Was das Leben wirklich bedeutet und wann es Zeit ist zu gehen
Mit besonders literarischer Finesse, entführt uns Hans Rath in die Welt des Todes. Das geschieht zuerst leicht satirisch, indem er das Thema ein wenig auf die Schippe nimmt. Die Dialoge sind gerade zu von Humor durchzogen und entlocken dem Leser ziemlich viele Lacher. Spätestens ab der Hälfte wird es langsam dramatischer und man weiß eigentlich schon von Anfang an, wohin das führen soll. Naja. Eigentlich hätte ich eine ganz andere Richtung am Schluss erwartet, dadurch der eine halbe Stern Abzug. Denn wie ich es aus "Im nächsten Leben wird alles besser" von Hans Rath kenne, sollten eigentlich die Tränen fließen. Was hier nicht der Fall war. Trotzalledem eine schöne Lektüre, die auch ethische Fragen aufwirft, ob wir bereit sind, ein anderes Leben gegen unseres einzutauschen, wenn der Tod vor unserer Haustür steht. Und noch vieles mehr. Eine Leseempfehlung gebe ich auf jeden Fall raus.
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Es gab einige Seiten die mich zum Nachdenken gebracht haben aber auch wieder Seiten wo ich sehr schmunzeln musste. Klare Leseempfehlung
Kann man dem Tod wirklich von der Schippe springen?
Ich hatte mir nach dem Klappentext ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt – trotzdem hat mich das Buch positiv überrascht. Witzig, charmant und manchmal sogar ein bisschen tiefgründig. Eine angenehm kurzweilige Geschichte über Leben, Tod und all das Dazwischen.
Der Sensenmann, aka Todesgott Thanatos, klopft versehentlich (oder doch nicht?) bei Olivia, der Therapeutin.
Was danach folgt ist eine Art Stalking (er ist immer rein zufällig überall wo sie ist), Olivias beste Freundin Conny, die ihn den "schönen Zino" mit dem Waschbrettbauch nennt und einige Nebenhandlungen rund um Olivias Ex und die Ehe/Kinder von Conny.
Es war leicht zu lesen und machte Spaß aber irgendwo war das Buch auch unzufriedenstellend. Erwartet hatte ich amüsante Therapiestunden mit einem geburnouteten Todesgott aber das fand nie statt. Ab der Hälfte des Buches kam dann ein Plottwist, nämlich SPOILER -----
---- dass er sich nie in der Tür geirrt hatte, sondern wirklich sie mit ins Todesreich nehmen will. Dann rettet er sie aber vor ihrem Schicksal, kriegt Ärger mit Hades, der hat es dann auf die Bekannten und Freunde von Oliva abgesehen und am Ende ist irgendwie alles egal und wieder im Lot.
Lockere Lektüre, aber erwartet keinen Banger.
Wenn der Tod klingelt und aussieht wie ein griechischer Gott
Stell dir vor, du wirst 50, willst dich betrinken, vielleicht ein bisschen jammern – und plötzlich steht der Tod vor deiner Tür. Aber nicht irgendein Tod: Zino, der aussieht wie ein Model aus einem Olivenöl-Werbespot, trägt eine Sense und behauptet, dich abholen zu wollen. Äh, bitte was?
🧠 Handlung in Kurzform:
• Liv, Psychologin mit Hang zur Selbstironie, bekommt Besuch vom Tod.
• Der ist charmant, verwirrt und irgendwie nicht ganz bei der Sache.
• Statt sie ins Jenseits zu befördern, will er sie retten – vor seiner Schwester, der fiesen Variante des Todes.
• Chaos, Wortgefechte und ein bisschen Philosophie folgen.
😂 Humor-Level:
• Zwischen „Was zur Hölle passiert hier?“ und „Ich lache, obwohl’s eigentlich tragisch ist.“
• Dialoge wie aus einem absurden Theaterstück, aber mit Herz.
• Der Tod hat Existenzkrisen, Liv hat Lebenskrisen – perfekte Kombi für skurrile Szenen.
📚 Fazit:
Ein Buch wie ein Glas Prosecco mit einem Schuss Baldrian: spritzig, beruhigend und ein bisschen verrückt. Wer Lust hat auf eine Story, in der der Tod charmant ist, das Leben nervt und trotzdem alles irgendwie Sinn ergibt – bitte einsteigen, die Sense fährt ab.
Ein gutes Buch ,auch die Sprecherin war angenehm. Ich musste oft schmunzeln und habe mich auch gerne mal über die Männer aufgeregt.
Am Ende denkt man doch mal über das Thema Schicksal und Tod nach.
Die Tatsache, dass wir irgendwann sterben werden, sollte uns Kraft zum Leben geben.
Das Thema Tod wurde zu einem hoffnungsvollen und lebenswürdigen Gedanken gemacht.
Faszinierend wie Rath es schafft aus einer realen Welt ein Fantasy zu machen.
In diesem Buch geht mir das allerdings zu schnell und die Personen wirken dadurch sehr naiv.
Die Unterhaltungen sind auch nicht so amüsant wie in den andern Büchern die ich vom Autor kenne.
Auch wenn ich als erstes gedacht habe, dass ein Buch über den Tod bestimmt eine ziemlich schwere Kost wird, war das hier tatsächlich überhaupt nicht der Fall.
Selten hat mich ein Buch gleichzeitig so oft zum Lächeln und zum Nachdenken gebracht.
Hans Rath hat es geschafft, über den Tod (der hier übrigens ziemlich freundlich und humorvoll ist) und Vergänglichkeit zu schreiben, ohne dass es schwer oder traurig wird. Stattdessen ist da so viel Witz, Warmherzigkeit und eine skurrile Leichtigkeit, dass man am Ende das Leben und damit auch seine Endlichkeit irgendwie ein kleines bisschen mehr zu schätzen weiß.
Ein Buch, das einen trotz des Themas mit einem guten Gefühl und einem Grinsen zurücklässt. ☺️
Habe es als Hörbuch innerhalb eines Tages gehört. Es war super unterhaltsam und kurzweilig. Regt ein bisschen zum nachdenken und schmunzeln an. Super für zwischendurch wenn man Lust auf leichte Lektüre hat
Irgendwann, früher oder später, da kommt der Tot und holt einen ab.
Ich möchte gar nicht groß über dieses Buch erzählen, da ich das Gefühl hab, dass es nicht direkt für meine Altersklasse bestimmt ist, aber dennoch möchte ich erwähnen, dass es ein sehr angenehmes Buch zum Nachdenken war.
Der Schreibstil war flüssig und die Kapitel kurz, sodass es ein kurzes Lese-Vergnügen bot. Mit ein bisschen Witz und ganz viel Charme durfte ich Oliva und dem Gott des Todes auf ihrer außergewöhnlichen Reise folgen. Fragen wie: Kann man den Tot austricksen? Ist alles Vorher bestimmt? Wie sieht das Leben danach aus? Und vor allem "Nutze deine Zeit die du hast und lebe dein Leben, weil du nie wissen kannst, wann es vorbei ist" standen als Mottos im Vordergrund dieser Geschichte.
Sicherlich stellt dieses Buch auch eine schöne Geschenk-Idee dar, für Menschen die gerne Lesen und vielleicht schon eher in ihren 50er sind :) Die Themen welche im Buch vorkommen, sind dennoch für alle Altersklassen gedacht und meiner Meinung nach auch lesenswert.
Auf meiner Suche nach einem lustigen Buch bin ich über „Jetzt ist Sense” gestolpert.
Klang ganz gut, also gekauft.
Mein erster Eindruck hat mich allerdings getäuscht. Es ist nicht „ganz gut”, es ist wirklich toll geschrieben!
Dieses Buch erinnert einen daran, wie schnell eigentlich alles vorbei sein kann, dass niemand „alle Zeit der Welt” hat und wie wichtig es ist, das Leben auch wirklich zu leben.
Von mir gibt’s definitiv eine Empfehlung!
⚠️Rezensionsexemplar ⚠️
Mein erster Roman von Hans Rath war 'Im nächsten Leben wird alles besser' und der hat mir sehr gut gefallen. Er war witzig, verrückt, leicht geschrieben und hat dennoch nachdenklich gemacht.
'Jetzt ist Sense' schlägt in die gleiche Kerbe. Unterhaltsam, amüsant und mit einer leichten Feder vermittelt uns der Autor ein ganz klares Bild vom unwiderruflichen Ende und wie wir das Leben jetzt genießen sollten. Im Moment leben.
In 'Jetzt ist Sense' klingelt ein Mann mit Sense und Umhang an der Tür von Liv. Nachdem er erklärte sich in der Tür geirrt zu haben und zu ihrer Nachbarin marschiert, ist diese kurze Zeit später verstorben. Liv glaubt nicht an einen Zufall und versucht der Sache auf den Grund zu gehen, wobei sie in Begebenheiten verwickelt wird, die ihre Vorstellung übersteigen.
Wie auch 'Im nächsten Leben wird alles besser' ist 'Jetzt ist Sense' fanatische leichte Lektüre mit Anspruch. Das Hans Rath diese Widersprüche so leicht kombiniert spricht nur für ihn. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von ihm lesen und kann diese Werke sehr empfehlen!
„Jetzt ist Sense“ von Hans Rath ist eine wirklich humorvolle aber doch komplexe Geschichte in der Olivia (Psychologin, 50 Jahre, Single, lebensbejahend) auf Zino, bzw. Thanatos, der Gott des sanften Todes, höchstpersönlich trifft und der nicht nur seinen göttlichen Auftrag anzweifelt sondern auch Liv‘s Welt auf den Kopf stellt. Man merkt das Rath Philosophie, Germanistik und Psychologie studiert hat, denn die Story ist nicht nur voller humorvoller Begegnungen und Dialoge sondern mit spannenden, philosophischen Gedanken gespickt. Mich hat es jedenfalls köstlich unterhalten! Perfekt für den Herbst, wer es trotz der Halloween-Season nicht so gruselig mag.
Wenig erwartet, viel bekommen.
Als ich hier den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich, es könnte ein lustiges Buch über den Sensenmann sein und bewarb mich für den Gewinn eines Leseexemplars. Ich musste an die Reihe von Karen Elste bei Audible denken, die sich auch mit dem bzw. den Sensemännern und -frauen beschäftigt und mich im letzten Jahr sehr gut unterhalten hat.
Cover und Titel des Buches ließen erahnen, dass es hier darum gehen könnte, dass der Sensenmann keine Lust mehr auf seinen Job hat. Und im Prinzip ist dies auch ein Thema (von mehreren). Hauptsächlich aber geht es um die Hauptprotagonistin Liv, die als Psychologin arbeitet und sich mehr oder weniger mit dem Tod anfreundet (ja, da ist eine bewusste Doppeldeutigkeit in dieser Formulierung). Im Laufe des Buches erfahren wir zwar nicht viel über sie und ihr Leben, aber der kleine Ausschnitt, den wir gezeigt bekommen, reicht vollkommen aus, um der Geschichte gerecht zu werden.
Ich habe dieses Buch fast in einem Rutsch weggelesen, da es so leicht und flüssig geschrieben ist, dass man kaum merkt, wie die Seiten so dahinfliegen. Zudem war ich selbst in einer kleinen (Sinn-)Krise, als ich es las und konnte ein paar Denkanstöße für mich mitnehmen, was ich als sehr wertvoll empfand (Danke an den Autor dafür :) ).
Ich kannte den Autor Hans Rath bis dato nicht, werde mir aber mal andere seiner Bücher anschauen, da ich seine Art zu schreiben, sehr angenehm zu lesen finde.
Klare Leseempfehlung - besonders für Fans von "Butterfly Effect" und "Dark"!
Der Tod hat keinen Bock mehr auf seinen Job und will die zum Sterben auserwählten retten. Und das ist gar nicht so einfach.
Witzig, originell, aber auch zum Nachdenken anregend. Hatte mir beim Lesen des Klappentextes eine etwas andere Geschichte vorgestellt, aber dennoch gern gelesen.
Ein Buch mit kurzen Kapiteln, die sich gut und schnell lesen lassen, mit vielen lustigen Momenten.
Erwartet habe ich eigentlich ein witziges Buch über einen Totengott, der sich aufgrund seines Jobs (welcher vermutlich von vielen Menschen verhasst wird) in Therapie begibt. Bekommen habe ich Buch über philosophische Gespräche über das Leben und den Tod.
Die Dialoge zwischen Thanos und Olivia regen zum Reflektieren über das eigene Leben und die Einstellung zum Tod an.
Vielleicht nicht ganz optimal, wenn man sich in einem akut präsenteren Trauermoment befindet.
Gegen Ende gab es eine Wendung im Plott, die für mich persönlich nicht so richtig zum ganzen Geschehen gepasst hatte.
Nett für Zwischendurch, wobei ich anhand des Klapptextes eher was anderes erwartet hatte.
Das Thema "Tod" mit der Unterwelt, dem Hades ,zu beschreiben hat mir nicht zugesagt. Kein Wort vom Paradies.
Zu negativ verpackt.
Olivia und Conny sind nett gezeichnet.
Ein Buch mit Botschaft allerdings kein "Must Read".
„Diese ganze Welt ist ein einziges Fressen–und–gefressen–Werden. Du kannst behaupten, dass es ein Unterschied ist, ob du eine Waffe gegen jemanden richtest, oder ob du Waffen herstellst und verkaufst. Aber du kannst nicht leugnen, dass alle schuldig sind.”
Zum 50. Geburtstag erhält die Psychologin Olivia Bentele einen unerwarteten Besuch von Thanatos, dem Gott des sanften Todes. Plötzlich steht er vor ihrer Tür und erklärt, dass er sich geirrt hat und eigentlich woanders hin wollte. War es wirklich nur ein Irrtum? Kann sich ein Gott, ein höheres Wesen, tatsächlich irren?
In seinem neuen Roman "Jetzt ist Sense" beschäftigt sich der Autor Hans Rath mit der griechischen Mythologie und vor allem mit dem Tod - oder doch mit dem Sinn des Lebens? Kann der Tod auch erschöpft sein? Für Hans ist deutlich, dass das Buch die Menschen dazu anregen soll, mehr zu leben und nicht ihre Zeit mit Dingen zu vergeuden, die keine Freude bringen.
Was Hans mit diesem skurrilen Buch erreicht, sind die vielen philosophischen Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Er zeigt auch deutlich, dass "jede Kultur ihren eigenen Tod hat". Wir in Westeuropa betrachten den Tod als etwas Schlechtes, aber im Buch geht es eigentlich mehr darum, dass Thanatos, auch bekannt als Zino, erschöpft ist und Therapie braucht.
Die Dialoge waren größtenteils witzig und hatten etwas von Hollywood-Style. Es war interessant zu sehen, wie ein Buch fast ausschließlich aus Dialogen bestehen kann.
Ich hatte zwar mehr zum Thema Tod oder Sterben erwartet, aber das Buch beschäftigt sich vorrangig mit dem Leben. Die philosophischen Gedanken waren jedoch sehr stark und zielführend. Hans versucht hier zu zeigen, dass der Tod plötzlich den ersten Schritt wagt und sein eigenes Schicksal ändert, anstatt sich nur über die Menschheit zu ärgern. Dass Olivia ihn darauf aufmerksam macht, dass sein Boss Hades ihn dafür bestrafen wird, zeigt, wie sehr wir auf Arbeit ausgerichtet sind. Dabei muss man auch sagen, dass privilegierte Menschen mehr Möglichkeiten haben, ihr Leben zu verändern und es zu hinterfragen, wie sie leben wollen.
Fragwürdig finde ich die Erwähnung des Z-Wortes. Auch wenn es im Zusammenhang des Satzes als diskriminierend benannt wird, frage ich mich, ob man es überhaupt ausschreiben und in einem Live-Stream aussprechen muss. Das Wort "Junkie" finde ich in einem anderen Kontext auch fragwürdig, da es abwertend verwendet wird. "Junkie" kommt aus dem Englischen "to junk" und bedeutet so viel wie "Müll". Es wird oft benutzt, um drogenabhängige Menschen abzuwerten, die keinesfalls Müll sind.
Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch unterhaltsam.
„Wenn das Schicksal wirklich vorherbestimmt ist, warum wissen wir dann nicht, dass wir keine Wahl haben? Ich meine, ist es nicht völlig sinnlos, dass die Menschen glauben, frei zu sein? Und warum kennen wir das Gefühl der Freiheit, wenn sowieso alles vorherbestimmt ist?“
Ein wirklich wunderschönes Buch. Ich habe mich nicht nur direkt in die Geschichte versetzt gefühlt, sondern auch alle Charaktere mit ihren hellen und dunklen Seiten mögen gelernt. Einige Stellen sind voll mit Witz, andere wiederum tief philosophisch. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der Literatur mit Humor mag, aber dennoch gerne innehält und über die Fragen nachdenkt, die das Leben (oder in dem Fall den Tod) ausmacht.
Wenn man dem Tod persönlich kennt, sollte es sich doch einfacher leben, oder ?
Eines Tages steht der Tod höchstpersönlich in Form des gut aussehenden griechischen Gott Thanatos vor der Tür von Psychologin Olivia Bentele.
Als dann eine Mitbewohnerin aus dem Mehrfamilienhauses tot aufgefunden wird, fällt ihr Verdacht sofort auf den Sensenmann, der sich als Zino ausgibt.
Ab diesem Zeitpunkt gerät das Leben von Olivia durchaus aus den Fugen.
Nach einigen Treffen sympathisiert Liv mit Zino, bis er wegen ihr, wieder vor ihrer Tür steht. Plötzlich erlangen die letzten Tage einen ungewöhnlich hohe Gewichtung, ob wohl immer die letzt Stunde schlagen könnte. Beide versuchen sich aus ihrem vorbestimmten Schicksal zu befreien. Daraufhin startet Hardes seine persönliche Fede gegen beide und alle, die sie lieben.
Eine nette Geschichte, um sich wieder vor Augen zu führen, dass die Lebenszeit nur geliehen ist und wir nicht entscheiden, wann diese endet.
Wirklich eine sehr angenehme Erzählung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Leider hat mich jedoch die Story nicht ganz abgeholt.
Tiefgründig humorvoll
Worum geht’s?
Olivia arbeitet als Psychologin. Als es an ihrer Tür klingelt, öffnet sie in Erwartung ihrer neuen Klientin – doch davor steht ein gutaussehender Grieche im Kostüm des Sensenmannes. Dieser hat sich angeblich in der Tür geirrt und will zu ihrer Nachbarin, die kurz darauf tot aufgefunden wird. Was hat er mit deren Tod zu tun? Und hat er sich wirklich in der Tür geirrt?
Meine Meinung:
„Jetzt ist Sense“ (dtv, Februar 2023) ist mein erstes Buch von Hans Rath. Und ich muss sagen: Es war definitiv kurzweilig und sehr unterhaltsam. Der lockere Schreibstil lies die Seiten nur so dahinfliegen und der Autor hat den Roman sowohl humorvoll als auch tiefgründig gestaltet, denn obwohl es immer wieder Szenen gab, die zum Schmunzeln waren und einen gewissen Sarkasmus enthielten, so war das Buch doch auch philosophisch und nachdenklich stimmend.
Hauptsächlich begleiten wir die Psychologin Olivia und ihre beste Freundin Conny, zwei Frauen in der Mitte ihres Lebens, die schon einiges erlebt und noch viel vorhaben. Dann haben wir noch den Tod Thanatos, der als griechischer Schönling Zeno unter den irdischen Bewohnern wandelt. Alle diese Charaktere sind wirklich originell und gewählt und passen perfekt in den Roman.
Die Story selbst setzt sich zusammen aus einer Basis aus komischen und sarkastischen Anekdoten, einer Prise griechischem Mythos und einem Schuss Philosophie. Und daraus mixt Hans Rath einen Cocktail, der unterhaltsam ist, kurzweilig und einen dem Alltag entfliehen lässt. Was, wenn ich nur noch drei Tage zu Leben hätte? Welche Ziele habe ich im Leben? Was will ich noch erreichen? Was erleben? Diese Fragen beschäftigen einen immer wieder. Und das hat mir an diesem Buch eben besonders gefallen, dass der Autor das Leben und den Tod auf die Schippe nimmt und trotzdem auch ein bisschen Ernst mit dabei ist. An einigen Stellen hätte ich mir das Ganze noch ausführlicher und lustiger gewünscht, das Buch ist ja sehr kurz und hätte noch einige Seiten mehr vertragen können. Dies aber auch deshalb, weil ich zu gerne noch mehr Geschichten mit den Protagonisten miterlebt hätte, noch ewig hätte weiterlesen können und Zeno und die anderen gerne noch besser kennengelernt hätte. Auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung von mir und ich werde definitiv noch viele weitere Bücher des Autors lesen!
Fazit:
In „Jetzt ist Sense“ kreiert Hans Rath mit Zeno/Thanatos, Olivia und Conny Charaktere, die dem Buch ein Eigenleben verleihen. Besonders gut hat mir die Mischung aus sarkastischem Humor und Herumphilosophieren über das Leben gefallen. Der Autor reiht in seinem Roman mehrere Anekdoten aneinander, die das Buch kurzweilig und unterhaltsam gestalten und die Seiten nur so dahinfliegen lassen. Teilweise wäre ich gerne noch tiefer und ausführlicher in die einzelnen Szenen eingetaucht und hätte mir vom Klappentext her doch noch eine Prise mehr Humor vorstellen können. Aber ich habe die Lektüre genossen und freue mich schon auf viele weitere Bücher des Autors.
4 Sterne von mir für diese wirklich unterhaltsame Lektüre!
Wie ist es, wenn der Tod scheinbar an der falschen Tür klopft? Oder ist es doch die richtige Tür? Wie reagiert man richtig und kann man den Tod ablenken oder umstimmen?
Fragen, die sich auch Liv im Lauf der Geschichte stellt, nachdem der Mann mit dem schwarzen Cap an ihre Tür klopfte. Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, bringt ihr Leben und ihre Sicht auf das Leben durcheinander. Liv muss zusehen, wie Menschen in ihrer Nähe sterben, da auch Thanatos an ihrer Seite ist. Sie stellt ihn zur Rede und kommt mit ihm ins Gespräch.
Hans Rath hat eine schwarze und skurrile Geschichte erschaffen. Sie ist unterhaltsam und nachdenklich zu gleich. Etwas Slapstick, etwas Tiefgang, beides wird sehr gut von Sandra Borgmann vorgelesen. Die philosophischen Ansätze kann man gut mitnehmen und verarbeiten. Es gibt keinen erhobenen Zeigefinger oder du-musst-dich-jetzt-ändern Tenor, sondern einfach nur eine Geschichte über und mit dem Tod, die trotzdem lebensbejahend ist.
Ein wirklich interessantes Buch. Leicht, etwas verrückt aber auch tiefgründig mit vielen Gedanken über Zeit, das Leben und seine Endlichkeit. Es hat mir Spaß gemacht :)
Der Titel, das Cover, der Klappentext... da war ich spontan interessiert.
Also hab ich kurzerhand den Roman "Jetzt ist Sense" von Hans Rath in meine Lektüre einbezogen.
Olivia Bentele, Psychologin bekommt an ihrem 50. Geburtstag Besuch vom gutaussehenden südländischen Sensenmann. Eigentlich hat er sich nur in der Tür geirrt, aber nachdem kurz darauf für Nachbarin, zu der er eigentlich wollte stirbt, stellt sich Olivia die Frage, wer der Mann tatsächlich ist.
Zino, wie der sonderbare Fremde tatsächlich heißt, taucht erneut auf und sucht ihre psychologische Hilfe. Er erklärt, er sei Thanatos, der Gott des sanften Todes und sei zunehmend depremiert vom Umgang der Menschen mit dem Tod und dem Sterben. Olivia hält ihn für einen Neurotiker mit Todessehnsucht und bietet ihm therapeutische Hilfe an.
Olivia Freundin Conny ist bei jedem Erkenntnisschritt dabei und ist eine unfassbar klasse Freundin als klar würd, dass der neue Klient wohl die Wahrheit spricht und tatsächlich da ist um einen von ihnen auf die andere Seite zu geleiten. Der Tod zeigt sich dabei durchaus verhandlungsbereit, denn auch er hadert mit seinen Schicksal als Todesengel...
Meine Meinung:
Eine kurzweilige unterhaltsame Geschichte mit viel Gelegenheit zum Schmunzeln. Olivia kommt unheimlich erwachsen, ruhig und besonnen rüber -sehr überlegt. Conny, die beste Freundin wirkt ebenso sympathisch und ist genau der richtige Sparringspartner für jeden Gedankenaustausch mit Olivia. Zino ist auch ein ganz entspannter Zeitgenosse und im Zusammenspiel der drei Protagonisten kommt die ein oder andere Überlegung zum Thema Tod, Sinn des Lebens, Leben nach dem Tod und auch über ethische Komponenten zum Zug. Eine schöne Art mit dem Tod umzugehen, der in unserer Gesellschaft sehr tabuisiert behandelt wird. Mir hat es Spass gemacht, auch wenn ich vom Ende nicht wirklich überzeugt wurde. Wer griechische Mythologie liebt und gern was liest, was zum Nachdenken anregt, ist hier gut beraten: Ich gebe 4 von 5 Sternen.
Ein tolles Buch mit Charm geht es an die Nachdenklichen Themen des Lebens heran. Man kann sich gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen die sehr sympathisch geschrieben sind und deren Geschichte so echt und mitfühlend geschrieben wurde. Eine Empfehlung für alle die gerne Geschichten über tiefgehende Themen lesen mit einer Briese Humor.
Ein locker, leichter Roman, der den Sinn des Lebens und des Todes in ein ganz anderes Licht rückt und mit viel Humor ein paar schöne Stunden beschert.
Ich mochte die Protagonisten sehr gern, aber hätte mir doch ein bisschen mehr gewünscht. Trotzdem nett für Zwischendurch✨
„Sekunde, sagten Sie gerade, dass Sie der Gott des Todes sind?“
Habe dieses Buch eigentlich nur wegen des lustigen Titels gekauft und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Wie der Name schon vermuten lässt, behandelt das Buch Themen wie Tod und die Endlichkeit des Lebens. Behält dabei aber Witz und Herzlichkeit.
5⭐️/5⭐️
Netter Roman für Zwischendurch. Leider führt der Klappentext etwas in die irre. Den der Sensenmann ist nicht in Therapie. Es sind meist Gespräche Zwischendurch. Vielmehr geht es darum im jetzt zu leben.
Der Tod irrt sich nicht! Oder doch?
"Jetzt ist Sense " von Hans Rath
dtv_verlag
287 Seiten
Zum Inhalt: Bei Psychologin Olivia Bentele, von allen nur Liv genannt, klingelt an Ihrem 50. Geburtstag ein attraktiver Südländer. Leider hat sich dieser offenbar nur in der Tür geirrt. Kurz darauf wird eine Nachbarin tot aufgefunden und Liv stellt sich die Frage, ob der unbekannte Mann etwas damit zu tun hat. Auf einmal steht der hübsche Grieche wieder vor ihrer Tür und behauptet, in Wahrheit heiße er Thanatos und sei der griechische Gott des sanften Todes. Er ist der Sensenmann persönlich!
Meine Meinung:
Direkt von Beginn an mochte ich den tollen schwarzen Humor. Ich fand den Schreibstil des Autors großartig und flog nur so durch die Seiten. Die Charaktere sind wirklich sehr interessant und ich stellte mir die ganze Situation bildlich vor. Sowohl Thanatos der Sensenmann, Olivia und auch Freundin Conny konnten mich komplett überzeugen. Es ist interessant wie viele Probleme der Job als Sensenmann mit sich bringt und man stellt sich die Frage: irrt sich der Tod eigentlich nie?.
Es wird viel ernstes angesprochen aber mit einer Prise Witz verschönert.
Somit wird das Thema Tod hier mal etwas anders behandelt und wir Leser bekommen den Hinweis das wir "Das Leben " nicht immer zu erst nehmen sollten. Schließlich haben wir doch nur das eine und keiner von uns kennt sein Ende wirklich.
Ein wirklich unglaublich tolles Buch.
Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!
„Diese ganze Welt ist ein einziges Fressen–und–gefressen–Werden. Du kannst behaupten, dass es ein Unterschied ist, ob du eine Waffe gegen jemanden richtest, oder ob du Waffen herstellst und verkaufst. Aber du kannst nicht leugnen, dass alle schuldig sind.”
Zum 50. Geburtstag erhält die Psychologin Olivia Bentele einen unerwarteten Besuch von Thanatos, dem Gott des sanften Todes. Plötzlich steht er vor ihrer Tür und erklärt, dass er sich geirrt hat und eigentlich woanders hin wollte. War es wirklich nur ein Irrtum? Kann sich ein Gott, ein höheres Wesen, tatsächlich irren?
In seinem neuen Roman "Jetzt ist Sense" beschäftigt sich der Autor Hans Rath mit der griechischen Mythologie und vor allem mit dem Tod - oder doch mit dem Sinn des Lebens? Kann der Tod auch erschöpft sein? Für Hans ist deutlich, dass das Buch die Menschen dazu anregen soll, mehr zu leben und nicht ihre Zeit mit Dingen zu vergeuden, die keine Freude bringen.
Was Hans mit diesem skurrilen Buch erreicht, sind die vielen philosophischen Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Er zeigt auch deutlich, dass "jede Kultur ihren eigenen Tod hat". Wir in Westeuropa betrachten den Tod als etwas Schlechtes, aber im Buch geht es eigentlich mehr darum, dass Thanatos, auch bekannt als Zino, erschöpft ist und Therapie braucht.
Die Dialoge waren größtenteils witzig und hatten etwas von Hollywood-Style. Es war interessant zu sehen, wie ein Buch fast ausschließlich aus Dialogen bestehen kann.
Ich hatte zwar mehr zum Thema Tod oder Sterben erwartet, aber das Buch beschäftigt sich vorrangig mit dem Leben. Die philosophischen Gedanken waren jedoch sehr stark und zielführend. Hans versucht hier zu zeigen, dass der Tod plötzlich den ersten Schritt wagt und sein eigenes Schicksal ändert, anstatt sich nur über die Menschheit zu ärgern. Dass Olivia ihn darauf aufmerksam macht, dass sein Boss Hades ihn dafür bestrafen wird, zeigt, wie sehr wir auf Arbeit ausgerichtet sind. Dabei muss man auch sagen, dass privilegierte Menschen mehr Möglichkeiten haben, ihr Leben zu verändern und es zu hinterfragen, wie sie leben wollen.
Fragwürdig finde ich die Erwähnung des Z-Wortes. Auch wenn es im Zusammenhang des Satzes als diskriminierend benannt wird, frage ich mich, ob man es überhaupt ausschreiben und in einem Live-Stream aussprechen muss. Das Wort "Junkie" finde ich in einem anderen Kontext auch fragwürdig, da es abwertend verwendet wird. "Junkie" kommt aus dem Englischen "to junk" und bedeutet so viel wie "Müll". Es wird oft benutzt, um drogenabhängige Menschen abzuwerten, die keinesfalls Müll sind.
Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch unterhaltsam.
„Wenn das Schicksal wirklich vorherbestimmt ist, warum wissen wir dann nicht, dass wir keine Wahl haben? Ich meine, ist es nicht völlig sinnlos, dass die Menschen glauben, frei zu sein? Und warum kennen wir das Gefühl der Freiheit, wenn sowieso alles vorherbestimmt ist?“
Am liebsten würde man mit dem Todesboten einen Ouzo trinken.
Als die Psychologin Liv Bentele ihre Türe öffnet, traut sie ihren Augen nicht. Vor ihr steht ein attraktiver Mann, verkleidet als Sensemann, sogar mit einer Sense. Soll das ein Scherz zu ihrem 50. Geburtstag sein? Doch der Mann hat sich nur in der Tür geirrt, er wollte zu ihrer alten Nachbarin. Eigenartig, dass diese kurze Zeit später tot aufgefunden wird. Als Liv dem Mann wieder über dem Weg läuft, stellt sie ihn zur Rede. Was sie aber erfährt, kann sie kaum glauben. Er ist Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, und möchte eine Therapie bei ihr machen. Es stellt sich aber heraus, dass das viel aufregender ist, als Liv je geahnt hätte.
Die Geschichte ist etwas skurril, aber sehr amüsant und mit einer gewissen Leichtigkeit. Ich fand beim Hörbuch die Sprecherin Sandra Borgmann sehr angenehm, so dass man wirklich meinte, dass Liv selbst ihre Geschichte erzählt. Dabei gibt es viele Momente, bei denen man lachen oder schmunzeln muss. Auch wenn sich alles um den Tod dreht, bringt die Story eine philosophisch lebensbejahende Einstellung mit.
Mein Fazit: Ich fühlte mich gut unterhalten und würde sehr gerne mit dem Todesboten einen Ouzo trinken. Für Zwischendurch perfekt. 4 Sterne.
Fand ich zwar eigtl ganz gut, aber ich konnte mich nicht so ganz in die 50 Jährige Protagonistin reinversetzen. Dafür bin ich dann doch noch etwas zu jung :>
Aber für vor allem Frauen in dem Alter? Definitiv ne Empfehlung!
Das Buch war sehr unterhaltsam und ich konnte es in einem weghören. Allerdings war es auch nicht ganz so spannend wie ich dachte. Dennoch regt es sehr zum nachdenken über die Endlichkeit des Lebens an…