Jetzt ist Sense
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Description
Der Sensenmann in Therapie
Ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag bekommt die Psychologin Liv Bentele Besuch von einem attraktiven Südländer in schwarzem Cape. Leider hat sich der Mann nur in der Tür geirrt. Aber dann ist plötzlich die alte Dame tot, nach der er sich erkundigt hat, und Liv stellt ihn zur Rede. In Wahrheit sei er Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, antwortet er freundlich, und ja, es deprimiere ihn zutiefst, wie unwürdig das Sterben heute sei. Liv sieht in ihm eher einen von Todessehnsucht geplagten Neurotiker und bietet ihm therapeutische Hilfe an. Bei ihrem lebhaften Austausch stellt sich heraus, dass Livs neuer Klient tatsächlich der Sensenmann ist – und sich nicht in der Tür geirrt hat.
Book Information
Author Description
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Nach Jobs als Tankwart, Bauarbeiter, Bühnentechniker, Theaterkritiker und Drehbuchlektor lebt er heute als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin. Zuletzt sind unter dem Pseudonym Moritz Matthies, zusammen mit Edgar Rai, die Erdmännchen-Romane ›Der Wald ruft‹ und ›Da ist was im Busch‹ bei dtv erschienen.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Was das Leben wirklich bedeutet und wann es Zeit ist zu gehen
Mit besonders literarischer Finesse, entführt uns Hans Rath in die Welt des Todes. Das geschieht zuerst leicht satirisch, indem er das Thema ein wenig auf die Schippe nimmt. Die Dialoge sind gerade zu von Humor durchzogen und entlocken dem Leser ziemlich viele Lacher. Spätestens ab der Hälfte wird es langsam dramatischer und man weiß eigentlich schon von Anfang an, wohin das führen soll. Naja. Eigentlich hätte ich eine ganz andere Richtung am Schluss erwartet, dadurch der eine halbe Stern Abzug. Denn wie ich es aus "Im nächsten Leben wird alles besser" von Hans Rath kenne, sollten eigentlich die Tränen fließen. Was hier nicht der Fall war. Trotzalledem eine schöne Lektüre, die auch ethische Fragen aufwirft, ob wir bereit sind, ein anderes Leben gegen unseres einzutauschen, wenn der Tod vor unserer Haustür steht. Und noch vieles mehr. Eine Leseempfehlung gebe ich auf jeden Fall raus.

Irgendwann, früher oder später, da kommt der Tot und holt einen ab.
Ich möchte gar nicht groß über dieses Buch erzählen, da ich das Gefühl hab, dass es nicht direkt für meine Altersklasse bestimmt ist, aber dennoch möchte ich erwähnen, dass es ein sehr angenehmes Buch zum Nachdenken war. Der Schreibstil war flüssig und die Kapitel kurz, sodass es ein kurzes Lese-Vergnügen bot. Mit ein bisschen Witz und ganz viel Charme durfte ich Oliva und dem Gott des Todes auf ihrer außergewöhnlichen Reise folgen. Fragen wie: Kann man den Tot austricksen? Ist alles Vorher bestimmt? Wie sieht das Leben danach aus? Und vor allem "Nutze deine Zeit die du hast und lebe dein Leben, weil du nie wissen kannst, wann es vorbei ist" standen als Mottos im Vordergrund dieser Geschichte. Sicherlich stellt dieses Buch auch eine schöne Geschenk-Idee dar, für Menschen die gerne Lesen und vielleicht schon eher in ihren 50er sind :) Die Themen welche im Buch vorkommen, sind dennoch für alle Altersklassen gedacht und meiner Meinung nach auch lesenswert.
Die Tatsache, dass wir irgendwann sterben werden, sollte uns Kraft zum Leben geben.
Das Thema Tod wurde zu einem hoffnungsvollen und lebenswürdigen Gedanken gemacht. Faszinierend wie Rath es schafft aus einer realen Welt ein Fantasy zu machen. In diesem Buch geht mir das allerdings zu schnell und die Personen wirken dadurch sehr naiv. Die Unterhaltungen sind auch nicht so amüsant wie in den andern Büchern die ich vom Autor kenne.
Die Zeit keines Menschen ist unendlich. Viele haben Angst vor dem Tod. Hans Rath hat in seinem Buch Jetzt ist Sense eine andere Art aufgezeigt, und hat auf witzige, charmante und poetische Art und Weise dem Tod eine Stimme gegeben und dazu einen Charakter. Ich musste sehr lachen bei dem Buch, und habe und tue es immer noch, über vieles Nachgedacht. Teilweise sind es die kleinen Denkanstöße zwischen den Zeilen, oder in dem witzigen Dialogen, die mich kurz haben inne halten lassen. Auch wenn Protagonistin Olivia nicht unbedingt mein Fall war und dafür der Tod eine menge wett machen konnte, hatte ich leider etwas über der Hälfte das Gefühl das noch einige wichtige Dinge rein müssen, was das Buch ab für mich etwas zu gequetscht und zu schnell anfühlen ließ. Dennoch habe ich mich sehr gefreut Hans Rath als Autor im Kopf aufzunehmen und nun mal öfter die Augen nach seinen Werken offen zu halten.

Auch wenn ich als erstes gedacht habe, dass ein Buch über den Tod bestimmt eine ziemlich schwere Kost wird, war das hier tatsächlich überhaupt nicht der Fall. Selten hat mich ein Buch gleichzeitig so oft zum Lächeln und zum Nachdenken gebracht. Hans Rath hat es geschafft, über den Tod (der hier übrigens ziemlich freundlich und humorvoll ist) und Vergänglichkeit zu schreiben, ohne dass es schwer oder traurig wird. Stattdessen ist da so viel Witz, Warmherzigkeit und eine skurrile Leichtigkeit, dass man am Ende das Leben und damit auch seine Endlichkeit irgendwie ein kleines bisschen mehr zu schätzen weiß. Ein Buch, das einen trotz des Themas mit einem guten Gefühl und einem Grinsen zurücklässt. ☺️

Olivia und der sanfte Tod
„Jetzt ist Sense“ von Hans Rath ist eine wirklich humorvolle aber doch komplexe Geschichte in der Olivia (Psychologin, 50 Jahre, Single, lebensbejahend) auf Zino, bzw. Thanatos, der Gott des sanften Todes, höchstpersönlich trifft und der nicht nur seinen göttlichen Auftrag anzweifelt sondern auch Liv‘s Welt auf den Kopf stellt. Man merkt das Rath Philosophie, Germanistik und Psychologie studiert hat, denn die Story ist nicht nur voller humorvoller Begegnungen und Dialoge sondern mit spannenden, philosophischen Gedanken gespickt. Mich hat es jedenfalls köstlich unterhalten! Perfekt für den Herbst, wer es trotz der Halloween-Season nicht so gruselig mag.
Wenig erwartet, viel bekommen. Als ich hier den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich, es könnte ein lustiges Buch über den Sensenmann sein und bewarb mich für den Gewinn eines Leseexemplars. Ich musste an die Reihe von Karen Elste bei Audible denken, die sich auch mit dem bzw. den Sensemännern und -frauen beschäftigt und mich im letzten Jahr sehr gut unterhalten hat. Cover und Titel des Buches ließen erahnen, dass es hier darum gehen könnte, dass der Sensenmann keine Lust mehr auf seinen Job hat. Und im Prinzip ist dies auch ein Thema (von mehreren). Hauptsächlich aber geht es um die Hauptprotagonistin Liv, die als Psychologin arbeitet und sich mehr oder weniger mit dem Tod anfreundet (ja, da ist eine bewusste Doppeldeutigkeit in dieser Formulierung). Im Laufe des Buches erfahren wir zwar nicht viel über sie und ihr Leben, aber der kleine Ausschnitt, den wir gezeigt bekommen, reicht vollkommen aus, um der Geschichte gerecht zu werden. Ich habe dieses Buch fast in einem Rutsch weggelesen, da es so leicht und flüssig geschrieben ist, dass man kaum merkt, wie die Seiten so dahinfliegen. Zudem war ich selbst in einer kleinen (Sinn-)Krise, als ich es las und konnte ein paar Denkanstöße für mich mitnehmen, was ich als sehr wertvoll empfand (Danke an den Autor dafür :) ). Ich kannte den Autor Hans Rath bis dato nicht, werde mir aber mal andere seiner Bücher anschauen, da ich seine Art zu schreiben, sehr angenehm zu lesen finde. Klare Leseempfehlung - besonders für Fans von "Butterfly Effect" und "Dark"!
Wie ist es, wenn der Tod scheinbar an der falschen Tür klopft? Oder ist es doch die richtige Tür? Wie reagiert man richtig und kann man den Tod ablenken oder umstimmen? Fragen, die sich auch Liv im Lauf der Geschichte stellt, nachdem der Mann mit dem schwarzen Cap an ihre Tür klopfte. Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, bringt ihr Leben und ihre Sicht auf das Leben durcheinander. Liv muss zusehen, wie Menschen in ihrer Nähe sterben, da auch Thanatos an ihrer Seite ist. Sie stellt ihn zur Rede und kommt mit ihm ins Gespräch. Hans Rath hat eine schwarze und skurrile Geschichte erschaffen. Sie ist unterhaltsam und nachdenklich zu gleich. Etwas Slapstick, etwas Tiefgang, beides wird sehr gut von Sandra Borgmann vorgelesen. Die philosophischen Ansätze kann man gut mitnehmen und verarbeiten. Es gibt keinen erhobenen Zeigefinger oder du-musst-dich-jetzt-ändern Tenor, sondern einfach nur eine Geschichte über und mit dem Tod, die trotzdem lebensbejahend ist.
Sympathischer Tod
Wenn man dem Tod persönlich kennt, sollte es sich doch einfacher leben, oder ? Eines Tages steht der Tod höchstpersönlich in Form des gut aussehenden griechischen Gott Thanatos vor der Tür von Psychologin Olivia Bentele. Als dann eine Mitbewohnerin aus dem Mehrfamilienhauses tot aufgefunden wird, fällt ihr Verdacht sofort auf den Sensenmann, der sich als Zino ausgibt. Ab diesem Zeitpunkt gerät das Leben von Olivia durchaus aus den Fugen. Nach einigen Treffen sympathisiert Liv mit Zino, bis er wegen ihr, wieder vor ihrer Tür steht. Plötzlich erlangen die letzten Tage einen ungewöhnlich hohe Gewichtung, ob wohl immer die letzt Stunde schlagen könnte. Beide versuchen sich aus ihrem vorbestimmten Schicksal zu befreien. Daraufhin startet Hardes seine persönliche Fede gegen beide und alle, die sie lieben. Eine nette Geschichte, um sich wieder vor Augen zu führen, dass die Lebenszeit nur geliehen ist und wir nicht entscheiden, wann diese endet. Wirklich eine sehr angenehme Erzählung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Leider hat mich jedoch die Story nicht ganz abgeholt.
Leichter Lesegenuss
Der Sensenmann, aka Todesgott Thanatos, klopft versehentlich (oder doch nicht?) bei Olivia, der Therapeutin. Was danach folgt ist eine Art Stalking (er ist immer rein zufällig überall wo sie ist), Olivias beste Freundin Conny, die ihn den "schönen Zino" mit dem Waschbrettbauch nennt und einige Nebenhandlungen rund um Olivias Ex und die Ehe/Kinder von Conny. Es war leicht zu lesen und machte Spaß aber irgendwo war das Buch auch unzufriedenstellend. Erwartet hatte ich amüsante Therapiestunden mit einem geburnouteten Todesgott aber das fand nie statt. Ab der Hälfte des Buches kam dann ein Plottwist, nämlich SPOILER ----- ---- dass er sich nie in der Tür geirrt hatte, sondern wirklich sie mit ins Todesreich nehmen will. Dann rettet er sie aber vor ihrem Schicksal, kriegt Ärger mit Hades, der hat es dann auf die Bekannten und Freunde von Oliva abgesehen und am Ende ist irgendwie alles egal und wieder im Lot. Lockere Lektüre, aber erwartet keinen Banger.
Ein wunderschönes, humorvolles Buch über das Geschenk Leben und den unabwendbaren Tod! Leseempfehlung!
„Jetzt ist Sense“ von Hans Rath ist mit seinen 286 1/2 Seiten ein philosophisches Meisterwerk, in welchem auf witzige Art und Weise das Leben und der Tod beschrieben werden, gelungen. Psychologin Olivia Bentele bekommt an ihrem 50. Geburtstag nicht nur Besuch von ihrem Ex-Mann, auch ein attraktiver Südländer in schwarzem Cape klingelt an ihrer Türe. Ein Stripper mit Sense von ihrer Freundin Conny als Geschenk? Schade, die Sahneschnitte hat sich in der Tür geirrt. Warum besucht ein verkleideter Südländer ihre alte Nachbarin? Der hübsche Mann begegnet ihr in nächster Zeit häufig und immer stirbt in seiner Nähe jemand. Ist das Zufall? Ist er ein Todesengel? Der geheimnisvolle Fremde wird Olivias Klient und behauptet der Gott des Todes zu sein. Olivia wird nicht schlau aus dem Mann und nimmt natürlich auch seine Erzählungen nicht ernst. Orte wie Hades oder Reisen durch den Äther sind nicht greifbar in der Realität für die Psychologin. Die Götter verlieren in der modernen Welt ihre Macht, die heiligen Orte verschwinden oder werden zu Touristenattraktionen. Gebete, Lieder und Rituale verblassen und die kraftvollen Orte wie das Orakel von Delphi wird nur noch von Leuten besucht, die in der Esoterik bewandert sind. Ist das modern oder erbärmlich? fragt sich Zino. Zino Angelopoulos ist der Gott des sanften Todes, Sensenmann oder auch Todesengel genannt. Er lügt und blendet sein gegenüber; er verführt und doch ist man dem Tode geweiht, wenn er an der Türe klingelt. Und er ist deprimiert-sein Job gefällt ihm nicht mehr und er möchte mit Hilfe einer Therapie etwas ändern. Ist dies die Wahrheit? Olivia und Conny verbindet eine langjährige Freundschaft. Olivia ist geplagt mit ihrem Ex-Mann, sie versucht dessen abenteuerliche Lebensplanung zu verstehen und weist ihn darauf hin, seine Tochter Lilly mit einzubeziehen. Conny lebt ihr Leben mit ihrem untreuen älteren Mann. Er ist Professor an einer Universität und kann seine Finger nicht von den Studentinnen lassen. So haben sich auch die beiden kennengelernt. Wegen ihrer Tochter Camilla versuchen die beiden ihr gemeinsames Leben in den Griff zu bekommen. Diese ist mit ihrem Mann Arne einem betrügerischen Immobilienmakler auf den Leim gegangen und lebt nun in einer Bruchbude mit verseuchten Land. Ein ganz normales Leben mit Höhen und Tiefen und doch ist der Tod gekommen. Zino wird jemanden mitnehmen, ist dies eigentlich verhandelbar? Und kann man den Tod austricksen? Ein mitreißendes, humorvolles und flüssig geschriebenes Buch. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, die Gefühle und Gedanken sind abstrus und doch nachvollziehbar. Automatisch werden die Gedanken auf das Leben und seine Vergänglichkeit gelenkt. Die Sicht auf Situation im Leben wird durch diese bewusste Erkenntnis geändert und das Bewusstsein für das wertvolle, einmalige Leben geweckt. Eine humorvolle Erzählung über das „Geschenk“ Leben und den unabwendbaren Tod. Klare Leseempfehlung.

Ein wirklich wunderschönes Buch. Ich habe mich nicht nur direkt in die Geschichte versetzt gefühlt, sondern auch alle Charaktere mit ihren hellen und dunklen Seiten mögen gelernt. Einige Stellen sind voll mit Witz, andere wiederum tief philosophisch. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der Literatur mit Humor mag, aber dennoch gerne innehält und über die Fragen nachdenkt, die das Leben (oder in dem Fall den Tod) ausmacht.
Kann man dem Tod wirklich von der Schippe springen?
Ich hatte mir nach dem Klappentext ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt – trotzdem hat mich das Buch positiv überrascht. Witzig, charmant und manchmal sogar ein bisschen tiefgründig. Eine angenehm kurzweilige Geschichte über Leben, Tod und all das Dazwischen.
Der Titel, das Cover, der Klappentext... da war ich spontan interessiert. Also hab ich kurzerhand den Roman "Jetzt ist Sense" von Hans Rath in meine Lektüre einbezogen. Olivia Bentele, Psychologin bekommt an ihrem 50. Geburtstag Besuch vom gutaussehenden südländischen Sensenmann. Eigentlich hat er sich nur in der Tür geirrt, aber nachdem kurz darauf für Nachbarin, zu der er eigentlich wollte stirbt, stellt sich Olivia die Frage, wer der Mann tatsächlich ist. Zino, wie der sonderbare Fremde tatsächlich heißt, taucht erneut auf und sucht ihre psychologische Hilfe. Er erklärt, er sei Thanatos, der Gott des sanften Todes und sei zunehmend depremiert vom Umgang der Menschen mit dem Tod und dem Sterben. Olivia hält ihn für einen Neurotiker mit Todessehnsucht und bietet ihm therapeutische Hilfe an. Olivia Freundin Conny ist bei jedem Erkenntnisschritt dabei und ist eine unfassbar klasse Freundin als klar würd, dass der neue Klient wohl die Wahrheit spricht und tatsächlich da ist um einen von ihnen auf die andere Seite zu geleiten. Der Tod zeigt sich dabei durchaus verhandlungsbereit, denn auch er hadert mit seinen Schicksal als Todesengel... Meine Meinung: Eine kurzweilige unterhaltsame Geschichte mit viel Gelegenheit zum Schmunzeln. Olivia kommt unheimlich erwachsen, ruhig und besonnen rüber -sehr überlegt. Conny, die beste Freundin wirkt ebenso sympathisch und ist genau der richtige Sparringspartner für jeden Gedankenaustausch mit Olivia. Zino ist auch ein ganz entspannter Zeitgenosse und im Zusammenspiel der drei Protagonisten kommt die ein oder andere Überlegung zum Thema Tod, Sinn des Lebens, Leben nach dem Tod und auch über ethische Komponenten zum Zug. Eine schöne Art mit dem Tod umzugehen, der in unserer Gesellschaft sehr tabuisiert behandelt wird. Mir hat es Spass gemacht, auch wenn ich vom Ende nicht wirklich überzeugt wurde. Wer griechische Mythologie liebt und gern was liest, was zum Nachdenken anregt, ist hier gut beraten: Ich gebe 4 von 5 Sternen.

„Sekunde, sagten Sie gerade, dass Sie der Gott des Todes sind?“
Habe dieses Buch eigentlich nur wegen des lustigen Titels gekauft und wurde definitiv nicht enttäuscht. Wie der Name schon vermuten lässt, behandelt das Buch Themen wie Tod und die Endlichkeit des Lebens. Behält dabei aber Witz und Herzlichkeit. 5⭐️/5⭐️

Wenn Spannung und Humor aufeinander treffen!
Der Tod irrt sich nicht! Oder doch? "Jetzt ist Sense " von Hans Rath dtv_verlag 287 Seiten Zum Inhalt: Bei Psychologin Olivia Bentele, von allen nur Liv genannt, klingelt an Ihrem 50. Geburtstag ein attraktiver Südländer. Leider hat sich dieser offenbar nur in der Tür geirrt. Kurz darauf wird eine Nachbarin tot aufgefunden und Liv stellt sich die Frage, ob der unbekannte Mann etwas damit zu tun hat. Auf einmal steht der hübsche Grieche wieder vor ihrer Tür und behauptet, in Wahrheit heiße er Thanatos und sei der griechische Gott des sanften Todes. Er ist der Sensenmann persönlich! Meine Meinung: Direkt von Beginn an mochte ich den tollen schwarzen Humor. Ich fand den Schreibstil des Autors großartig und flog nur so durch die Seiten. Die Charaktere sind wirklich sehr interessant und ich stellte mir die ganze Situation bildlich vor. Sowohl Thanatos der Sensenmann, Olivia und auch Freundin Conny konnten mich komplett überzeugen. Es ist interessant wie viele Probleme der Job als Sensenmann mit sich bringt und man stellt sich die Frage: irrt sich der Tod eigentlich nie?. Es wird viel ernstes angesprochen aber mit einer Prise Witz verschönert. Somit wird das Thema Tod hier mal etwas anders behandelt und wir Leser bekommen den Hinweis das wir "Das Leben " nicht immer zu erst nehmen sollten. Schließlich haben wir doch nur das eine und keiner von uns kennt sein Ende wirklich. Ein wirklich unglaublich tolles Buch. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!

Lustig und tiefgründig - definitiv lesenswert
Auf meiner Suche nach einem lustigen Buch bin ich über „Jetzt ist Sense” gestolpert. Klang ganz gut, also gekauft. Mein erster Eindruck hat mich allerdings getäuscht. Es ist nicht „ganz gut”, es ist wirklich toll geschrieben! Dieses Buch erinnert einen daran, wie schnell eigentlich alles vorbei sein kann, dass niemand „alle Zeit der Welt” hat und wie wichtig es ist, das Leben auch wirklich zu leben. Von mir gibt’s definitiv eine Empfehlung!
📚Rezension & Interview | #JetztIstSense - #HansRath | Roman | Werbung📚 Moin ihr Samstagsphilosophen, Heute gibts mal was echt feines auf die gedruckten Seiten: In „Jetzt ist Sense“ beschreibt @hansrathautor die Begegnung von Olivia mit dem Tod. Aber nicht irgendeinem Tod, sondern dem sanften Tod, der in der griechischen Mythologie Thanatos heißt und in der Geschichte einfach Zino. Der irgendwie sympathische Grieche scheint sich in der Tür geirrt zu haben und als plötzlich ihre Nachbarin kurz darauf stirbt, kommt Olivia mächtig ins Grübeln. Sie als Psychologin geht natürlich rational an die Sache, was ihr angesichts eines echten Gottes nicht sehr lange funktioniert. Was dabei raus kommt, wenn eine Psychologin den Tod therapieren will, dafür müsst ihr das Buch schon selber lesen 😁 📚Bewertung📚 …aber lasst euch so viel gesagt sein: Was ein bisschen nach Schabernack klingt, ist in Wahrheit etwas sehr bewegendes, lustiges und bedeutsames. Hans Rath schafft die Charaktere mit einer unfassbare Tiefe und Liebe zum Authentischen. Er selbst sagte im Interview (ab Bild 2), dass er an keinem Buch je so lange gearbeitet hat und ich kann sagen, es hat sich gelohnt. Zwischen Sehnsucht, Krisen und ganz viel Freundschaft findet der interessierte Leser vor allem auch Tiefgang und etwas zum Nachdenken. Hier steckt echte Lebensweisheit drinnen, die viel charmanter verpackt ist als in den meisten Selbsthilferatgebern. Nie war der Tod so sympathisch und so besonders. Für mich war’s ein Buch, das wirklich vor allem eins war: die bisher größte Überraschung meines Lesejahrs! Für alle Menschen für die Tiefgang und Schmunzeln bzw. Endlichkeit und Leben kein Widerspruch ist, gibt es eine klare Empfehlung! Ich hab mir einiges raus geschrieben und auch nach dem Interview mit Hans viel nachgedacht. Daher gibts 9/10 ⭐️ Kennt ihr Bücher von Hans Rath? Habt ihr Angst vorm Tod? Und welches Buch begleitet euch in das Wochenende? Schönes Wochenende Nick PS: solltet ihr mal die Chance haben Hans bei einer Lesung zu treffen, nutzt sie! Spannender und sympathischer Kerl!

Am liebsten würde man mit dem Todesboten einen Ouzo trinken.
Als die Psychologin Liv Bentele ihre Türe öffnet, traut sie ihren Augen nicht. Vor ihr steht ein attraktiver Mann, verkleidet als Sensemann, sogar mit einer Sense. Soll das ein Scherz zu ihrem 50. Geburtstag sein? Doch der Mann hat sich nur in der Tür geirrt, er wollte zu ihrer alten Nachbarin. Eigenartig, dass diese kurze Zeit später tot aufgefunden wird. Als Liv dem Mann wieder über dem Weg läuft, stellt sie ihn zur Rede. Was sie aber erfährt, kann sie kaum glauben. Er ist Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, und möchte eine Therapie bei ihr machen. Es stellt sich aber heraus, dass das viel aufregender ist, als Liv je geahnt hätte. Die Geschichte ist etwas skurril, aber sehr amüsant und mit einer gewissen Leichtigkeit. Ich fand beim Hörbuch die Sprecherin Sandra Borgmann sehr angenehm, so dass man wirklich meinte, dass Liv selbst ihre Geschichte erzählt. Dabei gibt es viele Momente, bei denen man lachen oder schmunzeln muss. Auch wenn sich alles um den Tod dreht, bringt die Story eine philosophisch lebensbejahende Einstellung mit. Mein Fazit: Ich fühlte mich gut unterhalten und würde sehr gerne mit dem Todesboten einen Ouzo trinken. Für Zwischendurch perfekt. 4 Sterne.

Ein Rendezvous mit dem Tod 🤭
Das war ein tolles, kurzweiliges Lesevergnügen 😄 Olivia ist eine tolle Protagonistin. Ich fands richtig cool, dass sie schon etwas älter ist, Single und trotzdem fest im Leben steht, genau weiß was sie will und ein herzensguter Mensch ist. Der Tod ist hier ein sehr gutaussehender, charmanter Mann, der immer zur rechten Zeit am rechten Ort ist (Wortwitz beabsichtigt). Die beiden sind ein tolles Gespann und ich fand die Gespräche so schön. Sie waren mal pauschal, mal tiefgründig, mal lustig, mal traurig, aber immer richtig schön. Was ich auch noch sehr schön fand war, dass es trotz aller Möglichkeiten (und davon gab es viele) die Beziehungen zwischen Olivia und dem Tod nie romantisch geworden ist. Die ganze Geschichte bewegt sich auf einer platonischen Ebene und das war für das Buch super gelöst und perfekt gewählt, aber mir hat doch ein bisschen das Gefühl gefehlt. Jetzt ist Sense ist ein super Roman für zwischendurch und eröffnet einen ganz neuen Blick auf das Leben und den Tod 🤍
Anders als es der Klapptext vermuten lässt
Ein Buch mit kurzen Kapiteln, die sich gut und schnell lesen lassen, mit vielen lustigen Momenten. Erwartet habe ich eigentlich ein witziges Buch über einen Totengott, der sich aufgrund seines Jobs (welcher vermutlich von vielen Menschen verhasst wird) in Therapie begibt. Bekommen habe ich Buch über philosophische Gespräche über das Leben und den Tod. Die Dialoge zwischen Thanos und Olivia regen zum Reflektieren über das eigene Leben und die Einstellung zum Tod an. Vielleicht nicht ganz optimal, wenn man sich in einem akut präsenteren Trauermoment befindet. Gegen Ende gab es eine Wendung im Plott, die für mich persönlich nicht so richtig zum ganzen Geschehen gepasst hatte. Nett für Zwischendurch, wobei ich anhand des Klapptextes eher was anderes erwartet hatte.
„Diese ganze Welt ist ein einziges Fressen–und–gefressen–Werden. Du kannst behaupten, dass es ein Unterschied ist, ob du eine Waffe gegen jemanden richtest, oder ob du Waffen herstellst und verkaufst. Aber du kannst nicht leugnen, dass alle schuldig sind.” Zum 50. Geburtstag erhält die Psychologin Olivia Bentele einen unerwarteten Besuch von Thanatos, dem Gott des sanften Todes. Plötzlich steht er vor ihrer Tür und erklärt, dass er sich geirrt hat und eigentlich woanders hin wollte. War es wirklich nur ein Irrtum? Kann sich ein Gott, ein höheres Wesen, tatsächlich irren? In seinem neuen Roman "Jetzt ist Sense" beschäftigt sich der Autor Hans Rath mit der griechischen Mythologie und vor allem mit dem Tod - oder doch mit dem Sinn des Lebens? Kann der Tod auch erschöpft sein? Für Hans ist deutlich, dass das Buch die Menschen dazu anregen soll, mehr zu leben und nicht ihre Zeit mit Dingen zu vergeuden, die keine Freude bringen. Was Hans mit diesem skurrilen Buch erreicht, sind die vielen philosophischen Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Er zeigt auch deutlich, dass "jede Kultur ihren eigenen Tod hat". Wir in Westeuropa betrachten den Tod als etwas Schlechtes, aber im Buch geht es eigentlich mehr darum, dass Thanatos, auch bekannt als Zino, erschöpft ist und Therapie braucht. Die Dialoge waren größtenteils witzig und hatten etwas von Hollywood-Style. Es war interessant zu sehen, wie ein Buch fast ausschließlich aus Dialogen bestehen kann. Ich hatte zwar mehr zum Thema Tod oder Sterben erwartet, aber das Buch beschäftigt sich vorrangig mit dem Leben. Die philosophischen Gedanken waren jedoch sehr stark und zielführend. Hans versucht hier zu zeigen, dass der Tod plötzlich den ersten Schritt wagt und sein eigenes Schicksal ändert, anstatt sich nur über die Menschheit zu ärgern. Dass Olivia ihn darauf aufmerksam macht, dass sein Boss Hades ihn dafür bestrafen wird, zeigt, wie sehr wir auf Arbeit ausgerichtet sind. Dabei muss man auch sagen, dass privilegierte Menschen mehr Möglichkeiten haben, ihr Leben zu verändern und es zu hinterfragen, wie sie leben wollen. Fragwürdig finde ich die Erwähnung des Z-Wortes. Auch wenn es im Zusammenhang des Satzes als diskriminierend benannt wird, frage ich mich, ob man es überhaupt ausschreiben und in einem Live-Stream aussprechen muss. Das Wort "Junkie" finde ich in einem anderen Kontext auch fragwürdig, da es abwertend verwendet wird. "Junkie" kommt aus dem Englischen "to junk" und bedeutet so viel wie "Müll". Es wird oft benutzt, um drogenabhängige Menschen abzuwerten, die keinesfalls Müll sind. Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch unterhaltsam. „Wenn das Schicksal wirklich vorherbestimmt ist, warum wissen wir dann nicht, dass wir keine Wahl haben? Ich meine, ist es nicht völlig sinnlos, dass die Menschen glauben, frei zu sein? Und warum kennen wir das Gefühl der Freiheit, wenn sowieso alles vorherbestimmt ist?“

Ein tolles Buch mit Charm geht es an die Nachdenklichen Themen des Lebens heran. Man kann sich gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen die sehr sympathisch geschrieben sind und deren Geschichte so echt und mitfühlend geschrieben wurde. Eine Empfehlung für alle die gerne Geschichten über tiefgehende Themen lesen mit einer Briese Humor.
Wenn der Tod klingelt und aussieht wie ein griechischer Gott
Stell dir vor, du wirst 50, willst dich betrinken, vielleicht ein bisschen jammern – und plötzlich steht der Tod vor deiner Tür. Aber nicht irgendein Tod: Zino, der aussieht wie ein Model aus einem Olivenöl-Werbespot, trägt eine Sense und behauptet, dich abholen zu wollen. Äh, bitte was? 🧠 Handlung in Kurzform: • Liv, Psychologin mit Hang zur Selbstironie, bekommt Besuch vom Tod. • Der ist charmant, verwirrt und irgendwie nicht ganz bei der Sache. • Statt sie ins Jenseits zu befördern, will er sie retten – vor seiner Schwester, der fiesen Variante des Todes. • Chaos, Wortgefechte und ein bisschen Philosophie folgen. 😂 Humor-Level: • Zwischen „Was zur Hölle passiert hier?“ und „Ich lache, obwohl’s eigentlich tragisch ist.“ • Dialoge wie aus einem absurden Theaterstück, aber mit Herz. • Der Tod hat Existenzkrisen, Liv hat Lebenskrisen – perfekte Kombi für skurrile Szenen. 📚 Fazit: Ein Buch wie ein Glas Prosecco mit einem Schuss Baldrian: spritzig, beruhigend und ein bisschen verrückt. Wer Lust hat auf eine Story, in der der Tod charmant ist, das Leben nervt und trotzdem alles irgendwie Sinn ergibt – bitte einsteigen, die Sense fährt ab.
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3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Der Sensenmann in Therapie
Ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag bekommt die Psychologin Liv Bentele Besuch von einem attraktiven Südländer in schwarzem Cape. Leider hat sich der Mann nur in der Tür geirrt. Aber dann ist plötzlich die alte Dame tot, nach der er sich erkundigt hat, und Liv stellt ihn zur Rede. In Wahrheit sei er Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, antwortet er freundlich, und ja, es deprimiere ihn zutiefst, wie unwürdig das Sterben heute sei. Liv sieht in ihm eher einen von Todessehnsucht geplagten Neurotiker und bietet ihm therapeutische Hilfe an. Bei ihrem lebhaften Austausch stellt sich heraus, dass Livs neuer Klient tatsächlich der Sensenmann ist – und sich nicht in der Tür geirrt hat.
Book Information
Author Description
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Nach Jobs als Tankwart, Bauarbeiter, Bühnentechniker, Theaterkritiker und Drehbuchlektor lebt er heute als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin. Zuletzt sind unter dem Pseudonym Moritz Matthies, zusammen mit Edgar Rai, die Erdmännchen-Romane ›Der Wald ruft‹ und ›Da ist was im Busch‹ bei dtv erschienen.
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Was das Leben wirklich bedeutet und wann es Zeit ist zu gehen
Mit besonders literarischer Finesse, entführt uns Hans Rath in die Welt des Todes. Das geschieht zuerst leicht satirisch, indem er das Thema ein wenig auf die Schippe nimmt. Die Dialoge sind gerade zu von Humor durchzogen und entlocken dem Leser ziemlich viele Lacher. Spätestens ab der Hälfte wird es langsam dramatischer und man weiß eigentlich schon von Anfang an, wohin das führen soll. Naja. Eigentlich hätte ich eine ganz andere Richtung am Schluss erwartet, dadurch der eine halbe Stern Abzug. Denn wie ich es aus "Im nächsten Leben wird alles besser" von Hans Rath kenne, sollten eigentlich die Tränen fließen. Was hier nicht der Fall war. Trotzalledem eine schöne Lektüre, die auch ethische Fragen aufwirft, ob wir bereit sind, ein anderes Leben gegen unseres einzutauschen, wenn der Tod vor unserer Haustür steht. Und noch vieles mehr. Eine Leseempfehlung gebe ich auf jeden Fall raus.

Irgendwann, früher oder später, da kommt der Tot und holt einen ab.
Ich möchte gar nicht groß über dieses Buch erzählen, da ich das Gefühl hab, dass es nicht direkt für meine Altersklasse bestimmt ist, aber dennoch möchte ich erwähnen, dass es ein sehr angenehmes Buch zum Nachdenken war. Der Schreibstil war flüssig und die Kapitel kurz, sodass es ein kurzes Lese-Vergnügen bot. Mit ein bisschen Witz und ganz viel Charme durfte ich Oliva und dem Gott des Todes auf ihrer außergewöhnlichen Reise folgen. Fragen wie: Kann man den Tot austricksen? Ist alles Vorher bestimmt? Wie sieht das Leben danach aus? Und vor allem "Nutze deine Zeit die du hast und lebe dein Leben, weil du nie wissen kannst, wann es vorbei ist" standen als Mottos im Vordergrund dieser Geschichte. Sicherlich stellt dieses Buch auch eine schöne Geschenk-Idee dar, für Menschen die gerne Lesen und vielleicht schon eher in ihren 50er sind :) Die Themen welche im Buch vorkommen, sind dennoch für alle Altersklassen gedacht und meiner Meinung nach auch lesenswert.
Die Tatsache, dass wir irgendwann sterben werden, sollte uns Kraft zum Leben geben.
Das Thema Tod wurde zu einem hoffnungsvollen und lebenswürdigen Gedanken gemacht. Faszinierend wie Rath es schafft aus einer realen Welt ein Fantasy zu machen. In diesem Buch geht mir das allerdings zu schnell und die Personen wirken dadurch sehr naiv. Die Unterhaltungen sind auch nicht so amüsant wie in den andern Büchern die ich vom Autor kenne.
Die Zeit keines Menschen ist unendlich. Viele haben Angst vor dem Tod. Hans Rath hat in seinem Buch Jetzt ist Sense eine andere Art aufgezeigt, und hat auf witzige, charmante und poetische Art und Weise dem Tod eine Stimme gegeben und dazu einen Charakter. Ich musste sehr lachen bei dem Buch, und habe und tue es immer noch, über vieles Nachgedacht. Teilweise sind es die kleinen Denkanstöße zwischen den Zeilen, oder in dem witzigen Dialogen, die mich kurz haben inne halten lassen. Auch wenn Protagonistin Olivia nicht unbedingt mein Fall war und dafür der Tod eine menge wett machen konnte, hatte ich leider etwas über der Hälfte das Gefühl das noch einige wichtige Dinge rein müssen, was das Buch ab für mich etwas zu gequetscht und zu schnell anfühlen ließ. Dennoch habe ich mich sehr gefreut Hans Rath als Autor im Kopf aufzunehmen und nun mal öfter die Augen nach seinen Werken offen zu halten.

Auch wenn ich als erstes gedacht habe, dass ein Buch über den Tod bestimmt eine ziemlich schwere Kost wird, war das hier tatsächlich überhaupt nicht der Fall. Selten hat mich ein Buch gleichzeitig so oft zum Lächeln und zum Nachdenken gebracht. Hans Rath hat es geschafft, über den Tod (der hier übrigens ziemlich freundlich und humorvoll ist) und Vergänglichkeit zu schreiben, ohne dass es schwer oder traurig wird. Stattdessen ist da so viel Witz, Warmherzigkeit und eine skurrile Leichtigkeit, dass man am Ende das Leben und damit auch seine Endlichkeit irgendwie ein kleines bisschen mehr zu schätzen weiß. Ein Buch, das einen trotz des Themas mit einem guten Gefühl und einem Grinsen zurücklässt. ☺️

Olivia und der sanfte Tod
„Jetzt ist Sense“ von Hans Rath ist eine wirklich humorvolle aber doch komplexe Geschichte in der Olivia (Psychologin, 50 Jahre, Single, lebensbejahend) auf Zino, bzw. Thanatos, der Gott des sanften Todes, höchstpersönlich trifft und der nicht nur seinen göttlichen Auftrag anzweifelt sondern auch Liv‘s Welt auf den Kopf stellt. Man merkt das Rath Philosophie, Germanistik und Psychologie studiert hat, denn die Story ist nicht nur voller humorvoller Begegnungen und Dialoge sondern mit spannenden, philosophischen Gedanken gespickt. Mich hat es jedenfalls köstlich unterhalten! Perfekt für den Herbst, wer es trotz der Halloween-Season nicht so gruselig mag.
Wenig erwartet, viel bekommen. Als ich hier den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich, es könnte ein lustiges Buch über den Sensenmann sein und bewarb mich für den Gewinn eines Leseexemplars. Ich musste an die Reihe von Karen Elste bei Audible denken, die sich auch mit dem bzw. den Sensemännern und -frauen beschäftigt und mich im letzten Jahr sehr gut unterhalten hat. Cover und Titel des Buches ließen erahnen, dass es hier darum gehen könnte, dass der Sensenmann keine Lust mehr auf seinen Job hat. Und im Prinzip ist dies auch ein Thema (von mehreren). Hauptsächlich aber geht es um die Hauptprotagonistin Liv, die als Psychologin arbeitet und sich mehr oder weniger mit dem Tod anfreundet (ja, da ist eine bewusste Doppeldeutigkeit in dieser Formulierung). Im Laufe des Buches erfahren wir zwar nicht viel über sie und ihr Leben, aber der kleine Ausschnitt, den wir gezeigt bekommen, reicht vollkommen aus, um der Geschichte gerecht zu werden. Ich habe dieses Buch fast in einem Rutsch weggelesen, da es so leicht und flüssig geschrieben ist, dass man kaum merkt, wie die Seiten so dahinfliegen. Zudem war ich selbst in einer kleinen (Sinn-)Krise, als ich es las und konnte ein paar Denkanstöße für mich mitnehmen, was ich als sehr wertvoll empfand (Danke an den Autor dafür :) ). Ich kannte den Autor Hans Rath bis dato nicht, werde mir aber mal andere seiner Bücher anschauen, da ich seine Art zu schreiben, sehr angenehm zu lesen finde. Klare Leseempfehlung - besonders für Fans von "Butterfly Effect" und "Dark"!
Wie ist es, wenn der Tod scheinbar an der falschen Tür klopft? Oder ist es doch die richtige Tür? Wie reagiert man richtig und kann man den Tod ablenken oder umstimmen? Fragen, die sich auch Liv im Lauf der Geschichte stellt, nachdem der Mann mit dem schwarzen Cap an ihre Tür klopfte. Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, bringt ihr Leben und ihre Sicht auf das Leben durcheinander. Liv muss zusehen, wie Menschen in ihrer Nähe sterben, da auch Thanatos an ihrer Seite ist. Sie stellt ihn zur Rede und kommt mit ihm ins Gespräch. Hans Rath hat eine schwarze und skurrile Geschichte erschaffen. Sie ist unterhaltsam und nachdenklich zu gleich. Etwas Slapstick, etwas Tiefgang, beides wird sehr gut von Sandra Borgmann vorgelesen. Die philosophischen Ansätze kann man gut mitnehmen und verarbeiten. Es gibt keinen erhobenen Zeigefinger oder du-musst-dich-jetzt-ändern Tenor, sondern einfach nur eine Geschichte über und mit dem Tod, die trotzdem lebensbejahend ist.
Sympathischer Tod
Wenn man dem Tod persönlich kennt, sollte es sich doch einfacher leben, oder ? Eines Tages steht der Tod höchstpersönlich in Form des gut aussehenden griechischen Gott Thanatos vor der Tür von Psychologin Olivia Bentele. Als dann eine Mitbewohnerin aus dem Mehrfamilienhauses tot aufgefunden wird, fällt ihr Verdacht sofort auf den Sensenmann, der sich als Zino ausgibt. Ab diesem Zeitpunkt gerät das Leben von Olivia durchaus aus den Fugen. Nach einigen Treffen sympathisiert Liv mit Zino, bis er wegen ihr, wieder vor ihrer Tür steht. Plötzlich erlangen die letzten Tage einen ungewöhnlich hohe Gewichtung, ob wohl immer die letzt Stunde schlagen könnte. Beide versuchen sich aus ihrem vorbestimmten Schicksal zu befreien. Daraufhin startet Hardes seine persönliche Fede gegen beide und alle, die sie lieben. Eine nette Geschichte, um sich wieder vor Augen zu führen, dass die Lebenszeit nur geliehen ist und wir nicht entscheiden, wann diese endet. Wirklich eine sehr angenehme Erzählung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Leider hat mich jedoch die Story nicht ganz abgeholt.
Leichter Lesegenuss
Der Sensenmann, aka Todesgott Thanatos, klopft versehentlich (oder doch nicht?) bei Olivia, der Therapeutin. Was danach folgt ist eine Art Stalking (er ist immer rein zufällig überall wo sie ist), Olivias beste Freundin Conny, die ihn den "schönen Zino" mit dem Waschbrettbauch nennt und einige Nebenhandlungen rund um Olivias Ex und die Ehe/Kinder von Conny. Es war leicht zu lesen und machte Spaß aber irgendwo war das Buch auch unzufriedenstellend. Erwartet hatte ich amüsante Therapiestunden mit einem geburnouteten Todesgott aber das fand nie statt. Ab der Hälfte des Buches kam dann ein Plottwist, nämlich SPOILER ----- ---- dass er sich nie in der Tür geirrt hatte, sondern wirklich sie mit ins Todesreich nehmen will. Dann rettet er sie aber vor ihrem Schicksal, kriegt Ärger mit Hades, der hat es dann auf die Bekannten und Freunde von Oliva abgesehen und am Ende ist irgendwie alles egal und wieder im Lot. Lockere Lektüre, aber erwartet keinen Banger.
Ein wunderschönes, humorvolles Buch über das Geschenk Leben und den unabwendbaren Tod! Leseempfehlung!
„Jetzt ist Sense“ von Hans Rath ist mit seinen 286 1/2 Seiten ein philosophisches Meisterwerk, in welchem auf witzige Art und Weise das Leben und der Tod beschrieben werden, gelungen. Psychologin Olivia Bentele bekommt an ihrem 50. Geburtstag nicht nur Besuch von ihrem Ex-Mann, auch ein attraktiver Südländer in schwarzem Cape klingelt an ihrer Türe. Ein Stripper mit Sense von ihrer Freundin Conny als Geschenk? Schade, die Sahneschnitte hat sich in der Tür geirrt. Warum besucht ein verkleideter Südländer ihre alte Nachbarin? Der hübsche Mann begegnet ihr in nächster Zeit häufig und immer stirbt in seiner Nähe jemand. Ist das Zufall? Ist er ein Todesengel? Der geheimnisvolle Fremde wird Olivias Klient und behauptet der Gott des Todes zu sein. Olivia wird nicht schlau aus dem Mann und nimmt natürlich auch seine Erzählungen nicht ernst. Orte wie Hades oder Reisen durch den Äther sind nicht greifbar in der Realität für die Psychologin. Die Götter verlieren in der modernen Welt ihre Macht, die heiligen Orte verschwinden oder werden zu Touristenattraktionen. Gebete, Lieder und Rituale verblassen und die kraftvollen Orte wie das Orakel von Delphi wird nur noch von Leuten besucht, die in der Esoterik bewandert sind. Ist das modern oder erbärmlich? fragt sich Zino. Zino Angelopoulos ist der Gott des sanften Todes, Sensenmann oder auch Todesengel genannt. Er lügt und blendet sein gegenüber; er verführt und doch ist man dem Tode geweiht, wenn er an der Türe klingelt. Und er ist deprimiert-sein Job gefällt ihm nicht mehr und er möchte mit Hilfe einer Therapie etwas ändern. Ist dies die Wahrheit? Olivia und Conny verbindet eine langjährige Freundschaft. Olivia ist geplagt mit ihrem Ex-Mann, sie versucht dessen abenteuerliche Lebensplanung zu verstehen und weist ihn darauf hin, seine Tochter Lilly mit einzubeziehen. Conny lebt ihr Leben mit ihrem untreuen älteren Mann. Er ist Professor an einer Universität und kann seine Finger nicht von den Studentinnen lassen. So haben sich auch die beiden kennengelernt. Wegen ihrer Tochter Camilla versuchen die beiden ihr gemeinsames Leben in den Griff zu bekommen. Diese ist mit ihrem Mann Arne einem betrügerischen Immobilienmakler auf den Leim gegangen und lebt nun in einer Bruchbude mit verseuchten Land. Ein ganz normales Leben mit Höhen und Tiefen und doch ist der Tod gekommen. Zino wird jemanden mitnehmen, ist dies eigentlich verhandelbar? Und kann man den Tod austricksen? Ein mitreißendes, humorvolles und flüssig geschriebenes Buch. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, die Gefühle und Gedanken sind abstrus und doch nachvollziehbar. Automatisch werden die Gedanken auf das Leben und seine Vergänglichkeit gelenkt. Die Sicht auf Situation im Leben wird durch diese bewusste Erkenntnis geändert und das Bewusstsein für das wertvolle, einmalige Leben geweckt. Eine humorvolle Erzählung über das „Geschenk“ Leben und den unabwendbaren Tod. Klare Leseempfehlung.

Ein wirklich wunderschönes Buch. Ich habe mich nicht nur direkt in die Geschichte versetzt gefühlt, sondern auch alle Charaktere mit ihren hellen und dunklen Seiten mögen gelernt. Einige Stellen sind voll mit Witz, andere wiederum tief philosophisch. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der Literatur mit Humor mag, aber dennoch gerne innehält und über die Fragen nachdenkt, die das Leben (oder in dem Fall den Tod) ausmacht.
Kann man dem Tod wirklich von der Schippe springen?
Ich hatte mir nach dem Klappentext ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt – trotzdem hat mich das Buch positiv überrascht. Witzig, charmant und manchmal sogar ein bisschen tiefgründig. Eine angenehm kurzweilige Geschichte über Leben, Tod und all das Dazwischen.
Der Titel, das Cover, der Klappentext... da war ich spontan interessiert. Also hab ich kurzerhand den Roman "Jetzt ist Sense" von Hans Rath in meine Lektüre einbezogen. Olivia Bentele, Psychologin bekommt an ihrem 50. Geburtstag Besuch vom gutaussehenden südländischen Sensenmann. Eigentlich hat er sich nur in der Tür geirrt, aber nachdem kurz darauf für Nachbarin, zu der er eigentlich wollte stirbt, stellt sich Olivia die Frage, wer der Mann tatsächlich ist. Zino, wie der sonderbare Fremde tatsächlich heißt, taucht erneut auf und sucht ihre psychologische Hilfe. Er erklärt, er sei Thanatos, der Gott des sanften Todes und sei zunehmend depremiert vom Umgang der Menschen mit dem Tod und dem Sterben. Olivia hält ihn für einen Neurotiker mit Todessehnsucht und bietet ihm therapeutische Hilfe an. Olivia Freundin Conny ist bei jedem Erkenntnisschritt dabei und ist eine unfassbar klasse Freundin als klar würd, dass der neue Klient wohl die Wahrheit spricht und tatsächlich da ist um einen von ihnen auf die andere Seite zu geleiten. Der Tod zeigt sich dabei durchaus verhandlungsbereit, denn auch er hadert mit seinen Schicksal als Todesengel... Meine Meinung: Eine kurzweilige unterhaltsame Geschichte mit viel Gelegenheit zum Schmunzeln. Olivia kommt unheimlich erwachsen, ruhig und besonnen rüber -sehr überlegt. Conny, die beste Freundin wirkt ebenso sympathisch und ist genau der richtige Sparringspartner für jeden Gedankenaustausch mit Olivia. Zino ist auch ein ganz entspannter Zeitgenosse und im Zusammenspiel der drei Protagonisten kommt die ein oder andere Überlegung zum Thema Tod, Sinn des Lebens, Leben nach dem Tod und auch über ethische Komponenten zum Zug. Eine schöne Art mit dem Tod umzugehen, der in unserer Gesellschaft sehr tabuisiert behandelt wird. Mir hat es Spass gemacht, auch wenn ich vom Ende nicht wirklich überzeugt wurde. Wer griechische Mythologie liebt und gern was liest, was zum Nachdenken anregt, ist hier gut beraten: Ich gebe 4 von 5 Sternen.

„Sekunde, sagten Sie gerade, dass Sie der Gott des Todes sind?“
Habe dieses Buch eigentlich nur wegen des lustigen Titels gekauft und wurde definitiv nicht enttäuscht. Wie der Name schon vermuten lässt, behandelt das Buch Themen wie Tod und die Endlichkeit des Lebens. Behält dabei aber Witz und Herzlichkeit. 5⭐️/5⭐️

Wenn Spannung und Humor aufeinander treffen!
Der Tod irrt sich nicht! Oder doch? "Jetzt ist Sense " von Hans Rath dtv_verlag 287 Seiten Zum Inhalt: Bei Psychologin Olivia Bentele, von allen nur Liv genannt, klingelt an Ihrem 50. Geburtstag ein attraktiver Südländer. Leider hat sich dieser offenbar nur in der Tür geirrt. Kurz darauf wird eine Nachbarin tot aufgefunden und Liv stellt sich die Frage, ob der unbekannte Mann etwas damit zu tun hat. Auf einmal steht der hübsche Grieche wieder vor ihrer Tür und behauptet, in Wahrheit heiße er Thanatos und sei der griechische Gott des sanften Todes. Er ist der Sensenmann persönlich! Meine Meinung: Direkt von Beginn an mochte ich den tollen schwarzen Humor. Ich fand den Schreibstil des Autors großartig und flog nur so durch die Seiten. Die Charaktere sind wirklich sehr interessant und ich stellte mir die ganze Situation bildlich vor. Sowohl Thanatos der Sensenmann, Olivia und auch Freundin Conny konnten mich komplett überzeugen. Es ist interessant wie viele Probleme der Job als Sensenmann mit sich bringt und man stellt sich die Frage: irrt sich der Tod eigentlich nie?. Es wird viel ernstes angesprochen aber mit einer Prise Witz verschönert. Somit wird das Thema Tod hier mal etwas anders behandelt und wir Leser bekommen den Hinweis das wir "Das Leben " nicht immer zu erst nehmen sollten. Schließlich haben wir doch nur das eine und keiner von uns kennt sein Ende wirklich. Ein wirklich unglaublich tolles Buch. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!

Lustig und tiefgründig - definitiv lesenswert
Auf meiner Suche nach einem lustigen Buch bin ich über „Jetzt ist Sense” gestolpert. Klang ganz gut, also gekauft. Mein erster Eindruck hat mich allerdings getäuscht. Es ist nicht „ganz gut”, es ist wirklich toll geschrieben! Dieses Buch erinnert einen daran, wie schnell eigentlich alles vorbei sein kann, dass niemand „alle Zeit der Welt” hat und wie wichtig es ist, das Leben auch wirklich zu leben. Von mir gibt’s definitiv eine Empfehlung!
📚Rezension & Interview | #JetztIstSense - #HansRath | Roman | Werbung📚 Moin ihr Samstagsphilosophen, Heute gibts mal was echt feines auf die gedruckten Seiten: In „Jetzt ist Sense“ beschreibt @hansrathautor die Begegnung von Olivia mit dem Tod. Aber nicht irgendeinem Tod, sondern dem sanften Tod, der in der griechischen Mythologie Thanatos heißt und in der Geschichte einfach Zino. Der irgendwie sympathische Grieche scheint sich in der Tür geirrt zu haben und als plötzlich ihre Nachbarin kurz darauf stirbt, kommt Olivia mächtig ins Grübeln. Sie als Psychologin geht natürlich rational an die Sache, was ihr angesichts eines echten Gottes nicht sehr lange funktioniert. Was dabei raus kommt, wenn eine Psychologin den Tod therapieren will, dafür müsst ihr das Buch schon selber lesen 😁 📚Bewertung📚 …aber lasst euch so viel gesagt sein: Was ein bisschen nach Schabernack klingt, ist in Wahrheit etwas sehr bewegendes, lustiges und bedeutsames. Hans Rath schafft die Charaktere mit einer unfassbare Tiefe und Liebe zum Authentischen. Er selbst sagte im Interview (ab Bild 2), dass er an keinem Buch je so lange gearbeitet hat und ich kann sagen, es hat sich gelohnt. Zwischen Sehnsucht, Krisen und ganz viel Freundschaft findet der interessierte Leser vor allem auch Tiefgang und etwas zum Nachdenken. Hier steckt echte Lebensweisheit drinnen, die viel charmanter verpackt ist als in den meisten Selbsthilferatgebern. Nie war der Tod so sympathisch und so besonders. Für mich war’s ein Buch, das wirklich vor allem eins war: die bisher größte Überraschung meines Lesejahrs! Für alle Menschen für die Tiefgang und Schmunzeln bzw. Endlichkeit und Leben kein Widerspruch ist, gibt es eine klare Empfehlung! Ich hab mir einiges raus geschrieben und auch nach dem Interview mit Hans viel nachgedacht. Daher gibts 9/10 ⭐️ Kennt ihr Bücher von Hans Rath? Habt ihr Angst vorm Tod? Und welches Buch begleitet euch in das Wochenende? Schönes Wochenende Nick PS: solltet ihr mal die Chance haben Hans bei einer Lesung zu treffen, nutzt sie! Spannender und sympathischer Kerl!

Am liebsten würde man mit dem Todesboten einen Ouzo trinken.
Als die Psychologin Liv Bentele ihre Türe öffnet, traut sie ihren Augen nicht. Vor ihr steht ein attraktiver Mann, verkleidet als Sensemann, sogar mit einer Sense. Soll das ein Scherz zu ihrem 50. Geburtstag sein? Doch der Mann hat sich nur in der Tür geirrt, er wollte zu ihrer alten Nachbarin. Eigenartig, dass diese kurze Zeit später tot aufgefunden wird. Als Liv dem Mann wieder über dem Weg läuft, stellt sie ihn zur Rede. Was sie aber erfährt, kann sie kaum glauben. Er ist Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, und möchte eine Therapie bei ihr machen. Es stellt sich aber heraus, dass das viel aufregender ist, als Liv je geahnt hätte. Die Geschichte ist etwas skurril, aber sehr amüsant und mit einer gewissen Leichtigkeit. Ich fand beim Hörbuch die Sprecherin Sandra Borgmann sehr angenehm, so dass man wirklich meinte, dass Liv selbst ihre Geschichte erzählt. Dabei gibt es viele Momente, bei denen man lachen oder schmunzeln muss. Auch wenn sich alles um den Tod dreht, bringt die Story eine philosophisch lebensbejahende Einstellung mit. Mein Fazit: Ich fühlte mich gut unterhalten und würde sehr gerne mit dem Todesboten einen Ouzo trinken. Für Zwischendurch perfekt. 4 Sterne.

Ein Rendezvous mit dem Tod 🤭
Das war ein tolles, kurzweiliges Lesevergnügen 😄 Olivia ist eine tolle Protagonistin. Ich fands richtig cool, dass sie schon etwas älter ist, Single und trotzdem fest im Leben steht, genau weiß was sie will und ein herzensguter Mensch ist. Der Tod ist hier ein sehr gutaussehender, charmanter Mann, der immer zur rechten Zeit am rechten Ort ist (Wortwitz beabsichtigt). Die beiden sind ein tolles Gespann und ich fand die Gespräche so schön. Sie waren mal pauschal, mal tiefgründig, mal lustig, mal traurig, aber immer richtig schön. Was ich auch noch sehr schön fand war, dass es trotz aller Möglichkeiten (und davon gab es viele) die Beziehungen zwischen Olivia und dem Tod nie romantisch geworden ist. Die ganze Geschichte bewegt sich auf einer platonischen Ebene und das war für das Buch super gelöst und perfekt gewählt, aber mir hat doch ein bisschen das Gefühl gefehlt. Jetzt ist Sense ist ein super Roman für zwischendurch und eröffnet einen ganz neuen Blick auf das Leben und den Tod 🤍
Anders als es der Klapptext vermuten lässt
Ein Buch mit kurzen Kapiteln, die sich gut und schnell lesen lassen, mit vielen lustigen Momenten. Erwartet habe ich eigentlich ein witziges Buch über einen Totengott, der sich aufgrund seines Jobs (welcher vermutlich von vielen Menschen verhasst wird) in Therapie begibt. Bekommen habe ich Buch über philosophische Gespräche über das Leben und den Tod. Die Dialoge zwischen Thanos und Olivia regen zum Reflektieren über das eigene Leben und die Einstellung zum Tod an. Vielleicht nicht ganz optimal, wenn man sich in einem akut präsenteren Trauermoment befindet. Gegen Ende gab es eine Wendung im Plott, die für mich persönlich nicht so richtig zum ganzen Geschehen gepasst hatte. Nett für Zwischendurch, wobei ich anhand des Klapptextes eher was anderes erwartet hatte.
„Diese ganze Welt ist ein einziges Fressen–und–gefressen–Werden. Du kannst behaupten, dass es ein Unterschied ist, ob du eine Waffe gegen jemanden richtest, oder ob du Waffen herstellst und verkaufst. Aber du kannst nicht leugnen, dass alle schuldig sind.” Zum 50. Geburtstag erhält die Psychologin Olivia Bentele einen unerwarteten Besuch von Thanatos, dem Gott des sanften Todes. Plötzlich steht er vor ihrer Tür und erklärt, dass er sich geirrt hat und eigentlich woanders hin wollte. War es wirklich nur ein Irrtum? Kann sich ein Gott, ein höheres Wesen, tatsächlich irren? In seinem neuen Roman "Jetzt ist Sense" beschäftigt sich der Autor Hans Rath mit der griechischen Mythologie und vor allem mit dem Tod - oder doch mit dem Sinn des Lebens? Kann der Tod auch erschöpft sein? Für Hans ist deutlich, dass das Buch die Menschen dazu anregen soll, mehr zu leben und nicht ihre Zeit mit Dingen zu vergeuden, die keine Freude bringen. Was Hans mit diesem skurrilen Buch erreicht, sind die vielen philosophischen Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Er zeigt auch deutlich, dass "jede Kultur ihren eigenen Tod hat". Wir in Westeuropa betrachten den Tod als etwas Schlechtes, aber im Buch geht es eigentlich mehr darum, dass Thanatos, auch bekannt als Zino, erschöpft ist und Therapie braucht. Die Dialoge waren größtenteils witzig und hatten etwas von Hollywood-Style. Es war interessant zu sehen, wie ein Buch fast ausschließlich aus Dialogen bestehen kann. Ich hatte zwar mehr zum Thema Tod oder Sterben erwartet, aber das Buch beschäftigt sich vorrangig mit dem Leben. Die philosophischen Gedanken waren jedoch sehr stark und zielführend. Hans versucht hier zu zeigen, dass der Tod plötzlich den ersten Schritt wagt und sein eigenes Schicksal ändert, anstatt sich nur über die Menschheit zu ärgern. Dass Olivia ihn darauf aufmerksam macht, dass sein Boss Hades ihn dafür bestrafen wird, zeigt, wie sehr wir auf Arbeit ausgerichtet sind. Dabei muss man auch sagen, dass privilegierte Menschen mehr Möglichkeiten haben, ihr Leben zu verändern und es zu hinterfragen, wie sie leben wollen. Fragwürdig finde ich die Erwähnung des Z-Wortes. Auch wenn es im Zusammenhang des Satzes als diskriminierend benannt wird, frage ich mich, ob man es überhaupt ausschreiben und in einem Live-Stream aussprechen muss. Das Wort "Junkie" finde ich in einem anderen Kontext auch fragwürdig, da es abwertend verwendet wird. "Junkie" kommt aus dem Englischen "to junk" und bedeutet so viel wie "Müll". Es wird oft benutzt, um drogenabhängige Menschen abzuwerten, die keinesfalls Müll sind. Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch unterhaltsam. „Wenn das Schicksal wirklich vorherbestimmt ist, warum wissen wir dann nicht, dass wir keine Wahl haben? Ich meine, ist es nicht völlig sinnlos, dass die Menschen glauben, frei zu sein? Und warum kennen wir das Gefühl der Freiheit, wenn sowieso alles vorherbestimmt ist?“

Ein tolles Buch mit Charm geht es an die Nachdenklichen Themen des Lebens heran. Man kann sich gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen die sehr sympathisch geschrieben sind und deren Geschichte so echt und mitfühlend geschrieben wurde. Eine Empfehlung für alle die gerne Geschichten über tiefgehende Themen lesen mit einer Briese Humor.
Wenn der Tod klingelt und aussieht wie ein griechischer Gott
Stell dir vor, du wirst 50, willst dich betrinken, vielleicht ein bisschen jammern – und plötzlich steht der Tod vor deiner Tür. Aber nicht irgendein Tod: Zino, der aussieht wie ein Model aus einem Olivenöl-Werbespot, trägt eine Sense und behauptet, dich abholen zu wollen. Äh, bitte was? 🧠 Handlung in Kurzform: • Liv, Psychologin mit Hang zur Selbstironie, bekommt Besuch vom Tod. • Der ist charmant, verwirrt und irgendwie nicht ganz bei der Sache. • Statt sie ins Jenseits zu befördern, will er sie retten – vor seiner Schwester, der fiesen Variante des Todes. • Chaos, Wortgefechte und ein bisschen Philosophie folgen. 😂 Humor-Level: • Zwischen „Was zur Hölle passiert hier?“ und „Ich lache, obwohl’s eigentlich tragisch ist.“ • Dialoge wie aus einem absurden Theaterstück, aber mit Herz. • Der Tod hat Existenzkrisen, Liv hat Lebenskrisen – perfekte Kombi für skurrile Szenen. 📚 Fazit: Ein Buch wie ein Glas Prosecco mit einem Schuss Baldrian: spritzig, beruhigend und ein bisschen verrückt. Wer Lust hat auf eine Story, in der der Tod charmant ist, das Leben nervt und trotzdem alles irgendwie Sinn ergibt – bitte einsteigen, die Sense fährt ab.























































