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Nostromo

3.2(5)
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About the book

"Nostromo, a Tale of the Seaboard" is a monumental achievement in literature, widely regarded as one of Joseph Conrad's most ambitious and complex works. Set in the fictional South American republic of Costaguana, the narrative explores the intricate web of political upheaval, capitalist interests, and personal morality surrounding the San Tomé silver mine. As the country descends into revolution, the charismatic and seemingly incorruptible seaman Nostromo is entrusted with the task of safeguarding a massive shipment of silver from the encroaching rebel forces.Conrad masterfully weaves a tale of high-stakes adventure with deep psychological insight, examining how the pursuit of material wealth can distort human character and social stability. Through a diverse cast of characters-including the idealistic Charles Gould and the cynical Martin Decoud-the novel provides a searing critique of imperialism and the consequences of foreign intervention. "Nostromo" remains a profound study of the intersection between private lives and public history, set against the backdrop of a volatile and beautifully rendered coastal landscape. Its enduring relevance lies in its exploration of the tension between progress and exploitation, making it a cornerstone of 20th-century fiction.This work has been selected by scholars as being culturally important, and is part of the knowledge base of civilization as we know it. This work was reproduced from the original artifact, and remains as true to the original work as possible. Therefore, you may see the original copyright references, library stamps (as most of these works have been housed in our most important libraries around the world), and other notations in the work.This work is in the public domain in the United States of America, and possibly other nations. Within the United States, you may freely copy and distribute this work, as no entity (individual or corporate) has a copyright on the body of the work.As a reproduction of a historical artifact, this work may contain missing or blurred pages, poor pictures, errant marks, etc. Scholars believe, and we concur, that this work is important enough to be preserved, reproduced, and made generally available to the public. We appreciate your support of the preservation process, and thank you for being an important part of keeping this knowledge alive and relevant.

Editions (47)

ISBN9781025380155
PublisherCreative Media Partners, LLC
Publication Date02/14/26
Pages592

Reviews & Ratings

5 ratings

3 reviews

3.2

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  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    4.0

    Das nächste Mal sollte "Die Hoffnung aller ehrlichen Männer" diesen Ort anderthalb Jahre später aufsuchen, allerdings ganz und gar inoffiziell und über Gebirgspfade, als er nach seiner Niederlage auf einem lahmen Maultier floh und von Nostromo nur knapp vor einem schmählichen Tod durch die Hände des Mobs bewahrt wurde. Es war ein Ereignis ganz anderer Art, über das Kapitän Mitchell hinterher sagte: "Es war historisch - historisch, Sir! Und mein guter Mann, Nostromo, mittendrin, wissen Sie? Hat wirklich Geschichte geschrieben, Sir." - Zitat, Seite 125 Zum 100. Todestag des Schriftstellers Joseph Conrad gönnt der Manesse Verlag der Leserschaft eine Neuübersetzung des 1904 erstmals erschienenen "Meisterwerk der Moderne" mit Nachwort von Robert Menasse. Das Buch selbst erscheint solide und liegt im klassischen Hardcover mit Lesebändchen vor. Leider wurde die "Vorbemerkung des Autors" hier im Nachgang des Romans abgedruckt, weil es sich laut Nachwort um eine "langatmige Selbsterklärung" handele, "die von der Lektüre des Romans eher abschrecke". Dies kann persönlich überhaupt nicht nachvollzogen werden. Denn zu jeder guten Geschichte gehört doch der passende Gründungsmythos, der Funke, der im Autorenhirn die Synapsen zum Tanzen brachte, um die Feder übers Papier führen zu können. Außerdem erfahren wir, dass Conrad sich bei der Gestaltung einer der wichtigen Frauenfiguren von seiner ersten großen Liebe inspirieren ließ - also schon zwei Gründe, das Vorwort unbedingt vor der Lektüre zu entdecken! Und um was geht es bei Nostromo? Die Geschichte führt uns auf den südamerikanischen Kontinent, der vom Kolonialismus geprägt ist und verschiedene Arten von Menschen anzieht: Abenteurer, Schatzsucher, Auswanderer, Vertriebene, Seeleute, Handelsvertreter, Glücksspieler, Verbrecher und Politiker. In dem Spiel um Macht, Einfluss und Geld, hat ein Mann in dem gefährlichen Ränkespiel mit Raub und Revolte eine zentrale Position inne, der titelgebende Nostromo ("Nostro Uomo", unser Mann). Wie das Eingangszitat zeigt, wird diese schicksalhafte Figur zum Mythos in der Geschichte. Zunächst von Dritten beschrieben, rücken wir dem zweifelhaften Helden gegen Ende immer enger näher an die Pelle und stellen uns die drängende Frage: ist dies nicht eine klassische Tragödie? Joseph Conrad hat ein Talent, dramatische Szenen zu inszenieren. Auch die langen Monologe mit komplexen Inhalten erinnern an die großen Theaterstücke und es ist unübersehbar, dass Conrad sich von Shakespeare inspirieren ließ. Auch die Interaktionen der Figuren, die Dialoge sind auf den Punkt genau gesetzt. Zudem macht er keinen Hehl, ob seiner oft radikalen Ansichten und seiner Kritik an Gesellschaft und Politik, die er in sein Werk einfließen lässt. Gerade weil es sich bei dem Roman um Fiktion handelt, bietet diese vielfältige Möglichkeiten der Darstellung, aber auch der Interpretation durch den Leser. Gleichzeitig macht es diese komplexe Struktur gerade anfangs schwer, in den Lesefluss zu kommen. Der Autor nimmt sich viel Zeit, die Romanwelt mit Land und Leuten vorzustellen. Hier ist Geduld gefragt. Ab dem Geschehnis mit dem Silberraub nimmt die Handlung Fahrt auf und auch das Notizbuch füllt sich mit philosophischen Zitaten. FAZIT Als Einstieg in das Werk von Joseph Conrad eher weniger geeignet. Hier bietet sich das auch komplexe, aber kürzere "Herz der Finsternis" an. Lob und Dank an die Übersetzer Julian Haefs und Gisbert Haefs, welche die Worte und oft komplizierten Satzstrukturen von Joseph Conrad einfühlsam und mit Respekt vor Autor und Werk wiedergeben. Ein Leseschatz für Conrad Fans!

    Sep 22, 2024

  • jam
    jam

    42 Followers

    4.0

    Eine sehr schöne Ausgabe - aber nicht mein Lieblingswerk Conrads

    Ich habe bis anhin jedes Werk Conrads aufs Äusserste genossen. Dieses jedoch nicht. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr zäh. Das liegt einerseits an den vielen Ortswechseln und den zahlreichen südamerikanischen Ausdrücken und vermeintlich bekannten Namen. Zwar sind einige Davon über Fussnoten am Ende des Buches erklärt, es sind aber zu wenige und das Nachschauen stört den Lesefluss. Andererseits ist die Geschichte auch etwas wirr erzählt, mit vielen Rückblenden und teilweise sehr umständlichen Satzbildungen. Vieles ist in der indirekten Rede erzählt, weniges über Dialoge, was den Fluss auch nicht gerade fördert. Nach etwa 150 Seiten bessert sich das und die Geschichte beginnt einer mehr oder weniger stringenten Handlung zu folgen. Brauchte verhältnismässig lange um das Buch zu lesen, und musste mich manchmal zwingen weiterzulesen. Aber nicht falsch verstehen; es ist ein beeindruckendes Werk über einen fiktiven südamerikanischen Staat namens Costaguana und den allseits beliebten Nostromo, der den reichen Herren des Landes treu dient, um dann selbst in den Bann des Silbers aus der örtlichen Mine zu gelangen. Es kann als beispielhafte Geschichte angesehen werden, die aufzeigt wie es wohl vielen Staaten dieser Region erging, die die Last der Kolonialisierung abwerfen und die Verantwortung einen neuen Staat aufzubauen meistern wollten. Die Genialität des Autors und sein Verständnis für gesellschaftliche Thematiken seiner Zeit sind beeindruckend. Ich glaube aber, dass er hier etwas zu viel wollte. Wäre das Werk 200 Seiten kürzer, wäre es meiner Meinung nach besser. Wer aber Conrad mag und eine Herausforderung sucht ist hier richtig.

    Aug 17, 2024

  • Unknown User
    Unknown User

    6 Followers

    3.0

    I really don't know how to rate this book because it took me so long to like it but then I really liked it. But how do I judge a book that(for 2 month) made me fall asleep after 30 pages everytime I picked it up until I came to the last 150 (approx) pages which I read in less than 3 days? I really liked the last part and especially the ending, but the story as a whole was a bit too boring and long and varied.

    Jan 15, 2024

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