Last night at the Telegraph Club
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Description
Was, wenn deine Liebe verboten ist?
Die siebzehnjährige Lily wächst Mitte der 50er Jahre in der chinesischen Community von San Francisco auf. Als sie bei einem Schulprojekt Kathleen kennenlernt, wird ihr klar, dass sie anders ist – und anders fühlt – als die anderen Mädchen. Die beiden freunden sich an und besuchen nachts heimlich eine verbotene Lesbenbar, den Telegraph Club. Hier taucht Lily in eine Welt ein, die sie maßlos fasziniert. Und ihr wird klar, dass sie mehr für Kath empfindet.
Doch das Amerika des Jahres 1954 ist kein sicherer Ort für zwei Mädchen, die sich verlieben, schon gar nicht in Chinatown. Als ihre nächtlichen Besuche des Telegraph Club auffliegen, hat dies Folgen für Lilys Familie. Dennoch kann und will sie ihre Liebe zu Kath nicht aufgeben.
Book Information
Author Description
Malinda Lo wurde im chinesischen Guangzhou geboren und wuchs in Colorado auf, nachdem ihre Familie in die USA emigrierte. Obwohl sie schon früh den Wunsch hatte, Schriftstellerin zu werden, studierte sie zunächst Wirtschaft und Sinologie. Sie absolvierte einen Master in Ostasienwissenschaften an der Harvard University und einen Master in Kulturanthropologie an der Universität Stanford. Danach war sie mehrere Jahre als Journalistin für Medien tätig, deren Fokus auf Themen und Belangen der LGBT-Community liegt. Sie hat mehrere Romane, Sachbücher und Kurzgeschichten veröffentlicht. Für ihren Roman ›Last night at the Telegraph Club‹ wurde sie mit dem National Book Award ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrer Frau und ihrem Hund in Massachusetts.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Einfach berührend
Inhalt: Lilly Hu, 17 Jahre, aus Chinatown ist eine vorbildliche Schülerin mit einer Vorliebe für Mathematik und Raumfahrt. Doch dann trifft sie Kath, die sie in den heimlich in den Telegraph Club mitnimmt. Eine neue Welt die in den 1960er noch undenkbar eröffnet sich Lily und sie merkt das sie Gefühle für Kath entwickelt, wobei Homosexualität in der Gesellschaft alles andere als akzeptiert wird. Eigene Meinung: Ich hatte viel von diesem Buch erwartet und war dann etwas enttäuscht als ich am Anfang nicht richtig reingekommen bin. Doch spätestens nach 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und hab es fast an einem Zug durchgelesen. Die Charaktere, vor allem Lily wirkten auf mich sehr authentisch. Man hat mit ihr gelacht und geweint, mit ihr mitgefiebert wie sie sich selbst entdeckt hat und wie sie versucht hat den Erwartungen gerecht zu werden. Auf jeden fall ein sehr vielschichtiges Buch, da es neben der Liebesgeschichte eben auch um die soziale Lage in den 1960ern geht, mir war z.B.gar nicht bewusst wie schlimm der Rassismus auch gegen Asiaten war.
Lily & Kath
Eine grandiose Geschichte in den 50ziger Jahren in den USA wo Lily und ihre Freundinnen begleitet werden, wo queeres Leben nur versteckt möglich ist und dieses nur in ausgewählten Nachtclubs möglich ist. Lily die in der USA geboren worden ist, deren Eltern allerdings aus China in die USA immigriert sind birgt ganz eigene Herausforderungen und Perspektiven auf das damalige Leben. Gerade die Mischung aus queerer Identität und der Suche nach sich selbst, dem erwachsen werden, das letzte Jahr an der Highschool und auch das Leben in Chinatown von San Francisco macht diese Geschichte wirklich toll und das Nachwort mit den Erklärungen zum Buch von der Autorin rundet dieses Werk sehr gelungen ab. Gerne hätte ich auch nochmal das 500 Seiten gelesen, ich war wie gebahnt von den Charakteren. Es ist faszinierend und abstoßend zugleich das 70 Jahre später es immer noch genug Menschen gibt die queeres Leben überall auf der Welt bekämpfen und bis in höchster politischer Ebene diese auch unterstützt wird, gerade in den USA und durch deren Präsidenten (2025 Trump).
"Wir leben in einer komplizierten Zeit. Die Leute fürchten sich vor dem, was sie nicht verstehen [...]."
Es geht um eine junge Frau, die in den 50er Jahren in Chinatown in San Francisco aufwächst und sich selbst kennenlernt. Dabei ist vor allem der Balanceakt zwischen dem Menschen, den Familie und Freunde von Lily sich wünschen und ihr, aber vor allem sich selbst einreden und dem Menschen, der sie wirklich ist. Wir bekommen dabei ganz nah mit, wie sehr Lily mit sich ringt, sie sehr sie sich schämt und gleichzeitig für sich selbst kämpft und einsteht. Es war dabei für mich wirklich herzzerreißend zu beobachten, mit welchen Vorurteilen, "Meinungen" und Schwierigkeiten die Protagonistin konfrontiert wurde, die sie immer wieder dazu veranlasst haben, sich und ihre Gefühle zu verstecken und kleinzumachen. "Jungen und Mädchen, Männer und Frauen lachten einander an oder unterhielten sich angeregt, ihre Hände berührten sich und sie hatten keine Angst, zusammen gesehen zu werden." Eine berührende und spannende queere Geschichte, eingebettet in die chinesische Kultur und Geschichte, gepickt mit Rollenbildern und wie man aus ihnen ausbrechen kann - oder eben auch nicht. Wir lesen hier von Strukturen, die bis in die heutige Zeit hineinreichen.
Bewegender historischer Roman über eine junge lesbische Frau aus einer chinesischen Familie, die in den 50er Jahren in San Francisco aufwächst und ihre eigene Sexualität und die damit verbundenen Schwierigkeiten entdeckt. Sehr vielschichtig und umfassend, viele wichtige Aspekte werden bedacht und erwähnt, und es wird ein sehr detailreiches Bild der Zeit und der vorkommenden sozialen und kulturellen Räume erschaffen. Für mich hatte es zeitweise Längen, aber insgesamt habe ich es sehr gerne gehört und kann es allen empfehlen, die Spaß an historischen Romanen haben und in die 50er Jahre in San Francisco eintauchen wollen. Solide übersetzt von Beate Schäfer. Die Lesung von Irina Sarkow hat mich nicht zu 100% überzeugt, aber man konnte ihr ganz gut zuhören.
Das Hörbuch hab ich vor ca. 1 Jahr gehört, jetzt hab ich auch das Buch gelesen. Nach wie vor mag ich Lilis Geschichte sehr gerne. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich hab mich schnell mit den Charakteren angefreundet. Besonders Lilis konnte ich sehr gut nachfühlen. Shirley ging mir so auf die Nerven...sie war wirklich unerträglich. Die Konflikte und Probleme dieser Zeit hat das Buch sehr gut rüber gebracht. Einige Aussagen haben mich einfach nur wütend gemacht. Besonders das Ende ist sehr emotional und Lilia tat mir sehr leid. Ich hätte mir aber ein etwas ausführlicheres Ende gewünscht. Trotzdem hat es mich zufrieden gestellt. Das Nachwort von der Autorin war sehr informativ und ich finde es toll wie viel sie recherchiert hat, das ganz gibt den Buch nochmal mehr Gewicht. Ob als Hörbuch oder Buch, die Geschichte ist aufjedenfall lesenswert.
Die 17jährige Lily, Tochter von chinesischen Einwanderern in San Francisco, mag Raumfahrt und Technik. Als sie eine Werbeanzeige für eine Frau, die wie ein Mann gekleidet ist und auch als einer auftritt in der Zeitung findet, ist es ihr größter Traum, diese Show zu sehen. Als sie sich in der Schule öfter mit Kath Miller aus dem Mathekurs unterhält, stellt diese ihr in Aussicht, mit ihr den Telegraph Club zu besuchen. Nach einer Weile stellen sich bei Lily Gefühle für Kath ein, von denen aber keiner etwas wissen darf. Spannende und politische Geschichte über die lesbische Liebe zu Zeiten des Kommunismus im amerikanischen San Francisco der 50er Jahre. Herzergreifend und traurig, aber sehr gelungen.
Dieses Buch konnte mich total überzeugen. Bei historischen Romanen merkt man immer sofort am Schreibstil, ob vorher Recherche betrieben wurde oder nicht und hier merkt man, dass die Autorin sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Man merkt, dass es zu einer anderen Zeit spielt und fühlt sich auch zurückversetzt. Es bereitet einem überhaupt keine Probleme, in diese Zeit einzutauchen. Lilys Geschichte erinnert an die queere Community, die den Weg geebnet hat für künftige Generationen, ist aber trotzdem eine Geschichte, mit der sich sicher viele noch immer identifizieren können, denn einige der Probleme, mit denen sie konfrontiert wird, bestehen noch heute. So fühlt und leidet man förmlich mit ihr mit. Ihr Weg zur Selbstfindung und -akzeptanz wurde so authentisch beschrieben. Es war toll zu verfolgen, wie sie selbstbewusster wird und auch ihrer Familie die Stirn bietet, um zu sich selbst zu stehen. Sich nicht länger kleinzumachen. Die Diskriminierung und Verachtung, die queeren Menschen damals entgegengebracht wurde, wurde ebenfalls gut ausgearbeitet und war durch verschiedene Szenarien immer wieder deutlich. Ebenso wie das Thema Rassismus, auch innerhalb der Community. Queere PoC sind immer noch extrem unterrepräsentiert in der Literatur und dieses Buch gibt ihnen eine Stimme. Die Nebencharaktere haben dem Ganzen durch ihre Vielseitigkeit noch mehr Tiefe verliehen. Nicht alle waren sympathisch, aber sie alle waren wichtig, um die Geschichte authentisch werden zu lassen und die verschiedenen Haltungen darzustellen. Es wurde definitiv nichts verschönt. Die kleinen Einblicke in die Vergangenheit von Lilys Familienmitgliedern waren ebenfalls wichtige Ergänzungen. Man darf hier kein krasses Romancebuch erwarten. Die Liebe und die Gefühle sind da, aber subtil. Der Fokus liegt wirklich auf dem historischen Rahmen und eine authentische Darstellung dieser Zeit. Absolut lesenswert und eine wichtige Erinnerung.
Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch! Ein fantastisches, tief emotionales Werk von Malinda Lo! <3
Als ich das Buch gekauft habe, konnte ich es kaum erwarten, es endlich zu lesen. Schon der Prolog war extrem fesselnd und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist so unglaublich authentisch und einfach, dennoch kam jede Emotion sowohl der Protagonistin als auch der anderen Charaktere sehr gut rüber! Jeder Charakter hat seine eigene, einzigartige Persönlichkeit und Hintergrundgeschichte. Ich liebe die Zeitsprünge, die Perspektivwechsel und dass die Geschichte in den 50er Jahren spielt. Die ganze Atmosphäre der Nachkriegszeit wird wunderbar und realistisch wiedergegeben, und die Autorin schafft es auch sehr gut, das Umfeld in Chinatown zu dieser Zeit zu beschreiben. Lilys Selbstfindung ist so schön mitzuverfolgen, und die daraus resultierenden Konflikte mit ihrem Umfeld haben sogar mich als Leser unangenehm berührt. Sehr empfehlenswert, vor allem, wenn man auf der Suche nach einem guten LGBTQIA+ Buch für Teenager/Jugendliche ist.

Hat zum Nachdenken angeregt
"Last Night At The Telegraph Club" hat mich während des lesens und nachdem ich das Buch beendet hatte sehr zum Nachdenken gebracht. Ich finde die Kombi aus Liebesgeschichte mit etwas Zeitgeschehen (sehr anschaulich fand ich die Zeittafeln) richtig gut! Malinda Lo schreibt sehr sensibel, aber auf keinen Fall langweilig. Ich fand gut wie sie die Leser an die Geschichte herangeführt hat. Mich hat die Story von Lily und Kath fasziniert und begeistert. Von mir eine klare Lese-Empfehlung!
Ich LIEBE dieses Buch
Ein wundervoller Roman, in dem die Protagonistin Lily in den 1950ern von San Francisco lebt. Sie ist 17 Jahre alt und Teil der chinesischen Community. Sie ist fasziniert von Queerness und verheimlicht diesen Teil ihrer Identität vor ihrer Familie aber auch vor sich selbst. Bis sich ihre Mitschülerin näher kennenlernt und sich alles ändert und trotzdem klarer wird. Dieses Buch ist so unglaublich wundervoll recherchiert, was auch im tollen Nachwort nochmal deutlich wird. Die Handlung des Buches wird durch real existente geschichtliche Ereignisse begleitet und beeinflusst. Ich konnte Lilys Gefühle und Gedanken extrem gut mitfühlen. Ein großartiges Buch.
Wichtiges Buch!
•Buchrezi• 😔 Zum Inhalt: Die 17 jährige Lily wächst im chinesischem Viertel von San Francisco auf. Es sind die 50er und Lily steht zwischen chinesischen Traditionen und einer neuen Welt, die sie entdecken möchte… Und dann lernt sie bei einem Projekt in der Schule Kath kennen. Kath wirkt frei, weltoffen und bald darauf besuchen die beiden den „Telegraph Club“. Für Lily eine ganz neue Erfahrung, denn dort tritt eine Frau auf, die wie ein Mann gekleidet ist und die mit ihrer einnehmenden Art Lily und das Publikum verzaubert. Im laufe der Zeit merken Lily und Kath, dass die beiden mehr als nur eine Schulfreundschaft verbindet, doch die 50er sind alles andere als frei und offen. Die jungen Frauen müssen ihre Beziehung verheimlichen und auch ihre beruflichen Sehnsüchte... Und dann sind da noch Lilys chinesische Wurzeln, die Jagd auf Kommunist*innen und die Angst, die eigene Familie zu enttäuschen… Mein Fazit: Ein ganz besonderer Jugendroman, der so viele besondere Themen aufgreift und mir die Augen geöffnet hat. Es geht hier nicht nur um eine heimliche lesbische Beziehung und um die queere Community in den 50er Jahren, es geht auch um Kommunismus, um die Rolle der Chinesen in den USA und dem damit verbunden Rassismus, um Sexismus, um Berufswünsche, um Emanzipation und zu einem kleinen Teil auch um einen nicht vorhanden Kinderwunsch. Und das schafft dieses Buch ganz wunderbar, kleine Sätze und Geschichten hier und dort einzubauen, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Denn zu der Zeit war es praktisch unmöglich, dass eine Frau eine berufliche Karriere anstrebt und keine Kinder haben wollte. Das Buch zeigt mit einer Intensität, was es bedeutet hat, nicht der „Norm“ zu entsprechen und welchen Preis die Menschen dafür bereit waren zu zahlen. So sehr ich den Kopf beim Lesen der Geschichte schütteln musste… umso mehr Angst macht mir die aktuelle Entwicklung. Die Gefühle zwischen Lily und Kath sind so greifbar, so schön beschrieben und ist es nicht das, was zählt? Die Liebe ♥️ Das Buch hatte leider auch seine Längen, doch die Kernbotschaft und die Themen, die hier aufgegriffen werden, sind so so wichtig! ⭐️⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️nen!

Ein queeres und historisches Jugendbuch, das mir das chinesische Leben im San Francisco der 1950er Jahre näher gebracht hat. Unglaublich interessant, obwohl es der Protagonistin nicht leicht gemacht wird und ihre Eltern auf traditionelle Werte beharren. Doch Liebe ist nichts, was man einfach an- und ausknipsen kann, selbst wenn es eine unkonventionelle in den Augen anderer ist. Im Nachwort ordnet Lo alles historisch ein, das schafft eine besondere Authentizität und Nähe. Sehr empfehlenswert!
Die 17 Jährige Lilly lebt als in Amerika geborene Chinesin in Chinatown San Francisco in den 50er Jahren und träumt davon eine Raumfahrerin zu werden. Das alleine ist schon nicht ganz einfach, doch ist sie auch in der Zeit in der sie ihre Sexualität entdeckt. Als sie in der Schule sich mit Kath anfreundet und diese sie mit in den Telegraph Nachtclub nimmt, entdeckt sie eine andere Welt und merkt, dass sie diese mehr anspricht. Doch wir sind in der USA und in den 50er Jahren und der Nachtclub ist leider nicht ganz legal. Ich hatte die Hörbuch Version und die Sprecherin Irina Salkow war für mich etwas zu ruhig und monoton. Was vielleicht noch mehr dazu trug, dass ich es etwas zäh fand. Wir bekommen sehr viel von Lilys normalen Leben, Freundschaften und Schulleben mit. Die chinesische Community in Amerika ist noch mal ein Ding für sich, gerade in den 50er Jahren und es ist interessant, in die Dynamiken dort einzusteigen. Zudem ist Lilys beste Freundin Shirley nicht wirklich eine Freundin und auch das ist ein Prozess, den Lily mit macht. Erst als Kath so richtig im Buch auftaucht, geht es langsam voran, denn Lily fängt an mehr über ihre Gefühle nach zudenken, aber selbst das geht wirklich nur in Minischritten voran. Zudem bekommen wir Rückblicke zu ihrer Familie, z.B wie ihre Eltern sich kennen und lieben lernen. Beim ersten Ml fand ich es interessant, aber bis zum Ende konnte ich es nicht ganz einordnen, wozu diese geschrieben worden. Mir hat es nicht wirklich die Reaktionen der Familie später erklärt. Man bekommt auch ein wenig chinesischen- amerikanischen geschichtliche Interaktionen mit, aber auch dies erklärt wenig. Es war ein schöner Cut zum nächsten Teil des Buches, brachte mir persönlich aber wenig. Ich fand die Entwicklung und das Anerkennen von Lily und ihren eigenen Gefühlen gut. Ich verstehe auch, dass dieses natürlich gerade in der damaligen Zeit etwas Zeit braucht, da dort gleichgeschlechtliche Liebe noch als Krankheit und Abnormalität galt. Aber trotzdem passiert mir in dem ersten Teil des Buches zu wenig und erst ab der Hälfte zirka wird es etwas interessanter und nimmt Tempo auf. Gerade die Reaktionen des Umfeldes schockten mich ein wenig, aber waren ja wegen dem Umständen absehbar. Zudem gab es noch ein Epilog, der mich zwar einerseits etwas glücklich macht, anderseits aber auch einige Fragen offen lässt. Positiv muss ich aber hervorheben, dass Melinda Lo es schafft die Atmosphäre gerade im Telegraph Club sehr gut zu beschreiben.

Vielschichtiges Eintauchen in das San Francisco der 50er Jahre und Intersektionalität der Protagonistin
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, man konnte in San Francisco abtauchen (besonders die Beschreibungen der Stadt mochte ich) und vielschichtige Themen wie Rassismus, Einwanderung, Feminismus und S**ualität wurden sehr organisch behandelt. Im Nachwort erklärt die Autorin die aufgegriffenen Themen historisch. Das mochte ich sehr und hatte es schon nach den ersten Kapiteln vorgezogen gelesen.
Das Buch hat mich begeistert. Ich habe es fast an einem Stück durchgelesen. Es hatte einen sehr angenehmen Schreibstil und mir hat es sehr gefallen das auch chinesisch ausgeschrieben wurde. Es ist ein Buch voller Liebe, Rassismus und vor allem einer starken jungen Frau. Lily war eine tolle Protagonistin, die voll und ganz zu sich selbst stand. Ich kann wirklich jedem empfehlen dieses Buch zu lesen!
Das kann doch nicht das Ende sein
Ich brauche mehr Infos… so kann doch das Buch nicht einfach enden?!? 😭 Das Setting der 50er Jahre als historische Fiktion war für mich mal etwas ganz Neues, was ich so noch nicht gelesen habe. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich war total invested. Auch das Nachwort fand ich sehr, sehr gut, einfach weil es viele Hintergründe nochmal durchleuchtet und erklärt hat. Hach ja… das war irgendwie eine besondere Erfahrung…

,,Last Night at the Telegraph Club” bietet interessante Einblicke in das Leben queerer Jugendlicher während der 50er Jahre in San Francisco. Wir begleiten die 17-jährige Lilly dabei wie sie langsam herausfindet, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Das ist zu dieser Zeit und besonders in der chinesischen Community in der sie aufwächst verpönt und so begibt sie sich heimlich mit ihrer Freundin Cath immer wieder in den Telegraph Club um dort mit Gleichgesinnten der Herrenimitatorin Tommy Andrews zu lauschen. Eine wundervolle Coming of Age Geschichte rund um Identität und eine heimliche Liebe!
Spannend!
Malinda Lo hat einen sehr schönen Roman geschrieben, der es mir sowohl inhaltlich als auch sprachlich angetan hat. Durch das Vernetzten mehrerer gesellschaftlicher Themen war die Geschichte nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr authentisch. Die mehrfache Diskriminierung von Lily ging mir sehr nah und auch die Tatsache, dass die Liebe von Kath und ihr quasi keine Chance im öffentlichen Raum hat, hat mir ein bisschen das Herz gebrochen. Die Flucht in den Nachtclub hat mich wiederum sehr fasziniert und ich frage mich, welche Möglichkeiten die zwei heute gehabt hätten? Wer Lust auf eine spannende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund gesellschafts-politischer Debatten hat, sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen.
4,5 Sterne Ein wunderbar authentischer und atmosphäriscer Roman, der Themen wie die erste Liebe, Identitätsfindung, Erwachsenwerden und Queernes aufgreift und durch eine wunderschöne Sprache vermittelt. Lilys queeres Erwachen war so realistisch und zärtlich beschrieben, was mich sehr berührt hat. Auch ihre ambivalenten Gefühle, amerikanisch-chinesische und zugleich lesbisch zu sein, sich in beiden Kreisen zu bewegen, die sich zu der Zeit kategorisch ausschlossen, fand ich sehr gut dargestellt. Die Flashbacks waren meiner Meinung nach unnötig, aber die habe ich einfach geskippt.
Vermutlich mein neues liebstes sapphic Buch
Ein wundervoller Roman, in dem die Protagonistin Lily in den 1950ern von San Francisco lebt. Sie ist 17 Jahre alt und Teil der chinesischen Community. Sie ist fasziniert von Queerness und verheimlicht diesen Teil ihrer Identität vor ihrer Familie aber auch vor sich selbst. Bis sich ihre Mitschülerin näher kennenlernt und sich alles ändert und trotzdem klarer wird. Dieses Buch ist so unglaublich wundervoll recherchiert, was auch im tollen Nachwort nochmal deutlich wird. Die Handlung des Buches wird durch real existente geschichtliche Ereignisse begleitet und beeinflusst. Ich konnte Lilys Gefühle und Gedanken extrem gut mitfühlen. Ein großartiges Buch.
Anfangs hatte ich leider Schwierigkeiten, in das Buch reinzukommen. Jedoch wurde es später immer besser und gerade das letzte Drittel fand ich super. Ich mochte besonders die Charakterentwicklung von Lilly, aber auch den Beziehungsaufbau zwischen ihr und Kath. Tatsächlich war Kath nochmal sympathischer, wohingegen Shirley durchgängig anstrengend war. Am besten gefiel mir, dass Malinda Lo historische Anlässe und Gegebenheiten mit in die Geschichte einfließen ließ.
Süße story mit ernsten Themen
Ich hatte mir erstmal nur das Hörbuch bei audible besorgt weil ich mir nicht sicher war ob mir diese Geschichte gefallen würde. Aber jetzt werde ich mir wohl auch noch das Buch kaufen. Es war sooo gut. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, Lilly ist so sympathisch. Es ist eine richtig süße Liebesgeschichte die aber auch ernste Themen aufgreift. Die Beschreibungen der Orte waren so gut, als würde man beim lesen/zuhören einfach neben den Charakteren sitzen und sie beobachten. Die letzten paar Kapitel waren richtig spannend und es tat mir so leid für Lilly 😩 Aber das Ende hat mir nicht 100 prozentig gefallen. Es ging mir etwas zu schnell und ich hätte gerne noch weiter gelesen. Das Nachwort der Autorin fand ich sehr informativ und sie hat sich wirklich Mühe gegeben bei der Recherche.
Einfühlsamer, queerer Coming-of-Age Roman mit historischem Anteil ✨
Wie dieses Buch so lange an mir vorbeigegangen ist, ist mir ein Rätsel. Denn ich bin ein großer Fan von Coming-Of-Age Romanen und wenn diese dann gleichzeitig auch noch einen historischen Anteil sowie queere Figuren haben, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und so war ich, wie zu erwarten, begeistert! Die Geschichte von Lily wird von Malinda Lo ganz zart und einfühlsam erzählt. Dabei fängt sie Lilys innere Welt sowie ihre Gefühle auf eine beinahe greifbare Weise ein. Der zusätzlich wiederkehrende Einblick in das Leben von Lilys Familie hat mich als Leserin die Dynamiken und Strukturen besser verstehen und gerade zum Ende des Buches sehr mit Lily mitfühlen lassen. Das Setting in San Francisco und besonders der Telegraph Club hat eine einzigartig faszinierende Stimmung und zieht einen sofort in den Bann. Mein einziger Kritikpunkt ist die ein oder andere Länge im Buch, die dem Ganzen aber keinen Abbruch tut. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

Ein sehr schönes Buch, welches einen das Thema LGBTQIA+ in den 50ern und in Chinatown näher bringt. Ich habe sehr mit Lily mitgefühlt und es war einfach bis zum Schluss spannend, auch wenn noch so 1-2 Fragen offen waren. Kath habe ich auch sehr geliebt, da sie einfach für Lily da war und sie in ihrem Leben bestärkt hat. Die Freundin von Lily hat mich dennoch etwas sehr genervt und hat zwischendurch auch mal das Bild einer Freundin für mich zerstört. Dennoch fand ich es sehr schön etwas mehr über die chinesische Kultur zu erfahren.
Reminder that we were always here, even if they didn’t want us to be.🏳️🌈
A gorgeously written piece of historical fiction set in 1950s San Francisco, Last night at the Telegraph Club dives deep into lesbian culture and the complexities of growing up Chinese-American in a time of fear and prejudice. The emotions hit hard - the anger, the pain. And yet, through it all, there’s this beautiful thread of hope and love. As a queer girl, I can’t help but wish I’d read this sooner. I usually brace myself for heartbreak in queer stories, but I was so grateful for how this one ended. For a moment, I was terrified - but this book gave me exactly what I didn’t know I needed.
Außergewöhnliche Geschichte
Selten hat mich ein historischer Roman so sehr angesprochen. Ein einzigartiges Setting im San Francisco der 1950er Jahre - das Schicksal zweier junger Frauen, die sich in einer Zeit zurechtfinden müssen, die gegen sie spielt. Eine ganz besonders bewegende Geschichte. Die Geschichte schildert ein besonderes Zusammenspiel aus Freundschaft und erster Liebe. Herauszufinden wer man in dieser Welt ist, wer man sein möchte. Das Setting im San Francisco der 1950er Jahre gibt einen besonderen Flair ab. Die Autorin holt den Lesenden von Beginn an ab und entführt in eine vergangene Zeit, die gar nicht so weit weg ist wie es scheint. Und das ganze zeigt: Liebe besteht gegen alle anderen Widrigkeiten.
Lesenswert
Mit 𝑳𝒂𝒔𝒕 𝑵𝒊𝒈𝒉𝒕 𝒂𝒕 𝒕𝒉𝒆 𝑻𝒆𝒍𝒆𝒈𝒓𝒂𝒑𝒉 𝑪𝒍𝒖𝒃 ist mir ein ganz besonderes Buch in die Hände gefallen. Viel zu lange lag es schon auf dem Sub, aber wann, wenn nicht jetzt, ist die beste Zeit um es vom Sub zu befreien? Wir begleiten unsere Protagonistin Lily, die in den 50er Jahren in den USA in einer chinesischen Community aufwächst. Wir begleiten Sie ein Stück. Nehmen Anteil daran, wie sie entdeckt anders zu sein. Und das auf so unterschiedlichste Art und Weise. Ich muss gestehen, ich hatte zu Beginn des Buches Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Dieser wirkte etwas abgehackt, distanziert und schon fast emotionslos, angesichts der Thematiken, die dieses Buch behandelt. Aber je länger ich gelesen habe, desto mehr passte der Schreibstil. Zur Geschichte, aber auch zu Lily. Lily ist mit ihren 17 Jahren auf der Suche nach sich selbst, ohne das eigentlich so richtig zu wissen. Sie merkt, sie interessiert sich für andere Dinge als ihre Freundinnen z.B.. Sie liebt Mathematik, das Weltall, Technik. Doch ihre Mutter hat, wie so oft, andere Pläne mit ihr. Einen guten Mann finden, heiraten und Kinder bekommen. Immer mehr merkt Lily allerdings, dass sie sich zu ihrer Schulkamerdin hingezogen fühlt, als zu den Jungen in ihrer Schule. Die zwei Mädchen schleichen sich Nachts oft in den Telegraph Club, in dem Homosexuelle Frauen sich treffen und eine gute Zeit haben möchten. Doch angesichts der damaligen Zeit, war das nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Die Autorin behandelt in dieser Geschichte nicht nur die emotionale Seite, sondern auch die politische Seite zu dieser Zeit, was wirklich interessant war. Allerdings bleiben mir Lilys persönliche Reise, ihre Empfindungen so oft auf der Strecke. Ich hätte so gerne mehr Anteil an ihrer Gefankenwelt genommen. Sie war mir nah und doch so fern. Etwas mehr Tiefgang wäre wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz ein tolles Buch, welches zu lesen es sich lohnt.

Am Anfang schwer zu lesen, aber trotzdem gut
Also ich bin ganz ehrlich, ich habe ungefähr bis Seite 150 gebraucht um reinzukommen da es am Anfang relativ schwer zu lesen war das liegt aber wahrscheinlich größten Teils an der Zeit in der die Geschichte stattfindet. Aber als ich so langsam reinkam und den Schreibstil und die Zeitzone einigermaßen verstanden habe fand ich es echt spannend, (Spoiler allert) bei der Stelle mit der razia im Telegraph Club blieb mir echt das Herz kurz stehen, so schockierend dammit hatte ich null gerechnet. Ich war echt froh und erleichtert als Kath und Lilly dann doch noch ihr Happyend bekommen haben.
Zwei Frauen, ein geheimer Club, eine verbotene Liebe. 🏳️🌈
Eine wirklich wundervolle queer Coming of Age Geschichte, welche in den 50er Jahren in San Francisco spielt. Die Hauptcharakterin Lily ist 17 Jahre alt, als sie Kathleen Miller wirklich wahrnimmt. Ich habe dieses Buch geliebt und war überwältigt, wie gut ich mich in die Zeit einfühlen konnte. Die Autorin hat die Probleme dieser Zeit perfekt aufgegriffen und eingebaut. Themen wie Rassismus, die Unterdrückung der Frau und Homophobie werden hier behandelt und zeigen die Gefühle betroffener Personen. Die Charaktere waren sehr gelungen und auch der Schreibstil überzeugte mich sehr, kurze Kapitel führten dazu dass ich das Buch in 2-3 Sitzungen durch hatte. Bei den romantischen Szenen hatte ich wirklich einen Nervenkitzel und Gänsehaut, es hat sich fast verboten angefühlt weiterzulesen. Wir begleiten Lily auf einer Selbstfindungsreise, sehen sie wachsen und stark werden. Ich konnte mich so gut in Lily reinversetzen und auch Kathleens Charakter war einfach zum Verlieben. Der Punkt Abzug gibt es für das Ende welches ich einfach zu plump fand, die Storyline von Grace fand ich auch eher überflüssig. Anfangs fand ich diese Zeit/Ereignis Streifen etwas verwirrend - gegen Ende hin aber besonders toll. Besonders vorheben möcht ich außerdem, dass am Ende des Buches über geschichtliche Fakten nochmal aufgeklärt wird - das hat mir ungemein zum Verständnis geholfen. Sehr gelungen, Malinda Lo! Ich hoffe Ihr Buch „a scatter of light“ wird bald übersetzt! ❤️🥰
Die Autorin verarbeitet in diesem Buch mehrere gesellschaftskritische Themen im Amerika der 50er Jahre. Der Haupthandlungsstrang mit der Geschichte von Lily und Kath gefällt mir sehr gut. Ich liebe vor allem die Szenen, die nachts im Club spielen. Die Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Der Schreibstil gefällt mir insgesamt gut. Allerdings zieht sich die erste Hälfte des Buches sehr. Es gibt viele nebensächliche Handlungsstränge, die meiner Meinung nach nicht alle gebraucht werden. Toll ist aber der letzte Teil des Buches, indem die einzelnen Aspekte der fiktiven Geschichte historisch eingeordnet werden. Die Rechercheleistung der Autorin für dieses Buch muss enorm sein.
Starke Konflikte, aber problematische Leerstellen.
Malinda Lo entführt uns in Last Night at the Telegraph Club in das San Francisco der 1950er Jahre – eine Zeit, die für die queere Community von großer Bedeutung war. Das Buch erzählt die Geschichte der 17-jährigen Lily Hu, einer chinesisch-amerikanischen Teenagerin, die ihre Identität als lesbische Frau entdeckt und sich in das Mädchen Kath verliebt. Dabei navigiert sie nicht nur die Herausforderungen der Liebe, sondern auch die gesellschaftlichen und familiären Erwartungen, die auf ihr lasten. Eine starke historische Atmosphäre, aber erzählerische Schwächen Ein großer Pluspunkt des Romans ist seine historische Kulisse. Das San Francisco der 50er Jahre wird authentisch dargestellt, und insbesondere für queere Leser*innen ist es spannend zu sehen, wie sich das Leben für LGBTQ+-Personen damals gestaltete. Ein besonders bewegender Moment ist Lilys Konfrontation mit ihrer Mutter – eine Szene, die zeigt, wie viel Mut es erfordert, in einer Welt voller Ablehnung für sich selbst einzustehen. Leider bleibt der Schreibstil hinter der starken Thematik zurück. Statt eines lebendigen Romans fühlt sich die Erzählweise oft eher wie ein Aufsatz an. Charaktere wie Kath oder Shirley bleiben blass, während unwichtige Figuren eigene Kapitel erhalten, was die Erzählstruktur unausgewogen wirken lässt. Starke Konflikte, aber problematische Leerstellen Die inneren und äußeren Konflikte Lilys – besonders mit ihrer besten Freundin Shirley und ihrer Mutter – gehören zu den stärksten Momenten des Buches. Diese Auseinandersetzungen zeigen die gesellschaftlichen Zwänge der Zeit und die Schwierigkeiten queerer Identitätsfindung. Problematisch ist jedoch der unkritische Umgang mit Rassismus innerhalb der queeren Community. Begriffe wie „Chinapuppe“ werden unkommentiert verwendet, und es fehlt an Reflexion darüber, wie Rassismus queere Personen of Color betraf und noch immer betrifft. Eine tiefere Auseinandersetzung mit diesem Thema hätte das Buch bedeutungsvoller machen können. Fazit: Empfehlenswert, aber mit Schwächen Last Night at the Telegraph Club ist ein wichtiger Roman für alle, die sich mit lesbischem Leben in den 50er Jahren und Coming-of-Age-Geschichten beschäftigen möchten. Trotz erzählerischer Schwächen und problematischer Leerstellen bietet das Buch einen wertvollen Einblick in eine oft übersehene Perspektive der queeren Geschichte. Wer historische LGBTQ+-Romane schätzt, wird dennoch viel aus dieser Geschichte mitnehmen können.

3.5 stars - a little flat, but still heart-warming
The plot really only starts after over half of the book has passed. It's very slow-paced and I thought it was on the surface level for about half of the book. I still really liked the story and the historical setting as well as the context that was given for the story. It hasn't touched me that much but it still is an important piece in my opinion.
Dieses Buch macht den Eindruck unglaublich gut recherchiert zu sein. Mir hat es richtig gut gefallen, ich mochte die Protagonistin sehr gerne und hab die ganze Zeit mit ihr mitgefühlt. Die Autorin beleuchtet hier das Leben von queeren Menschen und Asian Americans in den 1950ern. Persönlich hat mir zwischendurch ein bisschen das pacing nicht gepasst. Ich hab die ganze Zeit ein bisschen gewartet, dass es jetzt richtig losgeht. Aber trotzdem ein sehr schönes Buch, bei dem vor allem die Charaktere im Vordergrund stehen.
Nicht mein Fall…
Leider konnte ich zu den Protagonisten überhaupt keine Beziehung aufbauen. Ich hatte mir wirklich viel von dem Buch versprochen, was sogar auf meiner Liste 24 aus 24 drauf stand, aber die Handlung war wirklich schleppend. Stattgefunden hat nicht viel während der Handlung und die Auflösung war tatsächlich mehr als vorhersagbar. Ich hatte hier bereits zwischendurch schon Rezensionen gelesen und fand den Vergleich mit dem Geschichtsbuch sehr passend…das hier hatte nicht viel mit Young Adult zu tun. Sehr schade…
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Was, wenn deine Liebe verboten ist?
Die siebzehnjährige Lily wächst Mitte der 50er Jahre in der chinesischen Community von San Francisco auf. Als sie bei einem Schulprojekt Kathleen kennenlernt, wird ihr klar, dass sie anders ist – und anders fühlt – als die anderen Mädchen. Die beiden freunden sich an und besuchen nachts heimlich eine verbotene Lesbenbar, den Telegraph Club. Hier taucht Lily in eine Welt ein, die sie maßlos fasziniert. Und ihr wird klar, dass sie mehr für Kath empfindet.
Doch das Amerika des Jahres 1954 ist kein sicherer Ort für zwei Mädchen, die sich verlieben, schon gar nicht in Chinatown. Als ihre nächtlichen Besuche des Telegraph Club auffliegen, hat dies Folgen für Lilys Familie. Dennoch kann und will sie ihre Liebe zu Kath nicht aufgeben.
Book Information
Author Description
Malinda Lo wurde im chinesischen Guangzhou geboren und wuchs in Colorado auf, nachdem ihre Familie in die USA emigrierte. Obwohl sie schon früh den Wunsch hatte, Schriftstellerin zu werden, studierte sie zunächst Wirtschaft und Sinologie. Sie absolvierte einen Master in Ostasienwissenschaften an der Harvard University und einen Master in Kulturanthropologie an der Universität Stanford. Danach war sie mehrere Jahre als Journalistin für Medien tätig, deren Fokus auf Themen und Belangen der LGBT-Community liegt. Sie hat mehrere Romane, Sachbücher und Kurzgeschichten veröffentlicht. Für ihren Roman ›Last night at the Telegraph Club‹ wurde sie mit dem National Book Award ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrer Frau und ihrem Hund in Massachusetts.
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Einfach berührend
Inhalt: Lilly Hu, 17 Jahre, aus Chinatown ist eine vorbildliche Schülerin mit einer Vorliebe für Mathematik und Raumfahrt. Doch dann trifft sie Kath, die sie in den heimlich in den Telegraph Club mitnimmt. Eine neue Welt die in den 1960er noch undenkbar eröffnet sich Lily und sie merkt das sie Gefühle für Kath entwickelt, wobei Homosexualität in der Gesellschaft alles andere als akzeptiert wird. Eigene Meinung: Ich hatte viel von diesem Buch erwartet und war dann etwas enttäuscht als ich am Anfang nicht richtig reingekommen bin. Doch spätestens nach 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und hab es fast an einem Zug durchgelesen. Die Charaktere, vor allem Lily wirkten auf mich sehr authentisch. Man hat mit ihr gelacht und geweint, mit ihr mitgefiebert wie sie sich selbst entdeckt hat und wie sie versucht hat den Erwartungen gerecht zu werden. Auf jeden fall ein sehr vielschichtiges Buch, da es neben der Liebesgeschichte eben auch um die soziale Lage in den 1960ern geht, mir war z.B.gar nicht bewusst wie schlimm der Rassismus auch gegen Asiaten war.
Lily & Kath
Eine grandiose Geschichte in den 50ziger Jahren in den USA wo Lily und ihre Freundinnen begleitet werden, wo queeres Leben nur versteckt möglich ist und dieses nur in ausgewählten Nachtclubs möglich ist. Lily die in der USA geboren worden ist, deren Eltern allerdings aus China in die USA immigriert sind birgt ganz eigene Herausforderungen und Perspektiven auf das damalige Leben. Gerade die Mischung aus queerer Identität und der Suche nach sich selbst, dem erwachsen werden, das letzte Jahr an der Highschool und auch das Leben in Chinatown von San Francisco macht diese Geschichte wirklich toll und das Nachwort mit den Erklärungen zum Buch von der Autorin rundet dieses Werk sehr gelungen ab. Gerne hätte ich auch nochmal das 500 Seiten gelesen, ich war wie gebahnt von den Charakteren. Es ist faszinierend und abstoßend zugleich das 70 Jahre später es immer noch genug Menschen gibt die queeres Leben überall auf der Welt bekämpfen und bis in höchster politischer Ebene diese auch unterstützt wird, gerade in den USA und durch deren Präsidenten (2025 Trump).
"Wir leben in einer komplizierten Zeit. Die Leute fürchten sich vor dem, was sie nicht verstehen [...]."
Es geht um eine junge Frau, die in den 50er Jahren in Chinatown in San Francisco aufwächst und sich selbst kennenlernt. Dabei ist vor allem der Balanceakt zwischen dem Menschen, den Familie und Freunde von Lily sich wünschen und ihr, aber vor allem sich selbst einreden und dem Menschen, der sie wirklich ist. Wir bekommen dabei ganz nah mit, wie sehr Lily mit sich ringt, sie sehr sie sich schämt und gleichzeitig für sich selbst kämpft und einsteht. Es war dabei für mich wirklich herzzerreißend zu beobachten, mit welchen Vorurteilen, "Meinungen" und Schwierigkeiten die Protagonistin konfrontiert wurde, die sie immer wieder dazu veranlasst haben, sich und ihre Gefühle zu verstecken und kleinzumachen. "Jungen und Mädchen, Männer und Frauen lachten einander an oder unterhielten sich angeregt, ihre Hände berührten sich und sie hatten keine Angst, zusammen gesehen zu werden." Eine berührende und spannende queere Geschichte, eingebettet in die chinesische Kultur und Geschichte, gepickt mit Rollenbildern und wie man aus ihnen ausbrechen kann - oder eben auch nicht. Wir lesen hier von Strukturen, die bis in die heutige Zeit hineinreichen.
Bewegender historischer Roman über eine junge lesbische Frau aus einer chinesischen Familie, die in den 50er Jahren in San Francisco aufwächst und ihre eigene Sexualität und die damit verbundenen Schwierigkeiten entdeckt. Sehr vielschichtig und umfassend, viele wichtige Aspekte werden bedacht und erwähnt, und es wird ein sehr detailreiches Bild der Zeit und der vorkommenden sozialen und kulturellen Räume erschaffen. Für mich hatte es zeitweise Längen, aber insgesamt habe ich es sehr gerne gehört und kann es allen empfehlen, die Spaß an historischen Romanen haben und in die 50er Jahre in San Francisco eintauchen wollen. Solide übersetzt von Beate Schäfer. Die Lesung von Irina Sarkow hat mich nicht zu 100% überzeugt, aber man konnte ihr ganz gut zuhören.
Das Hörbuch hab ich vor ca. 1 Jahr gehört, jetzt hab ich auch das Buch gelesen. Nach wie vor mag ich Lilis Geschichte sehr gerne. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich hab mich schnell mit den Charakteren angefreundet. Besonders Lilis konnte ich sehr gut nachfühlen. Shirley ging mir so auf die Nerven...sie war wirklich unerträglich. Die Konflikte und Probleme dieser Zeit hat das Buch sehr gut rüber gebracht. Einige Aussagen haben mich einfach nur wütend gemacht. Besonders das Ende ist sehr emotional und Lilia tat mir sehr leid. Ich hätte mir aber ein etwas ausführlicheres Ende gewünscht. Trotzdem hat es mich zufrieden gestellt. Das Nachwort von der Autorin war sehr informativ und ich finde es toll wie viel sie recherchiert hat, das ganz gibt den Buch nochmal mehr Gewicht. Ob als Hörbuch oder Buch, die Geschichte ist aufjedenfall lesenswert.
Die 17jährige Lily, Tochter von chinesischen Einwanderern in San Francisco, mag Raumfahrt und Technik. Als sie eine Werbeanzeige für eine Frau, die wie ein Mann gekleidet ist und auch als einer auftritt in der Zeitung findet, ist es ihr größter Traum, diese Show zu sehen. Als sie sich in der Schule öfter mit Kath Miller aus dem Mathekurs unterhält, stellt diese ihr in Aussicht, mit ihr den Telegraph Club zu besuchen. Nach einer Weile stellen sich bei Lily Gefühle für Kath ein, von denen aber keiner etwas wissen darf. Spannende und politische Geschichte über die lesbische Liebe zu Zeiten des Kommunismus im amerikanischen San Francisco der 50er Jahre. Herzergreifend und traurig, aber sehr gelungen.
Dieses Buch konnte mich total überzeugen. Bei historischen Romanen merkt man immer sofort am Schreibstil, ob vorher Recherche betrieben wurde oder nicht und hier merkt man, dass die Autorin sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Man merkt, dass es zu einer anderen Zeit spielt und fühlt sich auch zurückversetzt. Es bereitet einem überhaupt keine Probleme, in diese Zeit einzutauchen. Lilys Geschichte erinnert an die queere Community, die den Weg geebnet hat für künftige Generationen, ist aber trotzdem eine Geschichte, mit der sich sicher viele noch immer identifizieren können, denn einige der Probleme, mit denen sie konfrontiert wird, bestehen noch heute. So fühlt und leidet man förmlich mit ihr mit. Ihr Weg zur Selbstfindung und -akzeptanz wurde so authentisch beschrieben. Es war toll zu verfolgen, wie sie selbstbewusster wird und auch ihrer Familie die Stirn bietet, um zu sich selbst zu stehen. Sich nicht länger kleinzumachen. Die Diskriminierung und Verachtung, die queeren Menschen damals entgegengebracht wurde, wurde ebenfalls gut ausgearbeitet und war durch verschiedene Szenarien immer wieder deutlich. Ebenso wie das Thema Rassismus, auch innerhalb der Community. Queere PoC sind immer noch extrem unterrepräsentiert in der Literatur und dieses Buch gibt ihnen eine Stimme. Die Nebencharaktere haben dem Ganzen durch ihre Vielseitigkeit noch mehr Tiefe verliehen. Nicht alle waren sympathisch, aber sie alle waren wichtig, um die Geschichte authentisch werden zu lassen und die verschiedenen Haltungen darzustellen. Es wurde definitiv nichts verschönt. Die kleinen Einblicke in die Vergangenheit von Lilys Familienmitgliedern waren ebenfalls wichtige Ergänzungen. Man darf hier kein krasses Romancebuch erwarten. Die Liebe und die Gefühle sind da, aber subtil. Der Fokus liegt wirklich auf dem historischen Rahmen und eine authentische Darstellung dieser Zeit. Absolut lesenswert und eine wichtige Erinnerung.
Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch! Ein fantastisches, tief emotionales Werk von Malinda Lo! <3
Als ich das Buch gekauft habe, konnte ich es kaum erwarten, es endlich zu lesen. Schon der Prolog war extrem fesselnd und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist so unglaublich authentisch und einfach, dennoch kam jede Emotion sowohl der Protagonistin als auch der anderen Charaktere sehr gut rüber! Jeder Charakter hat seine eigene, einzigartige Persönlichkeit und Hintergrundgeschichte. Ich liebe die Zeitsprünge, die Perspektivwechsel und dass die Geschichte in den 50er Jahren spielt. Die ganze Atmosphäre der Nachkriegszeit wird wunderbar und realistisch wiedergegeben, und die Autorin schafft es auch sehr gut, das Umfeld in Chinatown zu dieser Zeit zu beschreiben. Lilys Selbstfindung ist so schön mitzuverfolgen, und die daraus resultierenden Konflikte mit ihrem Umfeld haben sogar mich als Leser unangenehm berührt. Sehr empfehlenswert, vor allem, wenn man auf der Suche nach einem guten LGBTQIA+ Buch für Teenager/Jugendliche ist.

Hat zum Nachdenken angeregt
"Last Night At The Telegraph Club" hat mich während des lesens und nachdem ich das Buch beendet hatte sehr zum Nachdenken gebracht. Ich finde die Kombi aus Liebesgeschichte mit etwas Zeitgeschehen (sehr anschaulich fand ich die Zeittafeln) richtig gut! Malinda Lo schreibt sehr sensibel, aber auf keinen Fall langweilig. Ich fand gut wie sie die Leser an die Geschichte herangeführt hat. Mich hat die Story von Lily und Kath fasziniert und begeistert. Von mir eine klare Lese-Empfehlung!
Ich LIEBE dieses Buch
Ein wundervoller Roman, in dem die Protagonistin Lily in den 1950ern von San Francisco lebt. Sie ist 17 Jahre alt und Teil der chinesischen Community. Sie ist fasziniert von Queerness und verheimlicht diesen Teil ihrer Identität vor ihrer Familie aber auch vor sich selbst. Bis sich ihre Mitschülerin näher kennenlernt und sich alles ändert und trotzdem klarer wird. Dieses Buch ist so unglaublich wundervoll recherchiert, was auch im tollen Nachwort nochmal deutlich wird. Die Handlung des Buches wird durch real existente geschichtliche Ereignisse begleitet und beeinflusst. Ich konnte Lilys Gefühle und Gedanken extrem gut mitfühlen. Ein großartiges Buch.
Wichtiges Buch!
•Buchrezi• 😔 Zum Inhalt: Die 17 jährige Lily wächst im chinesischem Viertel von San Francisco auf. Es sind die 50er und Lily steht zwischen chinesischen Traditionen und einer neuen Welt, die sie entdecken möchte… Und dann lernt sie bei einem Projekt in der Schule Kath kennen. Kath wirkt frei, weltoffen und bald darauf besuchen die beiden den „Telegraph Club“. Für Lily eine ganz neue Erfahrung, denn dort tritt eine Frau auf, die wie ein Mann gekleidet ist und die mit ihrer einnehmenden Art Lily und das Publikum verzaubert. Im laufe der Zeit merken Lily und Kath, dass die beiden mehr als nur eine Schulfreundschaft verbindet, doch die 50er sind alles andere als frei und offen. Die jungen Frauen müssen ihre Beziehung verheimlichen und auch ihre beruflichen Sehnsüchte... Und dann sind da noch Lilys chinesische Wurzeln, die Jagd auf Kommunist*innen und die Angst, die eigene Familie zu enttäuschen… Mein Fazit: Ein ganz besonderer Jugendroman, der so viele besondere Themen aufgreift und mir die Augen geöffnet hat. Es geht hier nicht nur um eine heimliche lesbische Beziehung und um die queere Community in den 50er Jahren, es geht auch um Kommunismus, um die Rolle der Chinesen in den USA und dem damit verbunden Rassismus, um Sexismus, um Berufswünsche, um Emanzipation und zu einem kleinen Teil auch um einen nicht vorhanden Kinderwunsch. Und das schafft dieses Buch ganz wunderbar, kleine Sätze und Geschichten hier und dort einzubauen, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Denn zu der Zeit war es praktisch unmöglich, dass eine Frau eine berufliche Karriere anstrebt und keine Kinder haben wollte. Das Buch zeigt mit einer Intensität, was es bedeutet hat, nicht der „Norm“ zu entsprechen und welchen Preis die Menschen dafür bereit waren zu zahlen. So sehr ich den Kopf beim Lesen der Geschichte schütteln musste… umso mehr Angst macht mir die aktuelle Entwicklung. Die Gefühle zwischen Lily und Kath sind so greifbar, so schön beschrieben und ist es nicht das, was zählt? Die Liebe ♥️ Das Buch hatte leider auch seine Längen, doch die Kernbotschaft und die Themen, die hier aufgegriffen werden, sind so so wichtig! ⭐️⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️nen!

Ein queeres und historisches Jugendbuch, das mir das chinesische Leben im San Francisco der 1950er Jahre näher gebracht hat. Unglaublich interessant, obwohl es der Protagonistin nicht leicht gemacht wird und ihre Eltern auf traditionelle Werte beharren. Doch Liebe ist nichts, was man einfach an- und ausknipsen kann, selbst wenn es eine unkonventionelle in den Augen anderer ist. Im Nachwort ordnet Lo alles historisch ein, das schafft eine besondere Authentizität und Nähe. Sehr empfehlenswert!
Die 17 Jährige Lilly lebt als in Amerika geborene Chinesin in Chinatown San Francisco in den 50er Jahren und träumt davon eine Raumfahrerin zu werden. Das alleine ist schon nicht ganz einfach, doch ist sie auch in der Zeit in der sie ihre Sexualität entdeckt. Als sie in der Schule sich mit Kath anfreundet und diese sie mit in den Telegraph Nachtclub nimmt, entdeckt sie eine andere Welt und merkt, dass sie diese mehr anspricht. Doch wir sind in der USA und in den 50er Jahren und der Nachtclub ist leider nicht ganz legal. Ich hatte die Hörbuch Version und die Sprecherin Irina Salkow war für mich etwas zu ruhig und monoton. Was vielleicht noch mehr dazu trug, dass ich es etwas zäh fand. Wir bekommen sehr viel von Lilys normalen Leben, Freundschaften und Schulleben mit. Die chinesische Community in Amerika ist noch mal ein Ding für sich, gerade in den 50er Jahren und es ist interessant, in die Dynamiken dort einzusteigen. Zudem ist Lilys beste Freundin Shirley nicht wirklich eine Freundin und auch das ist ein Prozess, den Lily mit macht. Erst als Kath so richtig im Buch auftaucht, geht es langsam voran, denn Lily fängt an mehr über ihre Gefühle nach zudenken, aber selbst das geht wirklich nur in Minischritten voran. Zudem bekommen wir Rückblicke zu ihrer Familie, z.B wie ihre Eltern sich kennen und lieben lernen. Beim ersten Ml fand ich es interessant, aber bis zum Ende konnte ich es nicht ganz einordnen, wozu diese geschrieben worden. Mir hat es nicht wirklich die Reaktionen der Familie später erklärt. Man bekommt auch ein wenig chinesischen- amerikanischen geschichtliche Interaktionen mit, aber auch dies erklärt wenig. Es war ein schöner Cut zum nächsten Teil des Buches, brachte mir persönlich aber wenig. Ich fand die Entwicklung und das Anerkennen von Lily und ihren eigenen Gefühlen gut. Ich verstehe auch, dass dieses natürlich gerade in der damaligen Zeit etwas Zeit braucht, da dort gleichgeschlechtliche Liebe noch als Krankheit und Abnormalität galt. Aber trotzdem passiert mir in dem ersten Teil des Buches zu wenig und erst ab der Hälfte zirka wird es etwas interessanter und nimmt Tempo auf. Gerade die Reaktionen des Umfeldes schockten mich ein wenig, aber waren ja wegen dem Umständen absehbar. Zudem gab es noch ein Epilog, der mich zwar einerseits etwas glücklich macht, anderseits aber auch einige Fragen offen lässt. Positiv muss ich aber hervorheben, dass Melinda Lo es schafft die Atmosphäre gerade im Telegraph Club sehr gut zu beschreiben.

Vielschichtiges Eintauchen in das San Francisco der 50er Jahre und Intersektionalität der Protagonistin
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, man konnte in San Francisco abtauchen (besonders die Beschreibungen der Stadt mochte ich) und vielschichtige Themen wie Rassismus, Einwanderung, Feminismus und S**ualität wurden sehr organisch behandelt. Im Nachwort erklärt die Autorin die aufgegriffenen Themen historisch. Das mochte ich sehr und hatte es schon nach den ersten Kapiteln vorgezogen gelesen.
Das Buch hat mich begeistert. Ich habe es fast an einem Stück durchgelesen. Es hatte einen sehr angenehmen Schreibstil und mir hat es sehr gefallen das auch chinesisch ausgeschrieben wurde. Es ist ein Buch voller Liebe, Rassismus und vor allem einer starken jungen Frau. Lily war eine tolle Protagonistin, die voll und ganz zu sich selbst stand. Ich kann wirklich jedem empfehlen dieses Buch zu lesen!
Das kann doch nicht das Ende sein
Ich brauche mehr Infos… so kann doch das Buch nicht einfach enden?!? 😭 Das Setting der 50er Jahre als historische Fiktion war für mich mal etwas ganz Neues, was ich so noch nicht gelesen habe. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich war total invested. Auch das Nachwort fand ich sehr, sehr gut, einfach weil es viele Hintergründe nochmal durchleuchtet und erklärt hat. Hach ja… das war irgendwie eine besondere Erfahrung…

,,Last Night at the Telegraph Club” bietet interessante Einblicke in das Leben queerer Jugendlicher während der 50er Jahre in San Francisco. Wir begleiten die 17-jährige Lilly dabei wie sie langsam herausfindet, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Das ist zu dieser Zeit und besonders in der chinesischen Community in der sie aufwächst verpönt und so begibt sie sich heimlich mit ihrer Freundin Cath immer wieder in den Telegraph Club um dort mit Gleichgesinnten der Herrenimitatorin Tommy Andrews zu lauschen. Eine wundervolle Coming of Age Geschichte rund um Identität und eine heimliche Liebe!
Spannend!
Malinda Lo hat einen sehr schönen Roman geschrieben, der es mir sowohl inhaltlich als auch sprachlich angetan hat. Durch das Vernetzten mehrerer gesellschaftlicher Themen war die Geschichte nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr authentisch. Die mehrfache Diskriminierung von Lily ging mir sehr nah und auch die Tatsache, dass die Liebe von Kath und ihr quasi keine Chance im öffentlichen Raum hat, hat mir ein bisschen das Herz gebrochen. Die Flucht in den Nachtclub hat mich wiederum sehr fasziniert und ich frage mich, welche Möglichkeiten die zwei heute gehabt hätten? Wer Lust auf eine spannende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund gesellschafts-politischer Debatten hat, sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen.
4,5 Sterne Ein wunderbar authentischer und atmosphäriscer Roman, der Themen wie die erste Liebe, Identitätsfindung, Erwachsenwerden und Queernes aufgreift und durch eine wunderschöne Sprache vermittelt. Lilys queeres Erwachen war so realistisch und zärtlich beschrieben, was mich sehr berührt hat. Auch ihre ambivalenten Gefühle, amerikanisch-chinesische und zugleich lesbisch zu sein, sich in beiden Kreisen zu bewegen, die sich zu der Zeit kategorisch ausschlossen, fand ich sehr gut dargestellt. Die Flashbacks waren meiner Meinung nach unnötig, aber die habe ich einfach geskippt.
Vermutlich mein neues liebstes sapphic Buch
Ein wundervoller Roman, in dem die Protagonistin Lily in den 1950ern von San Francisco lebt. Sie ist 17 Jahre alt und Teil der chinesischen Community. Sie ist fasziniert von Queerness und verheimlicht diesen Teil ihrer Identität vor ihrer Familie aber auch vor sich selbst. Bis sich ihre Mitschülerin näher kennenlernt und sich alles ändert und trotzdem klarer wird. Dieses Buch ist so unglaublich wundervoll recherchiert, was auch im tollen Nachwort nochmal deutlich wird. Die Handlung des Buches wird durch real existente geschichtliche Ereignisse begleitet und beeinflusst. Ich konnte Lilys Gefühle und Gedanken extrem gut mitfühlen. Ein großartiges Buch.
Anfangs hatte ich leider Schwierigkeiten, in das Buch reinzukommen. Jedoch wurde es später immer besser und gerade das letzte Drittel fand ich super. Ich mochte besonders die Charakterentwicklung von Lilly, aber auch den Beziehungsaufbau zwischen ihr und Kath. Tatsächlich war Kath nochmal sympathischer, wohingegen Shirley durchgängig anstrengend war. Am besten gefiel mir, dass Malinda Lo historische Anlässe und Gegebenheiten mit in die Geschichte einfließen ließ.
Süße story mit ernsten Themen
Ich hatte mir erstmal nur das Hörbuch bei audible besorgt weil ich mir nicht sicher war ob mir diese Geschichte gefallen würde. Aber jetzt werde ich mir wohl auch noch das Buch kaufen. Es war sooo gut. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, Lilly ist so sympathisch. Es ist eine richtig süße Liebesgeschichte die aber auch ernste Themen aufgreift. Die Beschreibungen der Orte waren so gut, als würde man beim lesen/zuhören einfach neben den Charakteren sitzen und sie beobachten. Die letzten paar Kapitel waren richtig spannend und es tat mir so leid für Lilly 😩 Aber das Ende hat mir nicht 100 prozentig gefallen. Es ging mir etwas zu schnell und ich hätte gerne noch weiter gelesen. Das Nachwort der Autorin fand ich sehr informativ und sie hat sich wirklich Mühe gegeben bei der Recherche.
Einfühlsamer, queerer Coming-of-Age Roman mit historischem Anteil ✨
Wie dieses Buch so lange an mir vorbeigegangen ist, ist mir ein Rätsel. Denn ich bin ein großer Fan von Coming-Of-Age Romanen und wenn diese dann gleichzeitig auch noch einen historischen Anteil sowie queere Figuren haben, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und so war ich, wie zu erwarten, begeistert! Die Geschichte von Lily wird von Malinda Lo ganz zart und einfühlsam erzählt. Dabei fängt sie Lilys innere Welt sowie ihre Gefühle auf eine beinahe greifbare Weise ein. Der zusätzlich wiederkehrende Einblick in das Leben von Lilys Familie hat mich als Leserin die Dynamiken und Strukturen besser verstehen und gerade zum Ende des Buches sehr mit Lily mitfühlen lassen. Das Setting in San Francisco und besonders der Telegraph Club hat eine einzigartig faszinierende Stimmung und zieht einen sofort in den Bann. Mein einziger Kritikpunkt ist die ein oder andere Länge im Buch, die dem Ganzen aber keinen Abbruch tut. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

Ein sehr schönes Buch, welches einen das Thema LGBTQIA+ in den 50ern und in Chinatown näher bringt. Ich habe sehr mit Lily mitgefühlt und es war einfach bis zum Schluss spannend, auch wenn noch so 1-2 Fragen offen waren. Kath habe ich auch sehr geliebt, da sie einfach für Lily da war und sie in ihrem Leben bestärkt hat. Die Freundin von Lily hat mich dennoch etwas sehr genervt und hat zwischendurch auch mal das Bild einer Freundin für mich zerstört. Dennoch fand ich es sehr schön etwas mehr über die chinesische Kultur zu erfahren.
Reminder that we were always here, even if they didn’t want us to be.🏳️🌈
A gorgeously written piece of historical fiction set in 1950s San Francisco, Last night at the Telegraph Club dives deep into lesbian culture and the complexities of growing up Chinese-American in a time of fear and prejudice. The emotions hit hard - the anger, the pain. And yet, through it all, there’s this beautiful thread of hope and love. As a queer girl, I can’t help but wish I’d read this sooner. I usually brace myself for heartbreak in queer stories, but I was so grateful for how this one ended. For a moment, I was terrified - but this book gave me exactly what I didn’t know I needed.
Außergewöhnliche Geschichte
Selten hat mich ein historischer Roman so sehr angesprochen. Ein einzigartiges Setting im San Francisco der 1950er Jahre - das Schicksal zweier junger Frauen, die sich in einer Zeit zurechtfinden müssen, die gegen sie spielt. Eine ganz besonders bewegende Geschichte. Die Geschichte schildert ein besonderes Zusammenspiel aus Freundschaft und erster Liebe. Herauszufinden wer man in dieser Welt ist, wer man sein möchte. Das Setting im San Francisco der 1950er Jahre gibt einen besonderen Flair ab. Die Autorin holt den Lesenden von Beginn an ab und entführt in eine vergangene Zeit, die gar nicht so weit weg ist wie es scheint. Und das ganze zeigt: Liebe besteht gegen alle anderen Widrigkeiten.
Lesenswert
Mit 𝑳𝒂𝒔𝒕 𝑵𝒊𝒈𝒉𝒕 𝒂𝒕 𝒕𝒉𝒆 𝑻𝒆𝒍𝒆𝒈𝒓𝒂𝒑𝒉 𝑪𝒍𝒖𝒃 ist mir ein ganz besonderes Buch in die Hände gefallen. Viel zu lange lag es schon auf dem Sub, aber wann, wenn nicht jetzt, ist die beste Zeit um es vom Sub zu befreien? Wir begleiten unsere Protagonistin Lily, die in den 50er Jahren in den USA in einer chinesischen Community aufwächst. Wir begleiten Sie ein Stück. Nehmen Anteil daran, wie sie entdeckt anders zu sein. Und das auf so unterschiedlichste Art und Weise. Ich muss gestehen, ich hatte zu Beginn des Buches Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Dieser wirkte etwas abgehackt, distanziert und schon fast emotionslos, angesichts der Thematiken, die dieses Buch behandelt. Aber je länger ich gelesen habe, desto mehr passte der Schreibstil. Zur Geschichte, aber auch zu Lily. Lily ist mit ihren 17 Jahren auf der Suche nach sich selbst, ohne das eigentlich so richtig zu wissen. Sie merkt, sie interessiert sich für andere Dinge als ihre Freundinnen z.B.. Sie liebt Mathematik, das Weltall, Technik. Doch ihre Mutter hat, wie so oft, andere Pläne mit ihr. Einen guten Mann finden, heiraten und Kinder bekommen. Immer mehr merkt Lily allerdings, dass sie sich zu ihrer Schulkamerdin hingezogen fühlt, als zu den Jungen in ihrer Schule. Die zwei Mädchen schleichen sich Nachts oft in den Telegraph Club, in dem Homosexuelle Frauen sich treffen und eine gute Zeit haben möchten. Doch angesichts der damaligen Zeit, war das nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Die Autorin behandelt in dieser Geschichte nicht nur die emotionale Seite, sondern auch die politische Seite zu dieser Zeit, was wirklich interessant war. Allerdings bleiben mir Lilys persönliche Reise, ihre Empfindungen so oft auf der Strecke. Ich hätte so gerne mehr Anteil an ihrer Gefankenwelt genommen. Sie war mir nah und doch so fern. Etwas mehr Tiefgang wäre wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz ein tolles Buch, welches zu lesen es sich lohnt.

Am Anfang schwer zu lesen, aber trotzdem gut
Also ich bin ganz ehrlich, ich habe ungefähr bis Seite 150 gebraucht um reinzukommen da es am Anfang relativ schwer zu lesen war das liegt aber wahrscheinlich größten Teils an der Zeit in der die Geschichte stattfindet. Aber als ich so langsam reinkam und den Schreibstil und die Zeitzone einigermaßen verstanden habe fand ich es echt spannend, (Spoiler allert) bei der Stelle mit der razia im Telegraph Club blieb mir echt das Herz kurz stehen, so schockierend dammit hatte ich null gerechnet. Ich war echt froh und erleichtert als Kath und Lilly dann doch noch ihr Happyend bekommen haben.
Zwei Frauen, ein geheimer Club, eine verbotene Liebe. 🏳️🌈
Eine wirklich wundervolle queer Coming of Age Geschichte, welche in den 50er Jahren in San Francisco spielt. Die Hauptcharakterin Lily ist 17 Jahre alt, als sie Kathleen Miller wirklich wahrnimmt. Ich habe dieses Buch geliebt und war überwältigt, wie gut ich mich in die Zeit einfühlen konnte. Die Autorin hat die Probleme dieser Zeit perfekt aufgegriffen und eingebaut. Themen wie Rassismus, die Unterdrückung der Frau und Homophobie werden hier behandelt und zeigen die Gefühle betroffener Personen. Die Charaktere waren sehr gelungen und auch der Schreibstil überzeugte mich sehr, kurze Kapitel führten dazu dass ich das Buch in 2-3 Sitzungen durch hatte. Bei den romantischen Szenen hatte ich wirklich einen Nervenkitzel und Gänsehaut, es hat sich fast verboten angefühlt weiterzulesen. Wir begleiten Lily auf einer Selbstfindungsreise, sehen sie wachsen und stark werden. Ich konnte mich so gut in Lily reinversetzen und auch Kathleens Charakter war einfach zum Verlieben. Der Punkt Abzug gibt es für das Ende welches ich einfach zu plump fand, die Storyline von Grace fand ich auch eher überflüssig. Anfangs fand ich diese Zeit/Ereignis Streifen etwas verwirrend - gegen Ende hin aber besonders toll. Besonders vorheben möcht ich außerdem, dass am Ende des Buches über geschichtliche Fakten nochmal aufgeklärt wird - das hat mir ungemein zum Verständnis geholfen. Sehr gelungen, Malinda Lo! Ich hoffe Ihr Buch „a scatter of light“ wird bald übersetzt! ❤️🥰
Die Autorin verarbeitet in diesem Buch mehrere gesellschaftskritische Themen im Amerika der 50er Jahre. Der Haupthandlungsstrang mit der Geschichte von Lily und Kath gefällt mir sehr gut. Ich liebe vor allem die Szenen, die nachts im Club spielen. Die Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Der Schreibstil gefällt mir insgesamt gut. Allerdings zieht sich die erste Hälfte des Buches sehr. Es gibt viele nebensächliche Handlungsstränge, die meiner Meinung nach nicht alle gebraucht werden. Toll ist aber der letzte Teil des Buches, indem die einzelnen Aspekte der fiktiven Geschichte historisch eingeordnet werden. Die Rechercheleistung der Autorin für dieses Buch muss enorm sein.
Starke Konflikte, aber problematische Leerstellen.
Malinda Lo entführt uns in Last Night at the Telegraph Club in das San Francisco der 1950er Jahre – eine Zeit, die für die queere Community von großer Bedeutung war. Das Buch erzählt die Geschichte der 17-jährigen Lily Hu, einer chinesisch-amerikanischen Teenagerin, die ihre Identität als lesbische Frau entdeckt und sich in das Mädchen Kath verliebt. Dabei navigiert sie nicht nur die Herausforderungen der Liebe, sondern auch die gesellschaftlichen und familiären Erwartungen, die auf ihr lasten. Eine starke historische Atmosphäre, aber erzählerische Schwächen Ein großer Pluspunkt des Romans ist seine historische Kulisse. Das San Francisco der 50er Jahre wird authentisch dargestellt, und insbesondere für queere Leser*innen ist es spannend zu sehen, wie sich das Leben für LGBTQ+-Personen damals gestaltete. Ein besonders bewegender Moment ist Lilys Konfrontation mit ihrer Mutter – eine Szene, die zeigt, wie viel Mut es erfordert, in einer Welt voller Ablehnung für sich selbst einzustehen. Leider bleibt der Schreibstil hinter der starken Thematik zurück. Statt eines lebendigen Romans fühlt sich die Erzählweise oft eher wie ein Aufsatz an. Charaktere wie Kath oder Shirley bleiben blass, während unwichtige Figuren eigene Kapitel erhalten, was die Erzählstruktur unausgewogen wirken lässt. Starke Konflikte, aber problematische Leerstellen Die inneren und äußeren Konflikte Lilys – besonders mit ihrer besten Freundin Shirley und ihrer Mutter – gehören zu den stärksten Momenten des Buches. Diese Auseinandersetzungen zeigen die gesellschaftlichen Zwänge der Zeit und die Schwierigkeiten queerer Identitätsfindung. Problematisch ist jedoch der unkritische Umgang mit Rassismus innerhalb der queeren Community. Begriffe wie „Chinapuppe“ werden unkommentiert verwendet, und es fehlt an Reflexion darüber, wie Rassismus queere Personen of Color betraf und noch immer betrifft. Eine tiefere Auseinandersetzung mit diesem Thema hätte das Buch bedeutungsvoller machen können. Fazit: Empfehlenswert, aber mit Schwächen Last Night at the Telegraph Club ist ein wichtiger Roman für alle, die sich mit lesbischem Leben in den 50er Jahren und Coming-of-Age-Geschichten beschäftigen möchten. Trotz erzählerischer Schwächen und problematischer Leerstellen bietet das Buch einen wertvollen Einblick in eine oft übersehene Perspektive der queeren Geschichte. Wer historische LGBTQ+-Romane schätzt, wird dennoch viel aus dieser Geschichte mitnehmen können.

3.5 stars - a little flat, but still heart-warming
The plot really only starts after over half of the book has passed. It's very slow-paced and I thought it was on the surface level for about half of the book. I still really liked the story and the historical setting as well as the context that was given for the story. It hasn't touched me that much but it still is an important piece in my opinion.
Dieses Buch macht den Eindruck unglaublich gut recherchiert zu sein. Mir hat es richtig gut gefallen, ich mochte die Protagonistin sehr gerne und hab die ganze Zeit mit ihr mitgefühlt. Die Autorin beleuchtet hier das Leben von queeren Menschen und Asian Americans in den 1950ern. Persönlich hat mir zwischendurch ein bisschen das pacing nicht gepasst. Ich hab die ganze Zeit ein bisschen gewartet, dass es jetzt richtig losgeht. Aber trotzdem ein sehr schönes Buch, bei dem vor allem die Charaktere im Vordergrund stehen.
Nicht mein Fall…
Leider konnte ich zu den Protagonisten überhaupt keine Beziehung aufbauen. Ich hatte mir wirklich viel von dem Buch versprochen, was sogar auf meiner Liste 24 aus 24 drauf stand, aber die Handlung war wirklich schleppend. Stattgefunden hat nicht viel während der Handlung und die Auflösung war tatsächlich mehr als vorhersagbar. Ich hatte hier bereits zwischendurch schon Rezensionen gelesen und fand den Vergleich mit dem Geschichtsbuch sehr passend…das hier hatte nicht viel mit Young Adult zu tun. Sehr schade…






















































