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Gravel Heart

4.0(17)
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English
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About the book

A powerful story of exile, migration, and betrayal, from the Booker Prize–shortlisted author of Paradise.

Salim has always known that his father does not want him. Living with his parents and his adored Uncle Amir in a house full of secrets, he is a bookish child, a dreamer haunted by night terrors. It is the 1970s and Zanzibar is changing. Tourists arrive, the island's white sands obscuring the memory of recent conflict--the longed-for independence from British colonialism swiftly followed by bloody revolution. When his father moves out, retreating into disheveled introspection, Salim is confused and ashamed. His mother does not discuss the change, nor does she explain her absences with a strange man; silence is layered on silence.

When glamorous Uncle Amir, now a senior diplomat, offers Salim an escape, the lonely teenager travels to London for college. But nothing has prepared him for the biting cold and seething crowds of this hostile city. Struggling to find a foothold, and to understand the darkness at the heart of his family, he must face devastating truths about those closest to him--and about love, sex, and power. Evoking the immigrant experience with unsentimental precision and profound understanding, Gravel Heart is a powerfully affecting story of isolation, identity, belonging, and betrayal, and Abdulrazak Gurnah's most astonishing achievement.

Editions (2)

ISBN9781632868138
PublisherBloomsbury USA
Publication Date08/01/17
Pages261

Reviews & Ratings

17 ratings

3 reviews

4.0

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  • afrikane
    afrikane

    55 Followers

    4.0

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es erzählt eine harte Familiengeschichte, in der ein Stein den anderen zum Rollen bringt. Erst zum Schluss erfährt die Hauptfigur welches Schicksal das Leid in seiner Familie verursacht hat…Der Autor beschreibt alle Personen, ihre Gedanken und Gefühlswelt beeindruckend gut. Nebenbei bekommt man auch etwas von der Geschichte Sansibarsund deren Auswirkungen auf die Familie mit.

    Nov 30, 2024

  • kath26
    kath26

    81 Followers

    3.0

    ,,Das versteinerte Herz" ist für mich bereits das zweite Buch des Literatur-Nobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah und ist 2025 durch die Wanderbuchrunde im Buchrebellin-Forum auf meine Leseliste gekommen. Leider hat er mich, wie auch mit seinem Roman ,,Nachleben" nicht einfangen können, weswegen ich jetzt schon mit großer Sicherheit sagen kann, dass ich kein weiteres Werk von ihm lesen .werde. Und das obwohl der Anfang vielversprechend war und Lust auf mehr machte. Denn natürlich wollte ich wissen, was es mit den Geheimnissen von Salims Familie auf sich hat, die in der Inhaltsangabe auf dem rückwertigen Cover angeteasert werden. Ich muss zugeben, dass ich vor Literatur-Nobelpreisträgern und ihren Werken oft Respekt habe und mich da nur selten ran traue. Umso erfreulicher finde ich die Tatsache, dass sich der Erzählstil des Autors gut und flüssig lesen lässt, kompliziert oder übertrieben poetisch empfinde ich die Sprache nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich für die so hochgelobte Schönheit und Eleganz von Gurnahs Sprache entweder blind bin oder dass ich es nicht verstehe. Er redet mir zu viel um den heißen Brei herum, kommt nicht zum Punkt. Was mir außerdem fehlt sind Zeitangaben oder zumindest Hinweise im Text, in welcher Zeit wir uns befinden. Historischen Figuren werden nicht und nur selten beim Namen genannt, so dass man auch keine Möglichkeit hatte, sich Hintergrundinformationen zu Sansibar und der Geschichte anzueignen. Gleichzeitig ist die Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt vorhersehbar und ich frage mich, ob das Familiengeheimnis wirklich so ein großes, ein so besonderes Geheimnis ist? Für die einzelnen Familienmitglieder ist das sicherlich prägend, das will ich gar nicht abstreiten. Dass Salim verkorkst ist durch die familiäre Situation kann ich sogar verstehen, aber für mich als Beobachterin/ Leserin ist die Entwicklung der Geschichte wenig überraschend. Hinzu kommt, dass bei mir überhaupt kein Gefühl bzw. Nähe für die Figuren aufkommt und ich auch das Gefühl habe, dass die Geschichte lange Zeit vor sicher hinplätschert. Das passt vielleicht ganz gut zu Salims Suche nach sich selbst und seinem Platz im Leben, war aber mit der Zeit für mich einfach nur nervtötend langatmig. Grundsätzlich gefällt mit ,,Das versteinerte Herz" besser als Nachleben, weil mich die Geschichte von Saida, Salims Mutter, schon beschäftigt hat, aber auch das kam erst im letzten Drittel und wirklich nah dran war ich auch an ihr nicht. Da hätte ich mir eindeutig mehr Nähe gewünscht, auch wenn genau das vom Autor sicherlich bewusst nicht gewollt war. Aber sie interessiert mich einfach mehr als Salim. Ich will wissen, mitfühlen, miterleben, wie es ihr in ihrer Situation ergeht, bekomme da aber nur wenig Einblicke und muss mir vieles denken. Bezügliche Salim war ich einfach nur genervt. Schade!

    Dec 29, 2025

  • c.ruehle
    c.ruehle

    130 Followers

    3.5

    Nie ankommen

    Zum Ende hin etwas langatmig und wenig konkret. Teilweise verliert sie sich in Banalitäten. Vieles bleibt offen, verschwindet im Alltäglichen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Die Geschichte von Salims Vater war spannender als seine eigene.

    Jun 13, 2026

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matelli
matelliMay 1, 2026

„Sie hatten Glück gehabt, und nun verspürten sie den Wunsch, auch noch das Unglück der anderen zu besitzen.“ Autsch!

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