Der Gärtner von Wimbledon
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Description
Book Information
Author Description
JANE CRILLY, geboren 1972 in einem kleinen Städtchen in Südengland, wollte schon früh ihre Heimat hinter sich lassen. Vorfreudig hat sie ihre Au-pair-Zeit herbeigesehnt, um dann bitter enttäuscht zu werden: von der schrecklichen Gastfamilie und ihren noch schrecklicheren Kindern. Trost gespendet hat allein die pâtisserie, die sie durch das vielleicht einsamste Jahr ihres Lebens getragen hat. Später studierte Crilly mit deutlich größerer Begeisterung Kunstgeschichte und arbeitete in verschiedenen Galerien. Ihr größte Leidenschaft gilt allerdings der Literatur, ihre Lieblingsautorin ist Nancy Mitford. Lange schrieb Crilly nur für die Schublade, »Der Gärtner von Wimbledon« ist ihr erster Roman. Heute lebt Crilly mit ihrer Englischen Bulldogge Headache und ihrem Mann zwischen London und Cambridge.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Einzigartig & wunderschön
Die Geschichte von Henry & Rose, die ich per Zufall in einer kleinen Buchhandlung entdeckt habe, hat mich zutiefst berührt. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, Emotionen kommen aber dennoch nicht zu kurz. Ab der ersten Seite haben mich die Geschichte und ihre Charaktere eingenommen. Das Buch ist emotional, spannend, mitreißend. Mir bleibt nicht viel zu sagen, außer: lest es. Ich kann es mit Worten kaum beschreiben, aber diese Geschichte verdient mehr Aufmerksamkeit.
So eine besondere Geschichte
… fast in einem Rutsch bin ich durch die 260 Seiten geflogen ! Dieses Buch ist so schön, die Geschichte geht ans Herz. Auch wenn ich mir von Rose mehr Liebe und mehr Emotionen erhoffte, sie wirkte so verbittert und unterkühlt! Henry hingegen war voller Gefühl und Sehnsüchten. Es war wirklich eine besondere Geschichte, die Geschichte von Rose und Henry. Das Ende hat mich dann komplett zerrissen und weinend zurück gelassen ! Ich kann mir gut vorstellen, das dieser Roman mal verfilmt wird. Ich werde dieses Buch sicher oft verschenken. ❤️

Eine bewegenden Liebesgeschichte mit Charakteren, die man in sein Herz schließt
Dieses Buch verspricht Leichtigkeit! Es hat ein fröhliches Cover, liegt leicht in der Hand und der Titel verspricht, fruchtbares Handwerk und gazellenhaften Sport. Bestätigen sich diese Erwartungen? Henry geht in den Ruhestand. Jahrelang hat er sich um den Rasen in Wimbledon gekümmert. Als Cara ihn interviewt offenbart sich eine melancholische Liebesgeschichte die Klassenzugehörigkeit überwinden möchte. Henry ist mit seinem Vater nach dem Tod der Mutter auf das Gut Blake Hall gezogen. Während der Vater für den Garten zuständig ist, freundet sich Henry mit der etwa gleichaltrigen Rose an. Die Tochter der Herrschaften spielt leidenschaftlich gern Tennis und bezieht Henry in alles mit ein. So lernt er auch den Schläger zu schwingen, zu reiten und Rose zu lieben. Als der zweite Weltkrieg beginnt, ändert sich das Leben von allen. Das Szenario hat deutliche Downton Abbey Vibes. Die Klassenunterschiede zwischen Herrschaften und Personal sind eindeutig da. Doch geht man gut miteinander um. Rose und Henry stehlen sich immer wieder Freiräume. Doch merkt man schnell, dass sie nicht auf Augenhöhe sind. Die Autorin hat die damit einhergehenden Gefühle ganz behutsam beschrieben. Hier kommt nix mit dem Holzhammer, man wird an die Hand genommen. So lernen wir beide Protagonisten sehr gut kennen, und einschätzen. Selbst bei Roses egoistischen Anwandlungen konnte ich trotzdem mitgehen. Ich habe das lebenslustige Mädchen gut verstanden, dass ich nach Freiheit sehnt, aber an Konventionen gebunden ist. Auch die Nebencharaktere sind lebendig und wachsen einem ans Herz, auch wenn sie Dinge tun, die man vielleicht verurteilt hätte. Ein Twist am Ende war abseh-, aber nicht vorhersehbar. Das Ende einer Kindheit ist hier sehr symbolträchtig in den Beginn einer krisengeschüttelten Zeit integriert. Auch hier hat die Autorin viel Atmosphäre geschaffen. Die Situation Großbritanniens während des Zweiten Weltkriegs war mit wenig Input deutlich zu erkennen. Ganz geschickt war das Ende, dass sich so verschachtelt hat, dass man nicht mehr wusste, was Fiktion und was Realität war. Ich hab mich immer wieder gefreut, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es hat mich runtergeholt und nach einem arbeitsreichen Tag sehr entspannt. Trotz der Schwere der Themen strahlt es eine Leichtigkeit aus, die sich wie Balsam auf meiner literarische Haut anfühlt. Eine wahre Wohltat nach vielen schweren Texten! Ich empfehle das Buch allen die Vielschichtigkeit in kurzen Geschichten lieben und sich Charaktere wünschen, die man alle samt in ihr Herz schließt.
Bittersweet Dieser Roman ist eine Geschichte in einer Geschichte. Der Gärtner der berühmten Rasenplätze von Wimbledon feiert Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert hat er diese verantwortungsvolle Aufgabe jetzt inne, und so erhält die junge Journalistin Cara den Auftrag, den Jubilar zu interviewen. Sie fragt ihn, wie es dazu kam, dass er sich für diesen ungewöhnlichen Job beworben hat und der Gärtner Henry Evans antwortet mit einer Geschichte. In der Folge erfährt der Leser von einem bewegten Leben und einer berührenden Liebesgeschichte. Henry zieht im England der 30erJahre mit seinem Vater nach Blake Hall, einem großen, parkähnlichen Anwesen ( Ich musste immer an Downton Abbey denken), wo sein Vater eine Anstellung als Gärtner bekommen hatte. Die Tochter der Familie Blake, Rose fasziniert Henry. Sie hat sich vorgenommen einmal eine berühmte Tennisspielerin zu werden und natürlich auch in Wimbledon zu spielen. Es entwickelt sich eine geheime Romanze zwischen dem Mädchen aus der Oberschicht und dem Jungen aus einfachen Verhältnissen. Der Krieg bringt die beiden auseinander und Henry hofft durch seine neue Stelle als Gärtner von Wimbledon auf ein Wiedersehen mit Rose. Das Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch, ganz zart und sehr berührend geschrieben ohne ins Kitschige abzudriften. Ich mochte es sehr.
Für alle Fans von Downton Abbey
Rose und Henry lernen sich als Teenager auf Blake Hall Ende der 1930er Jahre kennen und lieben. Henry ist der Sohn des Gärtners und darf als Balljunge ihre Tenniskünste bewundern, Rose ist die Tochter aus gutem Haus, stur und von sportlichem Ehrgeiz ergriffen. Eine Liebe, die von Beginn an keine Chance hat. Und doch fliegt man mit durch die Seiten und hofft auf ein gutes Ende. Der zweite Weltkrieg bricht aus und die Unbeschwertheit der Jugend schwindet. Die Brüder von Rose, Cooper und Liam, werden eingezogen. Auf London fallen Bomben und der Garten von Blake Hall wird Ackeranbaufläche. Auch Henry wird als er 18 Jahre ist an die Front gerufen. Wie wird es ausgehen? Wird sich Rose gegen alle Konventionen stellen und sich zu Henry bekennen? Die Auflösung kommt erst ganz zum Schluss. Die Figuren sind von Jane Crilly liebevoll gezeichnet. Die Geschichte ist leicht erzählt und nimmt einen sofort mit. Ein Buch, was wirklich Spaß macht und sehr gut in den Sommer passt.
Kleines Feines Sommerbuch über eine Liebe mit Standesunterschied, die den Kinderschuhen entwächst und doch nicht glücklich endet. Leicht geschrieben, obwohl gewichtige Themen wie Krieg, Tod, Homosexualität und die Klassengesellschaft eine Rolle spielen. Manchmal reichen auch wenige Worte um einen in die entsprechende Zeit zu entführen.
I would definitely recommend ... Spiel, Satz und Sieg 🎾
Hach, es gibt sie noch, diese Bücher, die einfach nur schön sind, die eine willkommene Flucht aus dem Stress des Alltagslebens bieten. "Der Gärtner von Wimbledon" von Jane Crilly ist eines solcher Bücher. Besagter Gärtner ist Henry Evans, der anlässlich seines Renteneintritts nach über 50 Jahren Rasenpflege des bekannten Tennistunieraustragungsortes (good old German compond nouns 😅) von Cara Marie Gibson, Ex-Kolumnistin mit Geldsorgen, interviewt wird. Und wer jetzt denkt, Henry mäandert in seinem Gespräch mit Cara über die richtige Länge des perfekten englischen Rasens, die Notwendigkeit von Laubbläsern, die fantastische Wirkung von Unkrautvernichter und Schädlingsbekämpfungsmitteln und so weiter und so fort, der irrt gewaltig. Stattdessen erzählt der alte Mann, was bzw. wer ihn überhaupt erst nach Wimbledon gebracht hat und offenbart damit die Geschichte der Jugendliebe seines Lebens. Er erzählt von seiner Freundschaft und Liebe zu Rose Blake, von Verbindendem und einer tiefen Verbindung (Tennis und quasi-familiäre Nähe), von Trennendem und Trennung (Klasse und Krieg). Das liest sich schön fluffig weg, auch wenn man (so wie ich) überhaupt kein Tennisfan ist, und hat sehr angenehme Downton Abbey Vibes.
4✨ - "Der Gärtner von Wimbledon" war ein völlig unverhoffter Kauf, der jedoch genau zur richtigen Zeit kam. Die Liebesgeschichte von Rose & Henry war so ❤️-erwärmend und zugleich kurzweilig, dass ich sie in nur zwei Tagen verschlungen habe. Mit dem großen englischen Herrenhaus und den Gegensätzen zwischen Herrschaft und Dienerschaft, wirkte die Geschichte manchmal fast wie eine Episode aus "Downton Abbey". Das Ende der Geschichte war bittersüß, und gerade daher sehr gelungen! Einziger kleiner Kritikpunkt: Ich wäre an manchen Stellen gerne noch länger bei den Charakteren geblieben und hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Dennoch ein sehr schönes Leseerlebnis!
Etwas enttäuscht
Überall wird dieses Buch empfohlen und alles klingt nach einem richtig schönen Buch: ein Mann, der jahrelang den heiligen Rasen von Wimbledon pflegt, in der Hoffnung, seine große Liebe wiederzusehen. Doch so schön das Buch auch anfängt, es fehlt ab der Mitte einfach die Tiefe. Die Charaktere sind irgendwie eindimensional, ihnen fehlt Farbe. Auf den letzten 15 Seiten wird dann fünf Gänge hochgeschaltet und man hat den Eindruck, die Autorin wolle schnell (und möglichst tragisch) noch alle losen Enden verknüpfen, damit sie das Buch beenden kann. Alles in allem zwar besser als Rosamunde Pilcher, aber kein Buch, das mir lange im Gedächtnis bleibt.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
JANE CRILLY, geboren 1972 in einem kleinen Städtchen in Südengland, wollte schon früh ihre Heimat hinter sich lassen. Vorfreudig hat sie ihre Au-pair-Zeit herbeigesehnt, um dann bitter enttäuscht zu werden: von der schrecklichen Gastfamilie und ihren noch schrecklicheren Kindern. Trost gespendet hat allein die pâtisserie, die sie durch das vielleicht einsamste Jahr ihres Lebens getragen hat. Später studierte Crilly mit deutlich größerer Begeisterung Kunstgeschichte und arbeitete in verschiedenen Galerien. Ihr größte Leidenschaft gilt allerdings der Literatur, ihre Lieblingsautorin ist Nancy Mitford. Lange schrieb Crilly nur für die Schublade, »Der Gärtner von Wimbledon« ist ihr erster Roman. Heute lebt Crilly mit ihrer Englischen Bulldogge Headache und ihrem Mann zwischen London und Cambridge.
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Einzigartig & wunderschön
Die Geschichte von Henry & Rose, die ich per Zufall in einer kleinen Buchhandlung entdeckt habe, hat mich zutiefst berührt. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, Emotionen kommen aber dennoch nicht zu kurz. Ab der ersten Seite haben mich die Geschichte und ihre Charaktere eingenommen. Das Buch ist emotional, spannend, mitreißend. Mir bleibt nicht viel zu sagen, außer: lest es. Ich kann es mit Worten kaum beschreiben, aber diese Geschichte verdient mehr Aufmerksamkeit.
So eine besondere Geschichte
… fast in einem Rutsch bin ich durch die 260 Seiten geflogen ! Dieses Buch ist so schön, die Geschichte geht ans Herz. Auch wenn ich mir von Rose mehr Liebe und mehr Emotionen erhoffte, sie wirkte so verbittert und unterkühlt! Henry hingegen war voller Gefühl und Sehnsüchten. Es war wirklich eine besondere Geschichte, die Geschichte von Rose und Henry. Das Ende hat mich dann komplett zerrissen und weinend zurück gelassen ! Ich kann mir gut vorstellen, das dieser Roman mal verfilmt wird. Ich werde dieses Buch sicher oft verschenken. ❤️

Eine bewegenden Liebesgeschichte mit Charakteren, die man in sein Herz schließt
Dieses Buch verspricht Leichtigkeit! Es hat ein fröhliches Cover, liegt leicht in der Hand und der Titel verspricht, fruchtbares Handwerk und gazellenhaften Sport. Bestätigen sich diese Erwartungen? Henry geht in den Ruhestand. Jahrelang hat er sich um den Rasen in Wimbledon gekümmert. Als Cara ihn interviewt offenbart sich eine melancholische Liebesgeschichte die Klassenzugehörigkeit überwinden möchte. Henry ist mit seinem Vater nach dem Tod der Mutter auf das Gut Blake Hall gezogen. Während der Vater für den Garten zuständig ist, freundet sich Henry mit der etwa gleichaltrigen Rose an. Die Tochter der Herrschaften spielt leidenschaftlich gern Tennis und bezieht Henry in alles mit ein. So lernt er auch den Schläger zu schwingen, zu reiten und Rose zu lieben. Als der zweite Weltkrieg beginnt, ändert sich das Leben von allen. Das Szenario hat deutliche Downton Abbey Vibes. Die Klassenunterschiede zwischen Herrschaften und Personal sind eindeutig da. Doch geht man gut miteinander um. Rose und Henry stehlen sich immer wieder Freiräume. Doch merkt man schnell, dass sie nicht auf Augenhöhe sind. Die Autorin hat die damit einhergehenden Gefühle ganz behutsam beschrieben. Hier kommt nix mit dem Holzhammer, man wird an die Hand genommen. So lernen wir beide Protagonisten sehr gut kennen, und einschätzen. Selbst bei Roses egoistischen Anwandlungen konnte ich trotzdem mitgehen. Ich habe das lebenslustige Mädchen gut verstanden, dass ich nach Freiheit sehnt, aber an Konventionen gebunden ist. Auch die Nebencharaktere sind lebendig und wachsen einem ans Herz, auch wenn sie Dinge tun, die man vielleicht verurteilt hätte. Ein Twist am Ende war abseh-, aber nicht vorhersehbar. Das Ende einer Kindheit ist hier sehr symbolträchtig in den Beginn einer krisengeschüttelten Zeit integriert. Auch hier hat die Autorin viel Atmosphäre geschaffen. Die Situation Großbritanniens während des Zweiten Weltkriegs war mit wenig Input deutlich zu erkennen. Ganz geschickt war das Ende, dass sich so verschachtelt hat, dass man nicht mehr wusste, was Fiktion und was Realität war. Ich hab mich immer wieder gefreut, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es hat mich runtergeholt und nach einem arbeitsreichen Tag sehr entspannt. Trotz der Schwere der Themen strahlt es eine Leichtigkeit aus, die sich wie Balsam auf meiner literarische Haut anfühlt. Eine wahre Wohltat nach vielen schweren Texten! Ich empfehle das Buch allen die Vielschichtigkeit in kurzen Geschichten lieben und sich Charaktere wünschen, die man alle samt in ihr Herz schließt.
Bittersweet Dieser Roman ist eine Geschichte in einer Geschichte. Der Gärtner der berühmten Rasenplätze von Wimbledon feiert Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert hat er diese verantwortungsvolle Aufgabe jetzt inne, und so erhält die junge Journalistin Cara den Auftrag, den Jubilar zu interviewen. Sie fragt ihn, wie es dazu kam, dass er sich für diesen ungewöhnlichen Job beworben hat und der Gärtner Henry Evans antwortet mit einer Geschichte. In der Folge erfährt der Leser von einem bewegten Leben und einer berührenden Liebesgeschichte. Henry zieht im England der 30erJahre mit seinem Vater nach Blake Hall, einem großen, parkähnlichen Anwesen ( Ich musste immer an Downton Abbey denken), wo sein Vater eine Anstellung als Gärtner bekommen hatte. Die Tochter der Familie Blake, Rose fasziniert Henry. Sie hat sich vorgenommen einmal eine berühmte Tennisspielerin zu werden und natürlich auch in Wimbledon zu spielen. Es entwickelt sich eine geheime Romanze zwischen dem Mädchen aus der Oberschicht und dem Jungen aus einfachen Verhältnissen. Der Krieg bringt die beiden auseinander und Henry hofft durch seine neue Stelle als Gärtner von Wimbledon auf ein Wiedersehen mit Rose. Das Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch, ganz zart und sehr berührend geschrieben ohne ins Kitschige abzudriften. Ich mochte es sehr.
Für alle Fans von Downton Abbey
Rose und Henry lernen sich als Teenager auf Blake Hall Ende der 1930er Jahre kennen und lieben. Henry ist der Sohn des Gärtners und darf als Balljunge ihre Tenniskünste bewundern, Rose ist die Tochter aus gutem Haus, stur und von sportlichem Ehrgeiz ergriffen. Eine Liebe, die von Beginn an keine Chance hat. Und doch fliegt man mit durch die Seiten und hofft auf ein gutes Ende. Der zweite Weltkrieg bricht aus und die Unbeschwertheit der Jugend schwindet. Die Brüder von Rose, Cooper und Liam, werden eingezogen. Auf London fallen Bomben und der Garten von Blake Hall wird Ackeranbaufläche. Auch Henry wird als er 18 Jahre ist an die Front gerufen. Wie wird es ausgehen? Wird sich Rose gegen alle Konventionen stellen und sich zu Henry bekennen? Die Auflösung kommt erst ganz zum Schluss. Die Figuren sind von Jane Crilly liebevoll gezeichnet. Die Geschichte ist leicht erzählt und nimmt einen sofort mit. Ein Buch, was wirklich Spaß macht und sehr gut in den Sommer passt.
Kleines Feines Sommerbuch über eine Liebe mit Standesunterschied, die den Kinderschuhen entwächst und doch nicht glücklich endet. Leicht geschrieben, obwohl gewichtige Themen wie Krieg, Tod, Homosexualität und die Klassengesellschaft eine Rolle spielen. Manchmal reichen auch wenige Worte um einen in die entsprechende Zeit zu entführen.
I would definitely recommend ... Spiel, Satz und Sieg 🎾
Hach, es gibt sie noch, diese Bücher, die einfach nur schön sind, die eine willkommene Flucht aus dem Stress des Alltagslebens bieten. "Der Gärtner von Wimbledon" von Jane Crilly ist eines solcher Bücher. Besagter Gärtner ist Henry Evans, der anlässlich seines Renteneintritts nach über 50 Jahren Rasenpflege des bekannten Tennistunieraustragungsortes (good old German compond nouns 😅) von Cara Marie Gibson, Ex-Kolumnistin mit Geldsorgen, interviewt wird. Und wer jetzt denkt, Henry mäandert in seinem Gespräch mit Cara über die richtige Länge des perfekten englischen Rasens, die Notwendigkeit von Laubbläsern, die fantastische Wirkung von Unkrautvernichter und Schädlingsbekämpfungsmitteln und so weiter und so fort, der irrt gewaltig. Stattdessen erzählt der alte Mann, was bzw. wer ihn überhaupt erst nach Wimbledon gebracht hat und offenbart damit die Geschichte der Jugendliebe seines Lebens. Er erzählt von seiner Freundschaft und Liebe zu Rose Blake, von Verbindendem und einer tiefen Verbindung (Tennis und quasi-familiäre Nähe), von Trennendem und Trennung (Klasse und Krieg). Das liest sich schön fluffig weg, auch wenn man (so wie ich) überhaupt kein Tennisfan ist, und hat sehr angenehme Downton Abbey Vibes.
4✨ - "Der Gärtner von Wimbledon" war ein völlig unverhoffter Kauf, der jedoch genau zur richtigen Zeit kam. Die Liebesgeschichte von Rose & Henry war so ❤️-erwärmend und zugleich kurzweilig, dass ich sie in nur zwei Tagen verschlungen habe. Mit dem großen englischen Herrenhaus und den Gegensätzen zwischen Herrschaft und Dienerschaft, wirkte die Geschichte manchmal fast wie eine Episode aus "Downton Abbey". Das Ende der Geschichte war bittersüß, und gerade daher sehr gelungen! Einziger kleiner Kritikpunkt: Ich wäre an manchen Stellen gerne noch länger bei den Charakteren geblieben und hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Dennoch ein sehr schönes Leseerlebnis!
Etwas enttäuscht
Überall wird dieses Buch empfohlen und alles klingt nach einem richtig schönen Buch: ein Mann, der jahrelang den heiligen Rasen von Wimbledon pflegt, in der Hoffnung, seine große Liebe wiederzusehen. Doch so schön das Buch auch anfängt, es fehlt ab der Mitte einfach die Tiefe. Die Charaktere sind irgendwie eindimensional, ihnen fehlt Farbe. Auf den letzten 15 Seiten wird dann fünf Gänge hochgeschaltet und man hat den Eindruck, die Autorin wolle schnell (und möglichst tragisch) noch alle losen Enden verknüpfen, damit sie das Buch beenden kann. Alles in allem zwar besser als Rosamunde Pilcher, aber kein Buch, das mir lange im Gedächtnis bleibt.





















