If We Were Villains. Wenn aus Freunden Feinde werden
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Description
Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall.
Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren?
Book Information
Author Description
M. L. Rio hat zwei große Leidenschaften: Schriftstellerei und Theater. Sie schnupperte über zehn Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Theaterluft und hat am Londoner King's College einen Master in Shakespeare Studies erworben. Derzeit promoviert sie in Englischer Literatur an der University of Maryland. Sie lebt in Washington, D. C. besitzt zu vielen Bücher, zu viele Schallplatten und einen Hund namens Marlowe. Mit ihrem Debüt »If We Were Villains« begeistert sie Fans auf der ganzen Welt.
Characteristics
15 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Gemischte Gefühle
Ich weiß nicht so richtig, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits bin ich total schnell mit den Charakteren warm geworden, andererseits waren ihre Handlungen extrem vorhersehbar und somit war auch das Ende für mich schnell klar. Die menschlichen Abgründe, die das Buch aufgegriffen hat, waren für mich schockierend und gut aufgebaut. Ich habe schon öfter gehört, dass es in Schauspiel-Ausbildungen sehr hart zugeht. Die Shakespeare Zitate waren für mich leider ab der Buchmitte nur noch nervig und einfach zu viel, habe mich leider ertappt wie ich diese des Öfteren übersprungen habe… Alles in allem aber ein unterhaltsames Buch, das mich auf jeden Fall nachdenklich gemacht hat.

Mal eine etwas andere Geschichte mit viel Tiefgang und einem überraschenden Ende.
„Wir waren zu siebt, sieben kluge junge Menschen, denen eine große Zukunft bevorstand, obwohl wir nicht über den Rand unserer Bücher schauen konnten.“ Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held, Tyrann. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im College-See. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren? ISBN:978-3-328-11086-6 Penguin Verlag
In dem Buch "If We Were Villains" geht es um eine Gruppe von Schauspielstudenten an einer Elite-Kunsthochschule. Sie beschäftigen sich dort intensiv mit Shakespeare. Eines Tages werden sie in einen Mordfall verwickelt. Jahre später erinnert sich Oliver, der Erzähler, an die Ereignisse, die zum Tod eines Kommilitonen führten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Frage, wer wirklich für den Mord verantwortlich ist - und welche Rolle Kunst, Rivalität und Besessenheit bei dem tragischen Vorfall gespielt haben. Positiv fand ich das Setting und die Atmosphäre. Da ich selbst einige Werke von Shakespeare gelesen habe, konnte ich manche Szenen nachvollziehen und genießen. Auch der Schreibstil der Autorin ist mir an einigen Stellen positiv aufgefallen, da er gut zum literarischen Thema passt und hilft, die Emotionen der Charaktere wiederzugeben. Leider gibt es auch ein paar negative Punkte: Manchmal wirkte die Story unnötig kompliziert. Das ständige Einflechten von Shakespeare-Zitaten, der internen Rivalität und der „Theatermentalität“ der Charaktere kann verwirrend wirken und lenkt zu sehr von der eigentlichen Krimihandlung ab. Auch die Auflösung des Mordes war für mich etwas enttäuschend, da sie zu sehr auf melodramatische Elemente setzt und zu wenig Überraschungen bietet. Die Spannung, die das ganze Buch über aufgebaut wurde, ging am Ende etwas verloren. Trotz dieser Mängel ist das Buch wegen seiner Atmosphäre und der Tiefe der Gefühle, die es hervorruft, bemerkenswert. Es ist ein interessantes und vielschichtiges Werk, das vor allem Shakespeare-Fans und Liebhaber des literarischen Dramas faszinieren wird. Auch wenn die Komplexität und die melodramatische Auflösung abschrecken kann, wird es für manche Leser eine faszinierende Reise in die Welt des Theaters und der menschlichen Leidenschaften bleiben. Da es sich um das Debüt der Autorin handelt, bin ich geneigt, ihr für ihren Ehrgeiz und für die Art und Weise, wie sie den Geist des Theaters zumindest teilweise einfängt, zusätzliche Punkte zu geben. Das Buch ist zwar kein Meisterwerk, aber es ist auf jeden Fall lesenswert. 4/5 ⭐

Mein Herz ist zerrissen und das Buch wird mich noch ein paar Tage begleiten - was für eine Tragödie!
Nach langer Zeit mal wieder ein Buch was mich bis ins Mark getroffen hat. Es hat mich wirklich innerlich zerrissen, es mich zum nachdenken gebracht und meine vergessen Liebe zu Shakespeare wieder erweckt. Einfach ne 10/10 - wenn Worte was in einem verrücken. 🖤

Dieses Buch hat es geschafft Sheakspeare - mit dem ich nicht ganz so viel anfangen konnte - richtig interessant zu machen, man merkt, dass die Charaktere ihn und seine Werke zu ihrem Leben gemacht haben. Manche Passagen musste ich öfter Lesen um richtig durchzusteigen, das hat dem Leseerlebnis aber nicht geschadet, ich hab sogar selbst Lust bekommen mich mehr in Shakespeares Werke einzulesen. Die Autorin hat wahnsinnig gut/ fesselnd beschrieben wie sich die Schauspieler in ihren Rollen und ihrem ihnen auf gewisse Art zugeordneten Typus verloren haben. Für mich war es spannend über dieses doch sehr komplexe Beziehungsgebilde in der Freundesgruppe zu lesen. Gleichzeitig ist das Buch auch so spannend aufgrund der Thematik des Todesfall und weil man, obwohl man doch grundlegend weiß was passieren wird, der Auflösung des Endes trotzdem entgegenfiebert. Das Ende lässt einem dann aber doch noch einen kleinen Interpretationsspielraum.
Dark Academia auf höchstem Niveau
Als großer Fan von Donna Tartt und ihrer geheimen Geschichte und als großer Fan von Dark Academia Büchern, musste ich dieses Werk natürlich lesen. Worum geht es in dem Buch? Es geht um sieben Freunde, die Theaterstudenten am Dellecher College sind. Sie sind besessen von der Schauspielerei und legen ihre Rollen auch im Privaten nicht gänzlich ab. Neben kleinen Neckereien und Streitigkeiten, die sich schnell wieder klären, kommt es nach und nach zu immer intensiveren Auseinandersetzungen, bis schließlich einer von ihnen tot im See treibt. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Im literarischen Jahr 2007 erzählt Oliver was im Jahr 1997 geschehen ist. Diese Passagen nehmen vor jedem der 5 Teil des Buches ungefähr 5-6 Seiten ein, ehe es wieder zurück in die Hauptgeschichte geht. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin passt meiner Meinung nach super zur Atmosphäre des gesamten Geschehens. Sie schafft es durch eine bildhafte und gehobene Sprache dem Leser das Dark Academia Setting vor Augen zu führen und spüren zu lassen. Ich hatte durchweg das Gefühl mit zur Gruppe der Freunde zu gehören und sie auf ihrem elitären Weg am College zu begleiten. Die Dialoge zwischen den Protagonisten finden teils ganz normal, teils aber auch durch Passagen aus Werken wie Cäsar, McBeth und ähnlichen Klassikern statt, was mich am Anfang irritiert hat, aber dann fand ich es total passend zur Geschichte und konnte mich so intensiv in die Charaktere einfühlen. Ebenso passend fand ich die Aufteilung des Buches in Akt und Szenen, da diese Aufteilung mit dem Inhalt harmoniert und so alles an dem Buch stimmig ist. Das Buch erinnert sehr an die geheime Geschichte von Donna Tartt und gilt daher nicht umsonst als eins der Dark Academia Bücher schlechthin. Allen, die diese Art Bücher gut finden, kann ich If We Were Villains nur ans Herz legen! Man möchte aus dieser eingeschworenen Elitecollage-Welt gar nicht mehr auftauchen. 5/5
Ein herausragendes Buch! Für mich ein echtes Highlight das ich jetzt erstmal verarbeiten muss Und auch wenn spätestens ab dem vierten Akt das berühmte Damoklesschwert über allem schwebt und man einfach weiß das es nicht mehr gut ausgehen kann hat es mich einfach nicht losgelassen. Spoiler! Eins meiner liebsten Zitate fasst dieses Buch für mich einfach großartig zusammen: „Doch so bricht eine Tragödie wie die unsere oder König Lear immer wieder unser Herz - indem sie einem bis zum allerletzten Augenblick glauben macht, das es noch ein glückliches Ende geben kann.“ Das tatsächliche Ende steht dem in seiner Unvollkommenheit in nichts nach! Es macht mich vollkommen fertig und doch empfinde ich es als perfekt so wie es ist.
Meisterhaft, absolutes Highlight
Ich war zu Anfang ein wenig vorsichtig was das TikTok-Label anbelangt, aber das Buch hat sich als absolutes Highlight bewahrheitet. Die Charaktere haben einen unglaublichen Tiefgang und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich schlüssig ineinander. Wirklich jeder einzelne der sechs Charaktere ist Antagonist und Protagonist, Täter und Opfer. Ich hatte keine Sekunde Probleme sie auseinander zu halten und empfinde sie alle als gleichwertig und unentbehrlich für das Werk, sogar die Nebencharaktere. Man merkt von der Autorenseite wirklich das Verständnis von der Theaterbranche und die Liebe und Leidenschaft dazu und das ist gerade mit entsprechendem Hintergrund unglaublich schön zu sehen. Normalerweise fehlt mir bei Krimi-Einbettungen häufiger der entsprechende Tiefgang, aber hier wird mit unglaublich wuchtigen Metaphern und Sinnbildern auch durch die Theaterstücke im Werk eine atemberaubende Tiefe erzeugt. (Achtung, Spoiler ab hier:) Besonders eindrucksvoll war in diesem Sinne die Behandlung des Werks Caesar und die Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich eine Tragödie eigentlich um einen Charakter drehen kann, der ganz am Anfang stirbt. Das bleibt offen, Richard und Caesar aber ebenso beide Tyrannen, die über beiden Werken schweben - ermordet von ihren Vertrauten. Ebenso erinnert mich die Maskenballszene und Olivers Charakterisierung an Kafkas Zitat "I was ashamed of myself when I realised life was a costume party and I attended with my real face." Am Ende bin ich mir nicht sicher, ob das Richards Tragödie war, oder Olivers, oder James, oder Merediths, oder Wrens oder Alexanders, oder Pips - oder unser aller.
„Jetzt bin ich verwirrt. Ist er nur ein Schwachkopf oder ein Scheisskerl?“ „Aber richtig zersprungen sind wir erst, als wir alle wieder vereint waren.“ „Zuerst würden wir in die Tiefe starren. Dann hinunterstürzen.“
Meine Erwartungen an dieses Buch haben sich etwas von dem unterschieden, wie’s dann war. Was mir allerdings auch in gewisser Weise gefallen hat. Ich fand es sehr interessant so tiefgründig in die Charaktere einzutauchen und zu erfahren, was sie bewegt und welche Gefühle und Gedanken sie verspüren. Allerdings hat mir durch diesen Fokus, die Spannung teilweise gefehlt, weil es eben hauptsächlich um die Figuren und deren zwischenmenschliche Beziehungen ging. Dadurch wurde es oft langatmiger und der Schreibstil konnte das ganze leider auch nicht flüssiger wirken lassen. Am Anfang war er etwas ungewohnt, ich konnte mich dann allerdings schnell daran gewöhnen, jedoch konnte ich wenig mit den schauspielerischen Dialogen im Theater und der Shakespeare Thematik anfangen. Auch die Auflösung am Ende fand ich relativ vorhersehbar. Die ganze Grundidee des Buches fand ich aber durch aus sehr spannend und interessant, allerdings gefiel mir die Umsetzung nicht so ganz. Insgesamt aber ein solides Buch, was mich allerdings nicht umgehauen hat. Vielen lieben Dank für den Buddy Read und den Austausch! 💗🫶

Leb wohl, Oliver, Leb wohl, James, Leb wohl, Filippa, Leb wohl, Alexander, Leb wohl, Meredith, Leb wohl, Wren, Leb wohl, Frederik, Leb wohl, Colborne, LEB WOHL, DELLECHER!
Wow, wow, wow… Ich weiß garnicht, was ich sagen soll… Am liebsten würde ich das Buch sofort wieder von vorne beginnen… Was für eine unglaubliche Geschichte, was für unglaubliche Figuren, was für eine unglaubliche Welt… ICH HABE ALLES DARAN GELIEBT! Ich bin so krass froh, dass ich dieses Buch gelesen habe! Dieses Buch hat mich so mitgerissen, dass ich sogar die Danksagung gefeiert habe :D Ich habe mich mit meinem Beruf noch nie so verstanden und zuhause in einem Buch gefühlt. Es ist so ein besonderes Gefühl, wenn man etwas so nachempfinden kann. Ich werde diese Charaktere für immer bei mir tragen, ihre Ideen und Wesen sitzen so tief in meinem Herzen <3 Ich bin einfach überwältigt von diesem grandiosen Schreibstil der Autorin! Ich will mehr von ihr!!! Ich bin wahnsinnig dankbar, dieses Buch erlebt haben zu dürfen! Ich hoffe, alle Figuren finden ihren Weg und werden glücklich! Danke, danke, danke!!! :)
Eine unglaublich tragische Story
Der Einstieg des Buches gestaltete sich in meinen Augen eher schwierig. Es ging sehr schleppend voran und die Menge der Personen hat mich zunächst überfordert. Allerdings hat es sich gelohnt dran zu bleiben. Ich mochte das Setting und die Entwicklungen der Figuren sehr. Die Story nahm mit der Zeit Fahrt auf und das ganze Konstrukt aus Problemen, Lügen und Dramen wuchs immer weiter. Ich empfand es als unglaublich spannend die Geschichte der 7 Schauspielstudenten zu verfolgen. Das eher unbefriedigende Ende hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht. Was mich im Endeffekt dazu gebracht hat, mich mit der ganzen Thematik näher zu befassen. Im Netzt herrscht eine eher zwiegespaltenere Meinung über die Auslegung des traumatischen Schlussteils. In meinen Augen ist das Buch gut gelungen und 4 von 5 Sternen wert.
Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Buch echt gut gefallen hat. Der Schreibstil war super angenehm zum Lesen und man wusste schnell wenn es literarische Zitate gab. Ich fand das Konzept super interessant, da die Charaktere irgendwie sie selbst waren, aber gleichzeitig auch nicht. Die Story war super spannend und ich hab das Setting geliebt! Einen halben Punkt Abzug, weil ich es stellenweise etwas lang fand, aber es hat sich echt gelohnt!

Ein ganz besonderes Buch, das Shakespeare ganz anders zeigt.
Ein unglaublich besonderes und einzigartiges Buch, das mich sprachlos zurück lässt. Wer etwas spannendes und gleichzeitig sehr besonderes lesen möchte sollte sich das Buch einmal anschauen. Der einzige Kritikpunkt war für mich das es sich an der ein oder anderen Stelle etwas gezogen hat.

Puh. Das war ja mal was🤍✨
Ich hatte sooo viel gutes zu diesem Buch gehört, sodass ich es auch einfach lesen musste. Finde ich das Buch gut? Ja! Wollte ich es zwischendurch gegen die Wand werfen? Ja! Hat es sich trotzdem gelohnt? Aufjedenfall!✨ Zwischendurch hatte ich wirklich Probleme mit diesem Buch. Ich weiß nicht mal genau warum. Rückblickend betrachtet finde ich das Buch echt ziemlich gut und freue mich, dass ich es gelesen habe. Aber während des Lesens war es manchmal eine Qual weiter zu lesen. Denn irgendwie passiert nichts und dann doch wieder sehr viel. Ich weiß nicht. Ich kann’s nicht so gut beschreiben😅✨ Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen (Der ein oder andere auch etwas mehr) und ich konnte alle ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen.🤍 Es wird ja sehr oft über das Ende geredet. Wie toll es sei. Und ja es ist echt gut, aber es sind halt auch nur die letzten 50 Seiten. Wenn man plant dieses Buch nur wegen dem Ende lesen zu wollen…, dann rate ich davon ab. Es sind 460 Seiten, davon die letzten 50 das ✨krasse✨ Ende. Aber dieses Buch hat so viel mehr tolle Qualitäten als nur das Ende. Es macht Spaß in diese Welt abzutauchen. Besonders wenn man selbst, ein Mensch ist, der gerne auf der Bühne steht. So jetzt habe ich lange um den heissen Brei herumgeredet. Alsoooo…, ist dieses Buch eine Empfehlung? Ja und nein. Wenn man Slow Burn mag und generell den Vibe vom Buch, dann definitiv ja! Wenn nicht, dann nicht.✨
,,Er gehörte zu den Schauspielern, in die man sich verliebt, sobald sie die Bühne betraten, und ich stellte da keine Ausnahme dar." ,,Nach jener Nacht lauerte der See mit seiner breiten schwarzen Wasserfläche im Hintergrund jeder Szene, die wir spielten. " ,,Es war nicht leicht, Richard zu mögen. Aber es war leicht, ihn zu lieben." ,,Man kann alles rechtfertigen, wenn man es nur poetisch genug anstellt."
Mir hat das Buch an sich sehr gut gefallen. Am Anfang hat mir der Schreibstil gar nicht gefallen und er war sehr zäh und kompliziert. Vor Allem die Shakespeare Passagen hatten es in sich, doch mit der Zeit ,hatte ich mich daran gewöhnt. Die Charaktere fand ich genial ausgearbeitet und jeder war auf seine Art und Weise besonders. Vor allem Fillipa mochte ich sehr sehr gerne, aber auch Oliver war mir doch recht sympathisch. Das Buch wurde schon nach den ersten Kapiteln sehr spannend und ich konnte gar nicht fassen, was die Freunde getan hatten. Die Kapitel danach zogen sich dann aber doch ein bisschen und beschäftigten sich fast nur noch mit den Gefühlen der Hauptcharaktere, was ich ein bisschen langweilig fand. Zum Ende hin war das Buch aber wieder sehr spannend. Die Auflösung fand ich hingegen so naja. Ich fand sie relativ vorhersehbar und dementsprechend hat sie mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Alles in allem ist das Buch ganz gut und ich mochte vor Allem den Vibe rund um die Theater Studenten. Hier und da hätte man jedoch etwas anders machen können. Ich fände zum Beispiel ein Buch aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere auch mega spannend. Vielen Dank auch an alle, die das Buch mit mit zusammen gelesen haben und mit denen ich mich austauschen konnte.💕😊
''Exeunt Omnes''
Dieses Buch handelt von 7 Mitschülern die an einer Renimoierten Kunsthochschule Theater studieren und allesamt Shakespeare lieben. Ihre Rollen legen sie auch in der Freizeit nicht ab. Als einer ihrer Freunde stirbt ändern sich die Dynamik. Der Autor hat es erfolgreich geschafft, Gefühle in jeglicher Form an die Leser zu vermitteln. Wir kriegen Einfblick in die Emotionen und Leben der Protas und können ohne Schwierigkeiten die Emotionen nachempfinden. Ich als Theater-Fremde hatte teilweise Schwierigkeiten am Ball zu bleiben doch es hat sich am Ende gelohnt. Ein Must Read für alle Shespeare Liebhaber ( Spoiler: ich bins nicht, deswegen ein Stern Abzug)

Das Buch liest sich wie ein langgezogenes Theaterstück mit unzähligen Akten. Die starke Theaterästhetik steht dabei so sehr im Vordergrund, dass die Handlung stellenweise ins Stocken gerät. Für Leser:innen, die Theater lieben und Freude an ausgedehnten Monologen und Dramaturgie haben, mag das funktionieren – für viele andere dürfte es jedoch eher langatmig und ermüdend wirken.
Unweigerlich wurde ich Teil dieser Freundesgruppe...
Düster, kalt, brutal. Zeitgleich so poetisch, charismatisch und witzig. Ich habe dieses Buch auf jeder Seite verschlungen und genossen. Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr extrem und vor allem die Aufteilung des Buches. Gerade Protagonist Oliver ist ein Charakter, durch den es mir sehr einfach fiel, in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht weil die Autorin ihm so eine starke Anpassungsfähigkeit gegeben hat. Vielleicht, weil ich die Entwicklung teils mochte, teils verstehen, und teils gehasst habe. M.L. Rio hat mir die Möglichkeit in der Geschichte gegeben, selbst ein Teil dieser Freundschaftsgruppe zu werden. Zugegeben, die Anfänge waren ungewohnt, gerade die Masse an Charakteren hat mich etwas abgeschreckt, aber jeder dieser Charaktere nahm über die Geschichte, ein eigenes Bild an. Ich für meinen Teil möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen, und zähle If we were Villian auf jeden Fall zu einem Jahreshighlight.

Hätte mich fast zerrissen
Ich besitze dieses Buch seit fast einem Jahr, würde ich meinen. Und so lange zog sich tatsächlich auch der Leseprozess. Zwischendurch las ich viele andere Bücher, als hätte ich Angst vor diesem einen. Damals hätte ich den Inhalt wahrscheinlich auch nicht verstanden. Trotzdem gab ich nicht auf und heute endete schließlich die Reise mit diesen tragischen Figuren. Ich wünschte, es wäre nicht so. So fremd sie mir am Anfang auch vorkamen, so ungern lasse ich sie jetzt ziehen. Am Ende wollte ich wie ein naives Kind trotzdem ein Happy End. Das was ich bekam glich eher einer morbiden Hoffnung, aber mehr konnte ich auch kaum verlangen. Ich wünschte, es würde weitergehen, ich wünschte, ich könnte da einfach reinsteigen. Ich liebe und hasse dieses Buch. Das macht es nahezu perfekt. Selbst wenn ich im Laufe des Lesens hier und da meine Einwände hatte, sind sie jetzt wie weggewischt. Was ich jetzt mit mir anfangen soll, weiß ich nicht. Ein andere Buch zu lesen, kommt mir vor wie Verrat. Das Buch sieht übrigens nach all diesem Hin und Her ziemlich mitgenommen aus und - auch wenn ich es vorziehe, hundert Jahre ein makelloses Buch in meinem Schrank stehen zu haben - ich kann mich nicht beschweren. Es sollte ein wenig zerfleddert aussehen. Es ist gut so.
Das Buch hat es mir nicht so ganz leicht gemacht. Anfangs hab ich lange gebraucht, bis ich ins Buch rein gekommen bin, viele Charaktere, die ich zunächst immer wieder verwechselt habe. Nachdem ich dann drinnen war in der Geschichte, wollte ich dann auch wissen wie sich alles auflöst und wie das Buch endet, jedoch konnte mich das Buch bis zum Schluss nicht vollständig für sich einnehmen, sodass ich froh bin, es nun endlich beendet zu haben. Man könnte also sagen, dass Buch war okay, hätte ich es aber nicht gelesen, hätte ich auch nichts verpasst.
Der Versuch eines Literarischen Krimis?
Das Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe Schauspiel Stundenten in Ihrem letzten Jahr. Es geschieht ein Unglück und die jungen Menschen müssen damit umgehen. Ich fand die Geschichte ehe „naja“. Oliver, einer der Studenten und unser Erzähler bringt uns und einen ehemaligen Polizisten durch die Ereignisse. Und da fängt schon mein Problem an. Ich mag Oliver nicht. Er erzählt zwar immer, dass seine Mitstudenten wie eine Familie sind. Aber hat kaum Kontakt zu diesen und zeigt auch null Interesse an Ihr Innenleben. Wir erfahren fast nichts über die anderen Protagonisten, weil Oliver sie kaum kennt. Auch die Gruppendynamik ist so seltsam. Keiner scheint sich für den anderen zu interessieren, oder Oliver bekommt, wie für gewöhnlich, nichts mit was er uns erzählen könnte. Das Buch konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Schreibstil war jedoch ganz nett. Mal etwas anderes und als jemand der auch gerne Shakespeare liest, fand ich die Zitate ganz nett.
Konnte es nicht aus der Hand legen 🥰
Ich muss gestehen, mit Shakespeare hatte ich bis dato keine Berührungspunkte. 😅 Die Geschichte konnte mich trotzdem total fesseln und ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. -Greifbare Charaktere -Flüssiger Schreibstil (die vielen Passagen, aus den verschiedenen Stücken, sind zum Teil gewöhnungsbedürftig und für mich als Lyrik-Noob schwere Kost gewesen, aber es war mal was besonderes) -spannende Story. Im Mittelteil hat es sich etwas gezogen und das Ende war irgendwann schon ziemlich vorhersehbar. Daher ein Stern Abzug ⭐️

Überraschend gut
"𝑊𝑖𝑟 𝑤𝑎𝑟𝑒𝑛 𝑠𝑜 𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑚𝑎𝑛𝑖𝑝𝑢𝑙𝑖𝑒𝑟𝑏𝑎𝑟 - 𝑒𝑖𝑛 𝑀𝑢𝑠𝑡𝑒𝑟𝑏𝑒𝑖𝑠𝑝𝑖𝑒𝑙 𝑓𝑢̈𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑤𝑖𝑟𝑟𝑢𝑛𝑔." "If We Were Villains" ein literarisches Werk von M.L Rio. Die Autorin hat einen anspruchsvollen, lyrischen, Spannungsaufbauenden und emotionalen Schreibstil den man nicht mit anderen Autoren vergleichen kann. Sie schaffte es lyrische Werle von Shakespeare in die Handlung und Dialoge einzubinden, ohne das Gefühl zu haben das sie nicht dazu gehören. Inhalt: Erzählt wird alles in der Perspektive von Oliver. Er und seine 6 Kommilitonen, die eher eine Familie für einander sind, studieren gemeinsam im Detcher College. Sie sind besessen von der Schauspielerei, besonders zu Shakespeares Stücken. Nicht nur im Theater behalten sie ihre Rollen, auch öfters im Privaten Leben schlüpfen sie hin und wieder in ihre Rollen ein. Oft weiß man nicht ob es nun Realität ist oder nicht. Doch dann passiert eine Tragödie und keiner scheint zu wissen was genau passiert ist. Was ist Lüge, was ist Täuschung? Ich habe ständig mitgerätselt und gefiebert was nun eigentlich passiert ist. Meinung: Mich hat das Cover sowie der Klappentext so neugierig gemacht und auch wenn ich nicht viel mit Shakespeare zu tun habe, fand ich die Idee neu und sehr interessant. Das Buch ist in 5 Akte aufgeteilt. Ohne Erwartungen ging ich ans Buch heran. Der Anfang war sehr zäh und langatmig da man erst in die Handlung kommt und die Charaktere kennenlernt. Die Zitate und Auszüge aus Theaterstücken waren erst Gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich daran gewöhnt, waren sie nicht mehr wegzudenken. Der erste Akt war also eher das reinkommen. Sobald der 2 Akt beginnt fing es an spannend für mich zu werden. Diese Wendungen, diese Emotionen, das Ende. Das Ende war für mich sehr überraschend und ich war sprachlos. Besonders beim letzte Drittel, konnte ich das Buch nicht mehr von der Hand nehmen. Da passiert so viel und einiges macht dann auch mehr Sinn was in den Akten davor passiert ist. Ich komme immer noch nicht drauf klar, was da passiert ist. Die verschiedenen Charaktere die jeweils eine bestimmte Rolle spiegelt, die Gemeinschaft, das düstere Dark Academia Setting - das stimmte alles miteinander ein. Als ich erfuhr das es ein Debütroman ist, konnte ich nicht fassen. "If We Were Villains" ist faszinierend, packende und ganz besondere Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat. Auch wenn ich Anfang Schwierigkeiten hatte in das Buch einzusteigen hat es mich schlussendlich in den Bann gezogen und völlig überwältigt zurückgelassen. Das Buch werde ich so leicht nicht vergessen.

4,5/5⭐️ absolute Shakespeare Tragödie
»Wir waren zu siebt, sieben kluge junge Menschen, denen eine große Zukunft bevorstand, obwohl wir nicht über den Rand unserer Bücher schauen konnten.« Oliver Marks bekommt immer nur die Neben-rollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held, Tyrann. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im College-See. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren? Ich mochte die Charaktere und den Schreibstil sehr, es war bis zum Ende hin geheimnisvoll und spannend geblieben. Das Ende war überraschend und wenn man in der Geschichte gut drinnen ist, kann man es sich bildlich sehr gut vorstellen. Außerdem habe ich den Dark Academy Vibe absolut gemocht.

Wenn aus Freunden Feinde werden …
Man begleitet sieben Schauspielstudenten in ihrem letzten Jahr am renommierten Dellecher College. Sie sind Freunde, die Shakespeare leben und lieben. Selbst außerhalb der Theaterstücke bleiben die Charaktere auch im echten Leben in ihren Rollen. Doch als sie einen der Studenten tot im See entdecken, ändert sich alles und nichts ist mehr wie vorher. Es wird aus Olivers Sicht erzählt, der nach 10 Jahren Haft entlassen wird. Dank der bildhaften Sprache kann man sich voll und ganz in die Geschichte hineinversetzen. Die Atmosphäre war genau passend; düster, poetisch und geheimnisvoll. Die Freunde sind sehr individuell, jeder von ihnen gehört in das Buch. Man kann die Emotionen gut nachempfinden. Spannender Handlungsverlauf mit vielen Zitaten von Shakespeare.

...nach rund 250 Seiten habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen... der Anfang war unheimlich toll, insbesondere durch die vielen Zitate aus Shakespeare's Werken, leider ließ dieser Zauber mehr und mehr nach. Die Charaktere blieben mir über die ganze Lesezeit viel zu blass, zu simpel und die Story empfand ich leider als unheimlich ermüdend, langatmig und leider langweilig... so dass mein Interesse einfach nicht da ist, weiter zu lesen 🙈 ... also lasse ich es gut sein ....
Dark Academia darf mein ganzes Geld haben 💸💸💸💸💸
Ughhh das Verlangen und die Sehnsucht in diesem Buch haben meine Seele eingenommen. Es war großartig. Mysteriös, sehr atmosphärisch, das Buch hatte mich die gesamte Zeit am Haken. Die Charaktere waren (fast alle) sehr gut ausgearbeitet und hatten entsprechend Tiefe. Die Story hat mich in den Bann gezogen, sodass ich immer weiter lesen und das Ende wissen wollte. In einer Rezension habe ich gelesen, dass es viele Plottwists gibt. Fand ich persönlich jetzt nicht so, ja ganz am Ende ein wenig, jedoch fand ich die Auflösung des Mysteriums wenig überraschend. Ist aber auch nicht schlimm gewesen, da ich während des Lesens trotzdem immer meinen Spaß gehabt habe. Was mich leider ein wenig gestört hat waren die ewigen Shakespeare Zitate. Klar, wenn gerade ein Theaterstück aufgeführt wird in der Geschichte ist das unvermeidbar. Aber die Häufigkeit mit der Shakespeare Zitate in Gesprächen eingebaut wurden fand ich ein wenig beängstigend. So würde halt überhaupt niemand reden und die haben dafür gesorgt, dass ich teilweise Zeilen nur überflogen habe. Ein weiterer Grund weshalb ich dem Buch keine 5 Sterne geben kann ist, dass für mich in der Lovestory mehr gefehlt hat. Und das sage ich als jemand, die eigentlich Bücher ohne Romanzen bevorzugt. Aber hier wäre es (zumindest für mich) noch ein stärkere Herzschmerz gewesen wäre die Lovestory etwas mehr vorangetrieben worden. Ansonsten kann ich das Buch echt allen Dark Academia und Mystery Fans empfehlen.
Spannender Thriller im Shakespeare-Setting 🎭
Ich fand die Geschichte sehr spannend und mochte das atmosphärische Setting. Es geht um Schauspiel-Studierende an einer prestigeträchtigen Uni im vierten Jahr, wobei die Uni stets Stücke von Shakespeare aufführt. Ein wirklich großer Teil der Gespräche der Charaktere besteht deshalb aus Zitaten aus Shakespeare. Das Buch ist auch wie eine Tragödie von Shakespeare aufgebaut und in die passenden Akte unterteilt. Insgesamt wirkte alles einfach sehr durchdacht und stimmig. 👏🏼 Ich mochte auch die mehrdimensionalen Charaktere und fand deren Beziehungen untereinander spannend. Ich kann verstehen, wenn das Buch für manche etwas zu Shakespeare-lastig ist. Ich fands aber sehr cool, gerade, weil es mal was ganz anderes ist. 😌
Es ist mit Abstand eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Es gleicht sich sehr mit The Secret History von Donna Tartt und hat mich auch deswegen so in seinen Bann gezogen. M. L. Rio ist sehr begabt darin literarische Texte Magie zu verleihen und die Welt der Schauspieler lebhaft und poetisch widerzuspiegeln! ❤️

Ein Drama in fünf Akten…
… wie es nunmal bei den klassischen Stücken von Shakespeare üblich ist, denn die Figuren in dieser Geschichte sind regelrecht davon besessen und werden selbst zu Protagonisten in ihrer ganz eigenen schmerzhaften Tragödie, bis es am Ende zur unweigerlichen Katastrophe kommt. Daher hat es mir sehr gefallen, dass sich der Aufbau des Buches daran orientiert hat. Es ließ sich flüssig lesen und spielt regelrecht mit den Rollen, die durch die handelnden Figuren in der Geschichte erst nur als Schauspielstudenten verkörpert werden, hinterher aber mehr und mehr auf sie abfärben und sie selbst nicht mehr unterscheiden können, was nun Realität und was eine Rolle ist. Stück für Stück wird alles ineinander verwoben und wie bei einem richtigen Schauspiel schaut man als Leser bei diesem „Wahnsinn“ zu. Obwohl es für mich ab einem bestimmten Zeitpunkt klar war, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, war es trotzdem sehr spannend mit einigen Überraschungsmomenten. Ich fand die Erzählweise sehr originell und auch das etwas offen gelassene Ende hat mir nochmal einen letzten Gänsehautmoment beschert, bevor der „Vorhang gefallen ist“. Ein absolut lesenswertes Buch!
Wenn wir Schurken wären.
Du mein Güte!!! Was war das denn??? Zweimal habe ich das Buch nach kurzer Zeit abgebrochen, weil ich überhaupt nicht rein kam. 😣 Und jetzt… weiß ich gar nicht mehr, warum. Dieser literarische Roman versetzte mich in eine düstere und theatralische Erzählung über Schuld, Liebe, Freundschaft und die zerstörerische Kraft von Leidenschaft und das ganz im Sinne von William Shakespeares Tragödien. Von Beginn an ist klar, dass es ein Verbrechen gegeben und dass Oliver dafür gebüßt hat. Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen: der Gegenwart, in der Oliver mit Colborne spricht, und der Vergangenheit, in der wir nach und nach das letzte Studienjahr von Oliver und seinen sechs Mitstudenten miterleben. Die Protagonisten sind facettenreich, haben stellenweise enormes Charisma und sind bewusst an Shakespeare-Figuren angelehnt worden. Was mir besonders gefiel war der Einsatz von Shakespeare-Zitaten, welche den Eindruck verstärkten, dass diese Figuren Shakespeare nicht nur spielen, sondern leben. Nichts ist wichtiger als die nächste Rolle, die nächste Probe, der nächste große Auftritt, wer wird Held oder tragische Nebenfigur werden. Dabei überschreitet der ein oder andere so mache Grenze und man taucht ein in die Tiefen menschlicher Abgründe. Der Schreibstil ist durch die vielen Shakespeare Zitate sehr speziell, aber ich habe es geliebt. Shakespeare- und Theaterliebhaber werden jede Seite dieses Buches genießen.
Um genau zu sein, wären es 4,8 Sterne, weil es am Anfang etwas verwirrend war und ich kurz reinkommen musste. Das legt sich aber dann bald. es ist ein Meisterwerk, wie es geschrieben wurde die literarischen Aspekte, der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Alle Aspekte werden irgendwie aufgegriffen, es so schwer zu beschreiben, aber absolut lohnenswert. Ich habe mit fast nichts davon, was passiert ist, gerechnet und das Ende hat mein Herz zerschmettert.
Spannend - Kurzweilige Unterhaltung, die alle „klassischen Elemente" der Dark Academia umsetzt. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein definitiv spannendes und lesenswertes Buch! Die Kombination aus Erzählung und Shakespeare-Zitaten hat mir sehr gut gefallen, was dem ganzen die nötige „akademische" Tiefe verliehen hat. Nicht vollends überzeugt hat mich die Sprache - aber auch das ist Geschmacksache. Außerdem waren die Charaktere mitunter oberflächlich gestaltet. Im Vergleich dazu bleibt Donna Tartts „Geheime Geschichte“, die sich durch sprachliche Brillanz und fein gezeichnete Charakterbilder auszeichnet, unerreicht!
Hörbuchrezension 🖤♣️🎭
Ich bin kein großer Shakespeare Kenner, aber einmal einen Blick hinter solche Kulissen zu riskieren war anders- aber für mich ein neuer Weg :) Das Dark Academia wird in dem Buch sehr groß geschrieben was man in jeder Zeile hört und fühlt. Der Sprecher war toll und hat aus Olivers Sichtweise viel rausgeholt 😃 Die Beziehungen unter der etwas eigenen in ihrer eigenen Welt lebenden Freundesgruppe war greifbar, aber manchmal etwas flach, aber bei einem Einzelband ist dies nicht so schlimm. Man spürte die Zerrissenheit und den Verfall der Freunde inkl. Oliver. Genau nach dem Todesfall an der Uni, der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Die Zitate hab ich aber oft geskipped weils mir dann etwas too much in die Lore war. Aber das ist schon das Größte Mimimi 😂 Der Schluss schließt sich auch mit dieser melancholischen Tragik, wo ich selbst mal kurz dasaß und mir dachte: damn that escalated quickly. Ich hab die Atmosphäre sehr geliebt, hab gelesen eine TV Serie ist sogar in Arbeit, count me in 🩶🖤
Ich hatte das Buch schon einmal in englischer Sprache begonnen, aber nach kurzer Zeit abgebochen, weil es mir so gar nicht zugesagt hatte. Nun, auf den ersten Blick zumindest. Das Buch hatte ich direkt wieder verkauft und nicht damit gerechnet, dass es mich nochmal interessieren würde. Aus irgendeinem Grund habe ich es dann jedoch noch einmal begonnen, dieses Mal in deutscher Sprache. Es hat mich gepackt, ich habe es super schnell beendet und mag es total gern. Manchmal muss man Büchern wohl einfach eine zweite Chance geben. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, warum ich es vorher nicht mochte. Das Buch ist The secret history sehr, sehr ähnlich. Der Unterschied ist, dass wir hier eine Gruppe von Schauspielstudenten begleiten, die erst gute Freunde sind und sich dann nach einem Todesfall verlieren, man aber erst am Ende erfährt, was genau zu dem Tod geführt hat. Es war sehr unterhaltsam, vor allem, weil ich auch schon Werke von Shakespeare gelesen habe und die ständigen Literaturverweise und Zitate besser einordnen konnte. Ich mochte auch das offene Ende. Es lässt Platz für Hoffnung.

Sehr originell 🤔
Ich habe mich nie mit den Werken von Shakespeare beschäftigt aber das muss man auch nicht um dieses Buch zu verstehen. Das Buch ist wie eine Tragöde aufgebaut hat aber hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Ich war schon direkt nach dem ersten Kapitel richtig in to it. Ich konnte mir alles so richtig gut bildlich vorstellen. Konnte die Handlungen und die Gedanken der Protagonisten gut nachvollziehen. Von der Spannung her hätte es gerne noch etwas mehr sein. Ich finde der Hype ist berechtigt.
Erst gewöhnungsbedürftig, dann GRANDIOS.
Ich glaube, als Zusammenfassung des Inhalts, tippe ich tatsächlich heute mal den Klappentext ab: Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held, Tyrann. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im College-See. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren? Puh, was sag ich dazu .. Anfangs fiel es mir etwas schwer, in das Buch rein zu kommen. Einige Charaktere (also „viele“ Namen durcheinander), die Unterhaltungen, bestehend aus vielen Shakespeare-Zitaten (was den Lesefluss anfangs etwas beeinträchtigt hat).. mein Kopf hat KURZ geraucht, aber dann kam ich doch überraschend schnell rein und das Buch hat mich KOMPLETT mitgerissen. Die Kulisse, die Atmosphäre, der Aufbau - und, wenn man sich dran gewöhnt hat, sogar die Sprache. Ich würd das Buch am liebsten DIREKT nochmal beginnen, um die Charaktere nicht hinter mir lassen zu müssen. GANZ große Empfehlung meinerseits. Definitiv ein Highlight für mich.
~If We Were Villains von M.L. Rio~ Oliver, James, Alexander, Richard, Meredith, Filippa und Wren sind in ihrem Abschlussjahr am Dellecher Conservatory. Sie haben ihr Leben Shakespeare und der Schauspielerei verschrieben. Jeder von ihnen lebt seine Rolle auch abseits der Bühne aus, egal ob Tyrann, Held oder Femme Fatale. Doch als eines Morgens einer von ihnen tot im See treibt, beginnen sie sich zu fragen, ob Shakespeare recht hatte und die Hölle wirklich leer ist, weil alle Teufel hier sind. Doch wer ist der Teufel? Und vor allem: Wer sind sie ohne ihre Masken? Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat, in die ich am liebsten hineingekrochen wäre.🕯🍂 Wie gerne wäre ich eine der Sprachenstudentinnen, die das Treiben der sieben Schauspieler beobachtet und dabei ihre eigenen Schlüsse zieht. Während man die Sieben durch ihr Schuljahr begleitet, begegnet man außerdem den verschiedensten Stücken von Shakespeare. Zwischendurch gab es Passagen, in denen nicht wirklich viel passierte, aber das war nicht weiter schlimm. Der Mordfall war spannend und ich wollte zum Schluss schon unbedingt wissen, wer der Mörder ist. Und Apropos Schluss: Dieser letzte Satz und dann einfach aus?! Wie kann man nur?!?!😱😭 4,5/5📜📜📜📜🪶
Characteristics
15 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall.
Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren?
Book Information
Author Description
M. L. Rio hat zwei große Leidenschaften: Schriftstellerei und Theater. Sie schnupperte über zehn Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Theaterluft und hat am Londoner King's College einen Master in Shakespeare Studies erworben. Derzeit promoviert sie in Englischer Literatur an der University of Maryland. Sie lebt in Washington, D. C. besitzt zu vielen Bücher, zu viele Schallplatten und einen Hund namens Marlowe. Mit ihrem Debüt »If We Were Villains« begeistert sie Fans auf der ganzen Welt.
Posts
Gemischte Gefühle
Ich weiß nicht so richtig, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits bin ich total schnell mit den Charakteren warm geworden, andererseits waren ihre Handlungen extrem vorhersehbar und somit war auch das Ende für mich schnell klar. Die menschlichen Abgründe, die das Buch aufgegriffen hat, waren für mich schockierend und gut aufgebaut. Ich habe schon öfter gehört, dass es in Schauspiel-Ausbildungen sehr hart zugeht. Die Shakespeare Zitate waren für mich leider ab der Buchmitte nur noch nervig und einfach zu viel, habe mich leider ertappt wie ich diese des Öfteren übersprungen habe… Alles in allem aber ein unterhaltsames Buch, das mich auf jeden Fall nachdenklich gemacht hat.

Mal eine etwas andere Geschichte mit viel Tiefgang und einem überraschenden Ende.
„Wir waren zu siebt, sieben kluge junge Menschen, denen eine große Zukunft bevorstand, obwohl wir nicht über den Rand unserer Bücher schauen konnten.“ Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held, Tyrann. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im College-See. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren? ISBN:978-3-328-11086-6 Penguin Verlag
In dem Buch "If We Were Villains" geht es um eine Gruppe von Schauspielstudenten an einer Elite-Kunsthochschule. Sie beschäftigen sich dort intensiv mit Shakespeare. Eines Tages werden sie in einen Mordfall verwickelt. Jahre später erinnert sich Oliver, der Erzähler, an die Ereignisse, die zum Tod eines Kommilitonen führten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Frage, wer wirklich für den Mord verantwortlich ist - und welche Rolle Kunst, Rivalität und Besessenheit bei dem tragischen Vorfall gespielt haben. Positiv fand ich das Setting und die Atmosphäre. Da ich selbst einige Werke von Shakespeare gelesen habe, konnte ich manche Szenen nachvollziehen und genießen. Auch der Schreibstil der Autorin ist mir an einigen Stellen positiv aufgefallen, da er gut zum literarischen Thema passt und hilft, die Emotionen der Charaktere wiederzugeben. Leider gibt es auch ein paar negative Punkte: Manchmal wirkte die Story unnötig kompliziert. Das ständige Einflechten von Shakespeare-Zitaten, der internen Rivalität und der „Theatermentalität“ der Charaktere kann verwirrend wirken und lenkt zu sehr von der eigentlichen Krimihandlung ab. Auch die Auflösung des Mordes war für mich etwas enttäuschend, da sie zu sehr auf melodramatische Elemente setzt und zu wenig Überraschungen bietet. Die Spannung, die das ganze Buch über aufgebaut wurde, ging am Ende etwas verloren. Trotz dieser Mängel ist das Buch wegen seiner Atmosphäre und der Tiefe der Gefühle, die es hervorruft, bemerkenswert. Es ist ein interessantes und vielschichtiges Werk, das vor allem Shakespeare-Fans und Liebhaber des literarischen Dramas faszinieren wird. Auch wenn die Komplexität und die melodramatische Auflösung abschrecken kann, wird es für manche Leser eine faszinierende Reise in die Welt des Theaters und der menschlichen Leidenschaften bleiben. Da es sich um das Debüt der Autorin handelt, bin ich geneigt, ihr für ihren Ehrgeiz und für die Art und Weise, wie sie den Geist des Theaters zumindest teilweise einfängt, zusätzliche Punkte zu geben. Das Buch ist zwar kein Meisterwerk, aber es ist auf jeden Fall lesenswert. 4/5 ⭐

Mein Herz ist zerrissen und das Buch wird mich noch ein paar Tage begleiten - was für eine Tragödie!
Nach langer Zeit mal wieder ein Buch was mich bis ins Mark getroffen hat. Es hat mich wirklich innerlich zerrissen, es mich zum nachdenken gebracht und meine vergessen Liebe zu Shakespeare wieder erweckt. Einfach ne 10/10 - wenn Worte was in einem verrücken. 🖤

Dieses Buch hat es geschafft Sheakspeare - mit dem ich nicht ganz so viel anfangen konnte - richtig interessant zu machen, man merkt, dass die Charaktere ihn und seine Werke zu ihrem Leben gemacht haben. Manche Passagen musste ich öfter Lesen um richtig durchzusteigen, das hat dem Leseerlebnis aber nicht geschadet, ich hab sogar selbst Lust bekommen mich mehr in Shakespeares Werke einzulesen. Die Autorin hat wahnsinnig gut/ fesselnd beschrieben wie sich die Schauspieler in ihren Rollen und ihrem ihnen auf gewisse Art zugeordneten Typus verloren haben. Für mich war es spannend über dieses doch sehr komplexe Beziehungsgebilde in der Freundesgruppe zu lesen. Gleichzeitig ist das Buch auch so spannend aufgrund der Thematik des Todesfall und weil man, obwohl man doch grundlegend weiß was passieren wird, der Auflösung des Endes trotzdem entgegenfiebert. Das Ende lässt einem dann aber doch noch einen kleinen Interpretationsspielraum.
Dark Academia auf höchstem Niveau
Als großer Fan von Donna Tartt und ihrer geheimen Geschichte und als großer Fan von Dark Academia Büchern, musste ich dieses Werk natürlich lesen. Worum geht es in dem Buch? Es geht um sieben Freunde, die Theaterstudenten am Dellecher College sind. Sie sind besessen von der Schauspielerei und legen ihre Rollen auch im Privaten nicht gänzlich ab. Neben kleinen Neckereien und Streitigkeiten, die sich schnell wieder klären, kommt es nach und nach zu immer intensiveren Auseinandersetzungen, bis schließlich einer von ihnen tot im See treibt. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Im literarischen Jahr 2007 erzählt Oliver was im Jahr 1997 geschehen ist. Diese Passagen nehmen vor jedem der 5 Teil des Buches ungefähr 5-6 Seiten ein, ehe es wieder zurück in die Hauptgeschichte geht. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin passt meiner Meinung nach super zur Atmosphäre des gesamten Geschehens. Sie schafft es durch eine bildhafte und gehobene Sprache dem Leser das Dark Academia Setting vor Augen zu führen und spüren zu lassen. Ich hatte durchweg das Gefühl mit zur Gruppe der Freunde zu gehören und sie auf ihrem elitären Weg am College zu begleiten. Die Dialoge zwischen den Protagonisten finden teils ganz normal, teils aber auch durch Passagen aus Werken wie Cäsar, McBeth und ähnlichen Klassikern statt, was mich am Anfang irritiert hat, aber dann fand ich es total passend zur Geschichte und konnte mich so intensiv in die Charaktere einfühlen. Ebenso passend fand ich die Aufteilung des Buches in Akt und Szenen, da diese Aufteilung mit dem Inhalt harmoniert und so alles an dem Buch stimmig ist. Das Buch erinnert sehr an die geheime Geschichte von Donna Tartt und gilt daher nicht umsonst als eins der Dark Academia Bücher schlechthin. Allen, die diese Art Bücher gut finden, kann ich If We Were Villains nur ans Herz legen! Man möchte aus dieser eingeschworenen Elitecollage-Welt gar nicht mehr auftauchen. 5/5
Ein herausragendes Buch! Für mich ein echtes Highlight das ich jetzt erstmal verarbeiten muss Und auch wenn spätestens ab dem vierten Akt das berühmte Damoklesschwert über allem schwebt und man einfach weiß das es nicht mehr gut ausgehen kann hat es mich einfach nicht losgelassen. Spoiler! Eins meiner liebsten Zitate fasst dieses Buch für mich einfach großartig zusammen: „Doch so bricht eine Tragödie wie die unsere oder König Lear immer wieder unser Herz - indem sie einem bis zum allerletzten Augenblick glauben macht, das es noch ein glückliches Ende geben kann.“ Das tatsächliche Ende steht dem in seiner Unvollkommenheit in nichts nach! Es macht mich vollkommen fertig und doch empfinde ich es als perfekt so wie es ist.
Meisterhaft, absolutes Highlight
Ich war zu Anfang ein wenig vorsichtig was das TikTok-Label anbelangt, aber das Buch hat sich als absolutes Highlight bewahrheitet. Die Charaktere haben einen unglaublichen Tiefgang und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich schlüssig ineinander. Wirklich jeder einzelne der sechs Charaktere ist Antagonist und Protagonist, Täter und Opfer. Ich hatte keine Sekunde Probleme sie auseinander zu halten und empfinde sie alle als gleichwertig und unentbehrlich für das Werk, sogar die Nebencharaktere. Man merkt von der Autorenseite wirklich das Verständnis von der Theaterbranche und die Liebe und Leidenschaft dazu und das ist gerade mit entsprechendem Hintergrund unglaublich schön zu sehen. Normalerweise fehlt mir bei Krimi-Einbettungen häufiger der entsprechende Tiefgang, aber hier wird mit unglaublich wuchtigen Metaphern und Sinnbildern auch durch die Theaterstücke im Werk eine atemberaubende Tiefe erzeugt. (Achtung, Spoiler ab hier:) Besonders eindrucksvoll war in diesem Sinne die Behandlung des Werks Caesar und die Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich eine Tragödie eigentlich um einen Charakter drehen kann, der ganz am Anfang stirbt. Das bleibt offen, Richard und Caesar aber ebenso beide Tyrannen, die über beiden Werken schweben - ermordet von ihren Vertrauten. Ebenso erinnert mich die Maskenballszene und Olivers Charakterisierung an Kafkas Zitat "I was ashamed of myself when I realised life was a costume party and I attended with my real face." Am Ende bin ich mir nicht sicher, ob das Richards Tragödie war, oder Olivers, oder James, oder Merediths, oder Wrens oder Alexanders, oder Pips - oder unser aller.
„Jetzt bin ich verwirrt. Ist er nur ein Schwachkopf oder ein Scheisskerl?“ „Aber richtig zersprungen sind wir erst, als wir alle wieder vereint waren.“ „Zuerst würden wir in die Tiefe starren. Dann hinunterstürzen.“
Meine Erwartungen an dieses Buch haben sich etwas von dem unterschieden, wie’s dann war. Was mir allerdings auch in gewisser Weise gefallen hat. Ich fand es sehr interessant so tiefgründig in die Charaktere einzutauchen und zu erfahren, was sie bewegt und welche Gefühle und Gedanken sie verspüren. Allerdings hat mir durch diesen Fokus, die Spannung teilweise gefehlt, weil es eben hauptsächlich um die Figuren und deren zwischenmenschliche Beziehungen ging. Dadurch wurde es oft langatmiger und der Schreibstil konnte das ganze leider auch nicht flüssiger wirken lassen. Am Anfang war er etwas ungewohnt, ich konnte mich dann allerdings schnell daran gewöhnen, jedoch konnte ich wenig mit den schauspielerischen Dialogen im Theater und der Shakespeare Thematik anfangen. Auch die Auflösung am Ende fand ich relativ vorhersehbar. Die ganze Grundidee des Buches fand ich aber durch aus sehr spannend und interessant, allerdings gefiel mir die Umsetzung nicht so ganz. Insgesamt aber ein solides Buch, was mich allerdings nicht umgehauen hat. Vielen lieben Dank für den Buddy Read und den Austausch! 💗🫶

Leb wohl, Oliver, Leb wohl, James, Leb wohl, Filippa, Leb wohl, Alexander, Leb wohl, Meredith, Leb wohl, Wren, Leb wohl, Frederik, Leb wohl, Colborne, LEB WOHL, DELLECHER!
Wow, wow, wow… Ich weiß garnicht, was ich sagen soll… Am liebsten würde ich das Buch sofort wieder von vorne beginnen… Was für eine unglaubliche Geschichte, was für unglaubliche Figuren, was für eine unglaubliche Welt… ICH HABE ALLES DARAN GELIEBT! Ich bin so krass froh, dass ich dieses Buch gelesen habe! Dieses Buch hat mich so mitgerissen, dass ich sogar die Danksagung gefeiert habe :D Ich habe mich mit meinem Beruf noch nie so verstanden und zuhause in einem Buch gefühlt. Es ist so ein besonderes Gefühl, wenn man etwas so nachempfinden kann. Ich werde diese Charaktere für immer bei mir tragen, ihre Ideen und Wesen sitzen so tief in meinem Herzen <3 Ich bin einfach überwältigt von diesem grandiosen Schreibstil der Autorin! Ich will mehr von ihr!!! Ich bin wahnsinnig dankbar, dieses Buch erlebt haben zu dürfen! Ich hoffe, alle Figuren finden ihren Weg und werden glücklich! Danke, danke, danke!!! :)
Eine unglaublich tragische Story
Der Einstieg des Buches gestaltete sich in meinen Augen eher schwierig. Es ging sehr schleppend voran und die Menge der Personen hat mich zunächst überfordert. Allerdings hat es sich gelohnt dran zu bleiben. Ich mochte das Setting und die Entwicklungen der Figuren sehr. Die Story nahm mit der Zeit Fahrt auf und das ganze Konstrukt aus Problemen, Lügen und Dramen wuchs immer weiter. Ich empfand es als unglaublich spannend die Geschichte der 7 Schauspielstudenten zu verfolgen. Das eher unbefriedigende Ende hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht. Was mich im Endeffekt dazu gebracht hat, mich mit der ganzen Thematik näher zu befassen. Im Netzt herrscht eine eher zwiegespaltenere Meinung über die Auslegung des traumatischen Schlussteils. In meinen Augen ist das Buch gut gelungen und 4 von 5 Sternen wert.
Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Buch echt gut gefallen hat. Der Schreibstil war super angenehm zum Lesen und man wusste schnell wenn es literarische Zitate gab. Ich fand das Konzept super interessant, da die Charaktere irgendwie sie selbst waren, aber gleichzeitig auch nicht. Die Story war super spannend und ich hab das Setting geliebt! Einen halben Punkt Abzug, weil ich es stellenweise etwas lang fand, aber es hat sich echt gelohnt!

Ein ganz besonderes Buch, das Shakespeare ganz anders zeigt.
Ein unglaublich besonderes und einzigartiges Buch, das mich sprachlos zurück lässt. Wer etwas spannendes und gleichzeitig sehr besonderes lesen möchte sollte sich das Buch einmal anschauen. Der einzige Kritikpunkt war für mich das es sich an der ein oder anderen Stelle etwas gezogen hat.

Puh. Das war ja mal was🤍✨
Ich hatte sooo viel gutes zu diesem Buch gehört, sodass ich es auch einfach lesen musste. Finde ich das Buch gut? Ja! Wollte ich es zwischendurch gegen die Wand werfen? Ja! Hat es sich trotzdem gelohnt? Aufjedenfall!✨ Zwischendurch hatte ich wirklich Probleme mit diesem Buch. Ich weiß nicht mal genau warum. Rückblickend betrachtet finde ich das Buch echt ziemlich gut und freue mich, dass ich es gelesen habe. Aber während des Lesens war es manchmal eine Qual weiter zu lesen. Denn irgendwie passiert nichts und dann doch wieder sehr viel. Ich weiß nicht. Ich kann’s nicht so gut beschreiben😅✨ Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen (Der ein oder andere auch etwas mehr) und ich konnte alle ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen.🤍 Es wird ja sehr oft über das Ende geredet. Wie toll es sei. Und ja es ist echt gut, aber es sind halt auch nur die letzten 50 Seiten. Wenn man plant dieses Buch nur wegen dem Ende lesen zu wollen…, dann rate ich davon ab. Es sind 460 Seiten, davon die letzten 50 das ✨krasse✨ Ende. Aber dieses Buch hat so viel mehr tolle Qualitäten als nur das Ende. Es macht Spaß in diese Welt abzutauchen. Besonders wenn man selbst, ein Mensch ist, der gerne auf der Bühne steht. So jetzt habe ich lange um den heissen Brei herumgeredet. Alsoooo…, ist dieses Buch eine Empfehlung? Ja und nein. Wenn man Slow Burn mag und generell den Vibe vom Buch, dann definitiv ja! Wenn nicht, dann nicht.✨
,,Er gehörte zu den Schauspielern, in die man sich verliebt, sobald sie die Bühne betraten, und ich stellte da keine Ausnahme dar." ,,Nach jener Nacht lauerte der See mit seiner breiten schwarzen Wasserfläche im Hintergrund jeder Szene, die wir spielten. " ,,Es war nicht leicht, Richard zu mögen. Aber es war leicht, ihn zu lieben." ,,Man kann alles rechtfertigen, wenn man es nur poetisch genug anstellt."
Mir hat das Buch an sich sehr gut gefallen. Am Anfang hat mir der Schreibstil gar nicht gefallen und er war sehr zäh und kompliziert. Vor Allem die Shakespeare Passagen hatten es in sich, doch mit der Zeit ,hatte ich mich daran gewöhnt. Die Charaktere fand ich genial ausgearbeitet und jeder war auf seine Art und Weise besonders. Vor allem Fillipa mochte ich sehr sehr gerne, aber auch Oliver war mir doch recht sympathisch. Das Buch wurde schon nach den ersten Kapiteln sehr spannend und ich konnte gar nicht fassen, was die Freunde getan hatten. Die Kapitel danach zogen sich dann aber doch ein bisschen und beschäftigten sich fast nur noch mit den Gefühlen der Hauptcharaktere, was ich ein bisschen langweilig fand. Zum Ende hin war das Buch aber wieder sehr spannend. Die Auflösung fand ich hingegen so naja. Ich fand sie relativ vorhersehbar und dementsprechend hat sie mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Alles in allem ist das Buch ganz gut und ich mochte vor Allem den Vibe rund um die Theater Studenten. Hier und da hätte man jedoch etwas anders machen können. Ich fände zum Beispiel ein Buch aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere auch mega spannend. Vielen Dank auch an alle, die das Buch mit mit zusammen gelesen haben und mit denen ich mich austauschen konnte.💕😊
''Exeunt Omnes''
Dieses Buch handelt von 7 Mitschülern die an einer Renimoierten Kunsthochschule Theater studieren und allesamt Shakespeare lieben. Ihre Rollen legen sie auch in der Freizeit nicht ab. Als einer ihrer Freunde stirbt ändern sich die Dynamik. Der Autor hat es erfolgreich geschafft, Gefühle in jeglicher Form an die Leser zu vermitteln. Wir kriegen Einfblick in die Emotionen und Leben der Protas und können ohne Schwierigkeiten die Emotionen nachempfinden. Ich als Theater-Fremde hatte teilweise Schwierigkeiten am Ball zu bleiben doch es hat sich am Ende gelohnt. Ein Must Read für alle Shespeare Liebhaber ( Spoiler: ich bins nicht, deswegen ein Stern Abzug)

Das Buch liest sich wie ein langgezogenes Theaterstück mit unzähligen Akten. Die starke Theaterästhetik steht dabei so sehr im Vordergrund, dass die Handlung stellenweise ins Stocken gerät. Für Leser:innen, die Theater lieben und Freude an ausgedehnten Monologen und Dramaturgie haben, mag das funktionieren – für viele andere dürfte es jedoch eher langatmig und ermüdend wirken.
Unweigerlich wurde ich Teil dieser Freundesgruppe...
Düster, kalt, brutal. Zeitgleich so poetisch, charismatisch und witzig. Ich habe dieses Buch auf jeder Seite verschlungen und genossen. Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr extrem und vor allem die Aufteilung des Buches. Gerade Protagonist Oliver ist ein Charakter, durch den es mir sehr einfach fiel, in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht weil die Autorin ihm so eine starke Anpassungsfähigkeit gegeben hat. Vielleicht, weil ich die Entwicklung teils mochte, teils verstehen, und teils gehasst habe. M.L. Rio hat mir die Möglichkeit in der Geschichte gegeben, selbst ein Teil dieser Freundschaftsgruppe zu werden. Zugegeben, die Anfänge waren ungewohnt, gerade die Masse an Charakteren hat mich etwas abgeschreckt, aber jeder dieser Charaktere nahm über die Geschichte, ein eigenes Bild an. Ich für meinen Teil möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen, und zähle If we were Villian auf jeden Fall zu einem Jahreshighlight.

Hätte mich fast zerrissen
Ich besitze dieses Buch seit fast einem Jahr, würde ich meinen. Und so lange zog sich tatsächlich auch der Leseprozess. Zwischendurch las ich viele andere Bücher, als hätte ich Angst vor diesem einen. Damals hätte ich den Inhalt wahrscheinlich auch nicht verstanden. Trotzdem gab ich nicht auf und heute endete schließlich die Reise mit diesen tragischen Figuren. Ich wünschte, es wäre nicht so. So fremd sie mir am Anfang auch vorkamen, so ungern lasse ich sie jetzt ziehen. Am Ende wollte ich wie ein naives Kind trotzdem ein Happy End. Das was ich bekam glich eher einer morbiden Hoffnung, aber mehr konnte ich auch kaum verlangen. Ich wünschte, es würde weitergehen, ich wünschte, ich könnte da einfach reinsteigen. Ich liebe und hasse dieses Buch. Das macht es nahezu perfekt. Selbst wenn ich im Laufe des Lesens hier und da meine Einwände hatte, sind sie jetzt wie weggewischt. Was ich jetzt mit mir anfangen soll, weiß ich nicht. Ein andere Buch zu lesen, kommt mir vor wie Verrat. Das Buch sieht übrigens nach all diesem Hin und Her ziemlich mitgenommen aus und - auch wenn ich es vorziehe, hundert Jahre ein makelloses Buch in meinem Schrank stehen zu haben - ich kann mich nicht beschweren. Es sollte ein wenig zerfleddert aussehen. Es ist gut so.
Das Buch hat es mir nicht so ganz leicht gemacht. Anfangs hab ich lange gebraucht, bis ich ins Buch rein gekommen bin, viele Charaktere, die ich zunächst immer wieder verwechselt habe. Nachdem ich dann drinnen war in der Geschichte, wollte ich dann auch wissen wie sich alles auflöst und wie das Buch endet, jedoch konnte mich das Buch bis zum Schluss nicht vollständig für sich einnehmen, sodass ich froh bin, es nun endlich beendet zu haben. Man könnte also sagen, dass Buch war okay, hätte ich es aber nicht gelesen, hätte ich auch nichts verpasst.
Der Versuch eines Literarischen Krimis?
Das Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe Schauspiel Stundenten in Ihrem letzten Jahr. Es geschieht ein Unglück und die jungen Menschen müssen damit umgehen. Ich fand die Geschichte ehe „naja“. Oliver, einer der Studenten und unser Erzähler bringt uns und einen ehemaligen Polizisten durch die Ereignisse. Und da fängt schon mein Problem an. Ich mag Oliver nicht. Er erzählt zwar immer, dass seine Mitstudenten wie eine Familie sind. Aber hat kaum Kontakt zu diesen und zeigt auch null Interesse an Ihr Innenleben. Wir erfahren fast nichts über die anderen Protagonisten, weil Oliver sie kaum kennt. Auch die Gruppendynamik ist so seltsam. Keiner scheint sich für den anderen zu interessieren, oder Oliver bekommt, wie für gewöhnlich, nichts mit was er uns erzählen könnte. Das Buch konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Schreibstil war jedoch ganz nett. Mal etwas anderes und als jemand der auch gerne Shakespeare liest, fand ich die Zitate ganz nett.
Konnte es nicht aus der Hand legen 🥰
Ich muss gestehen, mit Shakespeare hatte ich bis dato keine Berührungspunkte. 😅 Die Geschichte konnte mich trotzdem total fesseln und ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. -Greifbare Charaktere -Flüssiger Schreibstil (die vielen Passagen, aus den verschiedenen Stücken, sind zum Teil gewöhnungsbedürftig und für mich als Lyrik-Noob schwere Kost gewesen, aber es war mal was besonderes) -spannende Story. Im Mittelteil hat es sich etwas gezogen und das Ende war irgendwann schon ziemlich vorhersehbar. Daher ein Stern Abzug ⭐️

Überraschend gut
"𝑊𝑖𝑟 𝑤𝑎𝑟𝑒𝑛 𝑠𝑜 𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑚𝑎𝑛𝑖𝑝𝑢𝑙𝑖𝑒𝑟𝑏𝑎𝑟 - 𝑒𝑖𝑛 𝑀𝑢𝑠𝑡𝑒𝑟𝑏𝑒𝑖𝑠𝑝𝑖𝑒𝑙 𝑓𝑢̈𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑤𝑖𝑟𝑟𝑢𝑛𝑔." "If We Were Villains" ein literarisches Werk von M.L Rio. Die Autorin hat einen anspruchsvollen, lyrischen, Spannungsaufbauenden und emotionalen Schreibstil den man nicht mit anderen Autoren vergleichen kann. Sie schaffte es lyrische Werle von Shakespeare in die Handlung und Dialoge einzubinden, ohne das Gefühl zu haben das sie nicht dazu gehören. Inhalt: Erzählt wird alles in der Perspektive von Oliver. Er und seine 6 Kommilitonen, die eher eine Familie für einander sind, studieren gemeinsam im Detcher College. Sie sind besessen von der Schauspielerei, besonders zu Shakespeares Stücken. Nicht nur im Theater behalten sie ihre Rollen, auch öfters im Privaten Leben schlüpfen sie hin und wieder in ihre Rollen ein. Oft weiß man nicht ob es nun Realität ist oder nicht. Doch dann passiert eine Tragödie und keiner scheint zu wissen was genau passiert ist. Was ist Lüge, was ist Täuschung? Ich habe ständig mitgerätselt und gefiebert was nun eigentlich passiert ist. Meinung: Mich hat das Cover sowie der Klappentext so neugierig gemacht und auch wenn ich nicht viel mit Shakespeare zu tun habe, fand ich die Idee neu und sehr interessant. Das Buch ist in 5 Akte aufgeteilt. Ohne Erwartungen ging ich ans Buch heran. Der Anfang war sehr zäh und langatmig da man erst in die Handlung kommt und die Charaktere kennenlernt. Die Zitate und Auszüge aus Theaterstücken waren erst Gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich daran gewöhnt, waren sie nicht mehr wegzudenken. Der erste Akt war also eher das reinkommen. Sobald der 2 Akt beginnt fing es an spannend für mich zu werden. Diese Wendungen, diese Emotionen, das Ende. Das Ende war für mich sehr überraschend und ich war sprachlos. Besonders beim letzte Drittel, konnte ich das Buch nicht mehr von der Hand nehmen. Da passiert so viel und einiges macht dann auch mehr Sinn was in den Akten davor passiert ist. Ich komme immer noch nicht drauf klar, was da passiert ist. Die verschiedenen Charaktere die jeweils eine bestimmte Rolle spiegelt, die Gemeinschaft, das düstere Dark Academia Setting - das stimmte alles miteinander ein. Als ich erfuhr das es ein Debütroman ist, konnte ich nicht fassen. "If We Were Villains" ist faszinierend, packende und ganz besondere Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat. Auch wenn ich Anfang Schwierigkeiten hatte in das Buch einzusteigen hat es mich schlussendlich in den Bann gezogen und völlig überwältigt zurückgelassen. Das Buch werde ich so leicht nicht vergessen.

4,5/5⭐️ absolute Shakespeare Tragödie
»Wir waren zu siebt, sieben kluge junge Menschen, denen eine große Zukunft bevorstand, obwohl wir nicht über den Rand unserer Bücher schauen konnten.« Oliver Marks bekommt immer nur die Neben-rollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held, Tyrann. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im College-See. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren? Ich mochte die Charaktere und den Schreibstil sehr, es war bis zum Ende hin geheimnisvoll und spannend geblieben. Das Ende war überraschend und wenn man in der Geschichte gut drinnen ist, kann man es sich bildlich sehr gut vorstellen. Außerdem habe ich den Dark Academy Vibe absolut gemocht.

Wenn aus Freunden Feinde werden …
Man begleitet sieben Schauspielstudenten in ihrem letzten Jahr am renommierten Dellecher College. Sie sind Freunde, die Shakespeare leben und lieben. Selbst außerhalb der Theaterstücke bleiben die Charaktere auch im echten Leben in ihren Rollen. Doch als sie einen der Studenten tot im See entdecken, ändert sich alles und nichts ist mehr wie vorher. Es wird aus Olivers Sicht erzählt, der nach 10 Jahren Haft entlassen wird. Dank der bildhaften Sprache kann man sich voll und ganz in die Geschichte hineinversetzen. Die Atmosphäre war genau passend; düster, poetisch und geheimnisvoll. Die Freunde sind sehr individuell, jeder von ihnen gehört in das Buch. Man kann die Emotionen gut nachempfinden. Spannender Handlungsverlauf mit vielen Zitaten von Shakespeare.

...nach rund 250 Seiten habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen... der Anfang war unheimlich toll, insbesondere durch die vielen Zitate aus Shakespeare's Werken, leider ließ dieser Zauber mehr und mehr nach. Die Charaktere blieben mir über die ganze Lesezeit viel zu blass, zu simpel und die Story empfand ich leider als unheimlich ermüdend, langatmig und leider langweilig... so dass mein Interesse einfach nicht da ist, weiter zu lesen 🙈 ... also lasse ich es gut sein ....
Dark Academia darf mein ganzes Geld haben 💸💸💸💸💸
Ughhh das Verlangen und die Sehnsucht in diesem Buch haben meine Seele eingenommen. Es war großartig. Mysteriös, sehr atmosphärisch, das Buch hatte mich die gesamte Zeit am Haken. Die Charaktere waren (fast alle) sehr gut ausgearbeitet und hatten entsprechend Tiefe. Die Story hat mich in den Bann gezogen, sodass ich immer weiter lesen und das Ende wissen wollte. In einer Rezension habe ich gelesen, dass es viele Plottwists gibt. Fand ich persönlich jetzt nicht so, ja ganz am Ende ein wenig, jedoch fand ich die Auflösung des Mysteriums wenig überraschend. Ist aber auch nicht schlimm gewesen, da ich während des Lesens trotzdem immer meinen Spaß gehabt habe. Was mich leider ein wenig gestört hat waren die ewigen Shakespeare Zitate. Klar, wenn gerade ein Theaterstück aufgeführt wird in der Geschichte ist das unvermeidbar. Aber die Häufigkeit mit der Shakespeare Zitate in Gesprächen eingebaut wurden fand ich ein wenig beängstigend. So würde halt überhaupt niemand reden und die haben dafür gesorgt, dass ich teilweise Zeilen nur überflogen habe. Ein weiterer Grund weshalb ich dem Buch keine 5 Sterne geben kann ist, dass für mich in der Lovestory mehr gefehlt hat. Und das sage ich als jemand, die eigentlich Bücher ohne Romanzen bevorzugt. Aber hier wäre es (zumindest für mich) noch ein stärkere Herzschmerz gewesen wäre die Lovestory etwas mehr vorangetrieben worden. Ansonsten kann ich das Buch echt allen Dark Academia und Mystery Fans empfehlen.
Spannender Thriller im Shakespeare-Setting 🎭
Ich fand die Geschichte sehr spannend und mochte das atmosphärische Setting. Es geht um Schauspiel-Studierende an einer prestigeträchtigen Uni im vierten Jahr, wobei die Uni stets Stücke von Shakespeare aufführt. Ein wirklich großer Teil der Gespräche der Charaktere besteht deshalb aus Zitaten aus Shakespeare. Das Buch ist auch wie eine Tragödie von Shakespeare aufgebaut und in die passenden Akte unterteilt. Insgesamt wirkte alles einfach sehr durchdacht und stimmig. 👏🏼 Ich mochte auch die mehrdimensionalen Charaktere und fand deren Beziehungen untereinander spannend. Ich kann verstehen, wenn das Buch für manche etwas zu Shakespeare-lastig ist. Ich fands aber sehr cool, gerade, weil es mal was ganz anderes ist. 😌
Es ist mit Abstand eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Es gleicht sich sehr mit The Secret History von Donna Tartt und hat mich auch deswegen so in seinen Bann gezogen. M. L. Rio ist sehr begabt darin literarische Texte Magie zu verleihen und die Welt der Schauspieler lebhaft und poetisch widerzuspiegeln! ❤️

Ein Drama in fünf Akten…
… wie es nunmal bei den klassischen Stücken von Shakespeare üblich ist, denn die Figuren in dieser Geschichte sind regelrecht davon besessen und werden selbst zu Protagonisten in ihrer ganz eigenen schmerzhaften Tragödie, bis es am Ende zur unweigerlichen Katastrophe kommt. Daher hat es mir sehr gefallen, dass sich der Aufbau des Buches daran orientiert hat. Es ließ sich flüssig lesen und spielt regelrecht mit den Rollen, die durch die handelnden Figuren in der Geschichte erst nur als Schauspielstudenten verkörpert werden, hinterher aber mehr und mehr auf sie abfärben und sie selbst nicht mehr unterscheiden können, was nun Realität und was eine Rolle ist. Stück für Stück wird alles ineinander verwoben und wie bei einem richtigen Schauspiel schaut man als Leser bei diesem „Wahnsinn“ zu. Obwohl es für mich ab einem bestimmten Zeitpunkt klar war, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, war es trotzdem sehr spannend mit einigen Überraschungsmomenten. Ich fand die Erzählweise sehr originell und auch das etwas offen gelassene Ende hat mir nochmal einen letzten Gänsehautmoment beschert, bevor der „Vorhang gefallen ist“. Ein absolut lesenswertes Buch!
Wenn wir Schurken wären.
Du mein Güte!!! Was war das denn??? Zweimal habe ich das Buch nach kurzer Zeit abgebrochen, weil ich überhaupt nicht rein kam. 😣 Und jetzt… weiß ich gar nicht mehr, warum. Dieser literarische Roman versetzte mich in eine düstere und theatralische Erzählung über Schuld, Liebe, Freundschaft und die zerstörerische Kraft von Leidenschaft und das ganz im Sinne von William Shakespeares Tragödien. Von Beginn an ist klar, dass es ein Verbrechen gegeben und dass Oliver dafür gebüßt hat. Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen: der Gegenwart, in der Oliver mit Colborne spricht, und der Vergangenheit, in der wir nach und nach das letzte Studienjahr von Oliver und seinen sechs Mitstudenten miterleben. Die Protagonisten sind facettenreich, haben stellenweise enormes Charisma und sind bewusst an Shakespeare-Figuren angelehnt worden. Was mir besonders gefiel war der Einsatz von Shakespeare-Zitaten, welche den Eindruck verstärkten, dass diese Figuren Shakespeare nicht nur spielen, sondern leben. Nichts ist wichtiger als die nächste Rolle, die nächste Probe, der nächste große Auftritt, wer wird Held oder tragische Nebenfigur werden. Dabei überschreitet der ein oder andere so mache Grenze und man taucht ein in die Tiefen menschlicher Abgründe. Der Schreibstil ist durch die vielen Shakespeare Zitate sehr speziell, aber ich habe es geliebt. Shakespeare- und Theaterliebhaber werden jede Seite dieses Buches genießen.
Um genau zu sein, wären es 4,8 Sterne, weil es am Anfang etwas verwirrend war und ich kurz reinkommen musste. Das legt sich aber dann bald. es ist ein Meisterwerk, wie es geschrieben wurde die literarischen Aspekte, der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Alle Aspekte werden irgendwie aufgegriffen, es so schwer zu beschreiben, aber absolut lohnenswert. Ich habe mit fast nichts davon, was passiert ist, gerechnet und das Ende hat mein Herz zerschmettert.
Spannend - Kurzweilige Unterhaltung, die alle „klassischen Elemente" der Dark Academia umsetzt. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein definitiv spannendes und lesenswertes Buch! Die Kombination aus Erzählung und Shakespeare-Zitaten hat mir sehr gut gefallen, was dem ganzen die nötige „akademische" Tiefe verliehen hat. Nicht vollends überzeugt hat mich die Sprache - aber auch das ist Geschmacksache. Außerdem waren die Charaktere mitunter oberflächlich gestaltet. Im Vergleich dazu bleibt Donna Tartts „Geheime Geschichte“, die sich durch sprachliche Brillanz und fein gezeichnete Charakterbilder auszeichnet, unerreicht!
Hörbuchrezension 🖤♣️🎭
Ich bin kein großer Shakespeare Kenner, aber einmal einen Blick hinter solche Kulissen zu riskieren war anders- aber für mich ein neuer Weg :) Das Dark Academia wird in dem Buch sehr groß geschrieben was man in jeder Zeile hört und fühlt. Der Sprecher war toll und hat aus Olivers Sichtweise viel rausgeholt 😃 Die Beziehungen unter der etwas eigenen in ihrer eigenen Welt lebenden Freundesgruppe war greifbar, aber manchmal etwas flach, aber bei einem Einzelband ist dies nicht so schlimm. Man spürte die Zerrissenheit und den Verfall der Freunde inkl. Oliver. Genau nach dem Todesfall an der Uni, der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Die Zitate hab ich aber oft geskipped weils mir dann etwas too much in die Lore war. Aber das ist schon das Größte Mimimi 😂 Der Schluss schließt sich auch mit dieser melancholischen Tragik, wo ich selbst mal kurz dasaß und mir dachte: damn that escalated quickly. Ich hab die Atmosphäre sehr geliebt, hab gelesen eine TV Serie ist sogar in Arbeit, count me in 🩶🖤
Ich hatte das Buch schon einmal in englischer Sprache begonnen, aber nach kurzer Zeit abgebochen, weil es mir so gar nicht zugesagt hatte. Nun, auf den ersten Blick zumindest. Das Buch hatte ich direkt wieder verkauft und nicht damit gerechnet, dass es mich nochmal interessieren würde. Aus irgendeinem Grund habe ich es dann jedoch noch einmal begonnen, dieses Mal in deutscher Sprache. Es hat mich gepackt, ich habe es super schnell beendet und mag es total gern. Manchmal muss man Büchern wohl einfach eine zweite Chance geben. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, warum ich es vorher nicht mochte. Das Buch ist The secret history sehr, sehr ähnlich. Der Unterschied ist, dass wir hier eine Gruppe von Schauspielstudenten begleiten, die erst gute Freunde sind und sich dann nach einem Todesfall verlieren, man aber erst am Ende erfährt, was genau zu dem Tod geführt hat. Es war sehr unterhaltsam, vor allem, weil ich auch schon Werke von Shakespeare gelesen habe und die ständigen Literaturverweise und Zitate besser einordnen konnte. Ich mochte auch das offene Ende. Es lässt Platz für Hoffnung.

Sehr originell 🤔
Ich habe mich nie mit den Werken von Shakespeare beschäftigt aber das muss man auch nicht um dieses Buch zu verstehen. Das Buch ist wie eine Tragöde aufgebaut hat aber hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Ich war schon direkt nach dem ersten Kapitel richtig in to it. Ich konnte mir alles so richtig gut bildlich vorstellen. Konnte die Handlungen und die Gedanken der Protagonisten gut nachvollziehen. Von der Spannung her hätte es gerne noch etwas mehr sein. Ich finde der Hype ist berechtigt.
Erst gewöhnungsbedürftig, dann GRANDIOS.
Ich glaube, als Zusammenfassung des Inhalts, tippe ich tatsächlich heute mal den Klappentext ab: Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Rollen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held, Tyrann. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im College-See. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter ihre Rollen wahren? Puh, was sag ich dazu .. Anfangs fiel es mir etwas schwer, in das Buch rein zu kommen. Einige Charaktere (also „viele“ Namen durcheinander), die Unterhaltungen, bestehend aus vielen Shakespeare-Zitaten (was den Lesefluss anfangs etwas beeinträchtigt hat).. mein Kopf hat KURZ geraucht, aber dann kam ich doch überraschend schnell rein und das Buch hat mich KOMPLETT mitgerissen. Die Kulisse, die Atmosphäre, der Aufbau - und, wenn man sich dran gewöhnt hat, sogar die Sprache. Ich würd das Buch am liebsten DIREKT nochmal beginnen, um die Charaktere nicht hinter mir lassen zu müssen. GANZ große Empfehlung meinerseits. Definitiv ein Highlight für mich.
~If We Were Villains von M.L. Rio~ Oliver, James, Alexander, Richard, Meredith, Filippa und Wren sind in ihrem Abschlussjahr am Dellecher Conservatory. Sie haben ihr Leben Shakespeare und der Schauspielerei verschrieben. Jeder von ihnen lebt seine Rolle auch abseits der Bühne aus, egal ob Tyrann, Held oder Femme Fatale. Doch als eines Morgens einer von ihnen tot im See treibt, beginnen sie sich zu fragen, ob Shakespeare recht hatte und die Hölle wirklich leer ist, weil alle Teufel hier sind. Doch wer ist der Teufel? Und vor allem: Wer sind sie ohne ihre Masken? Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat, in die ich am liebsten hineingekrochen wäre.🕯🍂 Wie gerne wäre ich eine der Sprachenstudentinnen, die das Treiben der sieben Schauspieler beobachtet und dabei ihre eigenen Schlüsse zieht. Während man die Sieben durch ihr Schuljahr begleitet, begegnet man außerdem den verschiedensten Stücken von Shakespeare. Zwischendurch gab es Passagen, in denen nicht wirklich viel passierte, aber das war nicht weiter schlimm. Der Mordfall war spannend und ich wollte zum Schluss schon unbedingt wissen, wer der Mörder ist. Und Apropos Schluss: Dieser letzte Satz und dann einfach aus?! Wie kann man nur?!?!😱😭 4,5/5📜📜📜📜🪶






















































