By the winner of the 2021 Nobel Prize in Literature
'The elegance and control of Gurnah's writing, and his understanding of how quietly and slowly and repeatedly a heart can break, make this a deeply rewarding novel' Kamila Shamsie, Guardian ________________________ For seven-year-old Salim, the pillars upholding his small universe - his indifferent father, his adored uncle, his treasured books, the daily routines of government school and Koran lessons - seem unshakeable.
But it is the 1970s, and the winds of change are blowing through Zanzibar: suddenly Salim's father is gone, and the island convulses with violence and corruption the wake of a revolution. It will only be years later, making his way through an alien and hostile London, that Salim will begin to understand the shame and exploitation festering at the heart of his family's history. ________________________ 'Riveting . The measured elegance of Gurnah's prose renders his protagonist in a manner almost uncannily real' New York Times
'Glittering ... Each work is different from the last, yet they build into a powerfully evocative oeuvre that keeps coming back to the same questions, in spare, graceful prose, about the ties that bind and the ties that fray' Telegraph
'A colourful tale of life in a Zanzibar village, where passions and politics reshape a family. Powerful' Mail on Sunday
Das Buch hat mir gut gefallen. Es erzählt eine harte Familiengeschichte, in der ein Stein den anderen zum Rollen bringt. Erst zum Schluss erfährt die Hauptfigur welches Schicksal das Leid in seiner Familie verursacht hat…Der Autor beschreibt alle Personen, ihre Gedanken und Gefühlswelt beeindruckend gut. Nebenbei bekommt man auch etwas von der Geschichte Sansibarsund deren Auswirkungen auf die Familie mit.
Nov 30, 2024
4.0
Das Buch hat mir gut gefallen. Es erzählt eine harte Familiengeschichte, in der ein Stein den anderen zum Rollen bringt. Erst zum Schluss erfährt die Hauptfigur welches Schicksal das Leid in seiner Familie verursacht hat…Der Autor beschreibt alle Personen, ihre Gedanken und Gefühlswelt beeindruckend gut. Nebenbei bekommt man auch etwas von der Geschichte Sansibarsund deren Auswirkungen auf die Familie mit.
,,Das versteinerte Herz" ist für mich bereits das zweite Buch des Literatur-Nobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah und ist 2025 durch die Wanderbuchrunde im Buchrebellin-Forum auf meine Leseliste gekommen. Leider hat er mich, wie auch mit seinem Roman ,,Nachleben" nicht einfangen können, weswegen ich jetzt schon mit großer Sicherheit sagen kann, dass ich kein weiteres Werk von ihm lesen .werde. Und das obwohl der Anfang vielversprechend war und Lust auf mehr machte. Denn natürlich wollte ich wissen, was es mit den Geheimnissen von Salims Familie auf sich hat, die in der Inhaltsangabe auf dem rückwertigen Cover angeteasert werden.
Ich muss zugeben, dass ich vor Literatur-Nobelpreisträgern und ihren Werken oft Respekt habe und mich da nur selten ran traue. Umso erfreulicher finde ich die Tatsache, dass sich der Erzählstil des Autors gut und flüssig lesen lässt, kompliziert oder übertrieben poetisch empfinde ich die Sprache nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich für die so hochgelobte Schönheit und Eleganz von Gurnahs Sprache entweder blind bin oder dass ich es nicht verstehe. Er redet mir zu viel um den heißen Brei herum, kommt nicht zum Punkt. Was mir außerdem fehlt sind Zeitangaben oder zumindest Hinweise im Text, in welcher Zeit wir uns befinden. Historischen Figuren werden nicht und nur selten beim Namen genannt, so dass man auch keine Möglichkeit hatte, sich Hintergrundinformationen zu Sansibar und der Geschichte anzueignen.
Gleichzeitig ist die Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt vorhersehbar und ich frage mich, ob das Familiengeheimnis wirklich so ein großes, ein so besonderes Geheimnis ist? Für die einzelnen Familienmitglieder ist das sicherlich prägend, das will ich gar nicht abstreiten. Dass Salim verkorkst ist durch die familiäre Situation kann ich sogar verstehen, aber für mich als Beobachterin/ Leserin ist die Entwicklung der Geschichte wenig überraschend. Hinzu kommt, dass bei mir überhaupt kein Gefühl bzw. Nähe für die Figuren aufkommt und ich auch das Gefühl habe, dass die Geschichte lange Zeit vor sicher hinplätschert. Das passt vielleicht ganz gut zu Salims Suche nach sich selbst und seinem Platz im Leben, war aber mit der Zeit für mich einfach nur nervtötend langatmig.
Grundsätzlich gefällt mit ,,Das versteinerte Herz" besser als Nachleben, weil mich die Geschichte von Saida, Salims Mutter, schon beschäftigt hat, aber auch das kam erst im letzten Drittel und wirklich nah dran war ich auch an ihr nicht. Da hätte ich mir eindeutig mehr Nähe gewünscht, auch wenn genau das vom Autor sicherlich bewusst nicht gewollt war. Aber sie interessiert mich einfach mehr als Salim. Ich will wissen, mitfühlen, miterleben, wie es ihr in ihrer Situation ergeht, bekomme da aber nur wenig Einblicke und muss mir vieles denken. Bezügliche Salim war ich einfach nur genervt. Schade!
Dec 29, 2025
3.0
,,Das versteinerte Herz" ist für mich bereits das zweite Buch des Literatur-Nobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah und ist 2025 durch die Wanderbuchrunde im Buchrebellin-Forum auf meine Leseliste gekommen. Leider hat er mich, wie auch mit seinem Roman ,,Nachleben" nicht einfangen können, weswegen ich jetzt schon mit großer Sicherheit sagen kann, dass ich kein weiteres Werk von ihm lesen .werde. Und das obwohl der Anfang vielversprechend war und Lust auf mehr machte. Denn natürlich wollte ich wissen, was es mit den Geheimnissen von Salims Familie auf sich hat, die in der Inhaltsangabe auf dem rückwertigen Cover angeteasert werden.
Ich muss zugeben, dass ich vor Literatur-Nobelpreisträgern und ihren Werken oft Respekt habe und mich da nur selten ran traue. Umso erfreulicher finde ich die Tatsache, dass sich der Erzählstil des Autors gut und flüssig lesen lässt, kompliziert oder übertrieben poetisch empfinde ich die Sprache nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich für die so hochgelobte Schönheit und Eleganz von Gurnahs Sprache entweder blind bin oder dass ich es nicht verstehe. Er redet mir zu viel um den heißen Brei herum, kommt nicht zum Punkt. Was mir außerdem fehlt sind Zeitangaben oder zumindest Hinweise im Text, in welcher Zeit wir uns befinden. Historischen Figuren werden nicht und nur selten beim Namen genannt, so dass man auch keine Möglichkeit hatte, sich Hintergrundinformationen zu Sansibar und der Geschichte anzueignen.
Gleichzeitig ist die Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt vorhersehbar und ich frage mich, ob das Familiengeheimnis wirklich so ein großes, ein so besonderes Geheimnis ist? Für die einzelnen Familienmitglieder ist das sicherlich prägend, das will ich gar nicht abstreiten. Dass Salim verkorkst ist durch die familiäre Situation kann ich sogar verstehen, aber für mich als Beobachterin/ Leserin ist die Entwicklung der Geschichte wenig überraschend. Hinzu kommt, dass bei mir überhaupt kein Gefühl bzw. Nähe für die Figuren aufkommt und ich auch das Gefühl habe, dass die Geschichte lange Zeit vor sicher hinplätschert. Das passt vielleicht ganz gut zu Salims Suche nach sich selbst und seinem Platz im Leben, war aber mit der Zeit für mich einfach nur nervtötend langatmig.
Grundsätzlich gefällt mit ,,Das versteinerte Herz" besser als Nachleben, weil mich die Geschichte von Saida, Salims Mutter, schon beschäftigt hat, aber auch das kam erst im letzten Drittel und wirklich nah dran war ich auch an ihr nicht. Da hätte ich mir eindeutig mehr Nähe gewünscht, auch wenn genau das vom Autor sicherlich bewusst nicht gewollt war. Aber sie interessiert mich einfach mehr als Salim. Ich will wissen, mitfühlen, miterleben, wie es ihr in ihrer Situation ergeht, bekomme da aber nur wenig Einblicke und muss mir vieles denken. Bezügliche Salim war ich einfach nur genervt. Schade!
Zum Ende hin etwas langatmig und wenig konkret. Teilweise verliert sie sich in Banalitäten. Vieles bleibt offen, verschwindet im Alltäglichen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Die Geschichte von Salims Vater war spannender als seine eigene.
Jun 13, 2026
3.5
Nie ankommen
Zum Ende hin etwas langatmig und wenig konkret. Teilweise verliert sie sich in Banalitäten. Vieles bleibt offen, verschwindet im Alltäglichen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Die Geschichte von Salims Vater war spannender als seine eigene.