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Humor

Daddy-Long-Legs

4.2(71)
Language
English
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About the book

Jean Webster (1876-1916). She was an American writer and author of many books including Daddy-Long-Legs and Dear Enemy. This edition is illustrated with photographs from the 1931 film version starring Janet Gaynor.

Editions (28)

ISBN9781434436382
PublisherWildside Press
Publication Date10/04/24
Pages320

Reviews & Ratings

71 ratings

16 reviews

4.2

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  • physalix
    physalix

    74 Followers

    4.0

    Ich liebe Bücher im Briefstil!

    In diesem Buch schreibt ein 17 jähriges Mädchen als ehemalige Waise ihrem unbekannten Befreier zahlreiche Briefe über vier Jahre. Dieser Mann spendiert ihr nämlich ein Stipendium und möchte, dass aus ihr mal eine Autorin wird. Wir dürfen Judy auf ihrem Weg begleiten und erleben, auf Grund ihres absolut wundervollen Schreibstils, mit ihr Seite an Seite den steinigen Weg des Erwachsenwerdens in einer ihr bis dato unbekannten Welt. Die Kapitel sind kurz, voller Zeichnungen, Wortwitz, Situationskomik und stimmungsschwankend wie die Laune eines jungen Erwachsenen! Dass das Buch 1912 erstmals veröffentlich wurde ist ihm kaum anzumerken, es scheint damals seiner Zeit schon voraus gewesen zu sein. Leider war das Ende nicht überraschend und zu kurz gehalten, aber vier Jahre glaubhaft in knappe 260 Seiten unterzubringen ist ja auch fast ein Kunstwerk der Literatur!

    Apr 23, 2026

  • mopsliest
    mopsliest

    382 Followers

    3.0

    Ein Briefroman, der stellenweise doch etwas eintönig war

    "lieber Daddy Long Legs" ist ein Briefroman, der ganz nett ist, aber auch seine "Fehler" hat. Der Schreibstil, alles nur in Briefen serviert zu bekommen, ist mal was anderes und von daher wirklich gut. Da man aber hier nur die Briefe von Judy aka Jerusha lesen kann, bleibt alles sehr einseitig von der Sichtweise. Das führt auch dazu, dass die Story dann ein wenig eintönig wird, da immer nur das gleiche passiert: Beschreibungen vom College-Leben und den Erlebnissen in den Ferien. Mehr ist da nicht. Die Entwicklung von Judy ist definitiv da, wobei ich Schwierigkeiten mit ihrer Art hatte. Zeitlich würde ich das Buch Anfang 20. Jahrhundert einordnen und da ist ihr flapsiger Schreibstil gegenüber ihrem Gönner doch schon sehr frech und irgendwie nicht authentisch. Und da man eben nur alles aus ihrer Sicht erfährt bleiben alle anderen Figuren eher blass. Das Ende war irgendwie doch sehr vorhersehbar und damit hat es für mich leider auch die Spannung rausgenommen, was ich schade fand. Mein Fazit: Ein kurzweiliges Buch, aber es hätte mit einem anderen Format mehr Potential.

    Ein Briefroman, der stellenweise doch etwas eintönig war

    May 20, 2026

  • 4.0

    Klappentext: Fast 18 Jahre hat Judy Abbott im Waisenhaus gelebt. Wegen ihrer literarischen Begabung wird sie nun von einem geheimnisvollen Wohltäter aufs College geschickt. Der Mann möchte namenlos bleiben, Judy soll ihm aber jeden Monat einen Brief über ihre Fortschritte schreiben. Voller Begeisterung stürzt sich Judy in dieses unbekannte Leben. Mehr als einmal im Monat schreibt sie „Mr Smith“, denn sie hat ja sonst niemanden auf der Welt, mit dem sie ihre Erlebnisse teilen kann. Briefe voller Witz, über Hüte und Literatur, über neue Freundschaften und immer öfter auch über den sympathischen Jervis Pendleton. [Quelle: Königskinder Verlag] Meine Meinung: Schande auf mein Haupt, aber mir war dieser Klassiker vorher kein Begriff. Umso schöner war es dann aber, von Judys Geschichte zu lesen, mitzuverfolgen, welche Chancen sich ihr durch ihren edlen Spender eröffnen und wie glücklich sie ist, endlich etwas für sich und ihre Bildung tun zu können. Judy wächst im Waisenhaus auf und kümmert sich dort im Laufe der Jahre um alle „Neuankömmlinge“, die ihren Weg zum Waisenhaus gehen müssen. Einmal im Jahr kommen Treuhändler vorbei, die das Waisenhaus finanzieren und wollen sehen, wie sich die Kinder dort machen. Und plötzlich geht alles ganz schnell: Judy wird zur Direktorin beordert und ihr wird mitgeteilt, dass sie aufs College gehen kann, da sie einen anonymen Unterstützer auf ihrer Seite hat. Das College!! Dieses Ziel war für sie vorher nicht greifbar. Wie hätte sie es auch zahlen können? Umso größer ist die Freude, als sie von dieser Nachricht erfährt. Das Einzige, was sie als Gegenleistung tun muss, ist einmal monatlich einen Brief an ihren Spender – sie nennt ihn liebevoll Daddy Long Leg – zu schreiben. Doch das ist für Judy gar kein Problem. Ihr Wunsch, Schriftstellerin zu werden und ihre hervorragenden Aufsätze waren nämlich die Gründe, weshalb sie die finanzielle Unterstützung überhaupt bekommen hat. Im Verlauf des Buches begleiten wir Judy also auf dem College, erfahren, wie sie sich dort fühlt, dass sie Freunde findet und einfach aufblüht. Sie ist glücklich. Wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben. Dank des Geldes von Daddy Long Leg kann sie nicht nur das College finanzieren. Sie kann sogar immer mal wieder Kleinigkeiten für sich kaufen, was sie unglaublich glücklich macht. Ursprünglich sollte sie sich jeden Monat meldet. Aber schnell wird dem Leser klar, dass sie so viel erlebt und so viel mitzuteilen hat, dass sie ihrem Treuhändler teilweise einmal die Woche schreibt. Eine Sache ärgert sie allerdings immer wieder: sie erhält nie eine Antwort. Sie schreibt Daddy Long Leg immer wieder lange Briefe, aber erhält (falls eine Frage im Brief war) eigentlich nur von seinem Sekretär kurze Antworten. Sie fühlt sich manchmal so, als würde sie mit sich selbst reden. Deshalb wirkt es im Verlauf des Buches auch immer wieder mal wie ein Tagebuch. Grundsätzlich ist das Buch wirklich schön geschrieben. Wir erfahren alles nur aus Sicht von Judy, was wirklich interessant ist. Außerdem ist das Buch nur in Briefform inklusive kleinerer Zeichnungen geschrieben. Aber so wirkt es noch viel realer und ansprechender. Ich finde es faszinierend, wie sie ihr Leben am College beschreibt. Sie ist mir von der ersten Seite an wirklich sehr sympathisch. Und das Ende hat natürlich auch eine kleine Überraschung für alle Leser parat. Als er näher kam und einen Augenblick direkt auf ihn zuhielt, warfen die grellen Scheinwerfer seinen Umriss scharf an die Innenwand. Der Schatten zeigte grotesk verlängerte Beine und Arme, die über den Fußboden und die Wand hinaufliefen. Er sah ganz und gar wie ein riesiger, schwankender Weberknecht aus – ein „Daddy-Long-Legs“. Fazit: Es handelt sich hierbei um einen wirklich schönen Klassiker, der aufgrund seiner Aufmachung aus Briefen und Skizzen schnell zu lesen ist. Dass die Briefe aus Judys Sicht geschrieben sind, hat mir wirklich gut gefallen. So war der Leser live bei allen Geschehnissen dabei, erfährt es aber trotzdem (wie Daddy Long Legs) durch einen Brief. Ein richtig tolles Buch!

    Sep 22, 2022

3 of 16 reviews

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