Die rote Zora und ihre Bande. ( Ab 12 J.)
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Nostalgie und Abenteuer
Auf diesen Reread war ich sehr gespannt. Ich hatte 'Die Rote Zora' zwar mal als Kind gelesen, aber an die Handlung konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, nur an das Gefühl, von diesen unabhängigen, mutigen Kindern, der Uskoken-Bande, zu lesen. Und natürlich von Zora, die die Mutigste und Schlauste von ihnen allen war und deswegen die Anführerin der Jungs! Von diesem Gefühl der Bewunderung und des Abenteuers kam tatsächlich viel wieder zurück, gepaart mit einer seltsamen Nostalgie. Aber natürlich war es nicht dasselbe, das Buch nochmal als Erwachsene zu lesen. Als Kind stand natürlich das Abenteuer im Vordergrund und die clevere Art, wie die Bande den Gendarmen ein Schnippchen schlagen oder die Ungerechtigkeit strafen. Als Erwachsene mochte ich die Message, dass diese Kinder vielleicht 'Spitzbuben' und 'Taugenichtse' sind, aber wer hat wirklich Schuld daran? Sie selbst oder die Gesellschaft, die sich als Waisen nicht richtig um sie gekümmert hat? Irgendwo hat 'Die rote Zora' eine sehr liebevolle, optimistische Message, auch wenn es nicht beschönigt wird, dass es auch herzlose Menschen gibt und dass die meisten Menschen oft beides sein können. Ein sehr lohnenswertes Buch mit tollem Schauplatz :)
Ein Zeitloser Jugendroman, der an die Menschlichkeit rührt Die rote Zora und ihre Bande waren mir bis vor wenigen Jahren vor dieser Neuauflage nicht bekannt. Dabei handelt es sich doch um ein sehr bekanntes und vor allem langlebiges Jugendbuch, das Generationen prägte. Nach der Lektüre kann man da wirklich sagen - zurecht. Die Sprache wirkt zwar ein wenig antiquiert, was dem Buch aber nicht anlasten sollte, da es eben so ist, dass ältere Geschichten eine andere Sprache haben. Dafür ist die Geschichte im Allgemeinen doch sehr aktuell und auf jeden neue Generation anwendbar. Es geht um eine Bande von mittellosen und meist elternlosen Kindern, die in der Hafenstadt Senj (im heutigen Kroatien gegenüber dem südlichen Zipfel der Insel Krk gelegen) ihr Dasein fristen müssen. Sie halten sich mit kleinen Diebereien über Wasser und müssen sich den reicheren Kindern der Stadt erwehren. So bringen sie nach und nach einem Teil der Stadt gegen sich auf. Aber sie schaffen auch ehrliche Arbeit und das schätzen und sehen der andere Teil der Bevölkerung. Das Buch handelt nun davon, wie Branko erst seine Mutter, dann sein zu Hause verliert und dann bei Zora und ihrer Bande unterkommt. Sie erleben allerhand Abenteuer , aber auch Ungerechtigkeit, und davon handelt dieses Buch. Diese Geschichte ist zeitlos und kann über Generationen hinweg gelesen werden. Sehr zu empfehlen und wahrhaftig ein Klassiker der Jugendliteratur.
Nach dem Tod seiner Mutter, ist Branko auf sich alleine gestellt. Obwohl viele der Bewohner Senji, seinen Vater Milan Babitsch einem erfolgreichen Geiger als Freund sehen möchte ihm keiner helfen. Schon kurze Zeit später gerät er in Schwierigkeiten, kann aber von der roten Zora befreit werden und ist von nun an Teil ihrer Bande. Von da an erlebt er viele Abenteuer und begeht aus Hunger viele spitzbübische Taten.
Weiterhin ist “Die rote Zora und ihre Bande” eins meiner Lieblingsbücher: die Freundschaft und Zusammenhalt der Kinder ist einmalig. Auch das der Autor im Jahr 1941 ein Mädchen zur Anführerin macht ist bemerkenswert. Sie ist die deutlich bessere Pipi Langstrumpf. Ich bin nach wie vor von der beschriebenen Natur beeindruckt. Es gebe es zu, dass ich dieses Mal über die Länge der Kapitel gestolpert (20-30 Seiten) bin: ich habe es mit 12 Jahren wahrscheinlich nicht so war genommen (habe das Buch damals verschlungen), hat es mich jetzt viele Jahre später manchmal gestört. Ob es daran liegt das die Kapitel/Geschichte teilweise sehr langatmig ist (für Erwachsene) oder ob wir in einer immer schneller werdenden Welt leben und es nicht mehr gewohnt sind, wie auch immer es ist es Wert gelesen zu werden und ist ein echter Klassiker der Jugendliteratur. 5 von 5 Sternen.

Das Vorwort von Kirsten Boie hätte wirklich niemand besser schreiben können. Die Geschichte rund um die Uskoken ist abenteuerlich und umfangreich. Für meinen Geschmack etwas zu detailliert und einige Teile hätte man guten Gewissens weglassen können. Alles in allem aber eine gute Geschichte mit spannendem Ausgang. Empfehlenswert für alle die, die sich in 526 Seiten Bücher verlieben, Klassiker mögen und Seite an Seite mit den Uskoken stehen möchten. Ein zeitloses Pladöyer für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschlichkeit.
Mein Vater hat diese Geschichte als Kind geliebt, das war eigentlich der einzige Grund, weshalb ich zu diesem Buch gegriffen habe. Es gab Kapitel, die haben mir unglaublich gut gefallen, andere fand ich total langatmig. Letzten Endes ein Buch, bei dem ich froh bin, es endlich gelesen zu haben, wobei ich mir mehr erhofft habe.
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Nostalgie und Abenteuer
Auf diesen Reread war ich sehr gespannt. Ich hatte 'Die Rote Zora' zwar mal als Kind gelesen, aber an die Handlung konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, nur an das Gefühl, von diesen unabhängigen, mutigen Kindern, der Uskoken-Bande, zu lesen. Und natürlich von Zora, die die Mutigste und Schlauste von ihnen allen war und deswegen die Anführerin der Jungs! Von diesem Gefühl der Bewunderung und des Abenteuers kam tatsächlich viel wieder zurück, gepaart mit einer seltsamen Nostalgie. Aber natürlich war es nicht dasselbe, das Buch nochmal als Erwachsene zu lesen. Als Kind stand natürlich das Abenteuer im Vordergrund und die clevere Art, wie die Bande den Gendarmen ein Schnippchen schlagen oder die Ungerechtigkeit strafen. Als Erwachsene mochte ich die Message, dass diese Kinder vielleicht 'Spitzbuben' und 'Taugenichtse' sind, aber wer hat wirklich Schuld daran? Sie selbst oder die Gesellschaft, die sich als Waisen nicht richtig um sie gekümmert hat? Irgendwo hat 'Die rote Zora' eine sehr liebevolle, optimistische Message, auch wenn es nicht beschönigt wird, dass es auch herzlose Menschen gibt und dass die meisten Menschen oft beides sein können. Ein sehr lohnenswertes Buch mit tollem Schauplatz :)
Ein Zeitloser Jugendroman, der an die Menschlichkeit rührt Die rote Zora und ihre Bande waren mir bis vor wenigen Jahren vor dieser Neuauflage nicht bekannt. Dabei handelt es sich doch um ein sehr bekanntes und vor allem langlebiges Jugendbuch, das Generationen prägte. Nach der Lektüre kann man da wirklich sagen - zurecht. Die Sprache wirkt zwar ein wenig antiquiert, was dem Buch aber nicht anlasten sollte, da es eben so ist, dass ältere Geschichten eine andere Sprache haben. Dafür ist die Geschichte im Allgemeinen doch sehr aktuell und auf jeden neue Generation anwendbar. Es geht um eine Bande von mittellosen und meist elternlosen Kindern, die in der Hafenstadt Senj (im heutigen Kroatien gegenüber dem südlichen Zipfel der Insel Krk gelegen) ihr Dasein fristen müssen. Sie halten sich mit kleinen Diebereien über Wasser und müssen sich den reicheren Kindern der Stadt erwehren. So bringen sie nach und nach einem Teil der Stadt gegen sich auf. Aber sie schaffen auch ehrliche Arbeit und das schätzen und sehen der andere Teil der Bevölkerung. Das Buch handelt nun davon, wie Branko erst seine Mutter, dann sein zu Hause verliert und dann bei Zora und ihrer Bande unterkommt. Sie erleben allerhand Abenteuer , aber auch Ungerechtigkeit, und davon handelt dieses Buch. Diese Geschichte ist zeitlos und kann über Generationen hinweg gelesen werden. Sehr zu empfehlen und wahrhaftig ein Klassiker der Jugendliteratur.
Nach dem Tod seiner Mutter, ist Branko auf sich alleine gestellt. Obwohl viele der Bewohner Senji, seinen Vater Milan Babitsch einem erfolgreichen Geiger als Freund sehen möchte ihm keiner helfen. Schon kurze Zeit später gerät er in Schwierigkeiten, kann aber von der roten Zora befreit werden und ist von nun an Teil ihrer Bande. Von da an erlebt er viele Abenteuer und begeht aus Hunger viele spitzbübische Taten.
Weiterhin ist “Die rote Zora und ihre Bande” eins meiner Lieblingsbücher: die Freundschaft und Zusammenhalt der Kinder ist einmalig. Auch das der Autor im Jahr 1941 ein Mädchen zur Anführerin macht ist bemerkenswert. Sie ist die deutlich bessere Pipi Langstrumpf. Ich bin nach wie vor von der beschriebenen Natur beeindruckt. Es gebe es zu, dass ich dieses Mal über die Länge der Kapitel gestolpert (20-30 Seiten) bin: ich habe es mit 12 Jahren wahrscheinlich nicht so war genommen (habe das Buch damals verschlungen), hat es mich jetzt viele Jahre später manchmal gestört. Ob es daran liegt das die Kapitel/Geschichte teilweise sehr langatmig ist (für Erwachsene) oder ob wir in einer immer schneller werdenden Welt leben und es nicht mehr gewohnt sind, wie auch immer es ist es Wert gelesen zu werden und ist ein echter Klassiker der Jugendliteratur. 5 von 5 Sternen.

Das Vorwort von Kirsten Boie hätte wirklich niemand besser schreiben können. Die Geschichte rund um die Uskoken ist abenteuerlich und umfangreich. Für meinen Geschmack etwas zu detailliert und einige Teile hätte man guten Gewissens weglassen können. Alles in allem aber eine gute Geschichte mit spannendem Ausgang. Empfehlenswert für alle die, die sich in 526 Seiten Bücher verlieben, Klassiker mögen und Seite an Seite mit den Uskoken stehen möchten. Ein zeitloses Pladöyer für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschlichkeit.
Mein Vater hat diese Geschichte als Kind geliebt, das war eigentlich der einzige Grund, weshalb ich zu diesem Buch gegriffen habe. Es gab Kapitel, die haben mir unglaublich gut gefallen, andere fand ich total langatmig. Letzten Endes ein Buch, bei dem ich froh bin, es endlich gelesen zu haben, wobei ich mir mehr erhofft habe.











