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Interessante Denkanstöße - trotz einiger Schwächen
Ich bin mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und war zunächst etwas überrascht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Statt einer emotionalen Geschichte über Katzen steht vielmehr die Frage im Mittelpunkt, was das Leben eigentlich lebenswert macht. Worauf könnten wir verzichten? Was macht uns aus? Und was ist wichtiger: das eigene Leben oder die Menschen, die wir lieben? Diese philosophischen Fragen haben mir gut gefallen und haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Besonders berührend fand ich die Auseinandersetzung mit der Angst, vergessen zu werden, und der Bedeutung von Erinnerungen. Gerade dieser Aspekt wirkte auf mich sehr nachvollziehbar und emotional. Mit der Figur des Teufels bin ich dagegen nicht ganz warm geworden. Sie wirkt stellenweise eher skurril und nimmt den ernsten Themen etwas von ihrer emotionalen Wucht. Auch hatte ich das Gefühl, dass einige philosophische Gedanken etwas zu häufig erklärt werden, anstatt sie einfach für sich sprechen zu lassen. Zudem wiederholt sich das Grundschema der Handlung mit der Zeit, wodurch sich der Mittelteil etwas zieht. Die Nebenfiguren bleiben ebenfalls nur Mittel zum Zweck und sind nicht besonders tief ausgearbeitet.

3 days ago
Interessante Denkanstöße - trotz einiger Schwächen
Ich bin mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und war zunächst etwas überrascht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Statt einer emotionalen Geschichte über Katzen steht vielmehr die Frage im Mittelpunkt, was das Leben eigentlich lebenswert macht. Worauf könnten wir verzichten? Was macht uns aus? Und was ist wichtiger: das eigene Leben oder die Menschen, die wir lieben? Diese philosophischen Fragen haben mir gut gefallen und haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Besonders berührend fand ich die Auseinandersetzung mit der Angst, vergessen zu werden, und der Bedeutung von Erinnerungen. Gerade dieser Aspekt wirkte auf mich sehr nachvollziehbar und emotional. Mit der Figur des Teufels bin ich dagegen nicht ganz warm geworden. Sie wirkt stellenweise eher skurril und nimmt den ernsten Themen etwas von ihrer emotionalen Wucht. Auch hatte ich das Gefühl, dass einige philosophische Gedanken etwas zu häufig erklärt werden, anstatt sie einfach für sich sprechen zu lassen. Zudem wiederholt sich das Grundschema der Handlung mit der Zeit, wodurch sich der Mittelteil etwas zieht. Die Nebenfiguren bleiben ebenfalls nur Mittel zum Zweck und sind nicht besonders tief ausgearbeitet.
3 days ago









