. Doch leider hat mich das Buch nicht so richtig überzeugt. Die Gesichte an sich ist schon spannend gewesen, nur was es für much trotzdem schwierig gewesen an manchen Stellen. Doch worum geht es in diesem Buch? Die 55-jährige Journalistin Anna reist in den Norden Sylts, um die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu interviewen. Doch in deren Haus trifft sie nur Tochter Elisa an. Als Starkregen die antiquarischen Buchschätze auf Fenjas Dachboden bedroht, findet Anna beim Aufräumen einen Gedichtband, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine Dose dient. Annas Neugierde ist geweckt, und so stößt sie während ihrer gemeinsamen Recherchen mit Elisa und deren Bruder Eric auf eine dramatische Liebe aus dem Jahr 1937. Immer tiefer dringt Anna in die Vergangenheit vor und erkennt schließlich, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, wenn sie die Wunden in ihrer Familiengeschichte heilen will. Ich meine der Klappentext klingt halt schon sehr spannend aber mich hat das Buch leider doch nicht so sehr beeindruckt. Vielleicht ist es ja eher was für die Leser/-innen die sowas sehr gerne lesen!🤍

Leider nicht so meins gewesen
5

Hier wird in 2 unterschiedlichen erzählebenen geschrieben, die wieder so gut miteinander verknüpft sind, das man sich gut in die Geschichte einlesen kann. Der schreibstil ist auch wieder so flüssig, das man es garnicht aus der Hand legen möchte. Ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Teil, der Anfang März erscheint. Ich kann das buch jedenfalls sehr empfehlen

5

Ganz große Listliebe

Wow, wie toll ist dieses Buch bitte? Ich hab eine schöne Sommerlektüre über die Insel Sylt erwartet aber hab ein wunderschönes Buch über die Liebe zum Lister Ellenbogen, zu Büchern und Literatur, Tieren und natürlich Zur Insel Sylt bekommen. Zeitgleich wird hier die Familiengeschichte der Bücherfrauen vom Listland bearbeitet, die sich auch in die nachfolgenden Generationen auswirkt. Für nämlich ein absolutes Highlight, da ich diesen Flecken Erde ebenso liebe wie die Protagonistinnen und die Autorin. Wer schonmal seinen Sylturlaub in der nördlichsten Ferienwohnung Deutschlands verbracht hat, kann den Zauber des Buches spüren. Die Autorin hat die Magie und die Ruhe dieses Ortes perfekt eingefangen Ich kann es kaum erwarten Teil 2 zu verschlingen, wenn dieser erscheint.

Ganz große  Listliebe
5

Starke Frauen Ein Podcast über Frauen, denen Bücher die Welt bedeuten, macht Anna auf die Sylterin Fenja aufmerksam. Nachdem die beiden erfolgreich eine Podcastfolge aufgenommen haben, möchte Anna eine Art Biografie über Fenja schreiben. Als sie sich auf den Weg zu der Seniorin macht, trifft sie nur deren Tochter an, Fenja ist verschwunden. Dennoch beginnt eine ungeahnte Reise in die Vergangenheit von Fenjas Familie. „Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben“ ist Band 1 der Listland-Dilogie von Gabriella Engelmann. Dieses wunderschöne Cover lädt sofort zum Träumen und Verlieben ein. Gleiches gilt für den fesselnden und emotionalen Schreibstil der Autorin. Für mich war es das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe und es hat mich absolut faszinierend. Nicht nur das Cover ist wunderschön, auch die Anfänge der jeweiligen Kapitel sind maritim und liebevoll gestaltet, sodass man sich zu jederzeit eingeladen fühlte, weiter zu lesen. Die Geschichte wird aus zwei, fast drei Perspektiven erzählt. Lene, die Mutter Fenjas erzählt ihre Lebensgeschichte in der Vergangenheit und Anna erzählt die Ereignisse der Gegenwart aus der Ich-Perspektive. Im Laufe des Romans lernt man so einige Charaktere kennen, wie Eric, Elisa, Lene, Beeke, Martje, Konrad und Friso. Sie alle bilden mehr oder minder den roten Faden der Geschichte. Eine kleine und vielleicht auch nicht unbedeutende Rolle spielt auch Bo, der ein großes Geheimnis dieser Geschichte war, ist und bleibt. Gabriella Engelmann schafft es in ihrem Buch nicht nur die Aufarbeitung einer Familiengeschichte darzustellen, sie schafft es auch, Liebe zu Büchern greifbar zu machen. Vermutlich spricht sie damit vielen ihrer Leser aus dem Herzen. Außerdem spricht sie eine Thematik an, die viele Familien betrifft oder auch betraf - die Aufarbeitung der Vergangenheit, oftmals begleitet durch eine Mauer des Schweigens, Verdrängung oder Verleumdung. Es geht aber auch um Respekt zueinander, tiefe Liebe, aber auch Mutterliebe. Gerade letztere spielt eine schicksalhafte Rolle innerhalb der Familie Iwersen-Lorenzen und immer wieder sind dort Parallelen zu Annas eigenem Leben. Ob diese unbewusst oder bewusst sind, erschließt sich nicht recht und könnte durchaus im zweiten Band noch einmal zum Thema werden. Erschreckend ehrlich hat die Autorin die Zeit vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg beschrieben. So fiel man speziell in einem Kapitel aus einer vermeintlichen heilen Welt hinein in die offene Denunzierung von Menschen. Zusammenfassend muss ich sagen, die Autorin hat mich von der ersten Seite an mitnehmen können und ich bin begeistert von diesem Roman. Aus diesem Grund freue ich mich auch jetzt schon auf den zweiten, denn ein großes Geheimnis gilt es noch aufzudecken. Alle, die Familiengeschichten, Bücher und starke Frauen mögen, sind hier absolut richtig!

5

Einfühlsam und voller Geheimnisse

Die Leseprobe von "Der Gesang der Seeschwalben" machte mich neugierig. Was erlebten die Bücherfrauen von Listland alles? Das Buchcover ist so schön gestaltet und spiegelt die Landschaft der Insel wieder. Gabriella Engelmanns Schreibstil gefällt mir sehr gut. Der Wechsel zwischen den zwei Zeitebenen, 2.Weltkrieg und Gegenwart hält die Spannung des Familiengeheimnisses um Fenja Lorenzen bis zum Schluss. Ergreifend und berührend die Liebesgeschichte ihrer Mutter. Dazu aber auch immer die große Liebe zu Büchern aller Bücherfrauen, wie sie von Generation zu Generation überging. Die Stärke und der Wille der Frauen von Listland beeindruckte mich sehr, wie sie sich in jeder dieser Zeiten behaupteten. Es war für mich das erste Buch von Gabriella Engelmann und es hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der "Bücherfrauen von Listland"

3.5

Viele Protagonisten aber zu keinem konnte ich richtig eine Verbindung finden....vielleicht im 2. Teil

4.5

Schön

Ein schöner Roman für Zwischendurch, Spannend, mitreißend und flüssig geschrieben. Für alle, die Bücher und Nordsee lieben und zudem eine tolle Geschichte lesen wollen. Das Ende verspricht zudem einen zweiten Band, worauf ich sehr hoffe

3.5

Das Buch hatte Potenzial, das Ende ließ mich allerdings unbefriedigt zurück.

Also erstmal liebe ich Bücher mit zwei (oder mehr) Zeitebenen. Ich mag es einfach, wenn sich am Ende dann auflöst, wie Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängen. Die Erzählstränge miteinander zu verflechten und dabei immer wieder, aber nie zu viel Preis zu geben, ist eine hohe Kunst. Dieses Buch hat mich an einigen Stellen überrascht, um nicht zu spoilern, gehe ich darauf nicht zu tief ein. Zunächst störten mich die literarischen Einschübe - am Ende machten sie Sinn, das ist nur eine Sache, die mich überrascht hat. Die Autorin hat es gut geschafft Spannung aufzubauen, welche dafür sorgte, dass ich immer weiterlesen wollte. Der letzte Abschnitt hielt dann leider nicht, was ich mir versprach. Vieles von dem, was sich dann auflöste, war nicht mehr wirklich ein Geheimnis. Das meiste davon konnte man sich denken und der Rest überraschte nicht wirklich. Ein Erzählstrang wurde dann gar nicht mehr bedient - um ein zweites Buch draus zu machen. Und das hinterlässt bei mir leider einen Beigeschmack. Ich denke man hätte auch die Auflösung dieses Erzählstranges in dieses Buch packen können. Die 100 -200 Seiten mehr dafür hätte ich gern gelesen. Bei allem Verständnis dafür, dass jede:r gucken muss wo sie/er bleibt, bin ich manchmal nicht einverstanden den Inhalt der locker in ein Buch passt auf zwei aufzuteilen, um einfach nur mehr Geld zu machen. Der Anreiz, das zweite Buch zu lesen, ist bei mir nicht gegeben. Das Buch an sich, ist ein Wohlfühlbuch mit wunderschönen Beschreibungen der Natur, insgesamt einem tollen Schreibstil, mit spannenden Elementen, ein paar Längen und auch Ungereimtheiten.

4

Eine Familiengeschichte mit einigen Geheimnissen, die mich richtig gut unterhalten hat. Ich bin gespannt auf den 2. Band!

5

Wunderschöner Roman über Familiengeheimnisse und das in der schönen Kulisse Sylts.

Die Podcasterin und Journalistin Anna fährt nach Sylt, um mehr über Fenja Lorenzen zu erfahren, da Anna gerne ein Buch über Fenja schreiben möchte. Doch dann kommt alles anders. Ehe sie sich versieht, hat sie zugestimmt die Familiengeheimnisse aufzudecken. Denn Fenja hat jemandem versprochen, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellt, um der Zukunft eine Chance geben zu können. „Der Gesang der Seeschwalben“ ist der Auftakt der Dilogie „Die Bücherfrauen von Listland“. Gleichzeitig ist es auch mein erstes Buch von Gabriella Engelmann. Cover und Klappentext bewirkten, dass ich diesen Roman unbedingt lesen musste. Ich finde, dass das Cover hervorragend zum Roman passt und sicherlich auch andere dazu bewegt, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Mich hat der Schreibstil von Gabriella Engelmann gleich von der ersten Seite an begeistert. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und die Protagonisten sind alle so lebendig. Während des Lesens hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, als unsichtbare Beobachterin dabei zu sein. Das Buch spielt sowohl in der Vergangenheit als auch in der heutigen Zeit. So erfährt man die Ereignisse in der Vergangenheit und welche Auswirkungen diese noch heute haben und das mit all ihren emotionalen Auswirkungen. Die Zeitlinie der vergangenen Ereignisse startet im Jahr 1937 und lässt somit schon erahnen, welche Ereignisse des Zeitgeschehens auch hier ihre Spuren hinterlassen haben. Eine Zeit, über die wohl in den meisten Familien geschwiegen wird. Es ist ein sehr emotionaler Roman, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Wer gerne Romane über Familiengeheimnisse liest, sollte hier unbedingt zugreifen. Ein wunderschöner Roman und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

3.5

„Wohlfühlroman trifft auf Familiensaga mit Tiefgang“ wirbt der Verlag. Das klingt ambitioniert. Und genau deshalb machte es mich neugierig. Die Umsetzung war denn auch an einigen Stellen besser gelungen als an anderen. Die Dialog fand ich beispielsweise sehr hölzern. Oft wirkten die Wort nicht wie gesprochene sondern eher wie Schriftsprache. Die Art wie die Familiengeheimnisse ans Licht kommen, ist auch wenig originell. Da wären etwa die üblichen auf dem Dachboden versteckten Briefe. Dennoch sind die beiden Zeitebenen gut miteinander verwoben. Es fällt einfach, sich zeitlich zu Recht zu finden, auf welcher Ebene man sich gerade befindet. Allerdings fiel es mir zu Anfang etwas schwer, die Verwandschaftsverhältnisse zu erinnern. Aber dafür gibt es zu Beginn ein Personenregister. (Schon allein das zeigt, dass man es nicht mit einem durchschnittlichen Sylt-Roman zu tun hat.) Apropos „Sylt-Roman“: wer tolle Landschaftsbeschreibungen, Strandspaziergänge und niedliche Schafe erwartet, wird nicht enttäuscht. Auch wenn sich die Familiensaga auf der Vergangenheitsebene mit den Wirren des Zweiten Weltkriegs beschäftigt, ist auf der Gegenwartsebene viel Sylt-Feeling zu finden, das meine Sehnsucht nach Nordfriesland ordentlich befeuerte. Und auch die Vergangenheitsebene wird eher „milde“ beschrieben. Sylt war eben nicht Ziel der großen Bombenangriffe. Und so gibt es in dem Buch kein unmittelbares Kriegsgeschehen. Angenehm fand ich auch, dass es keine klassische Liebesgeschichte mit Happy End gibt, wie es in Wohlfühlromanen sonst üblich ist. Trotz aller Schwächen war ich gut unterhalten. Am liebsten hätte ich direkt den zweiten Teil gelesen oder zumindest vorbestellt.

5

Ich bin Gabriella verfallen, seitdem sie 2007 ihr erstes Sylt-Buch heraus brachte. Auf das neue Buch freute ich mich also besonders. Mit diesem Buch hat Gabriella sich allerdings selbst übertroffen. Was für eine berührende Geschichte über Liebe, Geheimnisse, Sehnsucht, die Liebe zu den Büchern. Die Rückblicke von Lene, sowieso die spannende Recherche von Anna in der Gegenwart, hinter der traumhaften Kulisse Sylts, haben dieses Buch zu einem absoluten Lesegenuss gemacht. Auch mich persönlich haben die Erzählungen der Vergangenheit sehr beschäftigt. Warum war meine Oma (sie wurde 92) so, wie sie war und warum konnte sie manche Gefühle nicht so zeigen, wie man es heute vielleicht erwarten würde? Alles ist mit Allem verbunden und auch die unschönen Erlebnisse werden durch Gefühle an die Generationen vererbt. Eins ist sich sicher: Die Liebe ist und bleibt etwas Besonders. DANKE, für dieses Geschichte. Ich bin froh, dass sie noch nicht ganz zu Ende erzählt ist. Und bei meinem nächsten Sylt Besuch werde ich definitiv Ausschau nach Luzie halten. 😉

5

Hier hat sich Gabriella Engelmann selbst übertroffen. Ein wundervolles Buch, über die Liebe zu Büchern und zu diesem ganz besonderen Fleckchen Erde. Dazu sehr behutsam das dunkelste Kapitel unserer Geschichte und ein Hauch Magie. BRAVO!

5

Hach, schön..

Seit langem habe ich wieder einen Roman von Gabriella Engelmann gelesen. Auch diese Geschichte ließ sich gut lesen.. Es gab hier keinen Moment, der mich vom Lesen abhielt.. Ich freu mich schon auf das zweite Buch..

5

Der Auftakt der Dilogie rund um die Bücherfrauen von Listland war für mich ein echtes Highlight. Die Geschichte ist ebenso fesselnd wie berührend und entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Lene in den 1930er- und 1940er-Jahren sowie Anna in der Gegenwart, die Fenjas Geschichte zu erzählen versucht. Der malerische, atmosphärische Schreibstil – geprägt von lebendigen Beschreibungen der Landschaft und fein gezeichneten Charakteren – lässt die Welt um einen herum verblassen. Man taucht vollkommen in die Handlung ein, spürt förmlich den Sylter Zauber und meint, die frische Meeresbrise auf der Haut zu fühlen. Besonders bewegt hat mich die Figur der Lene, Fenjas Mutter, deren Schicksal mich tief berührt hat. Auch die erzählerische Überleitung zu Fenja selbst ist sehr gelungen. Zu Anna konnte ich zwar keine wirkliche Verbindung aufbauen, doch das hat dem Gesamteindruck der Geschichte keinen Abbruch getan. Umso gespannter bin ich nun auf den zweiten Band, der Fenjas Schwester Martje gewidmet ist.

5

Sehr schönes buch. Mal etwas anderes zum runterkommen. Leichte Lektüre. Werde die anderen teile auch lesen

3

Das Setting hätte atmosphärisch viel mehr hergegeben. Auch die Charaktere blieben blass.

3

Ich habe schon die Sommerromane von der Autorin gelesen und gemocht, diesmal verspricht das Thema etwas mehr Tiefgang. Die Beschreibung der Orte und die Atmosphäre haben mir sehr gut gefallen. Das ist auch das Beste an dem Buch, dieses wunderbare Nordsee-Gefühl. Leider hatte ich Schwierigkeiten, richtig mitzufühlen. Die Protagonistin konnte ich nicht greifen (obwohl ihre Emotionen durchaus beschrieben werden). Klar, ohne sie würde die Handlung nicht möglich sein, aber sie ist nicht so eine treibende Kraft, wie ich es gern gehabt hätte. Sie beobachtet viel und bewertet es für sich, ist aber irgendwie kein Teil davon (?). Die Sache mit Erik - das waren mir persönlich zu schnell zu starke Gefühle. Auch die Aussage, nach fünf Tagen schon zu einer Art Familienmitglied geworden zu sein, ist mir etwas zu dick aufgetragen. Einige Dialoge kamen mir sehr gestelzt vor (die in der aktuellen Zeitlinie, die anderen passen gut in die damalige Zeit). Eine Schlussfolgerung in der Mitte wirkte auch extrem konstruiert. Allgemein fließt die Handlung nicht natürlich, sondern wirkt sehr geplant. Die Geschichte hat mich nicht so sehr gefesselt wie erwartet und wäre es kein Hörbuch für nebenbei gewesen, hätte ich wohl nicht zu Ende gelesen, weil ich das Interesse zwischendurch komplett verloren habe. Man kann ja ehrlich gesagt schon beim Lesen der Inhaltsangabe das Wichtigste erahnen, da müsste doch die Handlung wenigstens noch etwas komplexer sein und nicht so furchtbar zäh in der Mitte. Das Thema an sich ist so wichtig, es geht um transgenerationales Trauma und das Brechen des Schweigens. Aber leider hat mich das tragische Schicksal dieser Personen emotional nicht erreicht.

3

Ahnenforschung, Familiengeschichte, viele Geheimnisse und für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Namedropping. Aber alles in allem ein guter Auftakt der Dilogie.

5

. Möchtest du dich an die Nordsee nach Sylt träumen und eine spannende Familiengeschichte lesen? Dann ist sind „Die Bücherfrauen von Listland“ genau das Richtige für dich. Mit viel Emotionene, Geheimnissen und toller Bildsprache. Ich habe die Geschichte verschlungen! 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Doch anstatt der alten Frau findet Anna nur ihre Tochter Elisa vor. Nach einer stürmischen Nacht ist das Dach von Frenjas Haus und somit einige der Bücher, die dort lagerten beschädigt. Bei der Rettung der Bücher finden die Frauen alte Briefe und eine spannden Reise in die Vergangenheit beginnt und eröffnet einen Blickwinkel auf die Mutter- Tochter- Beziehung von Frenja und Elisa. . Wir begleiten Anna im der Gegenwart, sowie Lene (Frenjas Mutter) in der Vergangenheit als Erzählerinnen. Wir springen direkt mit Anna und ihrer Reise nach Listland in die Geschichte. Wir lernen alle Frauen und ihre Gefühle sehr gut kennen, Engelmann versteht es Charaktere sehr realistisch und sympathisch zu beschreiben. Der Roman fängt mit vielen Geheimnissen an, die vielleicht sogar fast alle aufgelöst werden. Anna ist dabei eine große Hilfe! Der Leser erhält nach und nach viele Puzzleteile und darf mitraten und fiebern. Detektivarbeit, die ich nicht erwartete hätte. Die Beschreibungen der Insel und der Natur ist ebenso fantastisch! Es wäre ein Traum gewesen das Buch wirklich an der Nordsee zu lesen. Ich deswegen rate ich auch jeden Leser sich Bilder von Listland anzuschauen… himmlisch! Ich als passionierte Thriller- /Krimileserin bin von dem Spannungsaufbau begeistert. Ich hätte nicht erwartet, dass mich die Geschichte emotional so packt. Dazu muss man aber auch erwähnen, dass es in dem Buch um die NS- Zeit geht und nicht jeder Leser damit klar kommt. Das Cover ist ebenfalls wunderschön! Die Farben sind toll gewählt und ich mag die Farbwellen! Für mich war das Buch ein Highlight und ich freue mich schon den zweiten Teil lesen zu können 😍 Das war mein erster Gabriella Engelmann Roman, aber bestimmt nicht mein Letzter!

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4

Zeitweise spannend, zwischendurch recht langwierig zu lesen. Würde es jedoch weiter empfehlen.

Zu spät reagiert auf dem Friedhof…..mist ☹️

5

Gefühlvoller Familienroman

Eine sehr gefühlvolle Familiengeschichte über Generationen welche Geheimnisse verbirgt und über 70Jahre später vielleicht gelüftet werden

Ein schönes und spannendes Buch. Freu mich auf den 2 Teil.

3.5

Eine schöne Geschichte, die mich nicht ganz überzeugt hat. Der Schreibstil erschien mir konstruiert und die Personen blieben teilweise unnahbar. Das Setting allerdings war wunderschön.

3.5

Etwas verworren zu Beginn. Da ich das Hörbuch hörte, musste ich mir erstmal die ganzen Namen im Kopf sortieren und Gegebenheiten diesen Zuordnen. Am Ende war es eine bezaubernde und anrührende Geschichte, die leider keine Überraschungen für sich den Leser bereit hielt. Aber dennoch kann man im Kopf nach Listland reisen und die Weite des Meeres und seine Geschichten genießen.

4

Das ist eine ergreifende Geschichte aus einer schweren Zeit, trotzdem ist sie nicht rührselig oder übertrieben pathetisch. Es wird ein tolles Bild von Sylt gezeichnet, dass so ganz anders ist, als man im allgemeinen so annimmt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

5

Dieses Buch gehört definitiv zu eins meiner Lieblingsbücher!

Ich war wieder Schockverliebt 😍 Ich liebe einfach Ihren Schreibstil. Beim lesen ist man gleich vor Ort an der Nordsee. Sie beschreibt die Natur und ganz besonders die See immer so unfassbar gut, das ich es förmlich fühlen und riechen kann. Ihre Bücher sind einfach was Besonderes und geben mir Geborgenheit mit einer ordentlichen Portion Wissen. Ich freue mich schon wahnsinnig doll auf den weiteren Band!

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