Was wir dachten, was wir taten
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Book Information
Author Description
Lea-Lina Oppermann wurde am 1. April 1998 in Berlin geboren. Sie wuchs in Hennef auf und verfasste dort während der Schulzeit ihr Debüt »Was wir dachten, was wir taten« (ausgezeichnet mit dem Hans-im-Glück-Preis und dem Wi(e)derworte-Preis der Stadt Monheim am Rhein). Vier Jahre verbrachte sie an einer staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Inzwischen lebt sie in Leipzig.
Characteristics
18 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
»Wir werden dir erzählen, was wirklich passiert ist. An diesem Tag. In diesen 143 Minuten.«
Schockierend und erschreckend ehrlich. Diese Wörter können nicht mal ansatzweise beschreiben, wie ich über das Buch denke. Auf knapp 200 Seiten erzählt Lea-Lina Oppermann die Geschichte eines Amoklaufs. Wir haben 3 Sichtweisen: Fiona, die Musterschülerin, Mark, der Außenseiter und Herrn Filler, den Lehrer der Klasse. Die Perspektiven wechseln sich ab, während sie beschreiben, wie eine maskierte Person mit Pistole in das Klassenzimmer gelangt und Aufgaben diktiert, die erbarmungslos die Geheimnisse jeder einzelnen Person im Raum aufdecken. Doch wer ist diese Person, die jede noch so dunkle Lüge der Schüler*innen kennt? Ich war schockiert. Fassungslos. Und entsetzt. Die Aufgaben wurden von Mal zu Mal schlimmer und brutaler. Das Buch an sich war innerhalb weniger Stunden durchgelesen, aber nicht als kleiner Snack zwischendurch. Nein. Es ist ein Buch, an das ich mich auch Jahre später noch erinnern werde. Und nein, dieses Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Bücher. Auf keinen Fall. Es ist keine süße Lovestory, kein Wohlfühlbuch und kein Jahreshighlight. Es ist auf seine eigene Art definitiv notwendig. Auch wenn es unbarmherzig und hart war, finde ich, gehört es in jedes Klassenzimmer als Schullektüre. Es werden alle möglichen Themen angesprochen, die in der Jugend heutzutage kaputt sind. Ich kann und werde dieses Buch nicht nach üblichen Kriterien bewerten. Eigentlich kann man es gar nicht bewerten. Ich fand es furchtbar, grausam und einfach nur widerlich. Aber es ist genau das, was die Welt braucht. Das Ende hätte, glaube ich, niemand erraten können. Dafür, dass das Buch nur so kurz war, waren Fiona und Mark mir sympathisch. Der Rest einfach furchtbar. Das Buch hat keine Tiefe, aber es hat mich trotzdem zum Nachdenken gebracht. Es hat ein Happy End, aber gleichzeitig war es keins. Es hat einen einfachen, gut verständlichen Schreibstil und war trotzdem anspruchsvoll. Empfehlung? Ja! Eigentlich sogar ein must read für die gesamte Menschheit.

Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen. So beginnt das Buch "Was wir dachten, was wir taten"
Ein Buch was schockierend, emotional und fesselnd zugleich ist!!!! Bereist vor zwei Jahren habe ich "Was wir dachten, was wir taten" gelesen und habe dafür damals knappe zwei Wochen gebraucht, einfach weil es keine leichte Kost ist... deshalb bitte beachtet die Triggerwarnung🙏🏼. Worum geht es??? Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich Abgründe auf. Fiona ist fassungslos, unfähig zu handeln, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Wut und Passivität. Bald sind die Grenzen so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt. Für mich ist das Buch ein absolutes Psychologisches Meisterwerk und hat mich des öfteren mit offenem Mund dasitzen lassen. Die Aufgaben die alle in der Klasse erfüllen mussten wurden von mal zu mal schlimmer und ekelhafter. Ihr glaubt schlimmer geht es nicht mehr? Ohhh doch es geht noch viel schlimmer... genau das wollte uns die Autorin wohl auch zeigen Die Geschichte erzählt aus drei Unterschiedlichen Sichtweisen. Einmal Fiona und Mark - beide Schüler. Und dann noch aus der Sicht von Mr. Filler - dem Lehrer der Klasse. Mir persönlich hat genau das so gut gefallen, man konnte die unterschiedliche Sichtweisen der Protas auf die Situation beziehungsweise auf die Geschehnisse verstehen und nachvollziehen. Einfach super👍🏻 Auch der Schreibstil der Autorin war total fesselnd und hat mich in keiner Sekunde in meinem Lesefluss unterbrochen. Ich würde dem Buch wahnsinnig gerne 5⭐ geben, aber dafür war es mir einfach einen Tick zu brutal... Bei dem Ende musste ich nochmal ordentlich schlucken und auch jetzt hängen meine Gedanken noch mitten im Buch...💭 Fazit: Für mich immernoch ein Buch, welches man gelesen haben muss, wobei man bitte die TW beachten sollte. Die Themen die hier angesprochenen werden sind wahnsinnig wichtig und ich hoffe ein paar von euch geben dem Buch eine Chance, auch wenn es nicht eurem Genre entspricht🥰✨ ~Ich habe bisher in der Bookbubble leider echt wenig von dem Buch gehört, also vielleicht gebt ihr dem Buch ja eine Chance und ich hoffe ganz doll das es euch gefällt🙏🏼💗✨ PS: Das war's jetzt erstmal mit Rezis für heute🙈😂

WOW 🤩 Was für ein großartiges und wichtiges Buch - und was für eine wichtige Message!!! Es war die Schullektüre meines Sohnes an einer Höheren Technischen Lehranstalt und eigentlich sollte dieses Buch in jedem Deutschunterricht von Jugendlichen einen fixen Platz haben! 📚🤩 Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt - aus der Sicht des Lehrers, einer Schülerin und einem Schüler. Die Sprache ist einfach gehalten und lässt sich das Buch sehr gut lesen. Wer selbst in seiner Jugend zum Opfer wurde, der wird mit diesem Buch zu kämpfen haben ... und ich spreche da jetzt aus eigener Erfahrung. Das Ende hat mich weinen und Erinnerungen hochkommen lassen!😢 Diese Geschichte hallt nach und wird nicht mehr vergessen! 5 von 5 🌟🌟🌟🌟🌟 für dieses wichtige Jugendbuch, das man auch als Erwachsener noch gut lesen kann und eigentlich auch muss!📚😍

Kurz Buch mit sensiblen Themen
Hier begleiten wir drei Protagonisten (zwei Schüler*innen, ein Lehrer) einer Klasse, die einen Amoklauf durchleben. Die Kapitel sind teils kurz, teils länger jedoch in einem gutem Wechsel. Wir erfahren Geheimnisse einzelner Mitklassenkameraden und zum Ende, wer der Amokläufer ist und was die Beweggründe waren. Ich fand das Buch recht erfrischend, die Protagonisten sind recht Klischeehaft und das Thema sensible. Es muss gesagt werden, das auch ganz kurz auf sexuelle Gewalt angedeutet wird, jedoch nicht ausfürlich eingegangen wird. Empfehlen würde ich es. Es ist kurz und schnell gelesen.

Eine Klasse, die gerade eine Mathearbeit schreibt, gerät in eine Amoksituation. Eine unbekannte, maskierte Person verschafft sich Zugang zum Klassenzimmer und zwingt die Anwesenden ihre letzten Wünsche auszuführen. Diese sind persönlich und stellen die Schülerinnen und Schüler der Klasse bloß. Sie offenbaren ihre größten Geheimnisse und machen deutlich, dass jeder Geheimnisse hat bzw. wir unsere engsten Mitmenschen wir unsere Mitschüler:innen nicht so gut kennen, wie wir glauben. Auch an Lehrer:innen lese ich hier einen Appell, nämlich genau hinzuschauen und sich für die uns Anvertrauten zu interessieren und das Interesse nicht nur zu heucheln. Unbedingt lesenswert. Auch das Hörbuch ist super- auch wenn ich mir gewünscht hätte, die Perspektiven nicht nur durch Stimmwechsel, sondern auch das Nennens des Namens deutlich zu machen. Wenn ich mal etwas länger nicht gehört habe, fiel es mir nicht so leicht, die Stimme direkt einzuordnen…
✨️Tja, und jetzt ist sie auf einmal vorbei die Geschichte. Was wir dachten was wir taten ... Was bleibt✨️
Joaaaaaa, aber irgendwie doch gut🫶🏾🫶🏾 Also die Spannung war aufjedenfall dar, mit jedem mal als Herr Filler einen neuen Wunsch vorlas.🫶🏾 Und ich fand es schon echt krass alles. Aber irgendwie hat mich die ganze Geschichte nicht so ganz erreicht. Vom emotionalen her. Aber trotzdem bleibt es mir im Gedächtnis.❤️🫶🏾🫶🏾 Es ist ganz komisch irgendwie. Ich kann es gar nicht richtig einschätzen.😅😅 Aber eins steht fest, es hat mich nicht so aus den Socken gehauen wie ,,Es wird keine Helden geben".🫶🏾🫶🏾 Ich würde vorschlagen ihr macht euch mal euer eigenes Bild😅. Ist ja auch nur ein dünnes Buch😂🫠
Kleine Seitenzahl, große Wirkung
In Was wir dachten, was wir taten geht es um einen Amoklauf an einer Schule. Eine Klasse wird vom Täter dazu gezwungen, Aufgaben zu erfüllen, die zunehmend grenzüberschreitend, beängstigend und emotional belastend sind. Schon früh wird klar: Diese Geschichte ist keine leichte Kost ⚠️. Erzählt wird aus drei Perspektiven: der eines Lehrers, einer Schülerin und eines Schülers. Genau diese Wechsel sorgen für besonders eindringliche Einblicke 👀. Angst, Wut, Schock, Fassungslosigkeit, aber auch Mut und Verzweiflung ziehen sich durch das gesamte Buch 😔😨😡. Ich habe die Geschichte in einem Zug durchgelesen, weil sie unglaublich fesselnd geschrieben ist 📖✨. Während des Lesens war ich stellenweise richtig angespannt und musste zwischendurch kurz durchatmen. Trotz der kurzen Länge hinterlässt das Buch einen bleibenden Eindruck und wirkt nach 💭. Für mich ist Was wir dachten, was wir taten ein sehr gut geschriebenes, intensives Buch, das zum Nachdenken anregt 🤍.

Ich glaube ich bin noch so unter Schock, dass mir die Worte fehlen… Krasses Buch. Eindeutige nicht für jeden etwas. Diese knallharte, ehrliche Schilderung aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Triggerwarnung wäre angebracht. Trotzdem fand ich das Buch sehr gut zu lesen. Auch wenn das Geschehen entsetzlich war finde ich sollte man sich mit den angesprochenen Themen viel mehr auseinandersetzen. Eigentlich ist es eine gute Lektüre für viele Schüler. Es regt an sich Gedanken über das eigene Handeln und behandeln anderer Menschen zu machen. Absolute Leseempfehlung
Dieses Buch handelt von 143 Minuten eines Amoklaufs an einer Schule. Erzählt wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven, es ist dadurch unglaublich fesselnd. Der Täter verlangt von einzelnen Personen der Klasse Dinge, die exakt auf die Schwäche dieser Person abzielt. Dadurch werden Geheimnisse aufgedeckt, Personen gedemütigt und enorm verletzt. Das Buch ist schnell durchgelesen- 177 Seiten - und für Jugendliche ab ca. 14 Jahren auch gut als Klassenlektüre geeignet.
Ich fand das Buch ok, es war leider nicht spannend, aber trotzdem gut. ✉️🖊👀
WAS WIR DACHTEN, WAS WIR TATEN ist aus 3 Perspektiven geschreiben. -Mark ist schlecht in Mathe, hat auf nichts Lust und ist in schlechten Verhältnissen aufgewachsen. -Fiona ist gut in der Schule. Ihre beste Freundin ist Greta. -Herr Filler ist der Mathelehrer der Klasse. Er trägt gerne Schulterpolster. 🥲🙃 In dem Buch passiert ein Amoklauf und der Amokläufer betritt Herrn Fillers Klassenzimmer mit 10 Briefen. Darauf stehen die letzten Wünsche das Amokläufers. Das sind alles Aufgaben, die die Schüler erledigen müssen. ✉️ Das hat das Buch unterhaltsam gemacht, aber gleichzeitig ist der Amoklauf in den Hintergrund gerückt. Das war aber nicht so schlimm, denn das Buch war sehr kurzweilig und hat trotzdem eine Messege hinterlassen. Außerdem mochte ich die Charaktere wirklich sehr. Das Buch hat mich nicht umgehauen, dafür war es mit nicht spannend genug. 🫣 Aber ich kann es euch trotzdem empfehlen! 🫶🏼❤️ Was war eure Meinung zu dem Buch? ☺️✨️

Keine leichte Kost
Das Buch ist aus der Perspektive von 3 Beteiligten geschrieben, dem Lehrer und 2 Schülern. Die Abschnitte sind kurz und so lässt es sich schnell lesen. Vermutlich eine klassische Schullektüre. Die Geschichte zeigt zu was Menschen fähig sind und dass jeder etwas zu verbergen versucht. Wichtige Message spannend verpackt, regt zum nachdenken an.
Als Lehrerin und Mutter bestimmt nochmal anders zu lesen...
Es geht sofort los. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden durch gelesen. Sehr einfacher Schreibstil. Verschiedene Charaktere. Natürlich ist bei der geringen Anzahl an Seiten keine große Möglichkeit Sympathien zu entwickeln. Allerdings zeigte es mir als Lehrerin wieder einmal mehr, wie wichtig unser Beruf ist. Wir müssen genau hinsehen, um Schlimmeres zu verhindern. Mobbing und Ausgrenzung dürfen nicht mehr existieren. Sie zerstören zu viel! Ich möchte nicht zu viel Spoilern, aber schaut alle genau hin! Es werden sehr wichtige Themen in dem Buch angesprochen. Auch wenn es eine harte Lektüre ist, gehört es in die Klassenzimmer.
Ein Roman der nachwirken wird.
Zu diesem Buch habe ich heute aus Zufall gegriffen. Es lag bei einer Bekannten herum und ich habe es ohne großes Vorwissen gestartet. Der Titel hatte mich sofort sehr neugierig werden lassen. Auch der Inhalt ließ mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das und die geringe Seitenzahl von 179 Seiten hat dazu geführt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Schnell wurde einem auch als Leser ohne Vorabwissen über den genaueren Inhalt klar, worum es hier geht: Amokalarm an einer Schule. Eine ältere Klasse, mitten in der Mathe-Klausur, die sich ziemlich schnell wünscht, dass diese das einzige Problem an diesem Montagmorgen geblieben wäre. Wir verfolgen das Geschehen aus den Augen dreier der Beteiligten: Mark, Fiona und dem Lehrer der Klasse, Herr Filler. Dabei wechselte die Perspektive manchmal erst nach ein paar Seiten, manchmal nach wenigen Sätzen. Gestört hat das jedoch nicht. Die Geschichte beginnt direkt mit dem Alarm und einer entsprechenden Durchsage. Es wird einem keine Zeit gegeben, die einzelnen Personen vorher kennenzulernen, weswegen sie insgesamt eher blass bleiben. In dem Falle könnte man das aber auch in gewisser Weise als passend betrachten, denn hier wird schnell klar, dass alle ihre Geheimnisse haben und niemand den anderen so gut kennt, wie gedacht. Jeder neue Umschlag, der geöffnet wurde, hat den Spannungsbogen in die Höhe getrieben und auch wenn man die einzelnen Personen kaum kennt oder einschätzen, teils auch nicht wirklich leiden kann, so ist das, was sich abspielt, hoch dramatisch und spitzt sich auch zunehmend zu. Das Ende habe ich so halb erahnt, aber eine Überraschung war dann doch dabei. Das Buch war laut der Bekannten damals ihre Schullektüre in der 9. Klasse. Das dürfte relativ zeitnahe zum Neuerscheinen dieses Romans gewesen sein. Ich denke, dass sich das Buch durchaus als solche Lektüre eignet, würde es aber keinen jüngeren Jahrgängen empfehlen, da der Inhalt an sich ziemlich heftig ist. Insgesamt also ein Buch, dass sich zwischendurch gut lesen lässt und das Potenzial hat, noch eine Weile nachzuwirken.

Leider hat mich dieses Buch nicht überzeugt.
Dieses Buch handelt von einem sehr wichtigen Thema! Leider hat mir die Aufarbeitung nicht zugesagt. Es zog sich leider in die Länge, auch wenn jeder in Stress Situationen anders reagiert haben man je Reaktionen in diesem Buch für mich gar keinen Sinn ergeben. Aber da es nur 177 Seiten sind, kann man es sicherlich ruhig ausprobieren ob es einem zusagt.

,,Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen“ Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mit in dem Klassenzimmer gewesen, es war spannend, schockierend, und irgendwie gruselig da man nicht wusste was weiter passieren wird. Was wir dachten was wir taten erzählt aus der Sicht des Lehrers und zwei Schülern, vermittelt eine wichtige Botschaft und regt zum nachdenken an. Es lohnt sich es gelesen zu haben⭐️

Am Ende Gänsehaut
Obwohl kein Krimi, fand ich dieses Buch spannend. Ich wollte wissen, welche Forderungen der Amokläufer stellt und wie die Anwesenden darauf reagieren. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass die an der Durchführung der jeweiligen Forderung nicht direkt Beteiligten, etwas zu sehr in den Hintergrund treten, regelrecht ausgeblendet werden. Mit Abstand von 30 Jahren zu meiner Schulzeit, war mir vieles irgendwie klar. Ich konnte es im Rückblick aber gut nachvollziehen. Ich fand schade, dass sowohl Lehrer, als auch Streberin und Loser alle gleich reden. Ich wünsche diesem Buch viele Lesenden im Alter der Protagonisten. Sie können bestimmt einiges daraus mitnehmen.
Was wir dachten, was wir taten ist spannend geschrieben und lebt vor allem von den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten. Genau das macht die Geschichte abwechslungsreich und fesselnd. Der Schreibstil ist angenehm und leicht, typisch Jugendbuch, aber trotzdem nicht langweilig. Der Plot war für mich allerdings etwas enttäuschend. Trotzdem ein kurzes, schnell gelesenes Buch – perfekt für zwischendurch.

Sprachlos...
Das Buch hinterlässt mich ausnahmsweise mal sprachlos. Es ist unglaublich spannend geschrieben. Es ist sehr hart und nichts für schwache Nerven. Es ist anders als erwartet. Es ist düster, aber auch nachdenklich. Es zeigt die dunkelsten Abgründe eines Menschen. Ich bleibe zurück mit Tränen in den Augen und Fassungslosigkeit. Denn das traurigste an dieser fiktiven Geschichte ist, dass sie irgendwann und irgendwo auf dieser Welt nicht mehr fiktiv ist oder war. Halber Stern Abzug für Herrn Filler. Sorry, was soll der Typ sein? Wer unsicher ist, ob er das Buch lesen sollte: fragt euch, wie ihr die Serie "Tote Mädchen lügen nicht" fandet. Und entscheidet dann.
„Ich sehe, was ich sehe. Ihr glotzt bloß durch die Gegend und redet euch alles zurecht.“
Was für ein starkes und spannendes Buch. 📖 Einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, obwohl schnell klar war, wie es enden würde. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in allen Schulen werden, um endlich alle Menschen dazu zubekommen, nicht mehr nur zu glotzen. 😔

🏫🔪🩸 ~ Amokalarm in der Schule…
-spoilerfrei- Vielschichtige Geschichte mit einem schlimmen Thema. Es ist flüssig und spannend geschrieben. Die vielen Sichtwechsel sind etwas schwierig und werden nicht jedermanns Geschmack sein, macht es aber auch interessant. Ich bin definitiv nicht mehr die Zielgruppe, aber für junge Jugendliche sicher toll und wertvoll. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich Abgründe auf. Fiona ist fassungslos, unfähig zu handeln, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Wut und Passivität. Bald sind die Grenzen so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt. Ein messerscharf komponiertes psychologisches Kammerspiel mit Thrillerfaktor!

♥️🩸🔪Überraschend gutes Buch!🔪🩸♥️
In dem Buch geht es um einen Amoklauf an einer Schule, in dem die Schüler gezwungen sind verschiedene Aufgaben des Amokläufers zu erfüllen weswegen viele Geheimnisse ans Licht kommen... Am Anfang fande ich das Buchganz okay, ich fande die verschieden Aufgaben die sie erfüllen mussten gut, aber nichts besonderes. Nach dem Plottwist am Ende fande ich es aber echt richtig cool und die Verschiedenen Perspektiven haben es noch spannender gemacht.🫶🏻 Am Ende hätte ich mir vielleicht noch mehr Geschichte nach dem Amoklauf gewünscht...🩷 Für mich waren es aber trotzdem nur 4 Sterne weil es mir ein bisschen zu "Jugenbuchig" war🤭😅

Spannung pur!
Ich hab das Buch angefangen und danach nicht mehr aus der Hand gelegt. Ich fand das Buch sehr spannend und war bis zum Ende hin gefesselt!!! Das ich wirklich gar nicht mehr aufhören kann mit dem Lesen passiert mir nicht oft bei Büchern, aber die Autorin hat die Thematik sehr gut aufgegriffen und die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten sehr interessant und verschieden geschrieben! Weshalb ich dem Buch jedoch nicht ganz fünf Sterne gebe, liegt daran, das ich es mit einem anderen Buch aus der Thematik Amoklauf verglichen habe (54 Minuten) dieses Buch war und ist ein Jahreshighlight, leider kam was wir dachten, was wir taten nicht ganz daran. Zumal fand ich den Lehrer an einigen Stellen unsympathisch. Aber ansonsten tolles Buch!

Amoklauf als Kammerspiel – und ein unbarmherziger Blick hinter die Masken 🎭🔫📚
Die Ausgangslage ist so simpel wie beklemmend: Matheklausur in der Oberstufe, dreizehn Schüler, ein Lehrer, ein normaler Schultag – bis zur Durchsage: Amokalarm. Als wenig später eine maskierte Person das Klassenzimmer betritt und Umschläge mit Aufgaben verteilt, die die dunkelsten Geheimnisse der Anwesenden ans Licht zerren, kippt die Atmosphäre endgültig. Ab jetzt gibt es kein Verstecken mehr – und kein Zurück. Jeder ist gezwungen, sich den eigenen und fremden Abgründen zu stellen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von den Schülern Fiona, Mark und dem Lehrer, Herrn Filler, erzählt. Sie alle überleben das Geschehen, aber keiner bleibt unversehrt. Was Oppermann hier erzählt, ist ein psychologisches Kammerspiel, das auf kleinstem Raum funktioniert, weil es auf das Wesentliche reduziert ist: Angst, Druck, und die Frage, wie weit man gehen würde, wenn man in die Enge getrieben wird. Besonders stark fand ich, wie schnell die Spannung aufgebaut wird. Schon die erste Szene zwingt einen, weiterzulesen. Die Idee, dass der Täter die Geheimnisse der Jugendlichen kennt und sie zwingt, sich selbst und einander zu demaskieren, ist nicht neu, aber sie wird hier packend umgesetzt. Anfangs wirken die Figuren etwas klischeehaft – der Sportliche, die Schöne, die Streberin – doch je weiter der Amokläufer seine Fragen stellt, desto mehr brechen diese Fassaden auf. Die Karikaturen entwickeln Risse, werden etwas komplexer. Besonders bei Fiona hatte ich mehrfach Gänsehaut, wenn ihre Gedankenwelt zwischen Wut, Angst und schockierender Klarheit pendelt. Herr Filler hingegen ist eine Figur, die mich als Lehrerin besonders beschäftigt hat. Er ist ein Paradebeispiel für den überforderten Lehrer, der sich emotional abschottet und doch weiß, dass er scheitert. Sein innerer Monolog, wie sehr er seine Schüler unterschätzt hat, ist bitter zu lesen – auch, weil er einem manchmal nur allzu bekannt vorkommt. Und ja, ich habe mich dabei ertappt, wie ich ihn in manchen Momenten verstanden und in anderen gleichermaßen verabscheut habe. Oppermann verzichtet auf „Gedöns“: Ihr Schreibstil ist schnörkellos, direkt, oft fast atemlos, was perfekt zur Dynamik der Geschichte passt. Sie trifft den Ton von Jugendlichen, ohne anbiedernd zu wirken, und scheut nicht davor zurück, unbequeme Fragen zu stellen: Wer trägt Verantwortung, wenn junge Menschen in solche Extremsituationen geraten? Und was tun wir – als Erwachsene, als Gesellschaft –, um so etwas zu verhindern? Gerade weil der Täter den Schülern nichts vorwirft, das man nicht hätte sehen können, wirkt die Geschichte so eindringlich. Die kurzen Kapitel, die jugendnahen Gedanken und die Perspektivwechsel machen das Buch zu einem Pageturner. Klar, einiges wirkt überzogen, manches konstruiert, doch genau das sorgt dafür, dass „Was wir dachten, was wir taten“ so gut für den Unterricht geeignet ist: Es bietet Gesprächsstoff ohne Ende – über Gruppendruck, über Mitläufertum, über Verantwortung. Und es zwingt dazu, genauer hinzusehen. Denn vieles, was der Täter offenbart, ist nicht überraschend – nur wird es im Schulalltag oft übersehen oder weggelächelt. Fazit: Ein hochspannendes, bedrückendes Jugendbuch, das mehr ist als ein Thriller. Es ist ein Anstoß, über unser Miteinander in der Schule nachzudenken – und darüber, wie leicht Masken fallen können. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Sollte auf jedem Lehrplan stehen
Das Buch hat absoluten Suchtcharakter, einmal angefangen konnte ich es nicht mehr weglegen. Es liest sich wie ein Thriller aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch bekommt man Einblicke in die Gedankenwelt und Informationen zu den Hintergründen einzelner Protagonisten. Die gestellten Aufgaben steigern sich in ihrer Intensität, sodass man immer mehr mitfiebert. Es werden Themen wie Rache, Mobbing und Gruppenzwang angeschnitten, leider in meinen Augen nicht tief genug. Auch das Ende ließ mich etwas unzufrieden zurück. Aber insgesamt ein sehr gutes Buch, welches definitiv in Schulen auf dem Lehrplan stehen sollte.

Geschichte eines Amoklaufs in einer Schule, erzählt aus der Sicht von 5 verschiedenen Personen. So setzt sich allmählich im laufe der Erzählung ein Bild zusammen. Für mich sehr aufwühlend., zumal sich die Wortwahl jeder Person unterscheidet, das ist grandios geschrieben. Der Gulliver Verlag ist mit Büchern eine feine Adresse für Klassenlektüren. Bei diesem Buch wüsste ich allerdings nicht, wo ich anfangen sollte, keine einzige Idee und dazu die Sorge, dass bei der Besprechung Geflechte innerhalb der Klasse aufgedeckt werden, von denen ich nicht erfahren möchte.
Es zeigt uns was Mobbing mit uns machen kann.
Ich habe mir das Buch auf Empfehlung einer Thalia Mitarbeiterin gekauft, da ich ihr erklärte, dass ich 54 Minuten gelesen hatte, mich das so krass geketscht hatte und ich jetzt ein ähnliches Buch haben möchte! Es hat mir nicht zu wenig versprochen. Dauerhafte Spannung und teilweise sprach und Atemlosigkeit. Wer 54 Minuten mochte wird dieses Buch hier auch mögen! Es zeigt uns auch hier was aus Menschen werden kann, die unsere Gesellschaft als minderwertig bezeichnet! Und ich bin gerne offen und ehrlich. Ich habe mit dieser Art Amokläufer Mitgefühl und sie tun mir leid! Was natürlich nicht bedeuten soll, dass das die richtige lösung ist und ich das ganze unterstütze! Man möchte dazu sagen, es ist den Opfern nix großartig zugefügt wurden. Ich finde wie auch bei Wir Kinder vom Bahnhof Zoo sollte dies zur "Pflichtlektüre" in deutschen Schulen werden! Von Hauptschule bis Hochbegabtenschule!

Ich habe irgendwie mehr erwartet...
Es ist aufjedenfall ein gutes Buch. Nur hab ich halt mehr erwartet, da die Charaktere und Emotionen eher schwach rüber kamen. Dennoch war Spannung vorhanden, obwohl meiner Meinung nach ein bisschen mehr Spannung eingebaut werden könnte. Ich fand auch Toll, dass die Beweggründe vom Amokläufer am Ende der Geschichte genannt worden sind. Also alles in allem eine solide 3 von 5 Sternen.

Dieses Jugendbuch beschreibt einen Amoklauf an einer Schule. Erzählt wird aus 3 verschiedenen Perspektiven, 2 davon sind Schüler, die dritte beschreibt die Perspektive des Lehrers. Ich fand die erzählenden Personen sehr gut ausgewählt und in ihren Handlungen und Gedanken sehr authentisch. Es passte zum Alter der Personen sowie zur Zielgruppe. Durch die geringe Seitenanzahl und die häufigen Perspektivenwechsel blieb es durchweg spannend. Ich konnte die Sprachlosigkeit, die Angst, aber auch die Rebellion in der Klasse total spüren und nachvollziehen. Auch die Auflösung fand ich vom Ansatz her gut, hätte mir allerdings hier etwas mehr Tiefe, Aufklärung und Nachsorge gewünscht. So finde ich, besteht die Gefahr, dass eine falsche Message vermittelt wird.
Konnte es nicht mehr aus der Hand legen
Eine maskierte Person verschanzt sich mit einer Klasse Schüler und einem Lehrer. 10 letzte Wünsche müssen erfüllt werden und jeder ist krasser als der davor. Ich hab schon eine Weile nicht mehr so mitgefiebert bei einer Handlung. Ich wollte den Lehrer anschreien „Tu doch irgendwas“, ich hatte ständig Angst vor der nächsten Aufgabe. Und dazwischen verwoben so viele Themen die einen im Schulalltag und auch später noch verfolgen. Von Mobbing, über psychische Probleme, bis hin zu einer zerrütteten Familie. Fand das Buch daher wirklich empfehlenswert.
Ich habe den Debütroman von Lea-Lina Oppermann aufgrund einer Rezension einer Leserin (hier in der ReadoApp) gelesen. Kurz und präzise im Schreibstil war ich an Bücher wie DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza oder auch an AMOK von Stephen King erinnert. Ähnlich dicht, abwechselnd erzählt aus der Gedankensicht zweier Schüler und des Lehrers; einfach klasse umgesetzt, da die Situation so noch enger umfasst wird. Die Ausgangssituation ist eine ganz normale Klausursituation (Mathe) einer Oberstufe - die Schüler sind unterschiedlich gefordert, verschiedene Charaktere werden bereits gezeichnet. Dann kommt es zu einer Durchsage: Amokalarm. Der Lehrer reagiert nach Vorschrift, verschließt die Tür und will die Klausur zunächst weiter laufen lassen; die Schüler wittern ihre Chance, der Arbeit zu entkommen. Doch dann verschafft sich eine vermummte Person, mit Pistole, durch einen Trick Zutritt zum Klassenzimmer. Der Lehrer verliert die Kontrolle und muss sich und seine Schüler der Willkür Unbekannten überlassen. Dieser hat Umschläge mitgebracht, in diesen seine letzten Wünsche - die der Lehrer vorlesen muss. Würden diese Wünsche nicht erfüllt, so stirbt jemand… Mehr darf nicht verraten werden; doch die Wünsche des Unbekannten berühren tiefe Geheimnisse der Schüler und des Lehrers - und fördern die wahren Charaktere aller hervor. Dabei schafft die Autorin es, die Situation durchweg spannend zu halten, ohne auch nur einen Zentimeter in eine absurde Trickkiste zu greifen. Man glaubt der Situation und den Personen. Ja, ein Jugendbuch - das gerade auch Jugendlichen empfohlen werden sollte! Und doch ein Buch auch für Erwachsene, die Jugendliche verstehen sollten! Ich kann es sehr empfehlen!

Gibt bessere und spannendere Alternativen
Thematisch gibt es in diesem Buch nichts neues, und ich habe schon deutlich bessere und spannendere Bücher mit dem Thema gelesen. Das Buch konnte mich leider nicht packen, war relativ langweilig mit ein bis zwei guten Momenten und auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Absolut vorhersehbar. Auch die Protagonisten konnten mich alle nicht überzeugen, alle waren ziemlich unsympathisch (ganz voran Herr Filler)
Ich musste das Buch für die Schule lesen und dachte echt es wird schlimmer es ist eigentlich ein echt solides Buch was sehr gut geschrieben ist und die Charaktere sind sehr kreativ gestalten. Ich muss sagen die Story war ein wenig zäh zu lesen weil viel um den heißen Brei geredet wurde und manche Infos ein wenig unnötig waren aber ansonsten eigen ein gutes Buch für eine Schullektüre.
Ich hätte niemals gedacht, dass mir diese Art von Buch gefällt, aber es war echt gut. Sehr krass beschrieben auch!! Der Hintergrund, warum das alles passiert ist, ist mega traurig und tatsächlich leider Alltag. Das Buch ist bis zum Ende hin spannend und man findet alles heraus, was man sich fragt. Man kann es leicht und schnell lesen, wir haben es im Deutsch-Unterricht gelesen. Es hat mir sehr gefallen und am Ende sind dann doch ein paar Tränen gelaufen. Ich finde nur das man mehr über das was danach passiert erfahren hätte können, wie sie sich entwickelten mässig da das ende doxh ziemlich offen war.

Bitte was ?!
*Spoilerfrei* Ich bin sprachlos… Es hat mir so gut gefallen, perfekt für einen Nachmittag, man klebt an den Seiten. Sowas von zurecht hat sie den Preis gewonnen, was war den bitte das für ein krasses Debüt 😍 Auch diese Struktur und der Faden der sich durch das Buch führt hat mir extrem gefallen und war irgendwie mal ganz anders ☺️ Klar in 180 Seiten kann man keine extreme Bindung zu den Charakteren aufbauen, aber das war auch nicht meine Erwartung. Für jemanden, der ein spannendes Buch, pure Unterhaltung und Gänsehaut sucht, kann ich es absolut empfehlen 🫶🏻
Characteristics
18 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Author Description
Lea-Lina Oppermann wurde am 1. April 1998 in Berlin geboren. Sie wuchs in Hennef auf und verfasste dort während der Schulzeit ihr Debüt »Was wir dachten, was wir taten« (ausgezeichnet mit dem Hans-im-Glück-Preis und dem Wi(e)derworte-Preis der Stadt Monheim am Rhein). Vier Jahre verbrachte sie an einer staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Inzwischen lebt sie in Leipzig.
Posts
»Wir werden dir erzählen, was wirklich passiert ist. An diesem Tag. In diesen 143 Minuten.«
Schockierend und erschreckend ehrlich. Diese Wörter können nicht mal ansatzweise beschreiben, wie ich über das Buch denke. Auf knapp 200 Seiten erzählt Lea-Lina Oppermann die Geschichte eines Amoklaufs. Wir haben 3 Sichtweisen: Fiona, die Musterschülerin, Mark, der Außenseiter und Herrn Filler, den Lehrer der Klasse. Die Perspektiven wechseln sich ab, während sie beschreiben, wie eine maskierte Person mit Pistole in das Klassenzimmer gelangt und Aufgaben diktiert, die erbarmungslos die Geheimnisse jeder einzelnen Person im Raum aufdecken. Doch wer ist diese Person, die jede noch so dunkle Lüge der Schüler*innen kennt? Ich war schockiert. Fassungslos. Und entsetzt. Die Aufgaben wurden von Mal zu Mal schlimmer und brutaler. Das Buch an sich war innerhalb weniger Stunden durchgelesen, aber nicht als kleiner Snack zwischendurch. Nein. Es ist ein Buch, an das ich mich auch Jahre später noch erinnern werde. Und nein, dieses Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Bücher. Auf keinen Fall. Es ist keine süße Lovestory, kein Wohlfühlbuch und kein Jahreshighlight. Es ist auf seine eigene Art definitiv notwendig. Auch wenn es unbarmherzig und hart war, finde ich, gehört es in jedes Klassenzimmer als Schullektüre. Es werden alle möglichen Themen angesprochen, die in der Jugend heutzutage kaputt sind. Ich kann und werde dieses Buch nicht nach üblichen Kriterien bewerten. Eigentlich kann man es gar nicht bewerten. Ich fand es furchtbar, grausam und einfach nur widerlich. Aber es ist genau das, was die Welt braucht. Das Ende hätte, glaube ich, niemand erraten können. Dafür, dass das Buch nur so kurz war, waren Fiona und Mark mir sympathisch. Der Rest einfach furchtbar. Das Buch hat keine Tiefe, aber es hat mich trotzdem zum Nachdenken gebracht. Es hat ein Happy End, aber gleichzeitig war es keins. Es hat einen einfachen, gut verständlichen Schreibstil und war trotzdem anspruchsvoll. Empfehlung? Ja! Eigentlich sogar ein must read für die gesamte Menschheit.

Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen. So beginnt das Buch "Was wir dachten, was wir taten"
Ein Buch was schockierend, emotional und fesselnd zugleich ist!!!! Bereist vor zwei Jahren habe ich "Was wir dachten, was wir taten" gelesen und habe dafür damals knappe zwei Wochen gebraucht, einfach weil es keine leichte Kost ist... deshalb bitte beachtet die Triggerwarnung🙏🏼. Worum geht es??? Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich Abgründe auf. Fiona ist fassungslos, unfähig zu handeln, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Wut und Passivität. Bald sind die Grenzen so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt. Für mich ist das Buch ein absolutes Psychologisches Meisterwerk und hat mich des öfteren mit offenem Mund dasitzen lassen. Die Aufgaben die alle in der Klasse erfüllen mussten wurden von mal zu mal schlimmer und ekelhafter. Ihr glaubt schlimmer geht es nicht mehr? Ohhh doch es geht noch viel schlimmer... genau das wollte uns die Autorin wohl auch zeigen Die Geschichte erzählt aus drei Unterschiedlichen Sichtweisen. Einmal Fiona und Mark - beide Schüler. Und dann noch aus der Sicht von Mr. Filler - dem Lehrer der Klasse. Mir persönlich hat genau das so gut gefallen, man konnte die unterschiedliche Sichtweisen der Protas auf die Situation beziehungsweise auf die Geschehnisse verstehen und nachvollziehen. Einfach super👍🏻 Auch der Schreibstil der Autorin war total fesselnd und hat mich in keiner Sekunde in meinem Lesefluss unterbrochen. Ich würde dem Buch wahnsinnig gerne 5⭐ geben, aber dafür war es mir einfach einen Tick zu brutal... Bei dem Ende musste ich nochmal ordentlich schlucken und auch jetzt hängen meine Gedanken noch mitten im Buch...💭 Fazit: Für mich immernoch ein Buch, welches man gelesen haben muss, wobei man bitte die TW beachten sollte. Die Themen die hier angesprochenen werden sind wahnsinnig wichtig und ich hoffe ein paar von euch geben dem Buch eine Chance, auch wenn es nicht eurem Genre entspricht🥰✨ ~Ich habe bisher in der Bookbubble leider echt wenig von dem Buch gehört, also vielleicht gebt ihr dem Buch ja eine Chance und ich hoffe ganz doll das es euch gefällt🙏🏼💗✨ PS: Das war's jetzt erstmal mit Rezis für heute🙈😂

WOW 🤩 Was für ein großartiges und wichtiges Buch - und was für eine wichtige Message!!! Es war die Schullektüre meines Sohnes an einer Höheren Technischen Lehranstalt und eigentlich sollte dieses Buch in jedem Deutschunterricht von Jugendlichen einen fixen Platz haben! 📚🤩 Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt - aus der Sicht des Lehrers, einer Schülerin und einem Schüler. Die Sprache ist einfach gehalten und lässt sich das Buch sehr gut lesen. Wer selbst in seiner Jugend zum Opfer wurde, der wird mit diesem Buch zu kämpfen haben ... und ich spreche da jetzt aus eigener Erfahrung. Das Ende hat mich weinen und Erinnerungen hochkommen lassen!😢 Diese Geschichte hallt nach und wird nicht mehr vergessen! 5 von 5 🌟🌟🌟🌟🌟 für dieses wichtige Jugendbuch, das man auch als Erwachsener noch gut lesen kann und eigentlich auch muss!📚😍

Kurz Buch mit sensiblen Themen
Hier begleiten wir drei Protagonisten (zwei Schüler*innen, ein Lehrer) einer Klasse, die einen Amoklauf durchleben. Die Kapitel sind teils kurz, teils länger jedoch in einem gutem Wechsel. Wir erfahren Geheimnisse einzelner Mitklassenkameraden und zum Ende, wer der Amokläufer ist und was die Beweggründe waren. Ich fand das Buch recht erfrischend, die Protagonisten sind recht Klischeehaft und das Thema sensible. Es muss gesagt werden, das auch ganz kurz auf sexuelle Gewalt angedeutet wird, jedoch nicht ausfürlich eingegangen wird. Empfehlen würde ich es. Es ist kurz und schnell gelesen.

Eine Klasse, die gerade eine Mathearbeit schreibt, gerät in eine Amoksituation. Eine unbekannte, maskierte Person verschafft sich Zugang zum Klassenzimmer und zwingt die Anwesenden ihre letzten Wünsche auszuführen. Diese sind persönlich und stellen die Schülerinnen und Schüler der Klasse bloß. Sie offenbaren ihre größten Geheimnisse und machen deutlich, dass jeder Geheimnisse hat bzw. wir unsere engsten Mitmenschen wir unsere Mitschüler:innen nicht so gut kennen, wie wir glauben. Auch an Lehrer:innen lese ich hier einen Appell, nämlich genau hinzuschauen und sich für die uns Anvertrauten zu interessieren und das Interesse nicht nur zu heucheln. Unbedingt lesenswert. Auch das Hörbuch ist super- auch wenn ich mir gewünscht hätte, die Perspektiven nicht nur durch Stimmwechsel, sondern auch das Nennens des Namens deutlich zu machen. Wenn ich mal etwas länger nicht gehört habe, fiel es mir nicht so leicht, die Stimme direkt einzuordnen…
✨️Tja, und jetzt ist sie auf einmal vorbei die Geschichte. Was wir dachten was wir taten ... Was bleibt✨️
Joaaaaaa, aber irgendwie doch gut🫶🏾🫶🏾 Also die Spannung war aufjedenfall dar, mit jedem mal als Herr Filler einen neuen Wunsch vorlas.🫶🏾 Und ich fand es schon echt krass alles. Aber irgendwie hat mich die ganze Geschichte nicht so ganz erreicht. Vom emotionalen her. Aber trotzdem bleibt es mir im Gedächtnis.❤️🫶🏾🫶🏾 Es ist ganz komisch irgendwie. Ich kann es gar nicht richtig einschätzen.😅😅 Aber eins steht fest, es hat mich nicht so aus den Socken gehauen wie ,,Es wird keine Helden geben".🫶🏾🫶🏾 Ich würde vorschlagen ihr macht euch mal euer eigenes Bild😅. Ist ja auch nur ein dünnes Buch😂🫠
Kleine Seitenzahl, große Wirkung
In Was wir dachten, was wir taten geht es um einen Amoklauf an einer Schule. Eine Klasse wird vom Täter dazu gezwungen, Aufgaben zu erfüllen, die zunehmend grenzüberschreitend, beängstigend und emotional belastend sind. Schon früh wird klar: Diese Geschichte ist keine leichte Kost ⚠️. Erzählt wird aus drei Perspektiven: der eines Lehrers, einer Schülerin und eines Schülers. Genau diese Wechsel sorgen für besonders eindringliche Einblicke 👀. Angst, Wut, Schock, Fassungslosigkeit, aber auch Mut und Verzweiflung ziehen sich durch das gesamte Buch 😔😨😡. Ich habe die Geschichte in einem Zug durchgelesen, weil sie unglaublich fesselnd geschrieben ist 📖✨. Während des Lesens war ich stellenweise richtig angespannt und musste zwischendurch kurz durchatmen. Trotz der kurzen Länge hinterlässt das Buch einen bleibenden Eindruck und wirkt nach 💭. Für mich ist Was wir dachten, was wir taten ein sehr gut geschriebenes, intensives Buch, das zum Nachdenken anregt 🤍.

Ich glaube ich bin noch so unter Schock, dass mir die Worte fehlen… Krasses Buch. Eindeutige nicht für jeden etwas. Diese knallharte, ehrliche Schilderung aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Triggerwarnung wäre angebracht. Trotzdem fand ich das Buch sehr gut zu lesen. Auch wenn das Geschehen entsetzlich war finde ich sollte man sich mit den angesprochenen Themen viel mehr auseinandersetzen. Eigentlich ist es eine gute Lektüre für viele Schüler. Es regt an sich Gedanken über das eigene Handeln und behandeln anderer Menschen zu machen. Absolute Leseempfehlung
Dieses Buch handelt von 143 Minuten eines Amoklaufs an einer Schule. Erzählt wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven, es ist dadurch unglaublich fesselnd. Der Täter verlangt von einzelnen Personen der Klasse Dinge, die exakt auf die Schwäche dieser Person abzielt. Dadurch werden Geheimnisse aufgedeckt, Personen gedemütigt und enorm verletzt. Das Buch ist schnell durchgelesen- 177 Seiten - und für Jugendliche ab ca. 14 Jahren auch gut als Klassenlektüre geeignet.
Ich fand das Buch ok, es war leider nicht spannend, aber trotzdem gut. ✉️🖊👀
WAS WIR DACHTEN, WAS WIR TATEN ist aus 3 Perspektiven geschreiben. -Mark ist schlecht in Mathe, hat auf nichts Lust und ist in schlechten Verhältnissen aufgewachsen. -Fiona ist gut in der Schule. Ihre beste Freundin ist Greta. -Herr Filler ist der Mathelehrer der Klasse. Er trägt gerne Schulterpolster. 🥲🙃 In dem Buch passiert ein Amoklauf und der Amokläufer betritt Herrn Fillers Klassenzimmer mit 10 Briefen. Darauf stehen die letzten Wünsche das Amokläufers. Das sind alles Aufgaben, die die Schüler erledigen müssen. ✉️ Das hat das Buch unterhaltsam gemacht, aber gleichzeitig ist der Amoklauf in den Hintergrund gerückt. Das war aber nicht so schlimm, denn das Buch war sehr kurzweilig und hat trotzdem eine Messege hinterlassen. Außerdem mochte ich die Charaktere wirklich sehr. Das Buch hat mich nicht umgehauen, dafür war es mit nicht spannend genug. 🫣 Aber ich kann es euch trotzdem empfehlen! 🫶🏼❤️ Was war eure Meinung zu dem Buch? ☺️✨️

Keine leichte Kost
Das Buch ist aus der Perspektive von 3 Beteiligten geschrieben, dem Lehrer und 2 Schülern. Die Abschnitte sind kurz und so lässt es sich schnell lesen. Vermutlich eine klassische Schullektüre. Die Geschichte zeigt zu was Menschen fähig sind und dass jeder etwas zu verbergen versucht. Wichtige Message spannend verpackt, regt zum nachdenken an.
Als Lehrerin und Mutter bestimmt nochmal anders zu lesen...
Es geht sofort los. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden durch gelesen. Sehr einfacher Schreibstil. Verschiedene Charaktere. Natürlich ist bei der geringen Anzahl an Seiten keine große Möglichkeit Sympathien zu entwickeln. Allerdings zeigte es mir als Lehrerin wieder einmal mehr, wie wichtig unser Beruf ist. Wir müssen genau hinsehen, um Schlimmeres zu verhindern. Mobbing und Ausgrenzung dürfen nicht mehr existieren. Sie zerstören zu viel! Ich möchte nicht zu viel Spoilern, aber schaut alle genau hin! Es werden sehr wichtige Themen in dem Buch angesprochen. Auch wenn es eine harte Lektüre ist, gehört es in die Klassenzimmer.
Ein Roman der nachwirken wird.
Zu diesem Buch habe ich heute aus Zufall gegriffen. Es lag bei einer Bekannten herum und ich habe es ohne großes Vorwissen gestartet. Der Titel hatte mich sofort sehr neugierig werden lassen. Auch der Inhalt ließ mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das und die geringe Seitenzahl von 179 Seiten hat dazu geführt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Schnell wurde einem auch als Leser ohne Vorabwissen über den genaueren Inhalt klar, worum es hier geht: Amokalarm an einer Schule. Eine ältere Klasse, mitten in der Mathe-Klausur, die sich ziemlich schnell wünscht, dass diese das einzige Problem an diesem Montagmorgen geblieben wäre. Wir verfolgen das Geschehen aus den Augen dreier der Beteiligten: Mark, Fiona und dem Lehrer der Klasse, Herr Filler. Dabei wechselte die Perspektive manchmal erst nach ein paar Seiten, manchmal nach wenigen Sätzen. Gestört hat das jedoch nicht. Die Geschichte beginnt direkt mit dem Alarm und einer entsprechenden Durchsage. Es wird einem keine Zeit gegeben, die einzelnen Personen vorher kennenzulernen, weswegen sie insgesamt eher blass bleiben. In dem Falle könnte man das aber auch in gewisser Weise als passend betrachten, denn hier wird schnell klar, dass alle ihre Geheimnisse haben und niemand den anderen so gut kennt, wie gedacht. Jeder neue Umschlag, der geöffnet wurde, hat den Spannungsbogen in die Höhe getrieben und auch wenn man die einzelnen Personen kaum kennt oder einschätzen, teils auch nicht wirklich leiden kann, so ist das, was sich abspielt, hoch dramatisch und spitzt sich auch zunehmend zu. Das Ende habe ich so halb erahnt, aber eine Überraschung war dann doch dabei. Das Buch war laut der Bekannten damals ihre Schullektüre in der 9. Klasse. Das dürfte relativ zeitnahe zum Neuerscheinen dieses Romans gewesen sein. Ich denke, dass sich das Buch durchaus als solche Lektüre eignet, würde es aber keinen jüngeren Jahrgängen empfehlen, da der Inhalt an sich ziemlich heftig ist. Insgesamt also ein Buch, dass sich zwischendurch gut lesen lässt und das Potenzial hat, noch eine Weile nachzuwirken.

Leider hat mich dieses Buch nicht überzeugt.
Dieses Buch handelt von einem sehr wichtigen Thema! Leider hat mir die Aufarbeitung nicht zugesagt. Es zog sich leider in die Länge, auch wenn jeder in Stress Situationen anders reagiert haben man je Reaktionen in diesem Buch für mich gar keinen Sinn ergeben. Aber da es nur 177 Seiten sind, kann man es sicherlich ruhig ausprobieren ob es einem zusagt.

,,Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen“ Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mit in dem Klassenzimmer gewesen, es war spannend, schockierend, und irgendwie gruselig da man nicht wusste was weiter passieren wird. Was wir dachten was wir taten erzählt aus der Sicht des Lehrers und zwei Schülern, vermittelt eine wichtige Botschaft und regt zum nachdenken an. Es lohnt sich es gelesen zu haben⭐️

Am Ende Gänsehaut
Obwohl kein Krimi, fand ich dieses Buch spannend. Ich wollte wissen, welche Forderungen der Amokläufer stellt und wie die Anwesenden darauf reagieren. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass die an der Durchführung der jeweiligen Forderung nicht direkt Beteiligten, etwas zu sehr in den Hintergrund treten, regelrecht ausgeblendet werden. Mit Abstand von 30 Jahren zu meiner Schulzeit, war mir vieles irgendwie klar. Ich konnte es im Rückblick aber gut nachvollziehen. Ich fand schade, dass sowohl Lehrer, als auch Streberin und Loser alle gleich reden. Ich wünsche diesem Buch viele Lesenden im Alter der Protagonisten. Sie können bestimmt einiges daraus mitnehmen.
Was wir dachten, was wir taten ist spannend geschrieben und lebt vor allem von den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten. Genau das macht die Geschichte abwechslungsreich und fesselnd. Der Schreibstil ist angenehm und leicht, typisch Jugendbuch, aber trotzdem nicht langweilig. Der Plot war für mich allerdings etwas enttäuschend. Trotzdem ein kurzes, schnell gelesenes Buch – perfekt für zwischendurch.

Sprachlos...
Das Buch hinterlässt mich ausnahmsweise mal sprachlos. Es ist unglaublich spannend geschrieben. Es ist sehr hart und nichts für schwache Nerven. Es ist anders als erwartet. Es ist düster, aber auch nachdenklich. Es zeigt die dunkelsten Abgründe eines Menschen. Ich bleibe zurück mit Tränen in den Augen und Fassungslosigkeit. Denn das traurigste an dieser fiktiven Geschichte ist, dass sie irgendwann und irgendwo auf dieser Welt nicht mehr fiktiv ist oder war. Halber Stern Abzug für Herrn Filler. Sorry, was soll der Typ sein? Wer unsicher ist, ob er das Buch lesen sollte: fragt euch, wie ihr die Serie "Tote Mädchen lügen nicht" fandet. Und entscheidet dann.
„Ich sehe, was ich sehe. Ihr glotzt bloß durch die Gegend und redet euch alles zurecht.“
Was für ein starkes und spannendes Buch. 📖 Einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, obwohl schnell klar war, wie es enden würde. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in allen Schulen werden, um endlich alle Menschen dazu zubekommen, nicht mehr nur zu glotzen. 😔

🏫🔪🩸 ~ Amokalarm in der Schule…
-spoilerfrei- Vielschichtige Geschichte mit einem schlimmen Thema. Es ist flüssig und spannend geschrieben. Die vielen Sichtwechsel sind etwas schwierig und werden nicht jedermanns Geschmack sein, macht es aber auch interessant. Ich bin definitiv nicht mehr die Zielgruppe, aber für junge Jugendliche sicher toll und wertvoll. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich Abgründe auf. Fiona ist fassungslos, unfähig zu handeln, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Wut und Passivität. Bald sind die Grenzen so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt. Ein messerscharf komponiertes psychologisches Kammerspiel mit Thrillerfaktor!

♥️🩸🔪Überraschend gutes Buch!🔪🩸♥️
In dem Buch geht es um einen Amoklauf an einer Schule, in dem die Schüler gezwungen sind verschiedene Aufgaben des Amokläufers zu erfüllen weswegen viele Geheimnisse ans Licht kommen... Am Anfang fande ich das Buchganz okay, ich fande die verschieden Aufgaben die sie erfüllen mussten gut, aber nichts besonderes. Nach dem Plottwist am Ende fande ich es aber echt richtig cool und die Verschiedenen Perspektiven haben es noch spannender gemacht.🫶🏻 Am Ende hätte ich mir vielleicht noch mehr Geschichte nach dem Amoklauf gewünscht...🩷 Für mich waren es aber trotzdem nur 4 Sterne weil es mir ein bisschen zu "Jugenbuchig" war🤭😅

Spannung pur!
Ich hab das Buch angefangen und danach nicht mehr aus der Hand gelegt. Ich fand das Buch sehr spannend und war bis zum Ende hin gefesselt!!! Das ich wirklich gar nicht mehr aufhören kann mit dem Lesen passiert mir nicht oft bei Büchern, aber die Autorin hat die Thematik sehr gut aufgegriffen und die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten sehr interessant und verschieden geschrieben! Weshalb ich dem Buch jedoch nicht ganz fünf Sterne gebe, liegt daran, das ich es mit einem anderen Buch aus der Thematik Amoklauf verglichen habe (54 Minuten) dieses Buch war und ist ein Jahreshighlight, leider kam was wir dachten, was wir taten nicht ganz daran. Zumal fand ich den Lehrer an einigen Stellen unsympathisch. Aber ansonsten tolles Buch!

Amoklauf als Kammerspiel – und ein unbarmherziger Blick hinter die Masken 🎭🔫📚
Die Ausgangslage ist so simpel wie beklemmend: Matheklausur in der Oberstufe, dreizehn Schüler, ein Lehrer, ein normaler Schultag – bis zur Durchsage: Amokalarm. Als wenig später eine maskierte Person das Klassenzimmer betritt und Umschläge mit Aufgaben verteilt, die die dunkelsten Geheimnisse der Anwesenden ans Licht zerren, kippt die Atmosphäre endgültig. Ab jetzt gibt es kein Verstecken mehr – und kein Zurück. Jeder ist gezwungen, sich den eigenen und fremden Abgründen zu stellen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von den Schülern Fiona, Mark und dem Lehrer, Herrn Filler, erzählt. Sie alle überleben das Geschehen, aber keiner bleibt unversehrt. Was Oppermann hier erzählt, ist ein psychologisches Kammerspiel, das auf kleinstem Raum funktioniert, weil es auf das Wesentliche reduziert ist: Angst, Druck, und die Frage, wie weit man gehen würde, wenn man in die Enge getrieben wird. Besonders stark fand ich, wie schnell die Spannung aufgebaut wird. Schon die erste Szene zwingt einen, weiterzulesen. Die Idee, dass der Täter die Geheimnisse der Jugendlichen kennt und sie zwingt, sich selbst und einander zu demaskieren, ist nicht neu, aber sie wird hier packend umgesetzt. Anfangs wirken die Figuren etwas klischeehaft – der Sportliche, die Schöne, die Streberin – doch je weiter der Amokläufer seine Fragen stellt, desto mehr brechen diese Fassaden auf. Die Karikaturen entwickeln Risse, werden etwas komplexer. Besonders bei Fiona hatte ich mehrfach Gänsehaut, wenn ihre Gedankenwelt zwischen Wut, Angst und schockierender Klarheit pendelt. Herr Filler hingegen ist eine Figur, die mich als Lehrerin besonders beschäftigt hat. Er ist ein Paradebeispiel für den überforderten Lehrer, der sich emotional abschottet und doch weiß, dass er scheitert. Sein innerer Monolog, wie sehr er seine Schüler unterschätzt hat, ist bitter zu lesen – auch, weil er einem manchmal nur allzu bekannt vorkommt. Und ja, ich habe mich dabei ertappt, wie ich ihn in manchen Momenten verstanden und in anderen gleichermaßen verabscheut habe. Oppermann verzichtet auf „Gedöns“: Ihr Schreibstil ist schnörkellos, direkt, oft fast atemlos, was perfekt zur Dynamik der Geschichte passt. Sie trifft den Ton von Jugendlichen, ohne anbiedernd zu wirken, und scheut nicht davor zurück, unbequeme Fragen zu stellen: Wer trägt Verantwortung, wenn junge Menschen in solche Extremsituationen geraten? Und was tun wir – als Erwachsene, als Gesellschaft –, um so etwas zu verhindern? Gerade weil der Täter den Schülern nichts vorwirft, das man nicht hätte sehen können, wirkt die Geschichte so eindringlich. Die kurzen Kapitel, die jugendnahen Gedanken und die Perspektivwechsel machen das Buch zu einem Pageturner. Klar, einiges wirkt überzogen, manches konstruiert, doch genau das sorgt dafür, dass „Was wir dachten, was wir taten“ so gut für den Unterricht geeignet ist: Es bietet Gesprächsstoff ohne Ende – über Gruppendruck, über Mitläufertum, über Verantwortung. Und es zwingt dazu, genauer hinzusehen. Denn vieles, was der Täter offenbart, ist nicht überraschend – nur wird es im Schulalltag oft übersehen oder weggelächelt. Fazit: Ein hochspannendes, bedrückendes Jugendbuch, das mehr ist als ein Thriller. Es ist ein Anstoß, über unser Miteinander in der Schule nachzudenken – und darüber, wie leicht Masken fallen können. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Sollte auf jedem Lehrplan stehen
Das Buch hat absoluten Suchtcharakter, einmal angefangen konnte ich es nicht mehr weglegen. Es liest sich wie ein Thriller aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch bekommt man Einblicke in die Gedankenwelt und Informationen zu den Hintergründen einzelner Protagonisten. Die gestellten Aufgaben steigern sich in ihrer Intensität, sodass man immer mehr mitfiebert. Es werden Themen wie Rache, Mobbing und Gruppenzwang angeschnitten, leider in meinen Augen nicht tief genug. Auch das Ende ließ mich etwas unzufrieden zurück. Aber insgesamt ein sehr gutes Buch, welches definitiv in Schulen auf dem Lehrplan stehen sollte.

Geschichte eines Amoklaufs in einer Schule, erzählt aus der Sicht von 5 verschiedenen Personen. So setzt sich allmählich im laufe der Erzählung ein Bild zusammen. Für mich sehr aufwühlend., zumal sich die Wortwahl jeder Person unterscheidet, das ist grandios geschrieben. Der Gulliver Verlag ist mit Büchern eine feine Adresse für Klassenlektüren. Bei diesem Buch wüsste ich allerdings nicht, wo ich anfangen sollte, keine einzige Idee und dazu die Sorge, dass bei der Besprechung Geflechte innerhalb der Klasse aufgedeckt werden, von denen ich nicht erfahren möchte.
Es zeigt uns was Mobbing mit uns machen kann.
Ich habe mir das Buch auf Empfehlung einer Thalia Mitarbeiterin gekauft, da ich ihr erklärte, dass ich 54 Minuten gelesen hatte, mich das so krass geketscht hatte und ich jetzt ein ähnliches Buch haben möchte! Es hat mir nicht zu wenig versprochen. Dauerhafte Spannung und teilweise sprach und Atemlosigkeit. Wer 54 Minuten mochte wird dieses Buch hier auch mögen! Es zeigt uns auch hier was aus Menschen werden kann, die unsere Gesellschaft als minderwertig bezeichnet! Und ich bin gerne offen und ehrlich. Ich habe mit dieser Art Amokläufer Mitgefühl und sie tun mir leid! Was natürlich nicht bedeuten soll, dass das die richtige lösung ist und ich das ganze unterstütze! Man möchte dazu sagen, es ist den Opfern nix großartig zugefügt wurden. Ich finde wie auch bei Wir Kinder vom Bahnhof Zoo sollte dies zur "Pflichtlektüre" in deutschen Schulen werden! Von Hauptschule bis Hochbegabtenschule!

Ich habe irgendwie mehr erwartet...
Es ist aufjedenfall ein gutes Buch. Nur hab ich halt mehr erwartet, da die Charaktere und Emotionen eher schwach rüber kamen. Dennoch war Spannung vorhanden, obwohl meiner Meinung nach ein bisschen mehr Spannung eingebaut werden könnte. Ich fand auch Toll, dass die Beweggründe vom Amokläufer am Ende der Geschichte genannt worden sind. Also alles in allem eine solide 3 von 5 Sternen.

Dieses Jugendbuch beschreibt einen Amoklauf an einer Schule. Erzählt wird aus 3 verschiedenen Perspektiven, 2 davon sind Schüler, die dritte beschreibt die Perspektive des Lehrers. Ich fand die erzählenden Personen sehr gut ausgewählt und in ihren Handlungen und Gedanken sehr authentisch. Es passte zum Alter der Personen sowie zur Zielgruppe. Durch die geringe Seitenanzahl und die häufigen Perspektivenwechsel blieb es durchweg spannend. Ich konnte die Sprachlosigkeit, die Angst, aber auch die Rebellion in der Klasse total spüren und nachvollziehen. Auch die Auflösung fand ich vom Ansatz her gut, hätte mir allerdings hier etwas mehr Tiefe, Aufklärung und Nachsorge gewünscht. So finde ich, besteht die Gefahr, dass eine falsche Message vermittelt wird.
Konnte es nicht mehr aus der Hand legen
Eine maskierte Person verschanzt sich mit einer Klasse Schüler und einem Lehrer. 10 letzte Wünsche müssen erfüllt werden und jeder ist krasser als der davor. Ich hab schon eine Weile nicht mehr so mitgefiebert bei einer Handlung. Ich wollte den Lehrer anschreien „Tu doch irgendwas“, ich hatte ständig Angst vor der nächsten Aufgabe. Und dazwischen verwoben so viele Themen die einen im Schulalltag und auch später noch verfolgen. Von Mobbing, über psychische Probleme, bis hin zu einer zerrütteten Familie. Fand das Buch daher wirklich empfehlenswert.
Ich habe den Debütroman von Lea-Lina Oppermann aufgrund einer Rezension einer Leserin (hier in der ReadoApp) gelesen. Kurz und präzise im Schreibstil war ich an Bücher wie DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza oder auch an AMOK von Stephen King erinnert. Ähnlich dicht, abwechselnd erzählt aus der Gedankensicht zweier Schüler und des Lehrers; einfach klasse umgesetzt, da die Situation so noch enger umfasst wird. Die Ausgangssituation ist eine ganz normale Klausursituation (Mathe) einer Oberstufe - die Schüler sind unterschiedlich gefordert, verschiedene Charaktere werden bereits gezeichnet. Dann kommt es zu einer Durchsage: Amokalarm. Der Lehrer reagiert nach Vorschrift, verschließt die Tür und will die Klausur zunächst weiter laufen lassen; die Schüler wittern ihre Chance, der Arbeit zu entkommen. Doch dann verschafft sich eine vermummte Person, mit Pistole, durch einen Trick Zutritt zum Klassenzimmer. Der Lehrer verliert die Kontrolle und muss sich und seine Schüler der Willkür Unbekannten überlassen. Dieser hat Umschläge mitgebracht, in diesen seine letzten Wünsche - die der Lehrer vorlesen muss. Würden diese Wünsche nicht erfüllt, so stirbt jemand… Mehr darf nicht verraten werden; doch die Wünsche des Unbekannten berühren tiefe Geheimnisse der Schüler und des Lehrers - und fördern die wahren Charaktere aller hervor. Dabei schafft die Autorin es, die Situation durchweg spannend zu halten, ohne auch nur einen Zentimeter in eine absurde Trickkiste zu greifen. Man glaubt der Situation und den Personen. Ja, ein Jugendbuch - das gerade auch Jugendlichen empfohlen werden sollte! Und doch ein Buch auch für Erwachsene, die Jugendliche verstehen sollten! Ich kann es sehr empfehlen!

Gibt bessere und spannendere Alternativen
Thematisch gibt es in diesem Buch nichts neues, und ich habe schon deutlich bessere und spannendere Bücher mit dem Thema gelesen. Das Buch konnte mich leider nicht packen, war relativ langweilig mit ein bis zwei guten Momenten und auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Absolut vorhersehbar. Auch die Protagonisten konnten mich alle nicht überzeugen, alle waren ziemlich unsympathisch (ganz voran Herr Filler)
Ich musste das Buch für die Schule lesen und dachte echt es wird schlimmer es ist eigentlich ein echt solides Buch was sehr gut geschrieben ist und die Charaktere sind sehr kreativ gestalten. Ich muss sagen die Story war ein wenig zäh zu lesen weil viel um den heißen Brei geredet wurde und manche Infos ein wenig unnötig waren aber ansonsten eigen ein gutes Buch für eine Schullektüre.
Ich hätte niemals gedacht, dass mir diese Art von Buch gefällt, aber es war echt gut. Sehr krass beschrieben auch!! Der Hintergrund, warum das alles passiert ist, ist mega traurig und tatsächlich leider Alltag. Das Buch ist bis zum Ende hin spannend und man findet alles heraus, was man sich fragt. Man kann es leicht und schnell lesen, wir haben es im Deutsch-Unterricht gelesen. Es hat mir sehr gefallen und am Ende sind dann doch ein paar Tränen gelaufen. Ich finde nur das man mehr über das was danach passiert erfahren hätte können, wie sie sich entwickelten mässig da das ende doxh ziemlich offen war.

Bitte was ?!
*Spoilerfrei* Ich bin sprachlos… Es hat mir so gut gefallen, perfekt für einen Nachmittag, man klebt an den Seiten. Sowas von zurecht hat sie den Preis gewonnen, was war den bitte das für ein krasses Debüt 😍 Auch diese Struktur und der Faden der sich durch das Buch führt hat mir extrem gefallen und war irgendwie mal ganz anders ☺️ Klar in 180 Seiten kann man keine extreme Bindung zu den Charakteren aufbauen, aber das war auch nicht meine Erwartung. Für jemanden, der ein spannendes Buch, pure Unterhaltung und Gänsehaut sucht, kann ich es absolut empfehlen 🫶🏻























































