Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben

Hardback
3.9548

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

»Geh raus, Schatz, leb mal wieder.«

Nina: bald 50, geschieden, Mutter von zwei Kindern. Ihren gegenwärtigen Zustand beschreibt sie mit leichten Aggressionen, Unruhe, aufkommendem Zynismus und Brustspannen. Nicht, dass sie ihrem Ex-Mann die Ehe mit der blutjungen Influencerin und »Zwillings-Mama« missgönnen würde, ihr sind lediglich einige Details aufgefallen, die auch jetzt noch in ihrem Kopf herumgeistern, beispielsweise ihre Anderthalb-Zimmer-Wohnung im Vergleich zur repräsentativen Villa ihres angeblich bankrotten Ex-Mannes.

»Neben mir steht ein sehr großer, sehr junger Mann, der aussieht wie ein französischer Filmstar oder wie jemand, der Katzenbabys aus einem brennenden Haus rettet.«

Doch dann geschieht, was Nina einfach nicht glauben möchte: Sie verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David und bringt damit ihre fragile Lebenskonstellation ordentlich ins Wanken. Denn jeder hat eine Meinung dazu, inklusive sie selbst.

»Ich kann nicht fassen, wie sehr es mich erwischt hat, weiß nicht, ob ich mich darüber freuen oder schreiend vor meinem Leben davonlaufen soll … Brauche ich jetzt auch noch einen jungen Liebhaber, um mir zu beweisen, dass da noch so viel auf mich wartet?«

Und wenn sie glücklich werden will, muss sie ihr Leben neu aufrollen.

Eine andere Liebesgeschichte, erzählt mit Witz, Bissigkeit und trotzdem voller Wärme.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
464
Price
23.70 €

Author Description

Anika Decker, geboren 1975 in Marburg, arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in Berlin. 2007 gelang ihr mit ihrem sensationellen Drehbuchdebüt Keinohrhasen der Durchbruch. 2015 debütierte sie als Regisseurin, der Film Traumfrauen, nach eigener Vorlage, war eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahres. Ihre zweite Regiearbeit High Society eroberte Platz eins der Kinocharts. Anika Deckers Romandebüt Wir von der anderen Seite stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch ihr aktueller Roman Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Hörfassung war sieben Monate in den Top Ten von Audible.

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
40%
73%
12%
20%
59%
74%
49%
63%
28%
69%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
78%
68%
77%
70%

Pace

Fast40%
Slow0%
Moderate60%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (20%)

Posts

128
All
4

Lustig, mit ernsten Themen kombiniert

Das Hörbuch hat sehr viel Spaß gemacht. Ich musste mit den Damen mitleiden und auch herzlich lachen. Es werden viele Themen angesprochen die irgendwie immer noch ein Dauerbrenner sind: z.B. ist die Frau um etliche Jahre jünger als der Mann ist das gar kein Problem, aber umgekehrt wird darüber diskutiert. Aber auch das Alter generell spielt eine Rolle. Einerseits ist das Buch leicht und locker anderseits hat es aber auch eine gewisse Ernsthaftigkeit. Man kann die Gedanken verstehen und mitfühlen. Bei vielen Dingen habe ich genickt und mir gedacht dass ich das total nachvollziehen kann. Das Aufdecken der Machenschaften der Firma und der Zusammenhalt der Frauen hatten in diesem Roman Platz ohne lächerlich zu wirken oder das Thema klein zu reden. Insgesamt wirklich gut zu hören. Katja Riemann als Hörbuchsprecherin hat mir auch gut gefallen.

4

Das Buch war auf jeden Fall eine Überraschung, da ich aufgrund des Titels etwas anderes erwartet hatte. Ja, ich konnte sehr viel lachen, es gibt sehr viel Sprachwitz . Aber den Hauptteil nimmt ein sehr ernstes Thema ein, das ich nicht Spoilern möchte. Dieser Teil hat mich regelrecht wütend gemacht und mir viele Denkanstöße gegeben. Manchmal gab es hierbei ein paar Längen. Sehr realistisch fand ich die Liebesgeschichte mit all ihren Missverständnissen und unausgesprochenen Gefühlen. Das gilt auch für die komplizierte Situation in der Familie, wo über viele Geschehnisse jahrelang nie gesprochen wurde. Ein sehr vielschichtiges Buch , das dadurch schwer in eine Kategorie einzuordnen ist,aber durchaus eine Leseempfehlung von mir ist.

3.5

Der Titel des Buches und der Klappentext versprechen einen lustigen Roman über eine 50jährige geschiedene zweifache Mutter die sich in einen 20 Jahre jüngeren Mann verliebt,bekommen tut man etwas völlig anderes. Es werden einen Themen wie - Me too - Machtmissbrauch - sexuelle Übergriffe in der Schauspielbranche - Body Shaming - Verlust eines Elternteils, - Trauer - Vernachlässigung der Betreuungspflichten - Alkoholismus - Depressionen - Wechseljahre um die Ohren gehaut. Die Liebesgeschichte hat eher eine Nebenrolle gespielt. Mir persönlich war das viel zuviel, teilweise hat mich das Buch auch sehr gelangweilt. Hätten wir es nicht im Buchclub gelesen, hätte ich es vermutlich abgebrochen. Kann man lesen muss man aber nicht!

4.5

Was soll ich sagen- ich fand es super! Die fast 50zig jährige Nina ist geschieden( ihr Ex hat eine junge Frau- Influencerin geheiratet und Zwillinge mit ihr),ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und hat eine alte Mutter mit einem Alkohol- Problem. Dann ist Nina auch noch in den Wechseljahren und verliebt sich in einen zwanzig Jahre jüngeren Mann David. Grundsätzlich würde mir das schon in einem 460 Seiten Roman reichen… aber , hier kommt noch eine jüngere Schwester Lena dazu - ein Berg mit viel unausgesprochenen und ungesagtem- was in so vielen Familien als Landmienen rumliegt, ebenso Probleme in der Film-Firma in welcher Nina arbeitet ( Thema sexuelle Übergriffe/ Vergewaltigung). Das hatte ich nun so gar nicht erwartet- schon deshalb nicht, weil ich auf den ersten Seiten so oft am grinsen, lächeln, lachen war. Aber richtig so! Mit all den Themen sollten/ müssen wir uns beschäftigen.

Mich hat es nicht gestört. Aber es ist sehr viel Thema auf der relativ geringen Menge an Seiten. Die abwechselnde Erzählstimme zwischen Nina, Lena und David hat mir gut gefallen. Wie oft habe ich mich da, in meinem eigenen Gedankenkarussell , wiedererkannt. Der Schreibstil ist flüssig, man „ rutscht „ fix durch das Buch. Den Blick hinter die Filmproduktion hat mir auch gut gefallen. Auch den Blick mal auf das alltägliche Leben der Schauspielerinnen und Schauspieler zu werfen, war interessant.

4

"Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben" ist eine locker-witzig und zuweilen auch herrlich zynischer Unterhaltungsroman, der eine Fülle von Themen, wie z.B. Age Gap und neue Liebe, aber auch Metoo, sexuelle Belästigung und Feminismus behandelt. Der Schreibstil ist locker leicht und immer wieder kommen lustige Szenen, Sprüche und Anekdoten, die mich zum Lachen gebracht haben. Alle Charaktere sind authentisch dargestellt und fügen sich reibungslos in die Geschichte ein. Ich habe ein paar tolle und kurzweilige Lesensstunden mit Nina, ihrer Familie und ihren Bekannten verbracht und freue mich auf weiteren Lesestoff der Autorin.

3

Lustig mit Tiefgang

Bei diesem Titel hatte ich die Erwartung, dass ein lustiges Buch mich aus einer kleinen Leseflaute rausholen wird. Lustig ist das Buch auf jeden Fall auch. Aber im Großteil geht es um ein sehr ernstes Thema - das durchaus wichtig und erwähnenswert ist. Aber ich hatte gerade seichte Ablenkung gebraucht, die mir das Buch leider nicht in diesem Maße geben konnte. Dadurch hat es sich für mich etwas in die Länge gezogen. Wenn man aber mit anderen Erwartungen an das Buch heran geht, kann man sicher eine noch bessere Zeit haben! Ich hätte mich zudem gefreut, wenn die anderen Protagonisten mehr Raum bekommen hätten. Die Passagen von Nina waren sehr lang im Gegensatz zu den anderen Erzählern.

3

50jährige Frau verliebt sich in einen Mann im Alter ihrer Kinder, kämpft gegen sexuelle Übergriffe und arbeitet sich an ihrer gescheiterten Ehe, dem früh gestorbenen Vater sowie der eigenen Alkoholikerin-Mutter ab. Überfrachteter Kitsch Kann man verlustfrei überspringen

3.5

Ein sehr unterhaltsames Hörbuch, hervorragend gelesen von Katja Riemann und Anna Maria Mühe. Die Zeit vergeht schnell beim Hören, da neben der eigentlichen Liebesgeschichte einige Turbulenzen auftreten, oft sehr humorvoll geschildert. Aber auch ernstere Themen wie der Verlust des Vaters und familiäre Probleme tauchen auf Insgesamt sind es zu viele Themen, als dass es wirklich in die Tiefe gehen könnte, so dass man leicht darüber hinweg liest und zum Schluss doch alles gelöst ist, was nicht gerade dem wirklichen Leben entspricht. Alles in allem aber gute Unterhaltung, leicht in der Sprache und oft mit treffenden Situationsbeschreibungen.

4.5

Trotz zahlreicher Klischees, an denen sich die Autorin bedient, unterhält die zynisch-humorvolle Story mit ernsten Zwischentönen prächtig! Nur das Ende ist mir etwas zu "rund" geraten.

1

Abgebrochen auf S. 205

📌 "Worum geht es eigentlich im Leben? Was ist denn das richtige Leben? Eine Ehe, in der man unglücklich ist? Das einsame Dasein einer geschiedenen Frau in einer Anderthalbzimmerwohnung mit Aussicht auf eine mickrige Rente?" - S. 174 Nina, fast 50, Produktionsassistentin, wurde von ihrem Mann für eine nur halb so alte Influencerin verlassen. Während Nina alleine in ihrer neuen Winzbude ihr Leben stemmen muss, aber nebenher noch gute Miene zum bösen Spiel macht - der Kinder wegen - fängt ihre Mutter an Probleme zu machen, die Dank bewegter Vergangenheit, dem Alkohol nicht abgeneigt gegenüber ist und auch ihre Schwester ist unzufrieden in ihrem gesellschaftlichen Rollengefüge, würde sie doch gerne zur hippen Mombubble des Schwagers Influencerin gehören. In all dies Chaos platzt David und "Zack!" verliebt sich Nina in den viel jüngeren Mann, was plötzlich als problematisch angesehen wird, obwohl selbiges bei ihrem Exmann so gar kein Problem darstellte. ... Mein erstes Reziexemplar in diesem Jahr und gleich ein Abbruch. Aber ich hab da irgendwie was anderes erwartet. Stellenweise war es witzig, jedoch hat es mich dann auch wieder über Seiten gelangweilt. Abwechselnd kamen alle Protagonisten zu Wort und irgendwie war es auch am Thema vorbei. Eine Mischung aus Sozialstudie und Komödie, mit durchaus ernsten Themen (Me-too, Bodyshaming, Alkoholabusus,...) - für mich viel zu überfrachtet. Die eigentliche Geschichte, für die ich mich interessiert habe (Nina und David) kam mir leider viel zu kurz. Als es auf S. 205 endlich losging, hatte ich das Interesse an der weiteren Handlung und den Personen schon verloren. Für mich war das leider nichts. 📌 "Warum hören die meisten Lebensträume eigentlich mit circa 35 Jahren auf? Ich hätte gerne einen Plan für die nächste Hälfte, irgendwas außer der Vorbereitung auf das Sterben." [ S. 177]

4

In diesem Buch steckt mehr drin als erwartet. Der Titel klingt echt lustig und suggeriert eine Komödie in Buchform. Doch es ist viel mehr als das. Hier stecken unglaublich viele Themen drin: me-too, Frauen im Berufsleben, Frauen in der Gesellschaft, social Media, Konkurrenz zwischen Frauen, unbewältigtes Kindheitstrauma, toxische Elternbeziehungen, psychische Probleme, Menopause etc. Erstaunlicherweise schafft es die Autorin diese Vielzahl an Themen zu einem ordentlichen Ganzen zu verknüpfen ohne Überbordend zu wirken. Ein sehr flüssiger Schreibstil und realistische nahbare Charaktere runden das Ganze ab.

4

„Was ist das Leben wert, wenn es sich nicht lebendig anfühlt?“ (S.209)

Mit dieser Frage beschäftigt sich in „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“ die 49-jährige Nina, die nach ihrer Scheidung vom schicken Grunewald in eine kleine Wohnung nach Berlin Wedding gezogen ist und den knapp 20 Jahre jüngeren David kennenlernt. Ihr Leben wird von den gesellschaftlichen Strukturen geprägt, die Frauen „ab 35“ in bestimmte Rollen zwängen. Die Begegnung mit dem jüngeren David stellt sie vor Fragen zu ihren eigenen Gefühlen und der Unabhängigkeit von den vorgegebenen Normen. Hinzu kommt die komplexe Ehe-Situation ihrer Schwester Lena, ihre Pflegebedürftige Mutter, sowie eine brisante Me-Too-Debatte im deutschen Showbusiness . Die Handlungsstränge sind dabei geschickt miteinander verwoben und bieten eine scharfe Milieu- und Gesellschaftskritik. Der Roman überzeugt durch seinen scharfsinnigen, zynischen Humor, der die ernsten Themen nie unterdrückt, sondern vielmehr verstärkt. Hinter dem humorvollen Titel verbirgt sich mehr als nur eine leichte Romanze – es ist ein feministischer Roman, der sich mit den Missständen in der Gleichberechtigung und der gesellschaftlichen Benachteiligung von Frauen auseinandersetzt. Decker geht sehr pointiert und mit viel Witz den gesellschaftlichen Vorurteilen und toxischen Strukturen auf den Grund. Ein wichtiges und sehr unterhaltsames Werk. Ich bin gespannt, ob der Roman verfilmt wird.

„Was ist das Leben wert, wenn es sich nicht lebendig anfühlt?“ (S.209)
3

Zu viel gewollt

Das Buch fing als ein lustig, zynisches und gesellschaftskritisches an, dass die 50 jährige Nina, geschieden, chaotische Familie, fordernder Job, begleitet. Ihre Schwester Lena, das genau Gegenteil, ist nur auf ihren Stellenwert in der Gesellschaft und ihre Außenwirkung bedacht. Als Nina sich in einen 20 Jahre jüngeren verliebt, steht ihr Leben Kopf und die Familie stürzt in Konflikte und Chaos. Die anfängliche, unterschwellig lustige Kritik über influencer, reiche Menschen die nur ihren Status im Kopf haben und das festgefahrene Familienbild von Mann, Frau und Kindern, hat mich am Anfang gut unterhalten. Schnell rutscht das Ganze aber in die immer gleiche Schleife ab, die Charaktere werden überdramatisch, nerven sich, nerven mich und treffen absolut unvernünftige Entscheidung die nicht zu ihrem beschriebenen Charakteren passen. Noch dazu werden derart viele Themen in diesen Roman gepresst, dass mehr als eines zu kurz kommt und das Ende einfach platt und konstruiert erscheint. Die Message, die das Buch besonders über die Me-too Problematik herüberbringen will, ist sehr wichtig, aber für mich leider nicht realitätsnah erzählt. Der Roman hatte Potenzial, hat es aber für mich nicht nutzen können.

5

Kurzweilig mit einem wunderbaren Humor geschrieben Genau dass, was ich gerade gebraucht habe, ist mein Fazit nach der Lektüre dieses locker, leichten Unterhaltungsromans. Er ist so witzig geschrieben und wartet doch überraschenderweise mit recht vielen interessanten Themen auf, wie Age Gap, Me too, Mutter-Tochterbeziehungen, Geschwisterbeziehungen, Neuanfang und Wechseljahre. Ich musste mehrfach laut lachen. Annika Decker hat mit ihrem Buch genau meinen Humor getroffen. Die Figuren waren authentisch und hatten ganz realistisch ihre Ecken und Kanten, und ich bin ihnen gerne durch die Geschichte gefolgt. Das Ende ist sehr rund, was man vielleicht kritisieren könnte, weil unrealistisch , aber da es ein Wohlfühlroman ist, passt das für mich Für alle, die noch ein bisschen Lachmuskeltraining gebrauchen können und die einen guten ( auf keinen Fall seichten) Unterhaltungsroman zu schätzen wissen., ist dieses Buch eine große Empfehlung.

5

Einfach das wahre Leben 🤪

Ich feiere 🥳 dieses Buch soooo sehr. Einfach sehr real, lustig und authentisch. Sooooo ist das Leben. Auf den Punkt gebracht und nicht aufgehübscht 😝 Eigentlich eine 10 ⭐️ Sache.

4

Anders aber gut

Vermutlich handelt es sich hier um den witzigsten Buchtitel des frühen Jahres und der war sich der Grund warum mir das immer wieder Buch ins Auge gesprungen ist. Dachte so, ok lies mal was romantisches, vllt wird es auch etwas witzig. War es auch, aber gleichzeitig ein anklagender Roman, der vlt ein wenig zu viel ins „me too“ Eck abbiegt. Dennoch gute Unterhaltung mit leider ein paar Längen

Anders aber gut
4

Unterhaltsam mit überraschender Tiefe

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mochte es insgesamt sehr – vor allem wegen des Erzählstils. Besonders Katja Riemann hat mich mit ihrer Art zu lesen überzeugt. Sie bringt viel Gefühl, Timing und Nuancen hinein, sodass die Figuren lebendig wirken und man ihnen gern zuhört. Inhaltlich steckt deutlich mehr in der Geschichte, als der Titel zunächst vermuten lässt. Neben der Beziehung werden viele Themen aufgegriffen, die zum Nachdenken anregen und der Handlung zusätzliche Tiefe geben. Das gelingt größtenteils gut, ohne schwer oder belehrend zu wirken. Der Ton ist stellenweise humorvoll, dann wieder ernst und nachdenklich – eine Mischung, die für mich im Hörbuchformat sehr gut funktioniert hat. Nicht alles hat mich gleichermaßen abgeholt, weshalb ich einen Stern abziehe, aber insgesamt habe ich das Hörbuch gern gehört. Eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Tiefe – besonders als Hörbuch empfehlenswert. Rezi-Ex | unbezahlte Werbung

4.5

Von allem etwas Witz- Tiefe-Leidenschaft

Der Roman ist rasant und witzig, hat in der Mitte ein paar Längen aber ich habe mich super unterhalten gefühlt. Enthält viele viele Themen von Mutterschaft Familie , unausgesprochenen Konflikten , Gewalt in patriarchalen Systemen wie der Filmbranche und dem Umgang damit, Vorurteile wenn Frauen deutlich jüngere Männer lieben und wie die Gesellschaft darauf reagiert. Ach das war cool!

4

Mitten aus dem Leben, klug erzählt und voller Herz, ein Buch, das man mit einem Lächeln zuschlägt.

Nina, 50, geschieden und Mutter zweier erwachsener Kinder, beginnt eine leidenschaftliche Beziehung mit einem deutlich jüngeren Mann. Sie geniesst ihre neue Freiheit – selbstbewusst, unabhängig und ohne Schuldgefühle. Ihr Umfeld bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich: Die Mutter trinkt zu viel, Schwester Lena versucht vergeblich, Teil der perfekten Mama-Clique zu werden, und Ninas Ex hat längst eine deutlich jüngere Partnerin – was niemand hinterfragt. Neben Nina stehen auch Lena und Kollegin Zeynep im Fokus: Während Lenas Ehe längst ihre Leichtigkeit verloren hat, kämpfen Zeynep und Nina im Büro für Gerechtigkeit in einer #MeToo-Angelegenheit. Die drei Erzählstränge greifen stimmig ineinander. Nina geht ihren eigenen Weg – ehrlich, unkonventionell, mit viel Lebenslust. Doch auch sie zweifelt: Ist diese Beziehung mehr als ein Abenteuer? Anika Decker lässt Nina mit viel Witz und Ehrlichkeit erzählen. Der Ton ist leicht und klug, mit Humor und Tiefgang . Mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken. Besonders erfrischend: Nina wird nicht als Opfer dargestellt. Sie blickt nach vorn und gestaltet ihr Leben neu – lebendig, mutig und realistisch.

4

2025_#34 🫂

Es gibt viele coole Ansätze und wichtige Themen werden angesprochen. Auch die Figuren durchlaufen eine tolle Entwicklung. Zudem musste ich auch immer wieder lachen und der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Lovestory hingegen fand ich leider nicht so überzeugend. Die krasse tiefe Connection hab ich nicht gefühlt und ich hatte die Hoffnung, die Figuren würden sich aufgrund ihres Alters eventuell auch ausnahmsweise mal erwachsen verhalten. Leider Fehlanzeige. Das hat mich teilweise ein bisschen genervt.

2025_#34 🫂
5

Witziges und schonungslos ehrliches Buch über das Leben von Frauen in der Mitte des Lebens. Die Wechseljahre beginnen und man fragt sich, was das Leben bisher so zu bieten hatte und was da noch kommen mag. Ein jüngerer Mann? Oder nur schiefe Blicke deswegen? Nina probiert es aus und entdeckt vieles neu. Ich hatte unerwartet großen Spaß mit dem Buch und hätte am liebsten ständig laut daraus vorgelesen. Anika Decker schreibt so pointiert, dabei witzig und warmherzig. Tolles Buch!

4

Humorvoller und unterhaltsamer Roman ⭐️⭐️⭐️⭐️

Anika Decker erzählt teils humorvoll und teils mit ernsten Untertönen die Liebesgeschichte zwischen der 50jährigen Nina und des 30jährigen David und die Familiengeschichte rund um Ninas Familie. Außerdem wird das ernste Thema sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz behandelt. Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Ich mochte Anika Deckers Humor und musste teils laut lachen. Die ernsteren Themen wurden dabei mit dem nötigen Ernst behandelt. Leider war das Buch durch die vielen Themen, die am Ende recht schnell (fast überhastet im Vergleich zu den ersten drei Vierteln des Buchs) abgehandelt und gelöst werden, etwas überladen. Hier hätte man durchaus auch drei Bücher draus machen können, die dann möglicherweise drei 5-Sterne-Bücher hätten werden können. Dies ist aber Kritik auf hohem Niveau und ich hoffe auf weitere Bücher von Anika Decker. Von mir eine klare Leseempfehlung.

2

Ansich ein nettes Hörbuch mit einigen Klischees.

4

Der Anfang des Buches hat mich sehr schnell für sich eingenommen. Nina, 49, geschieden, in den Wechseljahren, lernt zufällig einen fast 20 Jahre jüngeren Mann kennen und verliebt sich. Doch es darf nicht sein, was nicht sein darf... Das Setting in Berlin war für mich sehr bildhaft und alle Charaktere waren sehr interessant. Das Buch ist aus mehreren verschiedenen Perspektiven geschrieben, was mir gut gefallen hat. Die Story behandelt viele verschiedene Themen: den Tod von Ninas Vater in deren Kindheit, die Beziehung zu ihrer Schwester sowie deren Struggle mit ihrer Beziehung und ihrem Leben, das Älterwerden ihrer Mutter und ein Skandal an ihrem Arbeitsplatz, bei dem es um sexuelle Übergriffe auf Frauen und dem Umgang des Patriarchats damit geht. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und ich kann mir das Buch gut als Verfilmung vorstellen. Ich hätte mir jedoch etwas mehr Fokus auf David und die Beziehung zwischen Nina und ihm gewünscht.

Post image
3

'Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben'...Ich mag den Titel, er klingt lustig und das war das Buch stellenweise auch. Die Autorin Anika Decker schreibt hier über die knapp 50 jährige Nina, geschieden, kleine Wohnung, langweiliger Job, Wechseljahre. Klingt schlimmer als es ist, auf der anderen Seite sind da zwei erwachsene Kinder die voll im Leben stehen, ihre beste Freundin Zeynep und dann plötzlich noch David... David ist gut 20 Jahre jünger als Nina und es ist gar nicht mal so einfach damit klar zu kommen. Steht unsere Gesellschaft dieser Konstellation doch immer noch sehr viel kritischer gegenüber als der der älterer Mann mit junger Frau 🙄. Daher mochte ich die Thematik sehr gerne und die Handlungsstränge über Ninas Familie waren ebenfalls nett zu lesen. Auch wenn ich mir bei Ihrer Schwester Lena gedacht habe das Einzelkind sein gar nicht so übel ist 😛. Mit der plötzlichen Metoo Thematik habe ich bei diesem Buch nicht gerechnet und diese hat mich auch im Lesefluss gestört. Nicht falsch verstehen, ich finde das Thema gut und wichtig, möchte aber gerne selbst entscheiden wann ich darüber lesen möchte. Ich finde diesen Handlungsstrang hat das Buch nicht gebraucht. Ich hätte da lieber mehr über David, Nina und ihrer Familie gelesen. Der Roman war auf der einen Seite unterhaltsam, aber auf der anderen hatte er für mich auch seine Längen.

Post image
3

Erwartung versus Realität

**** Worum geht es? **** Aufgrund des Klappentextes habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, eingebettet in zeitgenössische Themen, die dem mitten im Leben stehenden Alter der Protagonistin entsprachen. **** Mein Eindruck **** Was habe ich bekommen? Zunächst einmal das, was ich erwartet habe – aber nicht in Gänze und darüber hinaus viel mehr Nebenthematik. Die Liebesgeschichte in diesem Buch wird von schweren Themen regelrecht überlagert. Die einzelnen Momente der beiden Hauptfiguren sind emotional tiefgehend und bewegend, doch das Ende wirkte eher hastig und war für die angedachte Botschaft meiner Meinung nach zu naiv. Dass das Leben der Protagonistin in seiner Gesamtheit thematisiert wird, hatte ich erwartet. Dass ich jedoch auch Szenen aus der Perspektive ihrer Schwester und anderer, eher entfernterer Personen erlebte, machte das Buch für mich langwierig. Auch die Thematik mit ihren Eltern lastete enorm schwer. Den roten Faden konnte ich dennoch erkennen, doch im Vergleich zu dem wirklich witzig gewählten Titel fühlte ich mich während des Lesens einfach nur erdrückt. Auch wenn die Kombination der Themen wichtig ist und hier ein einzigartiger Ansatz gewählt wurde, hätte man meiner Ansicht nach aus diesen Themen drei Bücher machen können, um jedem Aspekt gerecht zu werden. Denn so endete das Ganze mit einem "Happily Ever After", dem ich wenig abgewinnen konnte. Wir befinden uns mitten im Leben – ist da wirklich immer alles rosa? **** Empfehlung? **** Für eine ernste und bewegende Thematik war das Buch zu inkonsequent, und für eine Liebesgeschichte war es zu wenig. Dennoch habe ich es gerne verfolgt. Der zynische, bildhafte Schreibstil und die zugrunde liegenden Gedanken passten gut.

4

Ich mochte es, manchmal versteht man die Protagonistin einfach nicht… und doch spiegelt die Geschichte von uns etwas reiferen Frauen sehr gut 😄

4

Der Titel passt! Kurzweilige anfangs sehr lustige Lektüre, die aber zur Mitte hin umschlägt in ernste Themen, was sexuelle Belästigung und die damit verbundenen Vertuschungsversuche .Die Hauptpersonen in der Geschichte haben jedenfalls alle Gedanken , Probleme und Verhaltensweisen in denen ich mich wiedergefunden habe. Für Frauen - aber eben gar keine Lektüre für Männer- ab 40 besser ab 50 absolut geeignet. Hätte ich das Buch früher gelesen hätte ich nur wenig damit anfangen können.

4

Feminismus meets Komödie

Eine feministische RomCom. So könnte man Anika Deckers neuen Roman gut und gerne bezeichnen. Ich gebe zu, ich musste Anika Decker erst einmal googeln, um dann festzustellen,  dass sie die Drehbücher zu einigen der erfolgreichsten deutschen Filmkomödien geschrieben und bei einigen zudem noch Regie geführt hat. Ihr liegt also sowohl das Komische als auch das Romantische. In der Kombi eine Mischung,  die ich in der Buchhandlung meist gleich wieder weglege. Hier war es aber der Titel und das schlichte Cover, dass mir aofort ins Auge gesprungen sind. Es verspricht eben weder den üblichen Schmalz,  als auch den oft unter der Gürtellinie sitzenden Klamauk. Und tatsächlich,  konnte ich sofort in die Geschichte eintauchen. Ich flog nur so durch die Seiten und das obwohl oder vielleicht auch gerade weil mich der Anfang ein wenig an einen typischen Bridget Jones Roman erinnert, zumindest was die Art des Humors betrifft. Witzig, ohne allzu flach zu sein. Die wechselnde Erzählsicht der Protagonistin Nina und ihrer Schwester Lena (es kommen auch noch weiterer Charaktere zu Wort), gestalten die Geschichte abwechslungsreich und vielfältig. Als Berlinerin freute ich mich natürlich über den Lokalkolorit und sehe nun das Wiener Caféhaus am Roseneck mit ganz neuen Augen, bin aber genauso enttäuscht,  dass die erwähnten Smoothie-Bars, doch eher der Fantasie entsprungen sind. Manch Szenen waren mir etwas zu überzeichnet. Die yogaverbiegende, influencende neue Frau des Ex mit ihren reichen Botox-Freundinnen, die hinter der Fassade so unglücklich ist und sich nach 'normalen' Menschen sehnt, zum Beispiel. Sie passt natürlich herrlich in ein komödiantisches Setting, war mir aber leider zu vorhersehbar. Ebenso (Achtung weiterer Spoiler) Lenas Ehemann, der nach einer Kehrtwende ein Feminismus-Seminar besucht, empfand ich als zuviel des Guten. Das mögen aber schon die größten Kritikpunkte meinerseits sein. Ich habe mich wirklich weitestgehend unterhalten gefühlt. Ob Meetoo und Compliance-Verfahren als Thema im ulkigen Setting das Richtige ist, lässt mich noch etwas zweigespalten zurück. Aber es gab einige Punkte, die ich gut fand. Verliebtsein in der "Mitte des Lebens", jüngerer Mann, beruflicher Durchschnitt ... Das die Protagonistin im gleichen Alter ist, wie ich, hat zusätzlich dafür gesorgt, dass da eine Sympathie und ein Verständnis da war und ich viele Gedankengänge gut nachvollziehen konnte. Manches Mal hätte ich aber gern dazwischen gebrüllt. Als die Kinder wenig Verständnis für eine jüngere Liebe hatten, um nur ein Beispiel zu nennen. Einiges dazu gelernt habe ich alle Mal. Moncler Jacken sind lebensnotwendig in Zehlendorf (vor diesem Buch, war mir die Marke kein Begriff, aber ich lebe auch am anderen Ende der Stadt), Östrogene wurden früher aus Pferdeurin hergestellt und vibrierende Kästchen können Ehemänner ersetzen. Ein unterhaltsames Buch mit ernsten Absichten, dass nicht schwer daherkommt und die perfekte Lektüre für zwischendurch ist. Mein liebstes Zitat: "Ich würde lieber einfach so gut aussehen, ohne Zusatz."

Feminismus meets Komödie
5

Ich habe wirklich jede Seite in diesem Buch geliebt ! Hier stimmte für mich einfach alles der Humor, welche oft derb und zynisch war, die Charaktere, die Chemie zwischen den Hauptcharakteren und auch die Storyline. Ein Roman von einer Frau für Frauen, hier stand wirklich mal nur die weibliche Protagonistin im Fokus. Wir leben, lachen, weinen mit Nina , eine geschiedene Frau kurz vor der 50.Und schon das allein war für mich wirklich eine willkommene Abwechslung ein Buch zu lesen in dem eine eher „ältere“ Frau im Fokus stand und sich das Buch wirklich nur auf sie konzentrierte. Normalerweise würde ich nun anmerken das der männlicher Protagonist etwas blass zurückbleibt, aber in diesem Fall fand ich es wirklich positiv da es für mich die Message des Buches nochmal verstärkte. Das Buch hat mich beim lesen oft nachdenklich zurückgelassen da es einige Themen, wie das Mutter-sein oder auch Gleichberechtigung anspricht. Zweimal hatte ich auch wirklich feuchte Augen und war wirklich den Tränen nahe. Gleichzeitig musste ich nicht nur einmal laut auflachen und ich habe definitiv den wohl ,für mich, schönsten Buchkuss gelesen, der bei mir wahrhaftiges Bauchkribbeln ausgelöst hat. Für mich ist das Buch definitiv ein Jahreshighlight.

Post image
2

Die Leichtigkeit und der Witz des Anfangs gehen über in Klischees, die am Ende mit Tonnen von Zuckerguss übergossen werden. Die Botschaft gibt es mit dem Holzhammer.

3.5

In diesem Buch geht es rasant um verschiedene Themen und dabei nicht immer in die Tiefe jeder Gefühlslage. Es ist aber ein leicht lesbarer und sehr bildlich geschriebener Roman, in dem man sich unter anderem mit folgenden Themen wiederfinden kann: Fragen und Wünsche einer fast 50jährigen Frau, Beziehungen mit großem Altersabstand, unausgesprochene Konflikte zwischen Schwestern, insgesamt die familiären Herausforderungen, Mutterschaft, Me too... Letzteres wurde hier ja schon öfter kritisiert, dass dadurch das Buch sehr überladen wird. Aus meiner Sicht ist es das Kernstück der Geschichte, in dem die Fäden zusammenlaufen.

5

Viel mehr drin im Buch als man aufgrund des Titels meint - Influencer, In-Mamas, Metoo, Frauen am Filmset, Mutter-Töchter-Beziehung, Schwester-Beziehung etc.

Leicht zu lesen, teils witzig, teils gefühlvoll, immer wunderbar. Hab es sehr gern gelesen, wie einige schon meinten: das ist wie ein Film. Kein Wunder bei der Autorin 👍🏻👍🏻 Der Schluss ist ein bisschen zu schnell zu gut, tut dem ganzen Buch aber keinen Abbruch.

4.5

Viel besser als anfangs erwartet!

Der Klappentext hat mich anfangs gar nicht überzeugt aber im Podcast „Zwei Seiten“ hat Christine Westermann dieses Buch aufgrund Monas Empfehlung vorgestellt und es ging mir genauso wie Christine: die ersten 10 Seiten hätten es mich fast abbrechen lassen aber dann ist man plötzlich drin und es hatte mich dann total. Ich sag nur die Begegnung von Nina und David… Ich fand das Buch sehr gut, Ninas Humor war genau meins und ich mochte es sehr, wie plakativ z.B. diese „scheinbar perfekte Instawelt“ und generelle „wir vergleichen uns alle bis ins depressive Selbstbildnis“ aufgedeckt und auf nahbare Weise aufgezeigt wird. Ich fühlte mich mit Nina (vermutlich weil ich selber gerade in die Menopause komme) und einigen anderen Charaktere sehr verbunden und fand diesen Roman auch voll von vielen zwischenmenschlichen Nebengeschichten, dass man lange und in verschiedenen Thematiken wunderbar unterhalten wurde. Mir hat es sehr gut gefallen und würde es definitiv empfehlen!

3.5

Hm. Das Buch lässt mich etwas ernüchtert zurück. Hier werden so viele Probleme aufgemacht, die dann hier irgendwie doch alle gelöst werden können. Frauenpower, Zusammenhalt, Selbstliebe. Hui. Wichtig ja, aber viel zu doll Klischee. Am Ende reicht es halt wahrscheinlich leider nicht, wenn ein Mann seine Frau als Superheldin feiert und alle mal ehrlich zueinander sind. Und dabei zieht es sich leider zwischendurch echt.

4

Nina ist Ende 40, geschieden, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und kämpft mit den typischen Wechseljahresbeschwerden. Sie lebt in einer Anderthalb-Zimmer-Wohnung, der Ex-Mann in einer Villa mit einer jungen Influenzerin. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben ganz zufrieden bis sie sich in den 20 Jahre jüngeren David verliebt. Da kommen viele Zweifel in ihr hoch und auch das Außen findet keinen Gefallen daran. Als sich dann noch in ihrer männerdominierten Firma ein metoo Skandal abzeichnet, bekommt ihr Leben ganz neuen Schwung und Nina verbündet sich mit ihrer Kollegin und möchte für Gerechtigkeit kämpfen. Ein Roman mit viel Schwung und Wortwitz. Leicht und unterhaltsam geschrieben und durch den metoo Skandal auch noch etwas gesellschaftskritisch. David blieb für mich etwas blass und manches löste sich etwas zu leicht auf. Das ist aber völlig in Ordnung, passte insgesamt zur leichten Schreibweise. Ein feministischer Roman, der sicher manche Frau noch ins Nachdenken bringen kann. Nina ist eine Kämpferin, die jetzt so leben möchte wie sie will und sich auch nicht mehr scheut ihre Gefühle zu zeigen. Insgesamt also ein lustiger, feministischer, unterhaltsamer und gefühlsbetonter Roman, den ich sehr empfehlen kann.

5

»Da sitzen sie, Mutter und Tochter, zwei von der Liebe und dem Leben enttäuschte Frauen. Sie haben sich einfach verrechnet, damals, als noch vieles möglich war.«

3.5

Ein guter Read für zwischendurch. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte reinzukommen und dran zu bleiben, einiges mutete ein bisschen zu stereotyp und zu sehr wie eine Karikatur und auch unreif-urteilend an. Ich bin letztlich froh, dass ich weitergelesen habe, denn es waren viele wunderbare Sätze und Impulse eingeflochten, die mich berühren konnten. Zum Herzensbuch hat es zwar leider nicht gereicht, aber es hat mich letztlich gut unterhalten.

4.5

Auf Empfehlung von Olli Schulz gelesen 🥰 Anika Decker ist die Drehbuchautorin von „Keinohrhasen“ und so unterhaltsam wie der Film ist auch das Buch „Zwei vernünftige Erwachsene…“. Nina, 50, verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David und sowohl sie selbst als auch ihre Familie hadern mit dem Altersunterschied. Nebenbei wird auch noch der „Metoo“ Skandal in ihrer Firma aufgedeckt. An der Stelle möchte das Buch etwas viel. Es sind quasi zwei parallele Handlungsstränge. Besonders gegen Ende hat mir dafür die Tiefe in dem Erzählstrang mit David gefehlt… Insgesamt eine Leseempfehlung, besonders wegen des trockenen Humors von Anika Decker!🙃😅

Auf Empfehlung von Olli Schulz gelesen 🥰

Anika Decker ist die Drehbuchautorin von „Keinohrhasen“ und so unterhaltsam wie der Film ist auch das Buch „Zwei vernünftige Erwachsene…“.

Nina, 50, verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David und sowohl sie selbst als auch ihre Familie hadern mit dem Altersunterschied. Nebenbei wird auch noch der „Metoo“ Skandal in ihrer Firma aufgedeckt. An der Stelle möchte das Buch etwas viel. Es sind quasi zwei parallele Handlungsstränge. Besonders gegen Ende hat mir dafür die Tiefe in dem Erzählstrang mit David gefehlt…

Insgesamt eine Leseempfehlung, besonders wegen des trockenen Humors von Anika Decker!🙃😅
4

Etwas anders als erwartet, aber gut

Ich dachte, es würde eine romantische Kitschgeschichte geben, aber der Titel hatte schon etwas witziges an sich. Ich habe häufig gelacht, geschmunzelt und auch intensiver nachgedacht. Das Thema um den Stand der Frau in der Gesellschaft stand dann letztendlich doch mehr im Fokus, als ich es vermutet hatte. Aber nicht im schlechten Sinne. Wie Frauen sollten mehr füreinander einstehen und uns nichts gefallen lassen! Schon gar nicht sexuelle Übergriffe. Das ist ein Trigger in diesem Buch. Letztens konnte ich das Buch, trotz der langen Kapitel irgendwann nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn ich weniger an Biografien interessiert bin, hat mich dieses Buch überrascht. Es ist kein großes Drama, Spannung usw. Einfach herrlich ehrlich aus dem Leben erzählt.

3.5

Sehr schwierig dieses Buch einzuordnen. Anfangs gefiel mir der Humor, Zynismus, erinnerte mich in Teilen an die Müttermafia von Kerstin Gier. Dann gab es aber immer neue Themen und insgesamt war es für mich too much. Dieses Me too Thema fand ich zuviel. Und das Ende war ein wenig zu rosig und kitschig. Schade.

5

Unterhaltsam,aus dem Leben und tolle Sprecher

Ich habe mich bei diesem Buch, spontan für das Hörbuch entschieden, da ich sehr gerne Katja Riemann und auch Anna-Maria Mühe als deutsche Schauspieler mag. Der Titel hörte sich irgendwie witzig witzig an und da ich selbst von meinem 50. Lebensjahr stehe, hatte ich irgendwie Bock auf diese Geschichte . In einigen Rezensionen lese ich, das dieses Buch zu viele Inhalte hat. Tatsächlich sind es mehrere Lebensgeschichten die aber quasi alle irgendwie Zusammenhängen Im Fokus steht Nina geschieden, zwei Erwachsene Kinder nach dem Auszug aus ihrem großen Haus. Damals wohnt sie nun in einer ein bis zwei Zimmerwohnung mitten in Berlin. sie verliebt sich in einem 30 Jahre jungen Mann , hat diese Liebe überhaupt eine Zukunft? Wie reagiert ihr Umfeld nutzt dieser Mann sie nur aus? Empfindet er etwas für sie? Ist es nur Sex oder doch Liebe auch für Nina? Lena, ihre Schwester und auch ihre Kinder finden das Ganze auf jeden Fall schon mal sehr befremdlich… Desweiteren spielt in dem Roman auch Ninas Job. Eine Rolle in ihrer Firma gibt es diverse Probleme im Zusammenhang mit sexueller Belästigung. Auch ihr Schwager ist in die Geschichte verwickelt. Der Roman spielt im heutigen Berlin. Es geht um Influencer, die Rolle der Frau in der Familie und warum man sich doch immer wieder in irgendwelche Muster pressen lässt und nicht einfach sein Leben lebt. Ich finde das Buch sehr sehr witzig man erkennt sich hier und da wieder. Vielleicht ist es an der ein oder anderen Stelle etwas klischeehaft, aber wenn ich ein Buch lese, möchte ich unterhalten werden und ein bisschen zum nachdenken angeregt werden. Ich kann hier fünf Sterne vergeben, da mich auch die Hörbuch Version echt angesprochen hat. Vielleicht ist es etwas anders, wenn man das Buch liest. Die Sprecher haben hier vielleicht das i-Tüpfelchen erfüllt. Top Empfehlung meinerseits für unterhaltsames Lesen

3

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, von Katja Riemann ganz wunderbar gelesen. Die Geschichte selbst handelt von zwei eewachsenen Schwestern, die bei ihrer früh verwitweten alkoholabhängigen Mutter aufgewachsen sind und nun als Erwachsene mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben. Insgesamt keine ganz neue Geschichte, die aber dennoch gut erzählt ist. Was mir sehr gut gefallen hat war die " #MeToo in der Filmbranche"-Thematik, die einen großen und wichtigen Teil der Geschichte eingenommen hat.

4.5

Wow…

Ich hätte das Buch nach den ersten dreissig Seiten fast weggelegt, bin aber froh das ich doch dran geblieben bin. Ein absolut grandioser Humor. Grossartige Frauen. Wichtige Geschichte. Ende leider nicht sehr befriedigend, da mir persönlich es besser gefallen hätte, wenn Phil auch ein kleines bisschen Büssen hätte müssen. Aber man kann ja leider ned immer alles haben. Kann ich jedem ans Herz legen, der ein kleines bisschen Feminismus in seinem Leben braucht.

3

An den Schreibstil musste ich mich gewöhnen, dann war es okay. Inhaltlich fand ich alles was mit Liebe/Anziehung/Beziehung zu tun hatte ziemlich anstrengend. Den Teil zu Metoo fand ich super. Das Ende war mir zu optimistisch. Manche Sätze waren wirklich bewegend (auf ne gute Art).

2

Vorspiegelung falscher Tatsachen

ZWEI VERNÜNFTIGE ERWACHSENE, DIE SICH MAL NACKT GESEHEN HABEN von Anika Decker – allein dieser ausgefallene Titel hat meine Aufmerksamkeit geweckt und mich neugierig gemacht. Der Klappentext hat sein Übriges dazu getan. . Darum geht’s: Nina geht stramm auf die 50 zu. Sie ist geschieden und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ihr Ex ist in zweiter Ehe mit der blutjungen Influencerin Lulu verheiratet und nochmal Papa von Zwillingen geworden. Auf deren Geburtstagsparty lernt Nina den 20 Jahre jüngeren David kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. . Die Anfangsszene macht deutlich: Anika Decker ist vom Fach. Als Drehbuchautorin hat sie maßgeblich zum Erfolg der deutschen Komödien Keinohrhasen und Zweiohrküken beigetragen. Und auch in ihrem Roman wirft sie die Leser*innen in eine filmreife Szene, die sofort Spaß macht und das Kopfkino in Gang setzt. Ein guter Start für die Age Gap-Liebesgeschichte, die der Klappentext verspricht. Auf diese Story war ich neugierig. Darüber wollte ich etwas lesen. Und damit beginnt das große Dilemma des Buches, dessen Handlung sich dann irgendwie ganz anders entwickelt, als erwartet. . Der Plot beginnt wie eine typische deutsche Komödie. In meinem Kopf habe ich bereits nach den passenden Schauspielern für die verschiedenen Rollen gesucht. Die Filmszenen haben sich ganz automatisch vor meinem inneren Auge abgespielt. Schnell zeichnet sich aber auch ab, dass der Roman mehr ist als eine Gute Laune-RomCom. Die Handlung entwickelt schnell Tiefgang. Dazu tragen auch die verschiedenen Perspektiven bei, die ich beim Lesen eingenommen habe. Und obwohl ich den Ansatz gut und vielversprechend fand, haben damit gleichzeitig auch meine Probleme mit dem Buch begonnen. . Kurz gesagt: Die Geschichte hat sich komplett anders entwickelt, als erwartet. Nina & David spielen hier gar nicht die erste Geige. Zwar kehren wir immer mal wieder zu ihnen und ihren Gefühlen füreinander zurück, aber die Geschichte konzentriert sich nicht darauf. Stattdessen ist die Age Gap-Lovestory, die ich eigentlich lesen wollte, irgendwie in den Hintergrund gedrängt worden. Anika Decker packt nämlich noch so viele andere Themen in die Story, dass sie die richtige Balance verliert. Neben der eigentlichen Lovestory geht es um alle möglichen Beziehungs-, Freundschafts- und Familienbande. Außerdem wird auch noch das Fass #metoo aufgemacht. Jedes Thema für sich genommen ist interessant und wichtig. Alle zusammen sind aber zu viel des Guten. Die Geschichte ist für meinen Geschmack komplett überfrachtet. Sie wirkt auf mich gewollt anspruchsvoll und wird anstrengend. Teilweise entfernt sich die Handlung über so viele Seiten von der Lovestory, dass diese bei mir schon fast in Vergessenheit geraten ist. Das scheint der Autorin auch selbst so gegangen zu sein, denn das Ende kommt dann irgendwie “Ach da war ja noch was”-mäßig und mit wenigen Worten dahin geklatscht daher. Ich hab’s einfach nicht gefühlt. . Hätte der Klappentext bei mir nicht komplett falsche Erwartungen geweckt, hätte das Buch wahrscheinlich besser abgeschnitten. Aber wenn ich es als die versprochene Age Gap-Liebesgeschichte bewerte, muss ich leider sagen: Thema verfehlt. Sorry, aber das hätten Gaby Hauptmann und Hera Lind in der Hochzeit ihres Frauenroman-Schaffens in den 90ern besser hinbekommen. Da hat der Fokus gestimmt und was draufstand, war auch drin. ZWEI VERNÜNFTIGE ERWACHSENE, DIE SICH MAL NACKT GESEHEN HABEN wird vom Verlag hier hingegen einfach komplett falsch beworben und das ist schade, weil man dem Buch und der Autorin damit letztendlich keinen Gefallen tut.

Vorspiegelung falscher Tatsachen
4.5

Ein unterhaltsamer, tiefgründiger Roman mit Humor

Nina ist bald fünfzig, geschieden und Mutter von zwei Kindern. Während ihr Ex-Mann nun mit einer deutlich jüngeren Influencerin in ihrer ehemaligen gemeinsamen Villa lebt, hat sich Nina in eine bescheidene Anderthalb-Zimmer-Wohnung zurückgezogen. Doch sie schaut nicht zurück – sie ist erleichtert, dass die Ehe hinter ihr liegt. An ihrer Seite steht ihre beste Freundin und Kollegin Zeynep, die ihr eine wichtige Stütze ist. Als Nina sich in den zwanzig Jahre jüngeren David verliebt, sorgt dies für Aufsehen. Besonders in ihrer Familie hat jeder eine Meinung dazu, was ihr die Entscheidung zusätzlich erschwert, da ihre Liebe gesellschaftliche Normen infrage stellt. Anika Decker schafft es mit ihrem Roman, auf unterhaltsame Weise zum Nachdenken anzuregen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, und schon bald musste ich über die witzigen Kommentare und humorvollen Szenen schmunzeln. Dank des lockeren, flüssigen und leichten Schreibstils flogen die Seiten nur so dahin, obwohl es hin und wieder ein paar Längen gab. Die Erzählung wird überwiegend aus Ninas Ich-Perspektive geschildert, doch auch andere Figuren wie ihre Schwester Lena, deren Mann Flori und David bekommen eigene Kapitel, die ihre Gedanken und Gefühle näher beleuchten und dem Leser tiefere Einblicke bieten. Die Charaktere wirken dabei durchweg authentisch, besonders die innige Freundschaft zwischen Nina und Zeynep sticht hervor. Mit viel Feingefühl, Humor und Gesellschaftskritik verbindet Anika Decker zentrale Themen wie Familienkonflikte, Selbstfindung, die MeToo-Thematik sowie die Herausforderung, gesellschaftlichen Konventionen zu trotzen. Die Autorin versteht es, den Roman abwechslungsreich und humorvoll zu gestalten, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Ein vielschichtiger, humorvoll geschriebener Roman, den ich wärmstens weiterempfehlen kann.

Ein unterhaltsamer, tiefgründiger Roman mit Humor
5

Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Roman, der eine wie ich finde unterrepräsentierte Gruppe Protagonistinnen (Frauen um die 50) und nach wie vor wesentliche gesellschaftliche Themen (strukturelle und sexualisierte Gewalt) beleuchtet. Um das ganze noch zu toppen ist der für mich richtige Grad an Romantik und Familiengeschichte auch eingeflossen.

4

Eine Lektüre, die mich oft zum Lachen gebracht hat. Das Leben wie es ist. Wirklich gutes Buch.

5

Was für ein herrlich erfrischender Roman, das ruft nach einer Verfilmung!

Und wieder einmal hat es Anika Decker geschafft dem Leser einen Roman zu zaubern, der durch eine herrlich erfrischende Art und Weise total hervorsticht. Auf der einen Seite gibt es viel Stellen, wo man aus dem Lachen und Schmunzeln nicht herauskommt und auf der anderen Seite regt es aber auch zum nachdenken an. Solch eine gute Balance zu finden ist schwer, der Autorin ist es aus meiner Sicht aber hervorragend gelungen. In dem Buch geht es um Nina, die geschieden ist, zwei Erwachsene Kinder hat und bei der es im Beruf nicht so ganz rund läuft. Das Leben nimmt seinen Weg, fast schon langweilig. Das ändert sich allerdings als sie den 20 Jahre jüngeren David, auf einer Kinderparty bei ihrem Ex- Mann kennenlernt und die Funken sprühen. Aber Moment Einmal- was tut sie denn da? Eine Frau und ein so viele Jahre jüngerer Mann, das geht doch nicht. Oder doch? ….. Dieses Buch hat mich total in den Bann gezogen. Dieser Roman geht nicht nur in die Tiefe und sprüht dabei nur so vor Humor- Nein, dieser enthält auch unheimlich so vielseitige Themen, die brandaktuell sind und so das wahre Leben wiederspiegeln. Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Nina und auch von ihrer jüngeren Schwester Lena erzählt. Während Nina mir sehr nahe wurde, fand ich das Verhalten von Lena hingegen sehr befremdlich, denn sie war immer nur darauf bedacht zu glänzen und/um dadurch die gewünschte Aufmerksamkeit von anderen Müttern zu erhalten. Sie wirkte auf mich wie eine Marionette, die sich erst so nach und nach von ihren eigenen Fesseln löste und erkennt, welch Potenzial doch in ihr steckt. Nina hingegen stach von Anfang an durch ihre ehrliche und sympathische Art hervor und als Leser bekam man je mehr von ihr las, das Gefühl, sie schon ewig zu kennen. So manches Mal habe ich mich gefragt, welche Geduld sie doch an den Tag bringt, denn mir persönlich, wäre schon viel eher der Geduldsfaden gerissen. Aber auch sämtliche weiteren Charaktere wurden so gut beschrieben, dass diese sofort zum greifen wurden und diese Geschichte mit all ihren vielseitigen Facetten ist mühelos vor Augen entstanden. Eine Geschichte die unsere gesellschaftlichen, zum teils absurden Ansichten wiederspiegelt und so eine starke Message hat Fazit: Ein Buch, was aus meiner Sicht nicht nur ein Lesefeuerwerk beinhaltet, sondern was auch unheimlich viel Potenzial hat, verfilmt zu werden. 5 Sterne!

Create Post