Das Tagebuch der Anne Frank
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Description
Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt jetzt in einer völlig neuen Fassung vor: »Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary. Umgesetzt von Ari Folman und David Polonsky« ist eine einzigartige Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen, eindrücklich und einfühlsam illustriert von Ari Folman und David Polonsky. Beide bekannt für ihr Meisterwerk »Waltz with Bashir«, das u.a. für den Oscar nominiert war. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Das publizistische Ereignis zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.
»Ari Folman und David Polonsky ist es auf eine unglaublich intelligente und einfühlsame Art gelungen das Tagebuch zu illustrieren und eine eigene fundierte, gefühlsbetonte und immer wieder auch witzige Interpretationen hinzuzufügen. Ich bin begeistert!«
Mirjam Pressler
Das Tagebuch der Anne Frank. Graphic Diary in der Kategorie 10-14 Jahre in den LEIPZIGER LESEKOMPASS 2018 aufgenommen werden.
Ari Folman ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde 1962 als Sohn polnischer Holocaust-Überlebender in Haifa geboren. Als junger israelischer Soldat erlebte er 1982 den Ersten Libanonkrieg mit. Über die teils autobiografischen traumatischen Erlebnisse drehte er 2008 den animierten Dokumentarfilm Waltz with Bashir, der als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde, den Europäischen Filmpreis und den César erhielt.
David Polonsky, geboren 1973 in Kiew, ist ein preisgekrönter Illustrator und Comiczeichner. Weltbekannt wurde er durch seine Zeichnungen fu¨r den Animationsfilm »Waltz with Bashir« und die gleichnamige Graphic Novel. Er unterrichtet an Israels angesehener Kunstakademie Bezalel in Jerusalem.
Book Information
Author Description
Anne Frank, am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren, emigriert 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfallen und besetzt hat, versteckt sich Anne Franks Familie gemeinsam mit vier anderen in einem Hinterhaus der Firma von Otto Frank. Ihrem Tagebuch vertraut die dreizehnjährige Anne während dieser Zeit ihre Gefühle und Gedanken an, beschreibt ihren Alltag im Versteck und die erdrückende Angst vor der Entdeckung. Das Tagebuch endet am 1. August 1944: Die jüdischen Bewohner des Hinterhauses werden denunziert und drei Tage später verhaftet, die Familie Frank wird nach Auschwitz deportiert und dort getrennt. Anne Frank und ihre Schwester Margot sterben sieben Monate später im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Am 6. Januar 1945 stirbt ihre Mutter Edith in Auschwitz. Otto Frank, der Vater von Anne und Margot, ist der einzige Überlebende aus dem Hinterhaus. Nach dem Krieg erhält er die Tagebücher seiner Tochter und publiziert 1947 erstmals Auszüge daraus. Bis heute ist die Vollversion des Tagebuchs von Anne Frank in über 80 Sprachen veröffentlicht worden.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich nehme an, daß später niemand Interesse haben wird an den Gedanken eines dreizehnjährigen Schulmädchens.
Ich will dieses Buch nicht mit mit einer 🌟 Bewertung versehen, weil ich der Meinung bin, dass eine Lebensgeschichte nicht auf diese Art bewertet werden darf. Natürlich kannte ich Anne Frank und ihre Geschichte, aber ich habe lange gebraucht, um auch ihr Tagebuch zur Hand zu nehmen. Auf diesen Seiten sind die Gefühle Angst, Hoffnung, Liebe, Eifersucht, Freude, Verzweiflung, Freundschaft und Verrat eng aneinander gedrängt. Anne schreibt für ihr junges Alter sehr eindrücklich und man kann deutlich erleben, wie sehr sie in dieser Zeit des Versteckens gereift ist. Besonders beeindruckend finde ich, wie sie es schafft, trotz der beängstigenden Situation, immer wieder Mut zu schöpfen und sich selbst aus dem Sumpf ihrer Gedanken zu ziehen. Als Leser/in weiß man ja wie ihre Geschichte ausgeht. Man weiß, dass sie im März 1945 sterben wird und es schnürt einem die Kehle zu, wenn man von ihren Hoffnungen und Zukunftsplänen liest. Annes Geschichte ist leider wieder so aktuell wie nie und es ist nicht unrealistisch, dass ähnliche Zustände wieder auf uns zukommen könnten. Und ich denke das war auch mein Impuls endlich ihre Seiten zu lesen.

Ein Buch was ein jeder einmal in seinem Leben gelesen haben sollte.
Anne war der festen Überzeugung, nach dem Krieg eine berühmte Autorin zu werden und zwar so das auch die Nachwelt sie noch kennt. Ihr bin der festen Auffasung, dass sie genau das erreicht hätte. Wenngleich sie es doch trotzdem geschafft hat, wenn gleich auf eine sehr tragische Weise. Jetzt im Nachhinein bin ich beeindruckt was für einen starken Wandel Anne in ihrem inneren durgemacht hat. Und das vor allem in dem Alter in der Zeit. Am Anfang bis etwa der Hälfte ihres Tagebuchs konnte ich mir gut vorstellen, dass all die Einträge von einer 13 Jährigen geschrieben worden sind. Sie waren selbstbezogen, wütend, frustriert und vor allem unzufrieden. Immer gab sie voll und ganz den anderen die Schuld an jedem Ereigniss, sprach schlecht von jedem und um ehrlich zu sein war sie ein recht unsympatisches Mädchen. Dann, etwa zu dem Zeitpunkt als sie ihre erste Periode bekam, began er Wandel. Sie dachte mehr nach. Beobachtete die Dinge. Überlegte sich wie sie sich bessern könne und stand trotzdem weiter für sich ein. Vor allem am Ende hatte ich nicht mehr, auch nicht annähernd das Gefühl, dass diese Worte von einer 14/15 Jährigen kamen. Ich bin tief beeindruckt mit welcher Klahrheit Anne am Ende des Tagebuchs gesegnet war und ich glaube daran das sie die Welt noch weiter ins Wanken gebracht hätte, als wie sie es jetzt schon tut. Ruhe in Frieden
Inspirierend und lehrreich. Anne Franks Geschichte ist aktueller denn je.
Über das Tagebuch von Anne Frank muss ich glaube ich nicht viel erzählen. Sie gehört zu der bekanntesten Literatur innerhalb des Nationalsozialismus. Leider ist das Thema aktueller denn je. Eingesperrt und versteckt in einem Hinterhaus erzählt die junge Anne ihrem Tagebuch von ihren Träumen, Gefühlen und behält im Gegensatz zu ihren erwachsenen Mitgefangenen die Hoffnung auf Frieden. Ihre Reife Sicht auf die Welt ist inspirierend und durch Hass und Neid haben wir wohl eine begabte Schriftstellerin viel zu früh verloren. Annes Vater, der einzige Überlebende, erfüllte durch die Veröffentlichung ihres Tagebuchs ihren Traum, etwas in der Welt zu bewirken.
Es ist schwer ein solches Buch zu bewerten, aber da ich finde, dass jeder das Tagebuch von Anne Frank lesen sollte um mehr über die Zeit des zweiten Weltkrieges und was die Menschen damals durchmachen mussten zu erfahren und den Wunsch von Anne Frank zu erfüllen, dass man die Menschen aus dem Hinterhaus nie vergisst!
Eindringlich - bewegend - authentisch
„…Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, das ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjähriges Schulmädchen interessieren wird. Aber darauf kommt es eigentlich nicht an, ich habe Lust zu schreiben und will mir vor allem alles Mögliche gründlich von der Seele reden…“ - Anne Frank 1942 Ich wusste das dieses Buch großartig ist aber ich hatte keine Ahnung wie großartig. Wie kann ein Teenager in so schwierigen Zeiten bitte so reflektiert sein? Wortgewandt, witzig, intelligent, tiefgründig, selbstbewusst, selbstkritisch, ängstlich, deprimiert, herrisch, liebevoll und sympathisch. Anne Frank zeigt uns alles ungefiltert und echt. Vom Hass und Gleichgültigkeit zu Liebe und Verständnis. Sie versucht aus ihrer Situation das Beste zumachen und kämpft bis zum Schluss und Sie Kämpfe noch Heute. Dieses Buch ist ihr Vermächtnis an Welt. Das wir niemals vergessen. Niemals! Ich glaube, hätte Sie die Chance gehabt wäre Sie eine Pionierin von Feministin und Menschenrechtlerin geworden. In Ihren Briefen zeigt sich klar das Ihre Gedanken da hingehen.

Das Hinterhaus
Heute vor genau 80 Jahren endete der von Deutschland gestartete zweite Weltkrieg in Europa; und mit ihm das dunkelste und grausamste Kapitel der Menschheitsgeschichte. Teil dieser furchtbaren Geschichte war die kleine Anne Frank, die sich zusammen mit ihrer Familie und Bekannten im Hinterhaus der Fabrik des Vaters versteckte. Diese Teenagerin schrieb wohl das berühmteste Tagebuch der Welt und gleichzeitig einen extrem wichtigen Zeitzeugen Bericht. Sie schrieb über die Vertreibung aus Deutschland, ihr Leben in Amsterdam und den Alltag in diesem Hinterhaus. Wie sie eigentlich Glück hatten, dort unterzukommen und über die Schwierigkeiten des beengten Zusammenlebens. Über ihren grausen Tod im KZ Bergen-Belsen im Frühjahr 1945 konnte sie leider nicht mehr schreiben. Und sie war eine sehr gute Schreiberin. Von ihr hätte noch viel großartiges kommen können, wenn sie die Chance gehabt hätte älter zu werden. In einer Zeit, in der immer weniger junge Menschen wissen, was während der Shoa grausames passiert ist, und einige sogar gar nicht wissen, dass sie existierte, ist es um so wichtiger, dieses Buch zu lesen und sich damit auseinanderzusetzen. Es ist unsere Verantwortung aus der Geschichte zu lernen und dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschehen kann. In einer Zeit, in der immer mehr Leute und Staaten nach rechts rücken und Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus salonfähig werden, ist es an uns emphatisch zu sein und uns um unsere nächsten zu sorgen. Denn ein Mangel an Empathie ist es, dass solche schlimmen Taten erst geschehen lässt. Ich finde es traurig, dass auch heute noch die Synagoge ständig beschützt werden muss. Lasst uns niemals vergessen und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. PS: Die Podcasts „Mordlust“ und „Was bisher geschah“ haben gute Folgen zu dem Thema gemacht.
Ich habe es als Teenager gelesen, in dem Alter in dem Anne starb und war damals beeindruckt von ihrem Schreibtalent, diese Meinung hat sich bis heute unverändert gehalten. So gerne hätte ich mehr von ihr gelesen, schade, dass sie ihren Wunsch eine anerkannte Autorin zu werden nie erleben durfte. Wenn sie nur wüsste wie weltberühmt nun ihr Tagebuch ist.
Es war eine gute Idee dieses Buch nochmals zu lesen. Ich weiß, ich habe es während meiner Schulzeit gelesen, aber ich habe mich an wirklich gar nichts mehr aus dem Buch erinnert. Dies ist eine Gesamtausgabe, die alles enthält was Anne Frank geschrieben hat. Dass sie Schriftstellerin werden wollte, war mir so nicht mehr bewusst und auch nicht wie viel Intimes Anne in ihrem Tagebuch von sich preisgibt. Bisweilen hat es sich etwas verboten angefühlt, ihre Emotionen und Gedanken zu lesen und dennoch ist gerade dieses Tagebuch auch in der heutigen Zeit noch so wichtig. Neben dem Alltag im Versteck, hat sie noch viele weitere Informationen in ihren Tagebuch untergebracht. Ich fand es erstaunlich zu lesen, wie viel über die Bedrohung durch die Nazis bekannt war.

Sprachlich und graphisch hervorragend umgesetzt
Diese Umsetzung von Anne Franks Tagebuch als Graphic Novel ist äußerst gelungen. Stilistisch, weil das Buch eine gute Balance zwischen längeren Tagebuchausschnitten und kurzen Dialogen findet. Aber auch graphisch überzeugt die Umsetzung. Nicht nur wird die düstere Stimmung eingefangen, sondern auch Annes Humor wird Rechnung getragen. Besonders gefielen mir diesbezüglich die graphische Zusammenfassung von Annes Gedanken zu verschieden Themen wie dem Vergleich mit ihrer Schwester Margot, dem einseitigen Essen oder den Wunschgedanken der Bewohner:innen des Hinterhauses. Zudem fand ich auch die äußere Entwicklung Annes von einem kleinen Mädchen zu einer heranwachsenden Frau gut eingefangen. Mehr zum Buch und meinem Leseerlebnis im Lesemonat September auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect“. https://youtu.be/RUIV9T74ST8?si=HyIrAHIZvGXnsDX7
Ehrlich, erschütternd und wichtig
Dieses Tagebuch wurde von Anne Frank verfasst, während diese zusammen mit sieben anderen Juden für etwa zwei Jahre versteckt vor den Nazis in einem Unterschlupf ausharren musste. Das Buch berichtet vom harten Alltag, von regelmäßig auftretenden Ängsten erwischt zu werden und von dem Zusammenleben dreier Familien auf engstem Raum. Aber vor allem blicken wir in die Seele einer Teenagerin voller Träume und Hoffnungen, welche sich mit ihren körperlichen und emotionalen Veränderungen auseinandersetzen muss und versucht herauszufinden wer sie ist und was sie will. Schonend ehrlich bekommen wir ihre ungefilterte Sicht auf ihre Familie und die ganze Situation, was mir,mit eigener angehenden Teenagerin daheim, sehr nahe ging. Auch wenn man um ihr Schicksal weiß, wünscht man Anne beim Lesen doch, dass sie es schafft, sich zu entfalten und ihre Träume zu verwirklichen. Ein sehr bewegendes Buch, was mich traurig und auch mit Wut im Bauch zurücklässt, weil ich es nicht begreifen möchte, dass solche Taten einfach real sind.
Wichtige Lektüre für alle!
Ich möchte das Tagebuch von Anne Frank allerdings nicht bewerten, da ich im finde, dass eine solche Lektüre schwer bewertbar/nicht bewertbar ist. Allerdings muss ich das für den Beitrag tun und alles andere als 5 Sterne wäre für mich persönlich schlichtweg falsch. Anne Frank schreibt ab dem Beginn der wohl schlimmsten Zeit ihres Lebens regelmäßig Tagebuch. Sie und ihre Familie sind Juden und müssen sich in der Zeit des Holocaust vor denen verstecken, die ihnen Böses wollen. Anne erzählt detailliert über die Tage in denen sie sich mit ihrer Familie in Amsterdam versteckt. Dieses Buch zeigt die Gedanken und Gefühle der jungen Anne nachvollziehbar auf. Ein Jeder sollte Anne Franks Tagebuch lesen, um der ganzen Thematik etwas näher zu kommen und um sich in Betroffene hineinzuversetzen.
Eine klassische Rezension zu Anne Franks Tagebuch zu schreiben, erscheint mir unmöglich und unangemessen. Stattdessen möchte ich einfach einige Gedanken teilen: Es hat mich tief berührt, wie eindrucksvoll und lebendig Anne Franks Gefühle und Erlebnisse durch ihre Tagebucheinträge und Briefe an „Kitty“ spürbar werden. Die Mischung aus kindlicher Unbeschwertheit, humorvollen Schilderungen ihres Alltags und der erstaunlich reifen Reflexion ihrer schwierigen, von Unsicherheit geprägten Situation, geht wirklich unter die Haut. Annes Gedanken reichen von existenziellen Ängsten bis hin zu typischen Themen, die jedes Mädchen in ihrem Alter bewegen: kleine Unsicherheiten, zwischenmenschliche Beziehungen, die erste Liebe und die Herausforderungen der Pubertät. Diese Kontraste – das Zusammenspiel von kindlichen Wünschen und der Härte ihrer Realität – machen Annes Tagebuch so einzigartig und berührend.
Eine unglaubliche und bewegende Geschichte einer jungen Frau...
Nach dem Lesen dieses Buches kann ich anderen Leuten nur zustimmen, wenn ich ich sage: Dieses Buch muss jeder einmal in seinem Leben gelesen haben. Es ist wirklich unglaublich schrecklich was der Familie Frank und insgesamt den 8 Untergetauchten im Hinterhaus passiert ist. Tut euch selbst einen Gefallen und gewährt euch selbst einen Einblick in die Geschichte. ❤️
„O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. ICH WILL FORTLEBEN, AUCH NACH MEINEM TOD.“
⬆️⬆️⬆️ …und das geschrieben von einem dreizehnjährigen Mädchen. 😢💔 Trotz des Tagebuches kann man sich die Realität, in der die Menschen damals lebten, kaum vorstellen. Aber ich finde es so wichtig, diese Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren und es sich bewusst zu machen, dass so eine Tragödie nie wieder passieren darf! Gerade in der aktuellen Zeit, in der der Rechtsextremismus leider wieder an Stärke gewinnt, ist dieses Buch eigentlich schon ein Muss für alle. Vielleicht würde das wieder zu mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft beitragen! Ich habe dieses Buch mit so viel Demut gelesen, dass ich es kaum in Worte fassen kann, und bin dadurch noch entsetzter über unsere momentane politische Lage. Mich rührt es nochmal anders, da meine polnische Oma (die ich leider nie kennengelernt habe) selbst zwei jüdische Menschen damals versteckt hat und meine Mama, die 1943 geboren ist, mir neulich erst erzählte, wie das für unsere Familie und meine Oma damals war 😢 Ich könnte hier jetzt noch so viel weiterschreiben, da mich so viele Stellen aus dem Leben der Anne Frank berühren, aber ich sag’s nochmal: BITTE LEST DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK ❤️ Ps.: Danke an Otto Frank, dass er Anne‘s Wunsch (aus der Überschrift meines Beitrags) erfüllt hat.
„Ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. [...] Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.”
Das berühmte Tagebuch von Anne Frank, von dem sicher jeder schon einmal gehört hat, gilt als Symbol und Dokument des Nationalsozialismus. Anne Frank wird 1929 in Frankfurt am Main geboren. 1942 tauchen Anne und ihre Familie in den Niederlanden unter, da sie nach der Machtübernahme Hitlers in Deutschland als Juden nicht mehr sicher wären. Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt Anne ein Tagebuch. Fortan wird „Kitty“ – wie sie das Tagebuch nannte – zu ihrer besten Freundin, der sie alles anvertraut. Wir bekommen durch das Tagebuch einen Einblick, wie sich das Leben verändert, wenn man untertauchen muss, weil man nicht mehr als Individuum angesehen wird. Am 4. August 1944 werden die Untergetauchten verraten und verhaftet. 1945 stirbt Anne Frank im KZ Bergen-Belsen an Typhus. Dieses Tagebuch von einem jungen Mädchen, das dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen war, ist unglaublich ergreifend. Die Perspektive einer einzelnen jungen Jüdin hat es für mich noch einmal greifbarer gemacht, welchem furchtbaren Schicksal die Juden ausgeliefert waren. Das Tagebuch ist unbedingt als Dokument bzw. Symbol des Nationalsozialismus zu betrachten – nicht als Unterhaltungslektüre. Nach dem Lesen einiger Rezensionen hierzu muss ich das unbedingt loswerden: Das Tagebuch wurde von einem jungen Mädchen geschrieben, in dem sie über ihren Alltag im Exil berichtet. Anne Frank hatte nie beabsichtigt, das Tagebuch als solches zu publizieren. Dementsprechend sollte man nicht darüber diskutieren, wie spannend das Buch ist, wie reif oder unreif Anne war, ob es den „Hype“ wert war usw. Das finde ich den Umständen nach einfach völlig daneben. Das ist auch der Grund, weshalb ich die Sternebewertung hierbei auslasse – ein Tagebuch zu bewerten, fühlt sich für mich einfach falsch an. Am Ende bleibt das Tagebuch von Anne Frank ein Zeugnis von Mut, Menschlichkeit und ungebrochener Hoffnung in einer Zeit, in der all das kaum Raum hatte. Es erinnert uns daran, wie kostbar jedes einzelne Leben ist und wie wichtig es bleibt, wachsam zu sein, damit sich eine solche Geschichte nie wieder wiederholt.
“Es ist ein Wunder, dass ich noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Aber ich halte mich daran fest, trotz allem, weil ich immer noch an das Gute im Menschen glaube.”
Ich bin sprachlos. Dieses Buch würde ich jedem empfehlen. Anne war ein sehr intelligentes Mädchen. Mit ihren Texten hat sie mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt. Wir können uns heute nur versuchen vorzustellen wie das Leben damals, im Versteck, sein musste. Es hat mich zum weinen und manchmal auch zum Lächeln gebracht, es stecken so viele Gefühle und Gedanken in diesem Buch. Man hat das Gefühl, man würde Anne wirklich kennen. Große Empfehlung!
"O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod."
Die 5-Sternebewertung dient lediglich der Bewertung der Darstellung und der Wertschätzung dieses überaus wichtigen Dokuments der Geschichte, da Menschenleben nicht zu bewerten sind. Mir fehlen doch echt die Worte, als ich die letzten dokumentierten Worte von Anne Frank gelesen habe und mir bereiten sie eine unendliche Gänsehaut. Ich will und kann mir nicht annähernd vorstellen, welche Ängste sie durchgestanden haben muss als sie und die restlichen Mitbewohner des Hinterhauses erwischt wurden. An Anne ist wirklich so eine tolle, junge, bewundernswerte, starke, zielorientierte, vorausschauende, kluge, talentierte, liebenswerte Frau verloren gegangen. Man kann sich nur ausmalen wie die Welt wohl geworden wäre, wenn sie die Zeit in Bergen-Belsen überlebt hätte. Die Welt wäre ein besserer Ort geworden, defintiv. Es war wirklich beeindruckend zu lesen und in jedem ihrer geschriebenen Worte zu spüren wie unfassbar fortschrittlich sie schon in ihrem Alter war, sowohl sprachlich als auch gedanklich und es war so interessant mitzuerleben wie sie zu einer starken, mutigen jungen Frau herangewachsen ist, unter Umständen die wir uns in unserem privilegierten Leben nicht annähernd vorzustellen vermögen. Liebe Anne, wenn du nur wüsstest und selbst sehen könntest, was du mit deinen geschriebenen Gedanken und Worten erreicht hast, noch so viele Jahre nach deinem Ableben. Du hast es geschafft, du wirst auf ewig unvergessen bleiben und in Millionen Herzen fortleben, mit deinem unfassbaren Talent und deiner unsterblichen Seele.
„Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens interessieren wird.“ (S. 18) „Andere zeigen Heldenmut im Krieg oder gegenüber den Deutschen, aber unsere Helfer zeigen ihren Heldenmut durch Fröhlichkeit und Liebe.“ (S. 176)
Eine 13-jährige in der Pubertät gefangen in einem Hinterhaus mit dem Wissen zu sterben, wenn sie entdeckt wird. Man kann es gar nicht nachvollziehen, wie dieses Leben wirklich gewesen sein muss, auch wenn man durch Anne einen tiefen Einblick erhält. In das Leben im Hinterhaus und auch in ihre Gefühlswelt. Wieder und wieder habe ich mir beim Lesen klar gemacht, dass das alles reale Ereignisse sind. Ich würde so gerne wissen, was in den anderen Bewohner:innen vorgegangen ist, vor allem in Margot. Sie muss oft einsam gewesen sein. Am Ende des Buches wird einem noch genau bewusst, wie kurz vor Kriegsende sie gestorben sind. So grausam und unnötig. Es ist einfach nicht zu glauben, unter welchen Schrecken Menschen durch die Geschichte hinweg bis heute lesen mussten und müssen.

Ein Monument der damaligen grausamen Zeit
Das Tagebuch der Anne Frank“ hat mich tief berührt. Es ist unglaublich, wie eindringlich Anne ihre Gedanken, Träume und Ängste beschreibt. Man spürt beim Lesen nicht nur die Enge und Bedrohung der Situation, sondern auch ihre erstaunliche Stärke, ihren Humor und ihren unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Mich hat beeindruckt, wie ehrlich und offen sie ihre Gefühle teilt – manchmal fröhlich, manchmal verzweifelt, aber immer authentisch. Gerade das macht das Tagebuch so nahbar und zeitlos. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein wichtiges historisches Dokument, sondern auch eine berührende Erinnerung daran, wie wertvoll Freiheit, Menschlichkeit und Hoffnung sind. Ein Buch, das man nie vergisst und das jeder mindestens einmal gelesen haben sollte.
Ich bewerte das Buch nicht, weil es sich falsch anfühlt, diesem Buch eine Bewertung zu geben.
Das Tagebuch der Anne Frank habe ich leider nie in der Schule gelesen und bin es deshalb jetzt selbst angegangen. Es war super interessant in das Leben im Hinterhaus der Familie Frank und den Untergetauchten hinein zu schauen. Dennoch ist es eine schreckliche Geschichte, die dennoch Hoffnung aber auch gleichzeitig Hilflosigkeit beinhaltet. Es ist klar, dass Anne Frank eine großartige Schriftstellerin geworden wäre, denn mir wurde sofort klar, dass dieses Mädchen einfach unfassbar klug war. Ich empfehle das Buch jedem weiter.
Ein bewegendes Stück Geschichte. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben! Liebste Kitty...
Und mit diesen Worten beginnt für uns als Leser eine Freundschaft. Denn wir erhalten Einblicke in einen Alltag voller Ungewissheit und Angst. Nicht umsonst ein Weltbestseller, ist dieses Buch so wichtig! Anne ist eine unfassbar tolle Schriftstellerin, und ihre Art zu erzählen ist wirklich einmalig. Ein erschreckendes Buch, das Jede*r gelesen haben sollte.

Dieses Buch sollte wirklich JEDER lesen!
Ich habe das Buch jetzt schon mindestens 5 mal gelesen und ich werd definitiv nicht aufhören. Die Geschichte zeigt jedes Mal die Grausamkeiten des zweiten WK und die Brutalität gegenüber der Juden auf. Gleichzeitig sieht man aber auch eine junge Heranwachsende Frau, die mitten in der Isolation versucht sich selbst zu verstehen und mit emotionalen und psychischen Problemen klar zu kommen. Die junge Anne Frank ist wirklich ein Vorbild für mich. Sie setzte sich schon vor fast 100 Jahren für Emanzipation und Feminismus ein und lässt den Leser (vor allem in der heutigen politischen Misere) wirklich reflektieren wie grausam Menschen zu Menschen sein können… ich weiß dieses Buch werden meine Kinder lesen!
„ Ich sehe, wie die Welt langsam immer mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre den anrollenden Donner immer lauter, der auch uns töten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen mit. Und doch, wenn ich zum Himmel schaue, denke ich, dass sich alles wieder zum Guten wenden wird (…).“
„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist ein Werk, welches ich nun schon seit einiger Zeit lesen wollte. Bevor ich das Buch begonnen habe, musste ich nur noch zwischen zwei Bewertungsmöglichkeiten meiner Rezi entscheiden. Entweder keine Sternebewertumg oder 5 Sterne. Etwas anderes, weniger als 5 Sterne, schienen mir unmöglich zu vergeben. Ich wollte mich bereit fühlen, für alles, was mich erwarten wird. Doch schon, als ich die ersten Zeilen gelesen habe, die Anne Frank verfasst hat, wurde mir überdeutlich bewusst, dass ich mich nie hätte genug bereit fühlen können es zu lesen. Mir wurde ziemlich schnell bewusst, dass dieses wichtige Werk auch wirklich 5 Sterne wert ist. Anne Frank hatte eine unfassbare Gabe mit Worten umzugehen. In ihrer Zeit im Hinterhaus ist sie so oft über sich hinausgewachsen. Man konnte als Leser dabei teilhaben, wie aus der 13- jährigen mit einer noch teilweise kindlichen Anschauung eine Jugendliche heranwuchs, die gedanklich oft weiter ist, als viele Erwachsene es jemals sein werden. Ihre Einträge sind herzergreifend. Teilweise sind tatsächlich auch Ansätze der Philosophie und Psychologie, wie auch der Liebe, und generell der Welt, besonders zu ihrer geschichtlich sehr prägenden Zeit zu sehen. Wie gerne ich mehr von Anne Frank erfahren hätte. Sie hatte Träume, schon ziemlich ausgereifte Ideale und Vorstellungen. Sie wollte etwas in der Welt bewegen. Dies hat sie sogar geschafft, doch es ist schrecklich, dass sie davon wohl nie erfahren wird. Oft fühlte ich mich verstanden von Anne Frank. Ihre Gedanken zu manchen Themen ähnelten den meinen. Deshalb verstand auch ich sie unter Anderem so gut, in dem was sie schrieb. Anne Frank war Jüdin, wie so viele es auch waren, doch ist sie eigentlich nur eins, so wie wir alle, ein Mensch. Ein Mensch, der genauso ein Leben verdient hätte, wie Christen zu ihrer Zeit eins hatten. Oder anders ausgedrückt: Die größte Zugehörigkeit und Nationalität ist Mensch. Eine Sache, die viele aber einfach nicht akzeptieren und annehmen können. Hinter jeder Hautfarbe, Sexualität, Herkunft, Religion steckt ein Mensch. Ein Mensch, der sich nicht von irgendjemanden in seinem Wert unterscheidet. Vielleicht ist das Tagebuch keine große geschichtliche Einordnung der Geschehnisse, aber es ist nunmal ein Tagebuch. Es hält Gedanken und Gefühle fest. Die von Anne Frank. Eines Menschen, der niemals vergessen werden darf.

Ein sehr spannendes Buch, welches die Gedanken der kleinen / jugendlichen Anne während dem Krieg zeigt. Es hat mich beeindruckt wie positiv Anne während des Versteckens geblieben ist. Sie hatte Ziele für nach dem Krieg und hat fleissig weiter für die Schule gelernt. Durch das Buch konnte man einen guten Eindruck erhalten, wie sich die Kriegszeit auf die Persönlichkeit und Gedanken der Personen auswirkt. Am Ende des Buches gab es noch zusätzliche Informationen, zum Beispiel mehr Angaben zu den einzelnen Personen, zu Annes Familie, wie es in der Kriegszeit war und noch weiteres. Auch diese Zusatzkapitel waren gut geschrieben und haben das Buch perfekt zu Ende gebracht. Das Buch thematisiert ein sehr wichtiges Thema, was leider auch heutzutage wieder aktueller wird.
Es war sehr interessant zu hören was die Bewohner des Hinterhauses erlebt haben und mit welchen Gefühlen und Problemen sie zu kämpfen hatten. Vorallen das Nachwort des Vaters hat mich getroffen. Was alles danach passiert ist und wie er realisiert hat wer Anne war und das er seine ganze Familie verloren hatte. Ein Buch das in der heutigen Zeit wirklich jeder mal gelesen haben muss.
Die unvergessenen Worte des berühmtesten Holocaust-Opfers
Das Motto der Lesechallenge im Juli lautet: „Lies ein Buch einer Autorin, von der du noch nie etwas gelesen hast.“ Dieses Motto habe ich mit einer Lektüre für ein Literaturdidaktik-Seminar über Exilautorinnen kombiniert. Denn Anne Franks Tagebücher habe ich in meiner Schulzeit tatsächlich nicht gelesen. Ich hatte mir aber immer vorgenommen, dies nachzuholen, weil ich die Lektüre für sehr wichtig halte. Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren und wanderte 1934 mit ihren Eltern und ihrer Schwester in die Niederlande aus, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Heute gilt sie als bekanntestes Opfer des Holocausts und ihre Tagebücher, die sie im Alter von 13-15 Jahren schrieb, als eines der wichtigsten historischen Dokumente aus dem Dritten Reich. Sie wurden 1950 mithilfe ihres Vaters Otto Frank publiziert und 2009 in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Alleine deswegen sollte man ihre Tagebücher einmal im Leben gelesen haben. Anne Frank ist 13 Jahre alt, als sie ein in karierten Stoff gebundenes Poesiealbum zum Geburtstag geschenkt bekommt. Am selben Abend beginnt sie, es als ihr persönliches Tagebuch zu nutzen. Schnell gibt sie ihrem geliebten Büchlein einen Namen und beginnt fast jeden Eintrag mit „Liebe Kitty“. Wenige Monate später muss Anne mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Margot flüchten, da die Nationalsozialisten die besetzten Niederlande systematisch nach Juden absuchen. Ihr Versteck befindet sich im Hinterhaus des Firmengebäudes ihres Vaters, das nur durch einen niedrigen Durchgang erreicht werden kann. Annes Tagebucheinträge erzählen von der Angst entdeckt zu werden, ihren Konflikten mit ihrer Familie, der Familie van Daan oder dem Zahnarzt Fritz Pfeffer, die ebenfalls in dem kleinen Versteck leben sowie dem Kriegsgeschehen. Dass sie niemals das Haus verlassen darf und keinen Rückzugsort hat, belastet das pubertierende Mädchen zusätzlich. Ihre Hoffnung liegt auf dem Ende des Zweiten Weltkriegs und einem Leben in Freiheit ohne Judenhass. Doch für Anne Frank und ihre Familie wird es kein Happy End geben. Anne Franks Tagebuch zu bewerten, fällt mir wirklich schwer. Sie hat angefangen, dieses Tagebuch nur für sich selbst zu schreiben, um ihm ihre intimsten Gedanken anzuvertrauen. Erst später hat sie es bearbeitet, um es als Vorlage für ihren autobiografischen Bericht zu nutzen. Von der leicht angestaubten Sprache mit „Backfisch“ oder dem N-Wort, was einmalig fällt, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn insgesamt ist das Tagebuch sehr lesenswert. Vielleicht sind nicht alle Passagen sonderlich spannend, aber gewiss kann jeder etwas für sich herauspicken, was einen interessiert: sei es Annes facettenreiche Persönlichkeit, historische Ereignisse oder philosophische Ansätze. Ich nehme aus ihrem Tagebuch mit, dass wir in einer wahnsinnig privilegierten Zeit leben, obwohl vielen Menschen das nicht einmal klar ist. Wenn Anne beschreibt, wie sie im Versteck einen Auflauf aus fauligen Kartoffeln mit gestrecktem Regierungsmehl zubereiten und dabei die Form mit Stearin oder Paraffin einschmieren, weil sie kein Öl, Butter oder Margarine haben, wird mir bewusst, wie gut ich es heute habe, einfach in den Supermarkt um die Ecke gehen und mir kaufen zu können, was ich haben möchte. Aber auch, dass es wichtig ist, sich als vermeintlich unbedeutende Person gegen menschen- und demokratiefeindliche Ideologien aufzulehnen, damit so etwas nie wieder geschieht. Deswegen gebe ich diesem wichtigen Literaturklassiker vier von fünf Federn.

Definitiv ein super wichtiges Buch,das jeder gelesen haben sollte!
Das Buch ist wirklich wunderschön geschrieben und hat mich allein vom Schreibstil schon sehr beeindruckt! Das Buch ist auch für jüngere Leser geeignet, ist aber nicht ganz ohne. Stellenweise ist es auch sehr traurig, besonders wenn Anne erzählt was sie später machen möchte, weil man ja weiß, wie das Buch endet. Definitiv sehr empfehlenswert!

Hammer
Es war Pflichlektüre bei mir in der 7.Klasse im Unterrichtsfach Geschichte. Bin Jahrgang 1984. Finde auch das es Pflichtlektüre bleiben sollte. Weiß nicht wie es heute so ist in der Schule. Wirklich mehrfach gelesen. Seitdem ich dieses Buch besitze hat mich das Thema KZ immer mehr interessiert. Das ist so ein großes Thema. Warscheinlich auch die es überlebt haben immer weniger werden. Habe selbst eine fast 94 Jährige Oma und sie erzählt erst jetzt immer mehr davon. Und bereue es nicht. Werde mir auch noch alles live anschauen irgendwann. Eine absolute Leseempfehlung von mir! Auch für das Hörbuch und den Film.
Beeindruckendes Tagebuch! Beeindruckende Persönlichkeit! Eine Schande, dass dieses tolle, kluge, witzige, empathische Mädchen nicht mehr für uns hat schreiben können. Sie wäre eine tolle Schriftstellerin geworden und ich bewundere sie für so viel Mut, Lebenswillen, Wissbegier und Ehrlichkeit. #niemalsvergessen #niewiederkrieg
Super umgesetzte Graphic Novel
Ich glaube, ich muss zum Inhalt an sich nicht viel sagen, wir sind uns vermutlich alle einig, wie wichtig dieses Tagebuch ist und welch einprägsame Einblicke man aus einer düsteren Zeit bekommt. Vorrangig habe ich diese Version gelesen, da ich meine Erinnerung rasch auffrischen wollte. Und ich muss sagen, die Graphic Novel wurde absolut beeindruckend umgesetzt. Passender Stil, gut zusammengefasster Inhalt. Ich denke, dieses Buch ist für jeden geeignet, der an der Geschichte interessiert ist und vielleicht doch etwas Berührungsangst mit der Thematik hat.

Warum tut denn niemand etwas ?
Zu Anfang fand ich es schon ein wenig komisch, das Tagebuch, das privateste eines Menschen zu lesen aber Ich finde jeder sollte diese Buch mindestens einmal gelesen haben.. Anne war ein wunderbares,neugieriges , selbstbewusstes freches Mädchen und es ist unglaublich grausam was Sie und ihre Familie, sowie Millionen andere Menschen erleben mussten. Gerade in der heutigen Zeit ist diese Thematik umso wichtiger. Das gelesene wird mir noch lange im Gedächtnis und im Herzen bleiben.
Ein mutiges Mädchen, das unvergessen bleibt!
Das Tagebuch der Anne Frank ist sehr bewegend, persönlich und öffnet einem die Augen darüber, wie schrecklich die Nazi-Zeit für Juden und andere Minderheiten war - obwohl man dies natürlich nie in Gänze begreifen kann. Alleine deswegen ist dieses Buch für mich ein Must-Read, welches ich jedem ans Herz legen möchte. Egal, wie alt man ist oder wo man her kommt, es ist immer wichtig sich mit der Geschichte seines Landes zu beschäftigen. Und das "Anne Frank Tagebuch" ist eines der vielen Puzzleteile und wichtigen Schritte, um die wohl schlimmste Zeit in Deutschland aufzuarbeiten!

Muss man gelesen haben!
Was für ein tolles, selbstreflektierendes Mädchen sie doch war. Wie kann man in solch einer schrecklichen Situation noch so hoffnungsvoll sein und so toll schreiben? Wahnsinn, dass es diese Aufzeichnungen gibt. Ein Buch, dass man gelesen haben muss. Es ist sehr schade, dass wir nicht weitere Werke von ihr lesen können und sie sich ihren Traum nie erfüllen konnte. Ein ganz wichtiges, geschichtliches Werk. Ich bin froh, dass ich es nun gelesen habe. In der Schule haben wir es damals nämlich nicht gelesen.

Sehr berührend. Definitiv eine Empfehlung, wenn nicht sogar eine Pflichtlektüre. Es werden die Tagebücher von Anne Frank erzählt. Ein jüdisches Mädchen, welches ab 1934 mit ihren Eltern und ihrer Schwester Margot auf der Flucht waren. Anne erzählte über ihr Leben und ihren Gedanken. Ihre Gedanken über ihr Leben und den Problemen die wir bis heute, unabhängig eines Krieges, noch haben. Es ist ein schöner Gedankenaustausch wie jung und alt miteinander leben und kommunizieren. Und es könnte vielen die Augen öffnen oder das Verständnis untereinander anregen. (Hörbuch)
Das Tagebuch der Anne Frank Ich habe es als Teenager gelesen und war damals schon ergriffen. Ich darf mir nicht ausmalen, wie schlimm es ist, über Jahre hinweg auf doch engstem Raum "gefangen" zu sein 😔 Anne ist als Teenager schon eine erstaunlich starke Persönlichkeit. Respekt vor allen Menschen in diesem Buch🙏 Anne ist Jüdin und versteckt sich während des 2. Weltkriegs vor den Nazis. Gemeinsam mit ihrer Familie und noch ein paar anderen Menschen. Während ihrer Zeit im Versteck fängt sie an Tagebuch zu schreiben und sich darin eine imaginäre Freundin zu denken der sie alles anvertrauen kann. Am Ende des Buches wird auch das Schicksal der einzelnen Personen und ihrer Helfer beschrieben. Man kann nur sagen, Hut ab vor diesen mutigen Menschen 🍀
Ein buch das jeder mal lesen muss!!!!
Ach je wo fange ich an…Man kennt die Geschichte von Anne Frank. Man hat davon gehört oder gelesen oder erzählt bekommen. Das Buch ist ein Must read. Als ich das Buch gelesen habe, habe ich viele der heutigen Thematik darin entdeckt. Was nicht verkehrt wäre wenn einige dies mal lesen sollte bzw nochmal falls man es vergessen hat. Ich habe mir Zeit gelassen es zu lesen. Es war schön zu lesen. Wie reif Anne schon zu dem Zeitpunkt war. Umso trauriger ist man wenn man das Buch beendet hat. Ich kann es nur EMPFEHLEN!! ❤️❤️❤️
Wichtiges Buch Super geschrieben . Man kann sich gut ins Hinterhaus hineinversetzen. Beim lesen war ich oft wehmütig, was aber in diesem Fall nicht schlimm ist Sie schrieb schon mit 13 Jahren super gut, während ich hier Probleme habe eine gute Bewertung zu schreiben 😅 Sie hätte es als Schriftstellerin weit gebracht . Danke Anne
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt jetzt in einer völlig neuen Fassung vor: »Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary. Umgesetzt von Ari Folman und David Polonsky« ist eine einzigartige Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen, eindrücklich und einfühlsam illustriert von Ari Folman und David Polonsky. Beide bekannt für ihr Meisterwerk »Waltz with Bashir«, das u.a. für den Oscar nominiert war. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Das publizistische Ereignis zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.
»Ari Folman und David Polonsky ist es auf eine unglaublich intelligente und einfühlsame Art gelungen das Tagebuch zu illustrieren und eine eigene fundierte, gefühlsbetonte und immer wieder auch witzige Interpretationen hinzuzufügen. Ich bin begeistert!«
Mirjam Pressler
Das Tagebuch der Anne Frank. Graphic Diary in der Kategorie 10-14 Jahre in den LEIPZIGER LESEKOMPASS 2018 aufgenommen werden.
Ari Folman ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde 1962 als Sohn polnischer Holocaust-Überlebender in Haifa geboren. Als junger israelischer Soldat erlebte er 1982 den Ersten Libanonkrieg mit. Über die teils autobiografischen traumatischen Erlebnisse drehte er 2008 den animierten Dokumentarfilm Waltz with Bashir, der als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde, den Europäischen Filmpreis und den César erhielt.
David Polonsky, geboren 1973 in Kiew, ist ein preisgekrönter Illustrator und Comiczeichner. Weltbekannt wurde er durch seine Zeichnungen fu¨r den Animationsfilm »Waltz with Bashir« und die gleichnamige Graphic Novel. Er unterrichtet an Israels angesehener Kunstakademie Bezalel in Jerusalem.
Book Information
Author Description
Anne Frank, am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren, emigriert 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfallen und besetzt hat, versteckt sich Anne Franks Familie gemeinsam mit vier anderen in einem Hinterhaus der Firma von Otto Frank. Ihrem Tagebuch vertraut die dreizehnjährige Anne während dieser Zeit ihre Gefühle und Gedanken an, beschreibt ihren Alltag im Versteck und die erdrückende Angst vor der Entdeckung. Das Tagebuch endet am 1. August 1944: Die jüdischen Bewohner des Hinterhauses werden denunziert und drei Tage später verhaftet, die Familie Frank wird nach Auschwitz deportiert und dort getrennt. Anne Frank und ihre Schwester Margot sterben sieben Monate später im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Am 6. Januar 1945 stirbt ihre Mutter Edith in Auschwitz. Otto Frank, der Vater von Anne und Margot, ist der einzige Überlebende aus dem Hinterhaus. Nach dem Krieg erhält er die Tagebücher seiner Tochter und publiziert 1947 erstmals Auszüge daraus. Bis heute ist die Vollversion des Tagebuchs von Anne Frank in über 80 Sprachen veröffentlicht worden.
Posts
Ich nehme an, daß später niemand Interesse haben wird an den Gedanken eines dreizehnjährigen Schulmädchens.
Ich will dieses Buch nicht mit mit einer 🌟 Bewertung versehen, weil ich der Meinung bin, dass eine Lebensgeschichte nicht auf diese Art bewertet werden darf. Natürlich kannte ich Anne Frank und ihre Geschichte, aber ich habe lange gebraucht, um auch ihr Tagebuch zur Hand zu nehmen. Auf diesen Seiten sind die Gefühle Angst, Hoffnung, Liebe, Eifersucht, Freude, Verzweiflung, Freundschaft und Verrat eng aneinander gedrängt. Anne schreibt für ihr junges Alter sehr eindrücklich und man kann deutlich erleben, wie sehr sie in dieser Zeit des Versteckens gereift ist. Besonders beeindruckend finde ich, wie sie es schafft, trotz der beängstigenden Situation, immer wieder Mut zu schöpfen und sich selbst aus dem Sumpf ihrer Gedanken zu ziehen. Als Leser/in weiß man ja wie ihre Geschichte ausgeht. Man weiß, dass sie im März 1945 sterben wird und es schnürt einem die Kehle zu, wenn man von ihren Hoffnungen und Zukunftsplänen liest. Annes Geschichte ist leider wieder so aktuell wie nie und es ist nicht unrealistisch, dass ähnliche Zustände wieder auf uns zukommen könnten. Und ich denke das war auch mein Impuls endlich ihre Seiten zu lesen.

Ein Buch was ein jeder einmal in seinem Leben gelesen haben sollte.
Anne war der festen Überzeugung, nach dem Krieg eine berühmte Autorin zu werden und zwar so das auch die Nachwelt sie noch kennt. Ihr bin der festen Auffasung, dass sie genau das erreicht hätte. Wenngleich sie es doch trotzdem geschafft hat, wenn gleich auf eine sehr tragische Weise. Jetzt im Nachhinein bin ich beeindruckt was für einen starken Wandel Anne in ihrem inneren durgemacht hat. Und das vor allem in dem Alter in der Zeit. Am Anfang bis etwa der Hälfte ihres Tagebuchs konnte ich mir gut vorstellen, dass all die Einträge von einer 13 Jährigen geschrieben worden sind. Sie waren selbstbezogen, wütend, frustriert und vor allem unzufrieden. Immer gab sie voll und ganz den anderen die Schuld an jedem Ereigniss, sprach schlecht von jedem und um ehrlich zu sein war sie ein recht unsympatisches Mädchen. Dann, etwa zu dem Zeitpunkt als sie ihre erste Periode bekam, began er Wandel. Sie dachte mehr nach. Beobachtete die Dinge. Überlegte sich wie sie sich bessern könne und stand trotzdem weiter für sich ein. Vor allem am Ende hatte ich nicht mehr, auch nicht annähernd das Gefühl, dass diese Worte von einer 14/15 Jährigen kamen. Ich bin tief beeindruckt mit welcher Klahrheit Anne am Ende des Tagebuchs gesegnet war und ich glaube daran das sie die Welt noch weiter ins Wanken gebracht hätte, als wie sie es jetzt schon tut. Ruhe in Frieden
Inspirierend und lehrreich. Anne Franks Geschichte ist aktueller denn je.
Über das Tagebuch von Anne Frank muss ich glaube ich nicht viel erzählen. Sie gehört zu der bekanntesten Literatur innerhalb des Nationalsozialismus. Leider ist das Thema aktueller denn je. Eingesperrt und versteckt in einem Hinterhaus erzählt die junge Anne ihrem Tagebuch von ihren Träumen, Gefühlen und behält im Gegensatz zu ihren erwachsenen Mitgefangenen die Hoffnung auf Frieden. Ihre Reife Sicht auf die Welt ist inspirierend und durch Hass und Neid haben wir wohl eine begabte Schriftstellerin viel zu früh verloren. Annes Vater, der einzige Überlebende, erfüllte durch die Veröffentlichung ihres Tagebuchs ihren Traum, etwas in der Welt zu bewirken.
Es ist schwer ein solches Buch zu bewerten, aber da ich finde, dass jeder das Tagebuch von Anne Frank lesen sollte um mehr über die Zeit des zweiten Weltkrieges und was die Menschen damals durchmachen mussten zu erfahren und den Wunsch von Anne Frank zu erfüllen, dass man die Menschen aus dem Hinterhaus nie vergisst!
Eindringlich - bewegend - authentisch
„…Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, das ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjähriges Schulmädchen interessieren wird. Aber darauf kommt es eigentlich nicht an, ich habe Lust zu schreiben und will mir vor allem alles Mögliche gründlich von der Seele reden…“ - Anne Frank 1942 Ich wusste das dieses Buch großartig ist aber ich hatte keine Ahnung wie großartig. Wie kann ein Teenager in so schwierigen Zeiten bitte so reflektiert sein? Wortgewandt, witzig, intelligent, tiefgründig, selbstbewusst, selbstkritisch, ängstlich, deprimiert, herrisch, liebevoll und sympathisch. Anne Frank zeigt uns alles ungefiltert und echt. Vom Hass und Gleichgültigkeit zu Liebe und Verständnis. Sie versucht aus ihrer Situation das Beste zumachen und kämpft bis zum Schluss und Sie Kämpfe noch Heute. Dieses Buch ist ihr Vermächtnis an Welt. Das wir niemals vergessen. Niemals! Ich glaube, hätte Sie die Chance gehabt wäre Sie eine Pionierin von Feministin und Menschenrechtlerin geworden. In Ihren Briefen zeigt sich klar das Ihre Gedanken da hingehen.

Das Hinterhaus
Heute vor genau 80 Jahren endete der von Deutschland gestartete zweite Weltkrieg in Europa; und mit ihm das dunkelste und grausamste Kapitel der Menschheitsgeschichte. Teil dieser furchtbaren Geschichte war die kleine Anne Frank, die sich zusammen mit ihrer Familie und Bekannten im Hinterhaus der Fabrik des Vaters versteckte. Diese Teenagerin schrieb wohl das berühmteste Tagebuch der Welt und gleichzeitig einen extrem wichtigen Zeitzeugen Bericht. Sie schrieb über die Vertreibung aus Deutschland, ihr Leben in Amsterdam und den Alltag in diesem Hinterhaus. Wie sie eigentlich Glück hatten, dort unterzukommen und über die Schwierigkeiten des beengten Zusammenlebens. Über ihren grausen Tod im KZ Bergen-Belsen im Frühjahr 1945 konnte sie leider nicht mehr schreiben. Und sie war eine sehr gute Schreiberin. Von ihr hätte noch viel großartiges kommen können, wenn sie die Chance gehabt hätte älter zu werden. In einer Zeit, in der immer weniger junge Menschen wissen, was während der Shoa grausames passiert ist, und einige sogar gar nicht wissen, dass sie existierte, ist es um so wichtiger, dieses Buch zu lesen und sich damit auseinanderzusetzen. Es ist unsere Verantwortung aus der Geschichte zu lernen und dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschehen kann. In einer Zeit, in der immer mehr Leute und Staaten nach rechts rücken und Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus salonfähig werden, ist es an uns emphatisch zu sein und uns um unsere nächsten zu sorgen. Denn ein Mangel an Empathie ist es, dass solche schlimmen Taten erst geschehen lässt. Ich finde es traurig, dass auch heute noch die Synagoge ständig beschützt werden muss. Lasst uns niemals vergessen und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. PS: Die Podcasts „Mordlust“ und „Was bisher geschah“ haben gute Folgen zu dem Thema gemacht.
Ich habe es als Teenager gelesen, in dem Alter in dem Anne starb und war damals beeindruckt von ihrem Schreibtalent, diese Meinung hat sich bis heute unverändert gehalten. So gerne hätte ich mehr von ihr gelesen, schade, dass sie ihren Wunsch eine anerkannte Autorin zu werden nie erleben durfte. Wenn sie nur wüsste wie weltberühmt nun ihr Tagebuch ist.
Es war eine gute Idee dieses Buch nochmals zu lesen. Ich weiß, ich habe es während meiner Schulzeit gelesen, aber ich habe mich an wirklich gar nichts mehr aus dem Buch erinnert. Dies ist eine Gesamtausgabe, die alles enthält was Anne Frank geschrieben hat. Dass sie Schriftstellerin werden wollte, war mir so nicht mehr bewusst und auch nicht wie viel Intimes Anne in ihrem Tagebuch von sich preisgibt. Bisweilen hat es sich etwas verboten angefühlt, ihre Emotionen und Gedanken zu lesen und dennoch ist gerade dieses Tagebuch auch in der heutigen Zeit noch so wichtig. Neben dem Alltag im Versteck, hat sie noch viele weitere Informationen in ihren Tagebuch untergebracht. Ich fand es erstaunlich zu lesen, wie viel über die Bedrohung durch die Nazis bekannt war.

Sprachlich und graphisch hervorragend umgesetzt
Diese Umsetzung von Anne Franks Tagebuch als Graphic Novel ist äußerst gelungen. Stilistisch, weil das Buch eine gute Balance zwischen längeren Tagebuchausschnitten und kurzen Dialogen findet. Aber auch graphisch überzeugt die Umsetzung. Nicht nur wird die düstere Stimmung eingefangen, sondern auch Annes Humor wird Rechnung getragen. Besonders gefielen mir diesbezüglich die graphische Zusammenfassung von Annes Gedanken zu verschieden Themen wie dem Vergleich mit ihrer Schwester Margot, dem einseitigen Essen oder den Wunschgedanken der Bewohner:innen des Hinterhauses. Zudem fand ich auch die äußere Entwicklung Annes von einem kleinen Mädchen zu einer heranwachsenden Frau gut eingefangen. Mehr zum Buch und meinem Leseerlebnis im Lesemonat September auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect“. https://youtu.be/RUIV9T74ST8?si=HyIrAHIZvGXnsDX7
Ehrlich, erschütternd und wichtig
Dieses Tagebuch wurde von Anne Frank verfasst, während diese zusammen mit sieben anderen Juden für etwa zwei Jahre versteckt vor den Nazis in einem Unterschlupf ausharren musste. Das Buch berichtet vom harten Alltag, von regelmäßig auftretenden Ängsten erwischt zu werden und von dem Zusammenleben dreier Familien auf engstem Raum. Aber vor allem blicken wir in die Seele einer Teenagerin voller Träume und Hoffnungen, welche sich mit ihren körperlichen und emotionalen Veränderungen auseinandersetzen muss und versucht herauszufinden wer sie ist und was sie will. Schonend ehrlich bekommen wir ihre ungefilterte Sicht auf ihre Familie und die ganze Situation, was mir,mit eigener angehenden Teenagerin daheim, sehr nahe ging. Auch wenn man um ihr Schicksal weiß, wünscht man Anne beim Lesen doch, dass sie es schafft, sich zu entfalten und ihre Träume zu verwirklichen. Ein sehr bewegendes Buch, was mich traurig und auch mit Wut im Bauch zurücklässt, weil ich es nicht begreifen möchte, dass solche Taten einfach real sind.
Wichtige Lektüre für alle!
Ich möchte das Tagebuch von Anne Frank allerdings nicht bewerten, da ich im finde, dass eine solche Lektüre schwer bewertbar/nicht bewertbar ist. Allerdings muss ich das für den Beitrag tun und alles andere als 5 Sterne wäre für mich persönlich schlichtweg falsch. Anne Frank schreibt ab dem Beginn der wohl schlimmsten Zeit ihres Lebens regelmäßig Tagebuch. Sie und ihre Familie sind Juden und müssen sich in der Zeit des Holocaust vor denen verstecken, die ihnen Böses wollen. Anne erzählt detailliert über die Tage in denen sie sich mit ihrer Familie in Amsterdam versteckt. Dieses Buch zeigt die Gedanken und Gefühle der jungen Anne nachvollziehbar auf. Ein Jeder sollte Anne Franks Tagebuch lesen, um der ganzen Thematik etwas näher zu kommen und um sich in Betroffene hineinzuversetzen.
Eine klassische Rezension zu Anne Franks Tagebuch zu schreiben, erscheint mir unmöglich und unangemessen. Stattdessen möchte ich einfach einige Gedanken teilen: Es hat mich tief berührt, wie eindrucksvoll und lebendig Anne Franks Gefühle und Erlebnisse durch ihre Tagebucheinträge und Briefe an „Kitty“ spürbar werden. Die Mischung aus kindlicher Unbeschwertheit, humorvollen Schilderungen ihres Alltags und der erstaunlich reifen Reflexion ihrer schwierigen, von Unsicherheit geprägten Situation, geht wirklich unter die Haut. Annes Gedanken reichen von existenziellen Ängsten bis hin zu typischen Themen, die jedes Mädchen in ihrem Alter bewegen: kleine Unsicherheiten, zwischenmenschliche Beziehungen, die erste Liebe und die Herausforderungen der Pubertät. Diese Kontraste – das Zusammenspiel von kindlichen Wünschen und der Härte ihrer Realität – machen Annes Tagebuch so einzigartig und berührend.
Eine unglaubliche und bewegende Geschichte einer jungen Frau...
Nach dem Lesen dieses Buches kann ich anderen Leuten nur zustimmen, wenn ich ich sage: Dieses Buch muss jeder einmal in seinem Leben gelesen haben. Es ist wirklich unglaublich schrecklich was der Familie Frank und insgesamt den 8 Untergetauchten im Hinterhaus passiert ist. Tut euch selbst einen Gefallen und gewährt euch selbst einen Einblick in die Geschichte. ❤️
„O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. ICH WILL FORTLEBEN, AUCH NACH MEINEM TOD.“
⬆️⬆️⬆️ …und das geschrieben von einem dreizehnjährigen Mädchen. 😢💔 Trotz des Tagebuches kann man sich die Realität, in der die Menschen damals lebten, kaum vorstellen. Aber ich finde es so wichtig, diese Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren und es sich bewusst zu machen, dass so eine Tragödie nie wieder passieren darf! Gerade in der aktuellen Zeit, in der der Rechtsextremismus leider wieder an Stärke gewinnt, ist dieses Buch eigentlich schon ein Muss für alle. Vielleicht würde das wieder zu mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft beitragen! Ich habe dieses Buch mit so viel Demut gelesen, dass ich es kaum in Worte fassen kann, und bin dadurch noch entsetzter über unsere momentane politische Lage. Mich rührt es nochmal anders, da meine polnische Oma (die ich leider nie kennengelernt habe) selbst zwei jüdische Menschen damals versteckt hat und meine Mama, die 1943 geboren ist, mir neulich erst erzählte, wie das für unsere Familie und meine Oma damals war 😢 Ich könnte hier jetzt noch so viel weiterschreiben, da mich so viele Stellen aus dem Leben der Anne Frank berühren, aber ich sag’s nochmal: BITTE LEST DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK ❤️ Ps.: Danke an Otto Frank, dass er Anne‘s Wunsch (aus der Überschrift meines Beitrags) erfüllt hat.
„Ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. [...] Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.”
Das berühmte Tagebuch von Anne Frank, von dem sicher jeder schon einmal gehört hat, gilt als Symbol und Dokument des Nationalsozialismus. Anne Frank wird 1929 in Frankfurt am Main geboren. 1942 tauchen Anne und ihre Familie in den Niederlanden unter, da sie nach der Machtübernahme Hitlers in Deutschland als Juden nicht mehr sicher wären. Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt Anne ein Tagebuch. Fortan wird „Kitty“ – wie sie das Tagebuch nannte – zu ihrer besten Freundin, der sie alles anvertraut. Wir bekommen durch das Tagebuch einen Einblick, wie sich das Leben verändert, wenn man untertauchen muss, weil man nicht mehr als Individuum angesehen wird. Am 4. August 1944 werden die Untergetauchten verraten und verhaftet. 1945 stirbt Anne Frank im KZ Bergen-Belsen an Typhus. Dieses Tagebuch von einem jungen Mädchen, das dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen war, ist unglaublich ergreifend. Die Perspektive einer einzelnen jungen Jüdin hat es für mich noch einmal greifbarer gemacht, welchem furchtbaren Schicksal die Juden ausgeliefert waren. Das Tagebuch ist unbedingt als Dokument bzw. Symbol des Nationalsozialismus zu betrachten – nicht als Unterhaltungslektüre. Nach dem Lesen einiger Rezensionen hierzu muss ich das unbedingt loswerden: Das Tagebuch wurde von einem jungen Mädchen geschrieben, in dem sie über ihren Alltag im Exil berichtet. Anne Frank hatte nie beabsichtigt, das Tagebuch als solches zu publizieren. Dementsprechend sollte man nicht darüber diskutieren, wie spannend das Buch ist, wie reif oder unreif Anne war, ob es den „Hype“ wert war usw. Das finde ich den Umständen nach einfach völlig daneben. Das ist auch der Grund, weshalb ich die Sternebewertung hierbei auslasse – ein Tagebuch zu bewerten, fühlt sich für mich einfach falsch an. Am Ende bleibt das Tagebuch von Anne Frank ein Zeugnis von Mut, Menschlichkeit und ungebrochener Hoffnung in einer Zeit, in der all das kaum Raum hatte. Es erinnert uns daran, wie kostbar jedes einzelne Leben ist und wie wichtig es bleibt, wachsam zu sein, damit sich eine solche Geschichte nie wieder wiederholt.
“Es ist ein Wunder, dass ich noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Aber ich halte mich daran fest, trotz allem, weil ich immer noch an das Gute im Menschen glaube.”
Ich bin sprachlos. Dieses Buch würde ich jedem empfehlen. Anne war ein sehr intelligentes Mädchen. Mit ihren Texten hat sie mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt. Wir können uns heute nur versuchen vorzustellen wie das Leben damals, im Versteck, sein musste. Es hat mich zum weinen und manchmal auch zum Lächeln gebracht, es stecken so viele Gefühle und Gedanken in diesem Buch. Man hat das Gefühl, man würde Anne wirklich kennen. Große Empfehlung!
"O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod."
Die 5-Sternebewertung dient lediglich der Bewertung der Darstellung und der Wertschätzung dieses überaus wichtigen Dokuments der Geschichte, da Menschenleben nicht zu bewerten sind. Mir fehlen doch echt die Worte, als ich die letzten dokumentierten Worte von Anne Frank gelesen habe und mir bereiten sie eine unendliche Gänsehaut. Ich will und kann mir nicht annähernd vorstellen, welche Ängste sie durchgestanden haben muss als sie und die restlichen Mitbewohner des Hinterhauses erwischt wurden. An Anne ist wirklich so eine tolle, junge, bewundernswerte, starke, zielorientierte, vorausschauende, kluge, talentierte, liebenswerte Frau verloren gegangen. Man kann sich nur ausmalen wie die Welt wohl geworden wäre, wenn sie die Zeit in Bergen-Belsen überlebt hätte. Die Welt wäre ein besserer Ort geworden, defintiv. Es war wirklich beeindruckend zu lesen und in jedem ihrer geschriebenen Worte zu spüren wie unfassbar fortschrittlich sie schon in ihrem Alter war, sowohl sprachlich als auch gedanklich und es war so interessant mitzuerleben wie sie zu einer starken, mutigen jungen Frau herangewachsen ist, unter Umständen die wir uns in unserem privilegierten Leben nicht annähernd vorzustellen vermögen. Liebe Anne, wenn du nur wüsstest und selbst sehen könntest, was du mit deinen geschriebenen Gedanken und Worten erreicht hast, noch so viele Jahre nach deinem Ableben. Du hast es geschafft, du wirst auf ewig unvergessen bleiben und in Millionen Herzen fortleben, mit deinem unfassbaren Talent und deiner unsterblichen Seele.
„Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens interessieren wird.“ (S. 18) „Andere zeigen Heldenmut im Krieg oder gegenüber den Deutschen, aber unsere Helfer zeigen ihren Heldenmut durch Fröhlichkeit und Liebe.“ (S. 176)
Eine 13-jährige in der Pubertät gefangen in einem Hinterhaus mit dem Wissen zu sterben, wenn sie entdeckt wird. Man kann es gar nicht nachvollziehen, wie dieses Leben wirklich gewesen sein muss, auch wenn man durch Anne einen tiefen Einblick erhält. In das Leben im Hinterhaus und auch in ihre Gefühlswelt. Wieder und wieder habe ich mir beim Lesen klar gemacht, dass das alles reale Ereignisse sind. Ich würde so gerne wissen, was in den anderen Bewohner:innen vorgegangen ist, vor allem in Margot. Sie muss oft einsam gewesen sein. Am Ende des Buches wird einem noch genau bewusst, wie kurz vor Kriegsende sie gestorben sind. So grausam und unnötig. Es ist einfach nicht zu glauben, unter welchen Schrecken Menschen durch die Geschichte hinweg bis heute lesen mussten und müssen.

Ein Monument der damaligen grausamen Zeit
Das Tagebuch der Anne Frank“ hat mich tief berührt. Es ist unglaublich, wie eindringlich Anne ihre Gedanken, Träume und Ängste beschreibt. Man spürt beim Lesen nicht nur die Enge und Bedrohung der Situation, sondern auch ihre erstaunliche Stärke, ihren Humor und ihren unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Mich hat beeindruckt, wie ehrlich und offen sie ihre Gefühle teilt – manchmal fröhlich, manchmal verzweifelt, aber immer authentisch. Gerade das macht das Tagebuch so nahbar und zeitlos. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein wichtiges historisches Dokument, sondern auch eine berührende Erinnerung daran, wie wertvoll Freiheit, Menschlichkeit und Hoffnung sind. Ein Buch, das man nie vergisst und das jeder mindestens einmal gelesen haben sollte.
Ich bewerte das Buch nicht, weil es sich falsch anfühlt, diesem Buch eine Bewertung zu geben.
Das Tagebuch der Anne Frank habe ich leider nie in der Schule gelesen und bin es deshalb jetzt selbst angegangen. Es war super interessant in das Leben im Hinterhaus der Familie Frank und den Untergetauchten hinein zu schauen. Dennoch ist es eine schreckliche Geschichte, die dennoch Hoffnung aber auch gleichzeitig Hilflosigkeit beinhaltet. Es ist klar, dass Anne Frank eine großartige Schriftstellerin geworden wäre, denn mir wurde sofort klar, dass dieses Mädchen einfach unfassbar klug war. Ich empfehle das Buch jedem weiter.
Ein bewegendes Stück Geschichte. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben! Liebste Kitty...
Und mit diesen Worten beginnt für uns als Leser eine Freundschaft. Denn wir erhalten Einblicke in einen Alltag voller Ungewissheit und Angst. Nicht umsonst ein Weltbestseller, ist dieses Buch so wichtig! Anne ist eine unfassbar tolle Schriftstellerin, und ihre Art zu erzählen ist wirklich einmalig. Ein erschreckendes Buch, das Jede*r gelesen haben sollte.

Dieses Buch sollte wirklich JEDER lesen!
Ich habe das Buch jetzt schon mindestens 5 mal gelesen und ich werd definitiv nicht aufhören. Die Geschichte zeigt jedes Mal die Grausamkeiten des zweiten WK und die Brutalität gegenüber der Juden auf. Gleichzeitig sieht man aber auch eine junge Heranwachsende Frau, die mitten in der Isolation versucht sich selbst zu verstehen und mit emotionalen und psychischen Problemen klar zu kommen. Die junge Anne Frank ist wirklich ein Vorbild für mich. Sie setzte sich schon vor fast 100 Jahren für Emanzipation und Feminismus ein und lässt den Leser (vor allem in der heutigen politischen Misere) wirklich reflektieren wie grausam Menschen zu Menschen sein können… ich weiß dieses Buch werden meine Kinder lesen!
„ Ich sehe, wie die Welt langsam immer mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre den anrollenden Donner immer lauter, der auch uns töten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen mit. Und doch, wenn ich zum Himmel schaue, denke ich, dass sich alles wieder zum Guten wenden wird (…).“
„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist ein Werk, welches ich nun schon seit einiger Zeit lesen wollte. Bevor ich das Buch begonnen habe, musste ich nur noch zwischen zwei Bewertungsmöglichkeiten meiner Rezi entscheiden. Entweder keine Sternebewertumg oder 5 Sterne. Etwas anderes, weniger als 5 Sterne, schienen mir unmöglich zu vergeben. Ich wollte mich bereit fühlen, für alles, was mich erwarten wird. Doch schon, als ich die ersten Zeilen gelesen habe, die Anne Frank verfasst hat, wurde mir überdeutlich bewusst, dass ich mich nie hätte genug bereit fühlen können es zu lesen. Mir wurde ziemlich schnell bewusst, dass dieses wichtige Werk auch wirklich 5 Sterne wert ist. Anne Frank hatte eine unfassbare Gabe mit Worten umzugehen. In ihrer Zeit im Hinterhaus ist sie so oft über sich hinausgewachsen. Man konnte als Leser dabei teilhaben, wie aus der 13- jährigen mit einer noch teilweise kindlichen Anschauung eine Jugendliche heranwuchs, die gedanklich oft weiter ist, als viele Erwachsene es jemals sein werden. Ihre Einträge sind herzergreifend. Teilweise sind tatsächlich auch Ansätze der Philosophie und Psychologie, wie auch der Liebe, und generell der Welt, besonders zu ihrer geschichtlich sehr prägenden Zeit zu sehen. Wie gerne ich mehr von Anne Frank erfahren hätte. Sie hatte Träume, schon ziemlich ausgereifte Ideale und Vorstellungen. Sie wollte etwas in der Welt bewegen. Dies hat sie sogar geschafft, doch es ist schrecklich, dass sie davon wohl nie erfahren wird. Oft fühlte ich mich verstanden von Anne Frank. Ihre Gedanken zu manchen Themen ähnelten den meinen. Deshalb verstand auch ich sie unter Anderem so gut, in dem was sie schrieb. Anne Frank war Jüdin, wie so viele es auch waren, doch ist sie eigentlich nur eins, so wie wir alle, ein Mensch. Ein Mensch, der genauso ein Leben verdient hätte, wie Christen zu ihrer Zeit eins hatten. Oder anders ausgedrückt: Die größte Zugehörigkeit und Nationalität ist Mensch. Eine Sache, die viele aber einfach nicht akzeptieren und annehmen können. Hinter jeder Hautfarbe, Sexualität, Herkunft, Religion steckt ein Mensch. Ein Mensch, der sich nicht von irgendjemanden in seinem Wert unterscheidet. Vielleicht ist das Tagebuch keine große geschichtliche Einordnung der Geschehnisse, aber es ist nunmal ein Tagebuch. Es hält Gedanken und Gefühle fest. Die von Anne Frank. Eines Menschen, der niemals vergessen werden darf.

Ein sehr spannendes Buch, welches die Gedanken der kleinen / jugendlichen Anne während dem Krieg zeigt. Es hat mich beeindruckt wie positiv Anne während des Versteckens geblieben ist. Sie hatte Ziele für nach dem Krieg und hat fleissig weiter für die Schule gelernt. Durch das Buch konnte man einen guten Eindruck erhalten, wie sich die Kriegszeit auf die Persönlichkeit und Gedanken der Personen auswirkt. Am Ende des Buches gab es noch zusätzliche Informationen, zum Beispiel mehr Angaben zu den einzelnen Personen, zu Annes Familie, wie es in der Kriegszeit war und noch weiteres. Auch diese Zusatzkapitel waren gut geschrieben und haben das Buch perfekt zu Ende gebracht. Das Buch thematisiert ein sehr wichtiges Thema, was leider auch heutzutage wieder aktueller wird.
Es war sehr interessant zu hören was die Bewohner des Hinterhauses erlebt haben und mit welchen Gefühlen und Problemen sie zu kämpfen hatten. Vorallen das Nachwort des Vaters hat mich getroffen. Was alles danach passiert ist und wie er realisiert hat wer Anne war und das er seine ganze Familie verloren hatte. Ein Buch das in der heutigen Zeit wirklich jeder mal gelesen haben muss.
Die unvergessenen Worte des berühmtesten Holocaust-Opfers
Das Motto der Lesechallenge im Juli lautet: „Lies ein Buch einer Autorin, von der du noch nie etwas gelesen hast.“ Dieses Motto habe ich mit einer Lektüre für ein Literaturdidaktik-Seminar über Exilautorinnen kombiniert. Denn Anne Franks Tagebücher habe ich in meiner Schulzeit tatsächlich nicht gelesen. Ich hatte mir aber immer vorgenommen, dies nachzuholen, weil ich die Lektüre für sehr wichtig halte. Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren und wanderte 1934 mit ihren Eltern und ihrer Schwester in die Niederlande aus, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Heute gilt sie als bekanntestes Opfer des Holocausts und ihre Tagebücher, die sie im Alter von 13-15 Jahren schrieb, als eines der wichtigsten historischen Dokumente aus dem Dritten Reich. Sie wurden 1950 mithilfe ihres Vaters Otto Frank publiziert und 2009 in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Alleine deswegen sollte man ihre Tagebücher einmal im Leben gelesen haben. Anne Frank ist 13 Jahre alt, als sie ein in karierten Stoff gebundenes Poesiealbum zum Geburtstag geschenkt bekommt. Am selben Abend beginnt sie, es als ihr persönliches Tagebuch zu nutzen. Schnell gibt sie ihrem geliebten Büchlein einen Namen und beginnt fast jeden Eintrag mit „Liebe Kitty“. Wenige Monate später muss Anne mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Margot flüchten, da die Nationalsozialisten die besetzten Niederlande systematisch nach Juden absuchen. Ihr Versteck befindet sich im Hinterhaus des Firmengebäudes ihres Vaters, das nur durch einen niedrigen Durchgang erreicht werden kann. Annes Tagebucheinträge erzählen von der Angst entdeckt zu werden, ihren Konflikten mit ihrer Familie, der Familie van Daan oder dem Zahnarzt Fritz Pfeffer, die ebenfalls in dem kleinen Versteck leben sowie dem Kriegsgeschehen. Dass sie niemals das Haus verlassen darf und keinen Rückzugsort hat, belastet das pubertierende Mädchen zusätzlich. Ihre Hoffnung liegt auf dem Ende des Zweiten Weltkriegs und einem Leben in Freiheit ohne Judenhass. Doch für Anne Frank und ihre Familie wird es kein Happy End geben. Anne Franks Tagebuch zu bewerten, fällt mir wirklich schwer. Sie hat angefangen, dieses Tagebuch nur für sich selbst zu schreiben, um ihm ihre intimsten Gedanken anzuvertrauen. Erst später hat sie es bearbeitet, um es als Vorlage für ihren autobiografischen Bericht zu nutzen. Von der leicht angestaubten Sprache mit „Backfisch“ oder dem N-Wort, was einmalig fällt, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn insgesamt ist das Tagebuch sehr lesenswert. Vielleicht sind nicht alle Passagen sonderlich spannend, aber gewiss kann jeder etwas für sich herauspicken, was einen interessiert: sei es Annes facettenreiche Persönlichkeit, historische Ereignisse oder philosophische Ansätze. Ich nehme aus ihrem Tagebuch mit, dass wir in einer wahnsinnig privilegierten Zeit leben, obwohl vielen Menschen das nicht einmal klar ist. Wenn Anne beschreibt, wie sie im Versteck einen Auflauf aus fauligen Kartoffeln mit gestrecktem Regierungsmehl zubereiten und dabei die Form mit Stearin oder Paraffin einschmieren, weil sie kein Öl, Butter oder Margarine haben, wird mir bewusst, wie gut ich es heute habe, einfach in den Supermarkt um die Ecke gehen und mir kaufen zu können, was ich haben möchte. Aber auch, dass es wichtig ist, sich als vermeintlich unbedeutende Person gegen menschen- und demokratiefeindliche Ideologien aufzulehnen, damit so etwas nie wieder geschieht. Deswegen gebe ich diesem wichtigen Literaturklassiker vier von fünf Federn.

Definitiv ein super wichtiges Buch,das jeder gelesen haben sollte!
Das Buch ist wirklich wunderschön geschrieben und hat mich allein vom Schreibstil schon sehr beeindruckt! Das Buch ist auch für jüngere Leser geeignet, ist aber nicht ganz ohne. Stellenweise ist es auch sehr traurig, besonders wenn Anne erzählt was sie später machen möchte, weil man ja weiß, wie das Buch endet. Definitiv sehr empfehlenswert!

Hammer
Es war Pflichlektüre bei mir in der 7.Klasse im Unterrichtsfach Geschichte. Bin Jahrgang 1984. Finde auch das es Pflichtlektüre bleiben sollte. Weiß nicht wie es heute so ist in der Schule. Wirklich mehrfach gelesen. Seitdem ich dieses Buch besitze hat mich das Thema KZ immer mehr interessiert. Das ist so ein großes Thema. Warscheinlich auch die es überlebt haben immer weniger werden. Habe selbst eine fast 94 Jährige Oma und sie erzählt erst jetzt immer mehr davon. Und bereue es nicht. Werde mir auch noch alles live anschauen irgendwann. Eine absolute Leseempfehlung von mir! Auch für das Hörbuch und den Film.
Beeindruckendes Tagebuch! Beeindruckende Persönlichkeit! Eine Schande, dass dieses tolle, kluge, witzige, empathische Mädchen nicht mehr für uns hat schreiben können. Sie wäre eine tolle Schriftstellerin geworden und ich bewundere sie für so viel Mut, Lebenswillen, Wissbegier und Ehrlichkeit. #niemalsvergessen #niewiederkrieg
Super umgesetzte Graphic Novel
Ich glaube, ich muss zum Inhalt an sich nicht viel sagen, wir sind uns vermutlich alle einig, wie wichtig dieses Tagebuch ist und welch einprägsame Einblicke man aus einer düsteren Zeit bekommt. Vorrangig habe ich diese Version gelesen, da ich meine Erinnerung rasch auffrischen wollte. Und ich muss sagen, die Graphic Novel wurde absolut beeindruckend umgesetzt. Passender Stil, gut zusammengefasster Inhalt. Ich denke, dieses Buch ist für jeden geeignet, der an der Geschichte interessiert ist und vielleicht doch etwas Berührungsangst mit der Thematik hat.

Warum tut denn niemand etwas ?
Zu Anfang fand ich es schon ein wenig komisch, das Tagebuch, das privateste eines Menschen zu lesen aber Ich finde jeder sollte diese Buch mindestens einmal gelesen haben.. Anne war ein wunderbares,neugieriges , selbstbewusstes freches Mädchen und es ist unglaublich grausam was Sie und ihre Familie, sowie Millionen andere Menschen erleben mussten. Gerade in der heutigen Zeit ist diese Thematik umso wichtiger. Das gelesene wird mir noch lange im Gedächtnis und im Herzen bleiben.
Ein mutiges Mädchen, das unvergessen bleibt!
Das Tagebuch der Anne Frank ist sehr bewegend, persönlich und öffnet einem die Augen darüber, wie schrecklich die Nazi-Zeit für Juden und andere Minderheiten war - obwohl man dies natürlich nie in Gänze begreifen kann. Alleine deswegen ist dieses Buch für mich ein Must-Read, welches ich jedem ans Herz legen möchte. Egal, wie alt man ist oder wo man her kommt, es ist immer wichtig sich mit der Geschichte seines Landes zu beschäftigen. Und das "Anne Frank Tagebuch" ist eines der vielen Puzzleteile und wichtigen Schritte, um die wohl schlimmste Zeit in Deutschland aufzuarbeiten!

Muss man gelesen haben!
Was für ein tolles, selbstreflektierendes Mädchen sie doch war. Wie kann man in solch einer schrecklichen Situation noch so hoffnungsvoll sein und so toll schreiben? Wahnsinn, dass es diese Aufzeichnungen gibt. Ein Buch, dass man gelesen haben muss. Es ist sehr schade, dass wir nicht weitere Werke von ihr lesen können und sie sich ihren Traum nie erfüllen konnte. Ein ganz wichtiges, geschichtliches Werk. Ich bin froh, dass ich es nun gelesen habe. In der Schule haben wir es damals nämlich nicht gelesen.

Sehr berührend. Definitiv eine Empfehlung, wenn nicht sogar eine Pflichtlektüre. Es werden die Tagebücher von Anne Frank erzählt. Ein jüdisches Mädchen, welches ab 1934 mit ihren Eltern und ihrer Schwester Margot auf der Flucht waren. Anne erzählte über ihr Leben und ihren Gedanken. Ihre Gedanken über ihr Leben und den Problemen die wir bis heute, unabhängig eines Krieges, noch haben. Es ist ein schöner Gedankenaustausch wie jung und alt miteinander leben und kommunizieren. Und es könnte vielen die Augen öffnen oder das Verständnis untereinander anregen. (Hörbuch)
Das Tagebuch der Anne Frank Ich habe es als Teenager gelesen und war damals schon ergriffen. Ich darf mir nicht ausmalen, wie schlimm es ist, über Jahre hinweg auf doch engstem Raum "gefangen" zu sein 😔 Anne ist als Teenager schon eine erstaunlich starke Persönlichkeit. Respekt vor allen Menschen in diesem Buch🙏 Anne ist Jüdin und versteckt sich während des 2. Weltkriegs vor den Nazis. Gemeinsam mit ihrer Familie und noch ein paar anderen Menschen. Während ihrer Zeit im Versteck fängt sie an Tagebuch zu schreiben und sich darin eine imaginäre Freundin zu denken der sie alles anvertrauen kann. Am Ende des Buches wird auch das Schicksal der einzelnen Personen und ihrer Helfer beschrieben. Man kann nur sagen, Hut ab vor diesen mutigen Menschen 🍀
Ein buch das jeder mal lesen muss!!!!
Ach je wo fange ich an…Man kennt die Geschichte von Anne Frank. Man hat davon gehört oder gelesen oder erzählt bekommen. Das Buch ist ein Must read. Als ich das Buch gelesen habe, habe ich viele der heutigen Thematik darin entdeckt. Was nicht verkehrt wäre wenn einige dies mal lesen sollte bzw nochmal falls man es vergessen hat. Ich habe mir Zeit gelassen es zu lesen. Es war schön zu lesen. Wie reif Anne schon zu dem Zeitpunkt war. Umso trauriger ist man wenn man das Buch beendet hat. Ich kann es nur EMPFEHLEN!! ❤️❤️❤️























































