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The Wrong Boy

4.2(30)
Language
English
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About the book

The hilarious, bittersweet novel from the playwright behind EDUCATING RITA, SHIRLEY VALENTINE and award-winning musical BLOOD BROTHERS.

'Big-hearted, wonderfully funny and engrossing' THE MIRROR

'A warm, funny, poignant story. I loved The Wrong Boy - and so will you' SUNDAY TELEGRAPH

'A comic masterpiece' BEL MOONEY, MAIL ON SUNDAY

Dear Morrissey,
I'm feeling dead depressed and down. Like a streetlamp without a bulb or a goose at the onset of Christmas time.
Anyroad, I thought I'd pen a few lines to someone who'd understand...

It's 1991. Raymond Marks is a normal boy, from a normal family, in a normal northern town. Only lately, he's been feeling dead down. His dad left home after falling in love with a five-string banjo. His fun-hating grandma believes she should have married Jean-Paul Sartre: 'I could never read his books, but y' could tell from his picture, there was nothing frivolous about John-Paul Sartre.' Felonious Uncle Jason and Appalling Aunty Paula are lusting after the satellite dish.

And so he turns to the one person who'll understand what he's going through: Morrissey. Told through a series of heartfelt letters to the frontman of The Smiths, this is a laugh-out-loud funny, incredibly poignant tale from a character you can't help but love.

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READERS LOVE THE WRONG BOY

***** 'The brilliant way this book is written has you laughing helplessly'
***** 'How the author gets deep inside the head of this young boy as he grows up is incredible'
***** 'Russell's voice is full of humour, laughter and comfort. It's heartwarming rather than heartbreaking and there is plenty to make you smile'
***** 'Raymond is a funny and poignant character and made me both laugh, and not just cry, but actually sob'

'The dialogue - as you might expect from a dramatist - is cracking stuff: a colloquial poetry reminiscent of Roddy Doyle' THE GUARDIAN

'Russell delights in his skilful depiction of a child's-eye view' THE LITERARY REVIEW
ISBN9780552996457
PublisherTransworld Publishers Ltd
Publication Date07/01/01
Pages512

Reviews & Ratings

30 ratings

2 reviews

4.2

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  • chaostante
    chaostante

    152 Followers

    5.0

    Ein Loser ist man nicht, zum Loser wird man gemacht.

    Vom Helden zum abgestempelten Perversling, in nur einem Tag. Ein Loser ist man nicht, zum Loser wird man gemacht! Raymund ist nicht anders als andere Jungs in seinem Alter. Er ist 11, als er am Kanal das harmlose Spiel Fliegenfangen" erfindet. Das hat keinesfalls mit dem Angeln kleiner Fische zu tun. Die fünfzehn Jungs, die es in den Schulpausen an den verbotenen Kanal verschlägt, fangen die Fliegen auf eine etwas skurrile - dennoch harmlose Art und Weise. Einer der Jungen wird von einer Wespe in seine Männlichkeit gestochen und fällt in den Kanal. Raymund rettet seinen Freund und fischt ihn aus dem Kanal und wird trotz des Verbotes als Held gefeiert. Aber nur bis der Direktor davon erfährt und aus diesem harmlosen Spiel eine riesen Perversion macht. Raymund fliegt von der Schule und eine Odyssee, die sein weiteres Leben wesentlich bestimmen wird, nimmt seinen Lauf. Als er scheinbar nicht mal mehr von seiner Mutter geliebt wird kommt ihm eine Idee. Er vermutet, dass er Der falsche Junge" ist, der richtige ist seit der Rettung seines Freundes immer noch im Kanal und er, er ist der böse Junge. Er wird bei seinem Sprung in den Kanal beobachtet und von 2 Polizisten gerettet. Doch man unterstellt ihm einen Selbstmordversuch und nur die Psychologin glaubt ihm. Diese kann auch Raymunds Mutter überzeugen und die beiden finden wieder zusammen und verbringen einen wunderschönen Tag und alles scheint wieder normal zu sein. Bis sie nach Hause kommen und die Polizei schon wartet, denn am Kanal ist noch etwas ganz anderes passiert. Der 19jährige Ich-Erzähler Raymund, erzählt in diesem Roman seine Lebensgeschichte in Form von längeren Briefen an sein Idol Morrissey. Er ist auf dem Weg nach Grimsby und soll dort auf dem Bau arbeiten. Wir erfahren aus kurzen Passagen wie sich das Leben mit elf plötzlich änderte und warum er so verbittert ist. Selbst in den traurigsten Passagen bringt uns der Autor zum Schmunzeln. Und mir drängt sich der Eindruck auf, das der Autor Willy Russel hier mit der Mentalität des Lynch-Mobs abrechnet. Eine Zivilisation, die voller Hass auf alles reagiert was nicht der Norm entspricht. Dieser Mob nämlich hat Raymund zu dem gemacht was er ist, ein Außenseiter der keinen Platz in diesem angepassten Leben mehr findet. Ohne zu hinterfragen, warum manche Dinge so verkehrt laufen. Warum er zum Beispiel in der Kunsttherapie nur mit schwarzer Farbe malt. Ich habe bei mir gemerkt, dass ich schon nach dem zweiten Schicksalsschlag nichts mehr auf das gab, was erzählt wurde und Raymund nicht mehr in die Schublade des schwer Erziehbaren steckte. Vielmehr dachte ich, was läuft den nun schon wieder verkehrt und so traurig es auch jedes Mal ist, muss man einfach dasitzen und fast anfangen laut zu lachen. Und dann denkt man das kann doch nicht sein", doch genauso ist es. Der Mensch packt eben gerne andere in Schubladen und gibt Schuldzuweisungen. Der Schreibstil ist wunderbar melancholisch und voller Ironie, dabei aber nie oberflächlich. Mit jedem Brief an Morrissey denkt man, wie kann einem einzigen Menschen so viel Missgunst, Leid und Pech widerfahren. Unweigerlich darauf folgt die Frage, wie geht ein Junge damit um, schon mit 11 Jahren keine Freunde mehr zu haben, eine Mutter von der man gehasst wird und ein Schicksalsschlag den Nächsten jagt? Lest das Buch, dann werdet ihr es erfahren. Mich hat dieses über 500 Seiten starke Buch gefangen genommen und sehr gefesselt - verrückt - herzzerreißend - außergewöhnlich. Eine Unabhängigkeitserklärung!

    Jan 2, 2024

  • 5.0

    Raymond Marks wäre gern ein “normaler“ Teenager – oder doch nicht…. Auf dem Weg zu seinem ersten Arbeitsplatz schreibt er an Morrissey, zitiert Oscar Wilde und berichtet von seiner bisherigen Jugend. Das ist oft ausgesprochen witzig, meist tieftragisch und nie übertrieben resp. langweilig. Ein kluges Buch, das die Gefühle und Gedanken des unglücklichen Protagonisten ganz grossartig zum Ausdruck bringt. “Meistens bin ich ganz glücklich damit, unglücklich in meinem Zimmer zu hocken.“ Raymond will das Richtige und ihm widerfährt immer wieder das Falsche – habe mit ihm gelacht, geliebt (seine Oma ist grandios) und gelitten. Kluge Einsprengsel (wobei wie erwähnt das ganze Buch klug ist!): “Ich wollte mich nicht amüsieren. Ich wollte mich freuen!“ “….. ihr Herz sei zu müde gewesen, um zu brechen,…..“ Tolles Buch – volle Punktzahl

    Sep 22, 2022

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