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The Tenant of Wildfell Hall

4.1(59)
Language
English
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About the book

With an Introduction and Notes by Peter Merchant, Canterbury Christchurch University College The Tenant of Wildfell Hall is a powerful and sometimes violent novel of expectation, love, oppression, sin, religion and betrayal. It portrays the disintegration of the marriage of Helen Huntingdon, the mysterious 'tenant' of the title, and her dissolute, alcoholic husband. Defying convention, Helen leaves her husband to protect their young son from his father's influence, and earns her own living as an artist. Whilst in hiding at Wildfell Hall, she encounters Gilbert Markham, who falls in love with her. On its first publication in 1848, Anne Brontë's second novel was criticised for being 'coarse' and 'brutal'. The Tenant of Wildfell Hall challenges the social conventions of the early nineteenth century in a strong defence of women's rights in the face of psychological abuse from their husbands. Anne Brontë's style is bold, naturalistic and passionate, and this novel, which her sister Charlotte considered 'an entire mistake', has earned Anne a position in English literature in her own right, not just as the youngest member of the Brontë family. This newly reset text is taken from a copy of the 1848 second edition in the Library of the Brontë Parsonage Museum and has been edited to correct known errors in that edition.

Editions (50)

ISBN9781853264887
PublisherWordsworth Editions Ltd
Publication Date10/05/96
Pages432

Reviews & Ratings

59 ratings

10 reviews

4.1

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  • nancyspencer
    nancyspencer

    41 Followers

    4.5

    Überraschend guter Roman! Spannend, unerschrocken, feministisch.

    In intelligent verschachtelten Erzählperspektiven lesen wir über die Geschichte der Hauptheldin Helen Graham, die irgendwie kein gutes Händchen bei der Ehegattenwahl hat und mit zunehmender Verzweiflung eine Ausweg sucht. Schwierig Mitte des 19. Jahrhunderts. Nicht nur schwierig, sondern auch illegal. Aber sie ist unerschrocken und ich habe mit Spannung ihren Weg verfolgt. Gut erzählt, kreative Sprache, bildhaft, witzig, berührend. Vielleicht einer der besten Romane des 19. Jahrhunderts!

    Jan 10, 2026

  • tina71
    tina71

    150 Followers

    5.0

    Dieser Roman, von der jüngsten der Brontë Schwestern, Anne Brontë, steht den anderen Werken der Schwestern in nichts nach. Wir begleiten hier unseren Protagonisten Gilbert, wie er sich nach und nach in die geheimnisvolle zugezogene Herrin von Wildfell Hall ( Helen) verliebt. Über Helen erfahren wir durch ihre Tagebucheinträge, die sie Gilbert zu lesen gibt, was für eine furchtbare Ehe sie führt und wie sie, durch die Flucht vor ihrem Mann, versucht ihren Sohn vor dem negativen Einfluss ihres Gatten zu schützen. Das Getratsche und Getuschel, was eine alleinerziehende Frau, allein auf einem Anwesen zu erwarten hat, beirrt Helen nicht und mutig nimmt sie die Herausforderung an und hat zu vielen Themen ihre, für diese Zeit, ganz eigene Sichtweise. Das Buch ist relativ umfangreich und lässt sich Zeit mit dem Aufbau ohne dass es zu langatmig wird. Ich liebe einfach den Erzählstil und die Sprache solcher Geschichten. Ich mag die Gesellschaftskritik, Poesie, die Dramatik, die Romantik, den Humor, die wunderschönen Beschreibungen und die Zeichnung der Charaktere. Für mich ein großartiges Lesevergnügen und Highlight.

    Feb 7, 2026

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    5.0

    In Anne Brontes Roman "Die Herrin von Wildfell Hall" wird eine starke Frau in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt, die sich gegen das vorgegebene Rollenbild als Ehefrau auflehnt und sich schließlich sogar von ihrem verkommenen Ehemann trennt, um sich und ihren Sohn zu schützen. Die bitteren Erfahrungen lassen ihr Herz jedoch nicht ganz erhärten und so öffnet sie sich zögerlich für eine neue Liebe. Wird diese jedoch überhaupt eine Chance haben, sich zu bewähren? Für diesen Roman hat die Autorin eine Heldin geschaffen, die frei von den Vorstellungen der damaligen Gesellschaft, unabänderlich ihrem eigenen Gewissen folgt und durch die gelebten moralischen Grundsätze die Scheinheiligkeit und die Grausamkeit der dominant männlichen Gesellschaft aufzeigt. Junge Damen wachsen behütet auf und werden nicht auf die raue Wirklichkeit vorbereitet. So folgen sie wie Schlachtlämmer dem Rat der Mutter und machen eine sogenannte gute Partie. Eine gut gefüllte Börse oder ein hochtrabender Titel nützen der gequälten Ehefrau aber recht wenig, die den Entgleisungen des egoistischen Ehemannes wenig entgegenzusetzen hat. So verblüht so manch englische Rose schnell dahin und wird zu einer verhärmten Frau. Obwohl Helen selbst nicht in eine Ehe verkauft wird, geht es ihr ähnlich wie vieler ihrer Leidensgenossinnen. Ihre große Liebe ist nicht der treu sorgende Ehemann, den sie sich in ihren Träumen vorgestellt hat. Während der ihr Angetraute sein Verhalten als völlig normal betrachtet, begehrt Helen auf und kämpft entschieden gegen ihr Schicksal an. Anne Bronte hat einen mutigen, schonungslos entlarvenden Roman geschrieben, der ihre Mitmenschen bei Veröffentlichung ihres Werkes nicht wenig schockiert haben muss. Für die heutige Leserschaft enthüllt die Autorin ein faszinierendes Portrait der damaligen Gesellschaft. Der Schreibstil ist dabei so eindringlich, schwungvoll und dabei so elegant, dass es die reinste Freude ist, diese Lektüre zu genießen. Dabei ist der Gegensatz der unterschiedlichen Erzählperspektiven gut herausgearbeitet. Die Sicht des etwas verhätschelten, aber herzensguten und schwerverliebten Gilbert und die offenen Tagebuchaufzeichnungen von Helen bieten einen scharfen Kontrast und geben der Geschichte eine Tiefenwirkung. FAZIT Anne Brontes Werk muss sich wahrlich nicht hinter den berühmten Werken ihrer Schwestern, Charlotte und Emily, verstecken. Mit ihrem Roman hat sie sich selbst ein unvergessliches Denkmal gesetzt.

    Dec 1, 2024

3 of 10 reviews

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