Die Spielerin
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Description
Von der Bankerin in Zürich zur weltweit operierenden Buchhalterin der kalabrischen Mafia – ein Roman über eine unauffällige Frau.
Eine junge Frau zieht in den 1990er Jahren aus der niedersächsischen Provinz nach Zürich, um als Investmentbankerin Karriere zu machen. Dort lernt sie die Welt der Bad Banks kennen, in der weder Grenzen noch Gesetze zu gelten scheinen. Als ihre Karriere jedoch stagniert, erkennt sie, wie viel Freiraum es ihr gewährt, eine Frau zu sein, die übersehen wird: Abseits der Legalität investiert sie bald Millionen. Vor Gericht schließlich schweigt sie. Ihre Geschichte erzählen andere.
Mit »Die Spielerin« erschafft Isabelle Lehn eine ambivalente Heldin, die ihre Unscheinbarkeit zu nutzen weiß. Ein smarter und geschmeidiger Roman einer unbestechlichen Autorin – und ein aufregendes Spiel mit unseren eigenen Erwartungen. Inspiriert von einer wahren Geschichte.
Book Information
Author Description
Isabelle Lehn, geboren 1979 in Bonn, lebt heute in Leipzig und schreibt erzählende und essayistische Prosa. Sie ist promovierte Rhetorikerin, Autorin des mehrfach ausgezeichneten Debütromans »Binde zwei Vögel zusammen« und des Romans »Frühlingserwachen«. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis für ihren Aufsatz »Weibliches Schreiben« (S. Fischer hundertvierzehn), der sich mit der geschlechtsspezifischen Rolle von Autor:innen im Literaturbetrieb auseinandersetzt. Zuletzt erschien 2024 der Roman »Die Spielerin«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein kluger, aber fordernder Roman
Isabelle Lehn legt mit Die Spielerin einen Roman vor, der auf wahren Begebenheiten basiert und eine reale Figur als Vorlage hat – eine Frau, die aus der Wissenschaft aussteigt, um im Finanzsektor Fuß zu fassen. Der Stoff ist hochaktuell und brisant, doch die literarische Umsetzung polarisiert. Der Roman gliedert sich in drei Teile: Die Akademikerin, Die Finanzfrau und Die Spielerin. Diese Struktur spiegelt den inneren wie äußeren Wandel der Protagonistin wider – von der Selbstsuche in akademischen Kreisen über das Eintauchen in die Welt des Geldes bis hin zur Konfrontation mit den eigenen Grenzen im Spiel der Märkte. „Man spielt nicht gegen andere, man spielt gegen den Markt.“ – Ein Satz, der nicht nur das existenzielle Risiko beschreibt, sondern auch die emotionale Kälte, die große Teile des Romans durchzieht. Lehns Sprache bleibt sachlich, oft protokollartig, besonders in den Abschnitten über das Finanzwesen. Für Leser:innen ohne tiefere Vorkenntnisse wirkt das schnell überfrachtet, stellenweise distanziert. Zudem erschwert der häufige, fließende Perspektivwechsel den Zugang zur Hauptfigur – man bleibt eher Beobachter:in als Mitfühlende:r. Erst im Austausch mit der Autorin im Rahmen eines Buchgeplauders eröffnen sich die tieferen Intentionen: die Reflexion über Selbstverwirklichung, ökonomische Zwänge und das Scheitern im neoliberalen System. Dieses Hintergrundwissen macht einige der sperrigen Passagen verständlicher – und zeigt, wie bewusst Lehn mit literarischer Distanz arbeitet.

Ich hatte mir von dieser Geschichte ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt. Die Erzählweise ist sehr speziell: Aus verschiedenen Perspektiven wird das Leben von A beleuchtet. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe, und leider war sie dann auch nicht so spannend, wie ich es erwartet hatte. Erst gegen Ende des Buches wird klar, was genau passiert ist. Die Protagonistin blieb für mich schwer greifbar, ich hatte nie ein klares Bild von ihr. Da die Handlung auf einer wahren Begebenheit basiert, hätte ich mir am Ende des Buches mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Stattdessen habe ich es zugeklappt und fühlte mich ein wenig ratlos. Die Episoden in Zürich, wo es einige Schlüsselmomente gab, haben mir jedoch sehr gut gefallen. Diese Passagen waren beeindruckend und haben mich begeistert.

Was für ein intelligent geschriebenes Buch über eine Frau, die es schafft in der Männerdomäne der Hochfinanz Fuß zu fassen und die das dort erworbene Wissen später dazu nutzt, Gelder für die italienische Mafia zu waschen. Durch den Kunstgriff, die Protagonistin lediglich immer als A. zu bezeichnen driftet das Buch nicht in Richtung feministischer Frauenroman ab, sondern die Autorin beschreibt kühl und sachlich Aufstieg und Fall ihrer Hauptperson. Wenngleich das in drei Teile gegliederte Buch im zweiten Teil ein wenig langatmig daher kommt, hat es mich insgesamt doch voll überzeugt. Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge und Anlageformen sind zwar nicht Voraussetzung, erleichtern aber das Verständnis für den Inhalt.
Für mich ein Jahreshighlight - klug und kritisch geschrieben.
Ich präsentiere: Ein definitives Jahreshighlight. Isabelle Lehn habe ich letztes Jahr auf dem Poet:innenfest Erlangen zugehört und da ich „Die Spielerin“ vorher schon auf der Wunschliste hatte, ist der Roman danach nach ganz oben gewandert. Beim Weihnachtsbuchwichteln hab ich es geschenkt bekommen und jetzt habe ich es endlich geschafft zu lesen. Der Roman ist in verschiedene Teile gegliedert, wobei es im Kern um A. geht, die als junge Bankerin in der Schweiz Karriere macht, immer weiter in die Grauzonen bis Illegalität des Finanzmarktes vordringt und das jahrelang tun kann, weil niemand der mittelalten ruhigen Frau so etwas zutrauen würde. Schließlich wären Frauen doch nicht so abgezockt?! Mit genau dieser letztlich misogynen Einstellung spielt und arbeitet Isabelle Lehn sehr gekonnt, indem sie zunächst die Geschichte, durch die A. nun doch vor Gericht sitzt, aus der Perspektive der Männer und weniger Frauen erzählen lässt, mit denen A. über die Jahre zusammengearbeitet hat. Und in deren Wahrnehmung ist A. unscheinbar, halb gescheitert, naiv und eher ein Ärgernis, aber keinesfalls fähig, sie jahrelang hinters Licht zu führen. Darauf wechselt die Perspektive und die Geschichte von A. wird aus ihrer Sicht nacherzählt. Und prompt landen wir in einer Kriminalstory, wie sie spannender nicht sein könnte und die alles hat, von Amoralität über Waffen und Doppelleben bis Luxus und Hintermänner. Nur: Diese Illegalität ist eng verwoben mit dem internationalen Finanzmarkt, kann erblühen, weil niemand zu genau hinschauen will, wo sich das angelegte Geld so wundersam schnell vermehrt. Und dass ich das Buch mit einem zynischen Grinsen im Gesicht abgeschlossen habe, spricht zwar sehr fürs Buch, schmeckt aber auch bitter. Denn Grundlage dieses Romans ist – leider – eine wahre Geschichte und naja, die CumEx-Chefermittlerin hat ja grade erst gekündigt & in den Aktivismus gewechselt, weil diese Kriminalität einfach nicht geahndet wird. Und dass man davon bisher noch nicht so viel gehört hat, ist eventuell zumindest teilweise auf die Unsichtbarkeit nicht als Femme Fatale auftretender krimineller Frauen im Finanzsektor zurückzuführen. Eine schwäbische Investmentbankerin, an deren Händen das Blut illegaler Waffen-Investments klebt? Also bitte! Ich würde eigentlich gerne eine richtig lange Rezension hier draus machen, aber der Roman lebt von seinen Wendungen, der stets präsenten Gesellschafts-, Kapitalismus- und Patriarchatskritik bei gleichzeitigen schnellen und unerwarteten Wendungen. Deshalb belasse ich es diesmal bei einer sehr kurzen Rezension mit knackigen Zitaten, um nichts vorwegzunehmen. Außer: Lest den Roman, ihr werdet es nicht bereuen.
Form vor Vergnügen
Wer ist diese Frau, die nach einer Karriere im Investmentbanking zur Geldwäscherin der Mafia wandelt? Dieser Frage nähert sich das als Investigativroman beschriebene Werk nuanciert und mit feinen Beobachtungen an. Der Roman ist dabei von wahren Begebenheiten inspiriert, was sich sowohl in Form als auch Sprache deutlich niederschlägt. Tatsächlich hat sich hier mein ansonsten eher nutzloser Finance-Master mal bewährt: es werden sehr viele Fachbegriffe verwendet und genau wie in dem Masterstudium macht das nicht wirklich Spaß. Der Form folgend werden wie wahrscheinlich im echten Fall nur wenig Informationen über die Zeit der Protagonistin bei der Mafia geteilt - was grundsätzlich stringent und richtig ist, aber damit vieles was mich als Leserin interessiert hätte leider auslässt.
Zu viel Inhalt will ich gar nicht verraten. Eine Frau, die ihre Unscheinbarkeit zu nutzen weiß und in der hauptsächlich männlich geführten Finanzwelt viele Fäden in der Hand hat, wird zur Buchhalterin der Mafia. Der erste Teil des Romans besteht aus der Beschreibung scheinbar zusammenhangloser Personen. Und dann zeichnet Isabelle Lehn die wilde Fahrt der A. Eine Karriere immer am Rand der Legalität und doch im Schutze der eigenen Unsichtbarkeit. Ein Tanz einer vermeintlich grauen Maus auf dem internationalen Finanzparkett. Und Stück für Stück fügt sich das Puzzle zusammen. Dieser super recherchierte Roman mit seiner toll gezeichneten Protagonistin hat mich richtig gut unterhalten. Und ganz nebenbei hab ich einiges gelernt. Leseempfehlung!
Isabelle Lehns Roman „Die Spielerin“ ist eine scharfsinnige und fesselnde Geschichte über Macht, Geschlechterdynamik und moralische Zwiespalte in der Finanzwelt. Die Protagonistin, deren Name bewusst nicht genannt wird, ist eine kluge, ehrgeizige Frau, die aus einer niedersächsischen Kleinstadt nach Zürich kommt, um als Investmentbankerin Karriere zu machen. In einer von Männern dominierten Branche bleibt sie zunächst unscheinbar, von den männlichen Kollegen übersehen und unterschätzt. Doch genau diese Unsichtbarkeit nutzt sie aus, um sich in den Schattenseiten des Bankwesens nach oben zu arbeiten. Sie entwickelt sich zu einer skrupellosen Spielerin, die über Offshore-Konten, Briefkastenfirmen und mafiöse Geschäfte Millionen bewegt und dabei alle hintergeht, die ihr im Weg stehen. Lehns Roman beginnt an einem dramatischen Wendepunkt: A. steht vor Gericht und schweigt. Ihre Geschichte wird von anderen erzählt, was eine gewisse Distanz schafft und die Leserschaft dazu zwingt, zwischen den Zeilen zu lesen und die Protagonistin selbst zu hinterfragen. Diese Erzählweise unterstreicht den geheimnisvollen und manipulativen Charakter der Hauptfigur. Lehn gibt keinen einfachen Zugang zu ihrer Protagonistin – eine Frau, die mit Intelligenz und Kaltschnäuzigkeit das von Männern geprägte Machtgefüge nicht nur hinterfragt, sondern es aus den Angeln hebt. Dabei lässt Lehn offen, ob man A. bewundern oder verurteilen soll. Was „Die Spielerin“ besonders auszeichnet, ist der nüchterne, fast dokumentarische Schreibstil der Autorin. Lehn verzichtet auf dramatische Überhöhungen und präsentiert das Geschehen sachlich und präzise. Die Welt der Hochfinanz wird dabei nicht nur als komplexes System, sondern auch als moralischer Sumpf entlarvt. Ein zentraler Aspekt des Romans ist der geschickte Umgang mit dem Thema Macht. A. bleibt lange Zeit unter dem Radar der mächtigen Männer, die sie ausnutzen und sexistisch herabwürdigen. Doch sie dreht den Spieß um und zeigt, dass auch in einem System, das sie anfangs benachteiligt, eine Frau, die das Spiel beherrscht, triumphieren kann. Ihre moralische Verkommenheit und ihre Ambitionen machen sie zu einer Antiheldin, mit der es schwer ist, sich zu identifizieren, die aber dennoch fasziniert. A. bleibt bis zum Ende eine schwer zu fassende Figur, die sich nicht erklären will und es anderen überlässt, ihre Geschichte zu deuten. „Die Spielerin“ ist nicht nur eine Abrechnung mit dem Patriarchat, sondern auch ein Einblick in die düstere Seite der globalen Finanzwelt. Die Beschreibungen der Finanzmärkte und illegalen Finanztransaktionen wirken beunruhigend real und zeigen, wie Menschen die Lücken im System für persönliche Machtgewinne nutzen. Dabei ist es weniger der technische Aspekt des Bankwesens, der im Vordergrund steht, sondern vielmehr das Netzwerk aus Lügen, Intrigen und illegalen Geschäften, das die Protagonistin spinnt. Isabelle Lehn ist mit „Die Spielerin“ ein eindrucksvoller Roman gelungen, der die Abgründe der Finanzwelt mit der Frage nach Macht, Geschlecht und Moral verknüpft. Es ist eine Geschichte, die lange nachwirkt, die Grenzen des Aushaltbaren testet und gleichzeitig eine subtile, aber wirkungsvolle Kritik am patriarchalen Machtgefüge übt. Ein packendes literarisches Erlebnis!

Die Entwicklung der Protagonistin in „Die Spielerin“ ist faszinierend und komplex. Zu Beginn des Romans zieht die junge Frau, deren Name bewusst nicht genannt wird, aus einer niedersächsischen Kleinstadt in den 1990er Jahren nach Zürich, um als Investmentbankerin Karriere zu machen. Sie beginnt ihre Laufbahn in einer Welt, die von Männern dominiert wird und in der sie zunächst als unscheinbar wahrgenommen und immer übersehen wird. Diese Unscheinbarkeit erweist sich jedoch als ihre größte Stärke und ihre Ambivalenz im Charakter ist beeindruckend. Im Laufe ihrer Karriere stößt sie auf die düstere Seite des Bankwesens, die sogenannten „Bad Banks“, in denen die üblichen Regeln und Gesetze keine Rolle mehr spielen. Als ihre Karriere stagniert und sie realisiert, dass sie in der konventionellen Finanzwelt nicht weiterkommt, beginnt sie, diese Schattenseiten für sich zu nutzen. Sie erkennt, dass ihre Position als „unsichtbare“ Frau ihr erlaubt, Risiken einzugehen und in einer Welt der Illegalität zu operieren, ohne dass man ihr sofort auf die Schliche kommt. Dieser Wendepunkt ist entscheidend für ihre Transformation. Sie entwickelt eine bemerkenswerte Kaltschnäuzigkeit und Intelligenz, mit der sie beginnt, Millionen für die kalabrische Mafia zu investieren. Ihre Fähigkeit, sich in dieser gefährlichen Welt zu behaupten, zeigt eine tiefgreifende Veränderung von einer ambitionierten, aber zunächst angepassten Frau, zu einer kalkulierenden Spielerin, die das System gekonnt für ihre Zwecke nutzt. Schließlich führt ihre Reise sie vor Gericht, doch anstatt sich zu erklären, schweigt sie. Dies unterstreicht ihre endgültige Transformation. Sie ist nicht mehr das unscheinbare Mädchen aus der Provinz, sondern eine Frau, die sich in einer moralisch fragwürdigen, aber mächtigen Position befindet und die Kontrolle über ihre eigene Geschichte behält, indem sie diese nicht preisgibt. Ihr Schweigen ist nicht nur ein Zeichen von Macht, sondern auch eine bewusste Entscheidung, die Deutung ihrer Geschichte anderen zu überlassen. Was mich fasziniert, ist, wie Lehn die komplexen Verflechtungen innerhalb des Finanzwesens in die Handlung integriert hat. Die Welt der „Bad Banks“ wird lebendig und greifbar dargestellt. Die Protagonistin navigiert durch diese Welt mit einer Kaltschnäuzigkeit und Intelligenz, die sie zu einer faszinierenden, wenn auch moralisch zwiespältigen, Heldin macht. Ihre Entwicklung, von einer ehrgeizigen Bankerin zur skrupellosen Person, macht „Die Spielerin“ zu einem besonders fesselnden und vielschichtigen Roman, der zeigt, wie Menschen durch ihre Umgebung und ihre Entscheidungen geformt werden. Ihre stille Macht und die Art, wie sie sich in einem männlich dominierten Umfeld behauptet, finde ich fabelhaft. Das Schweigen vor Gericht, während andere ihre Geschichte erzählen, ist ein kraftvoller Moment im Roman, der viel Raum für eigene Reflexionen über Schuld, Macht und Moral lässt. Für mich ein Highlight und meisterhaft erzählter Roman, ich bin total begeistert! Fette #Leseempfehlung!

Das Thema und die Grundidee sind sehr stark. Es gibt viel zu wenig Romane aus dem Finanz-Milieu. Auch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven im ersten Teil ist ambitioniert gemacht. Der Rückblick im zweiten Teil nimmt aber Schwung raus und man kommt erst in den letzten 40 Seiten auf die „Höhe der Zeit“. Insgesamt aber immer noch besser, als vieles aus der Gegenwartsliteratur.
Schwierig zu beschreiben
Das Buch hätte mich beinahe in eine Leseflaute getrieben, allein, weil der Gedanke an das Buch so müßig war. Wenn man aber dann mal angefangen hat, wollte man kaum mehr aufhören. Die Geschichte war irgendwie spannend aber auch irgendwie nicht, da ich mich im Finanzwesen absolut nicht auskennen. Aber allein der Schreibstil machte es lesenwert. Es war sehr klug geschrieben, mit verstecktem Humor, sehr fein finde ich. Die Geschichte wurde generell toll erzählt, von hinten aufgerollt und am Ende erschien alles sinnig. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, nur war es trotzdem schwierig reinzufinden.
Sehr schöne Sprache. Die Protagonistin ist vielschichtig und undurchdringlich. Sie schafft es alle aufs Glatteis zu führen.
Meine Rezension gibt es ab dem 1. Februar auf www.frachtwerk.ch zu lesen Oder auch gerne hier: https://www.frachtwerk.ch/artikel/literatur-isabelle-lehn-die-spielerin-rezension-buch-schweiz
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Von der Bankerin in Zürich zur weltweit operierenden Buchhalterin der kalabrischen Mafia – ein Roman über eine unauffällige Frau.
Eine junge Frau zieht in den 1990er Jahren aus der niedersächsischen Provinz nach Zürich, um als Investmentbankerin Karriere zu machen. Dort lernt sie die Welt der Bad Banks kennen, in der weder Grenzen noch Gesetze zu gelten scheinen. Als ihre Karriere jedoch stagniert, erkennt sie, wie viel Freiraum es ihr gewährt, eine Frau zu sein, die übersehen wird: Abseits der Legalität investiert sie bald Millionen. Vor Gericht schließlich schweigt sie. Ihre Geschichte erzählen andere.
Mit »Die Spielerin« erschafft Isabelle Lehn eine ambivalente Heldin, die ihre Unscheinbarkeit zu nutzen weiß. Ein smarter und geschmeidiger Roman einer unbestechlichen Autorin – und ein aufregendes Spiel mit unseren eigenen Erwartungen. Inspiriert von einer wahren Geschichte.
Book Information
Author Description
Isabelle Lehn, geboren 1979 in Bonn, lebt heute in Leipzig und schreibt erzählende und essayistische Prosa. Sie ist promovierte Rhetorikerin, Autorin des mehrfach ausgezeichneten Debütromans »Binde zwei Vögel zusammen« und des Romans »Frühlingserwachen«. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis für ihren Aufsatz »Weibliches Schreiben« (S. Fischer hundertvierzehn), der sich mit der geschlechtsspezifischen Rolle von Autor:innen im Literaturbetrieb auseinandersetzt. Zuletzt erschien 2024 der Roman »Die Spielerin«.
Posts
Ein kluger, aber fordernder Roman
Isabelle Lehn legt mit Die Spielerin einen Roman vor, der auf wahren Begebenheiten basiert und eine reale Figur als Vorlage hat – eine Frau, die aus der Wissenschaft aussteigt, um im Finanzsektor Fuß zu fassen. Der Stoff ist hochaktuell und brisant, doch die literarische Umsetzung polarisiert. Der Roman gliedert sich in drei Teile: Die Akademikerin, Die Finanzfrau und Die Spielerin. Diese Struktur spiegelt den inneren wie äußeren Wandel der Protagonistin wider – von der Selbstsuche in akademischen Kreisen über das Eintauchen in die Welt des Geldes bis hin zur Konfrontation mit den eigenen Grenzen im Spiel der Märkte. „Man spielt nicht gegen andere, man spielt gegen den Markt.“ – Ein Satz, der nicht nur das existenzielle Risiko beschreibt, sondern auch die emotionale Kälte, die große Teile des Romans durchzieht. Lehns Sprache bleibt sachlich, oft protokollartig, besonders in den Abschnitten über das Finanzwesen. Für Leser:innen ohne tiefere Vorkenntnisse wirkt das schnell überfrachtet, stellenweise distanziert. Zudem erschwert der häufige, fließende Perspektivwechsel den Zugang zur Hauptfigur – man bleibt eher Beobachter:in als Mitfühlende:r. Erst im Austausch mit der Autorin im Rahmen eines Buchgeplauders eröffnen sich die tieferen Intentionen: die Reflexion über Selbstverwirklichung, ökonomische Zwänge und das Scheitern im neoliberalen System. Dieses Hintergrundwissen macht einige der sperrigen Passagen verständlicher – und zeigt, wie bewusst Lehn mit literarischer Distanz arbeitet.

Ich hatte mir von dieser Geschichte ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt. Die Erzählweise ist sehr speziell: Aus verschiedenen Perspektiven wird das Leben von A beleuchtet. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe, und leider war sie dann auch nicht so spannend, wie ich es erwartet hatte. Erst gegen Ende des Buches wird klar, was genau passiert ist. Die Protagonistin blieb für mich schwer greifbar, ich hatte nie ein klares Bild von ihr. Da die Handlung auf einer wahren Begebenheit basiert, hätte ich mir am Ende des Buches mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Stattdessen habe ich es zugeklappt und fühlte mich ein wenig ratlos. Die Episoden in Zürich, wo es einige Schlüsselmomente gab, haben mir jedoch sehr gut gefallen. Diese Passagen waren beeindruckend und haben mich begeistert.

Was für ein intelligent geschriebenes Buch über eine Frau, die es schafft in der Männerdomäne der Hochfinanz Fuß zu fassen und die das dort erworbene Wissen später dazu nutzt, Gelder für die italienische Mafia zu waschen. Durch den Kunstgriff, die Protagonistin lediglich immer als A. zu bezeichnen driftet das Buch nicht in Richtung feministischer Frauenroman ab, sondern die Autorin beschreibt kühl und sachlich Aufstieg und Fall ihrer Hauptperson. Wenngleich das in drei Teile gegliederte Buch im zweiten Teil ein wenig langatmig daher kommt, hat es mich insgesamt doch voll überzeugt. Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge und Anlageformen sind zwar nicht Voraussetzung, erleichtern aber das Verständnis für den Inhalt.
Für mich ein Jahreshighlight - klug und kritisch geschrieben.
Ich präsentiere: Ein definitives Jahreshighlight. Isabelle Lehn habe ich letztes Jahr auf dem Poet:innenfest Erlangen zugehört und da ich „Die Spielerin“ vorher schon auf der Wunschliste hatte, ist der Roman danach nach ganz oben gewandert. Beim Weihnachtsbuchwichteln hab ich es geschenkt bekommen und jetzt habe ich es endlich geschafft zu lesen. Der Roman ist in verschiedene Teile gegliedert, wobei es im Kern um A. geht, die als junge Bankerin in der Schweiz Karriere macht, immer weiter in die Grauzonen bis Illegalität des Finanzmarktes vordringt und das jahrelang tun kann, weil niemand der mittelalten ruhigen Frau so etwas zutrauen würde. Schließlich wären Frauen doch nicht so abgezockt?! Mit genau dieser letztlich misogynen Einstellung spielt und arbeitet Isabelle Lehn sehr gekonnt, indem sie zunächst die Geschichte, durch die A. nun doch vor Gericht sitzt, aus der Perspektive der Männer und weniger Frauen erzählen lässt, mit denen A. über die Jahre zusammengearbeitet hat. Und in deren Wahrnehmung ist A. unscheinbar, halb gescheitert, naiv und eher ein Ärgernis, aber keinesfalls fähig, sie jahrelang hinters Licht zu führen. Darauf wechselt die Perspektive und die Geschichte von A. wird aus ihrer Sicht nacherzählt. Und prompt landen wir in einer Kriminalstory, wie sie spannender nicht sein könnte und die alles hat, von Amoralität über Waffen und Doppelleben bis Luxus und Hintermänner. Nur: Diese Illegalität ist eng verwoben mit dem internationalen Finanzmarkt, kann erblühen, weil niemand zu genau hinschauen will, wo sich das angelegte Geld so wundersam schnell vermehrt. Und dass ich das Buch mit einem zynischen Grinsen im Gesicht abgeschlossen habe, spricht zwar sehr fürs Buch, schmeckt aber auch bitter. Denn Grundlage dieses Romans ist – leider – eine wahre Geschichte und naja, die CumEx-Chefermittlerin hat ja grade erst gekündigt & in den Aktivismus gewechselt, weil diese Kriminalität einfach nicht geahndet wird. Und dass man davon bisher noch nicht so viel gehört hat, ist eventuell zumindest teilweise auf die Unsichtbarkeit nicht als Femme Fatale auftretender krimineller Frauen im Finanzsektor zurückzuführen. Eine schwäbische Investmentbankerin, an deren Händen das Blut illegaler Waffen-Investments klebt? Also bitte! Ich würde eigentlich gerne eine richtig lange Rezension hier draus machen, aber der Roman lebt von seinen Wendungen, der stets präsenten Gesellschafts-, Kapitalismus- und Patriarchatskritik bei gleichzeitigen schnellen und unerwarteten Wendungen. Deshalb belasse ich es diesmal bei einer sehr kurzen Rezension mit knackigen Zitaten, um nichts vorwegzunehmen. Außer: Lest den Roman, ihr werdet es nicht bereuen.
Form vor Vergnügen
Wer ist diese Frau, die nach einer Karriere im Investmentbanking zur Geldwäscherin der Mafia wandelt? Dieser Frage nähert sich das als Investigativroman beschriebene Werk nuanciert und mit feinen Beobachtungen an. Der Roman ist dabei von wahren Begebenheiten inspiriert, was sich sowohl in Form als auch Sprache deutlich niederschlägt. Tatsächlich hat sich hier mein ansonsten eher nutzloser Finance-Master mal bewährt: es werden sehr viele Fachbegriffe verwendet und genau wie in dem Masterstudium macht das nicht wirklich Spaß. Der Form folgend werden wie wahrscheinlich im echten Fall nur wenig Informationen über die Zeit der Protagonistin bei der Mafia geteilt - was grundsätzlich stringent und richtig ist, aber damit vieles was mich als Leserin interessiert hätte leider auslässt.
Zu viel Inhalt will ich gar nicht verraten. Eine Frau, die ihre Unscheinbarkeit zu nutzen weiß und in der hauptsächlich männlich geführten Finanzwelt viele Fäden in der Hand hat, wird zur Buchhalterin der Mafia. Der erste Teil des Romans besteht aus der Beschreibung scheinbar zusammenhangloser Personen. Und dann zeichnet Isabelle Lehn die wilde Fahrt der A. Eine Karriere immer am Rand der Legalität und doch im Schutze der eigenen Unsichtbarkeit. Ein Tanz einer vermeintlich grauen Maus auf dem internationalen Finanzparkett. Und Stück für Stück fügt sich das Puzzle zusammen. Dieser super recherchierte Roman mit seiner toll gezeichneten Protagonistin hat mich richtig gut unterhalten. Und ganz nebenbei hab ich einiges gelernt. Leseempfehlung!
Isabelle Lehns Roman „Die Spielerin“ ist eine scharfsinnige und fesselnde Geschichte über Macht, Geschlechterdynamik und moralische Zwiespalte in der Finanzwelt. Die Protagonistin, deren Name bewusst nicht genannt wird, ist eine kluge, ehrgeizige Frau, die aus einer niedersächsischen Kleinstadt nach Zürich kommt, um als Investmentbankerin Karriere zu machen. In einer von Männern dominierten Branche bleibt sie zunächst unscheinbar, von den männlichen Kollegen übersehen und unterschätzt. Doch genau diese Unsichtbarkeit nutzt sie aus, um sich in den Schattenseiten des Bankwesens nach oben zu arbeiten. Sie entwickelt sich zu einer skrupellosen Spielerin, die über Offshore-Konten, Briefkastenfirmen und mafiöse Geschäfte Millionen bewegt und dabei alle hintergeht, die ihr im Weg stehen. Lehns Roman beginnt an einem dramatischen Wendepunkt: A. steht vor Gericht und schweigt. Ihre Geschichte wird von anderen erzählt, was eine gewisse Distanz schafft und die Leserschaft dazu zwingt, zwischen den Zeilen zu lesen und die Protagonistin selbst zu hinterfragen. Diese Erzählweise unterstreicht den geheimnisvollen und manipulativen Charakter der Hauptfigur. Lehn gibt keinen einfachen Zugang zu ihrer Protagonistin – eine Frau, die mit Intelligenz und Kaltschnäuzigkeit das von Männern geprägte Machtgefüge nicht nur hinterfragt, sondern es aus den Angeln hebt. Dabei lässt Lehn offen, ob man A. bewundern oder verurteilen soll. Was „Die Spielerin“ besonders auszeichnet, ist der nüchterne, fast dokumentarische Schreibstil der Autorin. Lehn verzichtet auf dramatische Überhöhungen und präsentiert das Geschehen sachlich und präzise. Die Welt der Hochfinanz wird dabei nicht nur als komplexes System, sondern auch als moralischer Sumpf entlarvt. Ein zentraler Aspekt des Romans ist der geschickte Umgang mit dem Thema Macht. A. bleibt lange Zeit unter dem Radar der mächtigen Männer, die sie ausnutzen und sexistisch herabwürdigen. Doch sie dreht den Spieß um und zeigt, dass auch in einem System, das sie anfangs benachteiligt, eine Frau, die das Spiel beherrscht, triumphieren kann. Ihre moralische Verkommenheit und ihre Ambitionen machen sie zu einer Antiheldin, mit der es schwer ist, sich zu identifizieren, die aber dennoch fasziniert. A. bleibt bis zum Ende eine schwer zu fassende Figur, die sich nicht erklären will und es anderen überlässt, ihre Geschichte zu deuten. „Die Spielerin“ ist nicht nur eine Abrechnung mit dem Patriarchat, sondern auch ein Einblick in die düstere Seite der globalen Finanzwelt. Die Beschreibungen der Finanzmärkte und illegalen Finanztransaktionen wirken beunruhigend real und zeigen, wie Menschen die Lücken im System für persönliche Machtgewinne nutzen. Dabei ist es weniger der technische Aspekt des Bankwesens, der im Vordergrund steht, sondern vielmehr das Netzwerk aus Lügen, Intrigen und illegalen Geschäften, das die Protagonistin spinnt. Isabelle Lehn ist mit „Die Spielerin“ ein eindrucksvoller Roman gelungen, der die Abgründe der Finanzwelt mit der Frage nach Macht, Geschlecht und Moral verknüpft. Es ist eine Geschichte, die lange nachwirkt, die Grenzen des Aushaltbaren testet und gleichzeitig eine subtile, aber wirkungsvolle Kritik am patriarchalen Machtgefüge übt. Ein packendes literarisches Erlebnis!

Die Entwicklung der Protagonistin in „Die Spielerin“ ist faszinierend und komplex. Zu Beginn des Romans zieht die junge Frau, deren Name bewusst nicht genannt wird, aus einer niedersächsischen Kleinstadt in den 1990er Jahren nach Zürich, um als Investmentbankerin Karriere zu machen. Sie beginnt ihre Laufbahn in einer Welt, die von Männern dominiert wird und in der sie zunächst als unscheinbar wahrgenommen und immer übersehen wird. Diese Unscheinbarkeit erweist sich jedoch als ihre größte Stärke und ihre Ambivalenz im Charakter ist beeindruckend. Im Laufe ihrer Karriere stößt sie auf die düstere Seite des Bankwesens, die sogenannten „Bad Banks“, in denen die üblichen Regeln und Gesetze keine Rolle mehr spielen. Als ihre Karriere stagniert und sie realisiert, dass sie in der konventionellen Finanzwelt nicht weiterkommt, beginnt sie, diese Schattenseiten für sich zu nutzen. Sie erkennt, dass ihre Position als „unsichtbare“ Frau ihr erlaubt, Risiken einzugehen und in einer Welt der Illegalität zu operieren, ohne dass man ihr sofort auf die Schliche kommt. Dieser Wendepunkt ist entscheidend für ihre Transformation. Sie entwickelt eine bemerkenswerte Kaltschnäuzigkeit und Intelligenz, mit der sie beginnt, Millionen für die kalabrische Mafia zu investieren. Ihre Fähigkeit, sich in dieser gefährlichen Welt zu behaupten, zeigt eine tiefgreifende Veränderung von einer ambitionierten, aber zunächst angepassten Frau, zu einer kalkulierenden Spielerin, die das System gekonnt für ihre Zwecke nutzt. Schließlich führt ihre Reise sie vor Gericht, doch anstatt sich zu erklären, schweigt sie. Dies unterstreicht ihre endgültige Transformation. Sie ist nicht mehr das unscheinbare Mädchen aus der Provinz, sondern eine Frau, die sich in einer moralisch fragwürdigen, aber mächtigen Position befindet und die Kontrolle über ihre eigene Geschichte behält, indem sie diese nicht preisgibt. Ihr Schweigen ist nicht nur ein Zeichen von Macht, sondern auch eine bewusste Entscheidung, die Deutung ihrer Geschichte anderen zu überlassen. Was mich fasziniert, ist, wie Lehn die komplexen Verflechtungen innerhalb des Finanzwesens in die Handlung integriert hat. Die Welt der „Bad Banks“ wird lebendig und greifbar dargestellt. Die Protagonistin navigiert durch diese Welt mit einer Kaltschnäuzigkeit und Intelligenz, die sie zu einer faszinierenden, wenn auch moralisch zwiespältigen, Heldin macht. Ihre Entwicklung, von einer ehrgeizigen Bankerin zur skrupellosen Person, macht „Die Spielerin“ zu einem besonders fesselnden und vielschichtigen Roman, der zeigt, wie Menschen durch ihre Umgebung und ihre Entscheidungen geformt werden. Ihre stille Macht und die Art, wie sie sich in einem männlich dominierten Umfeld behauptet, finde ich fabelhaft. Das Schweigen vor Gericht, während andere ihre Geschichte erzählen, ist ein kraftvoller Moment im Roman, der viel Raum für eigene Reflexionen über Schuld, Macht und Moral lässt. Für mich ein Highlight und meisterhaft erzählter Roman, ich bin total begeistert! Fette #Leseempfehlung!

Das Thema und die Grundidee sind sehr stark. Es gibt viel zu wenig Romane aus dem Finanz-Milieu. Auch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven im ersten Teil ist ambitioniert gemacht. Der Rückblick im zweiten Teil nimmt aber Schwung raus und man kommt erst in den letzten 40 Seiten auf die „Höhe der Zeit“. Insgesamt aber immer noch besser, als vieles aus der Gegenwartsliteratur.
Schwierig zu beschreiben
Das Buch hätte mich beinahe in eine Leseflaute getrieben, allein, weil der Gedanke an das Buch so müßig war. Wenn man aber dann mal angefangen hat, wollte man kaum mehr aufhören. Die Geschichte war irgendwie spannend aber auch irgendwie nicht, da ich mich im Finanzwesen absolut nicht auskennen. Aber allein der Schreibstil machte es lesenwert. Es war sehr klug geschrieben, mit verstecktem Humor, sehr fein finde ich. Die Geschichte wurde generell toll erzählt, von hinten aufgerollt und am Ende erschien alles sinnig. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, nur war es trotzdem schwierig reinzufinden.
Sehr schöne Sprache. Die Protagonistin ist vielschichtig und undurchdringlich. Sie schafft es alle aufs Glatteis zu führen.
Meine Rezension gibt es ab dem 1. Februar auf www.frachtwerk.ch zu lesen Oder auch gerne hier: https://www.frachtwerk.ch/artikel/literatur-isabelle-lehn-die-spielerin-rezension-buch-schweiz



















