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Romane

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

3,8(702)
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Über das Buch

Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und tut etwas völlig Überraschendes...

Editionen (2)

ISBN9783869743431
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum26.07.18

Rezensionen & Bewertungen

702 Bewertungen

156 Rezensionen

3,8

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  • teo_reads
    teo_reads

    42 Follower

    3,5

    Interessante Denkanstöße - trotz einiger Schwächen

    Ich bin mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und war zunächst etwas überrascht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Statt einer emotionalen Geschichte über Katzen steht vielmehr die Frage im Mittelpunkt, was das Leben eigentlich lebenswert macht. Worauf könnten wir verzichten? Was macht uns aus? Und was ist wichtiger: das eigene Leben oder die Menschen, die wir lieben? Diese philosophischen Fragen haben mir gut gefallen und haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Besonders berührend fand ich die Auseinandersetzung mit der Angst, vergessen zu werden, und der Bedeutung von Erinnerungen. Gerade dieser Aspekt wirkte auf mich sehr nachvollziehbar und emotional. Mit der Figur des Teufels bin ich dagegen nicht ganz warm geworden. Sie wirkt stellenweise eher skurril und nimmt den ernsten Themen etwas von ihrer emotionalen Wucht. Auch hatte ich das Gefühl, dass einige philosophische Gedanken etwas zu häufig erklärt werden, anstatt sie einfach für sich sprechen zu lassen. Zudem wiederholt sich das Grundschema der Handlung mit der Zeit, wodurch sich der Mittelteil etwas zieht. Die Nebenfiguren bleiben ebenfalls nur Mittel zum Zweck und sind nicht besonders tief ausgearbeitet.

    Interessante Denkanstöße - trotz einiger Schwächen

    3 Tage vor

  • 5,0

    Eine kleine feine Geschichte, die nachhallt.

    Dieses Buch lag schon eine Ewigkeit auf meinem SuB und im Januar habe ich es dann von seinem tristen Dasein befreit. Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der erfährt, dass er eine tödliche Krankheit hat und nicht mehr lange zu leben. Plötzlich taucht der Teufel,.der sein Antlitz trägt, auf und unterbreitet ein Angebot. Und zwar jeden Tag etwas von der Welt verschwinden zu lassen und damit einen Tag weiter leben zu können. Anfangs findet der Protagonist das gar nicht schlimm. Wer vermisst denn schon Telefone/Smartphones oder Uhren? Dann allerdings schlägt der Teufel ihm Dinge vor, die ihm am Herzen liegen und er muss sich entscheiden. Sollen die Katzen ( auch seine eigene) wirklich von der Erdkugel getilgt werden? Er begibt sich auf eine Sinnreise. Was ist ihm wichtig? Welche Menschen sind und waren ihm wichtig? Hatte er das bestmögliche aus seinem Leben gemacht oder hat er sich nur durchs Leben reiben lassen? All diese Fragen klärt er im Laufe der Geschichte mit seiner Ex- Freundin, seinem besten Freund, seinem Kater (!) Und mit dem Teufel. Die Story ist sehr unterhaltsam. Teils amüsant, teils todtraurig und stimmt den Leser sehr nachdenklich. Viele Erlebnisse waren brüllend komisch, bei anderen hingegen wurde bedrückende Schwere ausgelöst. Der Schreibstil ist locker- frech gehalten und lässt sich sehr gut in einem durchlesen. Der Erzählstil ist, wie gesagt unterhaltsam und sehr stimmungsvoll. Fazit: Eine Geschichte über das Leben, den Tod und die Dinge, die einem wirklich wichtig sind oder sein sollten oder wie es im Klappentext steht: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus? 5/6 Sterne #diebuchfluesterin #roman

    Eine kleine feine Geschichte, die nachhallt.

    31. Jan. 2026

  • athena.reads
    athena.reads

    113 Follower

    4,5

    Ein trauriges aber dennoch lustiges und schönes Buch über den Tod

    Was würdest du tun wenn du erfährst dass du bald sterben musst. Und was würdest du tun wenn der Teufel dir ein Angebot macht: für jedes Objekt dass du von der Welt verschwinden lässt einen Tag länger leben darfst. Das muss sich der Protagonist dieser Geschichte zwangsweise fragen. Was macht das Leben lebenswert und was kann man verschwinden lassen und was löst es aus. Ein wahnsinnig beeindruckendes Buch

    Ein trauriges aber dennoch lustiges und schönes Buch über den Tod

    28. Feb. 2025

3 von 156 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 2010%
teo_reads
teo_reads7 Tage vor

Irgendwie ganz anders als erwartet 🤔

Seite 202100%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Genki Kawamura

Genki Kawamura, 1979 in Yokohama geboren, ist ein japanischer Filmproduzent und hat mit seinem ersten Roman einen internationalen Bestseller vorgelegt, der auch erfolgreich verfilmt worden ist.

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