Mein Name ist Lilith

Mein Name ist Lilith

Ebook
3.7129

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Description

Ungezähmt, ungebrochen, unwiderstehlich: die wahre Schöpfungsgeschichte, erzählt von Lilith, der ersten Frau. Im Paradies, am Anfang der Zeit, beginnt die große Lüge: Frauen sind Männern untergeordnet. Lilith und Adam leben gemeinsam im Garten Eden. Als Adam verlangt, dass Lilith als seine Frau seinem Willen gehorchen soll, weigert sie sich - und wird aus dem Paradies vertrieben. Zornig sieht Lilith, wie Gott Eva erschafft, die Frau, die nur Unterordnung kennt. Denn Lilith erinnert sich noch an Asherah, die einst mächtige Ur-Göttin. Doch sie ist verschwunden. Zusammen mit dem Erzengel Samuel bricht Lilith auf, die Göttin zu finden und die Frauen aus der Unsichtbarkeit zurück ins Licht der wahren Geschichte zu führen. Marmerys "Lilith" ist die elektrisierende Neuerzählung des christlichen Mythos.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Ebook
Pages
464
Price
16.99 €

Author Description

Schon als Journalistin interessierte sich Nikki Marmery bei ihren Recherchen für die Geschichten hinter der Geschichte. Für ihren Roman »Mein Name ist Lilith« ging sie in Archive und entwickelte aus der Forschungsliteratur zum christlichen Mythos ein neues Bild von Lilith, der ersten Frau Adams. Die Autorin lebt mit ihrem Mann im englischen Amersham.

Posts

43
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3

Die erste Frau und Feministin dieser Welt: Lilith Um sie geht es in dem Roman "Mein Name ist Lilith" von Nikki Marmery. Ihr Blick auf die Ereignisse aus der Bibel ist spannend und lehrreich. Die Mythen aus vielen unterschiedlichen Kulturen sind eingeflossen und ich konnte, trotz der ein oder anderen Länge aufgrund der Bibelsprache, einiges für mich mitnehmen.

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3.5

Mit Lilith durch die Geschichte der Bibel. Es war wirklich interessant, aus Sicht von Lilith die verschiedenen Orte und Menschen der Bibel zu beobachten. Hatte teilweise Längen, aber sehr ausführliche Anmerkungen, was ich gut fand.

3

🌳 // 🍎 // ⚔️ // 🙏🏻 // 🏛️

Ich bin sehr Zwiegespalten wie ich dieses Buch finde. Ungefähr bis 60-70% war es sehr interessant und fesselnd. Dannach war es unglaublich schwer an dem Buch dran zu bleiben und nicht abzubrechen 😅 . Ich denke ich hab mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt, jedoch war es dennoch bis zu einem gewissen Punkt spannend zu folgen, trotz der schwierigen Schreibart die mehr an Bibel oder historische Texte erinnert hat. . Die Entstehungsgeschichte von Lilith und hat mich anfangs sehr mitgenommen, auf eine positive Art. Mich persönlich hat die Schreibart nicht gestört, den man konnte es dennoch normal flüssig lesen, bis zur einer gewissen Wendung, wo die Story mich dann verloren hat, nachdem es eig ganz gut lief 🙈🥹 Leider waren die letzten 30% so extrem zäh und ins Leere verlaufend, dass ich nicht weiß wie ich dieses Buch bewerte soll. . . . . Mögliche Spoiler: Ich denke eigentlich soll dies eine Frauen Empowerment-Lektüre sein, jedoch fühl ich es nach dem fertig lesen garnicht. Meiner Meinung nach fühlte sich Lilith, durchgehend in dem Verlauf ihrer Geschichte, für mich machtlos und verloren an. Schlussendlich hat sie die meiste Zeit nicht viel mehr als zusehen könne und nur versuchen können ihren Teile der Wahrheit weiterzutragen. Es war für mich eher bedrückend, immer wieder aufs Neues zu sehe wie wenig Wahl, Handlungsmöglichkeiten und eine Stimme jegliche Frauen in den Epochen und den Situationen hatten, denen sie ausgeliefert waren. Was sich jedoch für mich positives rauskristallisiert, ist wie unglaublich Frauen sind, was sie alles aushalten können und dennoch weiter machen, aber auch was für eine Wunder der weibliche Körper immer wieder schafft. Das Bewusstsein dessen, ist schon etwas immens schönes was man aus der Story für sich mitnehmen kann.

4

Die Geschichte von Lilith ist ebenso inspirierend wie bewegend. Ein Spiegel dafür, wie sehr sich die Welt verändert hat. Und zugleich ein Mahnmal dafür, wie viel leider noch immer gleich geblieben ist.

3.5

Unfassbar starker Start, gegen Ende etwas ernüchternd. Trotzdem ein tolles Buch und auf jeden Fall mehr als einen Blick wert.

Viel Potenzial, leider nicht genutzt

-ich habs abgebrochen- Lilith ist ein spannender Charakter, leider wurde das für mich nicht genug ausgeschöpft. Das Buch konnte mich nicht fesseln. Das Anfang war noch witzig geschrieben und der feministische Blick auf die Bibelgeschichten hat mir auch gut gefallen, wurde aber schnell öde. Schade.

4

Beendet. Die Geschichte hat mir trotz einiger Längen gut gefallen.

5

Die Autorin taucht tief in die Welt der Mythologie ein und präsentiert Lilith nicht als die oft dämonisierte Gestalt, die sie in vielen Traditionen ist, sondern als eine starke, eigenständige Frau, die sich gegen die Unterdrückung und das Patriarchat auflehnt. Diese Interpretation eröffnet eine Vielzahl von Fragen über die Natur von Macht, Geschlecht und Glauben. Durch die Augen von Lilith, einer sehr faszinierenden und kontroversen Figur der religiösen Überlieferung, enthüllt das Buch eine alternative Sichtweise auf uns bekannte Ereignisse und lädt uns Leser dazu ein, den traditionellen Erzählungen mit einem neuen Verständnis zu begegnen. Durch die sehr lebhaften Beschreibungen und eine fantastische Handlungsführung zieht das Buch die Leser in eine Welt voller Intrigen, Konflikte und auch unerwarteter Wendungen. Es fordert die gängigen Annahmen über die biblischen Geschichten heraus und bietet eine sehr erfrischende Perspektive wie ich finde, die zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Durch die Betonung von Liliths Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit spricht das Buch Themen wie Feminismus, Gleichberechtigung und individuelle Freiheit an, die auch in der heutigen Welt von großer Bedeutung sind. Fazit: Insgesamt ist "Mein Name ist Lilith: Was uns verschwiegen wurde" ein sehr bemerkenswertes Buch, das nicht nur sehr gut unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und wichtige Fragen über die Natur von Mythos, Glauben und Identität aufwirft. Ganz klare Empfehlung von mir. Meine Bewertung:

3

Ich habe noch während meiner Schulzeit zum ersten Mal von Lilith gehört. Natürlich nicht von meinen Lehrer:innen, dafür von einer anderen Schülerin. Ich war total fasziniert von dieser Figur, die aber damals von der großen Öffentlichkeit noch nicht besonders viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Und bis heute sagt dieser Name wohl den meisten Menschen nichts. Allein deswegen wollte ich diesen Roman lesen. Eine Neuerzählung der Geschichte Liliths? Hell yes! Sehr gerne! Das muss ich lesen und rezensieren, damit so viele Menschen wie möglich erfahren, dass es diese Figur überhaupt gibt. Dieser Roman erzählt aus der Perspektive Liliths die gesamte (biblische) Menschheitsgeschichte vom Garten Eden über die Arche Noah und Jesus bis hin zu unserer Gegenwart oder knapp davor. Und trotz der Tatsache, dass die meisten erzählten Ereignisse aus der Bibel stammen, schafft es die Autorin trotzdem, andere Kulturen und Religionen mit einzubeziehen und das auf eine überraschend wertschätzende Art. Das hat mich positiv überrascht. Super fand ich auch, dass man am Ende dieses Buches einen historischen Überblick findet, der über verschiedene Handlungsabschnitte aufklärt oder aber auch Gött:innen näher vorstellt, die in der Geschichte zwar genannt aber nicht weiter beschrieben werden. Was die Geschichte selbst angeht, bin ich leider zwiegespalten. Einerseits mag ich die Grundidee sehr gerne und auch viele Abschnitte der Handlung fand ich schön. Zum Beispiel mochte ich die Liebesgeschichte zwischen Samael und Lilith und mir gefiel es, dass der Mythos von Lilith als kinderstehlende Dämonin hier darauf beruht, dass Lilith den kleinen Kindern vorsang. Weniger toll fand ich, zum Beispiel das Ende, das mich einfach unzufrieden zurückgelassen hat. Vor allem, da ich einfach nicht einsehen kann, inwiefern dieses Ende irgendwas für die Menschheit ändern wird? Außerdem muss ich hier einfach die fehlenden Graustufen kritisieren. Gerade wenn ich auf die Beschreibung der Männer blicke, musste mir das auffallen - und ehrlich, ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich ein Buch lese und das Gefühl habe, Männer verteidigen zu müssen. Vom christlichen Gott und Adam über Noah und seine Söhne bis hin zu irgendwelchen Nebenfiguren: Die hier vorgestellten Männer sind abgrundtief böse und hassen Frauen, die sie natürlich auch regelmäßig vergewaltigen, um ihren Hass auszudrücken. Die einzige Ausnahmen sind natürlich Samael und noch ein oder zwei andere Männer. Das fand ich schade. Auch ist mir aufgefallen, dass die Autorin zwar durchaus lesbische Frauen erwähnt, Lilith allerdings in ihrem unendlich langen Leben keine Figur findet, die Genderqueer wäre. Das hätte ich persönlich wichtig gefunden, da man diesem Buch sonst leicht vorwerfen könnte (und es in manchen Rezensionen auch tut), dass dieser Roman essentialistisch sei und Frauen auf ihre Fähigkeit, Kinder zu bekommen, reduziert. Was ja in der Realität nicht unbedingt eine Fähigkeit ist, die alle Frauen haben - und umgekehrt macht es einen Menschen ja auch nicht zur Frau, nur weil die Person Kinder bekommen könnte. Den Schreibstil würde ich über weite Teile als poetisch beschreiben. Das liest sich zwar sehr schön, hat mich aber davon abgehalten, größere Abschnitte unter einmal zu lesen. Denn einfach so treiben lassen, kann man sich bei diesem Schreibstil nicht - du musst immer aktiv mitdenken. Das hat mich persönlich nicht wirklich gestört, wer dieses Buch aber lesen will, sollte genügend Zeit und Energie dafür einplanen. Mein Fazit? Ein interessanter Roman, der allerdings sein Potential nicht voll ausschöpft.

4

"Become your own gods!" By design ~🍎 I really loved this book to the core. I shook my head multiple times at the idiocy of men and male creatures, I raged alongside lilith and all my other incredible fellow women, I had goosebumps many many times at preachings of equality and universal love and care for and by nature... This book really deals with a lot. And so does lilith! What eternal does to you huh, yeesh.. Really highly recommend reading this art piece, although I would have wished for even more rage and maybe revenge and taking control of lilith? Like come on... Kill a dude or two... Theres as many of them as the earth has sand kernels... And they're almost all equally gut wrenchingly aggravating and enraging... So come on ... Besides the lovely roses, olives and other amazing fruits of the earth, add some myrrh... MyrrhDUR! Ha. Nah, it's fine. I really enjoyed seeing and recognizing liliths power and importance through her being *the* storyteller. She's accompanied so many great figures, she's lived with them and tells their stories! Keeping their spirit, and that of our God mother alive ❤️ PS. : not becoming religious after this haha, but lilith rules ok. ✌🏻

4.5

Rebellisch, fesselnd und inspirierend!

»Mein Name ist Lilith« liest sich wie eine Hommage auf Frauen. Der Roman erzählt die Schöpfungsgeschichte aus feministischer Sicht neu, indem die tragende Rolle der Frau und insbesondere Lilith, der ersten Frau, herausgearbeitet wird und greift im gesamten Verlauf immer wieder Themen wie Gleichberechtigung und Selbstbestimmung auf. Die Verknüpfung dieser Themen mit der eigentlich Handlung hat mir unfassbar gut gefallen, denn beides wurde so durchdacht miteinander verwoben, dass es sich beim Lesen vollkommen natürlich und überhaupt nicht erzwungen anfühlt. Durch die Fokussierung auf Lilith und die Schilderung der Ereignisse aus ihrer Sicht erfährt man als Leser*in nicht nur die Gründe, die hinter ihrem Verhalten stehen, sondern bekommt zudem Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Das macht Lilith zu einer vielschichtigen, greifbaren und vor allem authentischen Figur, an deren Lebensweg man Anteil nimmt - und was für ein Lebensweg das ist! Wir begleiten Lilith durch einige Jahrtausende hinweg - angefangen 4004 v. Chr. bis heute. Diese Zeitsprünge sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern auch für Spannung, da jede zeitliche Etappe mit neuen Herausforderungen, Entdeckungen und Problemen einhergeht. Dadurch bleibt die Handlung beinahe kontinuierlich interessant, lediglich hin und wieder fühlen sich einige Sequenzen langatmig an. Darüber lässt sich aber aufgrund der genannten positiven Aspekte sowie des gelungenen und angenehmen Schreibstils leicht hinweg sehen. »Mein Name ist Lilith« - ein rebellischer, fesselnder und vor allem inspirierender Roman, der sich zwar perfekt an einem sonnigen Tag weg lesen lässt, aber dafür umso länger nachhallt.

Rebellisch, fesselnd und inspirierend!
3

Tolle Thematik

Was wäre wenn? Tolle Perspektive, die hier aufgeführt wurde. Richtig und wichtig dieses Buch. Leider hat es sich an einigen Stellen doch sehr gezogen. Trotzdem würde ich das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf eine andere Weise mit Feminismus im Christentum beschäftigen möchte. 🙂

3

Eigentlich eine tolle Geschichte. Aber ich kam mit dem Schreibstil nicht klar. Historisch biblisch.. Super schade. Und manchmal hatte es zu viele Längen und unnötige Handlungen. Auch war es an einigen Stellen etwas zu männerfeindlich. Trotzdem ein großes Buch über das empowerment von Frauen und über patriarchalische Handlungen der Männer. Das fing ja schon im Märchenbuch (Bibel) an, von Männern geschrieben und wir Frauen waren direkt die Schuldigen und Idioten weil wir den Männern nicht hörig waren und die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis gepflückt haben. Ganz tolle Geschichte und ein brandaktuelles Buch über Feminismus, aber mit einigen Abstrichen wegen Schreibstil und Längen.

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3

Für Circe-Fans großartig. Für mich etwas langsam und langatmig.

Das Konzept des Buchs hat mir total gefallen: Wir haben ein Retelling der Schöpfungsgeschichte als feministischer Sicht von Lilith, der eigentlichen ersten Frau. Ich lese sehr gerne Retellings und sage nie "Nein" zu feministischen Gedanken in Geschlechter-ungleichgewichtigen Problematiken. So weit, so gut. Die ersten 40-50% sind wirklich gut. Wir folgen ein bisschen dem Aufbau der Bibel und gehen mit Lilith durch die Zeit. Die vielen Anlehnungen, Zitate und dann die eher lockere und ehrliche Art von Lilith haben mir sehr gefallen. Danach wurde die Geschichte leider echt langsam. Mir ist das bei Circe (Madeline Miller) schonmal passiert, dass die Geschichte viel versprach und dann unglaublich Langweilig wurde. Ganz so schlimm wie dort ist es bei "Mein Name ist Lilith" nicht, aber durch so manche Seiten musste ich mich quälen. Die weibliche Note der ganzen Geschichte ist jedoch wirklich gut. Wie der Feminismus und die Gleichheit erklärt wird - bzw. eher, wie es dazu kommen konnte, dass dies nicht der Fall ist, hat mir sehr gefallen. Es wird nichts an den Haaren herbei gezogen oder überspitzt dargestellt. Insgesamt kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5-3 Sterne geben. Ich habe vielleicht für die Art von Erzählung zu viel erwartet. Für Menschen, die Circe toll fanden, also Erzählungen ohne wirklichen Spannungsbogen dafür mit umso mehr Tagebuch-vibe, nicht so ganz Bibel-treu sind und sich mehr Gleichheit und Kraft für das weibliche Geschlecht wünschen, ist dieses Buch jedoch großartig.

4

Ich war mir lange unsicher wie ich dad Buch einordnen soll. Ich finde die Geschichte zu sehr mit Kitsch überladen mit einem sehr einfachen/langweiligen Schreibstil. ALLERDINGS regt sie sehr zum Nachdenken an und ist sehr gut recherchiert. Am Ende des Buches gibt es sogar noch eine detaillierte wissenschaftliche Einordnung. Diese rettet m.E. auch recht viel und muss unbedingt auch gelesen werden. Grade bei diesem heiklen Thema muss sehr unterschieden werden, wo Fakt und Fiktion zu trennen sind. Nichtsdestotrotz ist das Buch ein wichtiger Teil um unsere heutigen führenden Religionen zu überdenken und zu schauen wo hier noch mehr auf die Geschichte der Frau geschaut werden muss.

1

[ Werbung | Rezensionsexemplar ] Ich hatte mich so auf die Geschichte rund um Lilith gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Wir begleiten Lilith vom Anbeginn der Zeit, durch die halbe Bibel – anders kann ich es nicht beschreiben – und ich fand die Idee super! Es gibt am Ende noch einige Seiten mit Verweisen auf die entsprechenden Stellen in der Bibel oder in anderen Texten. Die Geschichte ist also nicht komplett aus der Luft gegriffen, teilweise voller interessanter Erzählungen, nur leider meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Lilith´ wird von Adam unterdrückt, flieht und hat sich als Ziel gesetzt ihre Göttin zu suchen und die Unterdrückung der Frauen zu beenden. Grundsätzlich ein ehrenhaftes Unterfangen. Man freut sich, dass Lilith den Schritt wagt und ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Leider ist sie dann wirklich ewig auf ihren Missionen (mir kam es auch wie eine Ewigkeit vor bis ich das Buch beendet hatte), verliert oft den Weg, trifft die seltsamsten Personen und verpasst wichtige Ereignisse (besonders bei einer Sache kann ich nicht nachvollziehen, wie ihr die entgehen konnte!). Ich muss zugeben, dass Lilith mich zwar schon hin und wieder positiv überraschen konnte, ich aber insgesamt nicht mit ihr warm wurde. Und während sie ihre Geschichte erzählt, wird das Buch immer verwirrender und hat mich nicht nur einmal verloren. Ich war kurz davor es abzubrechen. „Mein Name ist Lilith“ ist etwas „Bibel artig“ geschrieben, was zu der Zeit in der es spielt zum größten Teil passt, hat aber zwischendurch immer wieder moderne Begriffe. Insgesamt passte weder der Schreibstil noch die Geschichte so ganz zusammen und war für mich sehr anstrengenden zu lesen.

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4

Mir hat das Buch sehr gefallen und mich sehr überrascht! Es bietet eine neue Sicht auf biblische Geschehen im Laufe der Zeit, Lilliths Sicht. Leider war es mir an manchen Stellen etwas zu langatmig.

4.5

Keine leicht Kost aber sehr bereichernd

3

Ich fand es unglaublich gut geschrieben und die Idee hinter der Geschichte, Liliths feministische Perspektive der Bibel, ist super und toll umgesetzt. Aber irgendwie konnte mich das Buch nicht wirklich packen

3

eine interessante weibliche Sichtweise

Ich war gespannt darauf, wie ich das Buch finden würde, in dem die Autorin die Bibelgeschichte aus einer weiblichen/feministischen Perspektive erzählt. Als Liebhaber von Büchern, die in der Vorzeit und Antike spielen, hatte ich hohe Erwartungen, die jedoch nur teilweise erfüllt wurden. Das Cover finde ich auffällig und ausdrucksstark. Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen und hatte Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Ab der Mitte wurde es interessanter, besonders die Geschichte um Noah und die Arche und Isabel - aber mein Interesse ließ dann wieder nach. Die Vielzahl an Namen und Begriffen machte die Handlung leider etwas verwirrend und unübersichtlich. Trotz einiger guter Ansätze bleibt das Buch insgesamt eher enttäuschend für mich.

3

Beginn konnte mich nicht überzeugen, wurde dann aber besser und interessanter. Viele Namen und Orte aus der Bibel.

4

Frauen bringen das Leben in die Welt. Frauen zu erniedrigen heißt, das Leben selbst herabzuwürdigen.

Definitiv keine leichte Kost. Einfach dadurch, dass so viel biblischer Hintergrund mit gnostischen Schriften und eigener Ideen verwoben wurden. Aber trotzdem bleibt ein Eindruck zurück, der mich wahrscheinlich noch lange über dieses Buch nachdenken lässt.

3

Anders als erwartet…

Die erste Frau an Adams Seite war nicht Eva. Es war Lilith. Lilith, die auf Augenhöhe mit ihrem Ehemann leben und sich nicht als Gehilfin unterordnen wollte und die dafür bestraft wurde. Neuerzählungen, meist in Form griechischer Mythologie, lese ich sehr gerne. Außerordentlich neugierig war ich auf diese Geschichte, die auf christlichen Erzählungen fußt. Von Lilith hatte ich bereits gehört und doch ist ihre Geschichte, selbstverständlich fiktiv, ganz anders als erwartet. Der Beginn hat mir noch sehr gut gefallen, aber dann ging es leider schnell bergab. Es werden zu viele Geschichten aus der Bibel quasi auf links gedreht und aus feministischer Sicht erzählt. Als Atheistin habe ich einen unvoreingenommen Blick, möchte ich zumindest behaupten, aber das alles wurde mir in so einer intensiven Form zu viel. Eine deutlich kürzere Erzählung hätte in meinen Augen viel mehr Wucht gehabt, so wurde es mit der Zeit nur anstrengend. Ob das Ende versöhnlich ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Ja, es war gut bis zum Ende des Buches durchgehalten zu haben, aber es reißt auch nichts mehr raus.

3.5

Ich war von Anfang an sehr neugieeig auf dieses Buch, da mich Lilith schon länger fasziniert hat und mir eine starke und eigenständige Frau irgendwie in der Bibel gefehlt hat. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich und ich habe eine Weile gebraucht um mich daran zu gewöhnen, aber er passt gut zur Geschichte. Mir hat auch gut gefallen, dass es einen Anhang gab, der alles in den historischen Kontext eingeordnet hat, allerdings hat mir der Umgang mit den Juden und Christen nicht so gut gefallen, da sie die Rolle der "Bösen" übernommen haben, genau wie auch Gott. Allerdings hat meiner feministischen Ader das Buch mehr als nur gefallen, da hier mehrere wirklich starke Frauen auftreten. Ich kann das Buch allen Mythologie begeisterten auf jeden Fall empfehlen.

4.5

Mal etwas ganz anderes. Und so wichtig.

Dieses Buch sollte jeder lesen, finde ich. Ich möchte garnicht wirklich viel zum Inhalt sagen weil gefühlt alles spoilern könnte. Aber es geht mir bei diesem Buch auch mehr um die Botschaft als um den Plot. Dieses Buch erzählt die Geschichte der Frauen aus Liliths Perspektive. Es ist wirklich grandios. Der Schreibstil ist flüssig und packend. Die Kapitel sind kurz und das Buch ist in Teile unterteilt. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Und mich hat es so oft den Kopf schütteln lassen. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen. Wenn ihr keine historischen Bücher mögt versucht es trotzdem. Man braucht kein Vorwissen auch wenn das natürlich nicht schaden kann. Einzig das Ende hätte für mich etwas mehr ausgearbeitet sein können aber es schadet der Geschichte auch nicht. ❤️

3.5

Teilweise langatmig und etwas plump, aber eigentlich eine spannende Geschichte

Leider fand ich das Buch sehr repetitiv… Andauernd wurde erwähnt wie lange Lilith schon lebt, wie lange sie mit ansehen muss, dass Frauen den Männern untergestellt seien etc. Natürlich ist das ein wichtiger Teil der Geschichte, aber ich muss zu geben, dass mich das am Ende nur noch genervt hat, ich hab es nach den ersten fünf Malen verstanden und man hätte auch auf subtilere Weise die Message überbringen können. Das Ende fand ich leider super unbefriedigend, ich habe irgendwie mit was anderem gerechnet. Der Schreibstil war sehr angenehm, man kann das Buch schnell weglesen :)

4

Für meinen Geschmack zu nah am Original und dennoch beeindruckend

"Mein Name ist Lilith" erzählt die Schöpfungsgeschichte neu: laut, rebellisch und energiegeladen. Inzwischen ist mir die Printausgabe schon so oft ins Auge gefallen. Auch optisch ein beeindruckendes Buch! Wahnsinnig schön! Ich hatte allerdings inhaltlich wohl andere Erwartungen. Der Beginn des Buches war absolut stark. Die Beziehung von Lilith zu Adam und ihr Weg aus dem Paradies. Richtig gut! Im Folgenden hätte ich mir persönlich wohl eine etwas moderner angehauchte Geschichte gewünscht, womöglich eine Adaptuon in die Gegenwart. Ich kann gar nicht genau sagen, wie ich auf diese Idee kam, denn das Buch ist etwas ganz anderes. Über weite Passagen erzählt das Buch Teile der Bibel und aus der hebräischen Mythologie aus einer neuen, deutlich feministischen Sicht. Das ist gut gemacht und ich kann mir nur vorstellen wieviel Recherche in dieses Buch geflossen sein muss. Hut ab! Für meinen persönlichen Geschmack war es "zu nah am Original" erzählt, ich bin deshalb auch nur langsam mit dem Lesen voran gekommen. Ich brauchte immer wieder Abstand und Pausen zum Gelesenen.

4

Trotz einiger Längen ein unfassbar schnelles, tiefgehendes Buch - großartig recherchiert, umfassend aufgebaut, mit Momenten des Schmunzelns und zum Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Habe oft genickt und ganz viel aus der Lektüre mitgenommen.

3

Starker Beginn, schwaches Ende

Ein extrem starker Anfang mit feministischen Ansichten. Zwischendurch leider sehr langatmig und Lilith verliert sich zunehmend im Nichtstun. Gegen Ende passiert wieder ein wenig, aber nicht genug für ein würdiges Ende.

3

Guter Kern, leider langatmig umgesetzt

Der Inhalt an sich gefällt mir. Die Message an uns Frauen uns zu erheben und nicht unterzuordnen ist eine sie zeitlos ist und nachwievor wichtig. Die einzelnen Geschichten die Lilith erlebt sind durchaus passend zum geschichtlichen Kontext eingewoben. Leider sagen mir der Schreibstil die ewigen "ich bin von hier nach dort über dort" nicht zu. Das Buch ist für mich zu langatmig und baut keine Spannung auf. Inhalt 8/10. Schreibstil und Umsetzung 2/10

5

I received this ARC from Netgalley (thank you very much!) in exchange for an honest review! "There was a line [Maryam] returned to again and again, that sang like a chorus throughout: I am the woman crying out, cast upon the face of the earth. It moved me to silent tears every time. For it was me [Lilith]. I was that woman. I had cried out for what I had lost. I was cast aside. I walked the face of the earth for millennia. This was, as she put it, her life’s work. For me, it was so much more than that. It was everything I had striven for. The overturning of all that had happened in Eden so long ago, when female divinity and Wisdom were banished, so too all balance and harmony, and a new and horrifying creed was born: of male supremacy; hierarchy, domination of women and the earth; judgment and control. It was the correction and repudiation of Adam’s course, sanctioned by his god. This was the work of countless lifetimes." "All others were paired male with female, two by two. I completed myself. I didn’t need to produce new life. Instead, I carried an idea." Absolutely brilliant, this resolved my religious trauma originating from having grown up a woman in a relatively catholic environment. Reminds me a lot of Circe and Madeline Millers writing in general. I will recommend this to everyone I ever meet.

4.5

Stilistisch großartig gemacht, der Handlungsstrang und Spannungsbogen passt perfekt zur Thematik. Teilweise zieht es sich deshalb leider aber vermittelt auch das richtige Feeling, es arbeitet warm und wundervoll die Rolle der Frauen, die in der christlichen Geschichtenerzählung sooft weg gelogen und verleumdet wurden auf. Besonders die letzten 100 Seiten sind fantastisch, man möchte das Buch boshaften alten Männern an den Kopf werfen.

2.5

Ich wünschte, ich hätte das Buch mehr gemocht. Leider kam ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht klar - für mich zu nüchtern, zu steif und zu langatmig. Das Buch hatte einige Längen, daher brauchte ich auch wirklich lange um die Geschichte zu beendet, stellenweise habe ich mich regelrecht gequält… Die Idee, die biblischen Geschichte aus den Augen von Lilith zu erzählen finde ich einfach genial. Die Autorin hat das Buch ausgezeichnet ausgearbeitet, die Recherche Arbeit ist super gründlich vorgenommen worden. Super finde ich auch, dass fast jede erwähnte Figur am Ende des Buches nochmal genannt wird und geschichtlich/biblisch eingeordnet wird. Die komplette Geschichte ist feministisch geschrieben und zeigt auf, welche Unterdrückung Frauen im Laufe der Zeit erleben mussten und in vielen Teilen der Welt noch immer erleben.

2

Leider hat mir das Buch nicht besonders gut gefallen. Die Kapitel lasen sich sehr zäh und ich merkte relativ schnell, dass ich nach langem lesen schnell das Interesse verlor und meine Gedanken langsam abschweifen wollten. Vielleicht war auch einfach das Thema nichts für mich. Ich fand es im ersten Moment ganz spannend, die Geschichte mal auf eine andere Weise erzählt zu bekommen. Nur leider war sehr viel mit - für mich - zu phantasievollen Inhalten drin. Ich hätte es mir wirklich wie eine Art Geschichte oder Selbsterzählung gewünscht. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht, daher kann ich andere Bücher nicht bewerten. Die Autorin hat mit Sicherheit für all die Themen die dort aufgegriffen wurden ihre Gründe. Ich habe mich oft getriggert gefühlt von der Herabsetzung der Frau und der Emporhebung des Mannes. Das gab vielleicht auch den unschönen Beigeschmack beim Lesen.

2

Ich glaube ich habe es einfach nicht verstanden 😅

2.5

Toll recherchiert und zum Denken anregend aber ein bisschen langatmig zwischendurch

3.5

Sehr interessante Theorie und für mich eher nachvollziehbar als die angeblich wahre Schöpfungsgeschichte 😀

3.5

Definitiv ein Buch zum Nachdenken.

5

Die Unterdrückung der Frau seit der Schöpfung, ein Kampf den man lesen sollte!

**** Worum geht es? **** Alles beginnt in Garten Eden: Frauen sind sind Männern untergeordnet. Die größte Lüge der Geschichte. Lilith möchte sich Adams willen im Paradies nicht hat unterordnen und wird aufgrund dessen vertrieben. Lilith muss verfolgen wie Gott Eva erschafft und damit das Bild einer untergeordneten Frau perfektioniert. Lilith erinnert sich noch an die Ur-Göttin, einer Frau. In ihr setzt Lilith alle Hoffnung um die Frauen aus ihrer von Gott angedachten Rolle zu lösen, dafür muss sie Asherah aber erst finden… **** Mein Eindruck **** Ich habe trotz des wirklich guten Klappentextes eine etwas andere Geschichte erwartet und war positiv überrascht wie tief auf die Mythen um Lilith eingegangen wird und eine Geschichte von der Zeit in Garten Eden bis zur Neuzeit gestrickt wird. Der Bezug zur Botschaft, der Unterdrückung der Frauen, ist in dem Buch allgegenwärtig, sowie Lilith Wille dies zu ändern. Die Geschichte ist überzeugend und unterhaltend dargestellt. Aufgrund der langen Zeit, die wir Lilith begleiten, treffen wir auf viele Namen. Es kann also nicht schaden, schon etwas zu dem gesamten Thema zu wissen. Allerdings kann man der Geschichte auf sehr gut folgen, wenn man nicht jedes Detail aufgrund der Namen verstehen kann. Während des Lesens hatte ich immer das Gefühl, dass die Geschichte richtig gut ist, aber… Dieses Aber konnte ich nicht benennen, bis dann das Ende kam. Die starken Aussagen am Ende rücken die Erzählung für mich in einen wertvollen Kontext und hat damit jedes Aber ausgemerzt. Mir fehlte der übergeordnete Bezug manchmal, denn damit für mich zufriedenstellend aufgelöst wurde. **** Empfehlung? **** Eine Erzählung die es wirklich in sich hat. Die Darstellung der Unterdrückung der Frau verbunden mit historischen Erzählungen / Mythen erzeugt eine starke Botschaft und einen hohen Unterhaltungswert. Ich empfehle das Buch sehr gerne an Leser*innen anspruchsvoller und kreativer Texte weiter.

1

It is so bad I want to give you a zero But that's not possible So I give you a one

4.5

Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Was ist die Rolle der Frau wirklich? Gut geschrieben und nicht langweilig, auch für Menschen, die nicht viel mit Religion am Hut haben

5

Keine leichte Lektüre...

... aber absolut lesenswert. Wenn man dem Buch Glauben schenkt, begann das menschliche Elend nicht mit der Vertreibung aus dem Paradies, sondern mit dem Monotheismus. Die Verdrängung und Verleugnung des Weiblichen in den großen Weltreligionen führte zu einem Ungleichgewicht. Es fehlt Harmonie, und das spürt man in allen Lebenslagen. Eine absolute Kampfansage an das Patriarchat, das alles, was "schief" läuft, Frauen in die Schuhe schiebt. Lilith erzählt die Geschichte anders - und nach der Lektüre sieht man die Welt mit anderen Augen. Wir sind noch nicht wütend genug!

4

"Mein Name ist Lilith" von Nikki Marmery ist ein fesselnder Roman, der die Geschichte von Lilith, der ersten aber meist unbekannten Frau Adams, neu erzählt. Nikki Marmery, eine frühere Journalistin, hat sich intensiv mit der christlichen Mythologie und historischen Quellen beschäftigt, um ein differenziertes Bild von Lilith zu zeichnen. Marmery lebt mit ihrem Mann in Amersham, England, und "Mein Name ist Lilith" ist ein eindrucksvolles Beispiel für ihre Fähigkeit, historische und mythologische Stoffe literarisch zu verarbeiten und das ganze noch aus einer feministischen Perspektive heraus. Worum geht`s? Im Paradies weigert sich Lilith, sich Adams Willen zu unterwerfen, und wird aus dem Garten Eden verbannt. Zornig beobachtet sie, wie Gott Eva erschafft, die sich fügt. Lilith erinnert sich an Asherah, die mächtige Ur-Göttin, und macht sich zusammen mit dem Erzengel Samael auf die Suche nach ihr, um die Frauen aus der Unsichtbarkeit zu befreien und die wahre Geschichte ans Licht zu bringen. Das Cover des Buches ist ein echter Knaller. Wunderschön gestaltet und sehr farbintensiv. Nachdem ich von "Bible Bad Ass" sehr begeistert war (bei dem es auch um unterdrückte Frauen in der Bibel ging, die sich im einem WhatsApp-Chat offenbaren), hatte ich mir von "Mein Name ist Lilith" eine ähnliche Erfahrung erhofft. Das Buch wurde mir von einer Buchhändlerin empfohlen, die aber selbst "Bible Bad Ass" (noch) nicht gelesen hatte. Thematisch dreht sich das Buch stark um die Unterdrückung der Frau auf Basis des Patriarchats, religiöser Vorstellungen (Monotheismus und die damit verbundene Gewalt). Viele Anspielungen auf biblische Geschichten sind enthalten, jedoch waren für mich, die ich wenig religiöse Vorkenntnisse habe, nur die offensichtlichsten erkennbar. Um alle Details und Anspielungen zu verstehen, sind vermutlich mehr Hintergrundwissen und Interesse an religiöser Mythologie erforderlich. Der Roman erstreckt sich von der Schöpfungsgeschichte im Jahr 4004 v. Chr. bis in die Gegenwart, ist in fünf Teile gegliedert und mit 400+ Seiten definitiv sehr umfangreich. Ich bin anfangs nicht gut reingekommen. Es ging nur schleppend vorwärts, und hat eine Weile gedauert bis ich in die Geschichte hineinfand und mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Die bildhafte Sprache und die ausführlichen Naturbeschreibungen, haben mir jedoch im weiteren Verlauf sehr gut gefallen. Bedauerlich fand ich, dass die erklärenden Kapitel am Ende des Buches, die wichtige Informationen über die Figuren und Metaphern liefern, nicht von Anfang an erwähnt wurden. Diese zusätzlichen Informationen hätten mein Verständnis der Geschichte sicherlich vertieft, vor allem weil ich leider nicht sehr bewandert mit der Bibel, ihren Figuren und Symbolen bin. "Mein Name ist Lilith" ist sicherlich kein Buch, das man schnell zwischendurch lesen kann. Einige Passagen zogen sich in die Länge, und ich denke, dass auch 200 bis 250 Seiten ausgereicht hätten, um die Geschichte zu erzählen. Dennoch bietet das Buch spannendes Diskussionspotenzial und regt zum Nachdenken an, insbesondere darüber, wie sich die Welt entwickelt hätte, wenn Bibelgeschichten von Frauen überliefert worden wären. Die Handlung hat stellenweise etwas von einem spannenden dystopischen Fantasyroman Alles in allem ist "Mein Name ist Lilith" ein gut recherchierter und anspruchsvoller Roman, der mich dazu gebracht hat, über die Rolle der Frauen in religiösen Mythen/in der Geschichte nachzudenken und mir zu überlegen, wie diese Unterdrückung sich auch heute noch weiterspinnt. Trotz einiger Längen und der Schwierigkeit, sich in die Geschichte einzufinden, hat mich das Buch durch seinen Schreibstil uns die außergewöhnliche Idee doch noch überzeugen können. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen.

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