20. Juli. Ein Zeitstück

20. Juli. Ein Zeitstück

Softcover
3.619

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Description

Im Leistungskurs Geschichte entbrennt unter den Abiturienten und ihrem Lehrer eine hitzige Diskussion: Das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 kam viel zu spät! Es hätte schon Jahre früher begangen werden müssen, um das Unheil des Zweiten Weltkrieges zu verhindern. Was bedeutet das für die Gegenwart – gerade jetzt, da die rechtsgerichtete Deutsche Aktion mit ihrem charismatischen Führer bei den Landtagswahlen auf 37 Prozent kommt? Abwarten oder eingreifen? Ein verstörendes Gedankenspiel beginnt.
Mit einem Autoreninterview von Svenja Flaßpöhler sowie Anmerkungen und einem Nachwort von Sascha Feuchert.

»Das Abitur hinter uns und die Ferien und das Studium vor uns, der Sommerabend wunderschön – es stimmt nicht. Um uns herum brennt es.«
(aus: »20. Juli«)

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
119
Price
6.00 €

Author Description

Bernhard Schlink, geb. 1944, studierte Jura an der Universität Heidelberg und an der Freien Universität Berlin. Nach der Habilitation 1981 lehrte er als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an den Universitäten Bonn, Frankfurt am Main und Berlin. Von 1987 bis 2006 war er zudem Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben seiner juristischen Tätigkeit ist Schlink seit 1987 auch als Schriftsteller aktiv. Sein Debüt lieferte er mit dem Kriminalroman Selbs Justiz, den er gemeinsam mit Walter Popp verfasste. Zahlreiche Erzählungen, Romane und Essays folgten. Besonderen Erfolg erzielte Schlink mit seinem Roman Der Vorleser, der 1995 erschien. Mehrfach international ausgezeichnet und 2008 erfolgreich verfilmt, wurde der Roman inzwischen in über 50 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen die Romane Die Enkelin (2021) und Das späte Leben (2023). Für sein literarisches Werk wurde Schlink 2001 zum Chevalier de la Légion d’honneur ernannt, 2003 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 2014 den Park-Kyung-ni-Literaturpreis. 20. Juli ist sein erstes Theaterstück.

Posts

2
All
2.5

Es war okay. Ein recht interessantes Gedankenexperiment, dem aber an Tiefe gefehlt hat. Einiges machte für mich auch keinen Sinn. Und leider waren die Charaktere nicht sehr authentisch: So sprechen 18 bis 23 Jährige heutzutage einfach nicht mehr. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

4

Bisschen boring

Also an sich ja alles sehr nett und auch interessanter Gedanke prinzipiell, aber alles bisschen langweilig und das Ende ist echt whacko… Aber Nazis umzubringen ist immer gut und es kommt sogar ein Hund drin vor - und Hunde gehen ja eigentlich immer - also 4 Sterne.

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