From the #1 New York Times bestselling author of Braiding Sweetgrass, a bold and inspiring vision for how to orient our lives around gratitude, reciprocity, and community, based on the lessons of the natural world.
As Indigenous scientist and author of Braiding Sweetgrass Robin Wall Kimmerer harvests serviceberries alongside the birds, she considers the ethic of reciprocity that lies at the heart of the gift economy. How, she asks, can we learn from Indigenous wisdom and the plant world to reimagine what we value most? Our economy is rooted in scarcity, competition, and the hoarding of resources, and we have surrendered our values to a system that actively harms what we love. Meanwhile, the serviceberry’s relationship with the natural world is an embodiment of reciprocity, interconnectedness, and gratitude. The tree distributes its wealth—its abundance of sweet, juicy berries—to meet the needs of its natural community. And this distribution ensures its own survival. As Kimmerer explains, “Serviceberries show us another model, one based upon reciprocity, where wealth comes from the quality of your relationships, not from the illusion of self-sufficiency.”
As Elizabeth Gilbert writes, Robin Wall Kimmerer is “a great teacher, and her words are a hymn of love to the world.” The Serviceberry is an antidote to the broken relationships and misguided goals of our times, and a reminder that “hoarding won’t save us, all flourishing is mutual.”
Robin Wall Kimmerer is donating her advance payments from this book as a reciprocal gift, back to the land, for land protection, restoration, and justice.
"Auch uns wird das Horten nicht retten."
Da ich mich in letzter Zeit sehr mit meinem eigenen Konsumverhalten auseinandersetze, kam dieses kleine Büchlein wie gerufen. "Eine Ökonomie des Schenkens"; ein fast schon radikaler Gedanke in einer Zeit, in der wir uns für "Labubus" vor den Geschäften aufreihen. Große Empfehlung! Sollte man gelesen haben!
Oct 12, 2025
5.0
"Auch uns wird das Horten nicht retten."
Da ich mich in letzter Zeit sehr mit meinem eigenen Konsumverhalten auseinandersetze, kam dieses kleine Büchlein wie gerufen. "Eine Ökonomie des Schenkens"; ein fast schon radikaler Gedanke in einer Zeit, in der wir uns für "Labubus" vor den Geschäften aufreihen. Große Empfehlung! Sollte man gelesen haben!
In der Natur ist alles im flow, nichts wird verschwendet, weggeworfen oder gehortet. Bäume, Vögel, Insekten, die ganze Natur – alles ist dauernd im Austausch miteinander. Es ist ein immerwährender Kreislauf. Im Büchlein wird die Felsenbirne ins Zentrum gestellt, sie ist ein bedeutender Strauch bei den indigenen Bewohnern Amerikas, seine Früchte sind nahrhaft und lassen sich zu vielen Speisen und Vorräten verarbeiten. Die Felsenbirne liefert durch die Fotosynthese aber auch Sauerstoff für alle Lebewesen, bietet den bestäubenden Insekten während der Blüte Nektar und Pollen und schenkt den Menschen und Vögeln im Frühsommer süsse Beeren und die Vögel verbreiten so wiederum die Samen – die Felsenbirne betreibt unbewusst eine Schenkökonomie. Sie verschenkt Pollen, Nektar, Sauerstoff, Beeren ohne Gegenleistung zu erwarten. Wäre es in unserer überbordenden Konsumgesellschaft nicht an der Zeit, sich an der Natur ein Vorbild zu nehmen und hin und wieder etwas zu verschenken?
Fazit:
Das Büchlein hat knapp über 100 Seiten ist aber voller Denkanstöße und hält unserer Konsumgesellschaft ganz schön den Spiegel vor Augen. Die Autorin hat eine funktionierende Schenkökonomie anhand der Felsenbirne wunderbar dargestellt. Statt Dinge zu horten und sich dauernd dem Anhäufen und dem Wachstum hinzugeben, kann eine Schenkung ein gutes Gefühl geben, das Gegenüber freut sich über die Errungenschaft und gleichzeitig wird Platz geschaffen, physisch und auch psychisch – und die Umwelt wird dadurch ebenfalls geschont. Dass die Felsenbirne – ein bei uns eher unbekannter Strauch ins Rampenlicht gesetzt wird, hat mich sehr gefreut, ich konnte noch einiges an Wissen rund um die Felsenbirne mitnehmen und kann nur empfehlen, einmal kleine Felsenbirnenfrüchte zu probieren, sie sind richtig lecker! Naturwissen und Rat gebende Denkanstöße machen zusammen mit den wundervollen Illustrationen die perfekte Mischung dieses Buches aus. Für mich ein Buch, das alle lesen - und vielleicht verschenken - sollten.
Jul 22, 2025
5.0
In der Natur ist alles im flow, nichts wird verschwendet, weggeworfen oder gehortet. Bäume, Vögel, Insekten, die ganze Natur – alles ist dauernd im Austausch miteinander. Es ist ein immerwährender Kreislauf. Im Büchlein wird die Felsenbirne ins Zentrum gestellt, sie ist ein bedeutender Strauch bei den indigenen Bewohnern Amerikas, seine Früchte sind nahrhaft und lassen sich zu vielen Speisen und Vorräten verarbeiten. Die Felsenbirne liefert durch die Fotosynthese aber auch Sauerstoff für alle Lebewesen, bietet den bestäubenden Insekten während der Blüte Nektar und Pollen und schenkt den Menschen und Vögeln im Frühsommer süsse Beeren und die Vögel verbreiten so wiederum die Samen – die Felsenbirne betreibt unbewusst eine Schenkökonomie. Sie verschenkt Pollen, Nektar, Sauerstoff, Beeren ohne Gegenleistung zu erwarten. Wäre es in unserer überbordenden Konsumgesellschaft nicht an der Zeit, sich an der Natur ein Vorbild zu nehmen und hin und wieder etwas zu verschenken?
Fazit:
Das Büchlein hat knapp über 100 Seiten ist aber voller Denkanstöße und hält unserer Konsumgesellschaft ganz schön den Spiegel vor Augen. Die Autorin hat eine funktionierende Schenkökonomie anhand der Felsenbirne wunderbar dargestellt. Statt Dinge zu horten und sich dauernd dem Anhäufen und dem Wachstum hinzugeben, kann eine Schenkung ein gutes Gefühl geben, das Gegenüber freut sich über die Errungenschaft und gleichzeitig wird Platz geschaffen, physisch und auch psychisch – und die Umwelt wird dadurch ebenfalls geschont. Dass die Felsenbirne – ein bei uns eher unbekannter Strauch ins Rampenlicht gesetzt wird, hat mich sehr gefreut, ich konnte noch einiges an Wissen rund um die Felsenbirne mitnehmen und kann nur empfehlen, einmal kleine Felsenbirnenfrüchte zu probieren, sie sind richtig lecker! Naturwissen und Rat gebende Denkanstöße machen zusammen mit den wundervollen Illustrationen die perfekte Mischung dieses Buches aus. Für mich ein Buch, das alle lesen - und vielleicht verschenken - sollten.
Mich hat der Titel des Buchs gleich in seinen Bann gezogen. Die Felsenbirne kannte ich bisher nicht. Jetzt kann ich eine neue Pflanze in meinen Wissensschatz aufnehmen. Wobei die Felsenbirne in diesem Buch nur stellvertretend für fast alle Pflanzen und Ihre Verhaltensweisen herangezogen wird. Es geht um das Glück des Schenkens. Die Autorin zeigt in diesem Essay einen Gegenentwurf zum Kapitalismus wie wir ihn kennen.
Statt Besitz anzuhäufen, befürwortet sie, alles Überflüssige und nicht Benötigte wegzulassen, weiterzugeben, zu verschenken. Und auch wenn die Schenkökonomie kein Ersatz für unser Wirtschaftssystem sein kann, können sie doch beide nebeneinander funktionieren. Und wer lebt das in meinen Augen, wenn auch nur in einem ganz kleinen Umfang, vor? Wir Bookies. Wir lassen uns z. B. ködern mit Farbschnitten, die es nur begrenzt gibt, machen diese künstliche Verknappung mit, heißen sie vielleicht gut, um auf der anderen Seite Bücher weiterzugeben, zu verschenken, ohne etwas dafür zu erwarten. Erhält man dann vielleicht ein positives Feedback, weil den Gegenüber das Buch bezaubert, ist das doch das schönste Geschenk, das man zurückbekommt.
Dieses Verhalten könnte durchaus auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Im Buch bin ich auf folgenden Satz gestoßen:
„Der Wohlstand der Gemeinschaft wächst mit der Dynamik der Beziehungen und nicht mit der Akkumulation von Gütern.“
Aber da liegt für mich die Krux, denn die meisten Menschen interessieren sich nicht für die Gemeinschaft, sondern nur für sich. Das sollten wir ändern. Das Buch bietet mit seinen knapp 140 Seiten dazu viele Denkanstöße. Ich habe es gerne gelesen. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.
„Die Großzügigkeit der Felsenbirne“ ist ein wichtiger Essay, der jedoch nicht jeden Lesenden ansprechen wird. Wünschenswert wäre es allerdings.
- Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -
Jun 30, 2025
5.0
Gute Denkanstöße! 💫
Mich hat der Titel des Buchs gleich in seinen Bann gezogen. Die Felsenbirne kannte ich bisher nicht. Jetzt kann ich eine neue Pflanze in meinen Wissensschatz aufnehmen. Wobei die Felsenbirne in diesem Buch nur stellvertretend für fast alle Pflanzen und Ihre Verhaltensweisen herangezogen wird. Es geht um das Glück des Schenkens. Die Autorin zeigt in diesem Essay einen Gegenentwurf zum Kapitalismus wie wir ihn kennen.
Statt Besitz anzuhäufen, befürwortet sie, alles Überflüssige und nicht Benötigte wegzulassen, weiterzugeben, zu verschenken. Und auch wenn die Schenkökonomie kein Ersatz für unser Wirtschaftssystem sein kann, können sie doch beide nebeneinander funktionieren. Und wer lebt das in meinen Augen, wenn auch nur in einem ganz kleinen Umfang, vor? Wir Bookies. Wir lassen uns z. B. ködern mit Farbschnitten, die es nur begrenzt gibt, machen diese künstliche Verknappung mit, heißen sie vielleicht gut, um auf der anderen Seite Bücher weiterzugeben, zu verschenken, ohne etwas dafür zu erwarten. Erhält man dann vielleicht ein positives Feedback, weil den Gegenüber das Buch bezaubert, ist das doch das schönste Geschenk, das man zurückbekommt.
Dieses Verhalten könnte durchaus auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Im Buch bin ich auf folgenden Satz gestoßen:
„Der Wohlstand der Gemeinschaft wächst mit der Dynamik der Beziehungen und nicht mit der Akkumulation von Gütern.“
Aber da liegt für mich die Krux, denn die meisten Menschen interessieren sich nicht für die Gemeinschaft, sondern nur für sich. Das sollten wir ändern. Das Buch bietet mit seinen knapp 140 Seiten dazu viele Denkanstöße. Ich habe es gerne gelesen. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.
„Die Großzügigkeit der Felsenbirne“ ist ein wichtiger Essay, der jedoch nicht jeden Lesenden ansprechen wird. Wünschenswert wäre es allerdings.
- Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -