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Lanny

3.8(26)
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About the book

Longlisted for the 2019 Booker Prize

An entrancing new novel by the author of the prizewinning Grief Is the Thing with Feathers

There's a village an hour from London. It's no different from many others today: one pub, one church, redbrick cottages, some public housing, and a few larger houses dotted about. Voices rise up, as they might anywhere, speaking of loving and needing and working and dying and walking the dogs. This village belongs to the people who live in it, to the land and to the land's past.

It also belongs to Dead Papa Toothwort, a mythical figure local schoolchildren used to draw as green and leafy, choked by tendrils growing out of his mouth, who awakens after a glorious nap. He is listening to this twenty-first-century village, to its symphony of talk: drunken confessions, gossip traded on the street corner, fretful conversations in living rooms. He is listening, intently, for a mischievous, ethereal boy whose parents have recently made the village their home. Lanny.

With Lanny, Max Porter extends the potent and magical space he created in Grief Is the Thing with Feathers. This brilliant novel will ensorcell readers with its anarchic energy, with its bewitching tapestry of fabulism and domestic drama. Lanny is a ringing defense of creativity, spirit, and the generative forces that often seem under assault in the contemporary world, and it solidifies Porter's reputation as one of the most daring and sensitive writers of his generation.

Editions (2)

ISBN9781555978402
PublisherGraywolf Press
Publication Date05/14/19
Pages160

Reviews & Ratings

26 ratings

4 reviews

3.8

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  • handtverlesen
    handtverlesen

    61 Followers

    4.0

    Einlassen muss man sich, anders schreibt Max Porter - aber sprachlich gewaltig & dann ist es auch noch zart, zerbrechlich, schön.

    Jan 4, 2025

  • katta
    katta

    15 Followers

    5.0

    Ich war einfach so, so, so begeistert von Max Porters Debüt "Trauer ist das Ding mit Federn" und darum gespannt auf sein zweites Buch. Ich war sehr froh, seine eigenwillige, poetische Art zu schreiben auch in Lanny wiederzufinden. Man taucht ein und schwimmt durch diese Welt, stößt sich von Stein zu Stein und manchmal ritzt man sich auch das Knie auf, aber vor allem genießt man. Zumindest, wenn man mit dem Stil etwas anfangen kann. Ich kann.

    Mar 28, 2026

  • kimonobooks
    kimonobooks

    15 Followers

    5.0

    Genial, sprachgewaltig und ein echtes Must-Read – der zweite Streich des Wortmagiers ist da! 2018 machte Max Porter mit seinem Debütroman “Trauer ist das Ding mit Federn” ganz schön Furore in meiner Bubble – einigen war der Stil jedoch zu derb, zu zerhackstückelt, für wieder andere (mich eingeschlossen) war Porters dünner Roman ein Feuerwerk, ein frischer Wind in der festgefahrenen Belletristik, die ich um diese Zeit herum gelesen habe. Porters Debüt handelte von den ältesten Themen der Zeit: Liebe und Tod. Nun ist letzten Monat Max Porters neuer Roman “Lanny” erschienen, der erneut ein fulminantes Erzähltempo vorlegt und als wahres Fest zwischen den ganzen Neuerscheinungen heraussticht. Und ebenso wie sein Vorgänger die grundlegenden Themen der Menschheit anspricht. Doch von vorne: Es geht um den titelgebenden Lanny, ein schrulliger, sprachbegabter Junge, der sich ständig im Singsang mit sich selbst und der Natur befindet und furchtlos die höchsten Bäume erklimmt. Lannys Mum, die Krimiautorin ist, kommt die wunderbare Idee, dass Lanny doch bei dem 80-jährigen Pete, dem eigenbrötlerischen Künstler des Dorfs, doch ein paar Stunden Kunstunterricht nehmen könnte. Aus dieser zunächst merkwürdig anmutenden Idee – kam Pete doch in das Dorf, um sich zurückzuziehen – entsteht eine unerwartete Freundschaft zwischen ihm und Lanny. Die beiden sind gut füreinander und Lanny lernt nicht nur das grundlegende Kunsthandwerk, sondern auch einiges über das Leben – Pete hat schließlich bereits einige Jährchen hinter sich. Doch spätestens, als Lanny plötzlich verschwindet, wird gemunkelt, diese Freundschaft wäre unnatürlich; ein vermeintlich Schuldiger ist schnell gefunden. "Ich denke an mein schlafendes Baby nebenan. Oder vielleicht schläft Lanny gar nicht. Vielleicht tanzt er im Garten mit Elben oder Kobolden. Wir nehmen an, dass er wie jedes normale Kind schläft, aber er ist kein normales Kind, er ist Lanny Greentree, unser kleines Enigma." Obwohl “Lanny” sich von Max Porters erstem Roman von der Geschichte her unterscheidet, greift der Autor hier wieder zu bereits bekannten Themen und setzt sie mit seiner bewährten, wunderbaren Schreibtechnik um. Leser werden sich an die Trennung der verschiedenen Perspektiven bzw. Bewusstseinsströme von “Trauer ist das Ding mit Federn” erinnern, an die Erzählstimme eines Kindes und die oftmals explizite Sprache, die abstoßende Dinge beschreibt (»[…] dann schrumpft er, schlitzt sich mit einer rostigen Dosenlasche einen Mund, saugt eine nasse Haut aus saurem Mulch und saftigen Würmern an«). Die elterliche Liebe, der Wunsch, zu beschützen, all das findet sich in “Lanny” wieder. Sogar die Rolle der Krähe, die in Porters Debüt über die Familie wacht, bekommt ihren Auftritt in “Lanny”: als Altvater Schuppenwurz, dem nicht so freundlichen Wald- und Dorfgeist, der unter/über/in “seinem” Dorf alles hört, sieht und schmeckt, was sich dort so abspielt. Altvater Schuppenwurz lässt den Leser all die Gesprächsfetzen des Dorfes hören, das nach außen ganz friedlich wirkt, im Inneren jedoch den üblichen Tratsch und die Hetzereien liefert. Der Bewusstseinsstrom von Schuppenwurz wird im Buch auf eine besondere Art und Weise dargestellt, die beim Durchblättern sofort ins Auge fällt: Die Gedanken- und Sprachfetzen ordnen sich keinem geradlinigen Satz- und Layoutzwang unter, sondern wabern durch den Raum. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir außerdem, dass Altvater Schuppenwurz, der auch als Totpapa Schuppenwurz bezeichnet wird, überall ist und dass es grausige Geschichten gibt von Leuten, die ihn gesehen haben wollen. "Folge nur brav und bete recht fromm, dass dich Totpapa Schuppenwurz nicht holen kommt." Weiterlesen: https://killmonotony.de/buecher/rezension/max-porter-lanny

    Oct 1, 2024

3 of 4 reviews

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