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Ich hatte es vor mir hergeschoben & als ich dann danach griff, entpuppte sich genau das als gute Entscheidung.
"𝑴𝒂𝒏𝒄𝒉𝒎𝒂𝒍 𝒘𝒂𝒓𝒆𝒏 𝒅𝒊𝒆 𝑾𝒐𝒓𝒕𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑴𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒘𝒆𝒊𝒕𝒂𝒖𝒔 𝒔𝒄𝒉𝒘𝒆𝒓𝒆𝒓 𝒛𝒖 𝒆𝒓𝒕𝒓𝒂𝒈𝒆𝒏 𝒂𝒍𝒔 𝒅𝒊𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑮𝒆𝒊𝒔𝒕𝒆𝒓." "The Legend of Lady Byeoksa – Die Perlen des Todes" von Esther Park ist wohl das, was man bereits als SuB-Leiche bezeichnen kann. Ich hatte das Buch jetzt über ein Jahr auf meinem SuB liegen, immer wieder wollte ich danach greifen, habe mich dann aber doch umentschieden. Das hat sich leider als richtig erwiesen. Ich hatte ja bereits mitbekommen, dass es eine eher mittelmäßige Bewertung hier auf Reado hat und habe gehofft, dass es wie bei manch anderen Büchern zuvor ist, die mir persönlich dennoch gut gefallen haben. Leider war dem nicht so. Das fing schon damit an, dass man direkt ins Buch geschmissen wird. Normalerweise würde ich jetzt sagen, dass das auch richtig cool sein kann, wenn man erst nach und nach die wichtigsten Infos erhält, aber in dem Fall wurde man auch später nicht aufgeklärt. Alles war verwirrend, wirkte als hätte man eine Menge verpasst und ein Worldbuilding war auch nicht vorhanden. Die verschiedenen Geister und Dämonen waren halt da, aber es gab wenig Erklärung dafür, wieso sie da sind und was genau sie ausmacht. Der Klappentext klang vielversprechend, das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön, doch der Inhalt blieb weit dahinter zurück. Das betraf neben dem bereits angesprochenen fehlendem Worldbuilding und den mangelnden Infos zu den Geistern, die dazu geführt haben, dass ich mich desöfteren gefragt habe, ob ich etwas verpasst habe, auch die Charaktere. Kein einziger davon war wirklich greifbar. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt, enthält aber mittendrin Wechsel der Perspektive, so dass wir erst den einen, dann den nächsten Charakter begleiten. Ohne Vorwarnung. Lady Bin Seomoon, die Protagonistin, sollte wohl taff sein, blieb dabei aber vor allem blass, was ich mega schade fand. Das selbe gilt leider für Eunho, Bins lange verschollenen Verlobten. Auch er blieb wenig greifbar, zwar anwesend, aber irgendwie leer. Das Buch konnte mich leider nicht fesseln, mehr als einmal musste ich eine Seite erneut lesen, weil ich entweder das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben oder mich schlichtweg nicht an den Inhalt erinnern konnte. Ebenfalls negativ aufgefallen sind mir die sehr langen Kapitel (bei fast 400 Seiten 5 Kapitel, das macht durchschnittlich fast 80 Seiten pro Kapitel). Das kann toll sein, gerade wenn es einen nicht ständig aus der Geschichte "reißt", allerdings war es hier schlichtweg zu lang. Ich neige dazu, dass ich Kapitel gerne zu Ende lese, aber hier ging das manchmal nicht. Wenigstens gab es vereinzelt Abschnitte, die sich auch gut dafür geeignet haben, eine Pause einzulegen. Bei mir bleiben Fragen zurück, allen voran die nach der Übersetzung. Denn im Endeffekt kann ich nicht sagen, wie viel hier der Übersetzung geschuldet und eventuell verloren gegangen ist, aber vielleicht liegt auch hier ein Knackpunkt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Grundidee super klang, das Buch ein ästhetisches Highlight im Regal ist, aber der Inhalt leider nicht überzeugt hat, so dass ich meinerseits keine Empfehlung aussprechen kann. Insgesamt bin ich einfach froh, dass ich das Buch nun durch habe, aber wirklich viel wird da nicht zurückbleiben.

Apr 23, 2026
Ich hatte es vor mir hergeschoben & als ich dann danach griff, entpuppte sich genau das als gute Entscheidung.
"𝑴𝒂𝒏𝒄𝒉𝒎𝒂𝒍 𝒘𝒂𝒓𝒆𝒏 𝒅𝒊𝒆 𝑾𝒐𝒓𝒕𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑴𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒘𝒆𝒊𝒕𝒂𝒖𝒔 𝒔𝒄𝒉𝒘𝒆𝒓𝒆𝒓 𝒛𝒖 𝒆𝒓𝒕𝒓𝒂𝒈𝒆𝒏 𝒂𝒍𝒔 𝒅𝒊𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑮𝒆𝒊𝒔𝒕𝒆𝒓." "The Legend of Lady Byeoksa – Die Perlen des Todes" von Esther Park ist wohl das, was man bereits als SuB-Leiche bezeichnen kann. Ich hatte das Buch jetzt über ein Jahr auf meinem SuB liegen, immer wieder wollte ich danach greifen, habe mich dann aber doch umentschieden. Das hat sich leider als richtig erwiesen. Ich hatte ja bereits mitbekommen, dass es eine eher mittelmäßige Bewertung hier auf Reado hat und habe gehofft, dass es wie bei manch anderen Büchern zuvor ist, die mir persönlich dennoch gut gefallen haben. Leider war dem nicht so. Das fing schon damit an, dass man direkt ins Buch geschmissen wird. Normalerweise würde ich jetzt sagen, dass das auch richtig cool sein kann, wenn man erst nach und nach die wichtigsten Infos erhält, aber in dem Fall wurde man auch später nicht aufgeklärt. Alles war verwirrend, wirkte als hätte man eine Menge verpasst und ein Worldbuilding war auch nicht vorhanden. Die verschiedenen Geister und Dämonen waren halt da, aber es gab wenig Erklärung dafür, wieso sie da sind und was genau sie ausmacht. Der Klappentext klang vielversprechend, das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön, doch der Inhalt blieb weit dahinter zurück. Das betraf neben dem bereits angesprochenen fehlendem Worldbuilding und den mangelnden Infos zu den Geistern, die dazu geführt haben, dass ich mich desöfteren gefragt habe, ob ich etwas verpasst habe, auch die Charaktere. Kein einziger davon war wirklich greifbar. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt, enthält aber mittendrin Wechsel der Perspektive, so dass wir erst den einen, dann den nächsten Charakter begleiten. Ohne Vorwarnung. Lady Bin Seomoon, die Protagonistin, sollte wohl taff sein, blieb dabei aber vor allem blass, was ich mega schade fand. Das selbe gilt leider für Eunho, Bins lange verschollenen Verlobten. Auch er blieb wenig greifbar, zwar anwesend, aber irgendwie leer. Das Buch konnte mich leider nicht fesseln, mehr als einmal musste ich eine Seite erneut lesen, weil ich entweder das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben oder mich schlichtweg nicht an den Inhalt erinnern konnte. Ebenfalls negativ aufgefallen sind mir die sehr langen Kapitel (bei fast 400 Seiten 5 Kapitel, das macht durchschnittlich fast 80 Seiten pro Kapitel). Das kann toll sein, gerade wenn es einen nicht ständig aus der Geschichte "reißt", allerdings war es hier schlichtweg zu lang. Ich neige dazu, dass ich Kapitel gerne zu Ende lese, aber hier ging das manchmal nicht. Wenigstens gab es vereinzelt Abschnitte, die sich auch gut dafür geeignet haben, eine Pause einzulegen. Bei mir bleiben Fragen zurück, allen voran die nach der Übersetzung. Denn im Endeffekt kann ich nicht sagen, wie viel hier der Übersetzung geschuldet und eventuell verloren gegangen ist, aber vielleicht liegt auch hier ein Knackpunkt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Grundidee super klang, das Buch ein ästhetisches Highlight im Regal ist, aber der Inhalt leider nicht überzeugt hat, so dass ich meinerseits keine Empfehlung aussprechen kann. Insgesamt bin ich einfach froh, dass ich das Buch nun durch habe, aber wirklich viel wird da nicht zurückbleiben.
Apr 23, 2026









