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We Were Eight Years in Power

4.4(6)
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English
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About the book

In this “urgently relevant”* collection featuring the landmark essay “The Case for Reparations,” the National Book Award–winning author of Between the World and Me “reflects on race, Barack Obama’s presidency and its jarring aftermath”*—including the election of Donald Trump.

New York Times Bestseller • Finalist for the PEN/Jean Stein Book Award, the Los Angeles Times Book Prize, and the Dayton Literary Peace Prize

Named One of the Best Books of the Year by The New York Times • USA Today • Time • Los Angeles Times • San Francisco Chronicle • Essence • O: The Oprah Magazine • The Week • Kirkus Reviews

*Kirkus Reviews (starred review)

“We were eight years in power” was the lament of Reconstruction-era black politicians as the American experiment in multiracial democracy ended with the return of white supremacist rule in the South. In this sweeping collection of new and selected essays, Ta-Nehisi Coates explores the tragic echoes of that history in our own time: the unprecedented election of a black president followed by a vicious backlash that fueled the election of the man Coates argues is America’s “first white president.”

But the story of these present-day eight years is not just about presidential politics. This book also examines the new voices, ideas, and movements for justice that emerged over this period—and the effects of the persistent, haunting shadow of our nation’s old and unreconciled history. Coates powerfully examines the events of the Obama era from his intimate and revealing perspective—the point of view of a young writer who begins the journey in an unemployment office in Harlem and ends it in the Oval Office, interviewing a president.

We Were Eight Years in Power features Coates’s iconic essays first published in The Atlantic, including “Fear of a Black President,” “The Case for Reparations,” and “The Black Family in the Age of Mass Incarceration,” along with eight fresh essays that revisit each year of the Obama administration through Coates’s own experiences, observations, and intellectual development, capped by a bracingly original assessment of the election that fully illuminated the tragedy of the Obama era. We Were Eight Years in Power is a vital account of modern America, from one of the definitive voices of this historic moment.

Editions (3)

ISBN9780399590573
PublisherRandom House Publishing Group
Publication Date10/30/18

Reviews & Ratings

6 ratings

1 reviews

4.4

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  • nettebuecherkiste
    nettebuecherkiste

    130 Followers

    5.0

    Als 2008 mit Barack Obama zum ersten Mal ein Afroamerikaner zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, wurde dies von vielen als Meilenstein im Kampf gegen den Rassismus im Land gefeiert. Die Karriere von Ta-Nehisi Coates als Journalist begann damals gerade, er schrieb einen Blog für die Zeitschrift The Atlantic. Im vorliegenden Buch sind acht Essays vorhanden, die Coates während der Amtszeit von Barack Obama für den Atlantic schrieb. Sie befassen sich mit verschiedenen Aspekten des Rassismus in den USA und der Präsidentschaft Obamas. Ich begann mit dem Hören des Hörbuchs kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, denn ich wusste, dass in dem Buch auch darauf eingegangen wird, wie es zur Wahl von Donald Trump kommen konnte. Und mit Joe Biden trat der Vizepräsident Obamas gegen diesen an. Das Buch beschäftigt sich jedoch keineswegs ausschließlich mit Obamas Präsidentschaft. Im ersten Essay „This Is How We Lost to the White Man“ etwa erläutert Coates das Phänomen des „schwarzen Konservatismus“, vornehmlich am Beispiel des Schauspielers Bill Cosby. Gleich ein Thema, über das ich wenig wusste. Konservativen Afroamerikanern geht es häufig darum, dass nicht länger die ganze Schuld (aus ihrer Sicht) auf die Weißen zu schieben, sondern die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sie kritisieren oft Aspekte, die in der schwarzen Bevölkerung eine große Rolle spielen, wie Schwangerschaften bei Teenagern. Coates kritisiert diese Einstellung und bringt stichhaltige Argumente. Dass auch Barack Obama innerhalb des afroamerikanischen Spektrums eher auf der konservativen Seite steht, hat mich zunächst überrascht, wenn man darüber nachdenkt, ist das aber durchaus nachvollziehbar. In einigen Essays nennt Coates auch Beispiele dafür, wie Obama darauf achten musste, sich in seinen Statements nicht zu eindeutig auf die Seite der Schwarzen zu stellen, und wie er sofort von seinen weißen Gegnern abgestraft wurde, wenn er dies einmal tat. Ta-Nehisi Coates konnte Obama während seiner Amtszeit mehrere Male interviewen. In einem solchen Interview gegen Ende der Präsidentschaft äußerte Obama auch, wie sich viele offenbar vorstellten, er könne als Präsident alles tun, was er wolle. Wie sehr ihm oft die Hände gebunden waren, sollte allen bewusst sein. Besonders kontrovers ist der Essay „The Case for Reparations“, in dem Coates Argumente dafür vorbringt, dass die USA ihrer afroamerikanischen Bevölkerung Reparationen zahlen sollten. Dies ist sicher weit davon entfernt, ernsthaft von der amerikanischen Regierung in Betracht gezogen zu werden, aber Coates Argumente sind schlüssig. Das Wort „eigentlich“ schwebt da im Raum. Ta-Nehisi Coates Texte zeigen, wie zutiefst rassistisch die Vereinigten Staaten in weiten Teilen nach wie vor sind. Ausführlich geht er etwa darauf ein, wie der „War on Drugs“ vor allem auf Afroamerikaner abzielte (der Besitz „weißer“ Drogen wurden etwa viel milder bestraft), wie katastrophal die Gefängnispolitik der USA für die schwarze Bevölkerung ist, wie stark Schwarze bei Wahlen benachteiligt werden. Die Texte haben ein hohes intellektuelles Niveau, nicht umsonst wird Coates heute als "die schwarze Stimme Amerikas" angesehen. Das Buch ist rundum empfehlenswert. Der Untertitel des Buches „Eine amerikanische Tragödie“ kommt nicht von ungefähr. Was Obamas Präsidentschaft angeht, ist der Schluss, den ich aus „We Were Eight Years in Power“ ziehe, besonders tragisch. Denn ein schwarzer Präsident, der für die White Supremacy des Landes eigentlich nicht sein durfte, machte es erst möglich, dass ein völlig inkompetenter Social Media-Star, von dem ich es nicht über mich bringe, ihn als Politiker zu bezeichnen, gewählt werden konnte. Er versprach, Obamas Errungenschaften rückgängig zu machen. Trump ist die Rache der White Supremacists für Präsident Obama. Zum Hörbuch: Beresford Bennet liest das Hörbuch sehr gut verständlich und ausdrucksvoll. Bei Zitaten wendet er auch den jeweiligen Akzent der zitierten Person an. Ein wenig hat mich gestört, wie er beim Zitieren von Frauen seine Stimme etwas verstellte, das wäre denke ich nicht nötig gewesen.

    Sep 28, 2022

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