Mit goldenem Löffel
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Description
Book Information
Author Description
JANE CRILLY, geboren 1972 in einem kleinen Städtchen in Südengland, wollte schon früh ihre Heimat hinter sich lassen. Vorfreudig hat sie ihre Au-pair-Zeit herbeigesehnt, um dann bitter enttäuscht zu werden: von der schrecklichen Gastfamilie und ihren noch schrecklicheren Kindern. Trost gespendet hat allein die pâtisserie, die sie durch das vielleicht einsamste Jahr ihres Lebens getragen hat. Später studierte Crilly mit deutlich größerer Begeisterung Kunstgeschichte und arbeitete in verschiedenen Galerien. Ihr größte Leidenschaft gilt allerdings der Literatur, ihre Lieblingsautorin ist Nancy Mitford. Lange schrieb Crilly nur für die Schublade, »Der Gärtner von Wimbledon« ist ihr erster Roman. Heute lebt Crilly mit ihrer Englischen Bulldogge Headache und ihrem Mann zwischen London und Cambridge.
Posts
Eine unaufgeregt erzählte Geschichte, die schöne, typisch englische Bilder um den Anfang des vorigen Jahrhunderts malt und trotzdem spannend ist und den Leser fesselt. Lässt sich flüssig und schnell lesen.
Ich Erzähler Edmond nimmt uns mit in das Herrenhaus des Baronats in England seiner Familie, heute ein Museum, in dem die Familie zweihundert Jahre gelebt und geliebt hatte. Edmond und Wilson, Zwillinge, werden hier erwachsen. Alles erscheint idyllisch, bis eine Frau geht und eine Frau kommt. Das typische Klassendenken und die Stellung der Frau werden gut verdeutlicht, ohne zu tief greifend beleuchtet zu werden. Die Protagonisten erhalten soviel Tiefe, wie für diese Geschichte nötig ist, manches bleibt geheimnisvoll.
Nach „Der Gärtner von Wimbledon“ war ich sehr gespannt auf Jane Crillys neues Buch. Ich sage mal so: Es ist gut, hat mir auch gefallen, das Setting ist super, aber an ihr erstes Buch kommt es leider nicht ran. Irgendwie fehlte mir da noch ein bisschen was, es hätte deutlich tiefgründiger sein und noch ein paar offene Fragen klären können…
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JANE CRILLY, geboren 1972 in einem kleinen Städtchen in Südengland, wollte schon früh ihre Heimat hinter sich lassen. Vorfreudig hat sie ihre Au-pair-Zeit herbeigesehnt, um dann bitter enttäuscht zu werden: von der schrecklichen Gastfamilie und ihren noch schrecklicheren Kindern. Trost gespendet hat allein die pâtisserie, die sie durch das vielleicht einsamste Jahr ihres Lebens getragen hat. Später studierte Crilly mit deutlich größerer Begeisterung Kunstgeschichte und arbeitete in verschiedenen Galerien. Ihr größte Leidenschaft gilt allerdings der Literatur, ihre Lieblingsautorin ist Nancy Mitford. Lange schrieb Crilly nur für die Schublade, »Der Gärtner von Wimbledon« ist ihr erster Roman. Heute lebt Crilly mit ihrer Englischen Bulldogge Headache und ihrem Mann zwischen London und Cambridge.
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Eine unaufgeregt erzählte Geschichte, die schöne, typisch englische Bilder um den Anfang des vorigen Jahrhunderts malt und trotzdem spannend ist und den Leser fesselt. Lässt sich flüssig und schnell lesen.
Ich Erzähler Edmond nimmt uns mit in das Herrenhaus des Baronats in England seiner Familie, heute ein Museum, in dem die Familie zweihundert Jahre gelebt und geliebt hatte. Edmond und Wilson, Zwillinge, werden hier erwachsen. Alles erscheint idyllisch, bis eine Frau geht und eine Frau kommt. Das typische Klassendenken und die Stellung der Frau werden gut verdeutlicht, ohne zu tief greifend beleuchtet zu werden. Die Protagonisten erhalten soviel Tiefe, wie für diese Geschichte nötig ist, manches bleibt geheimnisvoll.
Nach „Der Gärtner von Wimbledon“ war ich sehr gespannt auf Jane Crillys neues Buch. Ich sage mal so: Es ist gut, hat mir auch gefallen, das Setting ist super, aber an ihr erstes Buch kommt es leider nicht ran. Irgendwie fehlte mir da noch ein bisschen was, es hätte deutlich tiefgründiger sein und noch ein paar offene Fragen klären können…








