The Virgin Suicides

The Virgin Suicides

Hardback
3.4542

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Description

"These pocket-sized titles are stunning....They make the perfect stocking stuffers!" - Metro

"Bought together or separately, these fiction titles are ideal stocking stuffers for the literature lover." - USA Today

The national bestseller from Jeffrey Eugenides, the Pulitzer Prize-winning author of Middlesex and The Marriage Plot. Adapted into a critically acclaimed film by Sofia Coppola, The Virgin Suicides is a modern classic, a lyrical and timeless tale of sex and suicide that transforms and mythologizes suburban middle-American life.

First published in 1993, The Virgin Suicides announced the arrival of a major new American novelist. In a quiet suburb of Detroit, the five Lisbon sisters--beautiful, eccentric, and obsessively watched by the neighborhood boys--commit suicide one by one over the course of a single year. As the boys observe them from afar, transfixed, they piece together the mystery of the family's fatal melancholy, in this hypnotic and unforgettable novel of adolescent love, disquiet, and death. Jeffrey Eugenides evokes the emotions of youth with haunting sensitivity and dark humor and creates a coming-of-age story unlike any of our time.

For more than twenty years, Picador has been producing beautifully packaged literary fiction and nonfiction books from Manhattan's Flatiron Building. Our Twentieth Anniversary Modern Classics line pairs iconic books - The Virgin Suicides by Jeffrey Eugenides, Steppenwolf by Herman Hesse, Jesus' Son by Denis Johnson, and Housekeeping by Marilynne Robinson - with a design that's both small enough to fit in your pocket and unique enough to stand out on your bookshelf.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
384
Price
18.00 €

Posts

74
All
3

Die Selbstmordschwestern ist ein durchaus bewegende Geschichte, die einem nicht nur einmal einen Schauer den Rücken herunter jagt. Ich fand die Erzählperspektive total spannend, weil man so immer das Gefühl hatte, selbst ein Beobachter des Geschehens rund um Familie Lisbon zu sein. Man erhält lediglich den ‚Klatsch und Tratsch‘ und häufig hatte ich das Gefühl, dass mich die Informationen eigentlich nichts abgehen und dass ich bereits zu viel privates und intimes von diesen Nachbarn weiß. Ich empfand das Buch trotz der wenigen Seiten als etwas langatmig. Also definitiv kein Page-Turner, aber wer eine langsame, düstere und besondere Geschichte sucht, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

3.5

Die Selbstmord-Schwestern (Originaltitel: The Virgin Suicides) von Jeffrey Eugenides ist für mich eines dieser Bücher, die einen nicht so leicht loslassen, aber auch schwer einzuordnen sind.

Die Geschichte ist keine leichte Kost, was Titel und Beschreibung ja schon andeuten. Sie erzählt vom Leben der fünf Lisbon-Schwestern, die in einer amerikanischen Vorstadt der 1970er Jahre aufwachsen und deren Schicksal die gesamte Nachbarschaft prägt. Das Besondere: Die Geschichte wird nicht aus Sicht der Schwestern erzählt, sondern aus der Perspektive der Nachbarsjungs, die die Mädchen über Jahre hinweg beobachten. Dabei bleibt offen, ob es einen einzelnen Erzähler gibt oder ob die Erzählstimme ein kollektives „Wir“ dieser Jungs ist. Diese Perspektive hat bei mir sehr gemischte Gefühle ausgelöst. Einerseits vermittelt sie eine gewisse Distanz und lässt die Schwestern immer wie ein Rätsel wirken (was sie für die Nachbarsjungs auch sind). Andererseits hat mich die Obsession der Jungen teilweise richtig unwohl fühlen lassen. Ihr Blick auf die Mädchen ist häufig voyeuristisch und sexualisiert, was mich stellenweise gestört hat, aber ich vermute, dass genau das die Absicht des Autors war. Wirklich schwierig fand ich, dass diese Perspektive kaum reflektiert oder eingeordnet wird. Man wird als Leserin oder Leser mit diesem Blick allein gelassen. Und trotzdem: An manchen Stellen waren die Jungs dann fast wieder sympathisch, wenn sie darüber nachdachten, ob sie den Schwestern hätten helfen können. Dieses Hin und Her in meiner Wahrnehmung hat sich durch das ganze Buch gezogen, und genau das macht es für mich so schwer, die Geschichte klar zu bewerten. Stimmungstechnisch ist der Roman sehr melancholisch. Er hat eine ganz eigene Sogwirkung, die einen auch nach dem Ende noch beschäftigt. Literarisch ist das mit Sicherheit stark umgesetzt, das kann und will ich gar nicht in Frage stellen. 🎧 Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört, und der Sprecher hat das sehr gut gemacht. Allerdings war das Hörbuch an manchen Stellen nicht besonders gut geschnitten: Wiederholungen, Atem- und Schluckgeräusche waren teilweise deutlich zu hören. Bewertungstechnisch schwanke ich sehr. Mein Gefühl liegt irgendwo bei 3,5 Sternen, aber es könnten genauso gut auch 2 oder 5 Sterne sein. Das Buch hinterlässt definitiv Spuren, auch wenn sie für mich nicht eindeutig einzuordnen sind.

2.5

Die Lisbon Schwestern.

Die Geschichte der fünf Lisbon Schwestern wird aus der Sicht der Nachbarsjungen erzählt, sodass man Eindrücke von Außerhalb erfährt, aber leider nicht von den Schwestern selbst. Trotzdem hatte ich das Gefühl alles zu erfahren was zu ihren Handlungen führte. Die Kapitel sind sehr lang und ich hatte zwischendurch das Gefühl gar nicht voranzukommen. Der Schreibstil von Jeffrey Eugenides war für mich anstrengend und schleppend. Ich würde dieses Buch nicht empfehlen.

Die Lisbon Schwestern.
3

To be honest, I found the book kind of boring and hard to get through (although from the text on the back I really thought it an interesting and original idea which it still is). BUT I am glad I did get through it fiiinally because I did like it. It‘s kind of a love-hate. First if all, I was never one to read with a pen or highlighter, but this book made me want to underline some phrases that were just beautifully written that really stuck with me or moved me in some way. Second of all, the way the author makes the reader think about suicide fascinates me because near the end of the book I just kept thinking: When are they finally gonna kill themselves? Which is morbid. But that‘s how the book made me feel. It was tragic and that makes it special for me. So if you have patience I would definitely recommend this book.

4

Ein bedrückendes Buch,…

…, das mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es geht um Suizid, Depressionen und die Unsicherheiten der Pubertät – definitiv nichts für jede/n Leser/in. Zwischendurch hatte ich ein kleines Lesetief, aber dann wurde es wieder fesselnd und stellenweise ziemlich verstörend (zumindest, wenn man selbst betroffen ist oder Betroffene im nahen Umfeld hat). Besonders hängen geblieben ist, wie wenig man von außen über das Innenleben anderer weiß und wie schnell sich das Leben ändern kann. Ich würde es schon empfehlen, es ist spannend. Aber man muss schon mehr mit sich im Einklang sein, damit man nicht alles zu sehr an sich ran lässt, was an manchen Stellen schon sehr schwierig war, da man sich doch etwas mit den Schwestern irgendwie identifizieren kann.

Ein bedrückendes Buch,…
2.5

Ehrlicherweise quälte ich mich etwas durch jenes Buch. Die meiste Zeit las es sich wie ein Lehrbuch im Deutsch LK, in welchem mir der rote Faden fehlte.

2

Liegt es an dem Buch oder bin ich einfach zu blöd zu verstehen? Ich fand’s leider nicht gut.

Also die meiste Zeit habe ich nicht verstanden, worum es gerade geht vor allem, weil ich’s auf Englisch gelesen hab und ich fand’s auch ziemlich langweilig zu lesen, wie diese Typen die Schwestern im Haus beobachten. Zwischendurch gab’s so ein paar Stellen, die ich interessant fande, aber das waren so allerhöchstens 15 % des Buches. Ich hab auch relativ lange für das Buch gebraucht (ungefähr 1 Monat) weil ich einfach nicht die Motivation hatte, das jetzt aufzumachen und zu lesen und wenn ich gelesen hatte, hatte ich nicht das Gefühl, dass ich weiterlesen möchte, sondern hab nach 7 Seiten aufgehört. Ich hab mich auch eigentlich voll gefreut das Buch zu lesen, weil ich den Klappentext richtig interessant fand und deswegen war ich voll enttäuscht.

5

Beeindruckend gut

Ich habe es als Hörbuch gehört und konnte dann fast nicht aufhören, wollte unbedingt wissen, warum die Suizide passierten und was es mit der Familie gemacht hat. Gute Erzählperspektive.

3

(EN) 📚 Interessante Story mit Tiefgang, aber nicht immer leicht zugänglich

„The Virgin Suicides“ hat eine spannende und zugleich sensible Grundlage, die wichtige Themen aufgreift und nachhallt. Dennoch bin ich beim Lesen an manchen Stellen ausgestiegen, da mir der Zugang trotz häufiger englischer Bücher schwerfiel. Zudem bleiben am Ende einige Fragen offen, was das Leseerlebnis für mich etwas unbefriedigend gemacht hat. Insgesamt eine interessante, aber nicht durchweg greifbare Geschichte.

(EN) 📚 Interessante Story mit Tiefgang, aber nicht immer leicht zugänglich
2.5

Die Geschichte findet Anfang der 70er Jahre in einem verschlafenen Vorort statt und begleitet die Familie Lisbon, dabei insbesondere das letzte Lebensjahr ihrer fünf Töchter, die nach und nach Suizid begehen. Die Handlung wird aus der Perspektive einer Gruppe von Nachbarsjungen erzählt, die die Mädchen zu Lebzeiten größtenteils aus der Ferne beobachteten und sie dabei zu Traumbildern idealisierten. Der Schreibstil des Autors war für mich an vielen Stellen anstrengend/zäh zu lesen, da er sich oft in Details verliert, die für die Handlung nebensächlich bis unwichtig sind. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass ich kein Familienmitglied der Lisbons besonders gut kennen gelernt habe, da sich große Teile der Handlung eben nur auf Beobachtungen oder nacherzählte Begegnungen von Nachbarn, Mitschülern usw. stützen. Aufgrund der Erzählerperspektive bleiben die Gedankenwelt der Mädchen, sowie ihre Beweggründe während des gesamten Buches verborgen, da sie ihre Geschichte nicht selbst erzählen „dürfen“. Ich würde das Buch wahrscheinlich nicht noch mal lesen, die Verfilmung durch Sofia Coppola von 1999 ist meiner Meinung nach dennoch toll umgesetzt und der Film lebt von seiner Atmosphäre.

3.5

Even when abandoned and dying, all girls and women are good for is to be seen as sexual objects.

I kind of liked the paradox of being weirdly specific and then again completely uninformative and unhelpful at the same time. What I seriously didn't enjoy was the insight into how obsessed men can be with women. And how they idolise them and make them into something they're not. I was creeped out sooo many times. Even during their darkest time, when they obviously cried for help, they were not heard. In the end, when the boys realized they might have asked for help long ago, I got so mad. Took me a while to figure it out that the book is supposed to be a product of "extensive research" and by then I was already thoroughly disgusted and creeped out. I've never read a book with first person plural narration before. The writing was also pretty good. I just wish we could have had the girls perspective. It would be nice to see, how their feelings developed after Cecilias death and them being locked in by their parents.

3

I was reading this one as a cry for help; the book being good was just a bonus.

When I first read this book ( 2020, about a month into the first covid lockdown, probably also as a cry for help), I didn't really get it. And I don't feel bad about that because a) it's fairly subtle done, b) I was sixteen and c) judging by other reviews, a lot of people didn't get it either. If you like hate-able narrators and interesting perspective-choices and pretty writing and disturbing images that will stick with you for years... this book is for you. I also think this fits well with the current renaissance of sad girl reads - we stan a book for being ahead of its time - but if you read it for this reason you should be aware that this isn't the sad girls' story - yet it is. This is a book about what it feels like to be a teenage girl through the lens of a group of boys who don't get it, don't want to, don't care. It's a book about all the sh*t that boys get away with and all the sh*t girls go through from the perspective of boys, who don't realise either thing. The author is trusting you to see through it, to question it, to realise how fucked up it all is.

2

Nun seit Tagen schleppe ich mich durch dieses Buch und bin noch immer nicht über die 100 Seiten Grenze gekommen. Ein sehr sehr schleppender Schreibstil zu einem für mich eigentlich sehr sehr interessantem thema. Sehr traurig dass ich dieses Buch vorzeitig beenden musste😢

3.5

Not how I expected this book to be written but that’s on me for going into books blind.

1.5

Hat mir leider nicht gefallen. Das erste Kapitel war interessant. Der Rest super langatmig. Der Schreibstil hat mich auch gestört. Insgesamt war vieles einfach ganz seltsam und einfach nicht nach meinem Geschmack. Schade

1

War leider gar nichts meins… Ich fand das Thema sehr spannend, aber die Umsetzung hat mir gar nicht zugesagt leider. Ich konnte nicht mit der Geschichte mitfühlen

2

It’s either the book’s fault or I am too stupid to understand what the hell happened here.

4

Never quite read something similar and I think it was particularly interesting to read from the boys perspective, representing the male gaze. I do feel like the author did this intentionally and therefore just tried to underline the obsession with the lisbon girls instead of writing a sexist book. Really enjoyed!

4

Unglaublich eindrücklich, die Perspektive ist einfach genial man weiß nie was wahr ist und was nicht. Am Ende ging es mir doch etwas zu schnell…

5

Das Buch hatte eine ganz eigene Art, die mir aber gut gefallen hat. Ich mochte, dass es so bildlich geschrieben war, dass man sich jede einzelne Szene im Kopf wie einen Film vorstellen konnte und ich mochte auch die schaurige Beschreibung der ganzen Geschichte und der Szenerie, da sie total passend für das Thema waren. Auch wenn von Anfang an schon deutlich war, dass sich jede der Schwestern umbringen wird, war das Ende, zumindest für mich, überraschend. Es wurde nichts glorifiziert, der Schreibstil zeigte die Brutalität, die Gefühle, die die Schwestern gefühlt haben und das unvermeidliche Ende ihres Leidens.

3

Interessante Geschichte

0.5

Es hat mich gequält

Ich habe das Buch damals in der Schule lesen müssen und habe es gehyped. Deswegen wollte ich es unbedingt erneut lesen. In meinem Kopf war es ja ein Klassiker. Anscheinend sehe ich 15 Jahre später die Welt mit ganz anderen Augen. Das Buch war für mich eine Qual. Endlose Kapitel, verschachtelte, komplizierte Sätze. Ich habe mich wortwörtlich durch das Buch gekämpft. Es schläferte mich förmlich ein. Und die Thematik...ich glaube man kann deutlich besser mit jugendlichem Suizid umgehen. Fazit: Ich bin enttäuscht und werde das Buch nicht in mein Regal einziehen lassen, geschweige denn es nochmal lesen

5

Schöne Sprache, gute Geschichte. Guter Autor.

Auch wenn man von Anfang an weiß wie das Buch ausgehen wird, so liest man doch neugierig, weil man immer wissen will, wie und warum? Auch wenn man nicht alles erfährt oder nachvollziehen kann, so ist meiner Meinung nach die Geschichte sehr schön aus der Sicht des Nachbarjungen erzählt.

2

tw: suizid ehrlich gesagt hat mich das buch ziemlich sprachlos gelassen. ich bin mit einer ganz anderen erwartung an die geschichte herangegangen, die in keinster weise erfüllt wurde. gut gefallen hat mir die erzählperspektive aus der ersten person plural, aber das war es tatsächlich schon. dafür sind mir jedoch einige dinge sehr negativ aufgefallen: allen voran die male gaze, die sich durch den gesamten roman zieht. klar, die nachbarsjungs im wir-erzähler wussten nichts von mädchen generell und für sie waren die lisbon schwestern ein mysterium, aber das ständige fetischisieren ihrer körper, das romantisieren ihrer suizide und das schicksal der schwestern als ein rätsel zu sehen und sich dazu auch noch das deutungsrecht ihrer tode herauszunehmen, fand ich grausam. wer einen roman sucht, der jugendlichen suizid in der amerikanischen mittelschicht behandelt, sollte lieber zu [b:Thirteen Reasons Why|29844228|Thirteen Reasons Why|Jay Asher|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1555345043l/29844228._SY75_.jpg|2588213] greifen, dort wird suizid wenigstens als multikausales ereignis betrachtet und der protagonist clay hat, obwohl er in hannah verliebt war, es wenigstens geschafft, sie dennoch als mensch zu sehen und nicht nur als objekt seiner begierde oder als anekdotisches abenteuer seiner jugend. man hätte so viel aus eugenides prämisse machen können, ein differenziertes bild der schwestern zeichnen, die nachbarsjungs ausführlicher in beziehung zu ihnen stellen und anstelle einer skizze einen ausführlichen bildungsroman schreiben können, jedoch wurde diese chance hier verpasst. 2 sterne, nur, weil ich es nicht abgebrochen habe.

2

Suicides are a harsh topic, there is no denying. And yet the spark with this book didn't catch. The writing wasn't for me, at times had too much of the male gaze (intentionally or not) and was for such an interesting premise too boring. There were too many characters mentioned - and nobody tried to help the Lisbons until the neighborhood boys tried to. Which might be the most dramatic and interesting part of this book. So, yes, sadly, this just wasn't for me.

2

I don't know.... I just didn't like it...

Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich große Erwartungen und war gespannt was auf mich zukommt. Aber nach dem ich mit 1/4 des Buches durch war hab ich schon gemerkt das es nicht so ist wie erwartet. Der Suizid der Schwestern bzw ihr Verhalten wird kaum erklärt nur beschrieben. Man weiß nicht Wiso das passiert ist was passiert ist sonder bekommt wirklich alles nur erzählt, wie es geschah... Müsste echt mir mit kämpfen nicht mitten drinne auf zu hören zu lesen. Ich persönlich fand es wie gesagt nicht gut aber es gibt bestimmt Leute denen es gefallen hat

3.5

"Wir wussten, dass die Mädchen eigentlich schon Frauen waren. Dass sie die Liebe und sogar den Tod verstanden und dass wir eigentlich nur eine kleine, unwesentliche Attraktion in ihrem Leben darstellten. Uns war klar, dass sie alles über uns wussten, während wir sie niemals ergründen würden."

In dem Buch erleben wir die Geschichte der Lisbon Schwestern, ohne sie aus ihrer Sicht erzählt zu bekommen. Die ganze Geschichte wird von außerhalb erzählt und trotzdem hat man das Gefühl alles, was zu der Tragödie geführt hat, wissen und nachvollziehen zu können. Wie das Leben ganz normaler pubertierender Mädchen seine Wendungen nimmt. Es hat mir Spaß gemacht es zu lesen, auch wenn es sich manchmal in den unwesentlichen Details verloren hat. Aber gerade das hat den Charme des Buches ausgemacht.

4

Deutscher Titel: “Die Selbstmord-Schwestern” Es ist nicht ganz einfach, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Wie beurteilt man einen Roman, in dem fünf junge Mädchen sich das Leben nehmen, die zudem auch noch Schwestern sind? Dass dies geschieht, sagt uns schon der Titel und es wird auch gleich zu Beginn des Buchs ausgesprochen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der inzwischen erwachsenen Nachbarsjungen, auf die die fünf hübschen Schwestern stets eine enorme Faszination ausgeübt hatten und die im Erwachsenenalter immer noch versuchen, herauszufinden, warum die Mädchen sich umgebracht haben. Das Grundproblem scheint klar, wird jedoch vom Umfeld der Schwestern kurioserweise offenbar nicht als solches wahrgenommen: das Elternhaus der Mädchen. Die Eltern sind strenggläubig, erzkonservativ, lassen den Mädchen keinerlei Freiheiten. Es drängt sich im Verlauf der Geschehnisse der Eindruck auf, die Eltern, vor allem die Mutter, könnten es nicht ertragen, dass ihre Töchter erwachsen werden. Ein Hinweis darauf ist die Tatsache, dass die Jungen nach dem Tod aller Schwestern im inzwischen verwahrlosten Haus der Familie nur Familienfotos aus der Zeit finden, bevor die älteste Tochter 12 wurde. Die Öffentlichkeit versucht indessen, das Motiv der Schwestern aus gesellschaftlichen Gegebenheiten herzuleiten. “Immer mehr Jugendliche nehmen sich das Leben, haben keine Perspektive” usw. Doch das scheint mir im Falle der Familie ein Irrweg. Als erste nimmt sich ausgerechnet die jüngste Schwester das Leben. Daraufhin wird immer wieder versucht, sie als Freak abzustempeln, während die anderen vier Mädchen normal seien. Doch nachdem Lux, die sich am wenigstens in die Schranken weisen lässt, bei der einen Gelegenheit in ihrem Leben, als die Mädchen tatsächlich ausgehen dürfen, über die Stränge schlägt, eskaliert die Situation. Die Schwestern sind nun gänzlich in ihrem Elternhaus eingesperrt. Ich war mir eigentlich bis kurz vor Schluss des Buchs sicher, dass die Schuld für die Selbstmorde nur bei der fanatischen Mutter und dem Vater liegt, der zu schwach ist, sich ihr zu widersetzen. Doch dann tauchte die Frage auf: Warum haben die Mädchen keine Chance zur Flucht genutzt? Hatten sie unter dem Einfluss der Eltern selbst Angst vor einem selbstständigen Erwachsenenleben? Ich habe keine Antwort darauf gefunden. Das Buch ist definitiv interessant, gut geschrieben und trotz des bekannten Ausgangs spannend. Und auf irgendeine merkwürdige Weise ist es auch schön.

2

Mhm… wasn‘t really my thing tbh. The plot didn‘t make much sense in my opinion and the outside narrative perspective was rather creepy than interesting ?? That‘s probably the point of the novel but for me personally the whole reading experience wasn‘t the greatest. Wouldn‘t necessairly reccomend.

5

Atmosphärisch, betörend, rätselhaft melancholisch

Wie eine betörende Sommernacht The Virgin Suicides ist atmosphärisch dicht, poetisch und melancholisch. Die distanzierte Perspektive macht das Geschehen umso rätselhafter und intensiv. Nicht alles wird erklärt – genau das bleibt lange im Kopf.

3

Honestly, I'm somewhat confused. I kind of liked the paradox of being weirdly specific and then again completely uninformative and unhelpful at the same time. What I seriously didn't enjoy was the insight into how obsessed men can be with women. And how they idolise them and make them into something they're not. I was creeped out sooo many times. Ugh. I'm letting some of the creepiness slide (reluctantly) because the book is supposed to be this product of extensive research, I guess. Took me a while to figure it out though and by then I was already thoroughly disgusted, not gonna lie. I'm giving this three stars instead of two only because I thought the perspective was kind of unique. I've never read a book with first person plural narration before. The writing was also pretty good. After all, I did get sucked up into the 70's US-Americaness of it all, which I enjoyed. Especially because it was kind of subtle. I just wish we could have had the girls perspective. I get that part of this book's charm is probably the never really knowing but I still think the Lisbon girls' side of the story would make for a better book.

3

Even when abandoned and dying, all girls and women are good for is to be seen as sexual objects. Three stars simply because I’m not sure if the author did this on purpose as a critique or simply thought this way LOL. Very interesting writing style, but I liked that a lot

1

So viele Fragen..

Der Titel verrät schon, wie die Geschichte endet – deshalb habe ich gehofft, wenigstens das „Warum“ zu erfahren. Leider bleibt das bis zum Schluss offen. Die Erzählung aus Sicht der Nachbarsjungen wirkt sehr distanziert, wodurch kaum Spannung oder Nähe entsteht. Für mich war das Buch deshalb eher langweilig und enttäuschend.

1

Langweilig, not worth the hype

4.5

„Offensichtlich, Doktor, sind Sie noch nie ein 13-jähriges Mädchen gewesen.“ – Cecilia Lisbon

„Die Selbstmordschwestern” von Jeffrey Eugenides ist ein faszinierender, melancholischer Roman, der gleichermaßen beunruhigt, fesselt und zum Nachdenken über Verlust, Kontrolle und Projektion anregt. Besonders gefallen hat mir Eugenides’ detailverliebter Schreibstil. Er verliert sich in scheinbar nebensächlichen Beobachtungen, beschreibt Alltägliches mit einer Intensität, die zunächst unscheinbar wirkt, aber die Atmosphäre der Vorstadt und die emotionale Tiefe der Geschichte auf erstaunliche Weise verstärkt. Für manche Leser mag das ausschweifend oder ablenkend sein – für mich erzeugte es eine besondere Sogwirkung und verstärkte die vermeintlich geheimnisvolle, unerreichbare Aura der Lisbon-Schwestern. Auch die Erzählperspektive ist außergewöhnlich: Die Geschichte wird aus einer kollektiven „Wir“-Sicht der Nachbarjungen erzählt, die die Distanz zwischen Erzählern und Figuren spürbar macht. Die Leserinnen und Leser lernen die Schwestern nie wirklich als eigenständige Personen kennen – sie erscheinen vielmehr als Rätsel, Engel, Opfer oder Objekte der Sehnsucht und der eigenen sich entwickelnden Sexualität. Diese Distanz wird durch den männlichen Blick (Male Gaze) noch verstärkt: Die Jungen aus der Nachbarschaft sammeln Gegenstände der Mädchen wie Reliquien, projizieren Fantasien auf sie und entmenschlichen sie dadurch. Die Schwestern wirken fast wie Symbole – schön, geheimnisvoll, kaum greifbar – statt als vollwertige Subjekte. Auch die familiäre Kontrolle spielt eine zentrale Rolle: Die Mutter verkörpert ein konservatives Frauenbild, das Gehorsamkeit, Reinheit und sexuelle Enthaltsamkeit verlangt. Die Töchter sind gefangen zwischen dieser strikten Kontrolle und der obsessiven Objektifizierung durch die Jungen. Die Selbstmorde könnten daher auch als Ausbruch aus diesen Doppelrollen gelesen werden: Sie entziehen sich sowohl der familiären Kontrolle als auch der männlichen Projektion. Eugenides lässt bewusst Ambivalenz und Ungewissheit zurück: Alles, was wir über die Mädchen erfahren, stammt aus der subjektiven Erinnerung der Jungen. Wir wissen nie, was tatsächlich stimmt, was die Mädchen selbst denken oder fühlen - und genau diese Lücke macht das Werk so faszinierend und unglaublich traurig zugleich. Ein Einziger kleiner Kritikpunkt: Gegen Ende ging mir alles etwas zu schnell. Angesichts des detailverliebten, langsamen Aufbaus hätte das Buch gerne länger sein dürfen, gerade in Bezug auf die letzten Selbstmorde, die eine noch tiefere, fast greifbare Dramatik verdient hätten. „Die Selbstmordschwestern” ist ein vielschichtiger Roman über Jugend, Verlust, Kontrolle und Projektion, der sowohl literarisch anspruchsvoll als auch emotional intensiv ist – ein Werk, das noch lange nach der letzten Seite nachhallen wird.

5

Wunderschöne Sprache, philosophisch-tragisches Portrait einer Kleinstadt und deren traurigen Lisbon Schwestern. Toll vorgelesen!

3

Irgendwie war’s 1 banger aber irgendwie war’s auch bisschen zu anstrengend

2

I took me very long to get into the story — as soon as I had gotten into it, I was already at more than 50% of the book. The writing is very dry and at some points not well structured. The thing is, I don't really know what to say regarding this book. It didn't get me the satisfaction that I expected: discovering the truth of why the girls did what they did. This might be the whole message behind this story, not finding out about them because we as readers don't really get to know them but only the perspectives of the "collective narrator", but that simply didn't work for me. The story just didn't really get to me, emotionally as well as literarily. However, yet it does leave some sort of heavy feeling on the chest after finishing it. I find myself spiraling about what caused the girls so much pain and why they did it.

3

bin leider nicht ganz so überzeugt und mochte den schreibstil auch nicht so gerne.

3

provoziertes schockdrama, aber mit tiefgang auf ne art

mir hat das buch insgesamt schon gut gefallen, aber ich habe aufgrund seines hypes einfach ein bisschen mehr erwartet. es lässt sich unfassbar fix lesen, fesselt & schockiert einen natürlich sehr - es provoziert diesbezüglich ja auch sehr dazu, mir persönlich fast zu doll. neben dieser etwas überzogenen "schock-komponente" war die story zudem auch etwas überladen mit "uninteressanten" erzählsträngen über käferplagen & liebesaffären. jedoch symbolisieren diese dennoch sehr gut wie die einwohner*innen des kleinen, verschlafenen vorortes unseres buches (in amerika in den 1960er ?! jahren) lebten, sich langweilten und sich eben an jedem strohhalm bzw. der trägodie der lisbon schwestern festklammern "mussten". insgesamt ein kurzweiliges buch mit einer außergewöhnlichen handlung & erzählperspektive, aber für mich leider kein banger, schade :(

3

heart-breaking story to make you think about life and being a teenager. first half felt very slow paced.

3

Ich wollte immer weiter lesen, jedoch hat es Spannungs-wise stark nachgelassen.

1

Das Hörbuch (bei Spotify) knapp vor der Hälfte abgebrochen. Die Story konnte mich nicht fesseln und kam mir bedeutungslos vor. Ich war genervt von dem Vorstadtgeschehen bei dem alle übereinander tuscheln, urteilen und sich gegenseitig in ihre Leben einmischen. Außerdem war mir die Sprache zu makaber was mir bei diesem offensichtlich ernsten Thema nicht gefiel.

2

Ein Buch von einem Mann aus der Sicht von Männern, die versuchen nachzuvollziehen wie es ist, ein Mädchen im Teenager Alter zu sein???

Männer.

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