A Short History of Queer Women

A Short History of Queer Women

Softcover
3.884

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Description

Queer women have always existed – let’s put them back in the history books

No, they weren’t ‘just friends’!

Queer women have been written out of history since, well, forever. ‘But historians famously care about women!’, said no one. From Anne Bonny and Mary Read who sailed the seas together disguised as pirates, to US football captain Megan Rapinoe declaring ‘You can’t win a championship without gays on your team’, via countless literary salons and tuxedos, A Short History of Queer Women sets the record straight on women who have loved other women through the ages.

Who says lesbians can’t be funny?

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Criticism & Literary Studies
Format
Softcover
Pages
208
Price
13.00 €

Posts

15
All
5

Überraschend witzig

Dieses Buch hat mich oft zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht. Ein äußerst großartiger Schreibstil mit viel Humor und Selbstironie, während queere (hauptsächlich lesbische) Geschichte aufgearbeitet wird. Absolute Empfehlung von mir.

Überraschend witzig
3

Die Geschichte von queeren Menschen wurde oft verändert oder verheimlicht, und queere Frauen wurden dabei besonders häufig übersehen. In „Eine kurze Geschichte queerer Frauen“ bekommen diese Frauen endlich das volle Rampenlicht: Frauen, die mit ihrer Liebe und ihrem Leben das Patriarchat herausfordern. Dieses Buch bietet eine umfassende Darstellung der Geschichten von queeren Frauen, die oft im Verborgenen blieben und jetzt die Anerkennung finden, die sie verdienen. Meine Meinung: Die Grundidee des Buches hat mir sehr gut gefallen, und ich kann es nur empfehlen. Es bietet eine klare historische Übersicht, die über Ländergrenzen hinausgeht und somit nicht nur die westliche Welt betrachtet. Dieses globale Panorama ist besonders wertvoll, da es zeigt, wie vielfältig und weitreichend die Geschichten queerer Frauen sind. Durch mein persönliches Interesse an der Thematik kannte ich bereits einige Fakten und Hintergründe, dennoch war vieles für mich neu und hat mein Wissen vertieft. Besonders finde ich das vollständige Quellenverzeichnis am Ende des Buches, das eine weiterführende Recherche ermöglicht. Leider hat der Schreibstil meinen Lesefluss ziemlich gestört. Häufig gibt es Sätze, die für mich den Inhalt zu stark relativieren oder eher wie Kommentare wirken. Diese stilistischen Entscheidungen lenkten mich von der eigentlichen Geschichte ab und minderten die ansonsten starke Wirkung des Inhalts. Das ist natürlich nur meine Empfindung dazu. Obwohl ich das Buch insgesamt sehr empfehlenswert finde, möchte ich eine klare Altersempfehlung aussprechen. Aufgrund expliziter sexueller Aufklärungen halte ich es für geeignet ab einem Alter von etwa 14 bis 16 Jahren, abhängig von der individuellen Reife der Leser:innen. Zusammengefasst bietet „Eine kurze Geschichte queerer Frauen“ einen wichtigen und lange überfälligen Beitrag zur Sichtbarkeit und Anerkennung queerer Frauen in der Geschichte. Trotz kleiner stilistischer Schwächen ist es ein lesenswertes und aufschlussreiches Buch, das sowohl für Interessierte als auch für diejenigen, die ihr Wissen erweitern möchten, von großem Wert ist. 🌟🌟🌟, 5 ✨Rezensionsexemplar von NetGalley und Aufbau Verlage✨

4

Ein unfassbar wichtiges Buch, in dem einem deutlich gemacht wird, dass es lesbische Frauen schon immer gab und sie lange fur ihre Sichtbarkeit kämpfen mussten.

3.5

Dieses Buch ist ein humorvoller Mix aus Fakten und Fiktion rund um queere oder vermeintlich queere Frauen der Geschichte bis in die Gegenwart. Ich mochte den witzigen,lockeren und sehr pointierten Schreibstil der Autorin, teilweise wurde es mir aber auch zu albern und unsachlich. Man erhält viele interessante Informationen die aber überwiegend nur an der Oberfläche kratzen, die lange Liste weiterführender Literaturempfehlungen im Anhang lädt aber durchaus zum weiterlesen ein. Teils weil mir die Erzählstruktur etwas zu wirr und gefühlt nur noch eine Aneinanderreihung von Namen. Auch war der Fokus gefühlt nur auf lesbischen Frauen und zB Trans- oder bisexuelle Frauen rückten wurden nur selten erwähnt. Alles in allem war es aber ein interessantes Buch, das zeigt, dass es queere Frauen schon zu allen Zeiten gegeben hat.

3

Inhaltlich interessant und vielfältig. Umgangssprache stellenweise unpassend und anstrengend. Zielgruppe ist mir unklar. Vielleicht für junge Erwachsene?

4.5

Dieses Buch macht mich wütend ...

... #feministrage Aufgeklärte Frauen* kennen die Geschichten und die "Sie haben zusammen gelebt und sich ein Bett geteilt, aber sie waren nur gute Freundinnen", aber in diesem Buch werden so viel mehr Storys ausgepackt. Wusstet ihr, dass Anna Frank lesbische Erfahrungen gemacht hatte und in ihrem Tagebuch darüber geschrieben hat? Nein? Wunder was, denn man hat das lange einfach nicht korrekt veröffentlicht. Die Geschichte queerer Frauen* ist kurz, aber reicht lange vor Sappho zurück. Und wer hat's verschleiert? Richtig, das Patriarchat. Für all die Feminist*innen die mehr Hintergründe und teils witzige, teils erschütternde Geschichten über queere Frauen* lesen wollen, eine absolute Empfehlung!

3

Mix aus Fakt & Fiktion mit Augenzwinkern Das Cover hat mich direkt angesprochen, allerdings wirkt das Buch damit auf den ersten Blick seriöser als der darin verpackte Inhalt. In einem Mix aus Fakten und Fiktion erzählt Kirsty Loehr die mehr oder weniger bekannten Lebensgeschichten queerer Frauen von der Steinzeit bis heute. Dabei kommt eine ordentliche Portion Sarkasmus zum Einsatz, was das Buch zu einem unterhaltsamen und gut lesbaren Einführungswerk macht. Kommentiert wird all das mithilfe einer persönlichen Ebene, die für meinen Geschmack aber etwas zu viele s3xuelle Anspielungen enthielt. Dieses kurze Büchlein möchte auf wenigen Seiten sehr viel. So kam es, dass ich anfangs hellauf begeistert war, irgendwann aber von Namen erschlagen wurde. Dazu kam die etwas wirre Erzählstruktur. Da ich im akademischen Bereich arbeite, ist mir vor allen der – bewusst gewählte – Verzicht auf Nachweise aufgefallen. Während ich viele Details wie die eingebauten zeitgenössisch inspirierten Selbsttests grandios fand, stoßen mir manche Punkte doch etwas übel auf. Beispielsweise, wenn vom Aussehen einer Person auf deren S3xualität geschlossen wird. Außerdem bleibt natürlich die Frage, inwieweit moderne Geschlechtsidentitäten sich auf die Menschen der Vergangenheit übertragen lassen. Doch nicht nur mutmachende, augenöffnende oder erschreckende Einzelschicksale spielen eine Rolle: Es geht auch um eine wütende Abrechnung mit dem Patriarchat und dessen heteronormativen Wertvorstellungen, Rassismus sowie Konflikte innerhalb der queeren Community. Ein hochaktuelles Werk also, dessen Fokus aber eindeutig auf der Unterhaltung der Lesenden liegt und das Interesse an der weiteren Beschäftigung mit den genannten Personen wecken möchte. Beides ist in jedem Fall gelungen. Insgesamt ein wichtiges Buch mit vielversprechenden Ansätzen, dennoch werde ich mich wohl in Richtung der etwas seriösen Literaturvorschläge orientieren. Wer sich auf mitreißende Art und Weise mit queerer Geschichte beschäftigen möchte, sollte jedoch unbedingt einmal reinlesen.

Post image
3

An sich ganz interessant, man lernt doch einige historische queere Personen kennen, von denen man vorher noch nichts gehört hatte. Aber mit dem flapsigen Schreibstil und dem eigensinnigen Humor muss man klarkommen, meiner war es nicht unbedingt, mir fehlte da an manchen Stellen der Ernst.

4

Stellenweise fand ich den Humor etwas zu flapsig, aber ansonsten ein wichtiges kleines Büchlein, das sich seiner eigenen Lücken bewusst ist.

4

Das Thema des Buches ist unfassbar wichtig und notwendig. Dabei habe ich selbst noch viel neues erfahren. Jedoch störte mich der Schreibstil der Autorin mit ihren persönlichen Kommentaren dazwischen zum Teil sehr. Das beeinträchtigte mich im Lesefluss schon.

4.5

Funny, educating, well written!

I really enjoyed reading this book, it helped me to get more knowledge about queerness in the past and was also really entertaining. Would recommend!

3

Gutes Buch für Leute, die sich mehr mit dem Thema queere Frauen beschäftigen wollen. Es ist auch gut geschrieben und einfach zu lesen. Ich persönlich mochte es einfach nicht das ganze Buch am Stück zu lesen, weil ich das Gefühl hatte, dass so viele Sachen erzählt wurden und ich davon im Nachhinein nichts behalte. :)

5

Sehr amüsante Darstellung queerer Persönlichkeiten. Absolut lesenswert und informativ!

5

Erst vor wenigen Wochen durfte ich mich wieder über ein Rezensenten-Paket von Lovelybooks freuen. Das Team dort ist einfach gewaltig und belohnt uns für unsere Leseempfehlungen fürstlich mit neuem Lesestoff. Dass ich diese Aufgabe auch ohne Buchpakete übernehmen würde, sage ich lieber nicht zu laut. Auf jeden Fall war in diesem Paket auch "Eine kurze Geschichte queerer Frauen" mit drin. Eine Lektüre, die mich bald neugierig machte. Ich hatte ja erst im Dezember "Wir waren Sappho" beendet, also war ich gespannt, ob es hier neue Gesichter geben würde und vor allem auch, wie hier der Stil ausfallen würde. "Wir waren Sappho" war ja fast schon poetisch. Gleich zu Beginn die ganz große positive Überraschung: Die Autorin hat Humor! Das bin ich gerade von geschichtlichen Büchern nicht gewohnt. Ich war mir sicher, dass das hier eine eher trockene Lektüre sein würde, hier also plötzlich so einige Scherze zu finden, war schön. Ob jeder der Witze bei mir persönlich gelandet ist, ist wieder eine andere Frage, aber who cares? Ich habe mich gut amüsiert. In diesem Büchlein findet ihr verschiedene queere Frauen (oder Personen, die man damals Frauen nannte, auch wenn sie sich heute vielleicht als trans oder nicht-binär bezeichnen würden). Neben den üblichen Kandidaten wie Sappho oder Virginia Woolf durfte ich hier auch Frauen kennenlernen, die mir vor der Lektüre nichts sagten oder die mir zumindest nie in diesem Kontext begegnet waren. So waren mir Hildegard von Bingen und Anne Frank natürlich ein Begriff, von ihrer Queerness wusste ich aber bis zur Lektüre hier noch nichts. Und ich schäme mich fast schon, zuzugeben, dass ich Marsha P. Johnson und Stormé DeLarverie nicht kannte, die beide total wichtige Figuren beim Stonewall-Aufstand waren. Aber hier werden nicht nur die verschiedensten Persönlichkeiten abgearbeitet, sondern es geht auch um vieles Drumherum: Um Proteste und um AIDS genauso wie um Lederdildos, Frauenfußball und natürlich um das Patriarchat und um Heteronormativität (das bedeutet, das wir dazu erzogen werden, davon auszugehen, dass wir und alle um uns herum hetero sind.). Dabei ist der Schreibstil der Autorin spannend wie bei einem Krimi. Zumindest bei mir weckte diese Lektüre die Lust, mehr über die einzelnen Personen zu erfahren und auch in den Lektüreangaben der Quellenhinweise ein bisschen zu stöbern. Mein Fazit? Ich bin mir nicht sicher, ob ich zuvor schonmal ein so spannendes Geschichtsbuch verschlungen habe. Ganz große Empfehlung an euch!

4

Dieses Buch macht Spaß, aber auch wütend und traurig. Besonders in den ersten Kapiteln, wo wir in der Geschichte weit weg von Heute sind, fiel es mir etwas schwer, zwischen den Fakten und Fiktionen zu unterscheiden. Aber dafür ist es umso entertainender.

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